Schulstart

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11 Tipps für einen gelungenen Schulstart und gute Noten

Das neue Schuljahr beginnt meist mit guten Vorsätzen. Dr. Sussieck hat 10 Tipps zusammengestellt, um die guten Vorsätze auch in die Tat umzusetzen, die Noten zu verbessern, Wissenslücken zu vermeiden.

„Zu Beginn des Schuljahres sind die Schüler meist motiviert. Das ist der beste Zeitpunkt, um sich von Denkmustern und Gewohnheiten zu verabschieden, die einem das Lernen schwer gemacht und die Schule verleidet haben“, empfiehlt Cornelia Sussieck, Inhaberin der Privaten Nachhilfe-schule. VNN. Ihre Tipps helfen dabei:
1. Ablage mit System. Die äußere Ordnung hilft, die Gedanken zu strukturieren und die Arbeit zu ordnen.
2. Pläne machen und Zeiten festlegen. Im Wochenplan sind alle Termine festgehalten – auch Sport oder Musikunterricht. Er ist die Basis für den wöchentlichen Lernplan und vermeidet Stress durch Lernen auf den letzten Drücker. Der Lernplan enthält die festen Zeiten für die Hausaufgaben und die zusätzlichen Aufgaben, wie die Vorbereitung auf Klausuren oder die Erarbeitung von Refera-ten.
3. Pausen einplanen. Nach spätestens 1,5 Stunden ist das Gehirn zu müde, um neues Wissen auf-zunehmen. Dann einfach weiter zu lernen, führt zum Black-out. Benötigt man in Prüfungssituatio-nen mehr Zeit zum Lernen, sollte man eine ausführliche Bewegungspause einschieben.
4. Arbeitsabläufe festlegen. Einfaches sollte zuerst gelernt werden, um Erfolgserlebnisse zu haben, die motivieren. Leichter und schwerer Stoff sollten sich abwechseln. Günstig ist auch, bekannten Stoff im Wechsel mit neuem Stoff zu lernen. Das geht vor allem zum Start des Schuljahres beson-ders gut, weil es dann noch nicht so viel neuen Stoff gibt.
5. Im Unterricht mitmachen. Mindestens einmal pro Schulstunde melden. Wer sich immer auf die Schulstunde vorbereitet, hat es leicht, beispielsweise Fragen zum Stoff aus der vorherigen Stunde zu beantworten.
6. Mitschreiben. Notizen aus dem Unterricht helfen, den Stoff der letzten Stunde schnell zu wie-derholen, und sind eine gute Gedankenstütze bei der Vorbereitung auf die nächste Arbeit. Ein eigenes System mit Symbolen – wie Ausrufezeichen für Wichtiges – macht Spaß, spart Zeit beim Mitschreiben und hilft bei der Wiederholung.
7. Hausaufgabenheft führen. Alle Aufgaben sollten eingetragen werden. Sind sie erledigt, können sie abgehakt oder durchgestrichen werden.
8. Gut vorbereiten. Abends den Ranzen für den nächsten Tag packen und nochmals in die Auf-zeichnungen von der letzten Stunde schauen.
9. Etwas nicht verstanden? Direkt nachfassen. Wissenslücken schließen sich nicht von allein. Da-her sollte bei den ersten Anzeichen von nicht verstandenem Stoff gleich bei der Lehrkraft nachge-hakt werden. Bemerkt man, dass sich eine grundsätzliche Lücke auftut, die selbstständig nicht geschlossen werden kann, sollte externe Hilfe herangezogen werden.
10. Erfolge feiern. Eine gute Note in der mündlichen Mitarbeit, im Test oder der Klausur? Das sollte unbedingt gefeiert werden.

„Mein Extratipp für die Eltern: Suchen Sie zu Beginn des Schuljahres den Kontakt zum Lehrer und nicht erst bei schlechten Noten. So können Sie Herausforderungen besprechen und gemeinsam mögliche Schwierigkeiten angehen“, so Sussieck.
Einen Termin für eine ausführliche Beratung zu Fragen der Schullaufbahn und der individuellen Förderung kann telefonisch unter 06202 12260 jeder Zeit vereinbart werden.

Über:

Private Nachhilfeschule Dr. C. Sussieck und Partner GbR
Frau Dr. Cornelia Sussieck
Grenzhöfer Straße 3
68723 Schwetzingen
Deutschland

fon ..: 06202 12260
fax ..: 06202 24986
web ..: http://www.sussieck.de
email : info@sussieck.de

Pressekontakt:

Private Nachhilfeschule Dr. C. Sussieck und Partner GbR
Frau Dr. Cornelia Sussieck
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Grundschulkinder: Leseprobleme erkennen und richtig helfen!

In Deutschland können 7,5 Mio. Menschen nicht richtig lesen und schreiben. Eltern sollten mehr mit ihren Kindern lesen! Interview mit Margret Schaaf vom Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer:

BildFrage: Lesen lernen die Kleinen ja nicht von heute auf morgen. Anfangs hört es sich immer etwas holprig an. Wie können Eltern und Lehrer überhaupt feststellen, dass ein Grundschulkind Leseprobleme hat?

„Lesen, Vorlesen und Zuhören sind die Basis für die Sprachentwicklung der Kinder und dieser Prozess fängt lange vor der Schule an. Leider liest gut ein Drittel der Eltern zu selten vor. Für die Kinder hat das gravierende Folgen: Sie kommen mit großen sprachlichen Lücken in die Schulen. Die Eltern können das z.B. daran merken, dass ihren Kindern der Schulunterricht nicht gefällt. Sie können ihm oft einfach nicht folgen, denn vielen Kindern ,fehlen‘ die Worte. Sie kennen sie nicht, und können Texte nicht verstehen. Betroffen sind deutsche Kinder genauso, wie Kinder mit Migrationshintergrund. Sie brauchen dringend Unterstützung, denn Lesen und Sprache sind die Basis für alle anderen Fächer und den Schulabschluss.“

Frage: Was raten Sie Eltern, deren Kinder sich mit dem Lesen schwer tun?

„Der Rat an die Eltern kann nur sein, mit ihrem Kind gemeinsam zu lesen, über die Bücher zu sprechen und dabei viel Freude zu haben. Lesevorbild sein und Ihren Kindern durch das Lesen Zeit und Zuwendung schenken, am besten jeden Tag. So entdecken viele Kinder das Lesen als beglückend, spannend und entspannend und erweitern dabei automatisch ihren Wortschatz, entwickeln Fantasie und Empathie. Das ist viel besser als das Kind zum regelmäßigen Üben aufzufordern. Dabei wird Lesen nämlich schnell zur Strafe, die dem Kind vor allem zeigt, was es nicht gut kann. Bei Leseproblemen Ihrer Kinder sollten Sie aber auch den Rat der Lehrer und Kinderärzte einholen. Manchmal reicht es die Sehstärke zu überprüfen, in anderen Fällen, wie z.B. Legasthenie brauchen die Eltern und das Kind fachmännische Unterstützung.“

Frage: Gibt es bestimmte Techniken oder Bücher zur Leseförderung, die Sie Eltern empfehlen?

„Es gibt gute, wissenschaftlich fundierte Förderansätze und ganz tolle Kinderbücher. Es geht aber auch ganz einfach: Nehmen Sie sich Zeit für das Kind, gehen Sie auf seine Interessen ein und sorgen Sie für kleine Erfolge. Lesen Sie abwechselnd und unterstützen Sie ihr Kind bei seinen Wörtern oder Passagen. Schafft ein Kind es, ein ganzes Buch vom Anfang bis zum Ende zu lesen, ist es stolz. Egal, wie einfach oder kurz die Geschichte ist. Suchen Sie Themen aus, die das Kind packen. Auch Comics oder Star Wars sind geeignet. Wenn das Kind aufmerksam folgt, lernt es zu lesen und erweitert seinen Wortschatz, versetzt sich in andere Personen und Welten. Man kann wirklich jedes Kind für’s Lesen begeistern. Bauen Sie niemals Druck auf. Das Kind soll sich wohl und sicher fühlen, es ist kein Schulunterricht mit Noten.“

Frage: Wo können sich Eltern Hilfe holen?

„Sie können die Lehrer fragen, ob die Schule mit einem Verein von MENTOR – Die Leselernhelfer kooperiert oder mit einer anderen Leseinitiative und Ihr Kind dadurch in der Schule Lesestunden mit einer ehrenamtlichen Mentorin oder einem Mentor bekommen kann. Die beiden treffen sich dann einmal pro Woche mindestens ein Jahr lang zur Lesestunde. Lesezeit ist dann besonders wertvoll, wenn das Lesen in einer 1:1-Situation in einer entspannten Atmosphäre stattfindet, bei der sich ein Vertrauensverhältnis einstellt. Dabei können die Erwachsenen gezielt auf die Fragen des Kindes eingehen und ihm den Sinn der Worte und Texte erklären. Kinder können dadurch ihre Sprache aufbauen. Sie können Texte selbst erfassen und sich eine Meinung darüber bilden. Andere Angebote, bei denen mehreren Kindern gleichzeitig vorgelesen wird, sind gut, um den Weg zu Sprache und Literatur für Ihr Kind überhaupt erstmal zu öffnen.“

ZUR PERSON
Margret Schaaf, 1. Vorsitzende von Mentor – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Sie initiierte in Hürth im seit 2006 bestehenden Verein der Lesefreunde Hürth e.V. eine MENTOR-Gruppe, die sie aufbaute und bis heute noch leitet. Seit Juni 2013 ist sie Vorsitzende des Bundesverbandes. Der Bundesverband hatte damals 27 Mitglieder, heute sind es 68. Der Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer fördert die Kinder nach dem 1:1 Prinzip. Insgesamt treffen sich bundesweit über 11.000 Mentorinnen und Mentoren mit 14.000 Kindern und Jugendliche in den Schulen zu Lesestunden.

Über:

MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Frau Agnes Gorny
Pipinstr. 7
50667 Köln
Deutschland

fon ..: 0221 16844745
web ..: http://www.mentor-bundesverband.de
email : gorny@mentor-bundesverband.de

Gemeinnütziger Verein

Pressekontakt:

MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Frau Agnes Gorny
Pipinstr. 7
50667 Köln

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email : gorny@mentor-bundesverband.de

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