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Wenn dem Wähler die Ohren dröhnen – Bahn-o-Mat zur Bundestagswahl gestartet

Über das interaktive Online-Portal können sich Bürger ein Bild davon machen, was die stärksten Parteien in der nächsten Legislaturperiode für weniger Bahnlärm tun wollen.

BildCoswig (Sachsen). Nach dem Vorbild des Wahl-O-Mats hat die Bürgerinitiative Bahnemission-Elbtal (BI) e.V. einen Bahn-o-Mat entwickelt, der bis zum Tag der Bundestagswahl am 24. September online nutzbar ist. Unter www.bahn-o-mat.de können Bürger ihre eigene Position zum Bahnlärm durch Güterzüge mit denen der mitgliederstärksten Parteien abgleichen. Dazu müssen sie per Mausklick oder Fingerberührung 31 Thesen jeweils mit „Stimme zu“, „Egal/ weiß nicht“ oder „Stimme nicht zu“ beantworten. Der gesamte Durchlauf dauert rund 3 Minuten. Im Hintergrund analysiert das Programm, mit welcher Partei die Übereinstimmung am größten ist. Dazu haben die sechs Spitzenkandidaten der mitgliederstärksten Parteien im Vorfeld selbst zu allen Aussagen Stellung bezogen. Die Thesen wurden gemeinsam mit mehreren Bürgerinitiativen u.a die Bi Weinböhla e. V. erarbeitet, die sich in verschiedenen Teilen Deutschlands für eine leise Bahn engagieren und das Bahn-o-Mat-Projekt unterstützen.

„In den Wahlprogrammen der Parteien spielt das Thema Bahnlärm eine ganz untergeordnete Rolle“, sagt BI-Vorstand Michael Krebs in Coswig (Sachsen). „Darum wollen wir mit dem Bahn-o-Mat die betroffenen Anwohner darüber informieren, was von den mitgliederstärksten Parteien in der nächsten Legislaturperiode gegen den Güterbahnlärm geplant ist.“ Die Nutzung ist nicht nur äußerst simpel, sondern auch zeitlich flexibel und natürlich kostenfrei möglich. „Ein Angebot von Bürgern für Bürger“, fasst es Michael Krebs zusammen. Ermöglichen kann es die BI dank einer Förderung im Rahmen des Programms „Demokratie leben“, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finanziert wird.

Der Bahn-o-Mat kommt das erste Mal vor einer Bundestagswahl zum Einsatz. Seine Premiere erlebte er 2014 zur sächsischen Landtagswahl. Damals nahmen 3.500 Personen das interaktive Onlineportal in Anspruch. Diesmal hofft die BI auf bis zu 10.000 Nutzer. Seit der Freischaltung am 4. September besuchen täglich mindestens 300 Leute die Plattform. „Je höher die Beteiligung ist, desto mehr Eindruck macht es auf die Politik“, erklärt der BI-Vorstand, „denn desto deutlicher wird die Dringlichkeit des Themas für die Bevölkerung.“ Das Votum der Bürger will die Bürgerinitiative nach der Wahl den Mitgliedern des neuen Bundestages übergeben.

Die BI ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Coswig (Sachsen). Er ist seit der Gründung 2011 von sieben auf knapp 180 Mitglieder gewachsen. Davon kommen gegenwärtig rund 120 aus Coswig, 30 aus Weinböhla und 20 aus Radebeul. Die BI macht ausdrücklich nicht gegen die Bahn und ihren Schienenverkehr mobil, sondern tritt für eine leise Bahn ein und die damit verbundenen Maßnahmen. Dabei bemüht sie sich stetig, Kontakt zwischen Bürgern, Politikern und Vertretern der Bahn herzustellen und durch freundliche Beharrlichkeit merkliche Verbesserungen zu erzielen.

Weitere Informationen unter www.bi-elbtal.de
Facebook: https://www.facebook.com/bahnOmat/
Für Rückfragen steht Ihnen Vereinsvorsitzender Michael Krebs gern zur Verfügung: unter 03523 8782414 oder via kontakt@bi-elbtal.de

Über:

Bi Bahnemission-Elbtal e. V.
Herr Michael Krebs
Anne-Frank-Weg 38
01640 Coswig
Deutschland

fon ..: 03523/8782414
web ..: http://www.bi-elbtal.de
email : marco.kunze@bi-elbtal.de

Pressekontakt:

Bi Bahnemission-Elbtal e. V.
Herr Marco Kunze
Anne-Frank-Weg 38
01640 Coswig

fon ..: 03523/8782414
web ..: http://www.bi-elbtal.de
email : marco.kunze@bi-elbtal.de

Digitale Kommunikation in Zeiten des Wahlkampfs

Wie funktioniert eigentlich der „Wahl-O-Mat“? Wie beeinflusst das Netz die Meinungsbildung? Wie begleitet Politik den Wandel der Kommunikation? Öffentliche Diskussion im Impact Hub Berlin

BildFake News, Social Bots, Hacks, Manipulationsversuche demokratischer Willensbildungsprozesse im Netz: Die Herausforderungen für objektive Berichterstattung, aber auch das Bilden einer objektiven Meinung, sind durch die Veränderungen, die die digitale Kommunikation in Politik und im aktuellen Wahlkampf mit sich bringt, so hoch wie nie. Das erfordert Strategien im Umgang mit der digitalen Kommunikation in der neuen Kommunikationswelt.

Diese Strategien und Hintergründe sind Thema einer öffentlichen Veranstaltung, die der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft, SIBB e.V., am kommenden Mittwoch, den 28. Juni 2017, ab 17.30 Uhr mit ausgewiesenen Experten im Impact Hub Berlin beleuchten wird.

Wie nimmt die Bundesregierung die Herausforderungen an – und das nicht nur im aktuellen Wahlkampf? Wie arbeitet der Ausschuss Digitale Agenda der Bundesregierung? Wo liegen ressortübergreifend die Schwerpunkte, wie gestaltet man Netzpolitik? Mit welchen digitalen Schwerpunkten geht es in die neue Legislatur? Dirk Stocksmeier, stellv. Vorstandsvorsitzender des SIBB e.V., diskutiert mit Jens Köppen, Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestages, Fragen der Ausrichtung der Digitalisierungsstrategie der aktuellen und künftigen Bundesregierung. Dabei wird auch das geplante Netzdurchsetzungsgesetz eine Rolle spielen, das aktuell auch in den Medien, einschließlich der sozialen Netzwerke, heiß diskutiert wird.

„Wir leben in einer digital vernetzten Welt: am Arbeitsplatz, in der Schule, Universität, in der Freizeit und zuhause. Meinungen werden durch die Grenzenlosigkeit der Kommunikation mehr und mehr auch durch das Netz beeinflusst. Einerseits bietet die Digitalisierung große Potenziale und ermöglicht Synergien. Es ist daher eine zunehmend wichtige Aufgabe der Politik, den rasanten Strukturwandel aktiv zu begleiten und Rahmenbedingungen für das Leben, Lernen, Arbeiten und Wirtschaften in der digitalen Welt zu schaffen und jedem die Teilhabe am digitalen Wandel zu ermöglichen. Wie dies gelingen kann, welche Anstrengungen für Privat, Wirtschaft und Verwaltung unternommen werden, wollen wir mit dem Vorsitzenden dieses parlamentarischen Gremiums erörtern. Auf diese Diskussion dürfen sich die Zuhörer freuen,“ so Dirk Stocksmeier.

Ein Abend im Zeichen objektiver Meinungsbildung

Deutschland bewegt sich aktuell unter dem Eindruck der kommenden Wahl, ohne Zweifel steht uns ein heißer Wahlkampfsommer bevor. Daher soll der Abend auch bei der Einordnung und Meinungsbildung helfen. Alle kennen den „Wahl-O-Mat“, doch welche Daten er liefert, wie Menschen diese Software nutzen und welche Anekdoten dahinter stecken, wissen die wenigsten: Der Abend liefert deshalb auch Erkenntnisse, die Hilfestellung im Umgang mit der Informationsflut und deren Einordnung bieten sollen. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2016 wurde der interaktive Wahlhelfer 47 Millionen Mal genutzt. Wer nutzt diesen? Sind es nur junge Menschen? Beeinflusst der digitale Wahlhelfer die Meinungsbildung und Stimmabgabe, kann er das überhaupt? Welche Technologien stecken dahinter? Armin Berger, Erfinder und Schöpfer des „Wahl-O-Mat“ bringt Licht ins Dunkel.

Der Umgang mit Fake News und Co. ergänzt die Themen des Abends.

Die Veranstaltung ist presseöffentlich, der Eintritt für Gäste ist frei.

Termin: Mittwoch, 28.6.2017
Zeit: 17.30 Uhr – 20.00 Uhr
Ort: Impact Hub Berlin, Friedrichstraße 246, 10969 Berlin

Über:

SIBB e.V.
Herr René Ebert
Potsdamer Platz 10
10785 Berlin
Deutschland

fon ..: 030 / 40 81 91 280
fax ..: 030 / 40 81 91 289
web ..: http://www.sibb.de
email : info@sibb.de

Über den IT“Branchenverband SIBB e.V.

Der SIBB e.V. ist Interessenverband der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der Verband ist etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt dabei auch für einen aktiven Austausch weit über Branchengrenzen hinaus, wendet sich mit seinem Angebot an Anwender und Anbieter gleichermaßen. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern deshalb den Austausch, Kooperationen und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden die Höhepunkte des Jahres. Zu den mehr als 200 Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Start-ups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.

www.sibb.de

Pressekontakt:

Presse & Marketing o Agentur für integrierte Kommunikation
Frau Ines Weitermann
Schulzenstraße 4
14532 Stahnsdorf

fon ..: 03329 – 691847
web ..: http://www.presse-marketing.com
email : presse@sibb.de

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