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Neues von der Studiobühne der Schauspielschule Siegburg

Schneewittchen und die 7 Zwerge, dieses Stück kennt jeder. Aber nicht so. Der Studiobühne Siegburg ist eine experimentelle Inszenierung geglückt, die Kinderherzen höher schlagen lässt.

BildSiegburg, 10. April 2018 – Schneewittchen und die sieben Zwerge

Ganz unabhängig davon, ob es sich an Erwachsene oder Kinder richtet, ist das Theater stets auf der Suche nach Sinngebung und Innovation. Die Innovation wird besonders da groß geschrieben, wo die Zukunft des Theaters gestaltet werden soll. Aus diesem Grunde sind Aufführungen von Schauspielschulen besonders reizvoll, da sich hier die Experimentierfreude und der Mut noch nicht im „Alltag“ verloren haben.

In diesem Sinne bietet die Schauspielschule Siegburg nun die experimentelle Interpretation eines absoluten Klassikers an, der in keinem Kinderzimmer fehlen darf: Für Kinder ab 4 Jahren – und selbstverständlich auch für junggebliebene Erwachsene – bringen Schüler der Schauspielschule Köln-Siegburg das Stück „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ auf die Bühne. Die Inszenierung der Schauspielschule Siegburg legt dabei besonderen Wert darauf, Kindern auf Augenhöhe zu begegnen und ihnen auch etwas „zuzumuten“ und „zuzutrauen“.

Allerdings birgt ein solcher Klassiker auch eine Gefahr: jeder kennt das Stück, jeder hat bestimmte Erwartungen, wie kann eine Inszenierung gelingen, die einerseits neu und interessant ist, andererseits vertraute Elemente integriert?

Experimentierfreude mit „Schneewittchen und die 7 Zwerge“

Der Leiter der Schauspielschule Köln-Siegburg, René Böttcher, der für die Inszenierung des Stückes verantwortlich ist, hat die Rollen allesamt mit Studienanfängern der Schauspielschule Siegburg besetzt, was der Aufführung einen noch experimentelleren Charakter verleiht. Darüber hinaus bedient sich die Inszenierung der Studiobühne bestimmter Elemente, die die Spannung erhöhen und die Relevanz des Stückes der Schauspielschule Köln-Siegburg für die heutige Zeit verdeutlichen. Hier werden beispielsweise Elemente des Figuren- und Schattentheaters eingesetzt.

Die Rolle der „bösen Königin“ wird damit angreifbarer und unheimlicher, zugleich wird das Böse durch die Abstraktion eher als Element der menschlichen Psyche realisiert und weniger konkretisiert. Die Schauspielschule Köln-Siegburg hat insbesondere auch beim Auftritt der Zwerge komische Aspekte mit eingebaut, die mit einer Form der Kulturkritik in Verbindung stehen, die heute auch schon von den ganz jungen Kindern verstanden wird. Besonders die Gleichmacherei und der Verlust der Individualität in der Arbeitswelt, sind Themen, die hier von der Schauspielschule Siegburg deutlich, aber ohne erhobenen Zeigefinger vermittelt werden.
Perspektive und Magie für Kinder mit der Schauspielschule Köln

Der Schauspielschule Köln-Siegburg ist unter Leitung von René Böttcher durch Freude am Experimentieren und durch Einbeziehung der „jüngeren“ Schauspielergeneration eine Variation von „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ gelungen, die Lust auf mehr macht. Und wieder lernt man, dass die Kinder eigentlich die interessantesten und aktivsten Rezipienten von Schauspiel sind, auch und insbesondere wenn dieses über die einfache Aufteilung in Gut und Böse hinausgeht.

Das experimentelle Stück der Schauspielschule Siegburg stellt Fragen, produziert Perspektiven und lässt genug „Leerstellen“, die es den Kindern und Erwachsenen erlaubt, die Fantasie spielen zu lassen und auch nach Ende der Vorstellung weiter zu denken. Das Experiment ist gelungen, die Zuschauer sind begeistert. Der Generalanzeiger Bonn schreibt: „Es ist eine fantasievolle Inszenierung, die viel Raum für Kopfkino lässt.“

Über:

Schauspielschule Siegburg
Herr Claudio Lemaire
Humperdinckstr. 27
53721 Siegburg
Deutschland

fon ..: 02241-2615142
fax ..: 02241-2615140
web ..: http://www.schauspielschule-siegburg.de/
email : mail@schauspielschule-siegburg.de

Bei der Schauspielschule Siegburg wird Praxis groß geschrieben. Die Arbeit erfolgt hautnah und individuell und stärkt so die Persönlichkeit des jeweiligen Schauspielschülers. Als besonders positiv erweist sich dabei die enge Zusammenarbeit mit der Studiobühne Siegburg, bei deren Inszenierungen die Schüler der Schauspielschule aktiv mit eingebunden werden.

Pressekontakt:

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Aufführung der Satire „Der Selbstmörder“ an der Schauspielschule Siegburg

Schauspielschüler „rocken“ die Bühne. Das Publikum ist hingerissen, die Presse begeistert. Das witzige und skurrile Theaterstück „Der Selbstmörder“ zeigt auf humorvolle Weise, worum es im Leben geht.

BildSiegburg, 12. März 2018

Am Freitag den 16.03.2018 führt die Schauspielschule Köln erneut Erdmanns Stück „Der Selbstmörder“ auf der Studiobühne Siegburg auf.

Nach viel positiver Resonanz aus Presse und Publikum wird das Theaterstück „Der Selbstmörder“ des russischen Schriftstellers, Drehbuchautors und Regisseurs Nikolai R. Erdmann weitere Male von den Absolventen der Schauspielschule Köln aufgeführt. Die Satire stellt auf skurrile und wortwitzige Weise in Frage was das Leben überhaupt lebenswert macht, weshalb unsere Zufriedenheit so sehr vom politischen System abhängt und vor allem, wem das Lebenswerte zuteil wird.

Der Protagonist Semjon Podsekalnikow hat nächtlichen Hunger auf ein Stück Leberwurst, will abbeißen, doch seine Frau hält die Wurst im Mund ihres Mannes für einen Revolver – und ihren Mann für selbstmordgefährdet. Schon bald ergeben sich aberwitzige Situationen, Mitbürger wollen Semjons Selbstmord für sich instrumentalisieren und zu ihrem Vorteil nutzen. Durch die ganze Aufmerksamkeit beginnt für Semjon das Leben wieder als lebenswert zu erscheinen, doch alle erwarten, dass er Selbstmord begeht. Aber wie und warum beendet man etwas, was einem lieb ist?

Nach der Premiere des Stücks Ende letzten Jahres bekam die Schauspielschule Siegburg und ihre Schauspieler viel positive Kritik von der Presse, auch das Publikum war begeistert von der Art und Weise wie sie das Stück aufführten. Besonders wurden die Akteure der Schauspielschule Siegburg für ihr sensibles Gespür für Doppelbödigkeit, Situationskomik und ihre Darstellung von Verzweiflung, Hysterie, Trauer und Resignation gelobt. Sie zeigten ein atemberaubendes rasantes Sprachtempo, baten bitter-komische Dialoge und zeichneten sich durch eine ungebrochene Bühnenpräsenz aus.

Passend zur surreal wirkenden Handlung der Satire waren auch die Kostüme der Akteure. Als Zuschauer könnte man meinen, dass das Ensemble aus einer Psychiatrie entlaufen sei. Diese hervorragende Schauspielleistung der Absolventen kommt nicht von ungefähr. Die Schauspielschule Köln bildet ihre Schüler gezielt aus, legt viel Wert auf die Praxis und arbeitet die individuellen Persönlichkeiten der angehenden Schauspieler über einen vierjährigen Unterricht hautnah aus.

Bis zum Ende ihrer Ausbildung haben die Akteure der Schauspielschule Köln schon Bühnenerfahrung in bis zu 100 Aufführungen und das macht sich bemerkbar. Für interessierte und angehende Akteure der Schauspielschule Siegburg finden ganzjährig Vorsprechen statt. Wer also satirische Theaterstücke mit Wortwitz und Situationskomik bevorzugt, liegt mit der Vorstellung des Selbstmörders der Schauspielschule Köln richtig.

Die nächsten Aufführungen veranstaltet die Schauspielschule Köln am Freitag den 16.03.2018 um 20 Uhr und am Samstag den 21.04.2018 um 20 Uhr auf der Studiobühne Siegburg. Weitere Informationen zur Aufführung und der Schule finden sie auf der Internetseite der Schauspielschule Siegburg (www.schauspielschule-siegburg.de).

Über:

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„Aus der Mitte der Gesellschaft“ – ein Garant für einen unterhaltsamen Abend

Neue GroKo – Nein Danke. Es wird immer schlimmer. Als hätten sie es geahnt, bringt die Schauspielschule Köln das Stück „Aus der Mitte der Gesellschaft“ auf die Bühne mit aktueller Gesellschaftskritik.

BildSiegburg, 13. Februar 2018
Das Theater zu besuchen bietet für den Besucher und Interessenten vielfältige Möglichkeiten. Für eine jeweils gelungene Unterhaltung gilt es jedoch das passende Stück zu finden, wobei hierbei der Bezug zur eigenen Person immer ein guter Ratgeber ist. Die besten Geschichten schreibt doch das Leben – diese Aussage bewahrheitet sich sehr oft in Theaterstücken, denn der direkte Bezug und das mögliche Mitfühlen führen zu einer emotionalen Verbindung, welche den Zuschauer und Gast mitnimmt.

Ein Garant für beste Unterhaltung – „Aus der Mitte der Gesellschaft

Ein absolutes Muss ist die Inszenierung von „Aus der Mitte der Gesellschaft“, welche seit vergangenen September auf der Studiobühne Siegburg aufgeführt wird. Im von Tobias M. Walter inszenierten Stück bedient sich in seiner Umsetzung der Absolventen der Schauspielschule Köln Siegburg, welche ihre Sache überaus gut machen. Die Akteure bestechen auf der Bühne nicht nur durch ihre Mimik und ihr Gefühl, denn auch die Texte in diesem Sprachkonzert werden auf atemberaubende Art und Weise wiedergegeben.

Schnelle Szenenabfolgen – Kurzweilige Handlung

Das Stück „Aus der Mitte der Gesellschaft“, welches von Marc Becker geschrieben wurde, besticht durch seine Behandlung aktueller Themen. Thematisiert werden dabei nicht nur Problembereiche wie der Klimawandel oder die Arbeitslosigkeit, denn das Publikum wird durch aufgegriffene Themen wie der Rente oder einer Wirtschaftskrise direkt emotional in das Geschehen eingebunden, denn in der heutigen Zeit ist die Frage nach der eigenen zukünftigen Rente nicht nur bei den Akteuren der Schauspielschule Köln sicherlich allgegenwärtig.

Aus diesen Themen haben die Schauspieler der Schauspielschule Köln Siegburg ein rasantes Theaterstück erschaffen, welches durch schnelle Szenenabfolgen besticht und hierdurch sehr kurzweilig für den Zuseher wirkt. Der Unterhaltung kommt zudem zugute, dass das Stück nicht nur ernst erscheint bzw. entsprechend auftritt, sondern vielmehr mit den Themen auf vielfältige Art und Weise gespielt wird.

Die Schauspieler der Schauspielschule Köln Siegburg gehen die einzelnen Schwerpunkte teils mit beißendem Spott an, jedoch finden sich auch absurde, skurrile, witzige und sarkastische Elemente im Verlauf der Erzählung wieder, welche für gute Stimmung und Haltung sorgen.

Inszenierung wirkt wie politische Kabarett

„Aus der Mitte der Gesellschaft“ eignet sich zudem für Theaterbesucher, welche in diesen Bereich hineinschnuppern möchten. Einerseits sorgt die gelungene Umsetzung und die tolle Leistung der Schauspieler der Schauspielschule Köln Siegburg dafür, doch ist auch Tobias M. Walter durch seine Herangehensweise in der Umsetzung hierfür verantwortlich, dass eine besonders heitere Stimmung entstehen.

Das Sprachkonzert wurde absichtlich nicht 1:1 als solches umgesetzt und inszeniert, denn durch eine andere Herangehensweise wird erreicht, dass der Besucher die Aufführung vielmehr als teils politisches Kabarett aufnimmt und empfindet. Zudem führt die sehr gute Darbietung der Akteure der Schauspielschule Köln Siegburg dafür, dass ein hohes Maß an Unterhaltung garantiert wird.

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Woyzeck – Ein Schauspiel mit vielen Facetten.

Ein Klassiker im Theater- der arme Soldat Woyzeck -, zeitgemäß inszeniert und mit großer Begeisterung aufgeführt auf der Schauspielbühne der Schauspielschule Siegburg.

Siegburg, 03. April 2017. Licht, Kamera und Action! Der Traum von einer großen Schauspielkarriere wird von vielen Menschen gehegt, dabei ist dieser nicht so weit entfernt, wie es zunächst erscheint. Es müssen kleine Schritte auf den Weg nach Hollywood gemacht werden. Der erste Schritt ist dabei das Erlernen des Handwerks, denn auch Schauspielen ist eine Kunst, die mit Emotionen, Mimik und Körpersprache verbunden ist. Um diese perfekt zu beherrschen und somit die Zuschauer am eigenen Gefühlsleben teilnehmen zu lassen, ist die Schauspielschule Siegburg die richtige Adresse.

Schon bald ein Star

In der Schauspielschule Siegburg lernen angehende Schauspieler alles, was sie wissen müssen. Die Ausbildung findet über vier Jahre statt und lässt sie schon einmal den Duft der großen Welt schnuppern. Um das eigene Können zu beweisen, ist ein Vorsprechen vonnöten. Die Anmeldungen zum Vorsprechen bei der Schauspielschule finden ganzjährig statt, wobei es jeden Montag ein intensives Arbeitsvorsprechen gibt. Dadurch werden die Gruppen klein und persönlich gehalten.

Die Neu-Inszenierung von Woyzeck

Woyzeck ist einer der großen Aufführungen des 20. Jahrhunderts und wird selbstverständlich auch in der Schauspielschule Siegburg aufgeführt. Am Anfang steht ein Mord, der von Regisseurin Sarah Kortmann ordentlich gegen den Strich gebürstet wird. Der Grund ist, dass die tödlichen Messerstiche gegen die untreue Marie nicht nur einen perfekten Rahmen für ein aufregendes Schauspiel liefern, sondern Georg Büchner (1813 – 1837) konnte sein Werk nicht vollenden.

Es wurden alleine vier handschriftliche Fragmente in seinem Nachlass gefunden, die von Kortmann jetzt zu einem beeindruckenden und aufregenden Stück zusammengeführt wurden. In den zwölf Szenen wird eine Bandbreite an Emotionen ausgelöst und die Zuschauer werden förmlich durch die Ereignisse mit in die Geschichte gezogen. Das talentierte Ensemble der Schauspielschule schlüpft in wechselnde Rollen, welche zeigen, weshalb der Soldat Woyzeck zum Mörder wurde.

Ein Einblick in die Geschichte

Der Soldat Woyzeck schlägt sich mit einigen Nebenjobs durch, um seine Liebste Marie und das gemeinsame Kind zu unterstützen. Zu diesen Jobs gehört nicht nur den Laufburschen für einen eher geistig einfachen Hauptmann zu spielen, sondern Woyzeck unterzieht sich auch einigen Experimenten bei einem offensichtlich gestörten Doktor. In die menschlichen Abgründe blickt Woyzeck aber erst, als seine liebe Marie ihn mit dem schicken Tambourmajor hintergeht. Ihm brennen alle Sicherungen durch und er greift zum Messer. Das Drama von Kortmann entwickelt sich in viele Richtungen und zeigt auch einen Hauch von Groteske.

Um die Inszenierung der Schauspielschule ein wenig an die Moderne anzupassen, wurden die 200 Jahren alte Dialoge von Büchern gegen Ballermannhits und modernen Slang eingetauscht. Als absoluter Höhepunkt kann aber die Liebesszene von Marie bezeichnet werden, denn erst diese zeigt den absoluten Verrat gegen ihren liebenden Ehemann. Woyzeck entführt Zuschauer zu den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele, doch lockert dabei auch das eigene Gemüt auf.

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Der goldene Drache – aufgeführt von der Schauspielschule Siegburg.

Für Schauspielschüler einer der aufregendsten Momente – ihre erste Premiere. Das erlebten jetzt die Schüler der Schauspielschule Siegburg, mit dem aktuellen sozialkritischen Stück: Der goldene Drache.

BildEin schmerzender Zahn, die Globalisierung und ein China-Restaurant in Deutschland bieten den Diskussionsstoff eines Theaterstücks der Schauspielschule Siegburg welches jüngst Premiere feierte. Das Stück der sechs Schauspielstudenten bringt sozialkritische Themen zur Sprache und legt dabei den Finger in die Wunde. Neben Globalisierung thematisiert das Stück von Roland Schimmelpfennig, Deutschlands meistgespieltem Dramaturgen auch Themen wie Ausbeutung und Elend in einer immer mehr globalisierten Welt, die uns immer fremder wird. Dabei erhalten jedoch nicht nur ernste und Besorgnis erregende Stimmen ihr Gehör, sondern die Thematik wird vielmehr auch humoristisch verpackt, sodass auch Anlass zum befreiten Lachen besteht.

Regisseur des Stückes ist Tobias Walter, welcher ebenfalls an der Schauspielschule Siegburg seine Ausbildung abgeschlossen hat. Die sechs Darsteller tauschen im Stück munter die Rollen, sprechen Regieanweisungen mit und moderieren ihre Rollen selbst an. So entsteht ein irrwitziger Spielfluss, welcher am Ende des Stückes dazu führt, dass die Zuschauer sich nicht nur bestens unterhalten fühlen, sondern auch neue Denkanstöße mit nach Hause nehmen können.

Der Einstieg findet hier in einem deutschen Thai-Vietnam-China-Restaurant statt, schon hier ist die Globalisierung nicht nur sinnbildlich sondern auch manifest spürbar. Der Hilfskoch ohne Aufenthaltsgenehmigung klagt in der Küche ohne Zahnschmerzen. Da er jedoch keine gültigen Papiere und auch kein Geld für die Behandlung aufweisen kann, erklären sich die anderen Mitarbeiter des Restaurants schnell bereit ihm den faulen Zahn mittels einer Rohrzange zu entfernen. Bei diesem tollkühnen Manöver verblutet der arme Patient tragisch, jedoch begleitet den Zuschauer sein Zahn auf ominöse Weise durch das ganze Stück. Dabei spielen sich sämtliche Szenen im Gebäude ab, in welchem auch das China-Restaurant lokalisiert ist. Die Bewohner und Nachbarn geraten so mit ihren teilweise alltäglichen, teilweise kuriosen Problemen und Lebensrhythmen in den Fokus des Stückes. Die Studenten zeigen so verschiedene und auch konträre Verhältnisse auf ohne jedoch einen roten Faden vermissen zu lassen. Alle Bewohner zeigen dabei eine typische Unzufriedenheit mit den herrschenden Umständen auf und sehnen sich nach einem früheren Idealbild zurück.

Parallel zu diesem Handlungsstrang etabliert das Stück einen weiteren Handlungsstrang rund um eine japanische Fabel, deren Protagonisten eine Grille und eine Ameise darstellen. Während die Grille den ganzen Sommer über nichts anderes tut als zu singen, rackert sich die Ameise ab. Als anschließend der Winter naht bittet die Grille die fleißige Ameise um Nahrung. Die fleißige Ameise will sich jedoch nicht ausnehmen lassen und beschließt der Grille diese nur zukommen zu lassen wenn sich diese für sie prostituiert. Dies geht solange gut, bis die Grille von einem ihrer Freier „kaputt gemacht“ wird. Mit der Zeit verschwimmen beide Handlungsstränge immer stärker miteinander.

Das Stück prangert Ausbeutung und Elend in einer globalisierten Welt an, ohne dabei verbittert zu wirken. Die Spielfreude und das Engagement der jungen Akteure trägt dabei das Übrige dazu bei, dass die Zuschauer sich nicht belehrt, sondern vielmehr unterhalten fühlen können und im Nachgang tiefgängige Gedankengänge diskutieren können. Fazit: Eine gelungene Premiere der Schüler der Schauspielschule Siegburg.

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