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Reisen mit dem Traktor- Erfahrungen einer ungewöhnlichen Reise

Diethard Dr. Friedrich erinnert sich in „Reisen mit dem Traktor“ an eine langsame, aber ereignisreiche Reise in einem Traktor-Oldtimer.

BildTraktoren sieht man normalerweise nur in ländlichen Gegenden auf den Straßen und Wegen. Es kommt sicherlich selterner vor, dass jemand mit einem Traktor in den Urlaub fährt. Doch genau das hat der 79-jährige Arzt Diethard Dr. Friedrich, der Autor des vorliegenden Buches, kurz vor seiner Pension im Jahr 2002 gemacht. Nach der Restauration des Oldtimers geht er mit dem ungewöhlichen Gefährt auf ein- bis zweiwöchige Reisen von Zeven, Landkreis Rotenburg/Wümme, an der Weser, Fulda, dem Neckar entlang bis Heidelberg und Sinsheim zur Traktorama. Es geht sogar mit der Fähre von Cuxhaven nach Harwich und weiter nach Ostengland bis zur Steam-tractor-fair in Strumpshaw bei Norwich, an der er aktiv teilnimmt. Während der außergewöhnlichen Reise besucht Friedrich Museen, historische Bauwerke und Kirchen, deren Eindrücke er ausführlich skizziert.

Die Leser begleiten Diethard Dr. Friedrich in „Reisen mit dem Traktor“ auf die ganz besonderen Reisen, bei denen es allerlei zu erleben gibt. Bei allen Fahrten erleben wir gemeinsam mit dem Traktorfahrer kulturelle Besonderheiten der einzelnen Etappen der Reise. Im Anhang beschreibt Friedrich die schon fortschrittliche Entwicklung dampfgetriebener Pkws und Lkws und die Geschichte der Fordson Traktoren. „Reisen mit dem Traktor“ präsentiert sich als unterhaltsamer und informativer Lesespaß für alle Freunde von Reisen der besonderen Art.

„Reisen mit dem Traktor“ von Diethard Dr. Friedrich ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-8578-0 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

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AGRAVIS-Tochter betreut methangasbetriebenen Schlepper

AGRAVIS-Tochter betreut methangasbetriebenen Schlepper

An diesem Tag fährt der blaue New Holland Methan Power Traktor mit dem Abfall von Petersilienstängeln. Sie treiben ihn an, wenn er Gärreste aufnimmt, zum Feld fährt und dort ablädt. Was Mitte Oktober im niedersächsischen Dannenberg für knapp fünf Wochen getestet wurde, könnte die Zukunft sein: landwirtschaftliche Geräte, die statt mit Diesel oder Benzin mit Methangas fahren. An die Bedürfnisse des Testers angepasst wurde die Maschine von der AGRAVIS-Tochtergesellschaft Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH in Peine.

Bei der Agritechnica 2013 hatte der Landtechnikhersteller New Holland den ersten Prototypen des methangasbetriebenen Traktors T6.140 vorgestellt. Inzwischen ist man in der Entwicklung von marktreifen alternativen Antriebskonzepten einen großen Schritt weiter. In Italien, Frankreich und England wurde der Prototyp der zweiten Generation bereits in der Praxis getestet. Deutschen Boden „befuhr“ der T6.180 im Herbst 2016 erstmals bei Horst Seide in Dannenberg.

Der Präsident des Fachverbandes Biogas e.V. und Betreiber von zwei Biogasanlagen und vier Biogas-Tankstellen ist der perfekte Praxis-Tester für New Holland. Seide will komplett weg von fossilen Brennstoffen und Strom, Wärme und Treibstoff aus erneuerbaren Energien erzeugen und verwenden. Bei Strom und Wärme ist er bereits autark, jetzt sucht er einen Weg, neben dem Privat-Pkw auch sein landwirtschaftliches Gerät mit Biogas zu fahren.

New Holland lieferte den Schlepper zunächst zur Niederlassung Peine der Newtec, einer der größten New Holland-Händler-Organisationen in Europa. Die Mitarbeiter richteten den Schlepper innerhalb eines Tages an die Bedürfnisse vor Ort aus. „Wir haben die Druckluftanlage angepasst und den Anhängebock montiert“, erläutert Niederlassungsleiter Jochen Etzold. Die Kollegen waren sehr gespannt auf den Prototypen: „Für jeden Techniker ist das eine sehr interessante Sache, wenn er so etwas mal live sehen kann. Viele haben den ersten Prototypen auf der Agritechnica gesehen“, erklärt Etzold.

Der T6.180 hat einen FPT6-Zylinder-Motor mit 6,75 l Hubraum und 179 PS. Der Schadstoffausstoß ist beim CO2 um 10 und bei anderen Schadstoffen um 80 Prozent geringer. Die Kosten für den Kraftstoff sollen bis zu 40 Prozent niedriger sein als beim Diesel. Im speziellen Fall von Seide, dessen Gas an der Tankstelle eine CO2-Reduzierung von 85 Prozent hat, ist die tatsächliche Reduktion 90 Prozent, die Kraftstoffkosten beim Tanken liegen etwa 10 Prozent niedriger.

„Für uns ist wichtig zu erfahren: Taugt der Motor? Taugt die Charakteristik? Wie zuverlässig läuft der Schlepper? Kann man damit arbeiten?“, erklärt Klaus Senghaas, Manager Communications von New Holland. Die Daten liefert der Schlepper direkt an die Versuchsabteilung nach Italien. Die Mitarbeiter von Horst Seide steuern dann noch schriftlich bei, welche Arbeiten genau ausgeführt wurden.

Seide ist nach insgesamt gut 100 Stunden im Einsatz „angenehm überrascht: Der Trecker zieht, hat genug Drehmoment, nimmt Steigungen problemlos. Es gibt keinen Komfortverzicht. Er sieht aus wie ein Schlepper und fährt sich wie ein Schlepper. Alle fünf Stunden muss ich ihn auftanken. Und die Kosten liegen um zwei Drittel niedriger.“

Jedes Plätzchen im Schlepper wird für die neun Gastanks genutzt. Zukünftig sollen es so viele werden, dass nur noch einmal am Tag aufgetankt werden muss. Der Traktor läuft mit einem Schaltgetriebe, „weil man den Motor so besser testen kann. Später wollen wir auch ein Stufenlos-Getriebe vorhalten“, erklärt Senghaas. „Alles, was wir im Baukasten haben, soll zukünftig als Diesel- oder Biogas-Motor angeboten werden können. Wir wollen unsere ganze Bandbreite nutzen“, so Senghaas. Biogasproduktion, Biogas-Tankstelle, CNG-Privatfahrzeuge – „es ist jetzt schon alles da, was man braucht, um auch bei der Mobilität CO2 einzusparen“, betont Horst Seide. „Die Landtechnik muss es nur noch umsetzen. Und die Politik muss es wollen.“

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
bernd.homann@agravis.de
http://www.agravis.de

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