Sturz

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Innovativ, flexibel, (prozess-)sicher

JET-Gruppe bietet neuartigen, nachrüstbaren Durchsturzschutz für Lichtkuppeln

BildEinen ganz neuen Sicherheitsansatz hat die JET-Gruppe (Hüllhorst) jetzt mit ihrem „JET-LK-DDS“ geschaffen. Das „Dynamische Durchsturz-Sicherungssystem“ für Lichtkuppeln wird auf Höhe der Absturzkante, innenliegend im oberen Bereich des Aufsetzkranzes angebracht. Damit bietet es auch bei geöffnetem Tageslichtelement – also beispielsweise bei der Wartung von RWA-Anlagen – einen permanent und kollektiv wirkenden Schutz gegen Durchsturz. Die Besonderheit des Systems: Die Installation beinhaltet ein zum Patent angemeldetes Prüfverfahren. Dieses ermöglicht im Falle einer Nachrüstung eine objektive Beurteilung der Tragfähigkeit der Unterkonstruktion, also des bestehenden Lichtkuppel-Aufsetzkranzes.

Das „JET-LK-DDS“ verfügt über ein neuartiges, abgerundetes Quadrat-Gitter-Design, welches einerseits durch ein besonderes Absorptionsvermögen von Fallkräften höchste Anforderungen zum Schutz von Personen erfüllt und andererseits die Tragkonstruktion schont. Zudem wird eine gefälligere Optik erreicht.

Erhöhte Sicherheit für Bestandsgebäude

Darüber hinaus umfasst das Durchsturz-Sicherungssystem ein höchst flexibles Verbindungskonzept, welches dank einer BG-geprüften und -zertifizierten Untergrundbeurteilung qualifizierte Aussagen über die aktuelle und fortlaufende Tragfähigkeit des vorhandenen Aufsetzkranzes ermöglicht. Dies ist gerade bei Unterkonstruktionen beispielsweise aus GFK ein Quantensprung in Richtung Sicherheit: Denn bei der Nachrüstung in einem bestehenden Aufsetzkranz besteht die Gefahr, dass dieser nach jahrelangem Einsatz spröde geworden sein und möglicherweise keinen ausreichenden Halt mehr bieten könnte. Um in diesem Kontext ein Höchstmaß an Sicherheit zu schaffen, hat die JET-Gruppe nun als bisher einziger Anbieter eine zum Patent angemeldete Tragfähigkeitsprüfung entwickelt: Diese ermöglicht ebenso objektiv wie wirtschaftlich eine herstellerneutrale Beurteilung der Gebrauchstauglichkeit des bestehenden Aufsetzkranzes.

So schafft der Hersteller einen umfassenden Sicherungsprozess, der Planern und Gebäudebetreibern Rechtssicherheit bietet – auch im Fall der Sanierung von Bestandsgebäuden sowie im Sinne der erforderlichen fortlaufenden Überwachung und Instandhaltung baulicher Anlagen. Gleichzeitig werden die Anwender auf dem Dach permanent und kollektiv wirkend gegen Absturz geschützt. Der Sicherungsprozess umfasst fünf wesentliche Schritte: Auf Grundlage aktueller Vorschriften und Regeln findet zunächst eine Gefährdungsbeurteilung statt. Werden Risiken für Verkehrswege oder Arbeitsplätze in unmittelbarer Nähe von Lichtkuppeln identifiziert, erfolgt in Schritt zwei die Tragfähigkeitsuntersuchung der Unterkonstruktion, also des Aufsetzkranzes. Bei ausreichender Tragfähigkeit folgt die Nachrüstung des JET-LK-DDS, sowie mit Schritt vier die technische Abnahme durch erneute Untergrundbeurteilung. Im letzten Schritt wird die Montage dokumentiert und steht als Ist-Bewertung für fortlaufende Beurteilungen zur Verfügung.

Eigentum verpflichtet – zum Handeln

Bei der Planung und Umsetzung von geeigneten Schutzmaßnahmen für Verkehrswege und Arbeitsplätze im Bereich des Dachrandes, in dessen Nähe oder im Umfeld planmäßig nicht betretbarer Dachteilflächen beziehungsweise Dachbauteile haben technische Schutzmaßnahmen – permanent und kollektiv wirkend – Vorrang gegenüber persönlichen oder organisatorischen Maßnahmen. Dies bestätigen auch die Forderungen verschiedener Regelwerke, wie der Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A2.1) oder der gerade aktualisierten DIN 4426:2017-01. So definieren die ASR A2.1 eine genaue Rangfolge der Schutzmaßnahmen gegen Absturz. Absteigend nach Wirksamkeit ergeben sich:
– die Absturzsicherung,
– die Auffangeinrichtung und
– die persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA).

Die bevorzugte und laut ASR – sofern möglich – stets zu verwendende Schutzmaßnahme ist die Absturzsicherung. Hierbei handelt es sich um eine „zwangsläufig wirksame Einrichtung, die einen Absturz auch ohne bewusstes Mitwirken der Beschäftigten verhindert“ (ASR A2.1 Pkt. 3.5). Untermauert wird dies auch durch die DIN 4426:2017-01. Diese formuliert entsprechende sicherheitstechnische Anforderungen an Arbeitsplätze und Verkehrswege. Sie versteht sich dabei als Grundlage für eine auf dem Stand der Technik basierende Planungsvorgabe projektbezogener Sicherungssysteme für die Instandhaltung baulicher Anlagen und für die Ausschreibung und Ausführung von Bauleistungen.

Daraus resultiert gerade für Unternehmer und Betreiber von Immobilien jeglicher Art eine besondere Verantwortung im Facilitymanagement, um insbesondere Personenschäden und eine daraus mögliche persönliche strafrechtliche Haftung zu vermeiden. Mit dem Durchsturz-Sicherungssystem JET-LK-DDS schafft die JET-Gruppe hierfür eine innovative Lösung, die auch im Falle von Bestandsgebäuden eine hohe Prozesssicherheit bietet. Weitere Informationen zum neuen JET-LK-DDS sowie zum Thema Absturzsicherheit sind direkt bei der JET-Gruppe in Hüllhorst (Telefon: 05744-5030, E-Mail: info@jet-gruppe.de) bestellbar.

Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: dako pr.

Über:

JET-Gruppe
Herr Bert Barkhausen
Weidehorst 28
32609 Hüllhorst
Deutschland

fon ..: 0 57 44 – 503-203
web ..: http://www.jet-gruppe.de
email : bbarkhausen@jet-gruppe.de

Die „JET-Gruppe“ mit Hauptsitz in Hüllhorst (Ostwestfalen) ist ein europaweit führender Anbieter von Tageslicht-Lösungen sowie Rauch- und Wärmeabzugs-Systemen (RWA). Zu den Hauptprodukten zählen dabei insbesondere Lichtkuppeln und Lichtbänder, die schwerpunktmäßig im Industrie-, Gewerbe- und Kommunalbau eingesetzt werden. Europaweit werden zunehmend auch die Flachdächer von Büro-, Verwaltungs- und Wohnungsbauten mit Qualitäts-Produkten aus Glas von JET ausgestattet. Derzeit arbeiten rund 500 Beschäftigte für die deutsche JET-Gruppe – an insgesamt fünf Standorten im Bundesgebiet. Hinzu kommen Niederlassungen in Polen („JET Grupa Polska“), Dänemark („Multi-Lite A/S“), den Niederlanden („JET BIK Projecten B.V.“ und „JET BIK Producten B.V.“), Großbritannien („JET COX Ltd.“) sowie der Schweiz („JET Tageslichttechnik AG“). Die internationale JET-Group beschäftigt rund 650 Mitarbeiter.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Iris Zahalka
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14 – 20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : i.zahalka@dako-pr.de

Nach dem Sturz. Festplatte aus Kassel gerettet!

Es passiert sehr schnell. Die externe Festplatte liegt auf dem Couchtisch und ist mit dem Notebook verbunden.

BildEin hektischer Handgriff, der Nutzer bleibt am Kabel hängen, und die Festplatte stürzt auf den Boden. So geschehen in Kassel vor einigen Tagen.

Dass Festplatten stürzen ist nicht ungewöhnlich. Hat man als Anwender eine kleine, für den mobilen Einsatz ausgelegte 2.5″ Notebookfestplatte, dann muss daraus kein Drama werden. Ist eine große, eigentlich für den Desktop-Gebrauch 3.5″ Festplatte im Spiel, ist die Ausgangslage schon kritischer. Mobile Festplatten sind als günstige Datenspeicher beliebt, an ein Backup wird selten dabei gedacht.

Der Anwender aus Kassel hat eine Samsung HM320JI im Gebrauch. Eine 10 Jahre alte Festplatte aus dem Jahr 2008 mit nur 320 GB Kapazität. Nach dem Sturz geht nichts mehr. Die Festplatte wird von dem Notebook nicht mehr erkannt. Stattdessen kommen seltsame, rythmisch-klackernde Geräusche aus dem Gehäuse.

Nach einem Versuch an einem anderen PC, der ebenfalls keine Lösung brachte, startete die Recherche nach einem Datenretter. Dabei fand der Kunde die Aktion von Maintec Data Recovery für Festplatten mit dem Formfaktor 2.5″. Eine garantierte Preisobergrenze, eine kostenfreie Express-Abholung Vor-Ort und die Pre-Analyse innerhalb von 4 Stunden überzeugten. Noch am selben Tag holte der Expresskurier die Festplatte in Kassel ab.

Nach einer kostenlosen Pre-Analyse mit positiver Stellungnahme wurde die gestürzte Samsung Festplatte im Reinraum- Labor ausgelesen. Trotz des Sturzschadens konnten 99,99 % des Medium gelesen werden. Datenretter erstellen während dieses Vorgangs ein Abbild des defekten Mediums. Sämtliche weitere Arbeiten werden am 1:1 Abbild vollzogen, Datenretter arbeiten niemals mit einem beschädigten Original.

Nach dem erfolgreichen Lesevorgang wurden die Strukturen extrahiert und die Qualität der Daten sichergestellt. Im Anschluss bekam der Kunde aus Kassel ein Angebot zur Datenrettung und eine Dateiliste als Übersicht der geretteten Daten. Kurze Zeit später lag die positive Antwort vor, die geretteten Daten gingen per Kurier nach Kassel.

Wie sollten sich Anwender nach einem Festplattensturz verhalten?

Um die Möglichkeiten einer Datenrettung bei gestürzten Festplatten zu wahren, sollten Anwender Hinweise für das Verhalten nach dem Sturz beachten:

– Nehmen Sie die Festplatte nach Möglichkeit nicht mehr in Betrieb

– Verwenden Sie keine Datenrettungsprogramme bei einem physikalisch beschädigten Medium

– Tauschen Sie niemals Elektronik-Komponenten

– Vermeiden Sie unbedingt eine Öffnung der Festplatte

Über:

Maintec Datenrettung
Herr Gunnar Svensson
Sankt Burkard Strasse 2
63768 Hösbach
Deutschland

fon ..: 06021- 456 040
web ..: https://datenrettung.net/
email : presse@maintec.de

Maintec Datenrettung ist seit 1997 einer der führenden nationalen Anbieter in Deutschland. Maintec ist Spezialist für rotierende Medien, Festplatten, Raid- und NAS Systeme sowie SSD. Die Labore befinden sich in der Nähe von Frankfurt/Main. Ein umfangreiches Ersatzteillager mit mehreren 10.000 verschiedenen Festplatten steht zur schnellen und kompetenten Datenrettung zur Verfügung. Maintec Datenrettung ist der Datensicherheit verpflichtet und rettet nur in eigenen Laboren. Es werden keine Daten ausser Haus gegeben.

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

Maintec Datenrettung
Herr Gunnar Svensson
Sankt Burkard Strasse 2
63768 Hösbach

fon ..: 06021- 456 040
web ..: http://datenrettung.net/
email : presse@maintec.de

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze: Zivilrecht

Sturz in der Skihütte: Gibt es Schmerzensgeld?

Ein Gastwirt hat in seinem Lokal eine gesteigerte Verkehrssicherungspflicht. Allerdings ist er nicht für jede denkbare Gefahr verantwortlich. Rutscht ein Gast auf dem feuchten Boden einer Skihütte auf einer gut sichtbaren Metallschiene im Boden aus, haftet der Wirt nicht. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Hamm.
OLG Hamm, Az. 9 U 45/12

Hintergrundinformation:
Wer ein Geschäft mit Kundenverkehr betreibt, hat eine Verkehrssicherungspflicht hinsichtlich seiner Geschäftsräume. Er muss dafür sorgen, dass Besuchern dort keine Gefahren drohen. Allerdings hat diese Pflicht auch Grenzen. Der Inhaber muss nämlich nur das Notwendige und Zumutbare tun, um Schaden von anderen abzuwenden. Die Gerichte beschäftigen sich immer wieder mit der Frage, was darunter zu verstehen ist. Der Fall: Eine Skifahrerin machte Pause in einer Skihütte. Sie holte von der Theke ein Tablett mit Essen, trug es zu ihrem Tisch und ging dann noch einmal zur Theke, um zu bezahlen. Auf dem Rückweg sah sie ihren Bruder draußen vor dem Fenster. In diesem Moment stürzte sie und verletzte sich. Denn in den feuchten Boden des Gastraumes war eine Metallschiene eingelassen, die einen Bereich mit Holzboden von einem anderen mit Fliesen trennte. Zwischen beiden Flächen gab es einen leichten Höhenunterschied. Die Geschädigte verlangte nun vom Gastwirt Schadenersatz und mindestens 4.000 Euro Schmerzensgeld. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Hamm wies nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Klage ab. Die rechtlich gebotene Verkehrssicherung umfasse die Maßnahmen, die ein umsichtiger und verständiger, in vernünftigen Grenzen vorsichtiger Mensch für notwendig und ausreichend halte, um andere vor Schäden zu bewahren. Nicht jeder abstrakten Gefahr können Wirte vorbeugen. Zwar müssen sie in ihren Räumen besonders auf Stolperfallen achten. Erkennbare Besonderheiten der Räume müssten die Gäste jedoch ohne Sicherung hinnehmen. Die Kupferschiene sei hier deutlich genug zu erkennen gewesen. Einen scharfkantigen Versatz habe der Fußboden dort nicht gehabt. Auch sei davor ein gelbes Schild „Vorsicht Stufe“ angebracht gewesen. Mit Feuchtigkeit und Schneeresten sei in einer Skihütte immer zu rechnen – und wer als Gast in Skistiefeln unterwegs sei, müsse besonders vorsichtig sein. Die Klägerin habe die Bodenschwelle beim ersten Mal unfallfrei passiert. Ihr Sturz nach dem Bezahlen sei auf ihre eigene Unachtsamkeit zurückzuführen, da sie durchs Fenster gesehen habe statt auf den Boden. Der Wirt habe seine Verkehrssicherungspflichten nicht verletzt.
Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 3. August 2012, Az. 9 U 45/12

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