Studie zu bayerischen Bio-Produkten in der Gemeinschaftsverpflegung: Nord-Süd-Gefälle beim Bio-Einsatz in Kantinen und Großküchen

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(Mynewsdesk) Beim Angebot bayerischer Bio-Produkte und der Beschaffung bioregionaler Ware liegt in Bayern ein deutliches Nord-Süd-Gefälle vor: In Oberbayern und Schwaben gibt es mehr Bio-Erzeugung als in den fränkischen Regierungsbezirken und der Oberpfalz. Auch die Lieferstrukturen, über die Caterer und Großverbraucher regionale Bio-Produkte aus Bayern beziehen können, sind vor allem in ländlichen Regionen noch ausbaufähig. Das sind Ergebnisse einer Studie zur Beschaffungssituation bioregionaler Lebensmittel – also bayerischer Bio-Produkte – in der Gemeinschaftsverpflegung. Das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) hat für die Untersuchung das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) beauftragt und die Studie beim BioForum „Ökonomie trifft Ökologie – Wirtschaftlichkeit in der Großküche“ am Donnerstag in Fürth vorgestellt. Bislang gab es keine Daten, die einen Gesamtüberblick über die Verfügbarkeit regionaler Bio-Ware für die Gemeinschaftsverpflegung in Bayern zugelassen haben. „Regional erzeugte Bio-Lebensmittel erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, auch im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung“, sagt Dr. Wolfram Schaecke, Leiter des KErn. Zwar steige die Zahl an Öko-Betrieben in Bayern, bisher wirke sich das aber noch nicht ausreichend auf die Beschaffungssituation für Großverbraucher in Bayern aus. „Dadurch ist es noch nicht möglich, ein flächendeckendes Angebot mit bayerischen Bio-Produkten in Kantinen zu etablieren.“ Derzeit gibt es in Bayern circa 16.400 Gemeinschaftsverpflegungseinrichtungen, davon sind ungefähr 400 (inkl. Restaurants) bio-zertifiziert. Über die Hälfte der bayerischen Bio-Produkte aus Oberbayern und SchwabenVon den 7.419 bayerischen Bio-Betrieben (Stand 2015) sind 35,4 % in Oberbayern angesiedelt. Rund jeder fünfte Bio-Hof steht in Schwaben (21,1 %). Es folgen die Regierungsbezirke Niederbayern (10,4 %), Unterfranken […]

Hunger wie ein Scheunendrescher? Ab in die Marktscheune!

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Berghauptener Marktscheune feiert fünfjähriges Bestehen (Bildquelle: @ Marktscheune) Vor fünf Jahren im November 2011 öffnete die Marktscheune mitten im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord ihre Pforten. Der Bauernmarkt mit angrenzendem rustikalen Cafe fördert mit seinem Konzept artgerechte Tierhaltung und nachhaltige Landwirtschaft, unterstützt Erzeuger der Region und trägt aktiv zur Erhaltung der Landschaft bei. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.markt-scheune.com oder im Kundenmagazin Scheunen-Tratsch. Gutes Essen und regionale Lebensmittel in Bauernmarkt und Cafe Herz der Berghauptener Marktscheune ist der Bauernmarkt: An sieben Tagen der Woche bietet er ein reiches Sortiment heimischer Produkte aus extensiver Landwirtschaft direkt vom Erzeuger an. Alle Produkte weisen ein einheitliches Verpackungsbild auf und tragen das Marktscheune-Logo; so schenken Verbraucher jedem Erzeugnis sofort Vertrauen. Den teilnehmenden Bauern nimmt das Team der Marktscheune viel Aufwand fürs Marketing ab und liefert ihnen einen zugkräftigen Verkaufsstandort. “Viele Verbraucher legen Wert darauf, Produkte aus der Region zu erwerben, kaufen aber am liebsten alles an einem Ort”, weiß Inhaber Ulrich Müller. Im Bauerncafe stärken sich Besucher mit hausgemachten saisonalen Köstlichkeiten von Maultaschen über Sauerbraten bis hin zur Schwarzwälder Kirschtorte. Entwicklung der Marktscheune Was als kleiner Regionalmarkt begann, hat sich zu einem beliebten Anlaufpunkt für Besucher und Touristen entwickelt. Heute arbeiten über 60 Menschen in Bauernmarkt und Cafe, 95 Stammlieferanten versorgen Markt und Küche mit Obst und Gemüse, Fleisch und Eiern, Essig und Öl, Süßem und Pikantem, Naturkosmetik und vielem mehr. Frisches Fleisch holen Vorbesteller an festen Tagen ab. Die hauseigene Konditorei bringt Naschkatzen mit täglich […]