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Neuer HSMA Vorstand gewählt

Die Mitglieder der Hospitality Sales & Marketing Association Deutschland e.V. (HSMA) wählten im Rahmen der Jahreshauptversammlung während der Tourismusmesse ITB Berlin einen neuen Vorstand.

BildGeorg Ziegler wurde als Präsident bestätigt, nachdem er am 30. November 2017 in München bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Interimsvorstand gewählt wurde. In Zukunft unterstützen ihn Zeèv Rosenberg, Hoteldirektor des Berliner Boutique Hotel i31 und Lars Dünker, CIO der Derag Livinghotels bei seiner Tätigkeit im Vorstand des Vereins neben den bestehenden Fachvorständen.

„Wir freuen uns, dass wir nun das Vorstandsteam vervollständigt haben und damit unsere Arbeit als Branchenverband erfolgreich fortsetzen können. Es gibt zahlreiche Aufgaben im Verband und in der Branche, die wir nun gemeinsam mit Schwung anpacken werden“, so Georg Ziegler, Präsident der HSMA Deutschland e.V.

HSMA-Vorstand Georg Ziegler präsentierte den Mitgliedern auf der 48. Jahreshauptversammlung den Jahresbericht des Präsidiums und der Geschäftsstelle. Darüber hinaus wurden neben der Wahl des neuen Vorstandes die Regionaldirektoren als Mitglieder des Beirats bestätigt.

Die HSMA (Hospitality Sales & Marketing Association) Deutschland e.V. ist der Fachverband für die Fach- und Führungskräfte aus Sales und Marketing in Hotellerie & Tourismus.
Ziel des Verbandes ist es die beruflichen Interessen der über 1.200 Mitglieder zu fördern. Es ist die Aufgabe der HSMA einen engen Kontakt zwischen den Mitgliedern herzustellen, um durch Informations- und Erfahrungsaustausch die Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Distribution, E-Commerce, Revenue Management, Verkauf, Employer Branding und Marketing zu pflegen und zu verbessern.

Foto: Lars Dünker, Georg Ziegler und Zeèv Rosenberg (v.l.n.r.).

Über:

HSMA Deutschland e.V.
Frau Lea Jordan
Lossenweg 2
56170 Bendorf
Deutschland

fon ..: +49 (0)2622 – 907 38 – 0
web ..: http://www.hsma.de
email : info@hsma.de

Die HSMA (Hospitality Sales & Marketing Association) Deutschland e.V. ist der Fachverband für die Fach- und Führungskräfte aus Sales und Marketing in Hotellerie & Tourismus.
Ziel des Verbandes ist es die beruflichen Interessen der über 1.000 Mitglieder zu fördern. Es ist die Aufgabe der HSMA einen engen Kontakt zwischen den Mitgliedern herzustellen, um durch Informations- und Erfahrungsaustausch die Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Distribution, e-Commerce, Revenue Management, Verkauf, Employer Branding und Marketing zu pflegen und zu verbessern.
Neben einer Vielzahl von fortbildenden Veranstaltungen in Form von Fachkongressen, Roadshows und Barcamps zu aktuellen Branchenthemen, schätzen die Mitglieder der HSMA vor allem das hochkarätige Netzwerk und den direkten Kontakt untereinander, der in der Hospitality-Branche unabdingbar ist.

Pressekontakt:

L&T communications – PR for lifestyle and travel.
Herr Wolf-Thomas Karl
Obere Bahnhofstrasse 25
83457 Bayerisch Gmain

fon ..: +49 (0)8651 76 414 22
web ..: http://www.lt-communications.com
email : tk@lt-communications.com

Hotelcamp wird 10 Jahre alt und sucht neue Location

Anlässlich des Jubiläums suchen die Veranstalter mithilfe einer öffentlichen Ausschreibung eine neue Location in Deutschland. Bewerbungen dürfen bis zum 15. Februar 2018 eingereicht werden.

BildDie Organisatoren haben sich für dieses Jahr etwas Besonderes ausgedacht: Bewerbungen von Veranstaltungslocations sollen als Video-Clip eingereicht werden; aber auch via Text und Bild, Audiobotschaft oder Ähnliches ist möglich. Wichtig ist, dass die Sollkriterien erfüllt werden. Die kreativsten Einsendungen werden anschließend öffentlich präsentiert und zu einem Voting freigegeben.

„Die Location kann sich überall in Deutschland befinden – egal ob Nord oder Süd, Ost oder West. Wir sind offen für jeden Standort. Dabei würden wir jedoch gerne einen Standort abseits des großen Geschehens bevorzugen, um den Camp-Charakter – so wie in Bendorf die letzten neun Jahre – beizubehalten. Trotzdem haben Stadthotels die gleiche Chance, da letztendlich die Barcamper über den Veranstaltungsort abstimmen und entscheiden sollen. Es kann sich also jeder bewerben. Am besten via Video-Clip“, so Georg Ziegler, Vorstandsmitglied des HSMA Deutschland e.V.

Vor über zehn Jahren einst in Bendorf bei Koblenz ins Leben gerufen, entwickelte sich das damals für die Branche eher ungewöhnliche Veranstaltungsformat eines Barcamps zu einer festen Eventgröße in der deutschsprachigen Hotellerie. Die Organisatoren HSMA Deutschland e.V. und Tourismuszukunft steigerten die Teilnehmerzahlen des Hotelcamps von 80 auf über 150 Personen. Dabei konnten sie auch zahlreiche renommierte Hoteliers und Experten gewinnen, die sich mit den anderen Teilnehmern jedes Jahr im Herbst untereinander austauschten. protel hotel software ist außerdem 2018 ebenfalls wieder als „Gold Sponsor“ dabei.
Um den insgesamt 150 Personen einschließlich der Organisatoren nun auch in Zukunft einen idealen Rahmen bieten zu können, soll das zehnte Hotelcamp in diesem Jahr an einem neuen Standort stattfinden.

Florian Bauhuber, Mitbegründer von Tourismuszukunft und Mitorganisator des Hotelcamps ergänzt: „Der inhaltliche Fokus des Hotelcamps wird sich künftig noch stärker auf die Veränderungen der Hotelbranche durch die Digitalisierung fokussieren. Unser Ziel ist es, die innovativsten Akteure der gesamten Branche an einem Ort zu versammeln, um im bewährten Stil eines echten Barcamps zu diskutieren und um das eigene Fachwissen erweitern zu können.“
Zwei Termine stehen zur Wahl: Das Hotelcamp soll vom 11. bis zum 13. Oktober 2018 oder vom 18. bis 20. Oktober 2018 stattfinden. Die Teilnahmevoraussetzungen finden Bewerber auf www.hotelcamp.de.
Die Organisatoren sichten alle eingegangenen Bewerbungen und treffen anschließend eine Vorauswahl von fünf Locations für das Hotelcamp 2018, die dann im März zum öffentlichen Voting freigegeben werden. Anschließend können die potenziellen Teilnehmer und Interessenten ihren Favoriten wählen.

Über Tourismuszukunft:

Die Zukunft des Tourismus gestalten: Mit diesem Anspruch berät und begleitet Tourismuszukunft touristische Unternehmen und Verbände. Basierend auf dem weit gefächerten Know-how unserer Netzwerkpartner unterstützen wir unsere Kunden dabei, neue Strategien und Lösungen fürs digitale Zeitalter zu finden.
Wir denken über die Zukunft nach – und helfen Ihnen, diese für Ihr Unternehmen zu gestalten. Ob Analyse, Beratung, Schulung oder Umsetzung – für jedes Prozess-Stadium finden Sie im Tourismuszukunft-Team kompetente Partner. Unsere Erfahrung und Flexibilität helfen uns, Sie bei höchst unterschiedlichen Anliegen zu unterstützen. Statt auf Einzelprojekte setzen wir auf Prozesse: So begleiten wir viele unserer Kunden schon seit Jahren – und gestalten gemeinsam mit ihnen den Fortschritt. Dieses gemeinschaftliche Vorgehen ist auch der Grund, warum uns Tourismusdestinationen, Reiseveranstalter, Reisemittler, Branchenverbände und Hotels in ganz Europa vertrauen. Wir beraten nicht nur – wir zeigen unseren Kunden auch, wie sie Neuerungen im Unternehmen umsetzen können. Oft werden wir als Berater zu Innovationsprozessen gebeten – weil man uns zutraut, diesen Aufbruch mit unbekanntem Ziel erfolgreich zu begleiten.

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HSMA Deutschland e.V.
Frau Lea Jordan
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56170 Bendorf
Deutschland

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Neben einer Vielzahl von fortbildenden Veranstaltungen in Form von Fachkongressen, Roadshows und Barcamps zu aktuellen Branchenthemen, schätzen die Mitglieder der HSMA vor allem das hochkarätige Netzwerk und den direkten Kontakt untereinander, der in der Hospitality-Branche unabdingbar ist.

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AUTARK-Gruppe: Stabile ordnungspolitische Strukturen geben Unternehmen Sicherheit

Stefan Kühn, Chef der AUTARK-Gruppe, ist sich nach der Bundestagswahl sicher: „Die Parteien wissen, worauf es jetzt ankommt.“ Wirtschaftsstandort Deutschland.

Auch wenn die Bundestagswahlen noch kein Ergebnis hinsichtlich einer neuen Bundesregierung gebracht haben – Stefan Kühn, Chef der AUTARK-Gruppe, ist dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. „Die Parteien wissen, worauf es jetzt ankommt, niemand kann sich seiner Verantwortung entziehen.Er fordert von der neuen Bundesregierung weiterhin stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Wir werden zudem keine extremen Ansichten in einer Regierungskoalition vorfinden, das ist ein gutes Zeichen für die Wirtschaft, insbesondere unter internationalen Gesichtspunkten“. Das Finanzdienstleistungs- und Beteiligungsunternehmen AUTARK ist vorrangig als Sachwerte-Investor aktiv und befasst sich mit Immobilien, Infrastruktur und Erneuerbaren Energien sowie Projekten aus dem Bereich Unterhaltung.
Stefan Kühn erteilt der künftigen Regierung aber aus seiner Sicht als Unternehmer auch eine Reihe an Aufgaben. „Wir fordern, dass die neue Regierung weiterhin für stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen sorgt, damit sich die Unternehmen in einer dynamischen und globalisierten Welt weiter entwickeln können. Sie sind dafür auf die Zusammenarbeit mit der Politik angewiesen.“ Nur feste Rahmenbedingungen und stabile ordnungspolitische Strukturen geben Unternehmen Sicherheit und Vertrauen, sodass sie bereit sind, sich wirtschaftlich an ihrem Heimatstandort zu engagieren und auch erhebliche Investitionen tätigen, betont Stefan Kühn. Am Beispiel seiner AUTARK-Gruppe führt er aus: „Wir als Beteiligungsunternehmen wollen Investitionen weiterhin zielgerichtet durchführen und in ganz Deutschland Unternehmen und Projekte durch Geldmittel und Know-how fördern, damit diese sich keine Sorgen um ausbleibende Mittel machen müssen.“
Stefan Kühn glaubt auch weiterhin an einen stabilen und starken Wirtschaftsstandort Deutschland, an dem die AUTARK-Gruppe dauerhaft aktiv bleibe wolle. Er ist auch beruhigt, dass sich die politische Situation in Europa generell wieder beruhigt habe. „Die Wahlen in den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien haben im Frühling Klarheit gebracht, wie es in den Ländern – allesamt wichtige europäische Nationen und Volkswirtschaften – weitergeht. Der Trend hin zu sehr starken linken und rechten Rändern hat sich nicht bewahrheitet. Das ist gut und wichtig für Investoren, Unternehmen und alle Handelspartner. Sie können sich jetzt darauf verlassen, dass sie ihre wirtschaftlichen Projekte wie geplant umsetzen können, beziehungsweise sie können sich daranmachen, neue Themen zu entwickeln.“
Es habe ja die Gefahr bestanden, dass extreme Kräfte von der linken oder rechten Seite des politischen Spektrums an die Macht hätten gelangen können. Das hätte sicherlich erhebliche Auswirkungen auf die Ökonomie gehabt und es schwieriger gemacht, mit Investitionen voranzugehen, weiß Stefan Kühn. Er fasst zusammen: „Für uns sind die Wahlausgänge deshalb sehr erfreulich. Uns als Investoren und Manager ist immer daran gelegen, dass wir in einer stabilen politischen Landschaft arbeiten können. Das gibt uns die Ruhe und Gelassenheit, unseren Geschäften im Sinne unserer Anleger nachzugehen.“

Pressekontakt
AUTARK-Gruppe
Plessingstraße 20
47051 Duisburg
Telefon: 0800 3775555-0
E-Mail: info@autark-ag.de
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Über:

AUTARK Group AG
Herr Dr. Dimitrios Paparas
Plessingstraße 20
47051 Duisburg
Deutschland

fon ..: 0800 377 5555-0
web ..: https://autark-ag.de
email : presse@autark-ag.de

Die AUTARK-Gruppe ist ein Finanzunternehmen mit Sitz in Duisburg, das die Gelder seiner Anleger vorrangig in Sachwerte (Immobilien, erneuerbare Energien und Infrastruktur) sowie in Projekte besonders aus dem Bereich Entertainment investiert. Die AUTARK Group AG ist an der Börse Hamburg (ISIN: DE000A0CAYL1; WKN: A0CAYL) notierte. Die Gesellschaft besitzt langjährige Kompetenz an den Kapitalmärkten und auf Produktseite und ist für private und institutionelle Investoren erster Ansprechpartner für innovative, stabile und strategisch sinnvolle Investitionsmöglichkeiten in der Realwirtschaft für dauerhaft stabile Renditen. Weitere Informationen: www.autark-ag.de und www.autark-sachwert.de

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Club (TIC) (Bildquelle: @TIC)

Frankfurt am Main, 14. Dezember 2016 – Das Steering Committee des vom Travel Industry Club (TIC) gegründeten Think Tank hat jetzt neun Top-Themen identifiziert, die die weitere erfolgreiche Zukunft der gesamten Touristikindustrie maßgeblich beeinflussen werden. Diese für die gesamte Branche entscheidenden Themen sind „Integrierte Plattformen“, „Automatisierte Individualisierung“, „Rolle von Staat und Gesellschaft“, „Schnittstelle zum Kunden“, „Veränderung der Wertschöpfungsketten“, „Content“, „Convenience on demand“, „Monopol-Bildung“ und „Mensch vs. Maschine: Grenzen der Digitalisierung“.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die erfolgreiche und zukunftsfähige Gestaltung dieser Themen wird ausschlaggebend sein für die weitere ökonomische Kraft unserer gesamten Industrie. Sehr viel wird davon abhängen, ob und wie sich die Leistungsträger und Dienstleister unserer Branche diesen Themen stellen und wie sie die daraus resultierenden Herausforderungen meistern.“ Der Travel Industry Club als führender Wirtschaftsclub der Branche wolle sich künftig mit deutlich hörbarer Stimme in diese Themen einbringen und einmischen, so Bremer.

Ab sofort stehen die vom Think Tank erarbeiteten Top-Themen im Fokus der inhaltlichen und politischen Arbeit des TIC, sie sind Leitplanken für die Touristikindustrie, und auf ihrer Basis werden Diskussionen angestoßen, Veranstaltungen konzipiert und Experten für den künftigen Wissens- und Informationsaustausch ausgewählt.
Inhaltlich vorangetrieben, analysiert und mit hohem Praxiswissen aufgeladen werden die neun Top-Themen in den drei Working Committees (WOC) des Think Tank. Diese WOCs wurden für die drei wichtigsten Kernbereiche der Touristik gegründet – Mobility, Digital und Customer Centricity. Jedes WOC wird jeweils drei Top-Themen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen.

Die neun Top-Themen und die Working Committees (WOC) im Detail:

WOC Mobility (Lead: Dr. Ralph Körfgen, Deutsche Bahn)
1. Integrierte Plattformen: Für Touristikindustrie und Mobilitätsdienstleister stellt sich die Frage, ob sie bei der Entwicklung und Implementierung integrierter Vertriebsplattformen künftig federführend sein werden oder Kooperationspartner beziehungsweise schlimmstenfalls nur Erfüllungsgehilfen branchenfremder Dritter. Zu diskutieren wird unter anderem sein, ob und welche neuen Kooperationsmodelle künftig tragfähig sein können und wie sich die Rolle der Leistungsträger dadurch mittel- bis langfristig ändern wird.

2. Automatisierte Individualisierung: Big Data und Predictive Analytics ermöglichen immer genauere Vorhersagen über Kundenverhalten und Kundenströme – sowohl auf Basis anonymer Daten als auch auf Basis persönlicher Kundendaten. Die Folge ist eine immer weitere automatisierte Individualisierung von Produkten und Services. Für die Touristikindustrie und deren Mobilitätsdienstleister geht es unter anderem darum, Servicequalitäten und Produkte durch Datennutzung und -segmentierung zu verbessern und zu verfeinern und dadurch Wettbewerbsvorteile zu sichern.

3. Rolle von Staat und Gesellschaft: Sharing Economy, autonomes Fahren, Uber & Co. Die Buzzwords der Digitalisierung haben extrem große Auswirkungen auf traditionelle Player in der Touristik und insbesondere in der Mobilitätsindustrie. Entscheidend wird sein, inwieweit Staat und Gesellschaft für faire Wettbewerbsbedingungen und transparente Spielregeln zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern sorgen werden. Gestalten ja, Regulieren nein – das ist die vom Travel Industry Club geforderte Formel für die Zukunft.

WOC Digital (Lead: Bernhard Steffens, Traveltainment)
4. Schnittstelle zum Kunden: Die Digitalisierung verändert Art und Umfang der Schnittstellen zum Kunden kolossal. Die Hoheit über die Touchpoints, die Frage nach den Möglichkeiten eines kanalübergreifenden Funnelentry dominieren die Diskussionen. Entscheidend wird künftig sein, wer den Kunden zur richtigen Zeit (vor, während, nach der Reise) auf dem richtigen Kanal (online, mobile, offline) anspricht und wie relevant für die Touristik die vielzitierte Customer Journey tatsächlich ist.

5. Veränderung der Wertschöpfungsketten: Disruptive Unternehmen wie Uber und AirBnB erzwingen neue Geschäftsmodelle. Traditionelle Wertschöpfungsketten verändern sich massiv, neue Lösungen müssen gefunden, die digitale Transformation vorangetrieben werden. Dies hat insbesondere im touristischen Vertrieb erhebliche Folgen, die künftige Entwicklung der Vertriebsmargen steht unter besonderer Beobachtung, die Konsequenzen für Filialketten, Eigenvertriebs- und Fremdvertriebsmodelle sind völlig offen. Die Machtverhältnisse werden sich neu justieren.

6. Content: Eines der meist zitierten Buzzwords der Digitalisierung fordert die Reiseindustrie heraus. Der Prosument (professioneller Konsument) wird immer anspruchsvoller. Dies wirft eine Vielzahl entscheidender Fragen auf: Mit welchen Inhalten kann die Touristik Prosumenten künftig begeistern? Wie wichtig ist exklusiver Content? Welche Rolle spielen Content Hubs? Wer hat die Kontrolle über den Content? Welche Distributionsplattformen sind für welchen Content die erfolgreichsten?

WOC „Customer Centricity“ (Lead: Prof. Dr. Peter Wippermann, Trendbüro)
7. Convenience on demand: Die weiter voranschreitende Entwicklung zu einer „on demand-Gesellschaft“ hat enorm große Auswirkungen auf die Reiseindustrie. Die Kunden wollen individualisierte Produkte, immer und sofort, bequem und günstig. Produktions- und Vertriebsstrukturen müssen sich an diese Entwicklung anpassen, oft genug radikal verändern. Customization in allen Bereichen der Wertschöpfungskette wird die Touristik in den nächsten Jahren vor massive Herausforderungen stellen.

8. Monopol-Bildung: Die Digitalisierung führt zu zahlreichen neuen Monopol-Bildungen – auf Anbieterseite, aber auch auf Nachfrageseite. Für die Touristik stellt sich hier unter anderem die Frage, wie Vertrieb und Point-of-Sale in Zukunft aussehen werden. Klärungsbedarf gibt es außerdem bei den Fragen: Was bedeutet es, dass einstige Online Pure Player nun den Weg in den stationären Handel suchen? Welche Teile der Customer Journey sind auch künftig nicht digitalisierbar? Und welche Rolle spielen in diesem Kontext künftig starke Marken?

9. Mensch vs. Maschine – Grenzen der Digitalisierung: Der Kunde wird immer digitalaffiner. Es entsteht aber auch bereits eine Gegenentwicklung. Temporäre Digitalverweigerer und Trends wie „Offline ist der neue Luxus“ schaffen neue Realitäten. Für die Reiseindustrie als traditionelle Service- und Gastgeberindustrie birgt das große Chancen. Die Digitalisierung wird so Enabler für eine Renaissance persönlicher Dienstleistungen und die Stärkung persönlicher Kundenbeziehungen. Große Auswirkungen hat diese Entwicklung auch auf die Berufsbilder der Touristikindustrie. Hier muss frühzeitig erkannt werden, wo künftig neuer qualifizierter Bedarf entsteht und wo alte Anforderungen wegfallen.

Der Think Tank des Travel Industry Club (TIC) wurde im Herbst 2016 gegründet. Mehr als 40 Experten aus allen Segmenten der Reise- und Touristikindustrie stellen dafür ihre Expertise zur Verfügung. Den Kern des neuen Think Tanks bilden das Steering Committee sowie die drei Working Committees. Das Steering Committee des Think Tank setzt sich aus rund zehn Branchenexperten zusammen, darunter Prof. Dr. Markus Heller von Fried & Partner und Haakon Herbst von HSMA, die Medienexperten Lars Nielsen von Geo Saison und Marliese Kalthoff von fvw sowie Dirk Bremer und Peter Agel vom TIC. Außerdem Mitglied im Steering Committee sind die Leads der drei Working Committees Dr. Ralph Körfgen von der Deutschen Bahn (WOC „Mobility“), Bernhard Steffens von Traveltainment (WOC Digital) sowie Prof. Dr. Peter Wippermann vom Trendbüro (WOC „Customer Centricity“).
„Der neue Think Tank ist eines der bislang größten Projekte des Travel Industry Club“, so TIC President Dirk Bremer. Mit dem neuen Think Tank erreiche der führende Wirtschaftsclub der Branche eine völlig neue Stufe der Kollaboration, die helfen wird, die wichtigsten Branchenthemen noch massiver und effizienter anzugehen. „Zudem wird die Stimme des TIC und seiner mehr als 800 Mitglieder so noch deutlich mehr Gehör in Wirtschaft und Politik finden“, sagt Bremer. Davon würden sowohl die Mitglieder des Travel Industry Club als auch die gesamte Reiseindustrie künftig stark profitieren.

+++
Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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60311 Frankfurt am Main
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„Vom Herz ins Hirn“

3. Markensymposiums des Travel Industry Club: Markenexperte fordert Umdenken von Tourismusindustrie / Kundenerlebnisse sollten im Fokus stehen

"Vom Herz ins Hirn"

Frankfurt, 10. November 2016 – „Als starke Marken in der Touristik nehme ich eigentlich nur Lufthansa und TUI wahr“, sagt Boris Schmarbeck, Geschäftsführer der Hamburger Werbeagentur Freunde des Hauses. Auf dem 3. Markensymposium des Travel Industry Club (TIC), das am 3. November in Frankfurt stattfand, forderte Schmarbeck, dass sich dieser Zustand dringend ändern müsse. „Die Unternehmen der Reiseindustrie müssen ihre Kommunikation wesentlich stärker auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausrichten. Sie müssen sich fragen: Wie ticken die Menschen? Wie wollen sie künftig ihre Marken erinnerungswürdiger kommunizieren?“

Das oft von der Reiseindustrie kolportierte Argument, Preiskommunikation sei wichtiger als Markenkommunikation, würde Schmarbeck nicht gelten lassen. Er selbst verantwortet mit seiner Agentur seit fast 10 Jahren die Kommunikation des Discounters Lidl und steht für einen Strategieschwenk und Imagewandel des Unternehmens. „Auch im Handel kämpft jeder gegen jeden“, so Schmarbeck. Eine erfolgreiche Differenzierung sei deshalb nur über eine starke Marke und starke Emotionen möglich. Für die Kommunikation bedeute dies: „Vom Herz ins Hirn“. Bei der Entwicklung einer Markenkampagne müssten immer die konkreten Bedürfnisse der Menschen im Fokus stehen.

Der Erfolg scheint ihm Recht zu geben. Im Kundenmonitor Deutschland kam Lidl 2016 erstmals auf Platz eins und war damit bei den Kunden beliebter als Aldi. Auch das eine Premiere – und das Resultat von großem Durchhaltevermögen. Denn auch das ist eines der Lidl-Learnings, die Schmarbeck den Touristikern zurief. Beim Aufbau einer starken Marke brauche es vor allem drei Dinge: Konsistenz, Konsequenz und Kontinuität. „40 Jahre lang hatte Lidl den Claim ,Lidl ist billig“, seit acht Jahren heißt es nun ,Lidl lohnt sich“.“ Bis sich ein solcher Wechsel in den Köpfen der Menschen festsetze, brauche jeder Konzern einen langen Atem.

„Es ist ein Weckruf für unsere Branche, wenn ausgewiesene Markenexperten wie Boris Schmarbeck nur zwei starke Marken in der Touristik wahrnehmen“, sagt Tom Fecke, Geschäftsführer des Travel Industry Club, der das 3. Markensymposium gemeinsam mit Pascal Brückmann von der Funke Mediengruppe moderiert hatte. Der Lidl-Case habe deshalb auf dem Markensymposium des TIC einen interessanten und notwendigen Blick über den Tellerrand gezeigt. „Boris Schmarbeck hat uns deutlich vor Augen geführt, wie überlebenswichtig starke Marken heute zur Differenzierung am Markt sind, und dass selbst auf Preiskommunikation ausgerichtete Unternehmen einen erfolgreichen Imagewandel hinbekommen können“, so Fecke.

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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