Christliche Werte im West-Ost-Diskurs: Grundlagen der modernen Wertediskussion

Christliche Werte im West-Ost-Diskurs: Grundlagen der modernen Wertediskussion

Wissenschaftler, Journalisten und Kirchenvertreter aus 12 Ländern nahmen teil. (Bildquelle: Vasiliy Harkov)

(Berlin, 14. November 2016)
Am 10. Oktober 2016 fand in Moskau eine internationale wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Christliche Werte inmitten globaler Herausforderungen“ statt. An der Veranstaltung nahmen mehr als 150 Wissenschaftler, Journalisten, Kirchenvertreter, Politiker sowie Repräsentanten der Zivilgesellschaft aus 12 Ländern teil.

„Die Frage nach den christlichen Werten hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Dies gilt besonders für die europäische Zivilisation, die momentan eine erste Identifikationskrise erlebt“, schrieb Kurienkardinal Prof. Dr. Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, in seinem Grußwort an die Teilnehmer der Konferenz. „In diesem Zusammenhang halte ich ein Treffen von führenden Fachleuten aus West- und Osteuropa in Moskau für sehr wichtig“, ergänzte er.

Das erste Teil der Konferenz widmete sich den Zusammenhängen christlicher Werten als Grundlage einer modernen Wertediskussion und den damit verbundenen Herausforderungen. Zahlreiche renommierte Wissenschaftler und Kirchenvertreter aus Russland und Deutschland beleuchteten in verschiedenen Vorträgen die wesentlichen Merkmale von christlichen Werten in der heutigen Zeit. Abschließend referierte Mario Galgano, italienischer Journalist und Redakteur bei Radio Vatikan, zum Thema „Einfluss von Politik und Medien auf das Wertesystem der modernen Gesellschaft“.

Der zweite Teil der Konferenz stand unter dem Motto „Christliche Werte in der modernen Gesellschaft“. Die internationalen Redner stellten dabei die Wertediskussionen in einen geschichtlichen Kontext der verschiedenen Religionen, sprachen über Wertekonflikte im Allgemeinen und in der Wirtschaft im Besonderen und gaben einen historischen Rückblick über den Einfluss der christlichen Wertetraditionen auf die Gesetzgebung in Europa und der Welt.

In einer ausführlichen Analyse wurden die Möglichkeiten und Fehler der Wertekommunikation von Igor Mintussov, Präsident der „Nikkolo M“-Group und Lehrstuhlinhaber an der Russischen Plekhanov-Wirtschaftsuniversität, vorgestellt.

Zum Abschluss wurden die wichtigste Erkenntnisse der Konferenz in einem Expertenforum unter Leitung des bekannten russischen TV-Moderator und Mitglieds der Kommission für Entwicklung von Zivilgesellschaft und Bürgerrechte beim russischen Präsidenten, Maxim Shevchenko, vorgestellt und diskutiert.

Die Organisatoren der Konferenz zogen eine insgesamt positive Bilanz: „Das Wichtigste für die Wissenschaftler war die Tatsache, dass die Konferenz viele neue Impulse für die sozialwissenschaftlichen Forschungen aufgeworfen hat. Zudem hat sie es ermöglicht, bestehende Fragen und Probleme in neuem Licht zu betrachten“, resümierte Professor Alexander Krylov.

Die Ergebnisse der Konferenz werden in der Zeitschrift „Wissen-Verstehen-Können“ veröffentlicht und im geplanten „Handbuch der europäischen Werte“ aufgearbeitet. Zu den Partnern der Konferenz gehörten unter anderem Domradio.de, die Berliner PR-Agentur KaiserCommunication GmbH sowie die Diözesanstelle des Erzbistums Köln Weltkirche-Weltmission.

Die Konferenz wurde vom West-Ost-Institut Berlin in Zusammenarbeit mit dem National Institute of Business, der Agentur für strategische Kommunikation „Nikkolo M“ und dem Europainstitut der Russischen Akademie der Wissenschaften organisiert und bildete die achte Auflage der im Jahr 2002 in Deutschland gegründeten Konferenzreihe „West-Ost-Diskurs“.

Redaktion:
Sten Landmann
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