Parodontitis

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Zahnfleischbluten: Ursachen, Behandlung und Vorbeugung.

Beim Zähneputzen landet nach dem Putzen neben der verbrauchten Zahnpasta auch Blut im Waschbecken. Das hat wahrscheinlich schon jeder erlebt. Ist das normal, oder Grund zur Besorgnis?

BildLudwigshafen, 13.04.2018 Zahnfleischbluten

Entzündungen des Zahnfleisches, auch Gingivitis genannt, sowie damit einhergehendes Zahnfleischbluten sind weit verbreitet und gehören in die Behandlung eines Experten.

Welche Ursachen hat Zahnfleischbluten?

Zahnfleischbluten liegen unterschiedliche Ursachen zugrunde. Zu den Hauptursachen zählt die Gingivitis, eine Entzündung des Zahnfleisches. Gingivitis wird durch mangelhafte Mundhygiene hervorgerufen und begünstigt. Wer seine Zähne länger als 36 Stunden nicht pflegt, riskiert Plaque, die u.a. zahnschädigende Säuren produziert, und Entzündungen im Zahnfleisch hervorrufen kann. In vielen Fällen ist Zahnfleischbluten die Folge.

Weitere Ursachen sind Leberschäden, Vitamin-C-Mangel sowie Leukämie. Außerdem begünstigt die Einnahme von Medikamenten wie Blutdrucksenkern, Antidepressiva, Antiepileptika oder Hormonpräparaten das Zahnfleischbluten.

Sollten Betroffene einen Zahnarzt aufsuchen?

Wer unter Zahnfleischbluten leidet, sollte aus mehreren Gründen einen Zahnarzt aufsuchen. Da Zahnfleischentzündungen schnell chronisch werden können, und zudem Schmerzen und Mundgeruch verursachen, ist es wichtig, die Ursachen beim Zahnarzt abklären zu lassen. Hinzu kommt, dass unbehandeltes Zahnfleischbluten mitunter weitreichende Folgen mit sich bringt.

Blutungen und Gingivitis können zu einer Parodontitis / Parodontose führen, so dass die Zähne schlimmstenfalls ihren Halt verlieren und ausfallen. Außerdem kommt es zu Rötungen, Schwellungen und einer hohen Schmerzempfindlichkeit. So wird beispielsweise das Abbeißen eines Apfels für viele Betroffene zur schmerzhaften und mit Blutungen einhergehenden Herausforderung.

Was unternimmt der Zahnarzt gegen die Blutungen?

Der Zahnarzt wird zuerst auf Ursachenforschung gehen. Dabei werden mögliche Erkrankungen überprüft, die Einnahme von Medikamenten abgefragt sowie weitere Risikofaktoren besprochen. Ob der Patient Raucher ist, welche Lebensgewohnheiten er pflegt, oder ob eine Schwangerschaft vorliegt sind dabei mögliche Kriterien. Anschließend wird der komplette Mundraum untersucht, die Zähne auf Karies überprüft und die allgemeine Zahnhygiene beurteilt.

In einigen Fällen werden zusätzlich Röntgenaufnahmen des Kiefers angefertigt, um einen Rückgang des Kieferknochens festzustellen. Welche Behandlungsmethoden schlussendlich umgesetzt werden, richtet sich nach den Ursachen. In jedem Fall werden Patienten aber zu einer sorgfältigen Mundhygiene angeleitet und professionell unterstützt.

Wie kann Zahnfleischbluten vorgebeugt werden?

Im Rahmen der zahnärztlichen Behandlung erhalten Betroffene zahlreiche Tipps zur Vorbeugung der Blutungen. Das wohl Wichtigste dabei ist richtiges Zähneputzen. Der Zahnarzt zeigt dabei gerne die richtige Putztechnik, um Plaque zu entfernen und das Zahnfleisch nicht zusätzlich zu reizen. Weitere vorbeugende Maßnahmen sind eine zureichende Reinigung der Zahnzwischenräume, zum Beispiel mit Zahnseide, das Einschränken von Rauchen und Zuckerkonsum sowie eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung vom Zahnarzt.

Warum ist die Praxis Prof. Dhom der richtige Ansprechpartner bei Zahnfleischbluten?

Die Fachärzte und gut geschulten Mitarbeiter der Praxis Prof. Dhom sind die besten Ansprechpartner, wenn es um Probleme mit Zähnen oder Zahnfleisch geht. Der Einsatz modernster Techniken und innovativer Behandlungsmöglichkeiten trifft auf langjährige Berufserfahrung. Wer Probleme mit Blutungen des Zahnfleisches hat, kann sich bei Prof. Dhom stets kompetent beraten und zuverlässig behandelt fühlen.

Über:

Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH
Herr Prof. Dr. Günter Dhom
Bismarckstraße 27
67059 Ludwigshafen
Deutschland

fon ..: 0621-68124444
web ..: http://www.prof-dhom.de/
email : praxis@prof-dhom.de

Das zahnärztliche Zentrum Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH verfügt über insgesamt vier Standorte, die in Ludwigshafen, Frankenthal und Schifferstadt zu finden sind. Mit über 80 hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer hochwertigen technischen Ausstattung sowie eigenen wissenschaftlichen Aktivitäten gestaltet sie die Zukunft der Zahnheilkunde, Zahnchirurgie und Implantatologie mit. Der hohe Behandlungsstandard zeigt sich auch in der Beurteilung von Kollegen und Fachjournalisten. Als einzige zahnärztlich-implantologische Praxis in der Metropolregion Rhein Neckar ist die Praxis mit der Höchstbewertung von 3 Punkten in der Ärzteliste des Magazins Focus ausgezeichnet.

Pressekontakt:

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Parodontitis und ihre Auswirkung auf die Gesundheit

Parodontose ist beinahe in aller Munde – sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn. Manche sprechen gar von einer Volkskrankheit. Wie kann man die Erkrankung verhindern?

BildSaarlouis, 09.03.2018 Parodontologie

Die Parodontologie ist diejenige Disziplin, die sich mit dem Zahnhalteapparat beschäftigt. Dieser ist dafür verantwortlich, dass die Zähne stabil im Kiefer festsitzen. Zu dem Zahnhalteapparat zählen die Alveole (sozusagen ein knöchernes Fach, in dem der Zahn sitzt), das Zahnfleisch, die Wurzelhaut und das Wurzelzement.

Was ist eine Parodontitis/Parodontose?

Parodontitis bezeichnet die Entzündung des Zahnhalteapparates, eine sogenannte Zahnbettentzündung. Zumeist entstehen diese durch eine schlechte Mundhygiene, bei der sich im Mund befindliche Bakterien in den Zahnzwischenräumen ansammeln und zu einer Entzündungsreaktion führen. Anzeichen für eine beginnende Parodontitis können Zahnfleischblutungen und ein überempfindliches Zahnfleisch sein, im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einer Zahnlockerung und im Extremfall zu einem Zahnverlust kommen.

Wie lässt sich die Parodontitis feststellen?

Eine Parodontitis kann , für den Patienten oft unbemerkt, bis in die tiefen Schichten des Zahnhalteapparates fortschreiten, deshalb ist es häufig schwierig, sie ohne zahnärztliche Hilfsmittel festzustellen. Anzeichen können Schwellungen und Rötungen sein, sowie auch Mundgeruch und Eiterbildung. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Zahnfleischrückgang und zu einer Zahnlockerung kommen. Die Diagnostik umfasst eine klinische Beurteilung, unter anderem auch mit Hilfe von Parodontalsonden bis hin zu einer Röntgenaufnahme des Zahnapparates.

Wie kann man die Parodontitis vorbeugen?

Der Grund für die Entstehung ist meist eine schlechte Mundhygiene, so dass die beste Möglichkeit zur Vorbeugung in der regelmäßigen und gründlichen Reinigung der Zahnzwischenräume besteht. Zahnbürste und Zahnpasta erreichen in der Regel nur die Kau- und Seitenflächen der Zähne, deshalb ist es notwendig, dass die Zahnzwischenräume auch täglich mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten gereinigt werden. Raucher haben ein deutlich erhöhtes Risiko an einer Parodontitis zu leiden. Bei Rauchern ist der Verlauf zudem deutlich schwerer, der Gewebsabbau erfolgt schneller und sie sprechen leider auch schlechter auf die Behandlung an.

Welche Auswirkungen kann die Parodontitis auf Ihre Gesundheit haben?

Wenn die Parodontitis nicht behandelt wird, kann sie sich auf den Kieferknochen ausweiten und sogar zum Zahnverlust führen. Parodontitis ist tatsächlich die häufigste Ursache für Zahnverlust. Außerdem kann eine sie das Diabetesrisiko erhöhen, das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen und kann auch zu Komplikationen in der Schwangerschaft führen (z.B. Präeklampsie, Frühgeburt, und zu einem geringen Geburtsgewicht).

Warum sollte man bei einer Parodontitis rechtzeitig zum Zahnarzt gehen?

Man kann eine Parodontitis nicht nur vorbeugen, sondern auch behandeln. Deshalb sollten Sie ihren Zahnarzt aufsuchen, sobald sie Symptome verspüren, damit dieser rechtzeitig eingreifen und Schlimmeres vermeiden kann. Der Arzt kann feststellen, wie es wirklich mit ihrem Zahnbett aussieht und ihnen auch gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge zur Zahnreinigung machen, so dass die Erkrankung zum Stillstand kommt. Außerdem sollten regelmäßig professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt durchgeführt werden.

Warum sind die Zahnärzte Saarland genau die richtige Praxis dafür?

Unser Praxisteam zeichnet sich durch einen freundlichen und professionellen Umgang mit den Patienten aus. Wir sind darum bemüht unser Know-how durch regelmäßige Fortbildungen auf dem neusten Stand zu halten. Mit uns erhalten Sie die nötige Erfahrung und das beste Equipment für eine gute Behandlung. Kommen Sie gerne zu einem Termin vorbei.

Über:

Zahnärzte Saarland (2018)
Herr Julian Jankowski
Schulstraße 22
66740 Saarlouis
Deutschland

fon ..: 06831-98614-0
web ..: http://www.zahnaerztesaarland.de/
email : presse@zahnaerztesaarland.de

Ein Team aus mehreren Ärzten mit langjähriger Erfahrung, die sich auf Parodontologie, ästhetische Zahnmedizin und Implantologie spezialisiert haben, steht Ihnen mit Rat und Tat aktiv zur Seite und bietet Ihnen durch ständige Weiterbildung, neuste Techniken und kompetente Betreuung die bestmöglichen Behandlungen.

Qualität und Vertrauen haben unser Erfolgskonzept über die Jahre geprägt und im Zusammenspiel mit unserer angenehmen Praxisatmosphäre gewährleisten wir Ihnen einen auf Sie individuell abgestimmten Besuch in unserer Praxis.

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Praxis für ästhetische Zahnmedizin
Herr Julian Jankowski
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Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Parodontose kennt man aus der Zahnpasta Werbung. Weniger bekannt ist, dass sich aus einer nicht ernst genommenen Zahnfleisch Entzündung eine folgenschwere Parodontitis entwickeln kann.

BildLudwigshafen, 30.08.2017 Parodontitis und Krebs-Korrelation

Eine Kohortenstudie an postmenopausalen Frauen hat einen Zusammenhang zwischen Krebsleiden und Parodontitis untersucht. Die Studie wurde mit über 65.000 Frauen im Alter zwischen 50 und 79 Jahren durchgeführt. Ähnliche Studien, wie beispielsweise eine an 50.000 Männer durchgeführte Studie, sind in der Literatur bereits bekannt. Einige Studien verweisen auf einen Zusammenhang zwischen der Zahnbetterkrankung und Krebs.

Was ist Parodontitis?

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnbettes. Infolge der Entzündung kann es zu einer irreversiblen Zerstörung des Zahnhalteapparates kommen. Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung droht der Verlust der Zähne. Der Zahnhalteapparat wird als Parodontium bezeichnet und ist in Wurzelsegment, Zahnfleisch, Zahnfach und Wurzelhaut gegliedert. Generell werden zwei Erkrankungsvarianten anhand ihres Beginns unterschieden.

Die marginale Parodontitis geht vom Zahnfleischsaum aus, während die apikale Parodontitis an der Wurzelspitze beginnt. Die entzündliche Zahnbetterkrankung wird durch Bakterien ausgelöst. Ein zäh anhaftender Biofilm aus Bakterien, der als Plaque bezeichnet wird, führt zur Gingivitis (Zahnfleischentzündung). Die dadurch entstehende Schwellung der Gingiva lässt Zahnfleischtaschen entstehen.

Was sind die Folgen unbehandelter Parodontitis?

Wird die Gingivitis nicht behandelt, kann die Entzündung auf Zement, Wurzelhaut und Kieferknochen übergreifen. Weder Gingivitis noch Parodontitis sollten unbehandelt bleiben. Die Symptome, die sich bei der Erkrankung zeigen sind Zahnfleischbluten, Berührungsempfindlichkeit sowie Rötungen und Schwellungen des Zahnfleisches. Bei fortschreitendem bzw. aktivem Verlauf zeigen sich Mundgeruch sowie Eiterbildung des Zahnfleisches. Unbehandelt und weit fortgeschritten zeigt sich ein Rückgang des Zahnfleisches.

Des Weiteren lockert sich der Zahn am betroffenen Zahnhalteapparat. Neben den genannten Symptomen und Krankheitsverläufen, die sich direkt auf die Erkrankung beziehen, zeigen sich auch andere Zusammenhänge. Parodontitis beeinflusst systemische Erkrankungen wie Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es wurde eine US-amerikanische Studie mit über 65.000 Frauen im postmenopausalen Stadium durchgeführt.

Die Kohortenstudie hat gezeigt, dass ein 14-Prozent höheres Risiko bei Frauen mit Parodontitis bestand, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Die Ergebnisse gelten als signifikant, der Pathomechanismus ist allerdings unklar. Des Weiteren ist nicht bekannt, ob alleine eine Parodontitis das Karzinomrisiko steigen lässt. Es empfiehlt sich generell eine Behandlung einer entzündlichen Zahnbetterkrankung. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto eher kann eine wirksame Behandlung beginnen.

Prodontitis Behandlung in der Praxis Prof. Dhom

In der Praxis von Prof. Dr. Dhom & Kollegen, werden Parodontosebehandlungen erfolgreich durchgeführt. Die professionellen Zahnmediziner führen eine Voruntersuchung durch, analysieren die Befunde und erstellen eine Diagnose. Die Behandlung wird individuell dem vorliegenden Krankheitsbild angepasst. Vor der eigentlichen Behandlung führen ausgebildete Prophylaxefachkräfte eine Vorbehandlung durch.

Werden besonders aggressive Bakterien vermutet, sind mikrobiologische und genetische Tests ratsam. Die eigentliche Parodontitisbehandlung wird unter Lokalanästhesie gemacht. Ist krankheitsbedingt bereits Knochensubstanz verloren gegangen, können Gewebe- und Knochenaufbau sinnvoll sein. Die Praxis von Prof. Dr. Dohm berät gerne zur Thematik. Weitere Informationen auch direkt unter: https://www.prof-dhom.de

Über:

Praxis Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH (Juli 2016)
Herr Prof. Dr. Günter Dhom
Bismarckstraße 27
67059 Ludwigshafen
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fon ..: 0621-68124444
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email : praxis@prof-dhom.de

Die zahnärztliche Praxis Prof. Dr. Dhom & Kollegen MVZ GmbH verfügt über vier Standorte in Ludwigshafen, Frankenthal und Schifferstadt. Mit über 80 hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer hochwertigen technischen Ausstattung sowie eigenen wissenschaftlichen Aktivitäten gestaltet sie die Zukunft der Zahnheilkunde, Zahnchirurgie und Implantatologie mit. Der hohe Behandlungsstandard zeigt sich auch in der Beurteilung von Kollegen und Fachjournalisten. Als einzige zahnärztlich-implantologische Praxis in der Metropolregion Rhein Neckar ist die Praxis mit der Höchstbewertung von 3 Punkten in der Ärzteliste des Magazins Focus ausgezeichnet

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Zahnarzt Landshut – Zahnarztpraxis Dr. Peter Hoffmann & Kollegen

Wo Kompetenz Vertrauen schafft – Zahnarztpraxis Hoffmann & Kollegen in Landshut

Zahnarzt Landshut - Zahnarztpraxis  Dr. Peter Hoffmann & Kollegen

Zahnarzt Dr. Peter Hoffmann & Zahnärztin Christina Kellner (Bildquelle: Zahnarztpraxis Dr. Peter Hoffmann)

„Man fühlt sich dort einfach gut aufgehoben.“ Dieses Credo einer breiten Mehrheit von Patienten der Zahnarztpraxis Hoffman & Kollegen aus Landshut spricht für sich. Ein Beweis des Vertrauens und ein Zeichen dafür, wie zahnärztliche Kompetenz gepaart mit Sensibilität und das individuelle Eingehen auf jeden einzelnen Patienten Vertrauen schaffen.

Auf die Frage, was den Erfolg einer Zahnarztpraxis ausmache, antworten Dr. Peter Hoffmann & Kollegen aus Landshut unisono: „Die persönliche Hinwendung zum Patienten.“ Und Dr. Hoffmann fügt hinzu: „Ein Patient spürt einfach, ob sein Zahnarzt an ihm persönliches Interesse bekundet und er sich bei ihm in guten Händen fühlen kann. Die Kompetenz eines Zahnarztes bemisst sich nicht nur an dessen medizinisch-technischem
Know-how, sondern auch an der Fähigkeit, einfühlsam auf seine Patienten einzugehen.“ Fachliche plus soziale Kompetenz des gesamten Praxisteams seien die Voraussetzung, um ein Klima des Vertrauens zwischen Patient und Zahnarzt zu schaffen, ohne das eine erfolgreiche Behandlung nicht möglich sei, so Schönberger weiter.
Die Praxis Dr. Hoffmann & Kollegen zählt längst schon zu den ersten Adressen in punkto „Zahngesundheit“ im Großraum Landshut. „Beratung inklusive Aufklärung, Behandlung, Nachsorge, alles erstklassig. Die geben wirklich das Beste“, bringt ein Patient aus Landshut seine Erfahrungen mit der Zahnarztpraxis Dr. Hoffmann & Kollegen auf den Punkt. „Das Beste zu geben“, bedeutet für die beiden Landshuter Zahnärzte auch mit der rasanten Entwicklung auf dem Sektor der Zahnmedizin Schritt zu halten. Dazu gehören regelmäßige Fortbildungen ebenso wie die Mitarbeit in zahlreichen Foren und die Teilnahme an internationalen Fachkongressen. Dass auch ein hochmodernes, stets auf dem neuesten Stand befindliches technisches Equipment zum „Besten“ gehört, versteht sich von selbst. Der sogenannte Diodenlaser etwa eignet sich hervorragend für die chirurgisch-zahnärztliche Schnittführung. Ein weiteres Einsatzgebiet sind die Wurzelkanalbehandlung sowie die konservierende Zahnheilkunde oder auch die Behandlung überempfindlicher Zahnflächen. Um präzise Aufnahmen von Mund, Zähnen und Zahnfleisch zu erhalten, setzt man in der Landshuter Praxis auf die intraorale Kamera. Digitale Röntgentechnik wiederum besitzt den Vorteil der geringeren Strahlenbelastung (Reduzierung gegenüber herkömmlicher Röntgentechnik 50-70 %). Ein weiterer Pluspunkt der Landshuter Zahnarztpraxis ist das zur Praxis gehörende Zahnlabor. Dies ermöglicht eine optimale Kommunikation zwischen Patient, Zahnarzt und Zahntechniker und garantiert kurze Wege.

www.dr-peter-hoffmann.de

Ihr Zahnarzt in Landshut – Zahnarztpraxis Dr. Peter Hoffmann & Kollegen

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Parodontitis behandeln beim Zahnarzt in Reutlingen

Was bei Parodontitis wichtig ist erklärt Maria Geragori, Zahnarzt in Reutlingen

Parodontitis behandeln beim Zahnarzt in Reutlingen

Zahnfleischbluten gehört zu den Symptomen von Parodontitis. (Bildquelle: © bartsadowski – Fotolia.com)

REUTLINGEN. Völlig zu recht gilt die Parodontitis als Volksleiden, tritt sie doch wissenschaftlichen Studien zufolge bei etwa 90 Prozent der Menschen auf, die das 30. Lebensjahr überschritten haben. Was genau steckt hinter der Erkrankung? Maria Geragori, niedergelassene Zahnarzt in Reutlingen erklärt, welche Beschwerden durch Parodontitis verursacht werden: „Bei Parodontitis handelt es sich um eine durch Bakterien ausgelöste Entzündung von Zahnfleisch und Kieferknochen, also dem sogenannten Zahnhalteapparat. In deren Folge bilden sich Knochen und Zahnfleisch zurück, was zu Zahnlockerung oder im schlimmsten Fall zu Zahnverlust führen kann. Parodontitis ist eine Erkrankung, die einer Behandlung durch einen auf Parodontologie spezialisierten Zahnarzt bedarf“, stellt die Expertin heraus.

Warnzeichen für Parodontitis ernst nehmen, empfiehlt Zahnärztin Maria Geragori aus Reutlingen

Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten gehören zu den Symptomen, die mit einer Parodontitis einhergehen. Wichtig dabei ist, diese Anzeichen als Signale ernst zu nehmen. Denn je früher Parodontitis behandelt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Verlust der Zähne vermeiden lässt. Deshalb gehört die Bewusstseinsbildung für die Gefahren von Parodontitis zur Behandlung dazu. „Patienten können viel dazu beitragen, dass sich die Parodontitis nicht zu einem ernsthaften Problem für ihr Gebiss entwickelt“, sagt die Zahnärztin.

Professionelle Prophylaxe bei Parodontitis in Reutlingen

Niemand muss sich mit Parodontitis abfinden, lautet die Devise von Maria Geragori. Wer sich gesund ernährt, einer sorgfältigen Mundhygiene nachgeht, auf eine für die Zähne gesunde Ernährung achtet und regelmäßig zum Zahnarzt geht, kann viel für seine Zahngesundheit tun, weiß die Parodontologin. Steht die Diagnose, kommt es für Zahnärztin Geragori vor allem darauf an, den Zahn zu erhalten. Sie setzt dazu minimalinvasive und schonende Techniken ein. Bei der Behandlung von Parodontitis kommt es Maria Geragori auf einen ganzheitlichen Blick an, denn es handelt sich keinesfalls um eine Erkrankung, die nur den Zahnhalteapparat betrifft. Vielmehr ist sie Teil einer gesundheitlichen Problematik mit Blick auf die Regulationsfähigkeit des Körpers. Dabei ist davon auszugehen, dass die Hauptursachen für die Zahnbetterkrankung im Magen-Darm-Bereich anzusiedeln sind. Diese Zusammenhänge nimmt die ganzheitliche Zahnärztin Maria Geragori in den Blick und richtet ihr Augenmerk nicht nur auf die akuten Symptome, sondern vielmehr auf deren Ursache.

Die Schwerpunkte von Frau Maria Geragori sind die ästhetische Zahnheilkunde, Prophylaxe, Parodontologie, Endodontie, Implantatprothetik sowie die Kiefergelenk-Funktionsdiagnostik und -therapie. Als ganzheitliche Therapeutin in Reutlingen liegen Ihre Schwerpunkte in der MORA- Diagnostik, Störherd- und Unverträglichkeiten Diagnostik und deren Therapie, Darmsanierung, Homöopathie und Ohrakupunktur sowie Licht-Quanten-Therapie.

Kontakt
Praxis für Zahn- und Mundheilkunde
Maria Geragori
Kaiserpassage 9
72764 Reutlingen
07121/ 380100
07121 / 380101
mail@webseite.de
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Niebüll: Rundum mundgesund in jedem Lebensalter

Prophylaxe ist die beste Basis für lebenslang gesunde Zähne

Niebüll: Rundum mundgesund in jedem Lebensalter

Gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln stehen für ein sympathisches Erscheinungsbild und tragen wesentlich zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei. Schöne, gesunde Zähne in jedem Lebensalter – mit den vielfältigen Möglichkeiten der modernen Zahnmedizin muss das kein Wunschtraum sein! Der Weg dahin führt über Prophylaxe und Vorsorge. Sie sind in jedem Lebensalter wichtig, um die Zähne und das Zahnfleisch gesund zu erhalten.
Prophylaxe beginnt schon vor der Geburt, setzt sich im Kleinkindalter fort und ist selbst beim zahnlosen Gebiss noch von Bedeutung. Bei der individuellen Vorsorge werden die zahnerhaltenden und vorbeugenden Maßnahmen individuell auf jeden – egal ob Kind oder Senior – mit seinen speziellen Problemen und Gewohnheiten angepasst und damit die Erkrankung von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen wirkungsvoll verhindert.

Was Zähne mit der Gesundheit zu tun haben

Mit der Zahnbürste werden etwa 70 % der Zahnoberflächen gereinigt. Neben den seitlichen Oberflächen der Zähne dürfen aber vor allem auch die Kauflächen (Fissuren) und Zahnzwischenräume nicht vergessen werden. Mit Hilfsmitteln wie Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten entfernt man zwar einen weiteren Teil des bakteriellen Zahnbelages (Plaque, Biofilm) aus schwerer zugänglichen Zahnbereichen, doch selbst bei noch so gründlichem Zähneputzen ist die Bildung eines klebrigen bakteriellen Biofilms durch häusliche Zahnpflege allein auf Dauer nicht zu verhindern. Werden Zähne und Mundhöhle nicht regelmäßig vom Zahnarzt inspiziert und professionell gereinigt, können die Bakterien zu Mundgeruch und Karies und darüber hinaus zu Entzündungen des Zahnfleisches (Gingivitis) und des Zahnhalteapparates (Parodontitis, Parodontose) führen. Unterbleiben jetzt die notwendigen Behandlungen, können giftige Stoffwechselprodukte der Bakterien ungehindert im Körper wirken. Mit schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit: Das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt und Arteriosklerose), Lungenentzündung und Diabetes steigt, ebenso ist die Gefahr eines Schlaganfalls um ein Mehrfaches erhöht. Bei schwangeren Frauen kann eine unbehandelte Parodontitis Frühgeburten verursachen und/oder zu Babys mit geringem Geburtsgewicht führen. Negative Auswirkungen der Zahnbettentzündung sind ebenfalls für Osteoporose und rheumatische Erkrankungen wissenschaftlich belegt. Mehr zu den gefährlichen Wechselbeziehungen von Allgemein- und Mundgesundheit erfährt der Leser im Patienten-Informations-System der Praxis-Website.

Schöne Zähne mit medizinischer Sicherheit

Als optimalen Schutz für Zähne und Zahnfleisch bietet das CDC (center of dental competence.) in Niebüll individuell zugeschnittene Prophylaxe-Programme für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Die professionelle Zahnreinigung (PZR) steht dabei im Mittelpunkt der modernen Vorsorge. Im Rahmen der PZR entfernt Zahnarzt Torben Dippmann schonend und gründlich feste Ablagerungen wie Zahnstein sowie bakterielle Beläge oder Verfärbungen – beispielsweise durch Kaffee, Tee oder Nikotin – mit feinen Handinstrumenten und Ultraschall. Neben den Zähnen werden auch der Zahnfleischraum und die Zahnfleischtaschen gesäubert, ebenso die Zahnzwischenräume und der gesamte Mundraum. Im Anschluss werden die Zahnoberflächen mit speziellen Pasten poliert, damit sich keine neuen Bakterien an rauen Stellen ansetzen können. Besteht ein erhöhtes Kariesrisiko, werden die Zahnoberflächen zum Schutz mit einem Fluoridlack überzogen, um den Zahnschmelz zu härten. Zudem erhält jeder der professionellen Zahnreinigung in der Praxis hilfreiche Tipps und Anweisungen, wie die Mundhygiene auch zu Hause optimal aufrechterhalten werden kann.

Kinderzähne sind vielen Gefahren ausgesetzt

Die Milchzähne sind besonders anfällig für Karies. Deshalb: Je früher ein Kind mit der Zahnarztpraxis vertraut gemacht wird, umso besser. Schon im Kleinkindalter, d. h. mit Durchbruch der ersten Zähne, sollte mit der individuellen Prophylaxe begonnen werden, weil gesunde Milchzähne wichtig sind für die Kieferentwicklung und die bleibenden Zähne. Die frühkindliche Karies (sog. Nuckelflaschenkaries) beginnt nämlich oftmals bereits nach dem Zahndurchbruch der Milchzähne, verursacht durch übermäßigen Konsum zucker- und säurehaltiger Getränke aus Saugerflaschen in Kombination mit unzureichender oder fehlender Mundpflege.

Kinder lernen in der Zahnputzschule spielerisch Tipps und Tricks der Mundhygiene. Zahnbeläge werden sichtbar gemacht und ihre Entfernung geübt. Zudem gibt ein früher Zahnbefund Aufschluss über mögliche Zahnfehlstellungen, so dass Zahnarzt Dippmann frühzeitig regulierend eingreifen kann.

Mehr erfahren: Gesunde Milchzähne bilden den Grundstein für die spätere Zahngesundheit.

Das bringt die regelmäßige Prophylaxe

Aus zahnmedizinischer Sicht wird mit der professionellen Zahnreinigung das Karies- und Entzündungsrisiko gesenkt. Dauerhafte Zahnschäden und parodontale Erkrankungen werden vermieden – der richtige Weg, um die eigenen Zähne ein Leben lang zu erhalten. Das Ergebnis regelmäßiger Prophylaxe ist aber auch fühlbare Sauberkeit und sichtbare Ästhetik. Das verraten nicht nur ein Blick in den Spiegel, sondern auch der frische Mundgeschmack und die (neue) Sicherheit beim Sprechen, Lachen und Essen.

Mehr erfahren: www.cdc-niebuell.de oder anrufen: +49 (0)46 61 67 66 0

Das CDC – center of dental competence – in Niebüll versteht sich als Partner für Zahngesundheit und den Zahnerhalt. Zahnarzt Torben Dippmann bietet mit seinem Team zukunftsorientierte Zahnmedizin mit modernen Behandlungskonzepten. Besonderen Wert legt er dabei auf eine wirkungsvolle Prophylaxe und den Erhalt der natürlichen Zähne. Unterstützt wird der zertifizierte Implantologe Dippmann von einem kompetenten Team. Auch Patienten aus dem benachbarten Dänemark sind – wie schon immer in dieser Praxis – im CDC herzlich willkommen. Torben Dippmann berät sie gerne auch auf Dänisch.

Kontakt
center of dental competence Torben Dippmann
Torben Dippmann
Westersteig 4
25899 Niebüll
04661 67660
praxis@cdc-niebüll.de
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Zahnarzt in Vaihingen behandelt Parodontitis individuell

Studie: Rund 70 Prozent der Erwachsenen leiden unter Parodontitis

Zahnarzt in Vaihingen behandelt Parodontitis individuell

Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) können den Knochen angreifen. (Bildquelle: © PhotographyByMK – Fotolia.com)

VAIHINGEN AN DER ENZ. Parodontitis, die umgangssprachlich gerne als „Parodontose“ bezeichnet wird, kann weitreichende Folgen für die Lebensqualität eines Menschen haben. Denn: Wird eine Zahnfleischentzündung nicht behandelt, geht die Entzündung auf den Kieferknochen über. Eine chronische Entzündung stellt sich ein, die letztlich zum Abbau des Knochens führt, der den Zahn umschließt. Es bilden sich sogenannte Zahnfleischtaschen. Der betroffene Zahn lockert sich und fällt mit fortschreitendem Krankheitsverlauf schließlich aus. Die Fachpraxis für Zahnheilkunde von Zahnarzt Pedja Konstantinovic und Zahnarzt Dr. Branislav Konstantinovic in Vaihingen an der Enz setzt bei Parodontitis auf neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Therapiemethoden.

Zahnarzt in Vaihingen an der Enz behandelt Parodontitis mit modernen Therapiemethoden

Die jüngste „Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie“ kam zu dem Ergebnis, dass fast 90 Prozent der Deutschen unter Zahnfleischerkrankungen bzw. Parodontitis leiden. Rund jeder zweite Erwachsene zwischen 35 und 44 Jahren leidet unter einer mittelschweren Ausprägung der bakteriellen Erkrankung von Zahnfleisch und Knochen. Rund 20 Prozent leiden sogar unter einer schweren Form der Parodontitis. Im Alter nimmt das Risiko, an Parodontitis zu erkranken, weiter zu. So sind in der Alterskohorte der Senioren rund 50 Prozent von einer mittelschweren und rund 40 Prozent von einer schweren Form der Parodontitis betroffen.

Im Alter nimmt das Risiko, an Parodontitis zu erkranken, weiter zu

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind nach Auffassung von Zahnarzt Dr. Branislav Konstantinovic, der zusammen mit Zahnarzt Pedja Konstantinovic in Vaihingen an der Enz eine zahnärztliche Gemeinschaftspraxis führt, wichtig, um Parodontitis frühzeitig zu erkennen. Erste untrügliche Anzeichen von Parodontitis sind Zahnfleischbluten, zurückgehendes Zahnfleisch sowie Mundgeruch. „Das Zahnfleisch ist zunehmend gereizt und geschwollen, der sogenannte Zahnhalteapparat, der aus Bindegewebe und Knochen besteht, zersetzt sich nach und nach. Am Ende kommt es zu einem Verlust der Zähne. Begünstigt wird Parodontitis vor allem durch genetische Anlagen, Rauchen und Übergewicht. „Konsequentes, regelmäßiges Entfernen des Zahnbelages durch eine professionelle zahnärztliche Zahnreinigung und gründliches Zähneputzen bilden zusammen mit einer parodontologischen Therapie geeignete Maßnahmen gegen Parodontitis“, schildert Zahnarzt Pedja Konstantinovic in Vaihingen.

In der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic und P. Konstantinovic ist eine hochwertige Implantologie erste Wahl. Die Implantologie / Zahnersatz ist für die Zahnärzte ein Routineeingriff.

Kontakt
Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic & P. Konstantinovic
Dr. Branislav Konstantinovic
Stuttgarter Str. 33
71665 Vaihingen / Enz
07042 / 98017
07042 / 12721
mail@webseite.de
http://praxis-konstantinovic.de/home.html

Engagierte Partner für innovative Parodontologie

Seit zehn Jahren kooperieren CP GABA und die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) und fördern gemeinsam Projekte in der Grundlagen- und klinischen Forschung der Parodontologie. Auf dem Jubiläums-Symposium bei der DG PARO Jahrestagung in Würzburg diskutierten Experten und Teilnehmer unter dem Motto „Was hat Einfluss auf meinen Praxisalltag?“ interdisziplinäre Fragen und aktuelle Herausforderungen. Hochrangige Referenten präsentierten Impulsvorträge zu den drei zentralen Themenbereichen der letzten Jahre, im Anschluss wurden jeweils durch die Forschungsförderung ausgezeichnete Projekte vorgestellt.

Parodontitis ist keine isolierte Erkrankung

Parodontitis, eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, besitzt wechselseitige Beziehungen mit vielen allgemeinmedizinischen und internistischen Erkrankungen. Jede Entzündungsreaktion im Körper ist die Folge einer Abwehrreaktion des Immunsystems auf eine lokale oder systemische Bedrohungslage. In seinem Vortrag „Wie praxisrelevant ist die Interdisziplinarität?“ widmete sich Prof. Dr. Christof Dörfer, Kiel, daher vor allem den neueren fachübergreifenden Ansätzen in der Diagnostik, Behandlung und Prävention mit der Diabetologie sowie mit der Kardiologie. Dr. Yvonne Jockel-Schneider präsentierte im Anschluss ihre von der DG PARO und CP GABA geförderte klinische Pilotstudie zur „Gerinnungsaktivierung durch Porphyromonas gingivalis im parodontalen Biofilm“.

Genetische Faktoren beeinflussen die Parodontitis

In den letzten Jahren wurde die Bedeutung epigenetischer Variabilität für die Entstehung komplexer Krankheiten wie beispielsweise der Parodontitis deutlich. PD Dr. Arne Schäfer, Berlin, gab in seinem Vortrag einen Überblick über systematische Studien zur Identifikation dieser genetischen Risikofaktoren der Parodontitis und stellte Voraussetzungen sowie zu erwartende Ergebnisse einer aktuellen epigenomweiten Assoziationsstudie der Parodontitis vor. Thematisch daran anknüpfend präsentierte Dr. Gesa Richter, Berlin, ihr von den Kooperationspartnern gefördertes Projekt „Auswirkungen genspezifischer Methylierungsmuster auf eine parodontale Entzündung“.

Parodontitis systematisch behandeln

Prof. Dr. Peter Eickholz, Frankfurt am Main, referierte zur systematischen Parodontitistherapie und stellte die Frage, an welcher Stelle der Behandlung regenerative Verfahren eingesetzt werden sollten. Im Blickpunkt seines Vortrags stand auch, ob Regeneration gelingen kann, wenn an benachbarten Zähnen noch zahlreiche infizierte Taschen vorliegen. Dr. Lasse Röllke, Frankfurt, stellte anschließend dazu sein ebenfalls von der DG PARO und CP GABA gefördertes Projekt zur „postoperativen Gabe von 200 mg Doxycyclin nach regenerativer Therapie von Knochentaschen mit Emdogain®“ vor.

Neuer Patientenratgeber klärt auf

Beim Jubiläums-Symposium stellten die Kooperationspartner DG PARO und CP GABA auch ihren neuen Patientenratgeber „Parodontitis – Risikoerhöhung von Herz- und Gefäßerkrankungen“ vor. Die Broschüre erklärt, wie sich diese Erkrankungen wechselseitig beeinflussen und welche Krankheitsbilder existieren. Vor allem aber gibt sie den Patienten Tipps, was sie selbst zur Vorbeugung tun und somit das Erkrankungsrisiko gering halten können. Exemplare für die Praxis können kostenlos per E-Mail (CSDentalDE@CPGaba.com), telefonisch (040 73190) oder per Fax (0180 510129025) bestellt werden.

CP GABA als Teil des Colgate-Palmolive Konzerns ist ein führendes Unternehmen in der Mund- und Zahnpflege mit dem Bestreben, die Mundgesundheit zu verbessern. Mit einem umfassenden Produktportfolio und Innovation sowie international angesehenen Marken wie elmex® und meridol®, Colgate®, Colgate Total®, Duraphat® und Colgate® MaxWhite Expert White, setzt CP GABA seinen erfolgreichen Kurs fort, der sich nicht zuletzt durch ein beachtliches Engagement gegenüber der dentalen Profession und den Apotheken, der Öffentlichkeit und den Verbrauchern auszeichnet.

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Zahnarzt in Vaihingen/Enz zu Parodontitis und Diabetes

Diabetiker zählen zu den Risikopatienten in Bezug auf Parodontitis

Zahnarzt in Vaihingen/Enz zu Parodontitis und Diabetes

Zahnarzt Konstantinovic weißt Diabetes Patienten auf die Gefahr von Parodontitis hin. (Bildquelle: © Edenwithin – Fotolia.com)

VAIHINGEN AN DER ENZ. Parodontitis gilt als Begleiterkrankung des Diabetes mellitus. Zahnarzt Dr. Branislav Konstantinovic erklärt: „Diabetiker weisen ein dreifach höheres Risiko im Vergleich zu gesunden Menschen auf, an Parodontitis zu erkranken. Erschwerend kommt hinzu, dass Parodontitis bei Diabetikern schneller verläuft und auch auf Therapien reduziert antwortet. Das kann mitunter zu schwierigen Krankheitsverläufen führen. Die Medizin spricht deshalb bei parodontalen Erkrankungen von einer sogenannten diabetischen Komplikation. Auf der anderen Seite kann eine Parodontitis auch den Diabetes beeinflussen. Diese Wechselwirkungen muss der Zahnarzt bei der Behandlung beachten“.

Wechselwirkungen zwischen Parodontitis und Diabetes – Infos vom Zahnarzt aus Vaihingen an der Enz

Die Zahnbetterkrankung Parodontitis führt zu einer systematischen Erhöhung der Entzündungsbotenstoffe. Die Moleküle, die bei einer Entzündung im Mundraum auftreten, können die Wirkung von Insulin beeinflussen. Das Gewebe weist dann eine höhere Insulinresistenz auf. Diabetiker mit schwerer Parodontitis leiden zudem häufiger an Diabetes-Komplikationen. Zu beachten ist auch, dass eine Parodontitis nicht nur den Diabetes-Verlauf beeinflusst, sondern Diabetes auslösen kann. Wie Studien nachweisen, erkranken Patienten mit Parodontitis in den Folgejahren statistisch betrachtet signifikant häufiger an Diabetes.

Empfehlung vom Zahnarzt: Parodontitis behandeln, Diabetes Status verbessern

Dr. Branislav Konstantinovic weiß, die Wechselwirkung zwischen Diabetes mellitus und Parodontitis lässt sich ins Positive wenden, nämlich dann, wenn die Parodontitis effektiv bekämpft wird. Denn mit der Behandlung der Symptomatik kann sich auch der Status des Diabetes verbessern. „So haben Studien nachgewiesen, dass nach einer parodontalen Behandlung der Blutzuckerspiegel im Blut gesenkt werden konnte“, berichtet Pedja Konstantinovic, der als Zahnarzt in der väterlichen Praxis arbeitet. Auf einen ganzheitlichen Behandlungsansatz mit Blick auf die Zahnmedizin und die Diabetologie komme es folglich an. Wichtig dabei sei, dass die Behandlung der Parodontitis mit einer konsequent durchgeführten Stoffwechseltherapie einhergehe. Denn bei Patienten mit einem schlecht eingestellten Blutzuckerwert ist nicht mit einer Verbesserung der Parodontitis zu rechnen, erklärt Zahnarzt Konstantinovic aus Vaihingen an der Enz.

In der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Dr. B. Konstantinovic und P. Konstantinovic ist eine hochwertige Implantologie erste Wahl. Die Implantologie / Zahnersatz ist für die Zahnärzte ein Routineeingriff.

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Parlamentarischer Abend 2016 der DG PARO

Mit der Parodontologie zu einem gesünderen Leben

Parlamentarischer Abend 2016 der DG PARO

Die Teilnehmer des Parlamentarischen Abends 2016 der DG PARO (Bildquelle: DG PARO / Jürgen Sendel @ Pictureblind)

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) lud im Oktober Gesundheitspolitiker, Wissenschaftler sowie Vertreter der Zahnärzte, Krankenkassen und Patienten zum Parlamentarischen Abend 2016 nach Berlin. Unter dem Motto „Perio for a better life“ diskutierten die Teilnehmer den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Allgemeinerkrankungen, insbesondere Diabetes. Bei der Frage, worauf es in der Prävention und Behandlung der beiden Erkrankungen künftig ankommen wird, waren sich alle Anwesenden einig: benötigt werden neben kontinuierlicher Aufklärungsarbeit vor allem interdisziplinäre Ansätze. Nur durch die Kooperation der verschiedenen Fachdisziplinen in der Aus- und Fortbildung, in der Prävention wie auch in der Therapie, können die Prävalenzzahlen reduziert und die vielen Millionen behandlungsbedürftiger Menschen erreicht werden.

Prof. Dr. Christof Dörfer, Präsident der DG PARO, rief den Teilnehmern in seiner Begrüßung zunächst den Zusammenhang zwischen Parodontitis und Allgemeingesundheit ins Bewusstsein. Besteht im Mundraum eine chronische Entzündung, findet diese ihren Weg in die Blutbahn und damit in den gesamten Körper. Zentraler Hebel zur Prävention ist die Kontrolle des Biofilms – sowohl in der Aktiven und Unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) als auch in der häuslichen Mundpflege. „Das ist wie bei einem englischen Rasen. Wenn sie diesen täglich mähen, wächst auch kein Unkraut“, so Dörfer anschaulich. Für die langfristige Wirksamkeit dieser Therapieansätze gibt es allerdings nach den gängigen Kriterien der sogenannten Evidenzpyramide bislang wenig Belege. Dörfer warnte jedoch ausdrücklich vor einem überzogenen und zu engen Evidenzbegriff, der für Daten aus der Versorgungswelt nur eingeschränkt aussagekräftig sei. Kriterien aus der klinischen Forschung, für welche die Evidenzpyramide gilt, können nicht ohne weiteres auf Evidenzfragen in der Versorgungsforschung, etwa beim Thema UPT, übertragen werden. Nur weil es entsprechende Studien nicht gebe, könne man nicht auf eine generell fehlende Wirksamkeit bestimmter Therapieansätze schließen.

Parodontitis und Diabetes beeinflussen sich wechselseitig

Prof. Dr. Peter Eickholz, Past President der DG PARO, wies in seinem Vortrag zunächst auf den „stummen, diskreten“ Charakter der Parodontitis hin. Dazu zog er den eindrücklichen Vergleich zwischen der in der Summe erheblichen Wundfläche, die durch Parodontitis subgingival verursacht wird, und einer äußerlichen Wunde auf der Haut. Letztere sei deutlich sichtbar und würde unmittelbar behandelt, bei der Parodontitis sei dies jedoch oftmals nicht oder erst zu einem sehr späten Zeitpunkt der Fall. Warnzeichen wie Zahnfleischblutungen – das „Kardinalsymptom von Parodontitis“, so Eickholz – werden von Betroffenen häufig ignoriert. Die Blutgefäße transportieren jedoch die vorhandenen Bakterien und Entzündungszellen, die so in den gesamten Körper gelangen können. Auf diese Weise beeinflusst die Mund- auch die Allgemeingesundheit. Insbesondere der Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die sowohl einen Risikofaktor für Parodontitis darstellt, umgekehrt aber auch von dieser beeinflusst wird. Abschließend unterstrich Eickholz anhand von Daten einer Meta-Analyse mit zehn Studien, dass eine erfolgreiche Parodontitistherapie den Diabetes positiv beeinflussen kann.[1]
PD Dr. Erhard Siegel, Diabetologe und Past President der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), präsentierte den Teilnehmern eine kurze Geschichte der menschlichen Ernährung in über zwei Millionen Jahren. Sein Fazit: Der moderne Mensch nimmt deutlich zu viel Zucker zu sich. Falsche Ernährung und mangelnde Bewegung tragen maßgeblich zur immer weiter steigenden Prävalenz des Diabetes mellitus bei. In Deutschland leiden darunter bereits rund 8 Millionen Erwachsene, ein Drittel von ihnen weiß jedoch gar nicht, dass sie betroffen sind. Diabetes zieht eine Reihe von Folgeschäden nach sich – von Schlaganfällen und Herzinfarkten über die Erblindung bis hin zu Fußamputationen. Inzwischen ist nachgewiesen, dass auch die Parodontitis in engem Verhältnis zum Diabetes steht. Eine unbehandelte Parodontitis führt zur Erhöhung der Blutzuckerwerte, umgekehrt verbessert eine systematische Parodontalbehandlung die Blutzuckerkontrolle. Der regelmäßige, präventive Gang vieler Menschen zum Zahnarzt sowie die breite regionale Verteilung der Praxen sind eine gute Voraussetzung, um Zahnärzte in die Diabetesvorsorge einzubeziehen, so Siegel. Im Verdachtsfall könnten hier Risikoprofile erstellt werden. Einen weiteren Ansatzpunkt zur Kooperation sieht Siegel in der systematischen Parodontalbehandlung von Diabetikern. Dafür sind aus seiner Sicht die enge Zusammenarbeit der Fachdisziplinen, interdisziplinäre Diagnosen und Behandlungskonzepte sowie die Schaffung von Überweisungsmöglichkeiten nötig.

Neue Leitlinie „Diabetes und Parodontitis“

Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, Past President der European Federation of Periodontology (EFP), informierte über den aktuellen Stand der AWMF-Leitlinie zur interdisziplinären Betreuung von Patienten mit Diabetes und Parodontitis, deren Koordinator er ist. Die Leitlinie, deren Beschluss für Sommer 2017 geplant ist und die als Orientierungshilfe für die Praxis zu verstehen ist, wird je nach Qualität vorliegender Evidenz unterschiedlich starke Empfehlungen aussprechen. Vor wenigen Tagen haben die für den Leitlinienprozess federführenden Fachgesellschaften DGZMK, DG PARO und DDG sowie weitere Beteiligte wie die BZÄK und die KZBV bereits eine Reihe von Empfehlungen für Ärzte und Zahnärzte zu „Diabetes und Parodontitis“ verabschiedet. Zu den zentralen Empfehlungen für Zahnärzte gehört, dass parodontal gesunde Patienten mit Diabetes über ihr erhöhtes Erkrankungsrisiko für Parodontitis aufgeklärt werden sollen. Denjenigen Patienten mit Parodontitis, die auch ein erhöhtes Risiko für Diabetes haben, sollte empfohlen werden, dies weiter ärztlich abklären zu lassen. Für die ärztliche Praxis empfehlen die Experten unter anderem, dass Patienten mit Diabetes darüber aufgeklärt werden sollen, dass sich ihr Risiko für Parodontitis durch einen schlecht eingestellten Diabetes erhöht. Außerdem sollen alle Diabetespatienten beim Zahnarzt eine gründliche orale Untersuchung einschließlich einer parodontalen Befunderhebung als Teil ihres Diabetesmanagements erhalten. Weitere Optionen zur Vernetzung von Prävention und Behandlung beider Erkrankungen liegen laut Jepsen in der Verankerung der Parodontitis im DDG-Gesundheitspass Diabetes sowie umgekehrt im Einsatz einer Selbsttest-App der DG PARO in Arztpraxen. Das Screening auf Diabetes in der zahnärztlichen Praxis – so wie in anderen Ländern bereits praktiziert – bietet Jepsen zufolge die Chance, dazu beizutragen, die hohe Dunkelziffer des unerkannten Diabetes zu reduzieren. Zum Abschluss thematisierte Jepsen anhand von Versicherungsdaten, dass die Behandlungskosten des Diabetes nachweislich gesenkt werden können, wenn die Betroffenen parodontal behandelt werden[2] – ein deutlicher Appell auch an die politischen Akteure, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen.

Steigende Zahl behandlungsbedürftiger Fälle

Prof. Dr. Thomas Kocher, Universität Greifswald, stellte in seinem Vortrag die aktuellen Zahlen der neuen Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V)[3] zur Prävalenz der Parodontitis in Deutschland vor. Hier zeigt sich sowohl bei Erwachsenen als auch bei jüngeren Senioren ein deutlicher Rückgang des Anteils moderater und schwerer parodontaler Erkrankungen. Die Krankheitslast verschiebt sich jedoch zu den älteren Senioren ab 75 Jahren. Insgesamt errechnete Kocher nach einem erweiterten Modell der Befundung den Wert von 11,5 Millionen behandlungsbedürftiger Fälle von schwerer Parodontitis in Deutschland. Dies ist alarmierend, zumal viele Betroffene gar nichts von ihrer Erkrankung wissen. Gerade bei den älteren Senioren kann der große Behandlungsbedarf derzeit noch gar nicht gedeckt werden. Besondere Anstrengungen werden unternommen werden müssen, um Menschen in häuslicher bzw. ambulanter Pflege zu erreichen. Auch die Unterfinanzierung der Parodontaltherapie insbesondere im Vergleich zur konservierenden Zahnerhaltung ist für Kocher ein wesentlicher Ansatzpunkt. Die Ausgaben der GKV für die Parodontaltherapie sind minimal und seit Jahren auch kaum verändert. „Hier besteht ein erhebliches Ungleichgewicht“, gibt Kocher zu bedenken.

„Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung“

Seine Erfahrungen als Parodontitis-Patient schilderte sehr eindrücklich Hellmut Kleinschmidt aus Frankfurt. Ausgehend von einem Herzinfarkt, der ihn vor zehn Jahren „wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ traf, hörte er beim anschließenden Reha-Aufenthalt erstmals von einem möglichen Zusammenhang zwischen Koronarerkrankungen und Mundgesundheit. Doch erst als er mehr oder weniger durch Zufall an die Parodontologen des Universitätsklinikums in Frankfurt am Main „geriet“, so Kleinschmidt, wurde die über Jahre nicht diagnostizierte, fortgeschrittene Parodontitis erkannt. Es schloss sich eine langwierige Behandlungsphase an, deren Kosten jedoch bei weitem nicht das Maß erreicht hätten, das er zuvor für Zahnersatz und andere Maßnahmen zu tragen hatte. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten: „Ich habe seit sechs Jahren nicht einen einzigen Zahn verloren und gelernt, wie ich selbst zu meiner Mundgesundheit beitragen kann“, berichtete Kleinschmidt. Vor allem die immer wieder kehrenden kleinen Erfolgserlebnisse während der mehrjährigen Therapie haben ihn jedes Mal auf“s Neue motiviert. Worauf es beim Thema Parodontitis aus Patientensicht ankommt? Für Hellmut Kleinschmidt keine Frage: „Aufklärung, Aufklärung und nochmal Aufklärung.“

Unterstützung der Politik gefragt

Die anwesenden Mitglieder des Bundestages sehen übereinstimmend weiteren Handlungsbedarf. Erich Irlstorfer (CSU) will den weiteren Ausbau präventiver Maßnahmen in der Parodontologie unterstützen. Insbesondere beim Thema „sprechende Medizin“ gelte es, Beratungs- und Aufklärungsleistungen auch in der (zahn-)ärztlichen Vergütung zu berücksichtigen. Er verwies auf die dringende Notwendigkeit einer stärkeren Kooperation von Parodontologie und Diabetologie. Hier wolle er sich für eine stärkere Beachtung dieses Themas in der gesundheitspolitischen Debatte einsetzen. Dirk Heidenblut (SPD) will das Thema ebenfalls „sehr genau im Auge behalten“ und insbesondere in den Dialog mit den Kostenträgern treten. Dr. Harald Terpe (Bündnis 90/Die Grünen) lobte die Verbesserungen bei der Prävalenz der Parodontitis, gab im Hinblick auf das Bewusstsein und die Aufklärung über die Erkrankung aber zu bedenken, dass hier vielfach noch große Lücken – auch bei den „zahnärztlichen Hausärzten“ – bestehen. Aus der Sicht von Birgit Wöllert (Die Linke) kommt es künftig vor allem auf bessere Vernetzung und interdisziplinäre Ansätze zur Prävention und Behandlung an. Hier sieht sie im deutschen Gesundheitssystem noch vielfach Hemmnisse, beispielsweise bei Abrechnungs- oder Haftungsfragen, die es abzubauen gilt.

Interdisziplinäre Ansätze – das Maß aller Dinge

Dr. Wolfgang Eßer, Vorstandsvorsitzender der KZBV, wies darauf hin, dass die Herausforderungen an den Berufsstand aus der bestehenden Parodontitislast in Deutschland enorm sind. Dieser stillen Volkskrankheit werde man erfolgreich nur mit vereinten Kräften begegnen können. Hierzu müssten unter anderem auch zusätzliche Mittel bereitgestellt und entsprechende gesetzliche Regelungen auf den Weg gebracht werden. Dr. Jürgen Fedderwitz, stellvertretender Vorsitzender der KZBV, ergänzte, dass sich die GKV hier ihrer Verantwortlichkeit stellen müsse. Die GKV-Ausgaben waren für diesen Versorgungsbereich vor der Bema-Umrelationierung bedeutend höher als sie es heute sind. In der Diskussion immer wieder thematisiert wurde die Frage der Aus- und Weiterbildung, sowohl hinsichtlich der Verankerung der Zahnmedizin bei den Allgemeinmedizinern, als auch der Parodontologie innerhalb der Zahnmedizin. Dr. Sebastian Ziller, BZÄK, erinnerte daran, dass sowohl Parodontitis als auch Diabetes durch menschliches Verhalten beeinflusst werden können. Hier sieht er einen starken Bedarf für fachübergreifende Schulungen, damit Zahnärzte, Ärzte und Praxisteams eine bessere Aufklärungsarbeit am Patienten leisten und Erkrankungen somit frühzeitig erkannt und therapiert werden können. Kontrovers diskutiert wurde die Frage, inwieweit durch regulative Eingriffe der Politik – analog beispielsweise zum Nichtraucherschutzgesetz – spürbare Verbesserungen durch Verhaltensänderungen erzielt werden könnten, zum Beispiel beim Zuckerkonsum.
Die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Einfluss der Parodontitis auf die Allgemeingesundheit, insbesondere die bidirektionale Beziehung zum Diabetes mellitus unterstreichen: interdisziplinäre Ansätze werden in Zukunft wichtiger denn je sein. Nur durch gemeinsame Anstrengungen im Hinblick auf neue Therapiekonzepte, aber auch in der Aus- und Fortbildung, können die Prävalenzzahlen beider Erkrankungen reduziert und die behandlungsbedürftigen Patienten auch tatsächlich erreicht werden.

Dr. Martina Neunecker

[1] Janket SJ et al., Does Periodontal Treatment Improve Glycemic Control in Diabetic Patients? A Meta-analysis of Intervention Studies, J Dent Res 84(12):1154-1159, 2005.
[2] Jeffcoat MK et al., Impact of Periodontal Therapy on General Health. Evidence from Insurance Data for Five Systemic Conditions, Am J Prev Med 47(2):166-174, 2014.
[3] Jordan AR, Micheelis W (Hrsg) Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V). Deutscher Ärzteverlag (DÄV), Köln 2016.

Die Deutsche Gesellschaft für Parodontologie e.V. (DG PARO) nimmt wissenschaftliche und fachliche Aufgaben auf dem Gebiet der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, insbesondere der Parodontologie wahr. Für ihre fast 5.000 Mitglieder sowie zahnärztliche Organisationen ist sie seit über 90 Jahren beratend und unterstützend in parodontologischen Fragen tätig. Zu den Aufgaben der DG PARO gehört u.a. die Förderung der Forschung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Auswertung, Verbreitung und Vertretung der wissenschaftlichen Erkenntnisse. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte neben der Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, sind die Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Parodontologie sowie die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen. Zudem vergibt die Gesellschaft jährlich Wissenschaftspreise wie den Eugen-Fröhlich-Preis. Die DG PARO arbeitet, auch interdisziplinär, intensiv mit wissenschaftlichen Gesellschaften, Arbeitsgemeinschaften und Institutionen des In- und Auslandes zusammen. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

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