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SYSGO: Safety und Security auf der embedded world

Die Kombination aus funktionaler und IT-Sicherheit steht im Mittelpunkt der Demonstration von SYSGO auf der embedded world 2018, die vom 27.2 bis zum 1.3. 2018 in Nürnberg stattfindet.

Neben der aktuellen Version seines Echtzeitbetriebssystems PikeOS zeigt das Unternehmen gemeinsam mit Partnern an dedizierten Demonstratoren auch, wie dieses in sicherheitsrelevanten Anwendungen etwa in der Automobilindustrie oder der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden kann.

Darüber hinaus stellt SYSGO auf der Embedded World neue Security Certification Kits vor, die Entwicklern die Zertifizierung ihrer Anwendungen gemäß Common Criteria erheblich erleichtern und so die Zertifizierungskosten deutlich reduzieren können. Diese Kits stehen für unterschiedliche Architekturen wie etwa x86, AMD64, ARMv7 oder ARMv8 zur Verfügung.

Am Stand von SYSGO wird sich zudem das Joint Venture des Unternehmens mit Vector Informatik präsentieren, das eine integrierte Softwareplattform für die Entwicklung von AUTOSAR-Adaptive-Anwendungen zur Verfügung stellt. Sie basiert im Wesentlichen auf PikeOS und der AUTOSAR-Adaptive-Basissoftware MICROSAR von Vector. Auf der Embedded World haben Besucher die Möglichkeit, sich über das erste Release dieser neuen Plattform zu informieren.

Am Konferenzprogramm der Embedded World beteiligt SYSGO sich mit drei Präsentationen:
o Embedded Goes Autonomous – RTOS Considerations, Robert Pickles, 27.2.2018 um 11:30 Uhr
o ECU Consolidation and New Automotive, Chris Berg, 28.2. um 14:00 Uhr
o Autonomous Driving Needs Safety & Security, Dr. Ciwan Gouma, 1.3.2018 um 15:30

SYSGO auf der embedded world 2018:

Halle 4, Stand 4-308 (Hauptstand)
Halle 4A, Stand 4A-410 (Safety&Security Area)

Über:

SYSGO AG
Herr Markus Jastroch
Am Pfaffenstein 14
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Thales entscheidet sich für PikeOS für innovatives Cockpit

Thales hat SYSGOs Echtzeitbetriebssystem PikeOS für ein innovatives Cockpit ausgewählt, das das Unternehmen derzeit entwickelt.

Das Integrated Cockpit Display System (ICDS) ist die erste reale Umsetzung des Thales-Konzepts „Avionics 2020“ für Cockpitsysteme der nächsten Generation.

Das 2020-Konzept führt eine moderne und effektive Cockpit-Architektur ein, die eine große, sichere Anzeigefläche mit mehreren rekonfigurierbaren Steuermöglichkeiten integriert. Dazu gehören Multi-Touchscreen-Funktionen und Head-Down-Steuerelemente, die Piloten eine intuitive und interaktive Umgebung bieten, die alle Flugzeugsysteme und -funktionen umfasst. Es basiert auf einem modularen und offenen Baukastensystem, das Mensch-Maschine-Schnittstelle, Infrastruktur, Funktionen und Ausrüstung integriert, so dass unterschiedliche Cockpitgrößen auf Basis des gleichen Konzepts realisiert werden können, wodurch der Trainingsaufwand der Besatzung und die damit verbundenen Kosten reduziert werden. Die Architektur ermöglicht die einfache Integration von Systemen oder Funktionen von Drittanbietern, so dass Flugzeughersteller und Betreiber sehr individuelle Lösungen entwickeln können.

Das neue ICDS wird eine interaktive Lösung sein, die auf mehreren Touchscreens basiert. Es wird den Piloten sofortigen Zugriff auf Daten über Mission, Steuerung und System sowie Flight Management System (FMS), Radio Management System (RMS) und Terrain Awareness and Warning System (TAWS) ermöglichen. Alle Anzeigen sind missionsbezogen, und die Piloten können je nach aktueller Flugphase verschiedene Ansichten auswählen. Durch die Möglichkeit, aktuelle relevante Inhalte anstelle eines fixen Informationssatzes anzuzeigen, erhöht das ICDS auch die Sicherheit während der gesamten Mission.

Grundlage des neuen Cockpits wird ein IMA-System (Integrated Modular Avionics) sein, das auf einer Multi-Core-CPU mit dem Echtzeitbetriebssystem PikeOS basiert und mehrere Anwendungen unterschiedlicher Kritikalitätsstufen hostet, die unabhängig voneinander bis hin zu DAL-A zertifiziert werden können. Durch seinen integrierten Hypervisor unterstützt PikeOS by Design die strikte Aufteilung der Ressourcen, die in IMA-Systemen benötigt wird, um Anwendungen, die auf der gleichen Hardware laufen, voneinander zu trennen und die Ausbreitung von Problemen zu vermeiden, die bei einer der Anwendungen auftreten können. In Verbindung mit Multi-Core-CPUs stellt PikeOS eine sehr umfassende Plattform für die sichere Konsolidierung von Systemen und Anwendungen dar, die Gewicht, Stromverbrauch und damit Kosten einspart. Systeme, die auf dieser Kombination basierten, waren die ersten Multi-Core-Systeme, die die SIL-4-Zertifizierung (IEC 61508) erhielten, und PikeOS wird derzeit in mehreren DO-178C-zertifizierten Anwendungen in der Luftfahrtindustrie eingesetzt. Das neue Thales-Cockpit wird eine der ersten DAL-A-zertifizierten Multi-Core-Lösungen sein. Die Zertifizierung von PikeOS-basierten Systemen wird im Vergleich zu anderen RTOS-Systemen erheblich erleichtert, da Pike OS speziell für sehr hohe Anforderungen an funktionale Sicherheit und IT Security sowie zertifizierbare Anwendungen entwickelt wurde. Darüber hinaus kann SYSGO aufgrund seiner umfassenden Zertifizierungsexpertise umfangreiche Unterstützung leisten.

„Wir freuen uns, an diesem anspruchsvollen Projekt teilzunehmen, das der Luftfahrtindustrie erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Effizienz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit bringen wird“, sagt Rudolf Fuchsen, VP Engineering von SYSGO. „In enger Zusammenarbeit mit Thales prüfen wir derzeit sowohl die Codebasis als auch die Prozesse, um die Compliance der Multi-Core-Plattform mit DO178 DAL-A und DO297 sicherzustellen.“

„Wir sehen SYSGOs PikeOS als eine sehr attraktive Plattform für das neue ICDS, da es durch sein Design ein sehr hohes Maß an Sicherheit bietet“, sagt Guylen Hitzmann, Avionics Platform Product Line Manager bei Thales. „PikeOS garantiert die strikte Trennung, die in IMA-Systemen erforderlich ist, und ist sowohl in Avionik- als auch in Multi-Core-Lösungen erprobt und zertifiziert, was uns eine solide Grundlage für die DAL-A-Zertifizierung des ICDS bietet.“

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SYSGO beteiligt sich am Projekt Automotive Grade Linux

Die SYSGO AG ist der Linux Foundation beigetreten und wird sich aktiv an deren Projekt Automotive Grade Linux (AGL) beteiligen.

In diesem Open-Source-Projekt arbeiten namhafte Automobilhersteller und Zulieferer gemeinsam mit Hardware- und Software-Herstellern an Entwicklung und Einsatz eines völlig offenen Software Stacks für dasonnected Car.

Ziele von Automotive Grade Linux sind eine offene Plattform und ein Linux-basierter Industriestandard, der die schnelle Entwicklung neuer Features und Technologien ermöglicht. Ursprünglich auf das In-Vehicle-Infotainment (IVI) konzentriert, adressiert AGL mittlerweile die gesamte Software im Fahrzeug, einschließlich Kombi-Instrument, Head-Up-Display, Telematik, Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und autonomes Fahren.

SYSGO hat über 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Anpassung von Linux-Systemen und bietet mit ELinOS eine kommerzielle Entwicklungsumgebung für eingebettete Linux-Anwendungen an, die aus einer Linux-Distribution und einer umfassenden Sammlung an Entwicklungstools besteht. ELinOS kann als eigenständiges Betriebssystem für industrielle Anwendungen eingesetzt werden, aber auch in einer Partition des Hypervisor-basierten Echtzeitbetriebssystems PikeOS laufen. Durch die Mitgliedschaft in der Linux Foundation bringt SYSGO seine Expertise sowohl in Linux als auch in kritischen Avionik- und Automotive-Anwendungen in das Projekt ein und erhält selbst Zugriff auf den AGL Source Code und die Dokumentation.

„Sowohl ELinOS als auch PikeOS dienen in unseren Kundenprojekten dazu, geschäftskritische Anwendungsfälle mit Zertifizierungen auf höchstem Niveau zu adressieren“, kommentiert Franz Walkembach, VP Marketing & Product Strategy bei SYSGO.“ Als Mitglied von Automotive Grade Linux (AGL) können wir unsere Tradition in Linux weiter ausbauen, für den wachsenden Automobilmarkt nutzen und am schnellen Innovationsprozess teilnehmen.“

SYSGO ist Silver Member der Linux Foundation und Bronze Member bei AGL. Nähere Informationen zu diesen unter https://www.linuxfoundation.org/ bzw. https://www.automotivelinux.org/.

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Vector Informatik GmbH und SYSGO AG bündeln Kräfte für AUTOSAR Adaptive

Die IT-Firmen Vector und SYSGO haben ein Joint-Venture zur Entwicklung von Embedded Software gegründet.

Ziel der Zusammenarbeit ist eine integrierte Softwareplattform bestehend aus der AUTOSAR-Adaptive-Basissoftware MICROSAR und dem Echtzeit-Betriebssystem PikeOS.

SYSGO, Europas führender Anbieter von Betriebssystemen im sicherheitsrelevanten Umfeld, bringt in das 50/50-Joint-Venture seine umfassenden Safety- und Security-Erfahrungen aus dem Luftfahrtbereich ein. Vector, der Stuttgarter Spezialist für Embedded Systems, entwickelt schon seit Jahren sichere AUTOSAR-Basissoftware gemäß ISO 26262. Durch diese Know-how-Bündelung erhalten Steuergeräteentwickler eine ideale Lösung für die neue Generation von Hochleistungssteuergeräten, die auf dem AUTOSAR-Adaptive-Standard basieren. Steuergeräte für das automatisierte Fahren, multifunktionale Applikations-Server und Infotainmentsysteme nutzen die neue AUTOSAR-Adaptive-Plattform als zukunftssicheren Standard. Der PikeOS Hypervisor und das zugehörige POSIX-Betriebssystem bilden die Grundlage der gemeinsamen AUTOSAR-Adaptive-Softwarearchitektur.

Zukünftig wird die Kombination von Adaptive MICROSAR und PikeOS Teil des Vector AUTOSAR-Portfolios und von Vector weltweit angeboten. Damit erhalten Entwickler von AUTOSAR-Adaptive-Systemen eine optimal abgestimmte Lösung aus einer Hand.

Die gemeinsame Entwicklung umfasst Maßnahmen für das wirkungsvolle Zusammenspiel zwischen dem Betriebssystem PikeOS und der Adaptive-AUTOSAR-Basissoftware. Für sicherheitsrelevante Steuergeräte nach ISO 26262 zählt dazu die Isolation einzelner Applikationen, um QM- und ASIL-Software sicher zu betreiben. Neben ISO 26262-Anforderungen bis ASIL D unterstützt die Plattform Funktionen wie schnelles Booten und moderne Security-Maßnahmen gegen unautorisierte Zugriffe. Beide Unternehmen gehen davon aus, dass in Steuergeräten künftig mehrere Betriebssysteme mit ihren spezifischen Stärken parallel zum Einsatz kommen. Daher kann die Lösung um zusätzliche Systempartitionen für AUTOSAR Classic, Linux oder andere Betriebssysteme erweitert werden.

Ein Release der gemeinsamen Lösung für Prototypen-Anwendungen ist bereits bis Ende 2017 geplant. Die Serienfreigabe für sicherheitsrelevante Steuergeräte wird für 2019 angestrebt.

Mehr Informationen unter: www.sysgo-vector.com

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SYSGO stellt ELinOS 6.2 mit Power PC 64 Bit und Security Services vor

SYSGO hat die Version 6.2 seines Linux-Betriebssystems ELinOS vorgestellt, das für Embedded-Anwendungen optimiert ist.

ie neue Version basiert auf dem Linux Kernel 4.9 mit Long-Term Support und Realtime-Erweiterungen und unterstützt nun auch Yocto Linux Project Kernels über ein „Generic Platform BSP“. Außerdem helfen die ELinOS Security Services dabei, Sicherheitslücken schnell zu schließen.

Um langfristigen Support und ein höchstmögliches Sicherheitsniveau zu gewährleisten, lehnt sich ELinOS auch in der neuen Version an die Debian Distribution an. Die Referenz für ELinOS 6.2 ist das jüngste, stabile Debian Release 9 („Stretch“). Entsprechend wurde auch die Toolchain aktualisiert -auf QEMU 2.4, GCC 6.3 und LTTng 2.7. Glibc steht nun in der Version 2.24 zur Verfügung ; die nicht mehr weiterentwickelte eglibc wird von ELinOS 6.2nicht mehr unterstützt.

Eine weitere Komponente von ELinOS 6.2 ist die aktuelle Version 6.2 von CODEO, der grafischen Entwicklungsumgebung von SYSGO, die auf Eclipse basiert, C/C++ und Java unterstützt und mit der Version 4.2 des Echtzeitbetriebssystems PikeOS von SYSGO eingeführt wurde. ELinOS 6.2 ist mit sämtlichen 4.x-Versionen von PikeOS kompatibel und kann dort direkt als Gast Betriebssystem laufen.

Auch die Hardware-Unterstützung von ELinOS wurde ausgeweitet. So wird nun auch die PowerPC-64bit-Architektur (PPC e5500) unterstützt; zudem gibt es Board Support Packages (BSP) für alle relevanten Hardware-Plattformen auf Basis von x86, x86-64, PPC e500 und e500mc, PPC60x sowie ARM v5le, v7hf und v8 (64bit) und hardware-virtualisierte Boards. Das neue Generic BSP erlaubt dabei auch die Nutzung sonstiger Boards, für die der jeweilige Hersteller ein BSP anbietet. Zudem können darüber beliebige externe Linux Kernel Sources in ELinOS-Projekte eingebunden werden, darunter das in Embedded Anwendungen populäre Yocto Projekt.

Neben der Nutzung von LTS (Long Term Supported) Linux Kernel Releases unterstützt SYSGO langlebige Embedded-Anwendungen auch durch die ELinOS Security Services, über die bekannte Sicherheitslücken schnell geschlossen werden können. Über das License Manifest von SYSGO können Projektentwickler zudem automatisiert eine Liste aller Pakete und Open-Source-Lizenzen erstellen, die in ihrem Projekt verwendet werden.

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OSR nutzt PikeOS für KI-basierte Automotive Plattform

Sysgo schließt Partnerschaft mit OSR Enterprises AG ab

Die SYSGO AG, führender europäischer Hersteller von Echtzeit-Betriebssystemen, hat ein Partnerschaftsabkommen mit der Schweizer OSR Enterprises AG abgeschlossen, einem Tier-1-Zulieferer für die Automobilindustrie. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird OSR das Betriebssystem PikeOS von SYSGO in seine Multi-Domain-Plattform AI Brain integrieren, eine KI-basierende Plattform für das autonome Fahren und das Internet of Vehicles.

AI Brain wurde entwickelt, um die Strategien globaler Automobil-Zulieferer zur Konsolidierung von Plattformen zu unterstützen und um neue, datenbasierte Geschäftsmodelle sicher umsetzen zu können. Die Plattform kombiniert die Funktionalitäten multipler Electronic Control Units (ECUs) in einer einzigen Multi-Domain-Infrastruktur im Fahrzeug. Mit PikeOS kann OSR Anwendungen sehr sicher konsolidieren, da diese selbst auf der gleichen Hardware strikt voneinander getrennt laufen. PikeOS basiert auf einem sicheren und zertifizierten Separation Kernel, der individuelle Partitionen für unterschiedliche Anwendungen oder Domains kreiert. So unterstützt er sehr effizient Konsolidierungsstrategien, ohne die physische oder die Datensicherheit zu beeinträchtigen. PikeOS hat sich seit über 10 Jahren in der Luftfahrt bewährt und wird bereits von mehreren führenden OEMs aus der Automobilbranche in der Serienproduktion eingesetzt.

„Die bevorstehenden Veränderungen in den Fahrzeugnetzen verlangen von Entwicklern ein hohes Maß an Agilität und Schnelligkeit“, sagt Orit Shifman, Group CEO und Gründerin von OSR. „Ein Kernelement unserer Design-Methodologie ist es dabei, die Datensicherheit sowie die funktionale Sicherheit zu erhöhen und die Compliance mit neuen gesetzlichen Anforderungen sicherzustellen, die wir in dieser neuen Ära der Mobilität erwarten. Die Partnerschaft mit SYSGO, das sichere Betriebssystem und dessen Konformität mit den strikten Anforderungen in Luft- und Raumfahrt passen perfekt zu unserem umfassenden und kompromisslosen Ansatz bei der Sicherheit. Deswegen haben wir SYSGO als Teil unserer Multi-Domain-Management-Logik gewählt.“

Die strikte Trennung von unterschiedlichen auf einer konsolidierten Hardware ist eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine sichere Implementierung. Die Separation schirmt kritische von weniger kritischen Anwendungen ab und verhindert, dass Fehlfunktionen in einer Anwendung oder gar ein Angriff darauf andere Anwendungen in Mitleidenschaft ziehen. Damit ermöglicht sie einen „Security-by-Design“-Ansatz bei der Entwicklung von Anwendungen und Systemen im Automobil. PikeOS unterstützt eine solche Separation auf Single und Multicore MCUs ebenso wie in OSRs Multi-Domain-Architektur. Zu dem Betriebssystem bietet SYSGO seinen Kunden ein umfassendes Safety&Security Manual an und unterstützt sie über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit Professional Services bei der Entwicklung und der Zertifizierung von Anwendungen und Systemen.

„Die Integration von PikeOS in die Plattform von OSR stellt für uns einen erheblichen Mehrwert dar“, kommentiert Dr. Ciwan Gouma, verantwortlich für das Business Development Automotive bei SYSGO. Die Gelegenheit, unsere umfassende Expertise bezüglich Daten- und funktionaler Sicherheit in OSRs Multi-Domain-Architektur einzubringen, positioniert beide Unternehmen als Innovator in der Automobilindustrie. Die Kombination von OSRs fortschrittlicher Plattform und unserem sicheren Betriebssystem PikeOS ist ein Game Changer bezüglich der Agilität und der Möglichkeiten, den wachsenden Anforderungen von OEMs in der nächsten Phase der Systemkonsolidierung schnell zu entsprechen.“

Das gemeinsame Angebot wird zweitgleich mit der offiziellen Vorstellung der Multi-Domain-Architektur AI Brain der OSR Enterprises AG auf der IAA New Mobility World während der IAA 2017 vorgestellt, die vom 12.-17. September 2017 in Frankfurt stattfindet – Halle 3.1, Stand C41.

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SYSGO und Lauterbach vertiefen Partnerschaft

Die beiden deutschen Hersteller SYSGO und Lauterbach haben ein Co-Marketing-Abkommen unterzeichnet und bauen damit ihre seit 15 Jahren bestehende Partnerschaft aus.

Ziel ist es, gemeinsame Kunden, die Lauterbachs Debugging Tools der TRACE32®-Familie mit SYSGOs Echtzeit-Betriebssystem PikeOS® einsetzen, noch besser zu unterstützen sowie gemeinsam neue Projekte aufzusetzen.

Das neue Co-Marketing-Abkommen ergänzt die langjährige technische Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, die eine Kompatibilität der unterschiedlichen Produkte auch bei Release-Wechseln sicherstellt. So unterstützt Lauterbach bereits heute das kürzlich vorgestellte PikeOS Release 4.2 auf den Plattformen ARM, ARM64, PowerPC und x86. Zudem verfügt TRACE32 schon seit PikeOS 3.3 über spezielle Funktionen für dieses Echtzeitbetriebssystem, so dass sich die Features beider Produkte ideal ergänzen. Auch die Hardware-Virtualisierung von PikeOS wird von den Debugging Tools gezielt unterstützt.

Mit gemeinsamen Marketingaktionen wollen SYSGO und Lauterbach nun global und in allen Branchen auftreten, in denen sicherheitskritische Embedded-Applikationen eingesetzt werden. Die Kombination der Produkte beider Unternehmen eignet sich aufgrund ihrer Synergien vor allem für die Entwicklung konsolidierter Applikationen unterschiedlicher Kritikalität auf einer Hardware. Eine derartige Konsolidierung ist zunehmend in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie, dem Bahnwesen und auch im industriellen Internet of Things gefragt – Branchen, in denen SYSGOs PikeOS und Lauterbachs TRACE32 aufgrund ihres Leistungsumfangs ohnehin bereits eine starke Position haben.

„Die Kooperation mit Lauterbach hat für unsere gemeinsamen Kunden vielfältige Vorteile“, so Franz Walkembach, VP Marketing & Product Strategy bei SYSGO. „Zum einen ergänzen sich unsere Produkte ohnehin sehr gut, und zum anderen haben wir sehr kurze Kommunikationswege und können daher auf neue und kundenspezifische Anforderungen sehr schnell reagieren.“

„Die Kombination von PikeOS und TRACE32 bedeutet für einen Kunden einen deutlich leichteren Einstieg in die Entwicklung als bei vielen anderen Plattformen“, ergänzt Rudolf Dienstbeck, System Engineer, RTOS & CASE Integrations bei Lauterbach. „Wir kennen PikeOS besser als viele andere und können daher auch fertige Skripte und Templates für diese Umgebung liefern, was die Entwicklung deutlich beschleunigen kann und die Fehlerrate senkt.“ Mehr Informationen unter http://www.lauterbach.com/rtospikeos.html

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SYSGO optimiert Multicore-Unterstützung und Energieeffizienz in PikeOS 4.2

SYSGO aktualisiert das Betriebssystem PikeOS

Da eingebettete Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, dem Automobilbau und anderen sicherheitskritischen Branchen heute überwiegend mit Multicore-Prozessoren realisiert werden, hat SYSGO in der Version 4.2 seines Echtzeitbetriebssystems PikeOS die Unterstützung solcher Plattformen optimiert. Basierend auf einer neuen Software-Architektur wurde das neue Release speziell für Systeme und Anwendungen entwickelt, die nach Sicherheitsstandards wie DO-178B/C, EN 50128, ISO 26262 oder Common Criteria zertifiziert werden müssen.

In PikeOS 4.2 hat SYSGO die Performance von Anwendungen in Multicore-Umgebungen deutlich gesteigert. Ein sehr granularer Kernel Lock ermöglicht es sämtlichen Cores, ihre Arbeit fortzuführen, auch wenn einer von ihnen gerade einen System Call ausführt, und reduziert so die Zahl unproduktiver Prozessorzyklen deutlich. Andere CPUs werden nur dann blockiert, wenn sie versuchen, auf die gleiche Ressource zuzugreifen, und so Interferenzen verursachen würden. Damit erfüllt SYSGO eine wichtige Voraussetzung für die Unterstützung des aktuellsten ARINC-653 Multicore-Standards.

In PikeOS 4.2 wurde zudem die Energieeffizienz von Embedded-Systemen verbessert. Die neue Version ermöglicht es Entwicklern, multiple Hardware-Clocks und Frequenzen auf einem Board zu kombinieren – darunter sowohl SoC-interne als auch externe Clocks. Auf diese Weise können Anwendungen und IPs auf dem SoC einfach angehalten und bei Bedarf neu gestartet werden, was sowohl Energie als auch Prozessorressourcen spart.

Um den Aufwand, die Zeit und damit letztlich die Kosten für die Zertifizierung von Embedded-Systemen nach verschiedenen Standards deutlich zu reduzieren, hat SYSGO eine konsolidierte Umgebung für Workflows und die Dokumentation aller Prozesse einschließlich des Build-Prozesses geschaffen. Damit können Anwendungen auch in kundenspezifische Build-Umgebungen integriert werden. „Als führender europäischer Anbieter von Betriebssystemen haben wir umfassende Erfahrung in der Unterstützung unserer Kunden während des gesamten Zertifizierungs-Prozesses“, sagt Franz Walkembach, SYSGOs VP of Marketing & Product Strategy. „Mit PikeOS 4.2 steht ihnen nun eine aktuelle Software-Plattform zur Verfügung, die von Grund auf für die Zertifizierung entwickelt wurde. Überdies profitieren unsere Kunden von einem kompletten Ökosystem rund um diese Plattform, in der die Expertise von SYSGO, unseren Partnern und Forschung und Lehre gebündelt ist.“

PikeOS 4.2 wurde auf der Embedded World 2017 Konferenz vorgestellt und wird im April 2017 verfügbar sein. Das neue Release unterstützt ein breites Portfolio von Multicore-CPUs, darunter ARM v7 und v8, 32 und 64 Bit PowerPC sowie 32 und 64 Bit x86. Board Support Packages (BSPs) sind für viele Silicon-Anbieter wie NXP/Freescale, Renesas, Intel oder Xilinx verfügbar.

Das erste Produkt auf Basis von PikeOS 4.2 wird SYSGOs eigenes Safety and Security Certification Kit sein, das Kunden als effiziente Ausgangsbasis für Zertifizierungen dient und so die dafür benötigte Zeit deutlich reduziert.

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SYSGO bietet seit 1991 Betriebssysteme und Dienstleistungen für Embedded Systeme und ist mit ELinOS Vorreiter für den Einsatz von Linux im Embedded Markt. Für sicherheitskritische Anwendungen liefert das Unternehmen seit 2005 den Hypervisor PikeOS, heute das weltweit erste SIL 4 zertifizierte Betriebssystem für Multicore Prozessoren und Fundament für intelligente Geräte im Internet der Dinge. SYSGO ist der führende europäische Betriebssystemhersteller und unterstützt Kunden wie Samsung, Airbus, Thales, Continental, etc. bei der formalen Zertifizierung von Software nach internationalen Standards für funktionale Sicherheit und IT Security in Märkten wie Aerospace & Defense, Industrial Automation, Automotive, Bahn- und Medizintechnik und Netzwerk-Infrastruktur. SYSGO gehört zum europäischen Thales-Konzern, verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Tschechien, UK und USA und unterhält ein weltweites Vertriebsnetz.

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SYSGO ist nach ISO/IEC 27001 zertifiziert

Im November 2016 ist SYSGO von der DQS GmbH nach der ISO/IEC-Norm 27001:2013 zertifiziert worden.

Damit bestätigen die unabhängigen Auditoren der DQS, dass der Hersteller von Betriebssystemen und Entwicklungstools für Embedded-Anwendungen über ein umfassendes Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) an allen Standorten verfügt und sichere, dokumentierte Prozesse implementiert hat.

Das integrierte Managementsystem von SYSGO basiert auf einem umfassenden Qualitätsmanagementsystem und Informationssicherheit. Das QM-System bei SYSGO wurde als eines der ersten in Deutschland nach ISO 9001:2015 im Jahre 2015 erfolgreich zertifiziert. Auf Basis dieses Systems hat SYSGO sämtliche Prozesse innerhalb des Unternehmens in Hinblick auf die Effizienz und vor allem die Sicherheit analysiert und optimiert – vom physischen Zugang über die Kommunikationssicherheit bis hin zu Business Kontinuitäts-Management und Compliance.

„Unsere Kunden entwickeln mit unserer Software sicherheitskritische Systeme für industrielle Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Eisenbahn sowie in der Automobilindustrie“, so Sybil VR Kleinmichel, Vice President Quality und CISO bei SYSGO. „Wir unterstützen sie zudem bei der Zertifizierung solcher Systeme. Unsere Kunden müssen sichergehen können, dass Partner wie SYSGO auch bei sich sichere Prozesse implementiert haben und alle wertvollen Daten schützen. Mit der Zertifizierung nach ISO/IEC 27001:2013 geben wir ihnen diese Sicherheit.“

Die ISO/IEC 27001 spezifiziert die Anforderungen für Herstellung, Einführung, Betrieb, Überwachung, Wartung und Verbesserung eines dokumentierten Informationssicherheits-Managementsystems und berücksichtigt dabei auch individuelle Risiken innerhalb der gesamten Organisation. Ziel der Norm ist es, Unternehmen bei der Gewährleistung von Datenschutz und Informationssicherheit unter Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen zu unterstützen.

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