Private Equity

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Hampleton Partners Tech M&A Prognose sieht eine Branche in Bewegung

Disruptive Technologien zwingen Unternehmen dazu, durch M&A innovativ und am Puls der Zeit zu bleiben / Private Equity Fonds sind verstärkt aktiv

BildIn seiner aktuellen Marktanalyse „Tech M&A 2020 Outlook“ zeigt das
international tätige M&A-Beratungsunternehmen Hampleton Partners,
dass traditionelle Unternehmen weiterhin durch das rasante Tempo bei
technologischen Innovationen unter Druck stehen und dieses Phänomen
den Tech M&A-Markt in Bewegung halten wird. Zudem wagen die
Spezialisten für Übernahmen und Fusionen (M&A) einen generellen
Ausblick auf die kommenden zwei Jahre in der Technologiebranche. Sie
sehen in ihrer Analyse einen insgesamt zyklischen Abwärtstrend im
Hinblick auf die Transaktionsvolumina und -werte rund um Tech M&A,
wobei mit einer Erholung bei Transaktionsvolumina zur rechnen ist.
Zudem zeigt sich verstärkt Aktivität seitens privater
Beteiligungskapitalgesellschaften. Die aktuelle Marktanalyse
beleuchtet acht Sektoren – Automotive, digitales Marketing,
E-Commerce, Enterprise Software, Fintech, Healthtech,
Hightech-Industrie/Industrie 4.0 sowie IT-Services und steht
Interessierten kostenlos zur Verfügung.

M&A für die Wettbewerbsfähigkeit
Traditionelle Unternehmen stehen unter Druck und müssen auf
Übernahmen und Fusionen setzen, um nicht abgehängt zu werden. Konkret
geht es für sie darum neue Technologien wie Blockchain, Artificial
Intelligence (AI), Machine Learning, Internet of Things (IoT), Big
Data und Möglichkeiten der Cloud in ihr Produkt- und Serviceangebot
zu integrieren und zu vermeiden, von neuen Mitbewerbern am Markt
überholt zu werden.

„Der technologische und daraus resultierende Verhaltens- und
Sozialwandel zwingt etablierte Unternehmen in Branchen wie
Finanzdienstleistungen, Automobil, Gesundheitswesen und
High-Tech-Industrie, Unternehmen zu erwerben und zu integrieren, die
führend in den Bereichen Artificial Intelligence, Blockchain,
Cybersicherheit und vielen anderen Technologien sind, um
sicherzustellen, dass sie relevant bleiben und neue Produkte und
Dienstleistungen schnell auf den Markt bringen können. Die
Alternative wäre nur, abgehängt zu werden“, analysiert Miro Parizek,
Gründer und Principal Partner bei Hampleton Partners.

Privat Equity auf dem Vormarsch
Die Konsequenz für den M&A-Markt sind steigende strategische
Dealbewertungen für disruptive, junge und skalierbare
Technologieunternehmen. Vor allem in den Bereichen Automotive,
HealthTech, Digital Marketing und Enterprise Software & SaaS
prognostizieren die Experten steigenden Bewertungen. Zudem nehmen die
Aktivitäten von Private Equity und deren Portfoliounternehmen im
Vergleich zu strategischen Investoren zu.

Private-Equity-Firmen – die über mehr Barmittel als je zuvor verfügen
– und ihre Portfoliounternehmen schlossen im Jahr 2017 insgesamt 882
Transaktionen ab, das sind mehr als ein Viertel (26 Prozent) aller
M&A-Transaktionen. Und solche Firmen werden zunehmend in Mega-Deals
präsent, wie zum Beispiel bei der Übernahme von Skandinaviens größtem
Zahlungsanbieter, Nets A/S, für 5,3 Milliarden Dollar durch ein
Konsortium unter Führung des US-Buyout-Unternehmens Hellman &
Friedman LLC. Dies alles geschieht trotz eines insgesamt zyklischen
Abwärtstrends des Transaktionsvolumens und des ausgewiesenen
Gesamtwertes von 4,043 Mrd. USD und 506 Mrd. USD im Jahr 2016 auf
3,441 Mrd. USD und 325 Mrd. USD im Jahr 2017.

Man sieht den kommenden Monaten und Jahren zuversichtlich entgegen.
Miro Parizek: „Trotz der Verlangsamung in der zweiten Hälfte des
vergangenen Jahres sind die Aussichten für die nahe Zukunft insgesamt
sehr positiv, da die anhaltenden technologischen Neuerungen
etablierte Anbieter und neue Marktteilnehmer dazu zwingen, innovativ
zu sein und über Tech M&A wettbewerbsfähig zu bleiben.“

„Tech M&A 2020 Outlook“ kostenlos herunterladen
Die Reports der internationalen Beratungsfirma Hampleton Partners
unterstützen Unternehmensinhaber, Verkäufer, Käufer und Investoren im
Technologie-Sektor bei Bewertungen sowie bei der Planung eventueller
eigener M&A- oder Investitions-Aktivitäten. Hampleton Partners stellt
Interessenten seine Marktberichte kostenlos zur Verfügung. Der
aktuelle „Tech M&A 2020 Outlook“ kann unter folgendem Link kostenfrei
heruntergeladen werden
https://hampletonpartners.com/hampleton-tech-prognose-2020-bericht

Über:

Hampleton Partners
Frau Fatma Khanjar
Woodstock Street 17
W1C 2AJ London
Großbritannien

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web ..: http://www.hampletonpartners.com/de/
email : fatma@hampletonpartners.com

Hampleton Partners ist ein international tätiges, auf den Technologiesektor spezialisiertes M&A-Beratungsunternehmen mit Büros in London, Frankfurt und San Francisco, das internationale Präsenz, lokale Ressourcen, umfassende Transaktionserfahrung, branchenspezifische Kenntnisse, operatives Know-how und ein gewachsenes Netzwerk von Branchenkontakten kombiniert, um für Eigentümer und Führungskräfte von Technologieunternehmen M&A Projekte durchzuführen.
Das Kernangebot von Hampleton ist die Beratung beim Verkauf von Unternehmen in den Schwerpunkten AI, AR/VR, Automotive Technology, Digital Marketing, E-Commerce, Enterprise Software, Fintech, Industry 4.0 und IT Services.
Mehr Informationen finde Sie unter www.hampletonpartners.com/de/

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email : hampleton@digitalk-pr.de

ADCURAM ERWIRBT MEHRHEIT AM LUXUSKÜCHEN-HERSTELLER POGGENPOHL

München, 19. Dezember 2016 – Die Münchener Industrieholding ADCURAM Group AG erwirbt 98,57 Prozent der Anteile an der Poggenpohl Möbelwerke GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Herford. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde am 19. Dezember 2016 mit dem bisherigen Mehrheitsgesellschafter, der schwedischen Nobia AB, unterzeichnet. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigungen.

Die traditionsreiche Marke Poggenpohl ist eine der global führenden Marken für Luxusküchen und besonders bekannt für ihre Küchen im Porsche-Design. Das Unternehmen erwirtschaftet mit etwa 500 Mitarbeitern rund 110 Millionen Euro Umsatz. Die Ursprünge von Poggenpohl reichen bis ins Jahr 1892 zurück, als Friedemir Poggenpohl das Unternehmen als erste deutsche Küchenmarke gegründet hat. Seit dem Jahr 2000 gehört das Unternehmen mehrheitlich zum schwedischen Nobia-Konzern.

„Mit dem Erwerb der Mehrheit an Poggenpohl beteiligen wir uns an einem der weltweit führenden Hersteller von Luxusküchen. Wir freuen uns darauf, die Erfolgsgeschichte dieser herausragenden und traditionsreichen Marke fortzuschreiben“, erklärt Thomas Probst, Vorstand der ADCURAM Group AG.

Poggenpohl soll mit Hilfe von ADCURAM in eine neue Wachstumsphase eintreten – geplant sind unter anderem Investitionen in die Positionierung der Marke Poggenpohl, den Ausbau des Produkt-Portfolios, die Unterstützung der Handelspartner, die eigenen Stores und die Optimierung der Produktionsabläufe. „Die Marke Poggenpohl genießt international einen hervorragenden Ruf für ihr Design und höchste Qualität ,made in Germany““, sagt Broder Abrahamsen, verantwortlicher Projektleiter der ADCURAM Group AG. „Gemeinsam mit dem Management und den Beschäftigten wollen wir nun Weichen stellen, um das gut aufgestellte Unternehmen erfolgreich und nachhaltig weiterzuentwickeln.“

Die Industrieholding ADCURAM investiert in Nachfolgeregelungen und Konzernabspaltungen und ist pragmatischer Partner für Mittelstand und Konzerne. Sie entwickelt ihre Beteiligungen in Industrie, Handel und Dienstleistungen strategisch und operativ weiter.

ÜBER DIE POGGENPOHL MÖBELWERKE:

Die Poggenpohl Möbelwerke in Herford ist eine der global führenden Marken für Luxusküchen und Hersteller der berühmten Porsche-Design-Küche. Am Standort in Herford werden Küchen in herausragendem Design und traditioneller Qualität gefertigt und über eigene und unabhängige Handelsstrukturen vertrieben. Poggenpohl erwirtschaftet mit rund 500 Beschäftigten einen jährlichen Umsatz von ca. 110 Mio. Euro.

ÜBER ADCURAM

ADCURAM ist eine Industriegruppe in Privatbesitz. ADCURAM erwirbt Unternehmen mit Potenzial und entwickelt diese aktiv und nachhaltig weiter. Für das künftige Wachstum der Gruppe stehen der kapitalstarken Industrieholding insgesamt 300 Millionen Euro für Akquisitionen zur Verfügung. Mithilfe des eigenen 50-köpfigen Expertenteams entwickelt die Industrieholding die Beteiligungen strategisch und operativ weiter. Gemeinsam erwirtschaftet die Gruppe mit fünf Beteiligungen und über 2.000 Mitarbeitern weltweit knapp 400 Millionen Euro Umsatz (2016).
ADCURAM versteht sich als unternehmerischer Investor in anspruchsvollen Situationen. ADCURAM investiert in Nachfolgeregelungen und Konzernabspaltungen und ist pragmatischer Partner für Mittelstand und Konzerne.

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Equistone erwirbt Group of Butchers

München/ Tilburg, 13. Dezember 2016 – Von Equistone Partners Europe beratene Fonds („Equistone“) haben sich mehrheitlich an Group of Butchers beteiligt. Verkäufer sind Fonds, die vom Private-Equity-Investor Nordian Capital Partners beraten werden („Nordian“). Das Management bleibt am Unternehmen beteiligt. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Group of Butchers mit Sitz im niederländischen Tilburg produziert und vertreibt qualitativ hochwertige Fleischerzeugnisse. Abnehmer der Produkte sind Supermärkte sowie Unternehmen des Out-of-Home-Segments.

Gegründet wurde Group of Butchers im Jahr 1997 unter dem Namen Dutch Grill Specialties. Heute vereint das Unternehmen insgesamt sechs lokale Fleischwarenhersteller in den Niederlanden und Belgien unter seinem Dach. Jeder Betrieb ist auf jeweils eigene Qualitätsprodukte spezialisiert und trägt damit zum breiten Produktangebot von Group of Butchers bei. Das Sortiment reicht von gepökeltem Rindfleisch über geräucherte Würste und Filet Americain bis hin zu gebratenem und gegrilltem Fleisch.

Group of Butchers beschäftigt 350 Angestellte, erwirtschaftet einen Umsatz von über 125 Millionen Euro und verfügt über eine breite sowie stabile Kundenbasis. Abnehmer der Produkte sind Einzelhandelsunternehmen, darunter große Supermarktketten, sowie Unternehmen des Out-of-Home-Segments. In den vergangenen drei Jahren hat Group of Butchers fünf Zukäufe („Add-Ons“) getätigt. Die Position im Markt konnte damit gestärkt, das Produktangebot verbreitert werden. Den Erfolg von Group of Butchers werden Gründer und Managementteam gemeinsam mit dem neuen Eigentümer fortschreiben. Sie bleiben an Bord und halten weiterhin Anteile.

„Im Namen von Group of Butchers möchte ich dem Team von Nordian für die Unterstützung in den zurückliegenden Jahren danken. Seit 2012 konnten wir mithilfe von Nordian unser Wachstum deutlich steigern“, sagt Nick Visser, einer der Geschäftsführer von Group of Butchers. „Nordian hat unsere Vision unterstützt und damit dazu beigetragen, unser Unternehmen zu einem führenden Anbieter von hochqualitativen Fleischprodukten weiterzuentwickeln.“

„Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Equistone, einem kapitalstarken Mittelstandsinvestor, der zudem über langjährige Erfahrung in der fleischverarbeitenden Industrie verfügt“, ergänzt Wilbert Wolfs, ebenfalls Geschäftsführer von Group of Butchers. „Gemeinsam mit Equistone werden wir hart daran arbeiten, noch mehr Kunden für unsere Qualitätsprodukte zu begeistern. Dazu wollen wir unsere Expansion weiter vorantreiben und den Ausbau unseres Produktportfolios fortsetzen.“

„Group of Butchers hat sich beindruckend entwickelt und als ein führender niederländischer Anbieter von hochqualitativen Fleischprodukten etabliert“, sagt Dr. Marc Arens, Partner bei Equistone. „Das ist eine hervorragende Plattform für die weitere Expansion. Gemeinsam mit dem Management wollen wir dem Unternehmen zu weiterem organischen Wachstum verhelfen und die Konsolidierung des Marktes auch in anderen Regionen durch zusätzliche strategische Zukäufe vorantreiben.“

„Wir bei Nordian sind stolz, in den vergangenen vier Jahren Teil der Wachstumsgeschichte von Group of Butchers gewesen zu sein“, sagt Ronald van der Heide, Partner bei Nordian. „Nick Visser, Wilbert Wolfs und ihrem Managementteam möchten wir für ihren Einsatz und ihre Zielstrebigkeit danken – für die Zukunft wünschen wir ihnen alles Gute. Wir sind davon überzeugt, dass Equistone ein starker Partner für die nächste Wachstumsphase von Group of Butchers sein wird.“

Verantwortlich für die Transaktion sind aufseiten von Equistone Dr. Marc Arens und Maximilian Göppert. Equistone wurde bei der Transaktion beraten von PwC (Commercial Due Diligence), Deloitte (Financial Due Diligence), KPMG (Tax Due Diligence), HuZ (Operational Due Diligence), Alantra (Debt Advisor) und A&O (Legal & Legal Due Diligence).

Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

Über Equistone Partners Europe
Equistone Partners Europe ist einer der führenden europäischen Eigenkapitalinvestoren mit einem Team von 37 Investmentspezialisten in sechs Büros in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Equistone beteiligt sich vor allem an etablierten mittelständischen Unternehmen mit guter Marktposition, überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial und einem Unternehmenswert zwischen 50 und 300 Mio. Euro. Seit der Gründung wurde Eigenkapital in mehr als 400 Transaktionen, hauptsächlich mittelständische Buy-Outs, investiert. Das Portfolio umfasst europaweit derzeit knapp 60 Gesellschaften, darunter 20 aktive Beteiligungen in Deutschland, in der Schweiz und in den Niederlanden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.equistonepe.com

Über Nordian Capital Partners
Nordian Capital Partners ist ein unabhängiger niederländischer Private-Equity-Investor, der in den Mittelstand investiert. Das Unternehmen fokussiert sich auf Mehrheitsbeteiligungen im niederländische Mittelstand und verwaltet zwei Fonds mit einem Volumen von über 500 Millionen Euro.
Weitere Informationen finden Sie unter www.nordian.nl

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Europäische Buy & Build-Aktivität im ersten Halbjahr 2016 auf dem Höchststand seit 2008

-Buy & Build Monitor von Silverfleet Capital zählt wesentlich mehr Add-on-Akquisitionen im ersten Halbjahr 2016 (325) als in den vorausgegangenen sechs Monaten (250)
-Durchschnittliche Größenordnung der Deals wächst von 45 Millionen britischen Pfund (59 Millionen Euro) auf 53 Millionen britische Pfund (69 Millionen Euro)
-Großbritannien und Irland bilden die aktivste Region, Deutschland, Österreich und Schweiz halten ihr Niveau auf Rang vier
-Skandinavien verdoppelt, Spanien und Portugal halbieren die bisherige Zahl der Add-ons
-Gleichbleibendes Level außerhalb von Europa

München, London, Paris, 17. November 2016. Die Buy & Build-Aktivitäten in Europa haben im ersten Halbjahr 2016 ihr höchstes Niveau seit 2008 erreicht. Die meisten Deals fanden in Großbritannien und Irland statt. Dies zeigt der aktuelle, halbjährlich erscheinende European Buy & Build Monitor (1) des Private-Equity-Unternehmens Silverfleet Capital. Der Buy & Build Monitor misst die weltweiten Add-on-Aktivitäten der in Europa ansässigen und Private-Equity-finanzierten Unternehmen; für die erste Jahreshälfte 2016 identifiziert er vorläufig 325 Add-ons im Vergleich zu 204 beziehungsweise 250 im ersten und zweiten Halbjahr 2015. Die deutschsprachige Region, weiterhin auf Platz vier, verzeichnete dabei mit 25 Deals ein Add-on weniger als im vorhergehenden Zeitraum. Der durchschnittliche Wert der Add-ons lag bei allen veröffentlichten Transaktionen in den ersten sechs Monaten 2016 bei 53 Millionen britischen Pfund (69 Millionen Euro)(2) – nach 45 Millionen britischen Pfund im vorangegangenen Halbjahr.

Traditionell korrelieren die Volumen der Add-on-Deals von PE-unterstützten Unternehmen mit den Buy-outs und folgen der Entwicklung im mittelständischen M&A-Index. Wie der aktuelle Report allerdings zeigt, haben die Add-ons den Buy-out-Markt mittlerweile überflügelt – dieser ist in der ersten Jahreshälfte weitgehend auf gleichem Niveau geblieben. Die beiden größten Add-on-Akquisitionen in diesem Zeitraum fanden im Finanzdienstleistungssektor statt: Tilney Bestinvest, unterstützt von Permira, erwarb das Unternehmen Towry für 600 Millionen britische Pfund (750 Millionen Euro); mit Hilfe von Nordic Capital kaufte die norwegische Lindorff für 246 Millionen Pfund (313 Millionen Euro) Aktua von Centerbridge und stieg damit in den Non-Performing-Loan-Markt in Spanien ein.

Geografische Trends

Die aktivste Region des ersten Halbjahres war Großbritannien und Irland mit 57 Transaktionen – zeitlich vor dem Brexit-Votum. Die größte Steigerung hatte Skandinavien zu verzeichnen, wo 53 Add-ons gegenüber 28 im vorangegangenen Halbjahr stattfanden. Schweden bildete hierbei mit 25 Deals die Spitze, gefolgt von Dänemark mit 14, Finnland mit acht und Norwegen mit sechs Deals. Von 20 im ersten Halbjahr 2015 beziehungsweise 31 im gesamten Vorjahr fiel die Region Spanien und Portugal auf nur sieben Add-ons ab – der regional schwerste Einbruch. Außerhalb Europas blieb Nordamerika das beliebteste Ziel für Add-ons – mit 22 lag die Anzahl mehr als doppelt so hoch wie in der Region Asien-Pazifik mit zehn Deals. Obwohl Brasilien als größte Volkswirtschaft Lateinamerikas gilt und diesjähriger Ausrichter der Olympischen Spiele ist, fand dort – vermutlich aufgrund der aktuellen politischen und ökonomischen Probleme – nur eine Transaktion der insgesamt fünf regionalen Add-ons statt.

Wertsteigerung durch Buy & Build

Gemeinsam mit einem Team der INSEAD Business School hat Silverfleet den Beitrag von Add-ons zu Wachstum und Investmentrendite untersucht. Das Forschungsergebnis legt nahe, dass einerseits die Multiple-Arbitrage(3) oftmals für die Add-ons stärker ausfällt als für die Plattformunternehmen, es aber andererseits weniger stark ins Gewicht fällt als das Potenzial des Add-ons für EBITDA-Wachstum. Abschläge in Bezug auf das Eingangs-Multiple eines Add-ons sollten deshalb generell keine alleinige Berechnungsbasis bilden.

Neil MacDougall, Managing Partner von Silverfleet Capital, kommentiert die Ergebnisse: „In den ersten sechs Monate des laufenden Jahres sind sowohl die Anzahl wie auch die durchschnittliche Dealgröße im Buy & Build-Markt stetig gewachsen. Angesichts eines immer teureren, aber nicht wachsenden Buy-out-Markts liegt es auf der Hand, dass Private Equity-Unternehmen ihre Portfoliofirmen zu Add-on-Akquisitionen ermutigen – so können hohe Einstiegspreise im Mittel heruntergefahren sowie EBITDA-Steigerungen und Anlageerlöse leichter erzielt werden. Der Entwicklung hat sicher auch in die Hand gespielt, dass sich der Kreditmarkt im Beobachtungszeitraum außerordentlich günstig dargestellt hat. Was Großbritannien betrifft, sind wir gespannt, welche Auswirkungen das Brexit-Votum im zweiten Halbjahr auf den Deal-Flow haben wird.“

Zum vollständigen Report gelangen Sie hier.

(1) Methodik

Die von Mergermarket aufbereiteten Daten umfassen ausschließlich Folgeakquisitionen von Unternehmen, deren Eigenkapital zu mehr als 30 Prozent von einem Private-Equity-Fonds gehalten wird. Die Plattform-Unternehmen müssen in Europa ansässig sein. Der Wert der Zukäufe muss fünf Millionen Euro übersteigen oder aber das Zielunternehmen muss mindestens einen Umsatz von zehn Millionen Euro aufweisen, um in die Berechnungen mit aufgenommen zu werden.

Eine Herausforderung dabei ist, dass die Daten, die für das letzte Halbjahr veröffentlicht werden, oft nicht vollständig sind. Besonders über die kleineren Zukäufe gibt es weniger Berichte, sie kommen häufig erst ans Licht, nachdem die Analyse abgeschlossen wurde. Um den Trend der gesamten Zukauf-Aktivitäten erfassen zu können, haben wir im Report 2015 zum ersten Mal eine Pro-Forma-Anpassung der Zahlen vorgenommen und eine Zahl für das vierte Quartal angenommen, die aus dem Durchschnitt der vorangegangenen drei Jahre (2012-2014) gebildet wurde. Im Rückblick war die Anpassung für das Quartal zu niedrig angesetzt und auch für das dritte Quartal 2015 war eine neue Anpassung nötig geworden.

Deshalb haben wir eine größere, um 30 Prozent angepasste Pro-Forma-Steigerung für das erste Halbjahr 2016 angewendet – so können wir Trends besser einschätzen und damit liegen auch wir bei dem Wert, der für das zweite Halbjahr 2015 akkurat gewesen wäre. Somit wurden 75 Pro-Forma-Akquisitionen zu den veröffentlichten Deals in 2016 hinzugerechnet. Aus den Pro-Forma-Zahlen detaillierte Ableitungen wie beispielsweise regionale Aufschlüsselungen vorzunehmen, ist allerdings schwer möglich. Daher haben wir uns dagegen entschieden.

(2) Basiert auf den 44 Deals, deren Details im Beobachtungszeitraum veröffentlicht worden sind

(3) Multiple-Arbitrage meint die Wertsteigerung eines Unternehmens zwischen Kauf und Verkauf, verbunden mit einem Anstieg des jeweiligen Gewinn-Multiples

Über Silverfleet Capital

Silverfleet Capital ist als Private-Equity-Investor seit 30 Jahren im europäischen Mid-Market aktiv und verwaltet derzeit rund 1,6 Milliarden Euro. Silverfleet Capitals zweiter unabhängiger Fonds wurde im Jahr 2015 geschlossen mit einem Volumen von 870 Millionen Euro.

Mit seinem 24-köpfigen Investment-Team in den Büros in München, London und Paris tätigt Silverfleet komplexe, grenzübergreifende Investments und erzielt Wertsteigerung durch seine „buy to build“-Investmentstrategie. Im Rahmen dieser Strategie beschleunigt Silverfleet das Wachstum seiner Tochterunternehmen, indem es in neue Produkte, Produktionskapazitäten und Mitarbeiter investiert, erfolgreiche Retailformate installiert oder Folgeakquisitionen tätigt.

Seit 2004 hat Silverfleet Capital 1,4 Milliarden Euro in 21 Unternehmen investiert, die rund 70 Akquisitionen getätigt und um die 160 Verkaufsstellen eröffnet haben.

Silverfleet hat sich auf vier Branchenschwerpunkte spezialisiert: Wirtschafts- und Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion und Einzelhandel sowie Freizeit- und Konsumgüter. In den vergangenen zehn Jahren hat der Private-Equity-Investor 30 Prozent seines Anlagevermögens in Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland investiert, 26 Prozent in Großbritannien, 25 Prozent in Skandinavien und 17 Prozent hauptsächlich in Frankreich und den Benelux-Staaten.

Silverfleet Capital verfügt über einen konstant soliden Investment Track Record. Zuletzt verkaufte Silverfleet den dänischen Schüttgutanlagenhersteller Cimbria(*) sowie Kalle, einen Hersteller von industriell gefertigten Wursthüllen (Investment Multiple von 3.5). Weitere bedeutende Exits waren Office, ein britischer Schuh-Einzelhändler (Investment Multiple von 3.4), und Aesica, ein führender Pharma-Vertragsentwickler und -hersteller (Investment Multiple von 3.3).

(*)Nennung des Investment-Multiples aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Mehr Informationen unter www.silverfleetcapital.com

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Spencer Stuart erweitert Financial Services Team mit Olaf Geretzki

Frankfurt / München (14. November 2016) – Die internationale Top Executive Search Beratung Spencer Stuart baut ihr Financial Services Team in Frankfurt weiter aus und holt dazu Olaf Geretzki an Bord. Der 42-jährige Diplom-Kaufmann verfügt über 15 Jahre Praxiserfahrung im Investmentbanking, Corporate Finance und Beteiligungsmanagement und war bisher sowohl als Berater als auch als Investor erfolgreich tätig. Bei Spencer Stuart wird er künftig vom Frankfurter Standort aus Banken, Asset Management-Anbieter und Immobilienunternehmen bei der Besetzung von Führungspositionen unterstützen.

Geretzki arbeitete zuletzt beim globalen Beratungsunternehmen AlixPartners in London, wo er als Director komplexe Turnaround- und Performance Improvement-Prozesse für namenhafte Private Equity Häuser in Interimspositionen begleitete. Vorherige Stationen umfassten Augusta & Co, Oaktree Capital Management und Morgan Stanley. Während seiner Zeit bei Oaktree schloss Geretzki mehrere große Transaktionen erfolgreich ab und war maßgeblich an der operativen und finanziellen Restrukturierung diverser Portfoliounternehmen beteiligt. Bei einem börsennotierten Immobilienunternehmen agierte er interimistisch als Chief Financial Officer.

„Wir freuen uns, dass wir Olaf Geretzki als ausgewiesenen Finanzmarktexperten gewinnen konnten. Die immer höhere Komplexität der Märkte gerade in den Bereichen Private Equity und Real Estate lässt die Nachfrage nach qualifizierten Führungspersönlichkeiten ansteigen“, sagt Nicolas von Rosty, Deutschland-Geschäftsführer von Spencer Stuart. „Neben Fach- und Branchenexpertise sind in Schlüsselpositionen dabei vor allem ein passendes Verständnis der aktuellen Situation eines Unternehmens und die erfolgreiche Integration in eine internationale Unternehmenskultur wichtig. Mit der breiten Erfahrung und Vernetzung Olaf Geretzkis können wir den Bedarf unserer Mandanten jetzt noch gezielter abdecken.“

Für den Frankfurter Standort von Spencer Stuart ist Geretzki bereits der zweite wichtige Neuzugang im laufenden Jahr: Seit dem Frühjahr verstärkt der Digitalisierungs-Experte Lars Gollenia die Praxisgruppe digitale Transformation. Er leitete zuvor weltweit die SAP Management Beratung.

Ein Foto von Olaf Geretzki, neuer Berater bei Spencer Stuart, finden Sie hier.

Über Spencer Stuart
Spencer Stuart ist seit der Gründung 1956 prägender Vordenker der Top Executive Search Beratung. Als einer der weltweit und in Deutschland größten Anbieter berät die im Besitz der Berater stehende Partnerschaft führende Unternehmen und Organisationen dabei, Schlüsselpositionen mit geeigneten Persönlichkeiten zu besetzen. Spencer Stuart ist weltweit mit 56 Büros in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Suche von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern und Führungskräften. Besondere Expertise hat Spencer Stuart auch bei der Begleitung von Nachfolgesituationen, bei strategischen Prozessen und Veränderungsphasen, bei der Potenzial- und Talententwicklung sowie beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Aufsichtsgremien.

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Unternehmen richtig finanzieren

Wie Sie die Liquiditäts- und Finanzierungspotentiale Ihres Unternehmens nutzen

Unternehmen richtig finanzieren

(NL/6611574416) Wie man Liquiditäts- und Finanzierungspotenziale im eigenen Unternehmen geschickt erkennen und nutzen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag. Die Fachautoren Harald Fischer und Andreas Sieg erläutern, welche Möglichkeiten einem Unternehmer für die Nutzung der Liquiditäts- und Finanzierungspotentiale zur Verfügung stehen.

Besondere Aufmerksamkeit wird dabei auf Themen wie das gezielte Ausschöpfen von Liquiditätspotentialen durch Werkzeuge wie das Working Capital Management (WCM) sowie weitere mögliche Maßnahmen wie zum Beispiel ein effizientes Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement gelegt. Eine Übersicht über zahlreiche pragmatische Werkzeuge zur Realisierung von Liquiditätspotentialen sowie eine Auflistung bewährter Ansätze für den Betriebsinhaber gibt dem Leser erste Ideen an die Hand.
Die Eignung der unterschiedlichen Maßnahmen ist natürlich immer abhängig von der Situation des jeweiligen Unternehmens. So muss jeder Unternehmer selbst die Maßnahmen ergreifen, die für ihn für eine Verbesserung der Liquidität seines Betriebs geeignet sind. Dafür ist eine genaue Analyse beziehungsweise Kenntnis der eigenen Unternehmenszahlen sowie der Unternehmensstrategie Grundvoraussetzung. Weitere Fragen zu diesem Thema beantworten Harald Fischer und Andreas Sieg sehr gerne in einem vertraulichen Gespräch.

Im nächsten Fachartikel der Ausgabe im Februar 2017 werden alternative Finanzierungsformen für Unternehmen im Mittelstand vorgestellt.

Der aktuelle Artikel kann als PDF auf der Internetseite www.fischer-ccf.de heruntergeladen werden.

Die Fischer Controlling Corporate Finance mit Sitz in Markdorf am Bodensee ist in drei Geschäftsbereichen tätig:

M&A:
Wir begleiten Sie beim Verkauf Ihres Unternehmens oder Ihrer Unternehmensbeteiligung, bei Gesellschafterwechseln sowie bei Nachfolgeregelungen oder suchen zur strategischen Erweiterung Ihres Unternehmens eine passende Beteiligung.

Finance:
Wir strukturieren Ihre Unternehmensfinanzierung und gehen dabei aktiv auf die Suche nach passenden Finanzierungspartnern, um den Finanzierungsprozess und die Konditionen gemeinsam zum Erfolg zu führen. Wir verfügen und pflegen hierbei intensive Kontakte zu ausgewählten Family Offices, Pensionsfonds und Beteiligungsgesellschaften. Die Optimierung Ihrer Finanzierungsstrategie, Sicherung der Liquidität und das Umsetzen unterschiedlicher Finanzierungsoptionen in die mittel- und langfristige Unternehmensfinanzierung gehören selbstverständlich zum Leistungsportfolio.

Controlling:
Wir steuern Ihre Beteiligungen, erstellen Bewertungen und betreiben ein systematisches Financial Monitoring der Beteiligung(en). Dabei erstellen wir je nach Auftragsart Reportings für Banken, Kapitalgeber, Gesellschafter und natürlich Inhaber.

Firmenkontakt
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Andreas Sieg
Riedheimer Straße 3
88677 Markdorf
07544 95 90 89 – 0
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