Energiehändler unter Qualitätskontrolle

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Fremdüberwachung ohne Ankündigung Grafik: Supress (No. 5707) sup.- Die RAL-Gütezeichen nach dem Prädikatssystem des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung e. V. sind nicht nur ein wichtiges Verbraucherschutzinstrument, sondern sie unterstützen auch das Kostenmanagement von Unternehmen und Gewerbebetrieben. Damit Produkte bzw. Dienstleistungen mit dem Gütezeichen ausgezeichnet werden können, müssen sie erfolgreich eine strenge und fortwährende Überprüfung der Angebotsqualität und der Geschäftsbedingungen bestehen. Fehlinvestitionen und wirtschaftliche Rückschläge durch ungeeignete Zulieferer oder Dienstleister lassen sich vermeiden, weil die RAL-Kennzeichnungen auch da Transparenz herstellen, wo das eigene Controlling keinen Zugang hat. Ein gutes Beispiel für diese erweiterte Güteüberwachung ist der Energiehandel. Bei den Lieferanten von Heizöl, Flüssiggas, Holz- und Kohlebrennstoffen sowie von Dieselkraftstoffen können die neutralen Sachverständigen, die regelmäßig die Einhaltung der Prüfbestimmungen begutachten, nicht nur die Produktgüte und die Lieferzuverlässigkeit kontrollieren. Im Rahmen der Prüftermine für das RAL-Gütezeichen Energiehandel muss ihnen auch Zugang zur Verwaltung, zu den Lagern und zum Fuhrpark sowie Einsicht in die Betriebsabläufe gewährt werden. Ganz besonders sind diese Experten darauf spezialisiert, Unregelmäßigkeiten oder Fehlfunktionen an den Zähleranlagen der Tankfahrzeuge aufzudecken. Veraltete Messgeräte, abgelaufene Eichungen oder gar manipulierte Liefertechnik haben deshalb keine Chance, durch das Raster der Kontrollen zu fallen. Dafür sorgt schon das mehrstufige Prüfverfahren, das in den Richtlinien der RAL-Gütesicherung festgelegt ist: Nach einer externen Erstüberprüfung gehört zu den Pflichten des Energiehändlers eine kontinuierliche Eigenüberwachung aller relevanten Leistungen und Standards. Diese Vorgabe umfasst beispielsweise einen täglichen Check der Lieferfahrzeuge vor Fahrtantritt, der dokumentiert werden muss und auf […]

Das Ziel des Marketings

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Im Marketing geht es darum, die Bedürfnisse des Kunden herauszufinden, vorauszuahnen und gewinnbringend zu erfüllen, so Rieta Vanessa de Soet, Geschäftsführerin der GMC Global Management Consultants AG mit Sitz in Zug. Marketing stellt für jeden Unternehmer die Chance dar, sein persönliches Firmenziel zu erreichen, so Rieta Vanessa de Soet weiter. Sie sagt: “Marketing ist mehr als nur Werbung. Marketing ist eine Unternehmensphilosophie. Eine Systematik, mit der Unternehmen gesteuert werden. Außerdem bietet sie dem Kunden die Möglichkeit einen Einblick in das Unternehmen zu bekommen.” In der Marketinglehre müssen folgende Bereiche unterschieden werden: Unternehmensvision: Jeder Unternehmer/Unternehmerin muss überlegen was seine Unternehmensvision ist, so Rieta de Soet. Die Grundfrage muss lauten: Wie sieht das Idealbild meines Unternehmens in Zukunft aus? Visionen appellieren mehr an das Herz und den Bauch der Menschen als an den Verstand, dennoch ist eine Vision auch immer eine Orientierungs- und Ordnungsfunktion. Betriebseigene Verkaufsorgane : Verkauf durch den Kunden persönlich, Verkauf durch Mitarbeiter, Verkauf auf Kundenanfrage. Betriebsfremde Verkaufsorgane: Business Center Agenturen, Makler evtl. Franchisegeber. Preispolitik: Nicht das Business Center alleine bestimmt den Preis der Dienstleistung, so Rieta de Soet, sondern der Markt diktiert uns, welche Preise man durchsetzen kann. Regelmäßige Marktbeobachtungen sind die entscheidende Richtlinie für eine gute Preispolitik. Als Betriebswirtin ist Rieta de Soet überzeugt, dass in Zeiten knallharter Kostenkalkulation und unbarmherziger Controllings eine 100%ige Kostenübersicht wichtiger ist denn je. Die Kunden nutzen das Kostenmanagement im Business Center und zahlen nur für die Leistungen, die sie tatsächlich in Anspruch […]

Kostenmanagement bei der Betriebstankstelle

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Kraftstoffbezug ohne Qualitätsmängel und Messfehler Foto: Fotolia / Thomas Reimer (No. 5683) sup.- Lohnt sich die Errichtung einer eigenen Betriebstankstelle? Für viele mittelständische Firmen mit Fahrzeugflotte lässt sich diese Frage erst nach einer genauen Wirtschaftlichkeitsprüfung beantworten. Dabei müssen die Zahl der Fahrzeuge, die Fahrleistungen und Verbrauchsdaten den Investitions- und Betriebskosten gegenübergestellt werden. Mögliche oder bereits absehbare Änderungen in den logistischen Abläufen des Unternehmens sollten in den Berechnungen ebenso berücksichtigt werden wie unterschiedliche Szenarien zur Entwicklung der Kraftstoffpreise. Kommt die Prüfung zu einem positiven Ergebnis, kann eine so genannte Eigenverbrauchstankstelle auf dem Firmengelände beispielsweise für Speditionen, Busunternehmen oder Pflegedienste zu einer interessanten Spar-Option werden. Die Einkaufskonditionen verbessern sich bei Mengenbestellungen, Fahrtwege und Wartezeiten an Fremdstationen entfallen bei der Betankung vor Ort und die Betriebszeiten können exakt auf die Belange des eigenen Fuhrparks zugeschnitten werden. Gerade bei Flotten, deren Strecke täglich zum Firmenstandort zurückführt, ermöglicht die intensive Nutzung eine schnelle Amortisation der Investitionen. Damit diese Rechnung allerdings dauerhaft aufgeht, müssen beim weiteren Kostenmanagement der Betriebstankstelle mehrere Aspekte berücksichtigt werden. So sollte der für den Kraftstoff-Einkauf zuständige Disponent stets über den aktuellen Verlauf der Energiepreise informiert sein, um mit der Bestellterminierung auf Schwankungen reagieren zu können. Der Aufwand für vorgeschriebene technische Prüfungen sowie für Wartungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Tankautomaten, Sicherheitstechnik oder flüssigkeitsbeständigen Bodenflächen ist von vornherein realistisch einzuplanen. Die Vorschriften zur Unfallvermeidung und zum Gewässerschutz müssen nämlich auch auf einer Hoftankstelle umgesetzt werden. Außerdem sollte die Bedeutung vorschriftsmäßig geeichter Zähleranlagen bei der Fahrzeugbetankung […]