öffentliche Verwaltung

now browsing by tag

 
 

XBau-2.0-Standard für Online-Lösungen in der Bauaufsicht wichtig

Die verpflichtende Unterstützung von XBau 2.0 sichert die Zukunftsfähigkeit von Software-Lösungen für die Bauaufsicht und im Virtuellen Bauamt

BildDettingen/Teck, 8.3.2018 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokumentbasierte Software und moderne Webanwendungen, empfiehlt den Bauaufsichtsbehörden in Kommunen und Landkreisen, in Ausschreibungen für neue IT-Verfahren zur Bauaufsicht, zur Baugenehmigung oder auch für Online-Lösungen zum Virtuellen Bauamt, zwingend die vollständige Unterstützung des XÖV-Standards XBau 2.0 einzufordern.

Der Standard wurde vom IT-Planungsrat als verbindlich verabschiedet und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Lösungen für das Virtuelle Bauamt, die den XBau-2.0-Standard nicht vollumfänglich unterstützen, führen unweigerlich zu Mehrkosten und mangelnder Effizienz.

XBau 2.0 als zentrales Austauschformat für Softwaresysteme im Baugenehmigungsprozess

XBau ist ein XML-basierter Standard für den Datenaustausch der Bauaufsichtsbehörden mit ihren Kommunikationspartnern. Dazu gehören auf Seiten des Bauherrn beispielsweise Architekten, Prüfsachverständige und Fachplaner, in der Verwaltung verschiedene Ämter und als dritte Gruppe Fachbehörden und die Gemeinde. Der Standard XBau definiert die Prozesse und das Format der im Rahmen dieser Prozesse zu sendenden bzw. empfangenden Nachrichten.

Unter Verwendung von XBau als Kommunikationsstandard können alle beteiligten Fachverfahren und Softwaresysteme einfach miteinander gekoppelt werden. Damit werden die entsprechenden Fachbehörden in die Lage versetzt, ihre Prozesse ämterübergreifend und medienbruchfrei auszuführen. Das führt zu erheblichen Effizienzgewinnen und beschleunigt den Entscheidungsprozess deutlich: Vom Antragsteller eingehende XBau-konforme Daten und Unterlagen können bei Prüfungen der Bauaufsicht sofort einbezogen werden. An Dritte im Prozess können Daten maßgeschneidert geliefert werden. Fachbehörden, die von der Bauaufsicht an Prozessen der materiellen Prüfung beteiligt werden, profitieren ihrerseits, weil sie effizienter mit der Bauaufsicht zusammenarbeiten können.

Baugenehmigungsprozess besonders lohnenswert für E-Government

Die komplexen Prozesse im Bauwesen mit ihren vielen Akteuren und umfassenden Datenanforderungen sind aus drei Gründen besonders lohnenswert für den Einsatz moderner E-Government-Lösungen. Zum einen ist das Potential für Effizienzsteigerungen besonders hoch. Alle Akteure profitieren von der direkten Anbindung ihrer Fachverfahren und Online-Lösungen untereinander. So werden unnötige Doppelerfassungen von Daten vermieden und die Bearbeitungsschritte können an vielen Stellen parallel erfolgen. Durch die elektronische Kommunikation können alle Beteiligten aufseiten des Bauherrn und der Verwaltung zeitnah reagieren und so lange Laufzeiten vermeiden.

Zweitens sind das Interesse und die Nachfrage auf Seiten der Bürger, Architekten und Unternehmen besonders hoch. Kürzlich veröffentlichte Nutzungszahlen zum Zuständigkeitsfinder in Thüringen zeigen, dass die Zugriffe auf den Zuständigkeitsfinder auf einem bereits hohen Niveau weiter steigen und Anfragen bezüglich Baugenehmigungen zu den beliebtesten Anfragen gehören.

Als dritter Grund ist die zentrale Bedeutung des Themas Baugenehmigung für die allgemeine Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Verwaltung zu nennen. Schleppende Genehmigungsverfahren für neue Bauvorhaben erzeugen erhebliche Öffentlichkeit, stehen sinnbildlich für eine ineffiziente Verwaltung und gelten als Standortnachteil für die Kommunen. Auch die effiziente Einbeziehung der Bürgerinteressen im Sinne der E-Partizipation ist über Online-Verfahren sehr viel einfacher möglich.

Moderne Online-Lösungen für den Baugenehmigungsprozess bauen Hürden ab

Mit der umfassenden Nutzung von XBau 2.0 zum Datenaustausch zwischen den Verfahren ist ein weiteres Element für erfolgreiche Lösungen wichtig: Die moderne und intuitive Ansprache der verschiedenen Nutzergruppen. „Der Einsatz unserer Lösung für das Virtuelle Bauamt im Landkreis Nienburg hat gezeigt, wie wichtig eine moderne Benutzeroberfläche für die medienbruchfreie Kommunikation mit den beteiligten Fachbehörden bei der Einholung von Stellungnahmen ist“, sagt Thilo Schuster, geschäftsführender Gesellschafter bei cit. „Sie führt die Benutzer auch durch komplexe Eingaben. Zusätzlich ist die Unterstützung mobiler Geräte wie Smartphones oder Tablets ein wichtiges Element für den Erfolg.“

Die Datenzentrale Baden-Württemberg (DZBW) hat auf Basis der E-Government-Plattform cit intelliForm das Produkt KM-VirtuellesBauamt entwickelt, das eine bewährte Lösung für die medienbruchfreie Kommunikation aller Prozessbeteiligten bietet. Neben der Unterstützung von Standards besticht die Lösung durch moderne Assistenten und komfortable Benutzeroberflächen. Das ist für die reibungslose Zusammenarbeit aller an einem Bauvorhaben Beteiligten über eine gemeinsame digitale Plattform wichtig.

Mehr Informationen zur Lösung KM-VirtuellesBauamt der DZBW:
http://www.datenzentrale.de/,Lde/Start/Die+Loesungen/KM-VirtuellesBauamt.html

Weitere Informationen zur Produktfamilie cit intelliForm für E-Government, Formularmanagement und moderne Webanwendungen:
https://www.cit.de/produkte

Über:

cit GmbH
Herr Andreas Mühl
Kirchheimer Str. 205
73264 Dettingen/Teck
Deutschland

fon ..: +49 7021 / 950 858 -65
fax ..: +49 7721 9169 500
web ..: http://www.cit.de
email : presse@cit.de

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u. a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio unter www.cit.de .

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 9461 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com

Wirtschaftlichkeitsrechnung in der öffentlichen Verwaltung – Praktisches Lehr- und Arbeitsbuch

Jacqueline Reichardt macht in „Wirtschaftlichkeitsrechnung in der öffentlichen Verwaltung“ ein komplexes Thema verständlich.

BildDiese zweite, überarbeite Neuauflage stellt für die Praxis eine Handreichung zur Erstellung von Wirtschaftlichkeits- und Finanzierungsrechnungen bereit. Das Werk eignet sich jedoch auch für Studierende von Verwaltungshochschulen, die sich besser auf ihre neue Karriere vorbereiten möchten. Die Autorin erklärt, warum Wirtschaftlichkeitsrechnung überhaupt notwendig ist, und gibt eine Gesamtübersicht über die Verfahren in der Wirtschaftlichkeitsrechnung. Darauf folgen detailliertere Kapitel zu den einzelnen Verfahren, wie z.B. Kostenvergleichsrechnung, Rentabilitätsrechnungen, Gewinnvergleichsrechnungen und mehr.

Das umfangreiche Lehr- und Arbeitsbuch „Wirtschaftlichkeitsrechnung in der öffentlichen Verwaltung“ von Jacqueline Reichardt liefert den Lesern eine systematische Aufbereitung der Verfahren, die in diesem Bereich angewendet werden, und bietet zudem anschauliche Beispiele, um die Theorie zu verdeutlichen und auf die Praxis des Arbeitsalltags zu beziehen.

„Wirtschaftlichkeitsrechnung in der öffentlichen Verwaltung“ von Jacqueline Reichardt ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-4636-1 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter:

Über:

tredition GmbH
Frau Nadine Otto
Halenreie 40-44
22359 Hamburg
Deutschland

fon ..: +49 (0)40 / 28 48 425-0
fax ..: +49 (0)40 / 28 48 425-99
web ..:
https://tredition.de/
email : presse@tredition.de

Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

Pressekontakt:

tredition GmbH
Frau Nadine Otto
Halenreie 40-44
22359 Hamburg

fon ..: +49 (0)40 / 28 48 425-0
web ..: https://tredition.de/
email : presse@tredition.de

Elektronische Bauanträge für Werbeanlagen mit cit intelliForm

Elektronischer Bauantrag für Werbeanlagen auf der Basis von cit intelliForm ermöglicht medienbruchfreie Online-Abwicklung und Kommunikation zwischen Antragsteller und Behörde.

BildDettingen/Teck, 16.11.2017 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokumentbasierte Software, hat in Zusammenarbeit mit der OTS Informationstechnologie AG einen Online-Formularassistenten zur elektronischen Bauantragstellung für Werbeanlagen für die Bauaufsicht der Stadt Frankfurt/Main entwickelt.

Die Abwicklung des Bauantragverfahrens sollte komplett medienbruchfrei elektronisch erfolgen können. Zu den weiteren Anforderungen gehörten die Möglichkeit zur vollständigen elektronischen Einreichung der umfangreichen Daten und Bauvorlagen über den Formularassistenten sowie die anschließende kontrollierte Übernahme in das Fachverfahren, das von der OTS Informationstechnologie geliefert wird.

„Wichtig war uns außerdem, dass während des Baugenehmigungsverfahrens über eine Kommunikationsplattform mit der vom Bauherrn bevollmächtigten und verantwortlichen Person effizient papierlos kommuniziert werden kann“, erläutert Berthold Reinke, ehemaliger Leiter Informationstechnik bei der Bauaufsicht Frankfurt die weiteren Anforderungen, die die Behörde im Rahmen des Projektes umsetzen wollte. „Darüber hinaus sollten die Bauvorlagen als eAkte sicher in einem DMS-System archiviert werden.“

Auch die Möglichkeit zur Unterbrechung des Ausfüllprozesses sollte gegeben sein. Dazu können die eingegebenen Daten auf jeder Seite zwischengespeichert werden. Die Ablage erfolgt automatisch lokal. Ein Klick auf die gespeicherte HTML-Datei ruft den Formularassistenten mit den bis dahin eingegebenen Daten wieder auf, so dass der Antrag weiter ausgefüllt werden kann.

Als besondere Herausforderung mussten Schnittstellen geschaffen werden, die die heterogene Softwarelandschaft bestehend aus der Fachanwendung, der elektronischen Akte, dem Formularassistenten, der Expertenauskunft (Kommunikationsplattform) und verschiedenen Office-Anwendungen erfolgreich und reibungslos funktionieren lassen.

Eine weitere Hürde stellte die Unterschrifts- und Schriftformerfordernis dar: Da es in Hessen derzeit noch keine Regelungen für eine digitale Unterschrift als gültige Willenserklärung bei der Antragstellung gibt, entschlossen sich die Projektbeteiligten dazu, ähnlich wie bei der digitalen Steuererklärung dem digitalen Antrag einen Mantelbogen als Hilfsmittel der Rechtssicherheit beizufügen, der ausgedruckt, unterschrieben und parallel zum digitalen Antrag abgegeben wird. Dieser Mantelbogen wird automatisch vom Formularassistenten aufbereitet. Mit dessen Unterzeichnung bestätigen Bauherr und Entwurfsverfasser die Inhalte und Richtigkeit des digitalen Antrags und der digital eingereichten Unterlagen. Auch die Baugenehmigung muss aufgrund der gegenwärtigen Rechtslage derzeit noch in Papierform erteilt werden.

Mit dem Ergebnis des elektronischen Bauantrags ist Berthold Reinke sehr zufrieden: „Die Anwendungen ,Formularassistent‘ und ,Expertenauskunft‘, die von externen Beteiligten genutzt werden, sind webbasiert und ausgesprochen benutzerfreundlich gestaltet. Intern freuen wir uns über die verbesserte Qualität der Antragsunterlagen, die papierlose, zeit- und wegesparende Antragseinreichung und
-bearbeitung und die Vermeidung von Doppelarbeiten bei der Datenerfassung.“

Peter Lechner von der OTS hebt besonders die Möglichkeiten des Austauschs zwischen den an der Antragstellung und -bearbeitung Beteiligten hervor: „Von der Antragstellung über die Unterlagennachlieferung bis zur Dokumentenbereitstellung durch die Bauaufsicht können Behörde und Antragsteller bürozeitenunabhängig über eine Plattform sicher miteinander kommunizieren und auf alle Unterlagen zugreifen.“

„Der eingesetzte moderne Formularassistent führt den Benutzer durch den Antrag und prüft bereits während des Ausfüllens die Plausibilität der Daten“, ergänzt Thilo Schuster, Geschäftsführer bei der cit. „Der rechtlich notwendige Mantelbogen ergibt sich aus den gemachten Angaben und erfordert keine gesonderte Erstellung.“

Nach rund einem Jahr im Einsatz können die Frankfurter bereits deutlich steigende Fallzahlen verzeichnen. Mit der Novellierung der Hessischen Bauordnung sollen künftig auch die rechtlichen Voraussetzungen für eine vereinfachte und vollständig medienbruchfreie Abwicklung auf elektronischem Wege geschaffen werden, bei der dann auch der Mantelbogen wieder entfallen kann.

Weitere Produkte aus dem Bereich Formularserver finden Sie hier:
http://www.cit.de/loesungen

Weitere News im Kontext von formular- und dokumentbasierter Software finden Sie hier:
http://www.cit.de/presse

Über:

cit GmbH
Herr Andreas Mühl
Kirchheimer Str. 205
73264 Dettingen/Teck
Deutschland

fon ..: +49 7021 / 950 858 -65
fax ..: +49 7721 9169 500
web ..: http://www.cit.de
email : presse@cit.de

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u. a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio unter www.cit.de .

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 9461 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com

Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft nutzt cit-Formularserver zur Erfassung der Fischbestände

Eine Online-Lösung zur einheitliche Erfassung der Fischbestandsdaten senkt die Fehleranfälligkeit und erleichtert Vergleichbarkeit und Verfügbarkeit der Daten.

BildDettingen/Teck, 3.7.2017 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokumentbasierte Software, hat für die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) eine Online-Lösung zur Digitalisierung der Fischbestandsdaten entwickelt. Seit kurzem ist diese elektronische Formularlösung nun flächendeckend in ganz Bayern im Einsatz.

Jedes Jahr führen zehn Teams landesweit rund dreihundert Fischbestandserhebungen durch. Hier arbeiten die Fachberatungen für das Fischereiwesen der Bezirke, der Landesfischereiverband Bayern, das Landesamt für Umwelt (LfU) und die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) zusammen. „Das ist eine beträchtliche Datenmenge, die jedes Jahr von unterschiedlichen Stellen generiert und in einer gemeinsamen Fischdatenbank entsprechend erfasst und organisiert werden muss“, erklärt Dr. Michael Schubert vom Starnberger Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Erfasst werden neben den für jede Fischart und Größenklasse nachgewiesenen Individuenzahlen und den Koordinaten der Nachweisstelle auch Informationen zum Fischlebensraum, wie z. B. der Gewässerstruktur.

Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgt zentral und wird unter verschiedenen Aspekten bereitgestellt. Dazu gehören beispielsweise die Berichtspflichten der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL), die jeweils ein fischereiliches Monitoring vorschreiben. Die neue Form der Datenerfassung liefert die Grundlagen für die vom LfU herausgegebene Rote Liste gefährdeter Fischarten und den Fischzustandsbericht der LfL.

„Früher wurden die von den einzelnen Fischereifachstellen für verschiedene Fragestellung erhobenen Daten in eigenständigen und voneinander abweichenden Access-, oder Excelsystemen verwaltet. Das machte es sehr schwierig, die Daten zum Vergleich und zum Erstellen überregionaler Auswertungen und Berichte zusammenzuführen“, erläutert Dr. Schubert weiter. „Jetzt kann jeder die gleiche, einfache Online-Lösung bedienen, die Daten sind einheitlich erfasst und für alle beteiligten Fischereifachstellen unmittelbar verfügbar.“

„Das assistentengestützte und mobil einsetzbare Formular ist – im Vergleich zur manuellen Eingabe – auch deutlich weniger fehleranfällig“, ergänzt Klaus Wanner, Geschäftsführer bei cit. „Bereits während der Eingabe wird die Plausibilität der Daten geprüft, so ist es beispielsweise unmöglich, falsche Koordinaten für die Entnahmestellen einzugeben. Außerdem gibt es bestimmte Pflichtfelder, die zwingend ausgefüllt werden müssen, so dass die Datensätze vollständig sind.“

Nach einer schrittweisen Einführungsphase ist die Online-Lösung für die digitale Erfassung der Fischbestandsdaten inzwischen flächendeckend in ganz Bayern im Einsatz und wird für die verschiedenen Berichte genutzt, so z. B. für den nächsten anstehenden Fischzustandsbericht, dessen Veröffentlichung für 2018 geplant ist.  

Weitere Produkte aus dem Bereich Formularserver finden Sie hier:
http://www.cit.de/loesungen

Weitere News im Kontext von formular- und dokumentbasierter Software finden Sie hier:
http://www.cit.de/presse

Über:

cit GmbH
Herr Andreas Mühl
Kirchheimer Str. 205
73264 Dettingen/Teck
Deutschland

fon ..: +49 7021 / 950 858 -65
fax ..: +49 7721 9169 500
web ..: http://www.cit.de
email : presse@cit.de

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u. a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio unter www.cit.de .

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 9461 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com

Zahl der Online-Anträge für verkehrsrechtliche Anordnungen in Berlin steigt

Verwaltung gibt Kostenersparnis bei Online-Formularen an Kunden weiter. Service basiert auf cit-Anwendung, die im Sommer 2013 in Betrieb genommen wurde.

BildDettingen/Teck, 11.04.2017 – Die cit GmbH, Spezialist für formular- und dokumentbasierte Software, freut sich darüber, dass die Zahl der Online-Anträge für verkehrsrechtliche Anordnungen (ERNA) über die in Berlin eingesetzte E-Government-Plattform stark gestiegen ist.

Zu den verkehrsrechtlichen Anordnungen gehört beispielsweise die Einrichtung temporärer Parkverbote, die durch Umzugsunternehmen beantragt werden können. Führen Unternehmen regelmäßig entsprechende Arbeiten aus und haben sie ihre Qualifikation zur ordnungsgemäßen Sicherung von Arbeitsstellen und Anordnung von Halteverboten nachgewiesen, können sie eine Rahmenanordnung beantragen. Damit sind sie zur Teilnahme am „vereinfachten Verfahren zur Anordnung von Arbeitsstellen auf öffentlichen Straßen“ berechtigt und können entsprechende Anträge auch online stellen. Dazu greifen sie auf ein assistentengestütztes Formular auf dem Formularmanagementsystem der Senatsverwaltung zu. Dieses Formularmanagementsystem wiederum basiert auf dem Produkt cit intelliForm und wird auch für andere Antragsverfahren – beispielsweise den Handwerkerparkausweis – verwendet.

Hintergrund für den aktuell starken Anstieg der Nutzung ist die zu Anfang vergangenen Jahres in Kraft getretene notwendige Anpassung der Antragsgebühren. Seit Januar 2016 bezahlen Unternehmen für einen online gestellten Antrag 15 Euro, für einen Papierantrag werden 20 Euro berechnet. Bei einem schwierigen Einzelfall mit erhöhtem Verwaltungsaufwand wird der Unterschied noch deutlicher: hier werden 40 Euro für einen Online-Antrag veranschlagt und 50 Euro für den Papierantrag. „Wir mussten die Gebühren zwar insgesamt etwas anheben, freuen uns aber darüber, jetzt einen Unterschied zwischen den für uns günstigeren elektronischen Anträgen gegenüber den auf Papierform gestellten Anträgen machen zu können und diesen Kostenunterschied als Anreiz an die Unternehmen weitergeben zu können“, erklärt der Berliner Staatssekretär für Verkehr, Jens-Holger Kirchner. Seitdem ist der Anteil der elektronischen Anträge auf beeindruckende 80 Prozent angestiegen.

Berlinweit werden jährlich mehr als 100.000 verkehrsrechtliche Anordnungen bei den zwölf bezirklichen Straßenverkehrsbehörden beantragt und von ihnen beschieden. Die Entscheidung wird dem Antragsteller wie bisher per Fax oder Brief mitgeteilt, da für die Anordnung die Schriftform (Dienstsiegel und Unterschrift) unverzichtbar ist. Der Antragsteller muss die Anordnung an der Arbeitsstelle schriftlich vorweisen können.

Derzeit umfasst der Kreis der betroffenen Unternehmen ca. 800 bis 900 Firmen. Nach erfolgreicher Authentifizierung erhält der Firmennutzer den Zugang zum assistentengestützten Antragsformular, um eine konkrete Anordnung zu beantragen. Die Stammdaten der Firma sind dabei bereits hinterlegt und der Antragsteller muss lediglich die weiteren Daten wie Zeit und Ort der Arbeitsstelle, die Art der Arbeiten, Verkehrsregelung und Kennzeichnung angeben. Ergänzende Dokumente wie Verkehrszeichenskizzen können bei Bedarf ergänzend hochgeladen werden.

Von der Umstellung des Antragsverfahrens auf die E-Government-Lösung im Sommer 2013 profitieren sowohl die Mitarbeiter in der Verwaltung als auch die Nutzer des Verfahrens: „Durch die Arbeit mit dem Online-Portal konnten wir Aufwand und Kosten sparen“, sagt Staatssekretär Kirchner. „Mit der Gebührenanpassung bilden wir nun die unterschiedlichen Kosten der Straßenverkehrsbehörde für einen Online- oder Papierantrag ab.“

„Das ist doch ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie gelungendes E-Government aussehen kann“, erklärt Thilo Schuster, Geschäftsführer bei cit. „Dass die geringeren Kosten, die den Behörden durch den Einsatz einer E-Government-Lösung entstehen, an die Nutzer weitergegeben werden, zeigt, wie rentabel solche Anwendungen bereits nach relativ kurzer Zeit sind.“

Die Lösung für das Antrags- und Fallmanagement sowie weitere Produkte aus dem Bereich E-Government finden Sie hier: http://www.cit.de/loesungen

Weitere News im Kontext von E-Government oder Fall-Management finden Sie hier: http://www.cit.de/presse

Über:

cit GmbH
Herr Andreas Mühl
Kirchheimer Str. 205
73264 Dettingen/Teck
Deutschland

fon ..: +49 7021 / 950 858 -65
fax ..: +49 7721 9169 500
web ..: http://www.cit.de
email : presse@cit.de

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Plattformen für die Erstellung von mobilen Anwendungen, WebApps, Online-Formularen, für Formularmanagement und Formularserver, Antrags- und Fallmanagement sowie für alle dokumentbasierten Prozesse.
Mit der innovativen Produktfamilie cit intelliForm unterstützt die cit öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe im E-Government und im Kundenservice. Die assistentengestützten Formulare, mobilen Anwendungen und Formularlösungen von cit verbessern den Kundenservice, beschleunigen Prozesse und reduzieren Aufwände und Kosten. Dabei erstreckt sich das Lösungsspektrum von cit von einfachen, ausfüllbaren PDFs bis hin zu komplexen Formular-Assistenten.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie zum Beispiel die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, die Landeshauptstädte Stuttgart, Dresden und Erfurt ebenso wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Weiterhin gehören zu den Kunden namhafte Unternehmen wie der W. Kohlhammer Verlag und die netbank AG. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie u. a. der Datenzentrale Baden-Württemberg, der OpenLimit SignCubes AG oder der T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck. Mehr Informationen zum Unternehmen und dem Produktportfolio unter www.cit.de .

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 9461 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com

Digitalisierung braucht Räume für neues Denken in der Verwaltung

Das 7. BW-Forum Personalverantwortliche im öffentlichen Dienst“ fand in Stuttgart statt.

Stuttgart. Wenn die Arbeits- und Informationsverdichtung zunimmt, macht dann nicht eine intensivere Automatisierung von Vorgängen Sinn? Wer trifft dann aber in der Zukunft die Entscheidungen, Computer oder Mensch? Wie kann mit Komplexität umgegangen werden? – Einige von vielen Aspekten, die die Digitalisierung nicht nur innerhalb der öffentlichen Verwaltung mit sich bringt. Der Umgang damit war darum auch zentrales Thema im „BW-Forum Personalverantwortliche im öffentlichen Dienst“, das zum siebten Mal über 130 Experten zu Diskussion und Austausch angeregt hat.

Kaum planbare Herausforderungen wie etwa der Umgang mit Flüchtlingen verlangen komplexe Antworten und schnelle Reaktionszeiten von den öffentlichen Institutionen. „Diese Re-Aktivität kann nicht mit den bestehenden Ablaufen und Zuständigkeiten ,abgewickelt‘ werden“, so die Erfahrungen von Veronique Lévesque, der Leiterin Qualitätsmanagement der Bildungsdirektion Basel-Land.

Neues Denken, höhere Agilität und eine veränderte Kultur innerhalb der öffentlichen Verwaltung sind darum auch die zentralen Aspekte an diesem Tag im Stuttgarter Hospitalhof, wie Christine Ehrhardt, Leiterin des Kompetenzzentrums Arbeit o Diversität der Familienforschung Baden-Württemberg im Statistischen Landesamt skizziert. Gemeinsam mit der Führungsakademie, und dem Ministerium für Soziales und Integration sorgen die Partner seit 2013 mit dem BW-Forum für neue Impulse in der Branche.

Digitalisierung ist immer auch Neuland
Digitalisierung hat viele Facetten: Von der E-Akte über die Herausforderungen der Demografie und IT-Sicherheit über neue Formen des Personalmarketings und Mitarbeiter-Kommunikation bis zu „Big Data“. Dazu komme ein Mehr an Regelungen oder neue Wettbewerbssituationen auch für Behörden.

Für Katja Schwarz, Projektleiterin an der Führungsakademie, ist ein Ergebnis des BW-Forums, dass die öffentlichen Einrichtungen in ihrer digitalen Ausrichtung unterschiedlich weit entwickelt sind. „Während man in der einen Behörde noch Anwenderschulungen durchführt, damit Outlook genutzt wird, arbeitet die andere schon mit collaborativen Lösungen oder in einer weiteren sind bereits über 40 Prozent der Beschäftigten an Telearbeitsplätzen tätig“, so Schwarz. „Organisationen müssen sich von einer Präsenzkultur zu einer Ergebniskultur verändern, das heißt Zielorientierung statt Stechuhr.“

Digitalisierung ist darum auch immer Neuland. Und das setzt auch ein neues Selbstbewusstsein von Führungskräften im Umgang mit Fehlern voraus, verdeutlicht Wolfgang Brauchler. Der Senior Manager beim Beratungsunternehmen BearingPoint macht in seiner Keynote darum in Zeiten der Veränderung Mut für eine neue Fehlerkultur. „Verwaltung muss hier von der Wirtschaft lernen“, so Brauchler. „Wir brauchen auf jeden Fall nachhaltige Denkräume für den Austausch. In denen auch Querdenker gehört werden“, fordert Dr. Christine Dörner, Expertin für Organisationsentwicklung an der Führungsakademie.

Digital Leadership bietet neue Kommunikationstools
Die Digitalisierung eröffnet neue Kommunikationsmöglichkeiten, die gerade übergreifende Team- oder Projektarbeit auch für die öffentliche Verwaltung erleichtern können. Darum wirbt Dr. Elke Bernniger-Schäfer für den Einsatz von neuen digitalen Tools. Die Vorteile liegen für die Leiterin des Coaching-Zentrums der Führungsakademie vor allem in der Bandbreite visueller Darstellungen oder der Möglichkeit einer zeitversetzten Kommunikation etwa bei Projekten. Die Ansprüche an Führung verändern sich durch die Digitalisierung. „Von Führungskräften wird nicht nur eigene Medienkompetenz erwartet, sondern sie müssen auch die Beschäftigten motivieren, ihre digitalen Kenntnisse und Fähigkeiten auch im beruflichen Umfeld einzusetzen“, so Berninger-Schäfer.

Dass Führungskräfte eine Affinität zu digitalen Medien mitbringen müssen, dieser Überzeugung ist auch der Verwaltungsexperte Carsten Köppl vom Fachmagazin Behörden Spiegel. Er fordert, dass Mitarbeiter in Zukunft viel öfter auch das private Laptop oder Smartphone am Arbeitsplatz nutzen dürfen. „Die Verwaltung profitiert durch ein Mehr an Vernetzung und Organisation, private Geräte müssen darum in den Verwaltungsalltag integriert werden“. Und auch Prozesse können durch Zentralisierung bürgerfreundlicher gestaltet werden. So lassen sich Massenprozesse in Service-Centern auch automatisieren. „Wir können das Knowhow und den Input der Bürger noch viel mehr durch einfach bedienbare Apps in die Verwaltungsprozesse integrieren“, ist sich Köppl sicher. Dabei fängt die Zukunft häufig klein an: Erste Ansätze sieht er etwa durch digitale Meldemöglichkeiten defekter Straßenlaternen oder von Schlaglöchern.

Die Kultur in der Verwaltung muss sich verändern
Die Zukunft der Verwaltung liegt in der Teamarbeit – standortunabhängig, vernetzt und flexibel. Für Philipp Deutsch, Abteilungsleiter bei BITBW braucht die Verwaltung ein effektives Change- und Veränderungsmanagement, um die Organisation effizienter zu gestalten. „Wir müssen die Mitarbeiter der Landesverwaltung für die Digitalisierung begeistern“, so Deutsch. Seine Erfahrung: Regelmäßige Informationen, Schulungen und das Eingehen auf die Bedürfnisse der Beschäftigten sorgen für Akzeptanz.

Für die Stadt Karlsruhe zeigt sich moderne Verwaltung in gelungener Zusammenarbeit. In regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen findet darum ein Monitoring des Führungs- und (Zusammen)-Arbeitsverhalten statt. Für Dr. Björn Appelmann, Leiter der Stabstelle für Verwaltungs- und Managemententwicklung der Stadtverwaltung Karlsruhe, ist das „Miteinander, das jeden Einzelnen stärkt, die unbedingte Voraussetzung dafür, dass wir in jeder Organisation komplexen Herausforderungen gerecht werden können“.

Digitalisierung für die Personalgewinnung nutzen
Mit neuen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten bieten sich Chancen, Verwaltung auch nach außen attraktiver zu machen. So wirbt die Stadt München mit Radiospots oder YouTube-Videos für die Kommune als Arbeitgeber. „Das Personalmarketing der Städte kann durch neue digitale Plattformen profitieren. Denn so erreicht man die Zielgruppen unmittelbar“, so die Erfahrungen von Marketing-Expertin Julia Wilson bei der Stadt München. „Der öffentliche Dienst braucht mehr Selbstbewusstsein, denn hier arbeiten Menschen für das Allgemeinwohl“. Allerdings muss auch intern die Karriere in der Verwaltung attraktiver gestaltet werden. So bietet die Stadt München etwa nur noch unbefristete Verträge.

Den Mitarbeitern Zeit für Veränderung lassen
„Viele Beschäftigte brennen wie eine Kerze an zwei Enden“, mahnt Dr. Wolf-Dietrich Hammann, Amtschef im Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg. „Burnout nimmt zu“. Darum gelte es auch, sich noch intensiver um die Mitarbeiter zu kümmern und mit ihnen „sorgsam umzugehen“. Das bedeute auch, dass mehr Geld in Weiterbildung investiert werden müsse, damit Digitalität im Arbeitsalltag beherrschbar werde und nicht für Frust sorge. „Lebenslanges Lernen erfordert auch Zeit“, so Hammann.

Über:

Führungsakademie Baden-Württemberg
Herr Axel Dürr
Hans-Thoma-Straße 1
76133 Karlsruhe
Deutschland

fon ..: 0721 – 926 – 6600
web ..: http://www.fueak.bw21.de
email : axel.duerr@nexus-communication.de

Als Kompetenzzentrum für Personal- und Organisationsentwicklung bietet die Führungsakademie Baden-Württemberg ein vielseitiges Bildungsprogramm für Führungskräfte aus dem öffentlichen Sektor an. Schwerpunkte sind die Begleitung von Führungskräften in Veränderungsprozessen, Coaching, Personalauswahl und Qualifizierung von Nachwuchsführungskräften, Gesundheitsförderung, die Entwicklung strategischer Ziele im öffentlichen Sektor, die Geschäftsprozessoptimierung sowie die Qualitätsverbesserung. Die Führungsakademie wurde 1986 nach internationalem Vorbild mit dem Auftrag gegründet, um besonders qualifizierte Bedienstete der Landesverwaltung in einem mehrmonatigen Führungslehrgang systematisch auf leitende Führungsaufgaben vorzubereiten. 2001 wurde die Führungsakademie als Anstalt des öffentlichen Rechts verselbstständigt. Seit Juli 2013 leitet Dr. Ralph Bürk als ehrenamtlicher Präsident die Führungsakademie zusammen mit dem hauptamtlichen Generalsekretär Thomas E. Berg. Hauptsitz ist das Schwedenpalais in Karlsruhe. In Stuttgart befindet sich das Moderationszentrum.

Pressekontakt:

nexus communication – consulting für digitale unternehmensentwicklungg
Herr Axel Dürr
Lerchenbergstr. 23
76703 Kraichtal

fon ..: 0175 – 5727495
email : info (ad) nexus-communication.de

Zeige Buttons
Verstecke Buttons