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Erde als Rohstoff

Verwerten statt entsorgen: Leipfinger-Bader nutzt Erdaushübe für Ziegelproduktion

BildDort, wo unterkellerte Gebäude entstehen, muss immer Erdboden weichen: Doch die Gebühren zur Entsorgung dieser Aushübe verteuern sich in einigen Regionen Deutschlands stetig. Bereits für ein durchschnittliches Einfamilienhaus werden vielerorts fünfstellige Geldbeträge fällig. Die Kosten fallen umso höher aus, je weiter die Deponien entfernt liegen. „Ökonomisch und ökologisch ist das kaum zu verantworten“, findet Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf). „Für uns ist Erde ein potenziell wertvoller Rohstoff.“ Sein Unternehmen prüft daher immer wieder, ob sich die Zusammensetzung solcher Aushübe für die Ziegelproduktion eignet.

Neubauprojekte haben nicht nur mit hohen Baupreisen, sondern auch mit steigenden Nebenkosten zu kämpfen. Das beginnt schon beim Aushub der Baugrube: In vielen Regionen Deutschlands erweist sich die Entsorgung überschüssiger Erde als extrem teuer. Gründe dafür sind lange Anfahrtswege sowie überhöhte Grenzwerte. Demnach wäre es sogar verboten, auf Lagerstätten eine Flasche Mineralwasser zu verschütten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete unlängst über die Situation im Großraum Stuttgart: Hier kostet der Bodenaushub für ein Einfamilienhaus inzwischen mehr als 30.000 Euro. Knappe Erdlagerstätten sind dafür der Hauptgrund – ein Problem, das auch in Bayern und dem Ruhrgebiet bekannt ist. Je weiter die Erde befördert werden muss, desto teurer wird ihre Entsorgung oder Wiederverwertung. Für Bauherren bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Bürde, zumal sich diese Kosten nicht über Kredite abdecken lassen. Gerade in Ballungsräumen sprechen auch überlastete Verkehrswege gegen den Transportaufwand. „Als Ziegelhersteller können wir hier Abhilfe schaffen“, erklärt Thomas Bader, Inhaber der Ziegelwerke Leipfinger-Bader in Vatersdorf. „Lehm- und tonhaltige Erde ist der zentrale Rohstoff für unsere Mauerziegel. Aus diesem Grund finden Erdaushübe aus dem Umkreis immer wieder den Weg in unsere Ziegelproduktion.“

Nachhaltiger Ausweg aus der Entsorgungsproblematik

Die produktive Nutzung von Erdaushüben ist für Leipfinger-Bader nichts Neues: „An unserem Standort in Puttenhausen bei Mainburg nehmen wir bereits regelmäßig Erdboden entgegen, der nicht aus unseren eigenen Vorkommen stammt“, erklärt Bader. Diesen Service bietet Leipfinger-Bader an allen drei Standorten an. Findet in der Region ein Aushub statt, wenden sich die Bauherrn direkt an das Werk. Ein Betriebsleiter prüft dann vor Ort, ob sich das Material für die Ziegelproduktion eignet. Ausschlaggebend für die Verwertung sind ein geringer Humus- sowie hoher Lehm- und Tonanteil. Natürlich darf die Erde keine Verunreinigungen aufweisen – wie zum Beispiel Kies, die zulasten der Ziegelqualität gehen. Bei rund 1.000 Grad im Tunnelofen gebrannt, sind die Ziegel-Rohlinge allerdings so hohen Temperaturen ausgesetzt, dass zum Beispiel organische Bestandteile rückstandlos verbrennen. Anschließend wird die Abluft über eine Rauchgas-Nachverbrennungsanlage gereinigt, sodass anfallende Emissionen um über 99 Prozent reduziert werden.

Das Ursprungsmaterial Erde erfährt bei diesem „Upcycling“-Prozess eine stoffliche Aufwertung. In Form von wärmedämmenden Mauerziegeln gelangt es zurück in die Kreislaufwirtschaft. Sowohl Rohstoff als auch Endprodukt bleiben in der Region und kommen dieser zugute. Dank kurzer Transportwege wird auch das Klima deutlich weniger belastet. Dieses Vorgehen wird den Nachhaltigkeits-Prinzipien von Leipfinger-Bader nicht nur im Hinblick auf die Umwelt gerecht. „Bei den Bauherren handelt es sich oftmals um unsere eigenen Kunden, die wir mit der Erdabnahme unterstützen wollen. Darüber hinaus profitieren wir als produzierendes Gewerbe natürlich selbst von der zusätzlichen Rohstoffquelle. Mit der Entlastung von Deponien und Verkehrswegen ist aber auch der Umwelt geholfen“, erklärt Bader. Dies entspricht dem Dreiklang einer Unternehmensführung, die auf sozialen, ökonomischen und ökologischen Aspekten aufbaut – und so das klassische Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit widerspiegelt.

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über die Ziegelwerke Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 160 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Ziegel.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Janina Wolter
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
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Kommunaler Qualitätsbau mit Ziegel

Mehr Funktionsvielfalt und Raumgesundheit: Coriso-Mauerziegel für neuen Kindergarten

BildDie kommunale Infrastruktur zu pflegen ist eine zentrale Aufgabe von Städten und Gemeinden. Für die Einwohner sind Kindergärten, Schulen und Freizeitzentren besonders wichtige Anlaufstellen. Vorbildhaft in Planung und Ausbau seiner öffentlichen Einrichtungen zeigt sich die Gemeinde Königsmoos (Oberbayern). Hier entsteht derzeit ein neuer Kindergarten, der die Anforderungen an ein attraktives Lebensumfeld für die Jüngsten mehr als erfüllt. Neben einem innovativen Architektenentwurf sollte die Wahl der Baustoffe für Qualität und Funktionsvielfalt sorgen. Für die Außenwände kam deshalb der Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ von Leipfinger-Bader (Vatersdorf) zum Einsatz. Das Ergebnis sind gesunde Schlaf-, Spiel- und Lernräume, in dem sich Kinder wohlfühlen können.

Im Jahr 2016 besuchten im Bundesdurchschnitt 93,6 Prozent aller Drei- bis Fünfjährigen einen Kindergarten. Die Kleinen verbringen hier von Montag bis Freitag mindestens die Hälfte des Tages. Für dieses „zweite Zuhause“ ist ein gesundes Lebensumfeld besonders wichtig. Die oberbayerische Gemeinde Königsmoos bei Ingolstadt setzt dafür eine gelungene Architekturlösung mit hochwertigen Materialien um. Sie soll den Anspruch an Komfort und Bedürfnisse der Kinder erfüllen, aber auch „unsichtbare“ Vorzüge – wie etwa eine qualitative Bauweise – berücksichtigen. Für die Gemeinde handelt es sich bei dem Projekt um einen der höchsten Investitionsposten im Jahr 2017. Die kalkulierten Kosten einzuhalten, ist ihr deshalb ein zentrales Anliegen. Mit dem Entwurf betraute sie das Architekturbüro Schwalm im nahe gelegenen Karlskron.

Baukonzept mit architektonischem Anspruch

Mit Baubeginn im Mai 2017 musste zunächst einer späteren Bodenabsackung vorgebeugt werden. Die Lage am Altbayerischen Donaumoos verlangt hier besondere Vorkehrungen. So gründet der Kindergarten-Neubau auf rund 100 Betonpfählen von etwa sieben Metern Länge. Insgesamt beträgt die Grundstücksfläche 7.000 Quadratmeter. Das zweistöckige Bauwerk umfasst dabei 43 Räume auf einer Geschossfläche von rund 1.431 Quadratmetern (Außenmaße 31,11 x 15,56 m). Hinzu kommen Terrassen und Balkone. Um den Brandschutz zu steigern, erhalten die West- und Südseite einen umlaufenden Fluchtbalkon. Zusätzlich sorgt ein Satteldach mit zwei tieferliegenden Pultdachbereichen für architektonische Auflockerung. Eine wirtschaftliche Lösung bietet hier eine anthrazitfarbene Kurzwellplatte. Bei der Außenwandgestaltung bekennt das Gebäude Farbe: Es erhält zur vertikalen Gliederung des Bauwerkes einen wechselnden Anstrich in den Farbtönen Gelb, Orange und Rot. Optisch abgestimmt ist er auf die beiden Nachbargebäude: eine bestehende Kinderkrippe sowie einen Kindergarten.

Kindgerechte Ästhetik mit klarer Funktionalität

Zum benachbarten Kindergarten führt im Erdgeschoss ein Verbindungsgang mit Wintergarten. Für den Neubau ist im Erdgeschoss ebenfalls eine Kinderkrippe mit eigenem Spielbereich angelegt. Das Zentrum im Erdgeschoss bildet allerdings ein Bewegungsraum. Große Fenster im Westen und Osten fluten ihn mit Tageslicht. Im südlichen Teil schließt sich ein heller Speiseraum an. Die angrenzende Veranda im Süden lädt bei schönem Wetter zum Verweilen ein. Im Obergeschoss liegen die nach Süden und Westen ausgerichteten Gruppenräume des Kindergartens. Sie sind mit der jeweiligen Galerie über eine Treppe verbunden. Zwei dieser Gruppenräume verfügen über einen Schlafraum im Dachgeschoss. Beheizt werden alle Räume über eine Wärmepumpe. Statisch und räumlich wurde das Gebäude so konzipiert, dass auch die Nachrüstung einer Photovoltaik-Anlage möglich ist. Darüber hinaus soll es über eine moderne Lüftungsanlage verfügen.

Massive Mauerziegel für wirtschaftliches Bauen

Für den Neubau kamen Mauerziegel der Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus dem Werk Puttenhausen zum Einsatz. Die Wahl fiel auf den dämmstoffgefüllten „Unipor WS10 Coriso“ mit Druckfestigkeitsklasse 12. Bei der Rohbau-Erstellung bewies der plangeschliffene Ziegel seine einfache Handhabung. Gemauert wurde zügig und sauber mit deckelndem Dünnbettmörtel im Mörtelschlitten-Verfahren. Zur Anpassung an den Dachstuhl mussten die Ziegel abgeschrägt werden. Diese Aufgabe bewältigten die Maurer ohne Probleme, da die rein mineralische Dämmstoff-Füllung fest in den Lochkammern verankert ist und beim Zuschneiden nicht herausrieselt. Dank dieser Füllung leistet der „Unipor WS10 Coriso“ einen hohen Wärmeschutz. Sein Wärmeleitwert von 0,10 W/mK beschert den Außenwänden einen niedrigen Wärmedurchgangswert von 0,22 W/(m2K) bei einer Wandstärke von 42,5 Zentimetern. Außen wird ein mineralischer Leichtputz (Typ 2) von 15 bis 20 Millimetern aufgebracht, innen ein 15 Millimeter starker Gips-Kalkputz (Q2). Die Innenwände bestehen ebenfalls aus Unipor-Mauerziegeln. Hier richten sich die Wandstärken nach der statischen Anforderung: Tragende Wände messen 24 Zentimeter. Im Obergeschoss belaufen sie sich teilweise auf 17,5 Zentimeter, nichttragende Wände auf 11,5 Zentimeter.

Die Lärmkulisse im Kindergarten ist nicht zu unterschätzen. Damit sich die einzelnen Gruppen nicht gegenseitig stören, ist ein erhöhter Schallschutz gefragt. Der speziell für den Geschossbau entwickelte „Unipor WS10 Coriso“ ermöglicht mit einem Schalldämmmaß von Rw,Bau,ref 52,2 Dezibel ruhige Räume. Zur Optimierung der horizontalen und vertikalen Luftschalldämmung kommt zudem das Deckenrandelement von Unipor zum Einsatz. „Für uns war das gute Preis-Leistungs-Verhältnis in Verbindung mit den bauphysikalischen Vorzügen entscheidend. Die Mauerziegel boten uns eine kostenoptimierte Bauweise mit regionalen Baustoffen ohne Abstriche bei der Qualität“, erklärt Architektin Claudia Maria Schwalm. Bezugsfertig soll der Kindergarten nach 16-monatiger Bauzeit im August 2018 sein.

Weitere Informationen zu „Kommunalen Qualitätsbauten mit massivem Ziegelmauerwerk“ sind erhältlich per Telefon (08762-7330), Fax (08762-733110) oder E-Mail (info@leipfinger-bader.de).

Über:

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Über die Ziegelwerke Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 160 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Ziegel.

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Gut gerüstet in die Bausaison

Über 2.000 Teilnehmer bei Unipor-Seminarreihe

BildMehr als 20 Fachseminare führte die Unipor-Gruppe wieder im Frühjahr durch – mit großem Zuspruch: Über 2.000 Architekten, Fachplaner, Bauunternehmer und Händler nahmen an der bundesweiten Fortbildungsreihe teil. Die Inhalte wurden dabei nach regionalen Gesichtspunkten festgelegt: Während beispielsweise in Bayern Themen wie Schallschutz und Bauvertragsrecht überwogen, widmete man sich in Hessen ganz dem Schwerpunkt Sicherheit.

Von Süd- bis Nordwestdeutschland: Aktuelles Expertenwissen rund ums Bauen mit Mauerziegeln stand im Mittelpunkt der diesjährigen Unipor-Fachseminare. Diese richten die bundesweiten Mitgliedswerke der Unipor-Gruppe jährlich in Eigenregie aus. Einer der besonders gut besuchten Termine war dabei das Unipor-Fachseminar in Seligenstadt (Hessen). Fünf Experten aus Baubranche und Wissenschaft lieferten dort Praxisinfos für die kommende Bausaison. Auf der Agenda stand – neben baupraktischen Erkenntnissen zur Heißbemessung, Einbruchshemmung und Absturzsicherung – auch ein Exkurs in die politische Entwicklung. Als Gastgeber fungierte das Unipor-Mitgliedswerk Wenzel (Hainburg). Firmenchef Rudolf Bax, gleichzeitig auch Unipor-Vorstand, begrüßte die anwesenden Planer.

Facetten der Sicherheit am Bau

Sicherheit spielt im Wohnungsbau in vielerlei Hinsicht eine Rolle. Hier werden normative Anforderungen immer wieder aktualisiert. So auch für die Heißbemessung nach DIN EN 1996. Dass eine korrekte Tragwerksplanung im Brandfall Leben retten kann, betonte Dr. Dieter Figge vom Ziegelzentrum NordWest.

Bauseitig gilt es, regelmäßig Produktneuerungen sowie jüngste Erkenntnisse zur Ausführung zu beachten. Hier lieferten Dipl.-Ing. Roscoe Baptist vom Klinker- und Ziegelwerk Wenzel und Dipl.-Ing. Rüdiger Neubauer von den Fischerwerken sicherheitsrelevante Aspekte aus der Praxis. Baptist berichtete von Testergebnissen in der Fensterbefestigung und Einbruch-hemmung. Diese zeigen: Mauerwerk ist eine starke Bastion gegen Eindringlinge. Bei bestimmten bodentiefen Fenstertypen kommt es außerdem auf die richtige Absturzsicherung an. Ergänzend legte Neubauer seinen Schwerpunkt auf die Sicherheit von Tragmechanismen sowie Abstandsregeln und Bemessungsverfahren. Denn Befestigungen im Gebäude tragen neben großen Lasten viel Verantwortung: Eine gute Verankerung kann Leben retten.

Dirk Seeger vom renommierten Heiztechnik-Hersteller Buderus betrachtete Sicherheit nicht im baupraktischen Kontext, er hatte die politischen Klimaschutzziele im Blick. Mit Studienergebnissen und Marktdaten skizzierte er, wie der angestrebte Wandel im Wohnungsbau aussehen könnte. Eine ganz andere Dimension bot der Vortrag von Prof. Klaus-Jürgen Grün von der Goethe-Universität Frankfurt. Der Philosoph setzte einen theoretischen Schwerpunkt und ermutigte zu einem offenen Zukunftsdenken sowie dazu, Neugier und Veränderung zu leben.

Neben den Fachvorträgen hatten die Teilnehmer auch Gelegenheit, sich mit neuen Baustoffen der Unipor-Gruppe auseinanderzusetzen. Im Fokus stand der mit dem „Architects´ Darling Award 2017“ ausgezeichnete „Unipor-Silvacor“. Zu diesem holzfasergefüllten Mauerziegel beantworteten die anwesenden Mitarbeiter der Unipor-Bauberatung zahlreiche Fachfragen. Und es verwundert auch nicht, dass die Beratung erfolgreich verlief – stammt die Idee zum holzfasergefüllten Ziegel-Neuling ja aus dem gastgebenden Ziegelwerk Wenzel.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

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Frau Janina Wolter
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Für die Zukunft gebaut

Ökologisches Eigenheim in der Oberpfalz mit Silvacor-Ziegeln errichtet

BildBeim neuen hochwärmedämmenden Mauerziegel „Unipor Silvacor“ sind die Naturstoffe Lehm und Holz miteinander kombiniert – eine Symbiose, die ökologisch zukunftsweisend ist. Nach dieser Devise plante auch eine Bauherren-Familie im oberpfälzischen Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf): Das moderne, energieeffiziente Einfamilienhaus mit zwei Geschossen wurde bewusst auf eine spätere getrennte Nutzung der beiden Einheiten ausgelegt. So kann die junge Familie flexibel auf individuelle Lebensabschnitte eingehen.

Die Oberpfalz ist gesegnet mit großen Lehmvorkommen – entsprechend hat der Ziegelbau hier eine lange Tradition. Ein Einfamilienhaus aus diesem Wandbaustoff ist daher Zeichen ökologischer Vernunft, betrachtet man etwa die regionalen Abbau- und Produktionsstätten sowie die kurzen Transportwege. Im nachhaltigen Sinne entschied sich die Bauherrenfamilie Götz deshalb für Ziegel als Baustoff in ihrem neu errichteten Wohnhaus in Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf).

Ein Bauherr zeigt Initiative

Es überrascht auch nicht, dass der Bauherr selbst kräftig mitgemischt hat an seinem „Lebenswerk“. Die Zeiten, in denen der Architekt seinen Entwurf auf den Tisch legte und die Ausführung entschied, sind schon längst vorbei. Bauherren arbeiten sich heutzutage bestens in das Thema ein und bereiten das Gespräch mit dem Architekten intensiv vor. So auch hier: Die Bauherren hatten konkrete Vorstellungen für den Grundriss und die Ausführung ihres Einfamilienhauses, die sie der Architektin Kerstin Steiner vorzeigen konnten. Umstritten mag die Entscheidung gegen einen Keller gewesen sein. Dies ist eine schmale Gratwanderung, die später oft bereut wird. Ein wenig mit dazu beigetragen hat hier die Tatsache, dass das Baugrundstück in einem Retentionsraum der Naab liegt – also dort, wo Hochwasser abgemildert werden.

Das Elternschlafzimmer im Erdgeschoss zu platzieren und das Dachgeschoss so in den Grundriss einzubinden, dass es später als eigene Wohnung genutzt werden kann, ist zweifelsfrei die richtige Entscheidung. „Mehrgenerationenhaus“ nennt man diese Gestaltung. Die Möglichkeit, das Haus an seine individuellen Lebensabschnitte anzupassen, ist Ökologie in Reinform. Der stete Wandel einer Familie wird oft nicht bedacht und verursacht jedoch weder bei der Planung noch der Ausführung erhöhte Kosten. „Wir haben den Zugang zum Haus und den beiden Geschossen so konzipiert, dass eine spätere Trennung möglich ist“, erklärt der Bauherr Martin Götz. „Für die Küche im Obergeschoss sind die Leitungen bereits unter dem Putz verlegt. Dort können wir also eine zweite Wohnung schaffen.“ Der fehlende Keller wird durch zwei Abstellräume aufgewogen – einer davon befindet sich mit rund 40 Quadratmetern Grundfläche über der Garage.

Fließende Raumhöhen

Zwei Pultdächer, Rücken an Rücken und in der Höhe versetzt, geben dem Gebäude seinen Grundriss weitgehend vor und auch all die Schwierigkeiten, die zu meistern sind, sind auf den ersten Blick erkennbar. Dem höher liegenden Pultdach ist ein Geschoss mehr untergeschoben und dieses Obergeschoss kämpft zur Traufe hin mit seiner abnehmenden Raumhöhe. Das glatte Gegenteil finden wir auf der anderen Seite des Hauses – bis auf knapp 4,20 Meter Höhe steigt hier das Dach nach innen an. Solch eine Dimension verlangt nach Volumen. Folgerichtig befindet sich hier ein großer Wohnraum, der Küche, Essen und Wohnen verbindet. Im Gegensatz dazu drängt sich auf der anderen Seite alles ein wenig zusammen: Dort liegen, getrennt vom mittig gesetzten Treppenhaus, Schlafzimmer und Bad der Eltern sowie die wichtigen Nebenräume, allen voran der Technikraum. Das ist alles ein wenig verwinkelt, aber es funktioniert – sehr gut. Man tritt ein durch einen Windfang, geradeaus geht es in die Erdgeschosswohnung, die Kinder nehmen direkt die Treppe und entschwinden in ihr eigenes Reich. Beidseitig dieser Treppe finden sich im Obergeschoss zwei annähernd gleich große Kinderzimmer mit französischen Balkonfenstern an der jeweiligen Giebelfassade. Das Bad mit Dusche und WC ist neben der Treppe zwischen den beiden Kinderzimmern eingeschoben.

Neuer Ziegel für ökologisches Wohnen

Wie so häufig bei Ziegelbauwerken, steht am Anfang der Wunsch nach energieoptimiertem Bauen, gepaart mit der Vorgabe einer monolithischen Bauweise. Außenmauerwerk mit aufgeklebter Dämmung ist selbst nach Jahrzehnten der Markteinführung besonders im Einfamilienhausbau kein beliebtes Konstruktionsprinzip. Auch in Burglengenfeld war so etwas nicht gewünscht und wie bereits gesagt: In der Oberpfalz gibt es ergiebige Lehmvorkommen, der Ziegel hat Tradition. Dämmung sitzt demnach nur dort, wo sie unverzichtbar ist – unter der Bodenplatte aus Beton, 20 Zentimeter dick, mit einer Wärmeleitzahl von 0,036 W/(mK). Gleiches gilt auch für die Streifenfundamente, die beidseitig mit einer zwölf Zentimeter starken Dämmung versehen sind. In Sachen Außenmauerwerk entschieden sich die Bauherren auf Empfehlung ihres Bauunternehmers Anton Graf Bau GmbH (Sterzenbach), für einen Ziegel der neuesten Generation: den „Unipor W07 Silvacor“, hergestellt vom Ziegelwerk Leipfinger-Bader in Puttenhausen.

Mit der „Silvacor“-Gattung stellt die Unipor-Ziegel-Gruppe einen hochwärmedämmenden Mauerziegel vor, dessen Dämmstoffkern aus sortenreinen Nadelholzfasern besteht. Für diese neuartige Kombination hat die Unipor-Gruppe jüngst den renommierten Architects‘ Darling Award in der Kategorie „Beste Produkt-Innovation Rohbau“ gewonnen. „Ziegel und Holzfaser ergänzen sich ideal und bilden gemeinsam eine besonders nachhaltige, natürliche und energieeffiziente Wandbaustoff-Lösung“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. „Die neuen Mauerziegel erreichen dabei bauphysikalische Bestwerte.“ Damit ergänzt diese aktuelle Produktlinie die bereits bestehenden mineralisch gefüllten Mauerziegel, die seit Jahren erfolgreich unter dem Namen „Unipor Coriso“ vertrieben werden. Erster Mauerziegel der neuen Art ist der „Unipor W07 Silvacor“. Mit einem Wärmeleitwert von 0,07 W/(mK) ermöglicht er den monolithischen Bau von Außenwänden, die in einer Wandstärke von 42,5 Zentimetern einen U-Wert von nur 0,16 W/(m²K) und damit KfW-Effizienzhaus-Standard 55 erreichen. Bei diesem Bauvorhaben wurden Ziegel der Stärke 36,5 Zentimeter verwendet.

Vermauert wurde im Dünnbettverfahren, so wie es sich heute aufgrund der wirtschaftlichen und bauphysikalischen Anforderungen in der Praxis durchgesetzt hat. Auch der Wandaufbau ist insgesamt in Bezug auf die Materialien sowie seine Dampfdiffusionsoffenheit als durch und durch natürlich einzustufen: zwei Zentimeter Gips-Zementputz, 36,5er Silvacor-Ziegel, 0,5 Zentimeter Haft- und Armierungsmörtel, zwei Zentimeter Leichtputz, 0,5 Zentimeter Oberputz. Wer hier an die Wand klopft, hat den Sound soliden Mauerwerks und kein hohles Scheppern im Ohr. Ergänzt wurden die energetischen Optimierungen im Außenmauerwerk durch hochwertige Laibungsziegel sowie wärmegedämmte Rollladenkästen.

Energieplanung nachhaltig gedacht

Zusammen mit Fenstern in Aluminium-Holz-Konstruktion mit Dreifachverglasung sowie einer Zwischen- und Aufsparrendämmung erreicht das Gebäude eine Energieeffizienz, die rechnerisch unterhalb der Anforderungen des KfW-Effizienzstandards 40 liegt. Zum Erreichen dieser energetischen Werte tragen ein ausgeklügeltes Zu- und Abluftsystem mit Wärmetauschern sowie eine Deckenheizung mit integrierter Aktivkühlung bei. Die erforderliche niedrige Betriebstemperatur dieser Flächenheizung wurde ideal kombiniert mit einer Erdwärmepumpe. Das Haus mit knapp 150 Quadratmetern Wohnfläche ist mittlerweile bezogen, die Außenanlagen sind in der Fertigstellung. In Kürze werden die Bauherren nebst Kindern also nicht nur energetisch, sondern rundum zufrieden sein.

Autor: Dipl.-Ing. Peter Gahr

Bautafel
Bauherr: Martin Götz, 93133 Burglengenfeld
Entwurf: Kerstin Steiner, Verdistraße 8, 93133 Burglengenfeld
Bauausführung (Rohbau): Anton Graf Bau GmbH, Sterzenbach 53, 92366 Hohenfels
Grundstücksfläche: 850 m²
Gebäudenutzfläche: 210,9 m²
Wohnfläche: 144,53 m²
Errechneter Jahresheizwärmebedarf: 35 kWh/(m²a)
Wandbaustoff Hintermauerwerk: Unipor W07 Silvacor (l=0,07 W/(mK))
Ziegelhersteller: Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG, 84172 Vatersdorf, Mitglied der Unipor-Gruppe
Baukosten: ca. 550.000 Euro
Bauzeit: Herbst 2016 bis Sommer 2017

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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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Gästerekord bei Praxistagen

Fortbildungsreihe von Leipfinger-Bader erreicht über 1.000 Teilnehmer aus ganz Bayern

BildFachwissen rund um modernes Mauerwerk vermittelten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) bei den „LB-Praxistagen“ im Frühjahr. Dabei stieß das Fortbildungsprogramm auf großen Zuspruch: Mehr als 1.000 Bauunternehmer, Planer und weitere Experten besuchten eine der 14 Veranstaltungen in ganz Bayern. Das Themenspektrum umfasste aktuelle Neuerungen beim Schall- und Wärmeschutz, neue Maßvorgaben im Rohbau, moderne Sockelabdichtungen sowie fachgerechte Bauteilanschlüsse. Aufgrund der hohen Nachfrage ist das Angebot in den letzten Jahren stetig gewachsen und zu einer der bedeutendsten Mauerwerk-Seminarreihen in Süddeutschland avanciert.

Die „LB-Praxistage“ sind unter den Fortbildungsangeboten für den Mauerwerksbereich eine feste Größe im süddeutschen Raum. Mit 200 zusätzlichen Besuchern konnten sie in diesem Jahr erstmals die 1.000-Besucher-Marke überschreiten. Besonders gut besucht waren die Veranstaltungen in Ingolstadt, Hirschaid und Bayreuth, die jeweils über 100 Besucher in die Seminarräume lockten. „Wir wollen Bauunternehmern, Bauträgern und Baumeistern dabei helfen, ihr Fachwissen zu erweitern, damit sie ihre Baustellen nach den neuesten Standards abwickeln können. Unsere Kunden sollen wissen, dass wir ihnen bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Thomas Bader, Inhaber der Ziegelwerke Leipfinger-Bader. Auf die Veranstaltungsreihe blickt er zufrieden zurück.

Bauliche Auflagen für Fachleute erklärt

Im Fokus der Seminaragenda stand die Einhaltung aktueller Bauauflagen: „Die Energieeffizienz-Standards im Eigenheimbau waren nie höher als jetzt. Für den Mehrgeschossbau kamen weitere erhöhte Anforderungen an den Schallschutz hinzu. Beide Auflagen lassen sich ideal mit massivem Ziegelmauerwerk erfüllen.“ Mit diesen Worten gibt LB-Referent Oliver Hartel einen kurzen Einblick in das diesjährige Programm. Den aktuellen Stand der Vorschriften legten die Bauberater noch einmal genau dar und vermittelten Bauprofis bewährte Praxistipps zur Planung und Umsetzung. Einen weiteren Programmpunkt stellten die Maßvorgaben und Abmessungen im Rohbau dar. Behandelt wurden Richtlinien der Bauordnung sowie Regelwerke zu Treppen, Türen, Fenstern und Umwehrungen. Auch Maßtoleranzen im Hochbau kamen zur Sprache, ebenso wie die fachgerechte Planung und Ausführung von Bauteilanschlüssen. Detailansichten, Fotografien und Musteraufbauten veranschaulichten dabei die vorgestellten Mauerwerks- und Anschlusslösungen.

Von der Energieeffizienz bis zur Sockelabdichtung

Das fundierte Fachwissen der LB-Berater ergänzten externe Referenten – wie der Industriepartner PCI (Augsburg). Mit diesem holte sich Leipfinger-Bader einen Spezialisten für Sockelabdichtungen ins Haus. In einem exklusiven Vortrag stellte dieser passende Lösungen gemäß der seit Juli 2017 gültigen Abdichtungsnorm vor. „Wir möchten unsere Partner dabei unterstützen, ihre Projekte schneller, sicherer und wirtschaftlicher umzusetzen. Aus diesem Grund vermitteln wir Praxiswissen von Profis für Profis“, so Thomas Bader. Dabei gingen die Berater jederzeit auf individuelle Rückfragen der Teilnehmer ein.
Wer die Veranstaltungen verpasst hat, muss sich etwas gedulden. Die nächsten Praxistage finden erst wieder im Frühjahr 2019 statt. Bis dahin stehen im Herbst 2018 die „Planertage“ auf dem Seminarprogramm von Leipfinger-Bader. Nähere Infos dazu sind im Internet abrufbar unter www.leipfinger-bader.de.

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Über die Ziegelwerke Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 160 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Ziegel.

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TV auf dem Bau

Film ab: Zwei neue Unipor-Videos erklären die fachgerechte Verarbeitung von Mauerziegeln

BildPraxiswissen in jeweils zehn Minuten: Mit zwei neuen Erklärfilmen zeigt die Unipor-Gruppe (München) schrittweise, wie sich moderne Planziegel im Mauertec- oder Mörtelpad-Verfahren sicher verarbeiten lassen. Die Kurzfilme richten sich dabei an Fachkräfte auf Baustellen, welche die jeweiligen Vorgehensweisen schnell erfassen müssen. Dabei kommen beide Videos mit rein visuellen Mitteln aus, um keine Sprachbarrieren für ausländische Mitarbeiter aufzubauen. In drei didaktisch gestalteten Sequenzen folgt auf eine skizzenhafte Darstellung der Methoden jeweils eine Szene mit der realen Baustellensituation. So erfahren Bauprofis auf den Punkt, wie Kimmschicht, Mauerwerk und Zuschnitte für Tür- und Fensteröffnungen zu bewerkstelligen sind.

Mauerwerk ist kein Hexenwerk: Das Errichten von Unipor-Ziegelwänden können auch Arbeitskräfte leicht erlernen, die noch keines der gängigen Verfahren – mit Mauertec oder Mörtelpad – kennen. Die grundlegenden Abläufe vermitteln jetzt zwei neue Erklärfilme. Beide Vorgehensweisen werden jeweils in einer rund zehnminütigen Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt. Besonderer Pluspunkt: Die Videos sind für jedermann zu verstehen, da sie nicht auf sprachliche, sondern illustrativ-nonverbale Vermittlung setzen. Baustellenleiter oder Poliere haben damit ein nützliches Lehrwerk zur Einweisung nicht-deutschsprachiger Facharbeiter zur Hand. Speziell für kleine Bildschirmformate entwickelt, eignen sich die Filme für Kurzlektionen auf der Baustelle via Smartphone oder Tablet.

Leicht zu erlernende Mauertechniken

Beide Videos zeigen den systematischen Wandaufbau mit Planziegeln. Im ersten Schritt wird das Anlegen der ersten Ziegelreihe erklärt. Daraufhin folgt der Prozess des Aufmauerns im Mauertec- oder Mörtelpad-Verfahren. Das bewährte Mauertec-System beinhaltet das Anrühren und Auftragen des Mauermörtels mit Hilfe eines Mörtelschlittens. Von diesem unterscheidet sich das im Jahr 2015 eingeführte innovative Mörtelpad-Verfahren: Hier werden stattdessen dünne Platten aus trockenem Dünnbettmörtel auf die angefeuchtete Ziegelreihe aufgelegt. Somit entfällt das Anrühren des Mörtels. Mit einem speziellen Bewässerungsgerät befeuchtet der Maurer diese, platziert nach kurzer Wartezeit die nächsten Mauerziegel und klopft sie fest. In der letzten Sequenz erklären beide Filme das einfache Zuschneiden und Setzen der Mauerziegel, um passgenaue Wandöffnungen für Türen und Fenster zu erhalten.

Didaktisch-praktische Wissensvermittlung

Anlegen der Kimmschicht, Mauerwerksaufbau, Zuschnitt – diese drei Sequenzen untergliedern beide Filme. Dabei folgt das Drehbuch einem didaktischen Konzept. Zunächst veranschaulichen einfache Skizzen die Arbeitsschritte vor weißem Hintergrund. Der Fokus liegt hier auf dem Wesentlichen: den erforderlichen Materialien und Handgriffen. Im Folgenden wird die reale Baustellensituation präsentiert, die das zuvor Gezeigte in einen praxisnahen Arbeitsvorgang übersetzt. Durch das Mittel der Wiederholung können sich die einzelnen Arbeitsschritte beim Betrachter besonders gut einprägen. So zielen die Filme darauf ab, den gesamten Aufbauprozess möglichst klar und lückenlos aufzuzeigen. „Wir möchten den Verantwortlichen auf der Baustelle ein Hilfsmittel an die Hand geben, das sie effektiv nutzen können, um einfache Verständnisfragen zu klären. So lassen sich neue Fachkräfte schnell in die Arbeitsvorgänge einbeziehen. Die Mauertechniken von Unipor bieten sich dafür an, weil sie unkompliziert und leicht verständlich sind“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber. So kann schon in kurzer Zeit ein Rohbau aus hochwertigem Mauerwerk entstehen.

Die Erklärfilme finden sich ab sofort auf der Website www.unipor.de oder dem Youtube-Kanal der bundesweiten Unipor-Ziegel-Gruppe.

Über:

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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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Schlankes Ziegelmauerwerk mit Handstrichziegel verblendet

Attraktiv und wirtschaftlich: Neue Wohnsiedlung „Sieben Moislinge“ in Lübeck

BildAngesichts deutlich gestiegener Ansprüche an Wärmeschutz und Wohnkomfort modernisieren Wohnungsunternehmen sukzessive ihren Wohnungsbestand – so auch die Lübecker Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH. Sie setzt dabei gelegentlich auf Abriss und attraktive Erneuerung mit hochwertigen Baumaterialien. So auch beim Neubau von sieben Mehrfamilienhäusern im Lübecker Stadtteil Moisling. Dieses Projekt verknüpft die bauphysikalische Güte wärmedämmender Unipor-Hintermauerziegel mit der ästhetischen Qualität einer Verblendschale aus Handstrichziegeln. Das Zusammenwirken mit einer nur sechs Zentimeter dicken Mineralwolle-Kerndämmung trägt maßgeblich zur Energieeffizienz bei.

Lübeck-Moisling ist ein Stadtteil im Südwesten der Hansestadt zwischen der Trave und dem Elbe-Lübeck-Kanal. Der Name geht zurück auf ein dort ursprünglich vorhandenes Gut der Familie von Moislingen. Der ehemals dörfliche Charakter veränderte sich nach dem Zweiten Weltkrieg erheblich und ist heute geprägt durch Wohnblöcke aus den 1960er Jahren.

Sozialer Wohnungsbau für Jung und Alt

Die Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH betreut im Stadtgebiet insgesamt über 8.300 Wohnungen, davon rund 2.000 Wohneinheiten allein in Moisling. Ihr vorrangiges Ziel ist die Versorgung der Lübecker Einwohner mit bezahlbarem Wohnraum. Dabei sollen alle Bevölkerungs- und Altersgruppen gleichermaßen berücksichtigt werden: Starterhaushalte und Senioren ebenso wie Singles und Familien. Dementsprechend gestaltet sich auch das Wohnungsangebot der neuen Wohnanlage am Schneewittchenweg sehr vielfältig. Es reicht von Zweizimmer-Wohnungen mit 49 Quadratmetern bis zu Vierzimmer-Wohneinheiten mit bis zu 91 Quadratmetern.

Insgesamt entstehen hier – nach dem Abriss von vier Bestandsgebäuden im Frühjahr 2016 – nun sieben Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 93 öffentlich geförderten Wohnungen. Drei viergeschossige Häuser innerhalb der ansonsten dreigeschossigen Gebäudereihe setzen am Anfang, in der Mitte und am Ende einen städtebaulichen Akzent. Die viergeschossigen Gebäude sind für seniorengerechtes Wohnen ausgelegt: Alle Etagen werden über einen Aufzug erschlossen und sind barrierefrei nach DIN 18040 gestaltet. Für Familien mit bis zu vier Personen stehen die dreigeschossigen Gebäude zur Verfügung. Jede Wohneinheit verfügt über einen großzügig dimensionierten Balkon bzw. im Erdgeschoss über eine Terrasse. Anstatt einer Unterkellerung ist in den einzelnen Wohnungen oder im Erschließungsraum jeweils ein Abstellraum vorgesehen.

Auffällige Akzente in der Architektur

Die Neubauten unterscheiden sich in ihrem Erscheinungsbild deutlich vom früheren Gebäudebestand. Statt der einst stringenten, riegelförmigen Wohnbebauung sah der Entwurf des Architekturbüros Zastrow und Zastrow auf dem langen, schmalen Grundstück eine freie Positionierung vor. Die sieben neuen Gebäude reihen sich locker an einer Mittelachse in Nord-Süd-Richtung entlang. Bei den einzelnen Wohnhäusern sind dabei in einer nahezu quadratischen Grundform jeweils zwei Gebäudeflügel um eine mittlere, konisch zugeschnittene Gebäudezone angeordnet. Durch das Aufklappen eines Flügels abwechselnd zu einer und zur anderen Seite sowie das gegeneinander Verschieben der Flügel wird bei den einzelnen Gebäuden ein individueller Grundtypus geschickt variiert.

Die leicht wellenförmig angelegten Flachdächer sind ebenso wie die beige-braune Ziegel-Verblendschale optische Highlights. Sie vermitteln der Häuserreihe im Zusammenwirken mit den ungewöhnlichen Gebäudeformen eine besondere Ästhetik. Zugleich erwecken einheitliche Gestaltungselemente – wie die weißen Fenster und schlichte Stabgeländer – einen harmonischen Gesamteindruck.

Für zweischalige Fassade entschieden

Marie-Luise und Peter Zastrow entschieden sich nicht nur aus bauphysikalischen und wirtschaftlichen Gründen, sondern auch aufgrund optischer Aspekte bei den Fassaden für ein zweischaliges Mauerwerk. Die Außenwand setzt sich dabei zusammen aus tragendem Hintermauerwerk (d=36,5 cm) mit wärmedämmenden „Unipor W09″-Planziegeln, einer sechs Zentimeter dicken Mineraldämmplatte (Wärmeleitgruppe 032) als Kerndämmung und einer 11,5 Zentimeter starken Verblendschale aus Handstrichziegeln. „Wir haben schon bei früheren Wohnungsbauprojekten für die TRAVE diesen Wandaufbau gewählt. Er hat in Norddeutschland eine lange Tradition. Dank der wirtschaftlich erreichten Außenwandqualität und des lebendigen Erscheinungsbildes mussten wir deshalb bei der Abstimmung mit dem Bauherrn eigentlich keine Überzeugungsarbeit mehr leisten“, erklärt Peter Zastrow. Die erzielten bauphysikalischen Werte des Ziegel-Hintermauerwerkes sprechen für sich. So verbindet der von den Ziegelwerken Bergmann hergestellte „Unipor W09“-Planziegel dank seiner innovativen Dreieckslochung eine relativ hohe Festigkeitsklasse 8 mit einer geringen Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/(mK). Er trägt damit entscheidend zu einem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten der Fassade von 0,16 W/(m²K) bei.

Auf diese Weise lassen sich auch ohne zusätzliche Energieeinsparmaßnahmen die verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2016 weit übertreffen. „Ein zentraler Pluspunkt bei der Planung waren für uns die geringen Unterhaltskosten, die durch die Verblendschale gewährleistet werden“, betont der Technische Leiter und Prokurist der TRAVE, Dipl.-Ing. Architekt Stefan Kofeldt. „Es treten keine Putzrisse auf und Witterungsschäden durch Schlagregen und Frost werden vermieden. Auch die Gefahr einer Verfärbung durch Algenbildung ist minimal, sodass die Fassaden langfristig ihr attraktives Erscheinungsbild behalten“.

Besonders tragfähig durch deckelnden Dünnbettmörtel

Nach dem Abriss der alten Wohnblöcke im Frühjahr 2016 begann die Friedrich Schütt & Sohn Baugesellschaft unverzüglich mit dem Rohbau des ersten Gebäudes. Der „Unipor W09“-Planziegel im 12 DF-Format (247 x 365 x 249 Millimeter) ließ sich aufgrund seiner plangeschliffenen Lagerfläche entsprechend den Bestimmungen der Zulassung Z-17.1-1042 und der DIN 1045 zügig und mörtelsparend in deckelndem Dünnbettmörtel verlegen. Mithilfe von Mörtelschlitten stellten die Verarbeiter mühelos eine gleichmäßige Dünnbettmörtelschicht von einem Millimeter sicher. Auf eine Vermörtelung der Stoßfugen konnte aufgrund der Nut-Feder-Ausbildung an den Steinstirnseiten ebenfalls material- und zeitsparend verzichtet werden. Die Knirsch-Verlegung der Mauersteine trug neben den wirtschaftlichen Vorteilen zudem wesentlich zur hohen Tragfähigkeit der Innenschale bei.

Die Fassadenerstellung beaufsichtigt das Bauleitungsbüro Stefan Knabe und Arne Horn aufmerksam in allen Arbeitsschritten. Ein Hauptaugenmerk gilt dabei der Verhinderung von Wärmebrücken. So wurden die Stahlbetondecken bei ihrer Einbindung mit einer mineralischen Deckenranddämmung (60 mm) ausgestattet und die Wohnungstrennwände zudem mit beidseitigen Dämmstreifen in die Außenwand eingebunden.

Bei den Wohnungstrennwänden kommt ebenfalls ein dafür maßgeschneidertes Produkt der Ziegelwerke Bergmann zum Einsatz. Der „Unipor-Verfüllziegel“ (Z.17.1-688) wird auch wirtschaftlich sinnvoll in Dünnbettmörtel verlegt. Er zeichnet sich nach der geschosshohen Verfüllung mit geeignetem Beton insbesondere durch sein hohes Schalldämmmaß aus. So beträgt der Rechenwert des bewerteten Schalldämmmaßes R’w,R bei einer gewählten Wanddicke von 30 Zentimetern 57 Dezibel und stellt dadurch ein ungestörtes, ruhiges Wohnen sicher.

Vorbild für weitere Sozialwohnungsneubauten

Ende Mai 2017 wurde Richtfest gefeiert. Bisher liegt man gut im Zeitplan. Voraussichtlich können die ersten Bewohner Anfang 2018 einziehen und das letzte Gebäude soll im Sommer 2018 bezugsfertig sein. Zu diesem Termin stehen den Bewohnern neben den insgesamt 61 PKW-Stellplätzen dann auch Außenanlagen mit Fahrradhäusern, gemeinschaftlichen Grünflächen und Spielplätzen für die Kinder zur Verfügung.

In Anlehnung an den Standort am Schneewittchenweg nannten die Anwohner die sieben neuen Wohngebäude schon während des Rohbaus liebevoll die „Sieben Moislinge“. Mit Ausführungsqualität und Erscheinungsbild der erstellten Gebäude ist der Bauherr mehr als zufrieden. „Die Wohnanlage hat Vorbildcharakter für weitere Neubauten im Sozialwohnungs-bereich“, so Dr. Matthias Rasch, Geschäftsführer der TRAVE. „Zusammen mit den schon erfolgten Modernisierungsprojekten werden wir mit den gleichermaßen attraktiven wie preiswerten Mietwohnungen dem Stadtteil Moisling nach Jahren des Einwohnerrückgangs hoffentlich zu neuem Aufschwung verhelfen“.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

Bautafel
Objektadresse: Schneewittchenstraße 2-12, 23560 Lübeck-Moisling
Bauherr und Projektleitung: Grundstücks-Gesellschaft TRAVE mbH, Falkenstrasse 11, 23564 Lübeck
Entwurf und Detailplanung: Architekturbüro Zastrow und Zastrow, Adolfstrasse 11, 24105 Kiel
Ausschreibung und Bauleitung: Knabe & Horn GbR, Falkenstraße 19 a, 23564 Lübeck
Bauausführung (Rohbau): Friedrich Schütt & Sohn Baugesellschaft mbH & Co.KG, Wisbystrasse 2, 23558 Lübeck
Außenplanung: Bendfeldt Herrmann Franke Landschaftsarchitekten GmbH, Platz der Jugend 14, 19053 Schwerin
Bruttogeschossfläche: 8.407 m²
Wohnfläche insgesamt: 5.691 m²
Errechneter Jahresheizwärmebedarf: 67.675 kWh (Haus 1,4 und 7); 40.298 kWh (Haus 2,3,5 und 6)
Wandbaustoff Hintermauerwerk: Unipor W09 Planziegel (12 DF)
Ziegelhersteller: Ziegelwerke Otto Bergmann GmbH, Im Roten Lith 3, 32689 Kalletal, Mitgliedsunternehmen der Unipor-Gruppe
Baukosten: ca. 12 Mio. Euro (Kostengruppe 200-700)
Bauzeit: Frühjahr 2016 bis Sommer 2018

Über:

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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von acht mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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Ausgeglichene Verhältnisse

Massive Ziegelhäuser bieten idealen Wetterschutz

BildZu jeder Jahreszeit Behaglichkeit und Sicherheit: Ein Wandbaustoff mit guten Dämmeigenschaften trägt maßgeblich zum Wohlgefühl in den eigenen vier Wänden bei. Mit massiven Mauerziegeln sind private Bauherren gut beraten, da diese ganzjährig für ein angenehmes Raumklima sorgen. Dank ihrer natürlichen Beschaffenheit speichern sie überschüssige Wärme und gleichen auf diese Weise Temperaturschwankungen aus. Zugleich gelten Ziegelwände als sehr robust und halten auch extremer Witterung stand. So können sich Menschen im eigenen Heim jederzeit sicher und geborgen fühlen.

Gerade im Herbst und Frühjahr ist es schwierig, die Wohnräume ausgeglichen zu temperieren. Fällt das Thermometer nachts schon in den einstelligen Bereich, kann die Sonne tagsüber doch wieder für angenehme 20 Grad sorgen. Diese Temperaturschwankungen sollen in den eigenen vier Wänden nicht zu spüren sein. Wandbaustoffe sind hier die erste Bastion gegen das Wetter – und müssen daher mit Bedacht ausgewählt werden. So kann etwa massives Unipor-Ziegelmauerwerk auch starke Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht wirkungsvoll ausgleichen.

Angenehmes Klima den ganzen Tag

Der Vorteil von Mauerziegeln liegt nämlich in ihrer hohen thermischen Speicherfähigkeit: Der massive Baustoff nimmt überschüssige Wärme auf und speichert sie in der Wand. Dieser natürliche Wärmespeicher kommt den Bewohnern zu Gute, weil das Raumklima auch dann stabil bleibt, wenn draußen die Temperaturen variieren.

Auf diese Weise profitieren clevere Bauherren ganzjährig von einem Mauerwerk aus Ziegeln: Im Sommer wird überschüssige Sonnenwärme zwischengespeichert und erst zeitverzögert wieder an die Räume weitergegeben. Im Winter hingegen hält die hohe energetische Qualität des Ziegel-Mauerwerks die Wärme in den beheizten Räumen. Dieser doppelte Nutzen wirkt sich naturgemäß positiv auf die winterlichen Heizkosten aus und ermöglicht im Sommer den Verzicht auf eine teure technische Kühlung. Neben effektiver Wärmespeicherung und -dämmung bietet ein Haus aus Ziegelmauerwerk auch Schutz vor extremen Wetterlagen. Dem robusten Wandbaustoff kann eine solche Beanspruchung kaum etwas anhaben.

Optimaler Versicherungsschutz

Sollte es doch einmal durch starke Unwetter beispielsweise zu Sturmschäden kommen, greift meist die Gebäudeversicherung. Laut einer aktuellen Studie des renommierten Pestel-Institutes (Hannover) ist dabei die Bauweise des Hauses ausschlaggebend für die Höhe der Versicherungsprämie. Demnach sind bei identischer Risikoabsicherung massive, aus Mauerwerk errichtete Häuser deutlich günstiger zu versichern als Gebäude in Holz-Leichtbauweise. Die Jahresprämien für Massivbauten liegen im Schnitt 40 bis 50 Prozent unter denen für nicht-massive Häuser. Ein Ziegelbau schützt demnach nicht nur vor dem Wetter, sondern auch vor unnötigen Kosten.

Nähere Informationen zum energiesparenden Hausbau mit Mauerziegeln erhalten interessierte Bauherren und Fachleute direkt bei der Unipor-Gruppe – abrufbar im Internet unter www.unipor.de.

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Thomas Batz wechselt in die Ziegelindustrie

Ehemaliger Vertriebs- und Marketingleiter der BayWa-Sparte „Baustoffe“ neu bei Leipfinger-Bader

BildNamhafter Zuwachs für Leipfinger-Bader: Seit dem 1. Januar verstärkt Baustoffexperte Thomas Batz (49) das Vatersdorfer Familienunternehmen. Seine einschlägige Berufserfahrung ist für die Ziegelwerke ein großer Gewinn. In der Sparte „Baustoffe“ der BayWa AG (München) hatte Batz in 23 Jahren verschiedene Führungspositionen inne. Bei Leipfinger-Bader verantwortet er zukünftig als Mitglied der Geschäftsleitung die Vertriebs- und Unternehmensentwicklung.

Als wachsendes Familienunternehmen steht bei den Ziegelwerken Leipfinger-Bader die Entwicklung von Innovationen und neuen Geschäftsbereichen im Fokus. Für diese Zwecke haben sie nun einen erfahrenen Experten gewonnen: Seit 1. Januar bereichert Thomas Batz (49) das 160-köpfige Team des mittelständischen Unternehmens. Mit seiner langjährigen Expertise möchte er laut eigener Aussage „neue Maßstäbe setzen“. Seine 23-jährige Tätigkeit bei der BayWa AG bereitet Batz sehr gut darauf vor. Zuletzt leitete er den Bereich „Marketing und Vertrieb“ der Sparte „Baustoffe“ und verantwortete mit 2.200 Mitarbeitern an 160 Standorten ein Umsatzvolumen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Zuvor übernahm er – nach Funktionen als Einkaufs- und Standortleiter sowie Geschäftsführer für die Niederlassung Oberbayern-Nord – im Jahr 2011 den Gesamteinkauf für den Baustoffbereich.

Bei Leipfinger-Bader ist Thomas Batz nun als Mitglied der Geschäftsleitung für die Vertriebs- und Unternehmensentwicklung zuständig. „Nach 23 Jahren wollte ich keinesfalls nochmal in einem Konzern arbeiten und habe mich ganz bewusst für ein renommiertes Familienunternehmen mit kurzen Entscheidungswegen entschieden. Mein Ziel ist es, innovative Produkte mit zu entwickeln und neue Geschäftsfelder sowie Vertriebswege zu suchen“, so Batz. „Als Teil einer ideenreichen und jungen Mannschaft reizt mich das Thema Ziegel und deren Weiterentwicklung besonders.“

Leipfinger-Bader beschäftigen Zukunftsthemen. Mit der Verpflichtung von Batz sieht sich das Unternehmen optimal gerüstet, um die eigene Marktposition zu stärken und fit für die Zukunft zu werden. „Unser Markenzeichen ist unsere Innovationskraft. Darauf setzen wir nach wie vor. Mit Thomas Batz haben wir jede Menge Know-how für unser Unternehmen hinzugewonnen“, erklärt LB-Inhaber Thomas Bader.

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über die Ziegelwerke Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 160 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Ziegel.

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Modellprojekt – Weniger ist mehr

Frankfurt-Oberrad: Kostengünstigen Wohnungsbau energieeffizient realisieren

BildDie ABG FRANKFURT HOLDING setzt zusammen mit dem Architekturbüro schneider+schumacher (Frankfurt) ein ehrgeiziges Modellprojekt um: Mit einer Miete von maximal zehn Euro pro Quadratmeter wird im Frankfurter Stadtteil Oberrad eine Wohnanlage errichtet, die hohe Wohnqualität bei gleichzeitig niedrigen Mietkosten bietet. Zudem soll sie in Sachen Architektur und Energiebilanz Vorbildfunktion haben. Für dieses Ziel wurden gängige Standards konsequent hinterfragt und ein Gebäudetypus entwickelt, der auf Minimierung des beheizten Gebäudevolumens setzt und durch eine Halbfertigteilbauweise auch die Baukosten deutlich senkt.

Knapper Wohnraum in Ballungszentren setzt die Wohnungswirtschaft unter Druck: Bezahlbare Mietpreise sollen nicht zulasten von Energieeffizienz und Qualität gehen. Deshalb hat das Architekturbüro schneider+schumacher zusammen mit der Wohnungsbaugesellschaft ABG FRANKFURT HOLDING einen standardisierten Wohnbautypus entwickelt, der nun zum ersten Mal im Frankfurter Stadtteil Oberrad realisiert wird. Die Architekten setzten zwei parallele, volumenoptimierte Wohnriegel mit Satteldach in die Mainauen – ganz im Kontext der umliegenden Bebauung. Das Verhältnis von Gebäudehülle zum umbauten Raum ist energetisch günstig und ein erster entwurfstechnischer Schritt in ein Niedrigenergiekonzept. Doch auch anderweitig haben die Architekten das Gebäude energetisch „komprimiert“: In dem Modellkonzept verzichteten sie auf einen Keller und setzten zudem die gesamte Gebäudeerschließung mit Treppenhäusern vor die Fassade. Hierdurch reduzierten Sie das beheizte Gebäudevolumen auf die bewohnten Flächen. Dies ist auch gestalterisch ein Gewinn, denn der stete Wechsel zwischen Treppenläufen und den dazwischen gesetzten Balkonen rhythmisiert die Fassade und nimmt ihr die Monotonie der Länge. Für einen barrierefreien Ausbau ist es jederzeit möglich, den Treppenläufen nachträglich eine Liftanlage beizustellen.

Modulares Prinzip für Kosteneffizienz

Den Wohneinheiten sind einfache Konstruktionsprinzipien zu Grunde gelegt: reduzierte und kurze Technikleitungen, eine optimierte Haustechnik sowie ein systematischer Aufbau und sich wiederholende Bauelemente. Je zwei Wohnungen sind zu einer modularen Einheit zusammengeschlossen und werden über die außenliegende Treppe zugänglich. Beidseitig der Treppen sitzen geräumige Balkone. Man tritt ein und steht im Wohnzimmer oder der Küche mit Esstisch. Unnötige Energiefresser wie Eingangsdiele oder lange Erschließungskorridore sucht man vergeblich. Solch einfache Grundrisse sind eine mögliche Antwort auf steigende Mietkosten in den Ballungsräumen.

Die Spiegelung des Wohnungsgrundrisses ermöglicht eine Konzentration der haustechnischen Versorgung. Alle Küchen und Bäder werden über zentral angeordnete Schächte versorgt. Die einzelnen Wohnungen sind in einem Vier-Raum-System angelegt, das eine flexible Wohnungsgröße ermöglicht, indem jeweils ein Raum aus der benachbarten Wohnung hinzugeschaltet oder abgetrennt werden kann – somit entstehen also Zwei-, Drei- oder Vier-Zimmerwohnungen. In der Gebäudemitte finden wir das Bad und einen geräumigen Abstellraum getrennt durch einen schmalen Flur. Das Untergeschoss dient als Tiefgarage und erlöst die Mieter somit von langwierigen Parkplatzsuchen.

Ziegelmauerwerk für erhöhte Energieeffizienz

Auch in der Statik finden wir die konsequente Optimierung aller Bauteile. Die gesamte Lastabtragung des Gebäudes findet über seitlich der Wohnungsmodule gesetzte, querlaufende Stahlbetonschotten und längslaufende Stahlbetondecken statt. Die Wohnungswände selbst sind variabel konzipiert und in Trockenbauweise ausgeführt. Die Außenfassade ist aller statischen Funktionen enthoben. Sie ist ganz der energetischen Optimierung der Gebäudehülle zugeordnet. Mit einem Mauerwerk aus Ziegeln setzten Wohnungsbaugesellschaft und Architekten auf ein langlebiges und nachhaltiges Material – anstelle eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS). Hierbei entschied sich die ABG FRANKFURT HOLDING für den wärmedämmenden Hochlochziegel „Unipor W07 Coriso„. Dieser Baustoff kombiniert modernste Ziegel mit den Eigenschaften einer natürlich mineralischen Füllung. Die Ziegelgattung verbessert konsequent alle Bereiche des Mauerwerkbaus und erfüllt sämtliche Anforderungen an gesundes, zukunftssicheres Bauen.

Die hochwärmedämmenden Mauerziegel mit einer Stärke von 36,5 Zentimetern wurden im Dünnbettmörtel versetzt und außen mit einem mineralischen Putz versehen. Gleichzeitig passten die Architekten ihre Planung exakt auf das Format des Steins an. Alle Mauerwerksabschnitte sind so angelegt, dass man den Ziegel nicht schneiden muss und keine Sonderteile benötigt. So kann der wärmegedämmte Hochlochziegel seine energetischen Qualitäten voll umsetzen. In Summe erreichen die Architekten auf diese Weise mit einem monolithischen Wandaufbau einen U-Wert der Außenwand von 0,18 W/(m²K).

Energetische Versorgung nach Plan

Flankierend zu den baulichen Maßnahmen wurde eine Wärmerückgewinnung realisiert, die für Heizung und Warmwasser nutzbar ist. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach deckt einen Großteil des benötigten Stroms ab, eine Frischwasserstation ermöglicht niedrige Systemtemperaturen. Die technische Gebäudeausstattung in den 46 Wohnungen ist auf das Notwendige reduziert und wird über zentrale Schächte kosteneffizient in den Wohnungen verteilt. Eine Fensterfalzlüftung reduziert die energetischen Lüftungsverluste kontrolliert auf das erforderliche Maß.

Trotz der luftdichten Hülle, der Wärmerückgewinnung sowie Fenstern mit hochwertiger 3-fach-Verglasung verließen Bauherr und Architekten bei diesem Modellprojekt das Grundkonzept eines Passivhauses. Stattdessen realisierten sie ein KfW-Effizienzhaus 55. Die gesamte energetische Versorgung fußt auf dem eigens für das Projekt entwickelten „Frankfurter Klimaschutzhaus“. Zu Gunsten geringerer Baukosten werden in Sachen Komfort und Energieeffizienz nicht ganz die Werte eines Passivhauses erreicht, doch die Zielsetzung war auch eine andere: Hoher Wohnkomfort sowie gute energetische Werte bei einem Quadratmeterpreis unter zehn Euro. Damit liegt der Mietpreis rund ein Drittel unter den üblichen Preisen auf dem Frankfurter Wohnungsmarkt. Die zukünftigen Mieter können sich ab April 2018 also über energieeffizienten und kostengünstigen Wohnraum im Herzen von Frankfurt freuen.

Autor: Dipl.-Ing. Peter Gahr

Bautafel
Objektadresse: Im Wiener, 60599 Frankfurt Oberrad
Bauherr und Projektleitung: ABG FRANKFURT HOLDING GmbH, Niddastraße 107, 60329 Frankfurt am Main
Entwurf und Detailplanung: schneider+schumacher, Poststraße 20A, 60329 Frankfurt am Main
Bauausführung (Rohbau): Hochbau Engel GmbH, Otto-Hahn-Straße 21, 63456 Hanau-Steinheim
Grundstücksfläche: 2.206 m²
Wohnfläche insgesamt: 2.949 m²
Errechneter Jahresheizwärmebedarf: 27 kWh/(m²a)
Wandbaustoff Mauerwerk: Unipor W07 Coriso
Ziegelhersteller: Klinker- und Ziegelwerk Frank Wenzel GmbH & Co. KG, Mitgliedsunternehmen der Unipor-Gruppe
Baukosten: 1.090 Euro/m² BGF (Kostengruppe 300+400)
Bauzeit: Januar 2017 bis März 2018

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