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Facebook-Fotowettbewerb für gelungene Ziegel-Architektur

Schnelle und einfache Teilnahme mit einem Post

BildAn die Kamera, fertig, los: Die Unipor-Gruppe sucht ab sofort attraktive Mauerziegel-Häuser in ganz Deutschland. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über die neue Facebook-Seite „Die schönsten Ziegelhäuser 2017“. Dafür genügt es, entweder den Rohbau mit Bautafel oder das fertige Gebäude zu fotografieren und das Bild anschließend zu posten. Ebenfalls gefragt ist eine kurze Beschreibung des abgebildeten Ziegelhauses: Wo steht es? Wer ist der Bauherr oder der Architekt? Was ist an dem Haus besonders schön? Welche Mauerziegel wurden verbaut? Eine interne Jury sichtet schließlich die Einsendungen und kürt vierteljährlich besonders schöne Objekte. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden interessierte Bauherren und Fachleute unter www.unipor.de/fotowettbewerb sowie auf Facebook unter www.facebook.de/ziegelhaus2017.

Über die Unipor-Gruppe
Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein bundesweiter Verbund mittelständischer Familienunternehmen, der an zwölf Standorten in Deutschland Mauerziegel herstellt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hochwärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Das Produktprogramm nebst umfassender Bauberatung wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
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Auf die inneren Werte kommt es an

Gefüllte Mauerziegel für qualitativ hochwertiges Bauen

BildVom Urbaustoff zum Hightech-Produkt: Mauerziegel haben sich über Jahrtausende immer weiter entwickelt. Heute ermöglichen moderne Produkte bauphysikalische Höchst-leistungen. Die jüngsten Ziegel-Gattungen überzeugen dabei durch innovative Dämmstoff-Füllungen. Diese können Wärmedämmung, Schallschutz und auch die Tragfähigkeit des Wandbaustoffes positiv beeinflussen. Die Unipor-Ziegel-Gruppe (München) nimmt hier eine Vorreiter-Rolle in Sachen technischer Entwicklungen ein: So machte der bundesweite Hersteller-Verbund schon mit der rein mineralischen Füllung seines „Coriso“-Mauerziegels einen entscheidenden Schritt in Richtung zukunftsfähiges Bauen. Neuerdings überzeugt auch die einzigartige Holzfaser-Füllung der „Silvacor“-Mauerziegel mit bauphysikalischen Bestwerten und einer besonders ökologischen Komponente.

Steigende Ansprüche an den Wärmeschutz und die Energiebilanz von Gebäuden fordern innovative Entwicklungen. Für moderne Gebäudehüllen mit hoher Energieeffizienz setzen Mauerwerk-Hersteller immer häufiger auf gefüllte Wandbaustoffe. Besonders Ziegel mit integriertem Dämmstoff-Kern ermöglichen gesundes, zukunftsfähiges Wohnen und Arbeiten in energetisch und ökologisch hochwertigen Gebäuden. Die Grundlage für den keramischen Wandbaustoff bildet der natürliche Rohstoff Ton, der im Brennofen sprichwörtlich „durchs Feuer geht“. Mittels natürlicher Zusätze wie Sägemehl als Porosierungsstoff entstehen während des Brennvorganges feine Poren. Zusammen mit der Lochbild-Geometrie der Ziegel verbessern sie die Wärmedämmung vielfach. Um diese noch einmal zu steigern und zugleich mit optimiertem Schallschutz und Tragfähigkeit zu kombinieren, werden moderne Mauerziegel mittlerweile mit besonderen Füllmaterialien versehen.

Für alle Fälle „Coriso“

Als ideale Ergänzung zum natürlichen Mauerziegel eignet sich etwa die mineralische Füllung des „Unipor Coriso“. Dieses Material zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Wärmeleitwert aus. Damit verbessern sich die ohnehin schon guten Dämmwerte der Ziegel noch einmal. Diese Eigenschaft spiegelt sich in der W-Klasse der Unipor-Mauerziegel wieder: Speziell für den Einfamilienhausbau entwickelt, ermöglichen sie niedrige Wärmeleitwerte der Außenwand von bis zu 0,07 W/(mK) und erfüllen mit der richtigen Planung auch Passivhausstandards.

Zusätzlich zum Wärmeschutz ist für den mehrgeschossigen Wohnungsbau guter Schallschutz unverzichtbar. Hier kommen die Unipor-Ziegel der WS-Klasse zum Tragen: Sie erreichen Spitzenwerte – sowohl in der Schall- als auch in der Wärmedämmung. Zudem zeichnen sich die gefüllten Mauerziegel durch ihre Feuerwiderstandsfähigkeit aus. Sowohl der Ziegel als auch die mineralische Füllung werden in die Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) eingestuft – gerade im dicht bewohnten Mehrgeschossbau ein Vorteil, da hier dem Brandschutz eine besondere Bedeutung zukommt.

Umweltfreundliche Innovation

Eine weitere, besonders nachhaltige und energieeffiziente Außenwandlösung ist die neuartige Holzfaser-Füllung des „Unipor Silvacor“. Dabei handelt es sich um schnell nachwachsendes, FSC-zertifiziertes Nadelholz, das maschinell in die Mauerziegel eingefüllt wird. Dieses Material lässt sich hervorragend mit dem Ziegel kombinieren und schafft somit ein umweltverträgliches Naturprodukt: ressourcenschonend und zugleich vollständig recyclebar.

Die neuartigen Dämmstoff-Füllungen steigern die Qualitäten herkömmlicher Mauerziegel: So ermöglichen sie etwa eine Verbesserung des Schallschutzes. Zugleich unterstützen sie durch ihre diffusionsoffene Struktur und die sorptionsfähigen Materialien den natürlichen Feuchtigkeitsausgleich. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Tragfähigkeit. Der isolierende Kern ermöglicht eine dickere Ausführung der Stege im Inneren der Hochloch-Ziegel und damit auch eine bessere Druckfestigkeit. Auf diese Weise halten gefüllte Mauerziegel hohen statischen Belastungen stand und eignen sich in besonderem Maße für den Mehrgeschossbau.

Des Ziegels Kern – problemlos zu verarbeiten

Die Entwicklung der Dämmstoff-Füllungen war bei Unipor von Beginn an auf industrielle Serienfertigung ausgerichtet. Entsprechend werden die Coriso- und Silvacor-Dämmstoffe automatisiert eingefüllt – unabhängig vom Lochbild des jeweiligen Ziegels. „Dies geschieht mittels eines von Unipor entwickelten Verfahrens. Dabei wird das eingefüllte Material so stark verdichtet, dass es in den Löchern hält“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Dadurch ist auch die spätere Verarbeitung problemlos möglich: Ob aufmauern, schneiden, schlitzen oder bohren – die Füllung rieselt nicht heraus, sondern behält ihre Form bei und verbleibt fest in den Ziegelkammern. So profitieren bereits die Verarbeiter von den Qualitäten des Wandbaustoffes.

Nähere Informationen sowie aktuelle Zulassungen zu den Mauerziegel-Gattungen „Unipor Coriso“ und „Unipor Silvacor“ finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de.

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Ruhig wohnen, gesund leben

Großstadtlärm mit massiven Ziegeln aussperren

BildVerkehrsgeräusche, Straßenbahnbetrieb oder Fluglärm: Die Entspannung zu Hause kommt besonders in Städten oft zu kurz. Überall lauern mögliche Lärmquellen. Damit das städtische Leben dennoch angenehm ruhig verlaufen kann, empfiehlt sich beim Neubau der Einsatz von Baustoffen mit hohen Schallschutzwerten. In Kombination mit den richtigen Fenstern eignen sich insbesondere massive Mauerziegel für den lärmsensiblen, urbanen Mehrgeschossbau.

Eine „Stadt der kurzen Wege“: Diese Idee will die Bundesregierung mit der neuen Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“ umsetzen. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit sollen näher zusammenrücken und so das Platzproblem in deutschen Städten verringern. Dieses Konzept bietet viele Vorteile, doch bedeutet mehr Aktivität auch mehr Lärmbelastung. Damit trotzdem ruhiges Wohnen und Arbeiten möglich ist, sollten Bauherren viel Wert auf effizienten Schallschutz legen.

Mauerziegel als Barriere gegen Schallwellen

„Je höher die Bevölkerungsdichte, desto wirkungsvoller sollte der Schallschutz sein. Die Verwendung von massiven Mauerziegeln ermöglicht hierbei ein ruhiges Zusammenleben auf engstem Raum“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe (München). Besonders im eigenen Heim ist Ruhe ein maßgeblicher Faktor für die Wohngesundheit. Denn anhaltende Lärmbelastung ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch den Körper sehr belasten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlafstörungen sind mögliche Folgen der Dauerbeschallung.

Wer in der Stadt leben möchte, muss meist mit einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vorlieb nehmen. Hier gilt es, die Bewohner vor äußeren als auch vor inneren Geräuschquellen zu schützen. Speziell für den Mehrgeschossbau entwickelte Baustoffe wirken hier unterstützend. So wird beispielsweise mit einem „Unipor WS08 Coriso“-Mauerziegel erhöhter Schallschutz für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bei richtiger Planung möglich. Die massive Beschaffenheit des Ziegels und sein mineralischer Dämmstoffkern wirken wie eine Barriere gegen die Schallwellen und schwächen sie ab. Für einen verbesserten vertikalen Schallschutz zwischen zwei Geschossen eignen sich zusätzlich spezielle Deckenrandelemente. Diese ermöglichen eine optimale Einbindung der Geschossdecke in die Außenwand. So erhöht sich die Schalldämmung im Wand-Decken-Anschluss. Damit wird ein ruhiges, nachbarschaftliches Miteinander möglich.

Nähere Informationen zu lärmschützenden Wohnlösungen erhalten Bauherren und Fachleute direkt bei der Unipor-Gruppe – abrufbar im Internet unter www.unipor.de (Rubrik „Bauherren-Infos“).

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Bauphysikalische Höchstleistungen in der Praxis

Mauerziegel-Gebäude: Energieeffizientes Wohnen kennt viele Formen

BildAnforderungen an die Bauplanung sind einem steten Wandel unterworfen. Ob Energieeinsparung, Schallschutz, Brandschutz oder Statik – normative Verschärfungen betreffen nicht nur Planer und Bauunternehmer, sondern ebenso die verwendeten Baustoffe. Moderne Mauerziegel haben das Potenzial, all diese Vorgaben zu erfüllen. Spezielle Produkte für jeden Einsatzbereich ermöglichen die Umsetzung von energetisch und statisch anspruchsvollen Bauvorhaben. Besonders im mehrgeschossigen Wohnungsbau bieten sich viele Möglichkeiten. Dank hochmoderner Produkte wie den gefüllten „Coriso“-Mauerziegeln der Unipor-Gruppe (München) entstehen in der Praxis planerisch komplexe Gebäude. Gelungene Beispiele finden sich in ganz Deutschland – so etwa in Landshut, Augsburg oder Lübeck.

Erhöhte Ansprüche an Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit beeinflussen die Bauplanung heute maßgeblich. Monolithisches Mauerwerk erfüllt diese Anforderungen in besonderem Maße und entspricht dabei zudem den Förderstandards der KfW-Bankengruppe. Gefüllte Hochloch-Wärmedämmziegel zeichnen sich beispielsweise durch niedrige Wärmeleitwerte aus. Das gilt sowohl für die mineralisch gefüllten „Unipor Coriso“-Ziegel als auch für die Mauerziegel der neuen „Unipor Silvacor“-Serie. Letztere erweisen sich aufgrund ihrer Dämmstoff-Füllung aus sortenreinen Nadelholzfasern als besonders ökologische Wandbaustoff-Variante. Die hochwärmedämmende Füllung in den Unipor-Ziegeln – ob Mineralwolle oder Nadelholzfaser – gewährleistet geringe Wärmeleitwerte von bis zu 0,07 W/(mK). Damit ermöglichen die Mauerziegel eine energieeffiziente Gebäudehülle bis hin zum Passivhausstandard. In der Praxis entstanden so bereits anspruchsvolle, zukunftsweisende Wohnkonzepte – etwa bei einem hocheffizienten Wohnpark in Landshut.

Wärmedämmung in Bestform: Plusenergiehaus in Landshut

Im Ludmilla-Wohnpark, einem ökologischen Vorzeigeobjekt, sind energieeffiziente Bauweise und Ziegel-Flächenheizsysteme schon heute Realität. Die in mehreren Bauabschnitten errichtete Wohnanlage entspricht dem Plusenergiehaus-Standard: Das heißt, dass hier durch Energiegewinnung mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Hoher baulicher Wärmeschutz und ein energiesparendes Heizkonzept leisten dabei einen wesentlichen Beitrag. Alle Häuser der Anlage erfüllen mindestens den Energiespar-Standard des KfW-Effizienzhauses 55. Auch der eingesetzte Mauerziegel „Unipor W07 Coriso“ gewährleistet mit seiner rein mineralischen Coriso-Füllung einen Wärmleitwert von 0,07 W/(mK). Ergänzt wird die hervorragende Wärmedämmung durch ein intelligentes Heizungskonzept der Unipor-Gruppe: Die Wandheizung „Unitherm“ überzeugt durch eine Energieersparnis von bis zu 40 Prozent gegenüber einer Fußbodenheizung und gibt eine gleichmäßige, behagliche Strahlungswärme ab.

Auf die Ruhe kommt es an: Wohnanlage in Augsburg

Beim Mehrfamilienhaus im Augsburger Prinz-Karl-Weg stand neben der Energieeffizienz besonders der Lärmschutz im Fokus. Doch Schall- und Wärmeschutz bedeuten für jeden Wandbaustoff zunächst einen Zielkonflikt. Der Wärmedämmziegel „Unipor W07 Coriso“ hat hierauf jedoch eine passende Antwort parat. Eindrucksvoll zu sehen ist dies beim Mehrfamilienhaus. Hier wurden nicht nur Wärme- und Schallschutz gekonnt kombiniert, sondern auch die höchst unterschiedlichen Vorgaben einer vielköpfigen Baugemeinschaft. So war es keine einfache Aufgabe, einen gemeinsamen Nenner für die Grundrisse zu finden. Das Flachdach sowie statisch freispannende Geschossdecken sind eine der architektonischen Antworten darauf.

Eine weitere wesentliche Voraussetzung war die Erreichung des Passivhausstandards. Hier lag die Lösung im richtigen Wandbaustoff: Bei modernen Coriso-Mauerziegeln von Unipor werden die Hohlkammern mit einem rein mineralischen Dämmstoffkern versehen, um die Wärmedämmung zu optimieren. Dadurch können Außenwandsysteme heute mit Coriso-Mauerziegeln auch ohne zusätzliche außenliegende Wärmedämmung (WDVS) realisiert werden. Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Verfüllung der Kammern wird der Schallschutz entscheidend verbessert, da die mineralische Dämmung auch Schallwellen in hohem Maße absorbiert. Auf diese Weise wird – bei richtiger Planung – auch der erhöhte Schallschutz sicher erreicht.

Gesundes Klima: Bestandsersatz in Lübeck

Massives Ziegelmauerwerk schützt jedoch nicht nur vor Kälte und Lärm. Ein gesundes, ausgeglichenes Raumklima spielt auch eine tragende Rolle. Besonders wichtig war dies für den Bau einer generationenübergreifenden Wohnsiedlung in Lübeck, die unter anderem auch eine Kindertagesstätte integriert. In den 60er-Jahren errichtet, war die ursprüngliche Siedlung im Stadtteil Kücknitz in die Jahre gekommen. Abriss und Wiederaufbau wurden unabdingbar. Daher bilden in der neuen Wohnsiedlung nun hochwärmedämmende „Unipor W09“-Mauerziegel die tragenden Wände der zweischalig aufgebauten, kerngedämmten Außenfassaden – in Punkto Ökologie, Ökonomie und Wohnkomfort ein richtungsweisendes Konzept. Mit einem U-Wert von 0,24 W/(m²K) erreicht der Unipor-Ziegel eine so hohe Wärmedämmung, dass die Mehrfamilienhäuser mit Kindertagesstätte dem KfW-Energieeffizienzhausstandard 55 entsprechen. Doch auch hier sprach nicht nur die Energieeffizienz für den Neubau mit Mauerziegeln: Gebrannter Ton hat die Fähigkeit, den Feuchtehaushalt besonders gut zu regulieren. Dies begründete die Entscheidung, Unipor-Mauerziegel neben den Außenwänden auch für alle tragenden Innen- sowie Wohnungstrennwände zu verwenden. Sie wirken sich positiv auf das Raumklima aus und verringern somit die Gefahr von Schimmelbildung.

Mit Ziegeln für die Zukunft planen

Als Baustoff mit jahrhundertelanger Tradition wird der Mauerziegel oft unterschätzt. Heutzutage punktet er nicht nur in Sachen Wärmedämmung, sondern auch in den Bereichen Schallschutz, Wohngesundheit und Wirtschaftlichkeit. Architekten und Bauherren vertrauen daher zurecht auf die ökonomischen und ökologischen Vorteile von Mauerziegeln – auch und gerade im mehrgeschossigen Wohnungsbau.

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Kompakte Einheit

Mit monolithischem Mauerwerk nachhaltig und effizient bauen

BildZukunftsorientiert und umweltbewusst: Monolithisches Ziegelmauerwerk steht für einfachen Aufbau, gesundes Wohnklima und eine lange Lebensdauer. Der natürliche Baustoff kann auch ohne zusätzlich angebrachte Dämmsysteme alle Anforderungen an eine moderne Gebäudehülle erfüllen. Denn der Einsatz massiver Mauerziegel ist nicht nur umweltschonend und energieeffizient: Ihre Unempfindlichkeit gegenüber Witterungseinflüssen ermöglicht lange Standzeiten, verbunden mit geringen Instandhaltungsmaßnahmen. So schaffen Bauherren auch für zukünftige Generationen ein wirtschaftliches und wohngesundes Heim.

Der Begriff „Monolith“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich etwa „aus einem Stück“. Die monolithische Bauweise kann demnach in ihrem sehr einfachen Aufbau auch als „einschalig“ bezeichnet werden. In Deutschland wird monolithisches Bauen am häufigsten mit Ziegelmauerwerk umgesetzt, welches von außen und innen verputzt oder mit Klinker verkleidet ist. Dank ihrer bauphysikalischen Leistungsfähigkeit erfüllen moderne, hochwärmedämmende Mauerziegel mittlerweile alle Anforderungen an Tragfähigkeit, Schall- und Wärmeschutz praktisch im Alleingang.

Auf ganzer Linie effizient

Die schlanke, einschalige Konstruktionsart ist besonders effizient und damit auch wirtschaftlich. „Ein monolithischer Wandaufbau mit Mauerziegeln reduziert die Verarbeitungsschritte im Vergleich zu mehrschichtigen Konstruktionen erheblich“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe (München). „Auf diese Weise wird die Errichtung des Rohbaus beschleunigt und weniger fehleranfällig. Dabei spart der Bauherr Zeit und Kosten.“

In der Nutzungsphase des Hauses überzeugt der Baustoff anschließend mit seinen ausgleichenden Qualitäten. Dank unzähliger Luftporen können Ziegel Sonnen- oder Heizungswärme in Form thermischer Masse speichern: An Sommertagen nehmen sie die Wärme der Sonne auf, im Winter speichert der Baustoff überschüssige Heizungswärme. Erst bei Bedarf geben Mauerziegel die Wärme wieder in die Räume zurück. So reguliert sich das Raumklima auf natürliche Weise. Durch den entsprechend reduzierten Energieverbrauch leistet das Ziegelmauerwerk einen wichtigen Beitrag zu Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit des Gebäudes.

Für Generationen bauen

Nachhaltige Wirtschaftlichkeit zeigt sich jedoch nicht nur im Energieverbrauch: Bauherren denken beim Bau des Eigenheims oft schon an die Zukunft. Massive Unipor-Mauerziegel können hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Die robusten Wandbaustoffe ermöglichen schließlich Gebäude-Standzeiten für mehrere Generationen und sind dabei ausgesprochen pflegeleicht. So verhelfen sie letztlich sowohl Bauherren als auch künftigen Bewohnern zu einer langen Nutzungsdauer ohne viel Erhaltungsaufwand.

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Belastbare Nachweise

Zuverlässig berechenbar: Schallschutz mit Ziegelmauerwerk nach DIN 4109

BildBaulicher Schallschutz im Hochbau ist eine anspruchsvolle Planungsaufgabe. Mit den modifizierten, detaillierten Berechnungsverfahren der überarbeiteten DIN 4109 lassen sich hier nun bessere rechnerische Prognosen erstellen. Aktuelle bauakustische Messungen im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel (AMz) bestätigen dies. Einen ausführlichen Überblick über das Thema verschafft dabei die neue AMz-Broschüre mit dem Titel „Baulicher Schallschutz nach DIN 4109“. Diese kann ebenso wie das praktische Bauphysik-Modul „Schall 4.0“ auf der Website der Unipor-Gruppe (Rubrik „Bauunternehmer-Service“) herunter-geladen werden.

Nach jahrelanger Überarbeitung wurde 2016 die veränderte DIN 4109 baurechtlich eingeführt. Sie löst die Fassung aus dem Jahr 1989 ab und nähert sich der rechnerischen Nachweisführung der europäischen Normenreihe DIN EN12354 an. Dabei haben sich die Anforderungen an den Schallschutz zwar nicht wesentlich verschärft, wurden jedoch dem aktuellen Stand der Technik angepasst. Entsprechend verändert präsentieren sich die neuen Nachweisverfahren: Mehr Transparenz, aber auch ein größerer rechnerischer Aufwand führen im Endeffekt zu hoher Schallschutz-Qualität, die auch messtechnisch bestätigt wird.

Bilanzverfahren statt Bauteileigenschaft

Wurden bisher die Werte zu baurechtlichen Schallschutz-Anforderungen nur aus den Tabellen des Beiblatt 1 zur DIN 4109:1989 abgelesen, müssen in Zukunft komplexere Parameter berücksichtigt werden. Denn der Schallschutz zwischen zwei Räumen ist keine reine Bauteileigenschaft, sondern eine differenzierte Bilanz aus unterschiedlichen Schallübertragungswegen. Das neue Rechenverfahren der DIN 4109:2016 berücksichtigt daher nicht nur die Direktschallübertragung, sondern bezieht auch flankierende Bauteile, Schallnebenwege und die Stoßstellendämmung von Bauteilanschlüssen mit ein.

Demnach ist der bauliche Schallschutz eine anspruchsvolle Planungsaufgabe, die mit entsprechenden Programmen eine zielsichere Umsetzung aller Schallschutz-Prognosen ermöglicht. Hier schafft beispielsweise das Bauphysik-Modul „Schall 4.0“ Abhilfe, das die Unipor-Ziegel-Gruppe (München) in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel anbietet. „Die Berechnungen ergeben zuverlässige Prognosen für die Schalldämmung, basierend auf einer akustischen Energiebilanz“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber.

Prognosen vs. bauakustische Messungen

Diese rechnerischen Prognosen sollen schließlich mit hoher Sicherheit am Bau umgesetzt werden. „Um eventuelle Toleranzen im Berechnungsergebnis auszugleichen, wird ein pauschaler Sicherheitsabschlag von zwei Dezibel angesetzt“, so Fehlhaber. „Ob die prognostizierten Werte auch eingehalten werden, kann eine bauakustische Messung überprüfen.“

Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel wurden zur Überprüfung der Prognosesicherheit speziell für Ziegelmauerwerk entsprechende Tests durchgeführt. Anschließend folgte ein Vergleich der vorhandenen Luftschall-Dämmwerte mit den Prognoseberechnungen. Insgesamt wurden 45 Messberichte von Gebäuden aus den Jahren 2002 bis 2015 von neun unabhängigen Ingenieurbüros miteinbezogen. Die Untersuchungen ergaben eine hohe Übereinstimmung der Messwerte mit den Prognosen. Monolithisches Ziegelmauerwerk kann demnach besonders in Kombination mit hochwertigen Anschlussdetails – wie etwa dem Unipor-Systembauteil Deckenrandelement – sogar erhöhte Schallschutzwerte erreichen, die die Mindestanforderungen der DIN 4109 mühelos übertreffen.

Neue Broschüre zum Schallschutz nach DIN 4109

Für eine optimierte Prognose können Fachplaner spezielle Materialparameter und Konstruktionsmöglichkeiten von Ziegelmauerwerk berücksichtigen. Dazu bietet die neue AMz-Broschüre „Baulicher Schallschutz nach DIN 4109“ eine verlässliche Grundlage: Mit einer Einführung in die wichtigsten Begriffe, einem praktischen Überblick zu den aktuellen Normänderungen sowie vielfältigen Konstruktionsempfehlungen schafft die umfangreiche Infoschrift solide, herstellerübergreifende Kenntnisse für den Schallschutz mit Ziegelmauerwerk.

Weitere Informationen zum Thema „Baulicher Schallschutz im Hochbau“ sind direkt bei der Unipor-Geschäftsstelle erhältlich – bestellbar per Telefon (089-74986780) oder E-Mail (marketing@unipor.de).

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Natürlich ausgeglichen

Gesundes Raumklima mit frischer Luft und ökologischen Baustoffen

BildDie Räume, in denen wir uns täglich aufhalten, wirken sich auf unser Wohlbefinden aus. So fördern natürliches Licht und frische Luft nachweislich die Konzentration und vertreiben die Müdigkeit. In modernen Häusern ist regelmäßiges Lüften dabei besonders wichtig: Denn hier wird die Gebäudehülle immer dichter, wodurch der Luftaustausch zunehmend über die Fenster oder mithilfe technischer Anlagen erfolgen muss. Eine ausgewogene Raumlüftung kann dabei mit guten Wandbaustoffen zusätzlich unterstützt werden. Diese verhindern, dass sich Feuchtigkeit sammelt und negativ auf die Gesundheit oder die Bausubstanz auswirkt.

Aufatmen in den eigenen vier Wänden: Richtiges Lüften verbessert nicht nur das Raumklima, sondern ist auch wichtig für die Gesundheit. Durch den Luftaustausch werden Schadstoffe im Gebäude reduziert – beispielsweise das Kohlenstoffdioxid der Atemluft oder Feinstaub. Zugleich reguliert sich der Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft auf natürliche Weise. Dieser liegt im Idealfall zwischen 40 und 60 Prozent. Geht der Wert darüber hinaus, steigt das Risiko der Schimmelbildung.

Frische Luft im ganzen Haus – aber richtig

Mindestens zweimal täglich sollte die verbrauchte Raumluft ausgetauscht werden – besonders nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen. Am besten geeignet ist Quer- oder Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern über einige Minuten. Auf diese Weise gelangt schnell frische, trockene Luft in die Wohnräume, während die Feuchtigkeit nach außen abgeführt wird. Lüftung bei dauerhaft gekippten Fenstern braucht dagegen wesentlich länger und kühlt dabei das Gebäude aus. So entsteht besonders bei niedrigen Außentemperaturen ein unnötiger Energieverlust.

Wohlfühlklima in jedem Raum

Wertvolle Energie einzusparen und so die Umwelt zu schützen, ist auch das Ziel moderner Gebäudehüllen. Dazu werden innovative Wandbaustoffe verwendet, die sich zugleich positiv auf das Raumklima auswirken. So sind beispielsweise rein mineralische Mauerziegel nicht nur schadstofffrei, sondern auch diffusionsoffen. „Während des Brennvorgangs entstehen im Ziegel viele feine Poren, sogenannte Kapillare. Diese regulieren die Luftfeuchtigkeit, indem sie überschüssige Luftfeuchte im Gebäude aufnehmen und speichern“, erklärt Dr. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Ziegel-Gruppe. „Erst bei Bedarf gibt das Mauerwerk sie wieder in den Raum ab.“ Auf diese Weise bleibt die Luftfeuchtigkeit – und damit auch das Wohnklima – angenehm konstant. Das Risiko der Schimmelbildung wird gleichzeitig effektiv reduziert, da sich keine Feuchtigkeit auf den Wänden absetzt.

Weitere Informationen zum Thema „Wohngesundes Bauen“ finden Bauherren und Profis im Internet unter www.unipor.de (Rubrik „Bauherren-Infos“).

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Transparente Ökobilanz

Umwelt-Produktdeklarationen bestätigen ökologische Qualität von Mauerziegeln

BildAktuelle Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) weisen Mauerziegel jetzt offiziell als besonders ökologisch aus. Sowohl gefüllte als auch ungefüllte Unipor-Mauerziegel werden somit gemeinsam mit anderen Ziegelprodukten in ihrer Umweltverträglichkeit messbar gemacht. Die unabhängige Zertifizierung ermöglicht eine einheitliche Basis für ökologische Gebäudebewertungen von massiven Ziegelhäusern. Nur so können Bausysteme im Hinblick auf ihre Nachhaltigkeit europaweit verglichen werden. Mauerziegel überzeugen dabei auf voller Linie – vom Rohstoffabbau, über die Nutzung bis hin zur Entsorgung.

Nachhaltige Bauten sind umweltschonend und zukunftssicher. Zudem erzielen sie oftmals bessere Verkaufs- oder Mietpreise und weisen im Allgemeinen höhere Auslastungen als konventionell errichtete Gebäude auf. Doch ein Gebäude als nachhaltig zu definieren, ist komplex. Für eine entsprechende und umfassende Bewertung reichen die üblichen Angaben zum Ressourcen- oder Energieeinsatz heutzutage nicht mehr aus. Abhilfe schafft hier die ökologische Gebäudebewertung nach DIN EN 15978 zur Nachhaltigkeit von Bauwerken. Grundlage für diese Art der Bewertung bilden unabhängige Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs). Nun bestätigen erstmals zwei dieser EPDs auch offiziell die ökologische Qualität von mineralischen Mauerziegeln.

Mauerziegel: energieeffizient, beständig und robust

Die Deklarationen gelten für sowohl ungefüllte als auch dämmstoffgefüllte Mauerziegel. Dank ihnen werden unter anderem auch Informationen zum Verpackungsmaterial, zum Brand- oder Feuchtigkeitsverhalten sowie zur Verarbeitung in die Bewertung miteinbezogen. Die EPDs definieren die ökologischen Eigenschaften von Mauerziegeln in ihrem gesamten Lebenszyklus. Die anschließende Wirkungsabschätzung baut auf diese Bilanz auf und benennt konkrete Umweltauswirkungen. Das Ergebnis dieser unabhängigen Untersuchung bestätigt jetzt: Massive Mauerziegel bestehen aus natürlichen Rohstoffen und werden umweltschonend und so energieeffizient wie möglich hergestellt. „Die Unipor-Ziegelwerke achten schon seit jeher auf eine moderne und ökologische Produktion. Dazu zählen unter anderem kurze Transportwege, großflächige Solaranlagen, schonender Ressourceneinsatz und mehrfach genutzte Energie“, erklärt Dipl.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Zusätzlich überzeugen Mauerziegel laut EPDs durch ihre Langlebigkeit. „Ziegel sind enorm wertstabil und wohngesund“, betont Fehlhaber. Die aktuellen EPDs gehen von einem Betrieb von durchschnittlich 150 Jahren aus. Auch hinsichtlich Rückbau und Entsorgung sind die ökologischen Vorteile nun transparent: Produktionsbruch wird schon seit Jahren wiederverwertet. Aber auch sortenreine Mauerziegel, die aus Rückbau anfallen, sowie Ziegelbruch können problemlos recycelt oder entsorgt werden.

Europaweit vergleichbar

Alle EPDs beruhen auf der Europäischen DIN EN 15804 sowie internationalen Normen (ISO 14025; ISO 14040ff). So können nun auch Mauerziegel europaweit mit anderen Wandbaustoffen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit verglichen werden. EPDs bieten so erst die Basis für aussagekräftige Zertifizierungssysteme ganzer Gebäude. Die Deklarationen für Mauerziegel sind sowohl auf der Unipor-Internetseite unter www.unipor.de als auch auf der Internetseite des Instituts Bauen und Umwelt (IBU, Berlin) einsehbar – unter www.ibu-epd.com. Durch die vollständige Offenlegung kann das aus verschiedenen Bauprodukten zusammengesetzte System „Gebäude“ optimal nach umweltverträglichen Aspekten bewertet werden.

Weitere Informationen zum nachhaltigen Bauen mit Unipor-Mauerziegeln sind direkt bei der Unipor-Geschäftsstelle in München erhältlich – bestellbar per Telefon (089-74986780) oder E-Mail (marketing@unipor.de).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegel System“ angeboten.

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Innen wie außen exklusiv

KfW-70-Mehrfamilienhaus in Stuttgart-Degerloch: Neuer „Unipor WS08 Coriso“-Ziegel für schlanke Wände

BildHochwertige Eigentumswohnungen in attraktiver Lage schaffen: Das ist das Anliegen der Fermo Massivhaus AG beim Bau ihres schlüsselfertigen Mehrfamilien-Wohnhauses in Stuttgart-Degerloch. Das Unternehmen nutzte dabei die Vorteile der monolithischen Ziegelbauweise und verwendete den gefüllten Mauerziegel „Unipor WS08 Coriso“. Dieser trägt ohne Zusatzdämmung schon mit einem schlanken 30 Zentimeter-Mauerwerk zum KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 70 bei. Ausschlaggebend für den hohen baulichen Wärmeschutz mit einem U-Wert der Außenwand von 0,25 W/(m²K) ist die geringe Wärmeleitfähigkeit des Mauerziegels von 0,08 W/(mK) – vorrangig resultierend aus der mineralischen Dämmstoff-Füllung und seinem ausgefeilten Lochbild.

Der Stadtbezirk Degerloch gehört zu den besonders gefragten Wohnadressen von Stuttgart. Neben einer exzellenten Verkehrsanbindung an das Stadtzentrum und einer gut ausgebauten Infrastruktur kennzeichnen zahlreiche Villen und freistehende Wohnhäuser mit großen Gärten den Standort. Die angestrebte Exklusivität drückt sich beim Mehrfamilienhaus an der Lustnauerstraße schon äußerlich in einer anspruchsvollen Gestaltung aus: Die Eingangsfassade wird durch zwei leicht vorspringende Gebäudeteile ästhetisch gegliedert. Die im beige-grauen und weißen Farbton akzentuierten Fassadenbereiche setzen reizvolle optische Akzente und lockern das Erscheinungsbild lebendig auf.

Offene Raumplanung – besonders viel Wohnfläche

Mit zwei Vollgeschossen und dem über zwei Etagen ausgebauten Dachgeschoss verfügt die Immobilie über eine Wohnfläche von insgesamt 759 Quadratmetern. Diese verteilen sich auf sechs unterschiedlich große Wohneinheiten. Die beiden Maisonette-Wohnungen im Dachgeschoss weisen mit 177 beziehungsweise 143 Quadratmeter besonders viel Fläche auf. Bei der gesamten Grundrissplanung wurde dabei viel Wert auf Offenheit gelegt. So bilden die Bereiche für Kochen, Essen und Wohnen durch Verzicht auf trennende Wände eine räumliche Einheit. Diese sorgt für eine kommunikative und gemütliche Wohnatmosphäre. Großflächige Fenster und Fensterschiebetüren sowie Übereckverglasungen lassen zudem auf der nach Südwesten orientierten Gebäuderückseite viel Tageslicht ins Gebäudeinnere. Gleiches gilt wegen der sehr großflächigen Dachverglasung auch für die größere Maisonette-Wohnung. Alle Wohnungen sind mittels installierten Aufzugs barrierefrei zu erreichen. Das Untergeschoss ragt über die überbaute Grundfläche deutlich hinaus und bietet dadurch besonders viel Platz für Nebenräume und Tiefgarage. So stehen neben einem Abstellraum fast allen Wohneinheiten zwei Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die Zufahrt zur Tiefgarage über einen im Erdgeschoss in das Gebäude integrierten Pkw-Lift.

Fermo Massivhaus: Seit mehr als 50 Jahren am Markt

Die zurzeit 180 Mitarbeiter der Fermo Massivhaus AG (Murr) konnten 2015 auf eine erfolgreiche 50-jährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Mehr als 2.000 erbaute Massivhäuser im Großraum Stuttgart und der näheren Umgebung sprechen für sich. Solidität, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kunden, die nach der Schlüsselübergabe nicht endet, und die gewährleistete Qualität durch sorgfältige Planung und Bauausführung tragen zur hohen Kundenzufriedenheit bei.

Ziegelmauerwerk: wärmedämmend und wertstabil

Die massive Bauweise des Objektes macht die Immobilie besonders wertstabil – zum Vorteil der Wohnungskäufer: „Da wir grundsätzlich unsere Häuser mit einschaligen Wänden errichten, kommen bei uns nur Baustoffe zum Einsatz, die zum Wohle der späteren Wohnungsnutzer eine hohe und andauernde Wohnbehaglichkeit sicherstellen“, erklärt die für das Objekt zuständige Fermo-Projektleiterin Dipl.-Ing. Architektin (FH) Carolin Rössle. „Deshalb kam für uns nur ein Außenwandbaustoff infrage, der ohne Zusatzdämmung durch gewährleistete Diffusionsoffenheit zu einem ausgeglichenen Raumklima beiträgt. Zugleich war natürlich ein hoher Wärme- und Schallschutz Voraussetzung“, ergänzt Rössle. Außerdem sollte der Wandbaustoff angesichts der hochpreisigen Grundstückslage mit einer möglichst schlanken Wand die nutzbare Wohnfläche vergrößern. Der neue Alleskönner-Ziegel „Unipor WS08 Coriso“ bot angesichts dieser Vorgaben die optimale Lösung: Er ist von der Unipor-Gruppe (München) extra für den energiesparenden Mehrfamilienwohnungsbau entwickelt worden. Für das Objekt in Stuttgart-Degerloch hat das Unipor-Mitgliedswerk Schmid aus Bönnigheim die Mauerziegel hergestellt und geliefert. Dank seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung in den Ziegellochungen und einem ausgefeilten Lochbild weist der Unipor WS08 Coriso dabei eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,08 W/(mK) auf. Aufgrund des niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,25 W/(m²K) trägt das nur 30 Zentimeter dicke Mauerwerk plus beidseitiger Verputzung (Außenputz 2,0 Zentimeter; innen 1,5 Zentimeter Gipsputz) entscheidend zum Heizenergie sparenden Wärmeschutz der Gebäudehülle bei.

Tragkraft und Schallschutz inklusive

Der Unipor WS08 Coriso-Ziegel zeichnete sich aus Sicht des Bauträgers nicht nur durch seinen hohen Wärmeschutz aus. „Er verknüpft als vermauerte Wand die ausgezeichnete Wärmedämmung zugleich mit hoher Tragfähigkeit sowie gutem Schallschutz“, ergänzt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Ein gerade im Mehrfamilienwohnungsbau entscheidender Pluspunkt, da hier neben ausreichender statischer Belastbarkeit insbesondere auch hoher Schallschutz bei der Festlegung des Wandbaustoffes zu berücksichtigen ist. „Der eingesetzte Unipor WS08 Coriso erreicht die Festigkeitsklasse 10. Er verfügt über eine für einen Wärmedämmziegel vergleichsweise gute zulässige Druckspannung von 1,2 Mega-Newton pro Quadratmeter“, ergänzt Fehlhaber.

Zusätzlich wirkt sich die Vermauerung in Dünnbettmörtel durch die geringere Verformung des Mauerwerks in Quer- und Längsrichtung positiv auf dessen Tragfähigkeit aus. Der geringe Fugenanteil trägt im Verbund mit der Dämmstoff-Füllung und dem ausgeklügelten Lochbild zudem zum hervorragenden Schallschutz bei. So erzielte der Unipor WS08 Coriso bei Schallschutz-Messungen der renommierten Hochschule für Technik in Stuttgart beeindruckende Schallschutzwerte von Rw,Bau,ref = 51,3 Dezibel – und das bereits in einer Wanddicke von 30 Zentimetern.

„Unipor Coriso“-Ziegel werden mit Wärmeleitfähigkeiten von 0,07 bis 0,10 W/(mK) und in mehreren Festigkeiten und Formaten hergestellt. So können die maßgeschneiderten Mauerziegel individuell unterschiedliche Anforderungen sowohl an Wärme- und Schallschutz als auch an die Tragfähigkeit optimal erfüllten. Aus diesem Grund kam auf der Gebäuderückseite des Stuttgarter Objektes bei einzelnen Wandabschnitten auch der „Unipor WS10 Coriso“-Ziegel zum Einsatz. Dieser überzeugt mit der Festigkeitsklasse 12 und einer zulässigen Druckspannung von 1,9 MN/m².

Kostenloser Service: Vorführung des Mauertec-Systems

Beim Rohbau konnte die Fermo Massivhaus AG (Murr) ihre seit Unternehmensgründung besonders bewährte Kernkompetenz unter Beweis stellen. Die Ausführung des Coriso-Mauerwerks erfolgte entsprechend der bauaufsichtlichen Zulassung Z17.1-1114 und der DIN 1053 mit einer deckelnden Lagerfuge aus Dünnbettmörtel „maxit mur 900 D“. Bei der Verlegung nutzten die Verarbeiter das von der Unipor-Gruppe entwickelte Mauertec-System, das eine zügige Planziegelvermauerung im Dünnbettverfahren ermöglicht. Die speziellen Vorteile des Systems wurden den Maurern als kostenloser Service direkt vor Ort von Maurermeister Willi Faas vom Ziegelwerk Schmid vorgeführt. Er demonstrierte anschaulich, wie sich der mit dem Rühreinsatz Collomix DLX 150 besonders cremig zubereitete Dünnbettmörtel nach dem Einfüllen in das Mörtelauftragsgerät UnimaxX in geschlossener Fläche und exakter Dicke auf einer verlegten Ziegelreihe auftragen lässt. Die Verarbeiter setzten die Verlegetipps von Faas konsequent um. Der Coriso-Ziegel erwies sich so auch in der Anwendung als sehr verarbeitungsfreundlich und ließ sich unproblematisch sägen und anbohren. Da aufgrund der Nut-Feder-Ausbildung der Steinstirnseiten eine Stoßfugenvermörtelung nicht erforderlich war, entstand in kurzer Zeit ein besonders homogenes Qualitätsmauerwerk.

KfW-Standard 70 dank energetischer Bauweise

Nach Vorgabe des Bauträgers soll das Wohngebäude den KfW- Energieeffizienzhausstandard 70 erfüllen. Aus diesem Grund befindet sich – neben dem sichergestellten hohen baulichen Wärmeschutz der Gebäudehülle – in jeder Wohnung eine Energie sparende Luft-Wasser-Wärmepumpe zum effizienten Heizen. Der weitere Innenausbau wurde im Spätsommer 2016 abgeschlossen. Hier tragen neben der hochwertigen Innenausstattung, wie Echtholzparkett und exklusive Sanitäreinrichtung, unter anderem auch üppige Bepflanzungen und ein Kinderspielplatz zur nutzerfreundlichen Attraktivität der Immobilie bei.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

Über:

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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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Geprüft und zugelassen

Bauaufsichtliche Zulassung für „Unipor W07 Silvacor“

BildVom Deutschen Institut für Bautechnik bestätigt: Der holzfasergefüllte Mauerziegel „Unipor W07 Silvacor“ ist nun bauaufsichtlich zugelassen (Z-17.1-1162). Die ökologische Wandbaustoff-Variante hat erwiesenermaßen einen Wärmeleitwert von nur 0,07 W/(mK) – und ermöglicht somit einen U-Wert von bis zu 0,14 W/(m²K). Auf diese Weise lässt sich massives Mauerwerk mit hohen energetischen Anforderungen errichten – nach aktuellen KfW-Förderstandards und bis hin zum Passivhaus. Zugleich erreicht der Silvacor auch erhöhte Schallschutzziele: Dank eines Schallschutzwertes von mindestens RW,Bau,ref = 47 Dezibel entsteht eine ruhige Wohnatmosphäre. „Der isolierende Kern aus sortenreinen Nadelholzfasern hat nicht nur viele bauphysikalische Vorteile, sondern ist dabei ressourcenschonend und vollständig biologisch abbaubar“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der bundesweiten Unipor-Gruppe. „Damit eignet sich der Silvacor-Mauerziegel besonders für ökologische Bauprojekte mit Fokus auf gesundem Raumklima und hoher Energieeffizienz.“ Die aktuelle Zulassung sowie weitere Informationen finden Fachleute und Bauherren ab sofort auf der Unipor-Webseite.

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