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IfKom: Deutschland braucht eine digitale Zukunft

IfKom, ZBI und Ziemiak plädieren für eine Industrievernetzung wird eine flächendeckende Breitbandversorgung mit hoher Bitrate im Gigabereich mit Glasfasertechnik benötigt.

BildWohlstand und Industrie sind in Deutschland stark verknüpft. Daher müssen wir auch künftig unsere technologische Entwicklungsfähigkeit beweisen. Zu diesem Thema trafen sich kürzlich der Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI e. V.) und die Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) mit dem Bundestagsabgeordneten Paul Ziemiak in Berlin. Ziemiak ist zudem Bundesvorsitzender der Jungen Union.

Die künftige Produktion erfolgt mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Ganze Fabriken werden über die Internetplattform vernetzt sein, wobei intelligente Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse koordinieren werden. „Eine solche Industrievernetzung benötigt eine flächendeckende Breitbandversorgung mit hoher Bitrate im Gigabereich. Nur die Glasfasertechnik kann diese hohe Übertragungsgeschwindigkeit realisieren“, merkte Bundesvorsitzender Heinz Leymann an und fügte hinzu: „Die IfKom unterstützen daher die Absicht der Bundesregierung, Gigabitnetze in Deutschland bis zum Jahr 2025 auszubauen“. Um allerdings das vorhandene Kupfernetz komplett durch ein Glasfasernetz zu ersetzen, sind in Deutschland ca. 100 Mrd. EUR erforderlich. Der größte Kostenanteil liegt in der Verlegung der Glasfaserkabel in das Erdreich. Daher sollte nach ZBI- und IfKom-Auffassung der Aufwand des Netzausbaus durch Verringerung der Verlegetiefen der Glasfaserkabel und durch den Bau von oberirdischen Glasfaserlinien insbesondere in ländlichen Gebieten verringert werden. Deckungslücken im ländlichen Raum sind möglichst durch staatliche Zuschüsse zu schließen. Die Erlöse aus der Vergabe der UMTS- und 5G-Lizenzen sind zweckgebunden hierfür bereitzustellen. Im Übrigen ist der Ausbau von 5G-Funknetzen eng mit einem Glasfaserausbau zu verbinden, denn für die zum Teil sehr kleinen Funkzellen wird eine leistungsfähige Backhaul-Infrastruktur benötigt, um die Datenmengen zu transportieren. Auch sind weitere ordnungspolitische Regelungen erforderlich. Beispielsweise müssen die Planungs- und Bauphasen auf gesetzlicher Grundlage beschleunigt werden, um eine deutliche Verbesserung in der Ausbaudynamik einer Breitband-Infrastruktur in Deutschland zu erreichen.

Für Industrie 4.0 braucht Deutschland eine Generation technologiebegeisterter junger Menschen. Die Ausbildung in MINT-Fächern ist zu verbessern. Die Studiengänge und Ausbildungen müssen sich an den technischen Bedürfnissen von morgen orientieren. Die technische Ausstattung an Schulen, Berufsschulen und Hochschulen müssen verbessert werden. ZBI und IfKom begrüßen die Bildungsförderung der Bundesregierung im digitalen Bereich. Bisher stand der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern das Kooperationsverbot des Grundgesetzes in weiten Teilen entgegen. Die im Digitalpakt des Bundesbildungsministeriums vorgesehenen Mittel müssen jetzt rasch in den Schulen ankommen.

Großen Handlungsbedarf sehen ZBI und IfKom bei der Digitalisierung der Verwaltung und die Online-Beantragung von Verwaltungsdienstleistungen. In einer digitalisierten Welt, in der sich vieles online erledigen lässt, hält die deutsche Verwaltung nicht Schritt. Über lange Jahre lang haben Bund, Länder, Landkreise und Kommunen hierbei teilweise völlig unkoordiniert für die gleichen Vorgänge und Fachverfahren unterschiedliche Lösungen eingeführt. „ZBI und IfKom begrüßen das Ziel der neuen Bundesregierung, bis 2022 den Bürgern zu ermöglichen, alle dafür geeigneten Verwaltungsdienstleistungen auch online ausführen zu können“, sagte ZBI-Präsident Wilfried Grunau und fügte hinzu: „Das derzeitige Angebot muss rasch umfangreicher werden und Hemmnisse, wie z. B. die Anschaffung von Kartenlesegeräten durch die Bürger, müssen abgebaut werden. Dem Bürger muss es möglich sein, bequem über eine App oder ein Internetportal seine Behördengänge ins Bürgerbüro erledigen zu können, ohne das Rathaus aufsuchen zu müssen“. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert zurzeit mit 91 Millionen EUR fünf Pilotkommunen, die bis zum Jahr 2020 ihre Rathäuser digitalisieren.

Die rasch fortschreitende digitale Vernetzung zwischen Mensch und Maschinen erfordert eine höhere Sensibilität für den Datenschutz und die Datensicherheit. Der Schutz der individuellen Selbstbestimmung des Einzelnen ist zu gewährleisten. Nach Auffassung des ZBI und der IfKom ist eine starke Aufmerksamkeit für den Datenschutz in Unternehmen, Verwaltungen, aber auch im privaten Bereich unabdingbar. Diese muss bereits im Kindergarten erfolgen. Insbesondere sollten mittelständische Unternehmen beim Datenschutz externe Unterstützung von Profis erhalten. Dies könnte beispielsweise durch das Bundesamt für Datenschutz erfolgen. Darüber hinaus sind Mitarbeiter in Unternehmen, Verwaltungen regelmäßig systematisch zu schulen und zu sensibilisieren.

Paul Ziemiak merkte an, er freue sich über den Austausch und unterstützt das Engagement für die Digitale Zukunft.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

Pressekontakt:

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IfKom: Ländliche Industrie braucht schnelles Internet

IfKom, ZBI und Sendker plädieren für ein flächendeckendes, leistungsfähiges und zukunftssicheres Breitbandnetz in Deutschland, damit die ländliche Industrie wettbewerbsfähig bleibt.

BildUm die ländliche Industrie wettbewerbsfähig zu halten, benötigen wir ein flächendeckendes leistungsfähiges und zukunftssicheres Breitbandnetz in Deutschland. Zu diesem Gesprächsthema trafen sich vor kurzem der ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. und die Ingenieure für Kommunikation e. V. mit dem Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker, Mitglied im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Im internationalen Wettbewerb kann nur das Unternehmen bestehen, das schnell und flexibel auf Änderungen reagieren kann. Hierzu ist ein ausreichend leistungsfähiges Kommunikationsnetz zwingend erforderlich. Mitte 2017 hatten wir in Deutschland lediglich einen Deckungsgrad von 76,9% bei einer Mindestbandbreite von 50 Megabit pro Sekunde. Dies bedeutet, es sind noch viele Gebiete in Deutschland unterversorgt. Nach Auffassung der IfKom e. V. liegt dies zum Teil daran, dass nicht überall in Deutschland der Netzausbau für die Betreiber wirtschaftlich ist. Für den internationalen Wettbewerb müssen diese Lücken durch Investitionsanreize für die Netzbetreiber, Landkreise und Kommunen geschlossen werden.

„Für eine erfolgreiche digitale Zukunft, brauchen wir ein klares Bekenntnis zu einem flächendeckenden leistungsfähigen und zukunftssicheren Breitbandnetz in Deutschland“ merkte Bundesvorsitzender Heinz Leymann an und fügte hinzu: „die IfKom unterstützen das Vorhaben der Bundesregierung, Gigabitnetze in Deutschland bis zum Jahr 2025 auszubauen. Hierfür ist eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde zwingend erforderlich“. Zurzeit ist dies ausschließlich mit der Glasfasertechnik zu realisieren. Glasfaser sollte möglichst in jedes Haus und zu jedem Mobilfunkmast verlegt und gleichzeitig mit dem 4G/5G Mobilfunkausbau verbunden werden.

Eine komplette Ersetzung des Kupfernetzes in ein Glasfasernetz würde für Deutschland ca. 100 Mrd. EUR kosten. „Um die hierfür anfallenden Kosten zu senken, wäre über die Reduzierung der Verlegetiefe sowie über einen oberirdischen Ausbau in ländlichen Gebieten nachzudenken“, wies ZBI-Präsident Wilfried Grunau hin und ergänzte: „für den Glasfaserausbau müssen zudem die Erlöse aus der Vergabe der UMTS- und 5G-Lizenzen zweckgebunden bereitgestellt werden“.

Bei der Netzneutralität plädieren ZBI e. V. und IfKom e. V. für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Inhalten, Diensten und Anwendungen für den Endnutzer des Internets. Dies bedeutet, für jeden Nutzer muss eine Teilhabe gewährleistet sein. Eine Diskriminierung im Netz, beispielsweise durch Verlangsamung oder Blockade darf es bei bestimmten Inhalten, Qualität, Herkunft und Zweck einer Nachricht nicht geben. Das Ziel des ZBI und der IfKom ist die Beibehaltung eines „demokratischen Internets“.

Bundestagsabgeordneter Sendker befürwortet ebenso die Notwendigkeit eines weiteren verstärkten Ausbaus im ländlichen Raum: „Wir haben schon in der letzten Legislaturperiode ein großes Investitionsprogramm für den Breitbandausbau initiiert. Ich freue mich, dass die Unionsgeführte Bundesregierung die Ziele für den Breitbandausbau jetzt anpasst. Bis 2025 müssen möglichst flächendeckend Glasfasernetze und mit 5G hochmoderne Mobilfunknetze entstehen. So halten wir unsere heimische Wirtschaft wettbewerbsfähig.“

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IfKom erwartet von zukünftiger Regierung schnellere Umsetzung von Breitbandzielen

IfKom erwartet von den zukünftigen Koalitionspartnern ein klares Bekenntnis zum flächendeckenden leistungsfähigen und zukunftssicheren Breitbandnetz in Deutschland.

Der Verband der Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) erwartet von den zukünftigen Koalitionspartnern ein klares Bekenntnis zu einem flächendeckenden leistungsfähigen und zukunftssicheren Breitbandnetz in Deutschland. Anders als bei der Vorgängerregierung sollten Investitionsanreize für die Netzbetreiber sowie für Landkreise und Kommunen zügig geschaffen werden.
Die bisherige Bundesregierung hat in ihrer Digitalen Agenda das Ziel eines flächendeckenden Ausbaus von mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Download bis zum Jahr 2018 formuliert. Es dauerte jedoch noch bis zur Mitte der Wahlperiode, bis das Bundesförderprogramm starten konnte. Auch das DigiNetz-Gesetz zur Mitnutzung und Vereinfachung beim infrastrukturausbau konnte seine Wirkung noch nicht entfalten. Mit einem Deckungsgrad von 76,9% zum Zeitpunkt Mitte 2017 ist die Mindestbandbreite von 50 Megabit pro Sekunde noch weit entfernt von einer Flächendeckung.
Da innerhalb eines 12-Monats-Zeitraumes die Zunahme nur gut 5 Prozentpunkte beträgt, werden unter den jetzigen Rahmenbedingungen auch Ende 2018 noch viele Gebiete in Deutschland unterversorgt sein.

Damit es demnächst zügiger vorangeht, ist die neue Bundesregierung gefordert, die Maßnahmen deutlich zu verstärken. Nicht überall in Deutschland ist der Netzausbau für die Betreiber wirtschaftlich. Dennoch müssen diese Lücken geschlossen werden, um die Breitbandversorgung der Bevölkerung aber auch der Wirtschaft sicher zu stellen. Im internationalen Wettbewerb kann nur bestehen, wer schnell und flexibel auf Änderungen reagieren kann. Ein ausreichend leistungsfähiges Kommunikationsnetz ist dafür unabdingbar.

Die IfKom unterstützen daher die Absicht der zukünftigen Regierungspartner, Gigabitnetze in Deutschland bis zum Jahr 2025 auszubauen. Für einen solchen Ausbau müssen die Erlöse aus der Vergabe der UMTS- und 5G-Lizenzen zweckgebunden bereitgestellt werden. Im Übrigen ist der Ausbau von 5G-Funknetzen eng mit einem Glasfaserausbau verbunden, denn für die zum Teil sehr kleinen Funkzellen wird eine leistungsfähige Backhaul-Infrastruktur benötigt, um die Datenmengen zu transportieren. Neben dem öffentlichen Finanzierungsbedarf von mehr als 10 Milliarden Euro in der Legislaturperiode sind jedoch weitere ordnungspolitische Regelungen erforderlich. Planungs- und Bauphasen müssen auf gesetzlicher Grundlage beschleunigt werden. Nur so kann eine deutliche Verbesserung in der Ausbaudynamik einer Breitband-Infrastruktur in Deutschland erreicht werden.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Gigabit-Gesellschaft – eine große Herausforderung!

IfKom und ZBI begrüßen Maßnahmen der Bundesregierung des Breitbandziels bis Ende 2018. Dafür ist in einer digital orientierten Welt eine leistungsfähige Netzinfrastruktur erforderlich.

BildEine Giga-Gesellschaft in einer digital orientierten Welt erfordert eine leistungsfähige Netzinfrastruktur. Dies war Thema eines Informationsgesprächs der IfKom – Ingenieure für Kommunikation e. V. gemeinsam mit dem Präsidium des ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. mit dem stellv. Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Reinhold Sendker.

Hinsichtlich des Aufbaus eines leistungsfähigen Breitbandnetzes sind erhebliche Anstrengungen der Politik aber auch der Wirtschaft notwendig.

Nach Aussage des Statistischen Bundesamts verfügten im Jahr 2016 lediglich etwa 38% aller Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten in Deutschland über einen schnellen Internetanschluss von mindestens 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Im Gegensatz zu Dänemark mit 65% und Schweden mit 59% liegt Deutschland damit im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Auf dem Weg zu einer Giga-Gesellschaft sind große Anstrengungen für eine ausreichend dimensionierte und sichere Infrastruktur erforderlich. Folglich sehen die IfKom e. V. und der ZBI e. V. das für Ende 2018 festgelegte Ziel 50 Mbit/s der Bundesregierung als kaum noch erreichbar. Dieser Wert kann lediglich als ein Zwischenschritt angesehen. Das gilt z. B. angesichts immer höherer Videoübertragungen (sogenannte 4K- oder 8K-Fernseher) auch für Privathaushalte und nicht nur für Wirtschaft und Verwaltung.

Breitbandausbau

IfKom und ZBI begrüßen die von der Bundesregierung aufgelegten Maßnahmen zum Erreichen des Breitbandziels bis Ende 2018. Langfristig ist eine flächendeckende Glasfaserversorgung unabdingbar. Dies gilt in gleicher Weise für das neue Mobilfunknetz 5G. Dieser Verantwortung müssen sich die Politiker umgehend stellen. Es kann nicht abgewartet werden, ob die eingeleiteten Maßnahmen vielleicht ausreichen, sondern es muss geprüft werden, ob noch weitere Förder- und Beschleunigungsmaßnahmen möglich sind. Die zurzeit bestehenden digitalen Infrastrukturen müssen für die Gigabit-Gesellschaft fit gemacht werden. Es geht darum, einen politischen Ordnungsrahmen zu schaffen, der stärkere Anreize für Netzinvestitionen in Gigabitinfrastrukturen setzt und Innovationen auf Dienste-Ebene fördert.

Im Vergleich zu städtischen Gebieten fehlt in ländlichen Gebieten wegen der hohen Ausbaukosten grundsätzlich ein Wettbewerb zwischen den Netzbetreibern. Der Ausbau von Gigabitnetzen ist im ländlichen Raum bei den zurzeit gegebenen Preisstrukturen überwiegend unwirtschaftlich. Hier sind aus der Sicht der IfKom neue unternehmerische Geschäftsmodelle zu entwickeln. So begrüßen beispielsweise die IfKom die Absicht der Deutschen Telekom, den Breitbandausbau in Deutschland gemeinsam mit Partnern voranzutreiben.

Daten als Vermarktungsprodukt

Daten aus Bits und Bytes können im Bruchteil einer Sekunde über elektrische oder optische Transportnetze weltweit verfügbar gemacht werden und können erhebliche Wertschöpfungen beinhalten oder für weitere Wertschöpfungen genutzt werden. Ein Beispiel hierzu wären Konstruktionspläne von Maschinen.

Diese Daten müssen geschützt werden, um das Know how von Firmen und Institutionen zu sichern. Auch die Privatsphäre des Einzelnen muss erhalten bleiben. Das Vermarktungsprodukt „Daten“ ist nach Auffassung der IfKom wie ein reales Gut zu behandeln. Gleichsam sind für die virtuellen nicht gegenständlichen Leistungen in Form von Daten beispielsweise die Steuern am Ort des Entstehens zu erheben. Die Schnelllebigkeit der Datenprodukte erfordert von den Anbietern eine erhebliche Flexibilität. Bei zunehmenden Geschäften mit Daten müssen deshalb im nationalen Bereich das BGB, das HGB, das Urheberrecht, etc. greifen. International bedarf es Regelungen.

Reinhold Sendker, MdB merkte an: „Wir wollen, dass möglichst alle Menschen und Unternehmen in Deutschland von den Chancen des digitalen Wandels profitieren können. Voraussetzung dafür ist eine flächendeckende Versorgung unseres Landes mit einer hochleistungsfähigen digitalen Infrastruktur. In einem ersten Schritt sollen bis Ende 2018 allen Haushalten in Deutschland mindestens 50 Mbit/s im Download zur Verfügung stehen. Mittel- bis langfristig sind aber gigabitfähige Netze entscheidend für wirtschaftliches Wachstum und steigenden Wohlstand.“

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

Der ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e.V. ist ein Spitzenverband im Bereich des Ingenieurwesens. Zu seinen Mitgliedern gehören Ingenieurvereine und Organisationen, die sich mit dem Ingenieurwesen befassen. Der ZBI bündelt die Interessen und Belange seiner Mitgliedsverbände mit über 50.000 Ingenieuren und vertritt sie gegenüber Politik und Gesellschaft. Der ZBI nimmt Einfluss auf die Gesetzgebung von Bund und Ländern und pflegt hierzu seine fachlichen und direkten Kontakte zu Politikern aller Parteien.
www.zbi-berlin.de

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