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Kanada – Hollywood des Nordens

Kanada ist ein beliebter Drehort und exklusiver Partner auf der Berlinale 2018

BildMettmann, 09. Januar 2018 – Was haben Twilight, Titanic und Brokeback Mountain gemeinsam? Sie sind alle in Kanada gedreht worden. Bella heiratete Edward in Squamish in British Columbia, Leonardo DiCaprio sank in den Wellen von Nova Scotia in die Tiefe und die beiden einsamen Cowboys Ennis und Jack schwiegen in den Wäldern der kanadischen Rocky Mountains. Kanada dient den US-amerikanischen Filmemachern nicht nur als beliebter Drehort, sondern Kanada selbst hat eine lebendige Filmszene zu bieten. Auf der Berlinale 2018 ist Kanada als exklusiver Partner zu Gast.

Film ab!

„And Action!“, heißt es in den Metropolen Kanadas an jeder Ecke. Kein Wunder, denn schlendert man durch Toronto, wechseln die Epochen mit jedem Schritt. Hier ein verschnörkelter Prunkbau mit Säuleneingang, dahinter eine Reihe rostbrauner historischer Lagerhäuser, dort glitzernde Bankentürme. Und direkt hinter der Metropole grünt die Natur. Die Kulturpolitik tut ihr Übriges. Drehgenehmigungen sind schnell erteilt. Die Liste der in Kanada gedrehten Filme ist lang: „Capote“, „Catch me if you can“, „Fluch der Karibik“, „Schiffsmeldungen“, „Good Will Hunting“, „Rambo“, „Superman“, „Godzilla“, „Nachts im Museum“, „Sieben Jahre in Tibet“, „Das A-Team“ und viele mehr. Auch der mit drei Oskars prämierte Film „The Revenant – Der Rückkehrer“ wurde in Kanada gedreht. „Ich habe nach einer Gegend gesucht“, sagt Regisseur Alejandro G. Iñárritu, „die vollkommen unberührt ist. Sie sollte rein, rau und poetisch zugleich sein.“ In Alberta ist er fündig geworden. Er filmte in den Badlands, im Bow Valley und in Kananaskis Country.

Berühmte Drehorte

Reist man nach Kanada, steht man irgendwann in einer ehemaligen Filmkulisse. Bereits bei der Ankunft am Vancouver International Airport kann man auf Spurensuche gehen. In dem Horrorfilmklassiker „Final Destination“ sieht man eine Maschine von Gate 46 in den Himmel starten. Im Film fungierte der Flughafen als New Yorker John F. Kennedy Airport. In dem romantisch-erotischen Hollywoodfilm „Fifty Shades of Grey“, in dem sich die Studentin Anastasia in den Milliardär Christian Grey verliebt, küssen sie sich zum ersten Mal im Fahrstuhl No.3 des Fairmont Hotels in Vancouver. Die Lieutnant Governor Suite im 14. Stock wurde zu Christian Greys Schlafzimmer umgebaut. Für Filmfans bietet das Fairmont Hotel ein „Mr. Grey Package“ an, eine Übernachtung in der Suite mit Champagner, Luxusfrühstück. Der Long Beach von Tofino auf Vancouver Island diente in „Planet der Affen: 3 – Survival“, der im Sommer 2017 in den Kinos zu sehen war, als Kulisse. Auch trabten die Affen auf dem Rücken der Pferde durch die verschneiten Wälder der Rocky Mountains in Alberta.

Filmland Kanada

Unter Kennern gilt Kanada längst als Hollywood des Nordens. Knapp 80 Prozent aller Spezialeffekte für Hollywood werden in den Filmstudios in Vancouver, Toronto und Montreal produziert. Die kanadischen Filmstudios gehören zu den größten des Kontinents und liegen nur drei Flugstunden von L.A. entfernt. In den kanadischen Filmstudios entstanden zahlreiche Mystery- und Science-Fiction-Streifen wie „Akte X“, „Alien vs. Predator“, „Mission Impossible“, „X-Men“ und Animationsfilme wie „Rio“ oder der 2018 erscheinende „Lost Case“, in dem sich am Flughafen vergessene Gepäckstücke selbst auf eine abenteuerliche Reise begeben.
Kanada als Talentschmiede für Regisseure, Drehbuchautoren und Schauspieler ist vielgestaltig. Durch Kanadas Besonderheit der Zweisprachigkeit konnte sich eine anglokanadische und eine frankokanadische Filmtradition herausbilden, denen eins gemeinsam ist: Beide Filmtraditionen grenzen sich vom übermächtig wirkenden US-amerikanischen Nachbarn durch subversive und existenzialistische Inhalte ab. Nicht Ikonen, sondern gebrochene, autarke und starke Charaktere hangeln sich durch das Leben.
Zu den bekanntesten und erfolgreichsten Filmen und Filmemachern zählen der Frankokanadier Robert Lepage („Nô“) sowie Denys Arcand („Die Invasion der Barbaren“), David Cronenberg („Crash“) und Atom Egoyan („Where the Truth Lies“). Einige der wenigen deutsch-kanadischen Koproduktionen ist die Kinderserie „Der kleine Vampir“ und die Drama-Komödie „Hectors Reise“, nach dem Bestseller von François Lelord, mit Veronica Ferres in der Rolle einer Wahrsagerin auf der Suche nach dem Geheimnis des Glücklichseins.

Kanada auf der Berlinale 2018

Auf der Berlinale 2018 wird Kanada als „Country in Focus“ im Mittelpunkt des European Film Market (EFM) stehen. Das 2017 initiierte Programm „Country in Focus“ gibt während der Internationalen Filmfestspiele die Gelegenheit, die Filmindustrie und das Filmschaffen eines ausgewählten Landes umfassend vorzustellen und hervorzuheben. Auf Einladung von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick wird Telefilm Canada die lebendige Filmszene Kanadas, Regisseure und Talente in Berlin präsentieren. „,Canada in Focus‘ ist ein wichtiges Schaufenster für kanadische Filmschaffende, durch das der kanadische Film einem neuen Publikum zugänglich gemacht werden kann“, sagt Carolle Brabant, geschäftsführende Direktorin von Telefilm Canada.
Zur Berlinale kommen jährlich Hunderte Künstlerinnen und Künstler und rund 350.000 Besucher aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt, um Impulse im globalen Filmgeschehen zu setzen und zu erleben. Das öffentliche Programm der Internationalen Filmfestspiele zeigt jedes Jahr etwa 400 Filmpremieren aller Genres. Wichtigster Treffpunkt für die Branche ist der European Film Market (EMF). Über 500 Firmen und knapp 10.000 Fachbesucher treten in kreative und geschäftliche Interaktion. „Das kanadische Kino fühlt sich schon lange auf der Berlinale und dem EMF zu Hause“, sagt Telefilm-Canada-Dirketorin Carolle Brabant. „Die Kooperation als ,Country in Focus‘ wird unsere langjährige Filmpartnerschaft mit Deutschland weiter stärken“, so Brabant.

Hinweis für die Redaktion:
Mehr über das Filmland Kanada
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So geht Sommer in der City

Festival-Saison lockt nach Toronto

BildBochum, 21.6.2017. Traditionell schlägt das Herz Torontos im Sommer um einige Takte schneller – und zum 150. Geburtstag legt die Metropole am Ontariosee noch einmal eine Schippe drauf. Es gibt sicher nicht viele Städte auf der Welt, die zu dieser Zeit einen volleren Veranstaltungskalender haben. Zahlreiche Locations füllen sich mit Musik, Kunst und Kultur. Und natürlich mit unzähligen Besuchern aus Toronto, Kanada und der ganzen Welt, die die Zeit keinesfalls verpassen wollen, in der sich Höhepunkt an Höhepunkt reiht.

Egal ob Partys Downtown, Jazz am Strand oder beim Internationalen Filmfestival, wir zeigen, welche Events Besucher in diesem Sommer auf der keinen Fall verpassen sollten.

Toronto feiert Kanadas Geburtstag: Am 1. Juli feiert Kanada Geburtstag. Nicht irgendeinen, sondern den 150. In der ganzen Region Toronto steigen zahlreiche Events. Und das nicht nur am Nationalfeiertag, sondern Toronto steht das ganze Jahr hindurch Kopf. Alle Termine zu Kanadas 150. Geburtstag in Toronto gibt’s hier.

So geht Sommer in der City: Das Waterfront Festival ist ein Muss für alle, die die Mischung aus Trubel und Küste suchen. Vom 1. bis zum 3. Juli genießen die Besucher am Ufer des Ontariosees Musik, tolle Küche, noch mehr Unterhaltung und nicht zuletzt eine gehörige Portion Ostküsten-Kultur Amerikas. Zum 150. Jubiläum Kanadas gibt es ein Extra-Programm mit Shows auf dem Wasser. Höhepunkt wird die Ankunft einer mächtigen Fregatte der kanadischen Marine.

Das Internationale Filmfestival rollt den roten Teppich aus: Das Toronto International Filmfestival (TIFF) wird in diesem Jahr vom 7. bis zum 17. September für Glamour in der Metropole sorgen und wird wieder Stars und solche, die es werden wollen, in Scharen in die Stadt locken. Das Event hat sich seit seiner Premiere 1976 zum einflussreichsten Filmfest Nordamerikas entwickelt und zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen der Filmbranche sowie als Karrieresprungbrett für zukünftige Oscar-Anwärter. Also egal ob Filmfan oder auf der Suche nach den Stars der Branche: TIFF is the place to be!

Jazz in Downtown und am Strand: Das Toronto Jazz Festival gibt es mittlerweile seit drei Jahrzehnten und es ist so etwas wie der Elder Statesman der Festivalkultur der Stadt. Gejazzt wird an über 40 Spielorten, der Mittelpunkt des Festes wird am Nathan Phillips Square in Downtown sein. Die Highlights in diesem Jahr: Joss Stone und Gregory Porter. Beim TD traten schon internationale Größen wie Miles Davis, Wynton Marsalis oder Diana Krall auf. Vom 7. bis zum 30. Juli trifft sich die Jazz-Szene dann wieder zum Jazz-Marathon am Strand: Die Traditionsveranstaltung Beaches International Jazz Festival feiert ihren 29. Geburtstag mit zahlreichen Künstlern und bringt neben Jazz auch Swing, Dixieland, Big-Band, Smooth, Afro-Cuban, Fusion, Funk, R&B, Ska and Soul auf die Bühnen. Vom 27. bis zum 29. Juli lockt zusätzlich ein buntes Straßenfest auf die Queen Street.

Hauptstadt des Bieres für ein Wochenende: Dass Hopfen und Malz in Sachen eiskaltem Gerstensaft in Kanada nicht verloren sind, beweist Jahr für Jahr das große Toronto’s Festival of Beer. Vom 28. bis zum 30. Juli laden die Organisatoren wieder zum Genuss von mehr als 120 Marken aus der ganzen Welt und einer großen Anzahl lokaler Bier-Größen unter freiem Himmel auf den Exhibition Place. Dass dann auch in der Stadt eine Menge los ist, versteht sich von selbst.

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Tourism Toronto, Torontos Kongress- und Fremdenverkehrsbüro (Convention and Visitors Association), ist ein Industrie-Verband mit mehr als 1.200 Mitgliedern, der gegründet wurde, um Toronto und seine weitere Umgebung als bemerkenswertes Reiseziel für Touristen, Tagungsdelegationen und Geschäftsreisende aus aller Welt zu präsentieren und zu vermarkten. Weitere Informationen unter www.SeeTorontoNow.de

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Torontos Top 17 in 2017

Unter dem Motto „TO Canada with Love“ feiert die Metropole Kanadas 150. Geburtstag

BildBochum/Toronto, 16. März 2017 – Kanadas Downtown feiert mit Kanada! Zum 150. Geburtstag des Landes lockt Toronto mit zahlreichen Events in die multikulturelle Millionenmetropole. Egal ob Kunst und Kultur, bunte Festivals oder Sport – die Top 17 in 2017 sorgen garantiert für einen abwechslungsreichen City Trip.

Kanadas Jubiläum feiern: „TO Canada with Love“ nennt sich Torontos Geschenk an die Bewohner und Gäste der Stadt. Es soll ein kultureller Liebesbrief sein, den Toronto an alle Kanadier schickt – und der Lust aufs Mitfeiern bei den mehr als 30 Veranstaltungen wie Partys, Ausstellungen und Gedenkfeiern machen soll. toronto.ca/

Noch mehr Geburtstag: Das Caribbean Festival wird 50! Der karibische Karneval in Toronto ist eine aufregende, drei Wochen andauernde Kulturexplosion mit karibischer Musik, Kunst und Küche, die die City in diesem Jahr vom 11. Juli bis zum 7. August unter den schlagenden Rhythmen und Melodien von Calypso, Soca, Reggae, Chutney, Steel Pan und Brass Bands zum Feiern bringt. Das Carribean Festival ist das größte Kulturfestival seiner Art in Nordamerika. torontocaribbeancarnival.com/

Atemberaubende Ausblicke auf die Stadt: Der Freizeitpark Ontario Place wird neu gestaltet und soll in Zukunft das Gelände des Freizeitparks auf drei Inseln im Ontariosee über Geh- und Radwege mit der Stadt verbinden. Die Gestaltung des Weges, der im Juli 2017 eröffnet werden soll, wird eine 1.700 Tonnen schwere Granitsteinwand einschließen, außerdem soll der Pfad das Bewusstsein für das indigene Erbe Torontos schärfen. Einen grandiosen Ausblick auf Torontos Skyline gibt’s für Spaziergänger und Radler inklusive! mtc.gov.ca/en/ontarioplace

Kultur trifft Sport: Die Toronto 2017 North American Indigenous Games (NAIG) werden das größte sportliche und kulturelle Zusammenkommen der indigenen Bevölkerung Nordamerikas sein. Vom 16. bis zum 23. Juli 2017 werden zu den NAIG mehr als 5.000 Teilnehmer, 2.000 Freiwillige und unzählige Zuschauer erwartet, die sich an 14 Sportarten erfreuen können. Die Wettkämpfe werden in und um Toronto in Spielstätten mit Weltklasseniveau ausgetragen, unter anderem auch auf Land der Six Nations of the Grand River und in der Region um Hamilton. naigcouncil.com/

Hürden überwinden bei den Invictus Games: Zwischen dem 26. und 30. September werden sich bei der dritten Auflage der Spiele für kriegsversehrte Soldaten mehr als 600 Sportler aus 17 Nationen in zwölf Sportarten messen. „Invictus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „unbesiegt“. Die von Prinz Harry ins Leben gerufenen Games wurden zum ersten Mal 2014 in London ausgetragen und sind die einzige internationale Veranstaltung dieser Art. Bereits 2015 zeigte Toronto mit den Pan Am / Parapan Am Games die Verbundenheit Kanadas mit dem Thema Behindertensport. invictusgames2017.com/

Kultige Kunst in kultigem Tower: Das MOCA, das Museum of Contemporary Art Toronto, zieht ins Automotive Building in Torontos Lower Junction Area. Der Umzug ist für den Herbst 2017 geplant. Das MOCA wurde 1999 auf Grundlage der ehemaligen Art Gallery of North York gegründet. Ausgestellt, erforscht und gefördert werden innovative Werke kanadischer und internationaler Künstler, die sich mit den Herausforderungen und Problemen unserer Zeit beschäftigen. mocca.ca/sterling/

Toronto trifft den Geschmack! Torontos Foodszene ist eine der besten Nordamerikas und bietet immer wieder Neues. Das kulinarische Jahr wird auch 2017 nicht enttäuschen. Eine Vielzahl neuer Restaurants einiger Starköche öffnen ihre Türen, unter anderem das „La Banane“ von Chefkoch Brandon Olsens, Craig Hardings „La Palma“ oder Mitchell Bates „Grey Gardens“.
Die Toronto Maple Leafs feiern ihre 100. Saison! Die NHL Saison 2016/17 markiert das hundertjährige Bestehen der Toronto Maple Leafs. Das Eishockey-Team wird dieses historische Jubiläum mit einem Jahr voller Veranstaltungen feiern und damit Leafs-Legenden ehren, an Schlüsselmomente in der Geschichte des Clubs erinnern und Fans jeden Alters begeistern. mapleleafs.ice.nhl.com/

Schöner schlafen: Um die Aufmerksamkeit der Gäste und die Gunst der Einheimischen buhlt das Broadview Hotel. Das in einem 125 Jahre alten historischen Gebäude gelegene Hotel wird restauriert und als Boutique-Hotel mit 58 Zimmern wiedereröffnet. Es bietet Dachterrasse, Restaurant, Lobby mit Café und Bar. thebroadviewhotel.ca

Bisha Hotel and Residences ist die neueste privat geführte Luxus- und Boutiquemarke aus Toronto. Das neue Aushängeschild wird 44 Stockwerke hoch, gebaut nach einem Design der preisgekrönten Architektin Rudy Wallmann. Das Hotel wird im Juli eröffnet und liegt im Herzen von Torontos Entertainment District, nur wenige Schritte entfernt von den schicksten Restaurants der Stadt, Theatern, Sport- und Konzertstätten. bisha.com/

Die indigene Szene boomt: Toronto will Kanadas erstes indigenes Geschäfts- und Kulturviertel erschaffen. Geplant ist ein Bezirk mit Geschäften, Start-up-Zentrum sowie einem kulturellen Treffpunkt. In dem Geschäftsdistrikt sollen dann auch die Straßenschilder indigene Namen tragen.

Weitere Informationen für die Redaktion:

Über The Destination Office: The Destination Office ist eine Full-Service-Destination-Marketing-Agentur. Wir öffnen Türen zu spektakulären Destinationen und zu einzigartigen Tourismus-Erlebnissen, zu Journalisten, Reiseveranstaltern, Reisebüros und Verbrauchern. Unsere Leidenschaft gehört den Menschen, Orten und Geschichten. Weitere Informationen warten auf Sie unter www.destination-office.de

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