Wärmedämmung

now browsing by tag

 
 

Facebook-Fotowettbewerb für gelungene Ziegel-Architektur

Schnelle und einfache Teilnahme mit einem Post

BildAn die Kamera, fertig, los: Die Unipor-Gruppe sucht ab sofort attraktive Mauerziegel-Häuser in ganz Deutschland. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über die neue Facebook-Seite „Die schönsten Ziegelhäuser 2017“. Dafür genügt es, entweder den Rohbau mit Bautafel oder das fertige Gebäude zu fotografieren und das Bild anschließend zu posten. Ebenfalls gefragt ist eine kurze Beschreibung des abgebildeten Ziegelhauses: Wo steht es? Wer ist der Bauherr oder der Architekt? Was ist an dem Haus besonders schön? Welche Mauerziegel wurden verbaut? Eine interne Jury sichtet schließlich die Einsendungen und kürt vierteljährlich besonders schöne Objekte. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden interessierte Bauherren und Fachleute unter www.unipor.de/fotowettbewerb sowie auf Facebook unter www.facebook.de/ziegelhaus2017.

Über die Unipor-Gruppe
Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein bundesweiter Verbund mittelständischer Familienunternehmen, der an zwölf Standorten in Deutschland Mauerziegel herstellt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hochwärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Das Produktprogramm nebst umfassender Bauberatung wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Auf die inneren Werte kommt es an

Gefüllte Mauerziegel für qualitativ hochwertiges Bauen

BildVom Urbaustoff zum Hightech-Produkt: Mauerziegel haben sich über Jahrtausende immer weiter entwickelt. Heute ermöglichen moderne Produkte bauphysikalische Höchst-leistungen. Die jüngsten Ziegel-Gattungen überzeugen dabei durch innovative Dämmstoff-Füllungen. Diese können Wärmedämmung, Schallschutz und auch die Tragfähigkeit des Wandbaustoffes positiv beeinflussen. Die Unipor-Ziegel-Gruppe (München) nimmt hier eine Vorreiter-Rolle in Sachen technischer Entwicklungen ein: So machte der bundesweite Hersteller-Verbund schon mit der rein mineralischen Füllung seines „Coriso“-Mauerziegels einen entscheidenden Schritt in Richtung zukunftsfähiges Bauen. Neuerdings überzeugt auch die einzigartige Holzfaser-Füllung der „Silvacor“-Mauerziegel mit bauphysikalischen Bestwerten und einer besonders ökologischen Komponente.

Steigende Ansprüche an den Wärmeschutz und die Energiebilanz von Gebäuden fordern innovative Entwicklungen. Für moderne Gebäudehüllen mit hoher Energieeffizienz setzen Mauerwerk-Hersteller immer häufiger auf gefüllte Wandbaustoffe. Besonders Ziegel mit integriertem Dämmstoff-Kern ermöglichen gesundes, zukunftsfähiges Wohnen und Arbeiten in energetisch und ökologisch hochwertigen Gebäuden. Die Grundlage für den keramischen Wandbaustoff bildet der natürliche Rohstoff Ton, der im Brennofen sprichwörtlich „durchs Feuer geht“. Mittels natürlicher Zusätze wie Sägemehl als Porosierungsstoff entstehen während des Brennvorganges feine Poren. Zusammen mit der Lochbild-Geometrie der Ziegel verbessern sie die Wärmedämmung vielfach. Um diese noch einmal zu steigern und zugleich mit optimiertem Schallschutz und Tragfähigkeit zu kombinieren, werden moderne Mauerziegel mittlerweile mit besonderen Füllmaterialien versehen.

Für alle Fälle „Coriso“

Als ideale Ergänzung zum natürlichen Mauerziegel eignet sich etwa die mineralische Füllung des „Unipor Coriso“. Dieses Material zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Wärmeleitwert aus. Damit verbessern sich die ohnehin schon guten Dämmwerte der Ziegel noch einmal. Diese Eigenschaft spiegelt sich in der W-Klasse der Unipor-Mauerziegel wieder: Speziell für den Einfamilienhausbau entwickelt, ermöglichen sie niedrige Wärmeleitwerte der Außenwand von bis zu 0,07 W/(mK) und erfüllen mit der richtigen Planung auch Passivhausstandards.

Zusätzlich zum Wärmeschutz ist für den mehrgeschossigen Wohnungsbau guter Schallschutz unverzichtbar. Hier kommen die Unipor-Ziegel der WS-Klasse zum Tragen: Sie erreichen Spitzenwerte – sowohl in der Schall- als auch in der Wärmedämmung. Zudem zeichnen sich die gefüllten Mauerziegel durch ihre Feuerwiderstandsfähigkeit aus. Sowohl der Ziegel als auch die mineralische Füllung werden in die Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) eingestuft – gerade im dicht bewohnten Mehrgeschossbau ein Vorteil, da hier dem Brandschutz eine besondere Bedeutung zukommt.

Umweltfreundliche Innovation

Eine weitere, besonders nachhaltige und energieeffiziente Außenwandlösung ist die neuartige Holzfaser-Füllung des „Unipor Silvacor“. Dabei handelt es sich um schnell nachwachsendes, FSC-zertifiziertes Nadelholz, das maschinell in die Mauerziegel eingefüllt wird. Dieses Material lässt sich hervorragend mit dem Ziegel kombinieren und schafft somit ein umweltverträgliches Naturprodukt: ressourcenschonend und zugleich vollständig recyclebar.

Die neuartigen Dämmstoff-Füllungen steigern die Qualitäten herkömmlicher Mauerziegel: So ermöglichen sie etwa eine Verbesserung des Schallschutzes. Zugleich unterstützen sie durch ihre diffusionsoffene Struktur und die sorptionsfähigen Materialien den natürlichen Feuchtigkeitsausgleich. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Tragfähigkeit. Der isolierende Kern ermöglicht eine dickere Ausführung der Stege im Inneren der Hochloch-Ziegel und damit auch eine bessere Druckfestigkeit. Auf diese Weise halten gefüllte Mauerziegel hohen statischen Belastungen stand und eignen sich in besonderem Maße für den Mehrgeschossbau.

Des Ziegels Kern – problemlos zu verarbeiten

Die Entwicklung der Dämmstoff-Füllungen war bei Unipor von Beginn an auf industrielle Serienfertigung ausgerichtet. Entsprechend werden die Coriso- und Silvacor-Dämmstoffe automatisiert eingefüllt – unabhängig vom Lochbild des jeweiligen Ziegels. „Dies geschieht mittels eines von Unipor entwickelten Verfahrens. Dabei wird das eingefüllte Material so stark verdichtet, dass es in den Löchern hält“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Dadurch ist auch die spätere Verarbeitung problemlos möglich: Ob aufmauern, schneiden, schlitzen oder bohren – die Füllung rieselt nicht heraus, sondern behält ihre Form bei und verbleibt fest in den Ziegelkammern. So profitieren bereits die Verarbeiter von den Qualitäten des Wandbaustoffes.

Nähere Informationen sowie aktuelle Zulassungen zu den Mauerziegel-Gattungen „Unipor Coriso“ und „Unipor Silvacor“ finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Ruhig wohnen, gesund leben

Großstadtlärm mit massiven Ziegeln aussperren

BildVerkehrsgeräusche, Straßenbahnbetrieb oder Fluglärm: Die Entspannung zu Hause kommt besonders in Städten oft zu kurz. Überall lauern mögliche Lärmquellen. Damit das städtische Leben dennoch angenehm ruhig verlaufen kann, empfiehlt sich beim Neubau der Einsatz von Baustoffen mit hohen Schallschutzwerten. In Kombination mit den richtigen Fenstern eignen sich insbesondere massive Mauerziegel für den lärmsensiblen, urbanen Mehrgeschossbau.

Eine „Stadt der kurzen Wege“: Diese Idee will die Bundesregierung mit der neuen Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“ umsetzen. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit sollen näher zusammenrücken und so das Platzproblem in deutschen Städten verringern. Dieses Konzept bietet viele Vorteile, doch bedeutet mehr Aktivität auch mehr Lärmbelastung. Damit trotzdem ruhiges Wohnen und Arbeiten möglich ist, sollten Bauherren viel Wert auf effizienten Schallschutz legen.

Mauerziegel als Barriere gegen Schallwellen

„Je höher die Bevölkerungsdichte, desto wirkungsvoller sollte der Schallschutz sein. Die Verwendung von massiven Mauerziegeln ermöglicht hierbei ein ruhiges Zusammenleben auf engstem Raum“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe (München). Besonders im eigenen Heim ist Ruhe ein maßgeblicher Faktor für die Wohngesundheit. Denn anhaltende Lärmbelastung ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch den Körper sehr belasten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlafstörungen sind mögliche Folgen der Dauerbeschallung.

Wer in der Stadt leben möchte, muss meist mit einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vorlieb nehmen. Hier gilt es, die Bewohner vor äußeren als auch vor inneren Geräuschquellen zu schützen. Speziell für den Mehrgeschossbau entwickelte Baustoffe wirken hier unterstützend. So wird beispielsweise mit einem „Unipor WS08 Coriso“-Mauerziegel erhöhter Schallschutz für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bei richtiger Planung möglich. Die massive Beschaffenheit des Ziegels und sein mineralischer Dämmstoffkern wirken wie eine Barriere gegen die Schallwellen und schwächen sie ab. Für einen verbesserten vertikalen Schallschutz zwischen zwei Geschossen eignen sich zusätzlich spezielle Deckenrandelemente. Diese ermöglichen eine optimale Einbindung der Geschossdecke in die Außenwand. So erhöht sich die Schalldämmung im Wand-Decken-Anschluss. Damit wird ein ruhiges, nachbarschaftliches Miteinander möglich.

Nähere Informationen zu lärmschützenden Wohnlösungen erhalten Bauherren und Fachleute direkt bei der Unipor-Gruppe – abrufbar im Internet unter www.unipor.de (Rubrik „Bauherren-Infos“).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Es geht auch anders

„Businesstower“ in Landshut: Massive Mauerziegel bieten klimafreundliche Alternative für Gewerbebau

BildGeschäftshaus mit Alleinstellungsmerkmal: Direkt neben den Stahlbetonhäusern des Landshuter Gewerbegebietes ragt ein viergeschossiger Ziegelbau in den Himmel. Der „Businesstower“ unterscheidet sich architektonisch und bautechnisch vollkommen von der Umgebungsbebauung. Vor allem wollte der ortsansässige Bauherr nicht den Weg vieler Investoren gehen – billig mit schneller Amortisation – sondern setzte auf Qualität mit langfristiger Mieterbindung. Die Projektplanung nahm er weitestgehend selbst in die Hand. Um seine Ideen zu realisieren, entschied er sich aus persönlicher Überzeugung für den natürlichen Baustoff Ziegel.

Von München über die A92 kommend, passiert man zuerst den Stadtkern von Landshut, um dann über die Ausfahrt Nord die Autobahn zu verlassen. Es geht Richtung Isar, doch statt idyllischer Uferniederungen, schließt sich ein typisches Industriegebiet an. Fast würde man beim Verlassen dieser unwohnlichen Gegend am neu errichteten „Businesstower“ vorbeifahren. Es ist schon ein starkes Stück, dass hier vis-à-vis von Industriebauten ein vierstöckiges Gebäude entstanden ist, dass bereits während der Bauphase vielen Landshutern vertrauter war als all die Architektur rundherum.

Eine Lanze brechen für die Qualität

Doch der Reihe nach. Der Baugrund, auf dem der Businesstower entstehen sollte, war zuvor als der „Schandfleck von Ergolding“ bekannt. Als im November 2014 im Landshuter Wochenblatt vom Abbruch der alten „Bruchbude“ berichtet wurde, war Genugtuung zu spüren – gepaart mit der Hoffnung auf Besseres. Auf dem Grundstück wollte ein „hiesiger Investor“ ein regionales Projekt realisieren: den Businesstower, ein exklusives Geschäftshaus mit außergewöhnlicher Architektur. Jedermann war gespannt auf den neuen „Hingucker“, der von heimischen Handwerkern errichtet werden sollte. Der Bauherr oder die „Turmbauer“, wie Josef und Marion Reif oft in der Presse genannt werden, hielten ihr Versprechen. Unter dem Leitsatz „Aus der Region, für die Region“ entstand ein Gebäude in traditioneller Ziegelbauweise, solide und energetisch auf dem neuesten Stand der Technik.

Bekenntnis zum Baustoff Ziegel

Betrachtet man das Gewerbegebiet und den benachbarten Businesstower, so kann man sagen: gegensätzlicher geht nicht. Den rechteckigen flächenoptimierten Gewerbegrundstücken steht ein knapp über 1.300 Quadratmeter großes, dreieckiges Grundstück gegenüber. Anstatt scharfkantiger kostenoptimierter Gebäudegrundrisse wurde eine Dreiecksform mit gerundeten Ecken ausgearbeitet. Die Bauherren Josef und Marion Reif beauftragten keinen Architekten, sondern nahmen das Projekt in eigene Hände. Mit Anton Ausfelder stellten sie sich einen Planer an die Seite, der als Bautechniker und staatlich geprüfter Maurermeister viel Praxisbezug aufweist. Zudem hat er eine hohe Affinität zum Baustoff Ziegel. Womit der wichtigste Grundsatz der Bauherren genannt ist: Anders als die in Stahlbeton gegossenen Gewerbebauten, war der Businesstower von Anfang an als Ziegelbau geplant. „Wir wollten ein Raumklima schaffen, in dem die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten wird, die Menschen gesund bleiben und sich wohl fühlen, sodass sie gar nicht mehr nach Hause wollen“, so das Credo der beiden. Dass dieses Bekenntnis zur Qualität einer kurzzeitigen Amortisation entgegensteht, war allen Beteiligten klar. Wie man kosteneffizient Industriebau betreibt, konnte man direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, sehen. Doch: „Wir werden in den ersten dreißig Jahren keine nennenswerten Renovierungsarbeiten haben: Alle zehn Jahre ein Anstrich – das war`s.“

Individuelle Baulösung geglückt

Das Gebäude zeichnet die Konturen des dreieckigen Grundstückes nach – mit Kantenlängen von 18 bis knapp 25 Metern. Viergeschossig türmt es sich auf eine Höhe von bis zu 18 Metern, leicht nach innen terrassiert, den geforderten Abstandsflächen gehorchend. Hieraus resultieren um die 200 Quadratmeter pro Geschoss. Gut dreißig Quadratmeter hiervon entfallen auf ein großzügiges Treppenhaus mit Lift sowie die WC-Anlagen. Der Rest ist eine zusammenhängende Bürofläche. Solch eine weitgespannte Stahlbetondecke kommt in den üblichen Deckenstärken nicht ohne Stützen aus. Stützenfreie Büroräume waren jedoch oberste Priorität – mit dem Resultat, dass die Statik Deckenstärken zwischen dreißig und vierzig Zentimetern erforderte. Und hier beginnt der Kampf zwischen Ziegel, Stahlbeton und dem Stahl selbst, denn solche Lasten können auch von einem hoch druckfesten Mauerwerk nur schwer abgefangen werden – so es schlank ausgeführt werden soll und großzügige Fensterformate eingeplant sind. Im Sinne dieser Lösung wurde seitens der Bauherren mit dem Statiker „um jeden Stein gerungen“, wie Josef Reif rückblickend feststellt.

Mauerwerk bestimmt Konstruktion

Flüchtig betrachtet ruht die Decke auf einem 36,5 Zentimeter starken Ziegelmauerwerk, beidseitig mit Kalkputz und diffusionsoffenen Anstrichen versehen – der Feuchteregulierung wegen. Dennoch war es unumgänglich, einige wenige Wandscheiben in Stahlbeton auszuführen. Auch verstecken sich einzelne massive Stahlstützen, Unter- sowie Oberzüge im Außenmauerwerk. Anders wären die großformatigen Fensterflächen und die stützenfreie Deckenkonstruktion nicht möglich gewesen. Den verwendeten Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ von Leipfinger-Bader bezeichnet der Hersteller selbst als Innovationsziegel für den Wohn- und Geschossbau. Dank seiner rein mineralischen Dämmstoff-Füllung erreicht er einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,10 W/(mK) und ermöglicht so das Bauen nach Niedrigenergiestandard. Der Druckfestigkeitsklasse 12 ist es unter anderem zu verdanken, dass der Großteil des Außenmauerwerkes aus Mauerziegeln besteht. So vereint das Gebäude alle ökologischen und raumklimatischen Pluspunkte eines Ziegelbaus in monolithischer Bauweise. Aufgrund der beiden anliegenden Verkehrsstraßen soll auch der Schallschutz nicht unerwähnt bleiben: Mit guten Werten von bis zu 52,2 Dezibel meistert das Mauerwerk diese Situation problemlos.

Gute Planung ist die halbe Miete

Doch nicht nur in der Bauphysik punktet der Ziegel. Auch wenn man es selten sieht und gedanklich zumeist gerade und orthogonal denkt: Der Ziegel ist als modularer Baustein ein Kurvenkünstler par excellence. Dreidimensional verformte Wandscheiben sind sicher eine Domäne des Stahlbetons. Gerundete Ecken und in leichtem Schwung geführte Mauerwerke jedoch gehören dem Ziegel. Einen guten Handwerker vorausgesetzt, sind solche Vorgaben ohne Schalungsaufwand schnell und wirtschaftlich umzusetzen – ohne die Vorteile des natürlichen Baustoffes einzubüßen. Im Gegensatz zur geraden Wand müssen hier auch die Stoßfugen verfüllt werden. Dank hochwärmedämmender Leichtmörtel der Klasse LM 21 entstehen energetisch jedoch keine Nachteile. Zudem blieben die Bauherren ihrem Versprechen treu, ortsansässige Handwerker zu beauftragen. Gebaut wurde fast ein wenig in der Tradition des Bauhauses: Die Werkplanung vollzog sich in engem Zusammenspiel mit den Handwerkern und – man möchte es kaum glauben – die Auftragserteilung erfolgte zumeist per Handschlag. Hierfür gab es eine große Sitzung mit allen Beteiligten sowie dem Planer, in der alle wichtigen Punkte besprochen wurden. Diese „Schnittstellenoptimierung“ bewirkte, dass später keine Komplikationen zwischen den einzelnen Gewerken auftraten.

Energieeffizient und umweltschonend

Mit Baukosten von knapp drei Millionen Euro wurde keinesfalls die Billigschiene bedient. Doch keinerlei Reklamationen, eine Vollvermietung bereits vor Baufertigstellung sowie eine Warteliste für Mietinteressenten geben diesem Konzept recht. So beziehen die Mieter ein Gebäude mit hohem Bekanntheitsgrad, hochwertiger Ausstattung, klebstofffrei verlegten Vinylböden, LED-Beleuchtung und idealem Raumklima. Der größte Risikofaktor einer Kalkulation – permanenter Mieterwechsel und Leerstand – ist somit dauerhaft ausgeschaltet. Doch auch den inneren Frieden haben die Bauherren bei diesem Projekt gefunden: „Wir wollten immer umweltschonend bauen. Hierzu gehört für uns auch der Herstellungsprozess des Baumaterials. Der Rohstoff Lehm liegt vor der Tür und mit der neuen Tunnelofen-Anlage von Leipfinger-Bader wissen wir die Fertigung der Ziegel in einer der modernsten Brennanlagen Europas“. Für eine energetisch positive Energiebilanz des Gebäudes sorgt neben den hochwärmedämmenden Mauerziegeln auch die Dreifachverglasung der Fenster. Eine Gastherme mit Niedrig-Brennwertgerät sowie eine energieeffiziente Fußbodenheizung tragen ebenso dazu bei. Das Zusammenspiel von Ziegel, Putz und Farbe in Verbindung mit einer gesteuerten Beschattung sowie einer i-Tec-Lüftung funktioniert so gut, dass keine Klimaanlage erforderlich ist. Dennoch wurden die Leitungen für Tropfwasser und Stromanschluss verlegt, um einen späteren Einbau in den jeweiligen Stockwerken zu ermöglichen. Damit die Beschattung durchgängig zur Reduzierung der Kühllasten genutzt werden kann, wurde diese auf eine Windfestigkeit von 80 Stundenkilometern ausgelegt. Wenn die automatische Steuerung an stürmischen Sonnentagen woanders die Rollos hochfährt, ist der Businesstower nach wie vor voll verschattet. Für ein angenehmes Raumklima mit ausgeglichenen Temperaturen ist so in jedem Fall gesorgt. Mieter und Angestellte profitieren von einem gesunden Arbeitsumfeld und möchten eines nicht vor Büroschluss: nach Hause gehen.

Autor: Dipl.-Ing. Peter Gahr

Bautafel

Objektstandort: Ergolding
Bauzeit: ca. 2 Jahre, beginnend im März 2015
Grundstücksfläche: ca. 1.150 m2
Nettobürofläche: ca. 840 m2
Gebäudeaußenmaße: ca. 24,5 | 20,0 | 18,0 m
Baukosten: 3 Millionen Euro
Bauherr/Planer: Josef und Marion Reif, Landshut
Begleitender und verantwortlicher Planer: Anton Ausfelder, Oberappersdorf
Tragwerksplanung/Schallschutz: Ingenieurbüro für das Bauwesen, Bruckberg
Rohbau und Mauerwerk: Liebl Bauunternehmen, Bruckberg
Außenwände: Wärmedämmziegel Unipor WS10 Coriso
Ziegellieferant: Ziegelwerke Leipfinger-Bader, Vatersdorf

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland. In der Region steht das inzwischen in fünfter Generation von Thomas Bader geführte Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung ihrer hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Pro Jahr produzieren die beiden Werke in Vatersdorf und Puttenhausen mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern rund 150 Millionen Ziegel-Normalformat-Einheiten: Das entspricht etwa 220.000 Tonnen Ziegeln für 4.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel aus dem Hause Leipfinger-Bader werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Mauerziegel.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Janina Wolter
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : j.wolter@dako-pr.de

Bauphysikalische Höchstleistungen in der Praxis

Mauerziegel-Gebäude: Energieeffizientes Wohnen kennt viele Formen

BildAnforderungen an die Bauplanung sind einem steten Wandel unterworfen. Ob Energieeinsparung, Schallschutz, Brandschutz oder Statik – normative Verschärfungen betreffen nicht nur Planer und Bauunternehmer, sondern ebenso die verwendeten Baustoffe. Moderne Mauerziegel haben das Potenzial, all diese Vorgaben zu erfüllen. Spezielle Produkte für jeden Einsatzbereich ermöglichen die Umsetzung von energetisch und statisch anspruchsvollen Bauvorhaben. Besonders im mehrgeschossigen Wohnungsbau bieten sich viele Möglichkeiten. Dank hochmoderner Produkte wie den gefüllten „Coriso“-Mauerziegeln der Unipor-Gruppe (München) entstehen in der Praxis planerisch komplexe Gebäude. Gelungene Beispiele finden sich in ganz Deutschland – so etwa in Landshut, Augsburg oder Lübeck.

Erhöhte Ansprüche an Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit beeinflussen die Bauplanung heute maßgeblich. Monolithisches Mauerwerk erfüllt diese Anforderungen in besonderem Maße und entspricht dabei zudem den Förderstandards der KfW-Bankengruppe. Gefüllte Hochloch-Wärmedämmziegel zeichnen sich beispielsweise durch niedrige Wärmeleitwerte aus. Das gilt sowohl für die mineralisch gefüllten „Unipor Coriso“-Ziegel als auch für die Mauerziegel der neuen „Unipor Silvacor“-Serie. Letztere erweisen sich aufgrund ihrer Dämmstoff-Füllung aus sortenreinen Nadelholzfasern als besonders ökologische Wandbaustoff-Variante. Die hochwärmedämmende Füllung in den Unipor-Ziegeln – ob Mineralwolle oder Nadelholzfaser – gewährleistet geringe Wärmeleitwerte von bis zu 0,07 W/(mK). Damit ermöglichen die Mauerziegel eine energieeffiziente Gebäudehülle bis hin zum Passivhausstandard. In der Praxis entstanden so bereits anspruchsvolle, zukunftsweisende Wohnkonzepte – etwa bei einem hocheffizienten Wohnpark in Landshut.

Wärmedämmung in Bestform: Plusenergiehaus in Landshut

Im Ludmilla-Wohnpark, einem ökologischen Vorzeigeobjekt, sind energieeffiziente Bauweise und Ziegel-Flächenheizsysteme schon heute Realität. Die in mehreren Bauabschnitten errichtete Wohnanlage entspricht dem Plusenergiehaus-Standard: Das heißt, dass hier durch Energiegewinnung mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Hoher baulicher Wärmeschutz und ein energiesparendes Heizkonzept leisten dabei einen wesentlichen Beitrag. Alle Häuser der Anlage erfüllen mindestens den Energiespar-Standard des KfW-Effizienzhauses 55. Auch der eingesetzte Mauerziegel „Unipor W07 Coriso“ gewährleistet mit seiner rein mineralischen Coriso-Füllung einen Wärmleitwert von 0,07 W/(mK). Ergänzt wird die hervorragende Wärmedämmung durch ein intelligentes Heizungskonzept der Unipor-Gruppe: Die Wandheizung „Unitherm“ überzeugt durch eine Energieersparnis von bis zu 40 Prozent gegenüber einer Fußbodenheizung und gibt eine gleichmäßige, behagliche Strahlungswärme ab.

Auf die Ruhe kommt es an: Wohnanlage in Augsburg

Beim Mehrfamilienhaus im Augsburger Prinz-Karl-Weg stand neben der Energieeffizienz besonders der Lärmschutz im Fokus. Doch Schall- und Wärmeschutz bedeuten für jeden Wandbaustoff zunächst einen Zielkonflikt. Der Wärmedämmziegel „Unipor W07 Coriso“ hat hierauf jedoch eine passende Antwort parat. Eindrucksvoll zu sehen ist dies beim Mehrfamilienhaus. Hier wurden nicht nur Wärme- und Schallschutz gekonnt kombiniert, sondern auch die höchst unterschiedlichen Vorgaben einer vielköpfigen Baugemeinschaft. So war es keine einfache Aufgabe, einen gemeinsamen Nenner für die Grundrisse zu finden. Das Flachdach sowie statisch freispannende Geschossdecken sind eine der architektonischen Antworten darauf.

Eine weitere wesentliche Voraussetzung war die Erreichung des Passivhausstandards. Hier lag die Lösung im richtigen Wandbaustoff: Bei modernen Coriso-Mauerziegeln von Unipor werden die Hohlkammern mit einem rein mineralischen Dämmstoffkern versehen, um die Wärmedämmung zu optimieren. Dadurch können Außenwandsysteme heute mit Coriso-Mauerziegeln auch ohne zusätzliche außenliegende Wärmedämmung (WDVS) realisiert werden. Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Verfüllung der Kammern wird der Schallschutz entscheidend verbessert, da die mineralische Dämmung auch Schallwellen in hohem Maße absorbiert. Auf diese Weise wird – bei richtiger Planung – auch der erhöhte Schallschutz sicher erreicht.

Gesundes Klima: Bestandsersatz in Lübeck

Massives Ziegelmauerwerk schützt jedoch nicht nur vor Kälte und Lärm. Ein gesundes, ausgeglichenes Raumklima spielt auch eine tragende Rolle. Besonders wichtig war dies für den Bau einer generationenübergreifenden Wohnsiedlung in Lübeck, die unter anderem auch eine Kindertagesstätte integriert. In den 60er-Jahren errichtet, war die ursprüngliche Siedlung im Stadtteil Kücknitz in die Jahre gekommen. Abriss und Wiederaufbau wurden unabdingbar. Daher bilden in der neuen Wohnsiedlung nun hochwärmedämmende „Unipor W09“-Mauerziegel die tragenden Wände der zweischalig aufgebauten, kerngedämmten Außenfassaden – in Punkto Ökologie, Ökonomie und Wohnkomfort ein richtungsweisendes Konzept. Mit einem U-Wert von 0,24 W/(m²K) erreicht der Unipor-Ziegel eine so hohe Wärmedämmung, dass die Mehrfamilienhäuser mit Kindertagesstätte dem KfW-Energieeffizienzhausstandard 55 entsprechen. Doch auch hier sprach nicht nur die Energieeffizienz für den Neubau mit Mauerziegeln: Gebrannter Ton hat die Fähigkeit, den Feuchtehaushalt besonders gut zu regulieren. Dies begründete die Entscheidung, Unipor-Mauerziegel neben den Außenwänden auch für alle tragenden Innen- sowie Wohnungstrennwände zu verwenden. Sie wirken sich positiv auf das Raumklima aus und verringern somit die Gefahr von Schimmelbildung.

Mit Ziegeln für die Zukunft planen

Als Baustoff mit jahrhundertelanger Tradition wird der Mauerziegel oft unterschätzt. Heutzutage punktet er nicht nur in Sachen Wärmedämmung, sondern auch in den Bereichen Schallschutz, Wohngesundheit und Wirtschaftlichkeit. Architekten und Bauherren vertrauen daher zurecht auf die ökonomischen und ökologischen Vorteile von Mauerziegeln – auch und gerade im mehrgeschossigen Wohnungsbau.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Kompakte Einheit

Mit monolithischem Mauerwerk nachhaltig und effizient bauen

BildZukunftsorientiert und umweltbewusst: Monolithisches Ziegelmauerwerk steht für einfachen Aufbau, gesundes Wohnklima und eine lange Lebensdauer. Der natürliche Baustoff kann auch ohne zusätzlich angebrachte Dämmsysteme alle Anforderungen an eine moderne Gebäudehülle erfüllen. Denn der Einsatz massiver Mauerziegel ist nicht nur umweltschonend und energieeffizient: Ihre Unempfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen ermöglicht lange Standzeiten, verbunden mit geringen Instandhaltungsmaßnahmen. So schaffen Bauherren auch für zukünftige Generationen ein wirtschaftliches und wohngesundes Heim.

Der Begriff „Monolith“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich etwa „aus einem Stück“. Die monolithische Bauweise kann demnach in ihrem sehr einfachen Aufbau auch als „einschalig“ bezeichnet werden. In Deutschland wird monolithisches Bauen am häufigsten mit Ziegelmauerwerk umgesetzt, welches von außen und innen verputzt oder mit Klinker verkleidet ist. Dank ihrer bauphysikalischen Leistungsfähigkeit erfüllen moderne, hochwärmedämmende Mauerziegel mittlerweile alle Anforderungen an Tragfähigkeit, Schall- und Wärmeschutz praktisch im Alleingang.

Auf ganzer Linie effizient

Die schlanke, einschalige Konstruktionsart ist besonders effizient und damit auch wirtschaftlich. „Ein monolithischer Wandaufbau mit Mauerziegeln reduziert die Verarbeitungsschritte im Vergleich zu mehrschichtigen Konstruktionen erheblich“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe (München). „Auf diese Weise wird die Errichtung des Rohbaus beschleunigt und weniger fehleranfällig. Dabei spart der Bauherr Zeit und Kosten.“

In der Nutzungsphase des Hauses überzeugt der Baustoff anschließend mit seinen ausgleichenden Qualitäten. Dank unzähliger Luftporen können Ziegel Sonnen- oder Heizungswärme in Form thermischer Masse speichern: An Sommertagen nehmen sie die Wärme der Sonne auf, im Winter speichert der Baustoff überschüssige Heizungswärme. Erst bei Bedarf geben Mauerziegel die Wärme wieder in die Räume zurück. So reguliert sich das Raumklima auf natürliche Weise. Durch den entsprechend reduzierten Energieverbrauch leistet das Ziegelmauerwerk einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit des Gebäudes.

Für Generationen bauen

Nachhaltige Wirtschaftlichkeit zeigt sich jedoch nicht nur im Energieverbrauch: Bauherren denken beim Bau des Eigenheims oft schon an die Zukunft. Massive Unipor-Mauerziegel können hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Die robusten Wandbaustoffe ermöglichen schließlich Gebäude-Standzeiten für mehrere Generationen und sind dabei ausgesprochen pflegeleicht. So verhelfen sie letztlich sowohl Bauherren als auch künftigen Bewohnern zu einer langen Nutzungsdauer ohne viel Erhaltungsaufwand.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Belastbare Nachweise

Zuverlässig berechenbar: Schallschutz mit Ziegelmauerwerk nach DIN 4109

BildBaulicher Schallschutz im Hochbau ist eine anspruchsvolle Planungsaufgabe. Mit den modifizierten, detaillierten Berechnungsverfahren der überarbeiteten DIN 4109 lassen sich hier nun bessere rechnerische Prognosen erstellen. Aktuelle bauakustische Messungen im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel (AMz) bestätigen dies. Einen ausführlichen Überblick über das Thema verschafft dabei die neue AMz-Broschüre mit dem Titel „Baulicher Schallschutz nach DIN 4109“. Diese kann ebenso wie das praktische Bauphysik-Modul „Schall 4.0“ auf der Website der Unipor-Gruppe (Rubrik „Bauunternehmer-Service“) herunter-geladen werden.

Nach jahrelanger Überarbeitung wurde 2016 die veränderte DIN 4109 baurechtlich eingeführt. Sie löst die Fassung aus dem Jahr 1989 ab und nähert sich der rechnerischen Nachweisführung der europäischen Normenreihe DIN EN12354 an. Dabei haben sich die Anforderungen an den Schallschutz zwar nicht wesentlich verschärft, wurden jedoch dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Entsprechend verändert präsentieren sich die neuen Nachweisverfahren: Mehr Transparenz, aber auch ein größerer rechnerischer Aufwand führen im Endeffekt zu hoher Schallschutz-Qualität, die auch messtechnisch bestätigt wird.

Bilanzverfahren statt Bauteileigenschaft

Wurden bisher die Werte zu baurechtlichen Schallschutz-Anforderungen nur aus den Tabellen des Beiblatt 1 zur DIN 4109:1989 abgelesen, müssen in Zukunft komplexere Parameter berücksichtigt werden. Denn der Schallschutz zwischen zwei Räumen ist keine reine Bauteileigenschaft, sondern eine differenzierte Bilanz aus unterschiedlichen Schallübertragungswegen. Das neue Rechenverfahren der DIN 4109:2016 berücksichtigt daher nicht nur die Direktschallübertragung, sondern bezieht auch flankierende Bauteile, Schallnebenwege und die Stoßstellendämmung von Bauteilanschlüssen mit ein.

Demnach ist der bauliche Schallschutz eine anspruchsvolle Planungsaufgabe, die mit entsprechenden Programmen eine zielsichere Umsetzung aller Schallschutz-Prognosen ermöglicht. Hier schafft beispielsweise das Bauphysik-Modul „Schall 4.0“ Abhilfe, das die Unipor-Ziegel-Gruppe (München) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel anbietet. „Die Berechnungen ergeben zuverlässige Prognosen für die Schalldämmung, basierend auf einer akustischen Energiebilanz“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber.

Prognosen vs. bauakustische Messungen

Diese rechnerischen Prognosen sollen schließlich mit hoher Sicherheit am Bau umgesetzt werden. „Um eventuelle Toleranzen im Berechnungsergebnis auszugleichen, wird ein pauschaler Sicherheitsabschlag von zwei Dezibel angesetzt“, so Fehlhaber. „Ob die prognostizierten Werte auch eingehalten werden, kann eine bauakustische Messung überprüfen.“

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel wurden zur Überprüfung der Prognosesicherheit speziell für Ziegelmauerwerk entsprechende Tests durchgeführt. Anschließend folgte ein Vergleich der vorhandenen Luftschall-Dämmwerte mit den Prognoseberechnungen. Insgesamt wurden 45 Messberichte von Gebäuden aus den Jahren 2002 bis 2015 von neun unabhängigen Ingenieurbüros miteinbezogen. Die Untersuchungen ergaben eine hohe Übereinstimmung der Messwerte mit den Prognosen. Monolithisches Ziegelmauerwerk kann demnach besonders in Kombination mit hochwertigen Anschlussdetails – wie etwa dem Unipor-Systembauteil Deckenrandelement – sogar erhöhte Schallschutzwerte erreichen, die die Mindestanforderungen der DIN 4109 mühelos übertreffen.

Neue Broschüre zum Schallschutz nach DIN 4109

Für eine optimierte Prognose können Fachplaner spezielle Materialparameter und Konstruktionsmöglichkeiten von Ziegelmauerwerk berücksichtigen. Dazu bietet die neue AMz-Broschüre „Baulicher Schallschutz nach DIN 4109“ eine verlässliche Grundlage: Mit einer Einführung in die wichtigsten Begriffe, einem praktischen Überblick zu den aktuellen Normänderungen sowie vielfältigen Konstruktionsempfehlungen schafft die umfangreiche Infoschrift solide, herstellerübergreifende Kenntnisse für den Schallschutz mit Ziegelmauerwerk.

Weitere Informationen zum Thema „Baulicher Schallschutz im Hochbau“ sind direkt bei der Unipor-Geschäftsstelle erhältlich – bestellbar per Telefon (089-74986780) oder E-Mail (marketing@unipor.de).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Natürlich ausgeglichen

Gesundes Raumklima mit frischer Luft und ökologischen Baustoffen

BildDie Räume, in denen wir uns täglich aufhalten, wirken sich auf unser Wohlbefinden aus. So fördern natürliches Licht und frische Luft nachweislich die Konzentration und vertreiben die Müdigkeit. In modernen Häusern ist regelmäßiges Lüften dabei besonders wichtig: Denn hier wird die Gebäudehülle immer dichter, wodurch der Luftaustausch zunehmend über die Fenster oder mithilfe technischer Anlagen erfolgen muss. Eine ausgewogene Raumlüftung kann dabei mit guten Wandbaustoffen zusätzlich unterstützt werden. Diese verhindern, dass sich Feuchtigkeit sammelt und negativ auf die Gesundheit oder die Bausubstanz auswirkt.

Aufatmen in den eigenen vier Wänden: Richtiges Lüften verbessert nicht nur das Raumklima, sondern ist auch wichtig für die Gesundheit. Durch den Luftaustausch werden Schadstoffe im Gebäude reduziert – beispielsweise das Kohlenstoffdioxid der Atemluft oder Feinstaub. Zugleich reguliert sich der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft auf natürliche Weise. Dieser liegt im Idealfall zwischen 40 und 60 Prozent. Geht der Wert darüber hinaus, steigt das Risiko der Schimmelbildung.

Frische Luft im ganzen Haus – aber richtig

Mindestens zweimal täglich sollte die verbrauchte Raumluft ausgetauscht werden – besonders nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen. Am besten geeignet ist Quer- oder Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern über einige Minuten. Auf diese Weise gelangt schnell frische, trockene Luft in die Wohnräume, während die Feuchtigkeit nach außen abgeführt wird. Lüftung bei dauerhaft gekippten Fenstern braucht dagegen wesentlich länger und kühlt dabei das Gebäude aus. So entsteht besonders bei niedrigen Außentemperaturen ein unnötiger Energieverlust.

Wohlfühlklima in jedem Raum

Wertvolle Energie einzusparen und so die Umwelt zu schützen, ist auch das Ziel moderner Gebäudehüllen. Dazu werden innovative Wandbaustoffe verwendet, die sich zugleich positiv auf das Raumklima auswirken. So sind beispielsweise rein mineralische Mauerziegel nicht nur schadstofffrei, sondern auch diffusionsoffen. „Während des Brennvorgangs entstehen im Ziegel viele feine Poren, sogenannte Kapillare. Diese regulieren die Luftfeuchtigkeit, indem sie überschüssige Luftfeuchte im Gebäude aufnehmen und speichern“, erklärt Dr. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Ziegel-Gruppe. „Erst bei Bedarf gibt das Mauerwerk sie wieder in den Raum ab.“ Auf diese Weise bleibt die Luftfeuchtigkeit – und damit auch das Wohnklima – angenehm konstant. Das Risiko der Schimmelbildung wird gleichzeitig effektiv reduziert, da sich keine Feuchtigkeit auf den Wänden absetzt.

Weitere Informationen zum Thema „Wohngesundes Bauen“ finden Bauherren und Profis im Internet unter www.unipor.de (Rubrik „Bauherren-Infos“).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Innen wie außen exklusiv

KfW-70-Mehrfamilienhaus in Stuttgart-Degerloch: Neuer „Unipor WS08 Coriso“-Ziegel für schlanke Wände

BildHochwertige Eigentumswohnungen in attraktiver Lage schaffen: Das ist das Anliegen der Fermo Massivhaus AG beim Bau ihres schlüsselfertigen Mehrfamilien-Wohnhauses in Stuttgart-Degerloch. Das Unternehmen nutzte dabei die Vorteile der monolithischen Ziegelbauweise und verwendete den gefüllten Mauerziegel „Unipor WS08 Coriso“. Dieser trägt ohne Zusatzdämmung schon mit einem schlanken 30 Zentimeter-Mauerwerk zum KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 70 bei. Ausschlaggebend für den hohen baulichen Wärmeschutz mit einem U-Wert der Außenwand von 0,25 W/(m²K) ist die geringe Wärmeleitfähigkeit des Mauerziegels von 0,08 W/(mK) – vorrangig resultierend aus der mineralischen Dämmstoff-Füllung und seinem ausgefeilten Lochbild.

Der Stadtbezirk Degerloch gehört zu den besonders gefragten Wohnadressen von Stuttgart. Neben einer exzellenten Verkehrsanbindung an das Stadtzentrum und einer gut ausgebauten Infrastruktur kennzeichnen zahlreiche Villen und freistehende Wohnhäuser mit großen Gärten den Standort. Die angestrebte Exklusivität drückt sich beim Mehrfamilienhaus an der Lustnauerstraße schon äußerlich in einer anspruchsvollen Gestaltung aus: Die Eingangsfassade wird durch zwei leicht vorspringende Gebäudeteile ästhetisch gegliedert. Die im beige-grauen und weißen Farbton akzentuierten Fassadenbereiche setzen reizvolle optische Akzente und lockern das Erscheinungsbild lebendig auf.

Offene Raumplanung – besonders viel Wohnfläche

Mit zwei Vollgeschossen und dem über zwei Etagen ausgebauten Dachgeschoss verfügt die Immobilie über eine Wohnfläche von insgesamt 759 Quadratmetern. Diese verteilen sich auf sechs unterschiedlich große Wohneinheiten. Die beiden Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss weisen mit 177 beziehungsweise 143 Quadratmeter besonders viel Fläche auf. Bei der gesamten Grundrissplanung wurde dabei viel Wert auf Offenheit gelegt. So bilden die Bereiche für Kochen, Essen und Wohnen durch Verzicht auf trennende Wände eine räumliche Einheit. Diese sorgt für eine kommunikative und gemütliche Wohnatmosphäre. Großflächige Fenster und Fensterschiebetüren sowie Übereckverglasungen lassen zudem auf der nach Südwesten orientierten Gebäuderückseite viel Tageslicht ins Gebäudeinnere. Gleiches gilt wegen der sehr großflächigen Dachverglasung auch für die größere Maisonette-Wohnung. Alle Wohnungen sind mittels installierten Aufzugs barrierefrei zu erreichen. Das Untergeschoss ragt über die überbaute Grundfläche deutlich hinaus und bietet dadurch besonders viel Platz für Nebenräume und Tiefgarage. So stehen neben einem Abstellraum fast allen Wohneinheiten zwei Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die Zufahrt zur Tiefgarage über einen im Erdgeschoss in das Gebäude integrierten Pkw-Lift.

Fermo Massivhaus: Seit mehr als 50 Jahren am Markt

Die zurzeit 180 Mitarbeiter der Fermo Massivhaus AG (Murr) konnten 2015 auf eine erfolgreiche 50-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Mehr als 2.000 erbaute Massivhäuser im Großraum Stuttgart und der näheren Umgebung sprechen für sich. Solidität, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden, die nach der Schlüsselübergabe nicht endet, und die gewährleistete Qualität durch sorgfältige Planung und Bauausführung tragen zur hohen Kundenzufriedenheit bei.

Ziegelmauerwerk: wärmedämmend und wertstabil

Die massive Bauweise des Objektes macht die Immobilie besonders wertstabil – zum Vorteil der Wohnungskäufer: „Da wir grundsätzlich unsere Häuser mit einschaligen Wänden errichten, kommen bei uns nur Baustoffe zum Einsatz, die zum Wohle der späteren Wohnungsnutzer eine hohe und andauernde Wohnbehaglichkeit sicherstellen“, erklärt die für das Objekt zuständige Fermo-Projektleiterin Dipl.-Ing. Architektin (FH) Carolin Rössle. „Deshalb kam für uns nur ein Außenwandbaustoff infrage, der ohne Zusatzdämmung durch gewährleistete Diffusionsoffenheit zu einem ausgeglichenen Raumklima beiträgt. Zugleich war natürlich ein hoher Wärme- und Schallschutz Voraussetzung“, ergänzt Rössle. Außerdem sollte der Wandbaustoff angesichts der hochpreisigen Grundstückslage mit einer möglichst schlanken Wand die nutzbare Wohnfläche vergrößern. Der neue Alleskönner-Ziegel „Unipor WS08 Coriso“ bot angesichts dieser Vorgaben die optimale Lösung: Er ist von der Unipor-Gruppe (München) extra für den energiesparenden Mehrfamilienwohnungsbau entwickelt worden. Für das Objekt in Stuttgart-Degerloch hat das Unipor-Mitgliedswerk Schmid aus Bönnigheim die Mauerziegel hergestellt und geliefert. Dank seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung in den Ziegellochungen und einem ausgefeilten Lochbild weist der Unipor WS08 Coriso dabei eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,08 W/(mK) auf. Aufgrund des niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,25 W/(m²K) trägt das nur 30 Zentimeter dicke Mauerwerk plus beidseitiger Verputzung (Außenputz 2,0 Zentimeter; innen 1,5 Zentimeter Gipsputz) entscheidend zum Heizenergie sparenden Wärmeschutz der Gebäudehülle bei.

Tragkraft und Schallschutz inklusive

Der Unipor WS08 Coriso-Ziegel zeichnete sich aus Sicht des Bauträgers nicht nur durch seinen hohen Wärmeschutz aus. „Er verknüpft als vermauerte Wand die ausgezeichnete Wärmedämmung zugleich mit hoher Tragfähigkeit sowie gutem Schallschutz“, ergänzt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Ein gerade im Mehrfamilienwohnungsbau entscheidender Pluspunkt, da hier neben ausreichender statischer Belastbarkeit insbesondere auch hoher Schallschutz bei der Festlegung des Wandbaustoffes zu berücksichtigen ist. „Der eingesetzte Unipor WS08 Coriso erreicht die Festigkeitsklasse 10. Er verfügt über eine für einen Wärmedämmziegel vergleichsweise gute zulässige Druckspannung von 1,2 Mega-Newton pro Quadratmeter“, ergänzt Fehlhaber.

Zusätzlich wirkt sich die Vermauerung in Dünnbettmörtel durch die geringere Verformung des Mauerwerks in Quer- und Längsrichtung positiv auf dessen Tragfähigkeit aus. Der geringe Fugenanteil trägt im Verbund mit der Dämmstoff-Füllung und dem ausgeklügelten Lochbild zudem zum hervorragenden Schallschutz bei. So erzielte der Unipor WS08 Coriso bei Schallschutz-Messungen der renommierten Hochschule für Technik in Stuttgart beeindruckende Schallschutzwerte von Rw,Bau,ref = 51,3 Dezibel – und das bereits in einer Wanddicke von 30 Zentimetern.

„Unipor Coriso“-Ziegel werden mit Wärmeleitfähigkeiten von 0,07 bis 0,10 W/(mK) und in mehreren Festigkeiten und Formaten hergestellt. So können die maßgeschneiderten Mauerziegel individuell unterschiedliche Anforderungen sowohl an Wärme- und Schallschutz als auch an die Tragfähigkeit optimal erfüllten. Aus diesem Grund kam auf der Gebäuderückseite des Stuttgarter Objektes bei einzelnen Wandabschnitten auch der „Unipor WS10 Coriso“-Ziegel zum Einsatz. Dieser überzeugt mit der Festigkeitsklasse 12 und einer zulässigen Druckspannung von 1,9 MN/m².

Kostenloser Service: Vorführung des Mauertec-Systems

Beim Rohbau konnte die Fermo Massivhaus AG (Murr) ihre seit Unternehmensgründung besonders bewährte Kernkompetenz unter Beweis stellen. Die Ausführung des Coriso-Mauerwerks erfolgte entsprechend der bauaufsichtlichen Zulassung Z17.1-1114 und der DIN 1053 mit einer deckelnden Lagerfuge aus Dünnbettmörtel „maxit mur 900 D“. Bei der Verlegung nutzten die Verarbeiter das von der Unipor-Gruppe entwickelte Mauertec-System, das eine zügige Planziegelvermauerung im Dünnbettverfahren ermöglicht. Die speziellen Vorteile des Systems wurden den Maurern als kostenloser Service direkt vor Ort von Maurermeister Willi Faas vom Ziegelwerk Schmid vorgeführt. Er demonstrierte anschaulich, wie sich der mit dem Rühreinsatz Collomix DLX 150 besonders cremig zubereitete Dünnbettmörtel nach dem Einfüllen in das Mörtelauftragsgerät UnimaxX in geschlossener Fläche und exakter Dicke auf einer verlegten Ziegelreihe auftragen lässt. Die Verarbeiter setzten die Verlegetipps von Faas konsequent um. Der Coriso-Ziegel erwies sich so auch in der Anwendung als sehr verarbeitungsfreundlich und ließ sich unproblematisch sägen und anbohren. Da aufgrund der Nut-Feder-Ausbildung der Steinstirnseiten eine Stoßfugenvermörtelung nicht erforderlich war, entstand in kurzer Zeit ein besonders homogenes Qualitätsmauerwerk.

KfW-Standard 70 dank energetischer Bauweise

Nach Vorgabe des Bauträgers soll das Wohngebäude den KfW- Energieeffizienzhausstandard 70 erfüllen. Aus diesem Grund befindet sich – neben dem sichergestellten hohen baulichen Wärmeschutz der Gebäudehülle – in jeder Wohnung eine Energie sparende Luft-Wasser-Wärmepumpe zum effizienten Heizen. Der weitere Innenausbau wurde im Spätsommer 2016 abgeschlossen. Hier tragen neben der hochwertigen Innenausstattung, wie Echtholzparkett und exklusive Sanitäreinrichtung, unter anderem auch üppige Bepflanzungen und ein Kinderspielplatz zur nutzerfreundlichen Attraktivität der Immobilie bei.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Umweltverträgliche Fassadendämmung mit Hanf

Caparol Hanffaser-Dämmplatten mit ausgezeichneter Ökobilanz

BildDie natürliche Fassadendämmung, und damit die Hanf-Fassadendämmung Capatect Natur+, wird eines der zentralen Themen auf der BAU 2017 Anfang Januar in München sein. „Mit der Entwicklung der Hanffaser-Dämmplatten steht Bauherren erstmals eine effektive Wärmedämmung zur Verfügung, die mit einer regionalen, ökologischen Produktion, einer positiven Kohlendioxidbilanz während des gesamten Herstellungsprozesses und einem nachhaltigen Gesamtkonzept überzeugt“, sagt Andreas Kamp, Leiter Marketing Fassaden- und Dämmtechnik bei Caparol.

Mit dieser ökologischen Dämm-Alternative besitzt Caparol eine Alleinstellung im Markt. Ihre geringe Wärmeleitfähigkeit macht Dämmplatten aus Hanffasern zur idealen Außenwandbekleidung von Gebäuden. Der Wohnkomfort steigt und der Heizenergiebedarf sinkt durch die Dämmmaßnahme messbar. „Hanf am Haus ist die perfekte Vereinigung von Ökologie und High-Tech. Es gibt so gut wie nichts, was man mit Hanf nicht besser machen könnte als mit jedem anderen Dämmstoff“, ist Caparol-Fachmann Volker Tank überzeugt.

Nürnberg-Gartenstadt: Beispiel für eine Problemlösung und eine perfekte Umsetzung

Ein Paradebeispiel, wie gut Hanf am Haus genutzt werden kann, bietet die kürzlich abgeschlossene energetische Sanierung von sechs in Reihe gebauten Einfamilienhäusern in Nürnberg-Gartenstadt: In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre wurden sie als Unterkünfte für Menschen ohne große Komfortansprüche gebaut; ihre Architektur ebenso wie die Raumaufteilung waren anerkanntermaßen fortschrittlich, von einer wärmedämmenden Gebäudehülle war man damals jedoch noch weit entfernt. Seither haben sich die Bedürfnisse der Bewohner und die Erwartungen an Wohnbehaglichkeit, Wohngesundheit, Schutz vor winterlicher Kälte, sommerlichen Hitzeschutz sowie die gebäudetechnische Ausstattung von Wohnungen und Häusern jedoch enorm gewandelt.

Die Gartenstadt Nürnberg eG hat sich daher entschieden, die fällige Sanierung der Fassaden von zunächst sechs denkmalgeschützten Bestandsgebäuden mit dem natürlichen Dämmstoff Hanf bzw. dem System Capatect Natur+ vorzunehmen. 100 mm dicke Hanfdämmplatten wurden fachgerecht an den Außenwänden angebracht, anschließend mit einem mineralischen Dickputz beschichtet und mit Caparol Thermosan Fassadenfarbe NQG attraktiv gestaltet. Das Ergebnis gefällt den Bewohnern ebenso gut wie den Verantwortlichen der Gartenstadt Nürnberg eG, die die Fassadendämmung weiterer Bestandsgebäude mit dem Capatect System Natur+ planen.

Erholsames Wohnen

Neben dem schon kurz nach der Montage spürbaren Plus an Behaglichkeit im Raum und der unübersehbaren optischen Aufwertung des Hauses hat eine Fassadendämmung mit Hanf-Dämmplatten einen weiteren erlebenswerten Vorteil: Das System Capatect Natur+ erweist sich für die Ohren als echte Wohltat, da Straßenlärm im ummantelten Gebäude nur noch stark vermindert wahrgenommen wird. Somit ist die neue Hanfdämmung von Caparol die ideale Wahl in dicht besiedelten Wohngebieten und Grundstückslagen, die sich in Hörnähe zu Flugplätzen, Bahntrassen, Autobahnen und ähnlichen Geräuschquellen befinden.

Weitere Informationen:
Caparol Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Roßdörfer Str. 50, 64372 Ober-Ramstadt
Fon: 06154/71-0; Fax: 0 61 54/71-13 91
E-Mail: info@caparol.de
Web: www.caparol.de/hanfdaemmung
Web: www.hanf-daemmt-gruener.de

DAW SE – Caparol
Das Stammhaus von Caparol ist die DAW SE mit Sitz im südhessischen Ober-Ramstadt. Die Firmengruppe setzt seit jeher auf Nachhaltigkeit als wesentlichem Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Davon zeugt auch eine breite Palette an emissionsminimierten und lösemittelfreien Farben, wasserverdünnbaren Lacken und Lasuren sowie emissionsminimierten Bodenbeschichtungen im Produktsortiment. Aus den vielfältigen nachhaltigen Aktivitäten resultieren zahlreiche Auszeichnungen. Erst kürzlich wurde das Familienunternehmen von der Verbraucher Initiative e.V. als „Nachhaltiger Hersteller“ mit Gold ausgezeichnet.

Über:

Caparol Farben Lacke Bautenschutz
Herr Dr. Franz Dörner
Roßdörfer Straße 50
64372 Ober-Ramstadt
Deutschland

fon ..: +49-6154/71-71097
web ..: http://www.daw.de
email : franz.doerner@daw.de

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

Caparol Farben Lacke Bautenschutz
Herr Dr. Franz Dörner
Roßdörfer Straße 50
64372 Ober-Ramstadt

fon ..: +49-6154/71-71097
web ..: http://www.daw.de
email : franz.doerner@daw.de

Zeige Buttons
Verstecke Buttons