Umgangsrecht

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Hände hoch! Unterhalt! – Erfolgstitel gibt eine erschütternde Bestandsaufnahme des deutschen Rechtssystems

Markus Jacobs schildert in“Hände hoch! Unterhalt!“ den „Jacobsweg“ einmal anders und schafft es mit seinem Buch bis ins SWR „NACHTCAFé“.

BildLange hatte Markus Jacobs über seinen mehr als 14 Jahre andauernden Rosenkrieg zum Wohle seiner Kinder geschwiegen. Eines Tages griff er zur Feder und schrieb ein bemerkenswertes Buch über die schwerste Zeit seines Lebens. „Als Vater wollte ich nicht länger schweigen und weggucken. Mir sind im Laufe der Jahre zu viele Mütter und Väter begegnet, die nach einer erfolgten Trennung vom Partner aus dem Leben ihrer gemeinsamen Kinder gedrängt wurden. Zu viele Elternteile haben nach der Trennung den Kontakt zu ihren Kindern verloren, manche haben den Weg ins Leben nicht mehr zurückgefunden. Mag der Titel des Buches „Hände hoch! Unterhalt! Ein Vater redet Klartext“ über die perfide Doppelmoral der Scheidungsindustrie zynisch und makaber klingen, so trifft er mit diesem zeitlosen Werk doch den Nerv vieler Menschen.

Markus Jacobs entschied sich, den „Jacobsweg“ der Literatur zu gehen, wie er heute mit einem Lächeln untermalt. So entstand ein Buch ohne Verfallsdatum. In dem tiefgründigen Werk berichtet er über seinen Leidensweg. Über Kindesmanipulation und Doppelmoral im Scheidungsfall, dass einem das Blut in den Adern gefriert. Dennoch schafft er etwas, was kaum einer für möglich gehalten hat. Er schafft den Spagat, einem Tabuthema ein Gesicht zu geben und nimmt den Leser hautnah mit auf eine schier unglaubliche Zeitreise durch die Mühlen von Jugendämtern und Justiz. Und wieder gelingt es ihm dank seines feinen Gespürs für die Situation den Leser mit Charme, Witz, Fakten sowie zum Teil englischem Humor zu fesseln, und was ihm viel wichtiger ist, aufzuklären.

Der Erfolg gibt ihm recht. Vor fast drei Jahren gelang ihm bei Amazon sogar der Sprung auf Platz 3 der Charts, direkt hinter der Biographie von Helmut Schmidt, den er sehr verehrt. „Ich hinter „Schmidt Schnauze“, das passt!“ Nach wie vor erfreut sich das Buch „Hände hoch! Unterhalt!“ großer Beliebtheit. Vor kurzem war der ehemalige Holzwickeder zu Gast bei der bekannten Talkrunde Nachtcafé vom SWR3. Und wieder gelang es ihm, die Menschen zum richtigen Zeitpunkt abzuholen und in seinen Bann zu ziehen. Als die Zuschauer glaubten, das war es jetzt, kommt sein englischer Humor aus der Tiefe des Herzens überraschend – aber punktgenau – beim Publikum unter großem Beifall an. Sein Vergleich der klammernden Schwiegermutter und einem Flaschengeist – war nicht nur bildlich genial, er war herzerfrischend und tiefsinnig zugleich.

Es ist genau diese Art von Humor und Charme, die ihn diesen Rosenkrieg überstehen ließen. „Ich stand kurz vor dem Abgrund, wie viele entfremdete Väter auch. Das Buch ist meine Hommage an meine Kinder, meine Eltern, meine Familie und Freunde.“ Im September 2018 läuft der heute 50- Jährige den Marathon in seiner Wahlheimat Berlin. 2019 folgt sein zweites Buch und 2020 zieht er es durch: …. dann geht er ihn, aber diesmal per pedes, den Jakobsweg. Mit langen Wegen kennt er sich inzwischen bestens aus….

„Hände hoch! Unterhalt!“ von Markus Jacobs ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7323-3034-8 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: https://tredition.de

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Umgangsrecht

Kindeswohl im Vordergrund

Umgangsrecht

Fachanwältin für Familienrecht Anke Vander-Philipp, Düsseldorf

Umgangsrecht

Das Umgangsrecht des Kindes mit den Eltern. Wenn sich die Ehegatten trennen, sollte ihnen bewusst sein, dass sich damit nicht die Kinder vom anderen Elternteil trennen müssen.

Im Gesetz heißt es in § 1684 BGB: „, Das Kind hat das Recht auf Umgang mit jedem Elternteil; jedes Elternteil ist zum Umgang mit dem Kind verpflichtet und berechtigt.“

Ferner heißt es in § 1684 Abs. 2 BGB: ,, Die Eltern haben alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Elternteil beeinträchtigt oder die Erziehung erschwert.“

Zum Wohle des Kindes gehört in der Regel ein unbeschwerter und großzügiger Umgang mit beiden Elternteilen. Für die gesunde Entwicklung eines Kindes ist es wichtig, dass es sich ein persönliches Bild von seinen Elternteilen macht, die auf eigenen Erfahrungen beruhen. Die Trennung der Eltern kann durch Kinder besonders gut verarbeitet werden, wenn beide Elternteile als Bindungspartner erhalten bleiben. Eine besondere Verantwortung obliegt den Eltern dann, wenn die Kinder noch sehr jung sind. Die neuen Partner des jeweiligen Elternteils können den anderen leiblichen Elternteil meist nicht ersetzen. Die Erfahrung aus Adoptionsfällen zeigt, dass die Kenntnis der eigenen Wurzeln beider Elternteile Bedeutung für die Persönlichkeitsbildung des Kindes hat.

In schmerzhaften Trennungssituationen ist es den Eltern oft nicht möglich, unbeschwerten Umgang mit dem anderen umgangsberechtigten Elternteil zu ermöglichen. Einige Ehegatten vergessen nach der Trennung die wechselseitige Loyalitätspflicht dem anderen Elternteil gegenüber. Sobald dies der Fall ist und eine aktive Förderung des Verhältnisses des jeweils anderen Elternteils zum Kind nicht mehr möglich ist, sollte kurzfristig eine anwaltliche Beratung stattfinden.

Unser Ziel ist es, zunächst an einer außergerichtlichen Annäherung der Elternteile mitzuwirken.

Mediation im Familienrecht / Umgangsrecht

Im Rahmen dessen empfiehlt sich eine Mediation im Familienrecht. Alternativ hierzu ist eine enge Zusammenarbeit mit dem anderen Elternteil und dessen Rechtsanwalt.

Wir sind dem jeweiligen Elternteil zunächst behilflich, eine auf die individuelle Familie zugeschnittene Umgangsvereinbarung zu konzipieren.

In den meisten Fällen einigen sich die Eltern darauf, dass ein Kind nach der Trennung von einem Elternteil hauptsächlich betreut und versorgt wird und der andere Elternteil, meist an einem Nachmittag in der Woche oder an einem oder mehreren Nachmittagen in der Woche und an jedem zweiten Wochenende Umgang mit dem Kind pflegt.

Einige Familien wünschen aber auch ein sogenanntes Umgangswechselmodell, bei dem die Kinder nahezu hälftig von beiden Elternteilen weiter betreut werden.

Ein Umgangswechselmodell ist in Deutschland aber kein Regelfall. Das Wechselmodell wird deshalb nur gewählt, wenn beide Elternteile und bestenfalls auch die Kinder ein solches wünschen. Die Ausgestaltung der Umgangsbefugnis wird in erster Linie daran ausgerichtet, welche Regelung dem Wohl des Kindes in seiner konkreten Situation gerecht wird.

Kindeswohl steht im Vordergrund

Der Kindeswille steht beim Umgangsrecht besonders im Vordergrund.

Wie das Umgangsrecht ausgestaltet wird und wie lange ein Umgangskontakt dauern soll, ist immer auf den Einzelfall zu zuschneiden. Dies hängt vom Alter des Kindes ab, der Intensität seiner bisherigen Beziehungen zu seinen Elternteilen, von der Entfernung der Wohnorte der Eltern, aber auch von den sonstigen Interessenbindungen des Kindes und der Eltern ab. Die Zeit zwischen den Umgangskontakten sollte gerade bei Kleinkindern und jüngeren Kindern nicht zu lange sein, um der Gefahr der Entfremdung vorzubeugen.

Übernachtungen intensivieren meist die Beziehungen zum Umgangsberechtigten Elternteil, ebenso wie Umgang während der Ferienzeiten.

Ferienumgang ist besonders geeignet, das Zusammensein des Kindes mit dem Umgangsberechtigten zu normalisieren und eine vertrauensvolle Beziehung zu schaffen. Hier ist stets die Bindung des Kindes zum jeweiligen Elternteil in den Vordergrund zu stellen.

Das Abholen und Zurückbringen des Kindes ist meist Aufgabe des Umgangsberechtigten. Bei weiten Entfernungen der Wohnorte sollten die Eltern persönliche Absprachen treffen.

Das Umgangsverfahren vor dem Familiengericht

Sofern sich die Elternteile nicht auf einen Umgang einigen können, wird eine gerichtliche Klärung notwendig. Das Familiengericht entscheidet über den Umfang des Umgangsrechts und seine Ausübung.

Sollte in Einzelfällen ein Umgangsrecht nicht mit dem Kindeswohl vereinbar sein, kann das Familiengericht das Umgangsrecht oder den Vollzug früherer Entscheidungen über das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies zum Wohle des Kindes erforderlich ist.

Zum Umgangsrecht gibt es diverse Rechtsprechung. Allerdings liegt hier der Fokus der gerichtlichen Entscheidung nicht auf der Beachtung höchstrichterlicher Rechtsprechung, sondern auf der Beurteilung des jeweiligen Einzelfalls. In umgangsrechtlichen Verfahren holt das Familiengericht stets die Stellungnahme des zuständigen Jugendamtes, aber auch eine Stellungnahme von Verfahrensbeiständen, den sogenannten Anwälten des Kindes ein. In Einzelfällen wird auch ein familienpsychologisches Sachverständigengutachten erforderlich.

Wir sind nach langjähriger familienrechtlicher Erfahrung Spezialisten in der Entwicklung außergerichtlicher unkomplizierter Umgangsvereinbarungen. Orientiert allein am Wohle des Kindes. In Einzelfällen ist dies nicht möglich. Dann sind die Elternteile so zerstritten, dass eigene Entscheidungen durch gerichtliche Entscheidungen ersetzt werden müssen. In diesen Fällen empfiehlt sich eine schnelle und kurzfristige Anrufung des Gerichts, um einer Entfremdung des Kindes zum anderen Elternteil vorzubeugen.

Sollte es dem Kindeswohl dienen, das Umgangsrecht zum anderen Elternteil gegebenenfalls kurzfristig einzuschränken oder auch auszuschließen, so stehen wir auch in diesem schwierigen Verfahren eng an Ihrer Seite.
Fachanwältin für Familienrecht Düsseldorf

SchraderMansouri ist eine Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB mit Sitz in Düsseldorf. Exzellente Beratung ist unser Anspruch. Mandanten und Mandatsorientiert. Kreativ. Praxisnah.

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SchraderMansouri Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten mbB
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Kaistasse 13
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