Expatriates im Unternehmen halten

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Dale Carnegie Training unterstützt Unternehmen bei der Wiedereingliederung von Mitarbeitern nach Auslandsentsendungen Ein Jahr im Ausland und dann wieder business as usual? Das funktioniert selten. Unternehmen, die Mitarbeiter in andere Länder entsenden, haben oft Probleme mit den Rückkehrern. “Viele nutzen ihre Auslandserfahrungen als Sprungbrett für einen Wechsel des Arbeitgebers”, sagt Uwe Göthert, Deutschland-Chef von Dale Carnegie Training. Um diese plötzlich sehr begehrten Leute zu halten, müsse der Betrieb aktiv gegensteuern. Personalentwicklung und Angebote für die Karriere sind für Göthert die entscheidenden Stichworte. Damit werde verhindert, dass die ehemaligen Expatriates “zuhause” in ein Motivationsloch fallen. Zwar könne der Rückkehrer nicht immer und noch seltener sofort in eine Führungsposition befördert werden. “Aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Begeisterung für den Job wieder zu entfachen”, so Göthert. Dale Carnegie Deutschland betreut zahlreiche Mittelständler und Großunternehmen mit internationaler Ausrichtung, die genau diese Herausforderung bewältigen müssen: Das Engagement von Ex-Expats zu erhöhen, obwohl die Zahl der möglichen Top-Positionen begrenzt ist. Wie wichtig es ist, in dieser Situation Lösungen zu finden, zeigt ein Blick auf die Entsendepraxis: Laut Göthert werden längst nicht mehr nur Führungskräfte ins Ausland entsandt, die dann dort als “Country Manager” oder “Region Manager” eine Dependance leiten. Nur noch jeder dritte Expatriate gehört zu dieser Gruppe. Dafür geben nach Recherchen der Expat News GmbH mittlerweile 26 Prozent der international tätigen Gesellschaften an, Arbeitskräfte aufgrund ihrer Fachkompetenz ins Ausland zu schicken, weil diese dort fehle. Dennoch haben die Rückkehrer eine hohe Erwartungshaltung für ihre […]