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Schweinehochhaus wird für geplanten Umbau geräumt: Groß-Demo fordert endgültige Schließung

500 Teilnehmer am Sonntag erwartet

BildBerlin/Maasdorf (bei Halle, Sachsen-Anhalt), 18.04.2018. Am 22. April 2018 von 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr findet erneut eine vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. initiierte Groß-Demo vor dem sogenannten Schweinehochhaus in Maasdorf bei Halle statt. Ca. 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland werden erwartet, um mit einer Menschenkette ein Zeichen gegen die Zustände im Schweinehochhaus und die Massentierhaltung zu setzen. Neben Redebeiträgen, u.a. vom Vorsitzenden des Deutschen Tierschutzbüros Jan Peifer, wird auch die Musikerin und Aktivistin Cate Evens auftreten. Außerdem wird der Foodtruck „Réger Burger“ vor Ort sein und vegane Burger und Getränke anbieten. „Mit unserer Demo wollen wir erneut auf die anhaltenden schrecklichen Missstände aufmerksam machen. Wir fordern ein Tierhalteverbot für den Betreiber und die endgültige Schließung des Schweinehochhauses“, so Jan Peifer.

Schon seit Jahren deckt das Deutsche Tierschutzbüro Missstände im Schweinehochhaus auf und fordert mit Demonstrationen und Kundgebungen die Schließung. Auf sechs Etagen werden dort ca. 500 Sauen gehalten, die jedes Jahr Tausende Ferkel zur Welt bringen müssen. Transportiert werden die Tiere in die einzelnen Etagen mit Fahrstühlen, Auslauf gibt es nicht. Das Schweinehochhaus wurde 1970 erbaut und galt als DDR-Prestigeobjekt. Es ist „einzigartig“ in ganz Europa. Stellvertretend steht es für die Missstände der Massentierhaltung, für deren Ende sich das Deutsche Tierschutzbüro einsetzt. Die Betreiber des Schweinehochhauses haben in einer aktuellen Mitteilung die Räumung des Hochhauses bis September 2018 angekündigt. Damit einhergehen soll eine Erneuerung der Anlage, um sie zukünftig gegebenenfalls wieder in Betrieb zu nehmen. „Wir begrüßen die Entscheidung, dass Schweinehochhaus vorerst zu räumen, fordern aber die endgültige Stilllegung des Betriebes“, kommentiert Peifer.

In einer aktuellen Stellungnahme gibt der Betreiber des Schweinehochhauses die nicht artgerechte Gruppenhaltung der Tiere zu, auf die aktuellen Vorwürfe wird aber nicht eingegangen.

Bereits 2016 dokumentierte das Deutsche Tierschutzbüro die herrschenden Missstände. Die Schweine hatten bis zu 25% weniger Platz in den sogenannten Kastenständen, als ihnen gesetzlich zusteht und die hygienischen Zustände waren und sind nach wie vor katastrophal. Durch die Installation versteckter Kameras zwischen Ende 2017 und Anfang 2018 konnten Videoaufnahmen erstellt werden, die neben den schon bekannten Missständen die Misshandlung und gesetzeswidrige Tötung von Schweinen und Ferkeln durch die Mitarbeiter zeigen. Nachdem die zuständigen Ämter lange untätig blieben, führten die Videoaufnahmen zu ersten Ordnungsverfügungen und der Vorbereitung einer Strafanzeige durch die Behörden. Peifer dazu: „Zu lange wurde weggeschaut aber endlich gibt es einen ersten Schritt. Die Tierquälerei im Schweinehochhaus muss endlich ein Ende haben.“

Die Demo im Überblick
Wann: Sonntag, 22.04.2018, 12.30 – 16.00 Uhr (ca. 12.30 Uhr Redebeitrag von Jan Peifer; ca. 13.30 Uhr Menschenkette)
Wo: Schweinehochhaus, Bundesstraße K2073 in 06388 Maasdorf (bei Halle, Sachsen-Anhalt)
Was: Groß-Demo mit ca. 500 Teilnehmern, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und die Schließung des Schweinehochhauses zu fordern. Inklusive Redebeiträgen, Musik und Veganem Foodtruck
Kontakt: Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender Deutsches Tierschutzbüro e.V., Tel.: 0171-4841004

Weitere Informationen: http://www.tierschutzbuero.de/schweinehochhaus-schliessen/demo-2018/

Foto- und Videomaterial aus dem Schweinehochhaus auf Anfrage.

Über:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
Gubener Straße 47
10243 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-27004960
fax ..: 030-270049610
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : info@tierschutzbuero.de

Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

Pressekontakt:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Fabian Steinecke
Gubener Straße 47
10243 Berlin

fon ..: 030-2700496-11
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Groß-Demo vor Schweinehochhaus – 500 Teilnehmer erwartet

Am 22. April 2018 von 12.30 Uhr bis 16.00 Uhr findet erneut eine vom Deutschen Tierschutzbüro e.V. initiierte Groß-Demo vor dem sogenannten Schweinehochhaus in Maasdorf bei Halle statt.

BildCa. 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland werden erwartet, um mit einer Menschenkette ein Zeichen gegen die Zustände im Schweinehochhaus zu setzen. Neben Redebeiträgen, u.a. vom Vorsitzenden des Deutschen Tierschutzbüros Jan Peifer, wird auch die Musikerin und Aktivistin Cate Evens auftreten. Außerdem wird der Foodtruck „Réger Burger“ vor Ort sein und vegane Burger und Getränke anbieten. „Mit unserer Demo wollen wir erneut auf die anhaltenden schrecklichen Missstände aufmerksam machen. Es kann nur eine Forderung geben: das Schweinehochhaus muss geschlossen werden“, so Jan Peifer.

Schon seit Jahren deckt das Deutsche Tierschutzbüro Missstände im Schweinehochhaus auf und fordert mit Demonstrationen und Kundgebungen die Schließung. Auf sechs Etagen werden dort ca. 500 Sauen gehalten, die jedes Jahr Tausende Ferkel zur Welt bringen müssen. Transportiert werden die Tiere in die einzelnen Etagen mit Fahrstühlen, Auslauf gibt es nicht. Das Schweinehochhaus wurde 1970 erbaut und galt als DDR-Prestigeobjekt. Es ist „einzigartig“ in ganz Europa.

Bereits 2016 dokumentierte das Deutsche Tierschutzbüro die herrschenden Missstände. Die Schweine hatten bis zu 25% weniger Platz in den sogenannten Kastenständen, als ihnen gesetzlich zusteht und die hygienischen Zustände waren und sind nach wie vor katastrophal. Durch die Installation versteckter Kameras zwischen Ende 2017 und Anfang 2018 konnten Videoaufnahmen erstellt werden, die neben den schon bekannten Missständen die Misshandlung und gesetzeswidrige Tötung von Schweinen und Ferkeln durch die Mitarbeiter zeigen. Nachdem die zuständigen Ämter lange untätig blieben, führten die Videoaufnahmen zu ersten Ordnungsverfügungen und der Vorbereitung einer Strafanzeige durch die Behörden. Peifer dazu: „Zu lange wurde weggeschaut aber endlich gibt es einen ersten Schritt. Die Tierquälerei im Schweinehochhaus muss endlich ein Ende haben.“

Die Demo im Überblick

Wann: Sonntag, 22.04.2018, 12.30 – 16.00 Uhr (ca. 12.30 Uhr Redebeitrag von Jan Peifer; ca. 13.30 Uhr Menschenkette)
Wo: Schweinehochhaus, Bundesstraße K2073 in 06388 Maasdorf (bei Halle, Sachsen-Anhalt)
Was: Groß-Demo mit ca. 500 Teilnehmern, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und die Schließung des Schweinehochhauses zu fordern. Inklusive Redebeiträgen, Musik und Veganem Foodtruck
Kontakt für Interviewanfragen: Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender Deutsches Tierschutzbüro e.V., Tel.: 030-2700496-11

Weitere Informationen: http://www.tierschutzbuero.de/schweinehochhaus-schliessen/demo-2018/

Foto- und Videomaterial aus dem Schweinehochhaus auf Anfrage.

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BGH entscheidet zu Gunsten von Tierrechtlern:Undercover-Aufnahmen aus Mastanlagen dürfen veröffentlicht werden

Der Bundesgerichtshof stellt das Recht der Öffentlichkeit auf Information zu Fällen von Tierquälerei über unternehmensbezogene Interessen.

BildDer Bundesgerichtshof in Karlsruhe (BGH) hat heute im Rechtsstreit zwischen dem MDR und der Fürstenhof GmbH um heimlich von Tierrechtlern aufgenommenes Videomaterial zu Gunsten des Rundfunksenders entschieden. (VI ZR 396/16) 2012 zeigte der MDR in einer ARD-Reportage Undercover-Aufnahmen von katastrophalen Zuständen in Hühnerställen der Fürstenhof GmbH. Diese klagte gegen die Ausstrahlung, da die Aufnahmen durch einen Hausfriedensbruch entstanden sind und keine Strafbestände zu sehen waren. Der BGH widersprach nun in höchster Instanz dieser Auffassung und legt so ein grundlegendes Urteil für alle Tierrechtsaktivisten vor. „Das Urteil ist ein wichtiges Zeichen für den Einsatz gegen katastrophale Zustände in Mastanlagen. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, über die tierquälerischen Zustände auch in an sich rechtskonformen Ställen informiert zu werden“, so Jan Peifer, Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbüro e.V. Das Deutsche Tierschutzbüro kritisiert in dem Zusammenhang, dass viele „Tierschutzgesetze“ die Tiere überhaupt nicht schützen und unzureichend sind.

Die von Aktivisten der Tierrechtsorganisation ARIWA angefertigten und vom MDR ausgestrahlten Videos zeigten unwürdige Zustände von tausenden Hühnern. Sie lebten gedrängt auf viel zu engem Raum, viele hatten fast alle Federn verloren und mehrere Tiere lagen bereits tot zwischen ihren Artgenossen. Die Fürstenhof GmbH bekam mit ihrer Klage gegen die Ausstrahlung bis zum Oberlandesgericht Hamburg Recht, das BGH kassierte diese Entscheidung nun. Es folgte damit der Argumentation des MDR, dass das Zeigen der Aufnahmen vom Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt ist und dies den unternehmensbezogenen Interessen der Fürstenhof GmbH überwiegt. Außerdem stellen die Aufnahmen einen nötigen Kontrast zur geschönten Werbung des Unternehmens dar. „Die Öffentlichkeit hat ein Recht über die wahren Zustände in solchen Masttieranlagen aufgeklärt zu werden“ so Peifer, der selbst schon die Tierhaltung von Fürstenhof-Betrieben dokumentiert hat.

In einem ähnlichen Urteil hatte das Oberlandesgericht Naumburg bereits im Februar zu Gunsten von drei Aktivisten geurteilt, obwohl diese Aufnahmen durch Hausfriedensbruch erstellt hatten. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass nur durch das heimliche Betreten und Erstellen der Aufnahmen schwere Fälle von Tierquälerei aufgedeckt werden konnten und somit ein rechtfertigender Notstand bestand.

„Das Urteil des BGH ist eine Entscheidung zu Gunsten der Tiere und der Öffentlichkeit. Allen Tierschützern und Tierrechtsaktivisten wird diese Grundsatzentscheidung dabei helfen, die unwürdigen Zustände in der Massentierhaltung aufzudecken und der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so Peifer. Auch das Deutsche Tierschutzbüro hatte durch Undercover-Aufnahmen aus dem sogenannten „Schweinehochhaus“ in Maasdorf (bei Halle) katastrophale Zustände und Fälle von Tierquälerei aufgedeckt. Nur auf Grundlage der Aufnahmen wurden die zuständigen Behörden auf die Zustände aufmerksam und bereiten inzwischen eine Klage gegen den Betreiber vor.

Die offizielle Pressemitteilung des BGH zur Entscheidung finden Sie hier.

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schweinehochhaus – Videoaufnahmen zeigen Gesetzesverstöße

Vor wenigen Wochen hat das Deutsche Tierschutzbüro aktuelle Videoaufnahmen aus dem Schweinehochhaus veröffentlicht.

BildDie Aufnahmen zeigen, wie brutal die Mitarbeiter mit den Schweinen umgehen. Die Tiere werden getreten, geschlagen, misshandelt und sogar totgeschlagen. „Die Videoaufnahmen sind mit versteckter Kamera über einen Zeitraum von zweieinhalb Monaten entstanden und machen deutlich, dass die Misshandlung der Tiere keine Einzelfälle sind“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. Alleine an einem Tag im Januar 2018 wurden mindestens 15 Ferkel grundlos so lange auf den Boden geschlagen, bis sie tot waren.

Die Liste der Verstöße und Gesetzesbrüche ist lang. So wurden Schweine mit einem spitzen Gegenstand aufgetrieben und verletzt, Ferkel auf den Boden geworfen und totgeschlagen. Die Zähne der Ferkel wurden abgeschliffen, Schweine wurden in den Fahrstuhl getreten und Medikamente wurden nicht ordnungsgemäß gelagert. Zudem haben sich die Mitarbeiter nicht an die hygienischen Vorschriften gehalten, so trugen sie im gesamten dokumentierten Zeitraum keine Schutzkleidung, rauchten, und eine Mitarbeiterin pinkelte sogar neben eine tragende Sau. „Es sind Szenen aus einem perversen Horrorfilm, kaum vorstellbar, dass unter solchen Bedingungen Lebensmittel produziert werden“, so Peifer.

Über 500 Stunden Videomaterial wurden in den letzten Monaten im Schweinehochhaus erstellt. Die Tierrechtler haben kürzlich eine Anzeige beim zuständigen Veterinäramt in Köthen sowie eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau erstattet. „Es ist bereits die 3. Strafanzeige gegen die Verantwortlichen des Schweinehochhauses“, so Peifer. Die Staatsanwaltschaft in Dessau-Roßlau hat basierend auf den aktuellen Aufnahmen erneute Ermittlungen eingeleitet (AZ: 309 Js 7004/18). „Laut Tierschutzgesetz § 17 bzw. § 18 müssen Täter mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder mit einer Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro rechnen“, so Peifer abschließend.

2015 stellte das Deutsche Tierschutzbüro die erste Strafanzeige. Der Hauptvorwurf waren damals zu kleine Kastenstände für die Sauen. Die Anzeige wurde im April 2016 mit der Begründung, dass die Kastenstände nun die gesetzlich vorgeschriebene Größe hätten, eingestellt. Im August 2016 wurde erneut eine Strafanzeige erstattet. Auch hier war der Hauptvorwurf, dass die Kastenstände zu klein seien. Neue Aufnahmen der Tierrechtsorganisation Deutsches Tierschutzbüro e.V. hatten jedoch belegt, dass die gesetzlich vorgeschriebene Größe nicht eingehalten wird. Diese Strafanzeige wurde bisher nicht eingestellt (AZ 308 Js 19859/16) und die Ermittlungen laufen aktuell weiterhin.

Weitere Informationen zur Kampagne: http://www.schweinehochhaus-schliessen.de

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Tierrechtler sperren das Schweinehochhaus als Tatort ab

Das sogenannte Schweinehochhaus steht in Maasdorf bei Halle (Sachsen-Anhalt).

BildAuf sechs Etagen werden ca. 500 Sauen gehalten, die jedes Jahr Tausende von Ferkeln zur Welt bringen. Transportiert werden die Tiere in die einzelnen Etagen mit Fahrstühlen, Auslauf gibt es nicht. Das Schweinehochhaus wurde 1970 erbaut und galt als DDR-Prestigeobjekt, es ist „einzigartig“ in ganz Europa.
Seit 2013 deckte das Deutsche Tierschutzbüro immer wieder Missstände und Gesetzesbrüche im Schweinehochhaus auf und zeigte diese an. Konsequenzen für den Betreiber des Schweinehochhauses hatte dies bisher nicht. „Wie aus internen Unterlagen hervorgeht, drückt der zuständige Amtsveterinär gerne mal beide Augen zu“, kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. Für die Tierrechtler ist auch nicht nachvollziehbar, dass sämtliche Kontrollen in den letzten Jahren im Vorfeld von den Behörden angemeldet werden, teilweise 4 Tage vorher.

Gestern Abend veröffentliche das Deutsche Tierschutzbüro erneut Videomaterial aus dem Schweinehochhaus. Diesmal wurden über Monate versteckte Kameras im Inneren montiert. Die Aufnahmen zeigen, wie brutal die Mitarbeiter mit den Tieren umgehen. „Völlig grundlos werden die armen Tiere getreten, misshandelt und totgeschlagen“, so Peifer. Alleine am 25.01.2018 wurden 15 vermeintlich kranke Ferkel so lange auf den Boden geschlagen, bis sie tot waren. „Das sind schwere Straftaten, die Täter müssen mit einer Freiheitsstrafe und/oder hohen Geldstrafen rechnen“, so Peifer.

Am 15.03.2018 sperrten Aktivisten symbolisch das Schweinehochhaus ab und stellten einen Tatort nach. Mit Absperrband, Schutzkleidung und toten Ferkeln (aus Plastik) in einer Kunstblutlache machten die Tierrechtler auf die unhaltbaren Zustände im Schweinehochhaus aufmerksam. Zudem hat das Deutsche Tierschutzbüro Strafanzeige erstattet und fordert die Schließung. „Die Tierquälerei muss endlich ein Ende haben“, fordert Peifer abschließend.
Weitere Informationen zur Kampagne „Schweinehochhaus schließen“ sowie aktuelles Videomaterial finden Sie hier: www.schweinehochhaus-schliessen.de

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Getreten, misshandelt, totgeschlagen: Aktuelle Videoaufnahmen aus dem Schweinehochhaus

Das sogenannte Schweinehochhaus steht in Maasdorf bei Halle (Sachsen-Anhalt).

BildAuf sechs Etagen werden ca. 500 Sauen gehalten, die jedes Jahr Tausende Ferkel zur Welt bringen. Transportiert werden die Tiere in die einzelnen Etagen mit Fahrstühlen, Auslauf gibt es nicht. Das Schweinehochhaus wurde 1970 erbaut und galt als DDR-Prestigeobjekt, es ist „einzigartig“ in ganz Europa.

Seit Jahren deckt das Deutsche Tierschutzbüro Missstände im Schweinehochhaus auf. So wurde z.B. 2016 dokumentiert, dass die Käfige (Kastenstände), in denen die Schweine leben müssen, viel zu klein sind. Teilweise stand den Tieren 25 % weniger Platz zur Verfügung, als ihnen gesetzlich zusteht. Auch die hygienischen Zustände waren 2016 eine Katastrophe, so mussten die Schweine zum Teil tagelang in ihrem eigenen Kot und Urin liegen. „Das zuständige Veterinäramt drückt seit Jahren beide Augen fest zu und greift nicht konsequent durch“, kritisiert Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Von Ende November 2017 bis Ende Januar 2018 wurden im Schweinehochhaus mehrfach versteckte Kameras installiert und insgesamt über 500 Stunden Videomaterial erstellt. Die Aufnahmen zeigen den tristen Alltag der Tiere im Schweinehochhaus und wie brutal die Mitarbeiter mit den Tieren umgehen. Völlig grundlos werden Schweine und Ferkel getreten, geschlagen, misshandelt und totgeschlagen. „Die Aufnahmen zeigen massive Gesetzesverstöße, aus diesem Grund haben wir Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt“, gibt Peifer an. So wurden alleine im Januar 2018 15 Ferkel einfach so lange auf den Boden geschlagen, bis sie tot waren.

Die Tierrechtler fordern weiterhin die Schließung des Schweinehochhauses. „Die Tierquälerei im Schweinehochhaus muss endlich ein Ende haben“, so Peifer abschließend.

Am heutigen Mittwoch (14.03.2018) berichtet RTL in der Sendung Stern TV ab 22:15 Uhr über das Schweinehochhaus und zeigt auch aktuelle Bildaufnahmen. Zeitgleich wird die Kampagnen-Seite des Deutschen Tierschutzbüros aktualisiert: www.schweinehochhaus-schliessen.de

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Kaufhaus soll pelzfrei werden: Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke schreibt offenen Brief an Breuninger

Mit einer ungewöhnlichen Aktion bittet Dr. Mark Benecke Breuninger pelzfrei zu werden.

BildDer bekannte Kriminalbiologe richtete einen offenen Brief an das Modeunternehmen Breuninger und veröffentlichte diesen auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbüros. Dr. Mark Benecke bittet darin das Kaufhaus, zukünftig auf Echtpelz zu verzichten.

„Ihr Unternehmen hat eine 135-jährige Geschichte. Schauen Sie nach vorne. Sie möchten, so sagen Sie, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Doch Sie unterstützen die massenhafte, qualvolle Zucht und Tötung leidender Wirbeltiere sogar durch den Verkauf eigener Marken. Warum?“, schreibt Dr. Mark Benecke in seinem Brief und ergänzt am Ende: „Es wäre ein feiner unternehmerischer Zug, wenn Ihr Unternehmen sich in die Reihe derjenigen großen Firmen einreihen würde, die an einer friedlicheren und gesünderen Welt aktiv und mit Freude an Lebendem (und natürlich schöner Mode) mitwirken.“
„Die Verwendung von Echtpelz ist ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen; Füchse, Nerze und Marderhunde werden in engen Käfigen gehalten und nach nur wenigen Monaten vergast oder mit einem Schlag auf den Kopf getötet, viele leben noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V.

Das Warenhaus Breuninger geriet in die Kritik der Tierrechtler, weil es noch immer Echtpelz im Sortiment führt, obwohl die Produktion der Pelze nachweislich mit enormer Tierquälerei verbunden ist. Aus diesem Grund stiegen bereits unzählige Firmen wie Armani, Hugo Boss und Zara aus dem Pelzhandel aus. Breuninger verwendet jedoch immer noch Pelz von Tieren, die im Ausland für ein kleines Accessoire an Jacke oder Mütze getötet werden. Besonders pikant ist, dass im Warenhaus auch Pelze aus China und Finnland angeboten werden. Bilder von den riesigen Pelzfarmen zeigen unfassbare Gräueltaten an den jungen Pelztieren. Nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros verwendet Breuninger Pelz mit der Bezeichnung „Raccoon“; fälschlicherweise wird oft angenommen, dass es sich dabei um Waschbär und nicht um den zur Familie der Hunde gehörenden Marderhund handelt. Diese Hunde vegetieren oft auf riesigen Farmen in winzigen Käfigen dahin, und mit nur wenigen Monaten wird den – in Freiheit übrigens monogam lebenden – Hunden das Fell abgezogen.

Das Deutsche Tierschutzbüro rief vor 4 Monaten die Anti-Pelz-Kampagne „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“ ins Leben und veranstaltete bundesweit vor Breuninger-Filialen Protestaktionen. Die Aktivisten informierten Passanten und Breuninger-Kunden über Echtpelz, diese waren überrascht und schockiert, dass das Warenhaus noch immer Echtpelz im Sortiment führt. An einer Petition haben sich bisher über 60.000 Personen beteiligt, zudem haben die Tierrechtler zum Boykott aufgerufen. „Wir werden so lange demonstrieren, bis Breuninger endlich pelzfrei ist“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen zur Kampagne unter: https://www.breuninger-pelz.de/
Den offenen Brief finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/mark-benecke-offenen-brief-an-breuninger/

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Aktion zum Valentinstag – Aktivisten im Tierkostüm verschenken Liebe und Früchte in der Bonner Innenstadt

Den morgen stattfindenden Valentinstag nutzen die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros, um erneut auf das Leid der Tiere in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen.

Verkleidet als Schwein, Kuh und Huhn verschenken die Tierrechtler morgen Früchte an Verbraucher und informieren sie mit Flyern über die Millionen so genannter Nutztiere. Noch immer werden Hühner im Käfig gehalten, Kühen die Hörner ausgebrannt und Schweinen ohne Betäubung der Ringelschwanz abgeschnitten. „Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass 99 % der tierischen Produkte aus der Massentierhaltung stammen und damit Tierquälerei verbunden ist“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Mit der Valentinsaktion wollen die Tierrechtler den Millionen von gequälten Tieren eine Stimme geben. „Jeder möchte Liebe spüren, mit dieser positiven Aktion möchten wir die Herzen der Menschen für die Tiere erobern“, so Peifer. Liebe und Zuneigung sollte auch jedes Tier erhalten. In unserer Gesellschaft wird immer noch zwischen sogenannten Nutztieren und Haustieren unterschieden. Viele Hunde und Katzen sind ständige Begleiter, schlafen in unseren Betten und sitzen bei uns allen auf dem Sofa. Im Gegensatz dazu leiden Schweine, Puten und Hühner: Diese Nutztiere werden in Mast- und Zuchtanlagen gehalten und in kürzester Zeit schlachtreif gemästet. „Der Alltag dieser Tiere besteht aus Gewalt und Angst“, kritisiert Peifer.

Die Tierrechtler des Deutschen Tierschutzbüros erhoffen sich von der Aktion, dass sich Menschen bewusster machen, unter welchen schlimmen Bedingungen Nutztiere gehalten werden und dass sie ihr Konsumverhalten überdenken und ändern können. „Wer Tiere liebt, der isst sie nicht“, so Peifer abschließend.

Die Aktion im Überblick:
Wo: Markt 3 (nähe Restaurant „Dean & David“ / Rathaus), 53111 Bonn
Wann: MORGEN, Mittwoch, 14.02.2018 um 12:30 Uhr (bis 14:00 Uhr)
Was: 10 als Tiere verkleidete Aktivisten verschenken Früchte an Menschen und verteilen Rezept-Flyer, um damit so auf das Leiden in der Massentierhaltung aufmerksam zu machen.

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Tierrechtler stören Eröffnungsrundgang der Grünen Woche in Berlin und fordern mehr Rechte für Tiere sowie die

Heute störten 4 Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros -wie auch schon in den letzten Jahren- den Presserundgang zur Eröffnung der Grünen Woche in Berlin.

BildMit der Aktion machten sie auf die qualvollen Bedingungen der Massentierhaltung in Deutschland aufmerksam und forderten mehr Rechte für Tiere. Vor den Politikern entrollten sie Plakate mit der Aufschrift: „Tiere brauchen Rechte“ und „Tierausbeutung stoppen!“ Die Polizei beendete innerhalb weniger Minuten die unangemeldete Aktion und sprach den Aktivisten ein Hausverbot aus.

Immer wieder decken Tierrechtler unhaltbare Zustände in der Massentierhaltung auf. Die Vorgaben des Tierschutzgesetzes sind in vielerlei Hinsicht unzureichend und lassen die Ausübung von arttypischen Verhaltensweisen der Tiere nicht zu. Auch die Einführung von „Tierwohllabels“ der Agrarindustrie oder der Bundesregierung wird das unendliche Leid der Tiere nicht stoppen können. „Siegel bringen nichts, das System muss massiv geändert werden, damit die Tierquälerei in der Tierhaltung endlich beendet wird“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Kritik üben die Tierrechtler aber auch an Landwirtschaftsminister Schmidt. „Seit Jahren verspricht uns Minister Schmidt Verbesserungen im Tierschutz, doch am Ende kommt nur heiße Luft dabei raus“, so Peifer. In einer groß angelegten PR-Kampagne Anfang 2017 sollte das Kükenschreddern bis zum Sommer 2017 verboten werden. Doch bis heute werden Millionen von männlichen Küken lebend geschreddert, weil sie für die Eier-Produktion nutzlos sind und eine Aufzucht aus wirtschaftlichen Gründen unrentabel ist. Dieses ist nur eins von vielen Beispielen, das das Versagen des Ministers aufzeigt. „Minister Schmidt ist eine Marionette der Agrarindustrie“, kritisiert Peifer.

Seit Jahren beobachtet das Deutsche Tierschutzbüro, dass die Politik nicht handelt. „In den letzten 10 Jahren ist kein einziges Gesetz verabschiedet worden, das den Tieren wirklich hilft“, empört sich Peifer. Immer wieder wird mit großem Tamtam etwas angekündigt, doch am Ende bringt es den Tieren überhaupt nichts. Um das Elend in der Massentierhaltung nachhaltig zu beenden, empfiehlt das Deutsche Tierschutzbüro eine vegane Lebensweise: „Nur so kann den Tieren wirklich geholfen und die Tierquälerei gestoppt werden“, so Peifer abschließend.

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Anti-Pelz-Demo vor Breuninger in Leipzig: Aktivist demonstriert im Käfig vor Warenhaus sowie Tatort-Aktion

Pressetermin kommenden Montag (22.01.2018) um 14 Uhr und Dienstag (23.01.2018) um 12 Uhr

BildDie bundesweite Kampagne „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“ macht am kommenden Montag (22.01.) und Dienstag (23.01.) Halt in Leipzig. Ein Aktivist wird in einem Käfig sitzen und dadurch aufzeigen, unter welchen Umständen Pelztiere leben und leiden müssen. Zudem wird die Pelz-Polizei einen blutigen Tatort mit echten Pelzhäuten und einem täuschend echten toten Fuchs direkt vor dem Warenhaus aufbauen und Spuren sichern. „Die Opfer sind die Millionen Pelztiere, die jedes Jahr ihr Leben für ein unnützes Stück Kragen an der Jacke oder Bommel an der Mütze lassen müssen“, beklagt Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros e.V.

Die Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros haben im November die bundesweite Kampagne „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“ in Stuttgart vor dem Stammhaus gestartet. „Breuninger ist eines der letzten großen deutschen Warenhäuser, die noch Echtpelz im Sortiment führen, dabei haben unsere Recherchen in den Filialen ergeben, dass die Pelzprodukte zum Teil nicht transparent und falsch gekennzeichnet werden“, kritisiert Peifer, der in der Falschdeklaration einen Verbraucherbetrug sieht.

Den Tierrechtlern geht es aber um mehr und sie haben ein klares Ziel: Breuninger soll pelzfrei werden. Viele andere Modeketten und Labels wie Armani, Charles Vögele, Esprit, Gerry Weber, Hugo Boss, Jack Wolfskin, Marc O´Polo, S. Oliver und Zara verzichten bereits seit Jahren auf Pelz in ihren Kollektionen, und das auch aus gutem Grund. Sogar das internationale Luxuslabel Gucci gab vor kurzem bekannt, dass es ab 2018 keine Echtpelze mehr verwenden wird. „Die Verwendung von Echtpelz ist ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen, Füchse, Nerze und Marderhunde werden in engen Käfigen gehalten und nach nur wenigen Monaten vergast oder mit dem Schlag auf den Kopf getötet, viele leben noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird“, so Peifer, der viele Pelzfarmen bereits selbst gesehen und dokumentiert hat.

Neben der Käfig-Aktion, der Pelz-Polizei und dem Aufbau eines Tatorts kommt ein großer Plakat-Wagen zum Einsatz, der auf der Ladefläche ein 4 mal 2 Meter Riesen-Plakat mit dem Kampagnen-Motiv montiert hat. Die Tierrechtler kündigen an, vor allen 11 Breuninger-Filialen bundesweit so lange zu demonstrieren bis das Modehaus pelzfrei ist. „Wir haben einen langen Atem und tausende Unterstützer, Breuninger muss sich warm anziehen“, so Peifer abschließend.

Die Aktion im Überblick:
Wann: Montag, 22.01. von 13:00 bis 19:00 Uhr – Pressetermin um 14:00 Uhr
und Dienstag, 23.01. von 11:00 bis 17:00 Uhr – Pressetermin 12 Uhr.
Wo: Vor dem Breuninger-Eingang am Marktplatz, Markt 12, 04109 Leipzig
Was: Aktivist im Käfig, zudem werden weitere Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros als Pelz-Polizei verkleidet auftreten und Breuninger-Kunden befragen und informieren. Ein blutiger Tatort wird direkt vor der Filiale aufgebaut und auf das Leid der Pelztiere aufmerksam machen, daneben steht ein Plakat-Wagen mit einem 4 mal 2 Meter großen Kampagnen-Motiv: „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“

Weitere Informationen unter www.breuninger-pelz.de

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Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

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