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GIN-Mitgliederversammlung legte Zukunftskurs fest

Jochen Meilinger und Kay-Ebe Schnoor als Vorsitzende bestätigt

BildAuf der diesjährigen Hauptversammlung der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. bestimmten die Mitglieder erneut Jochen Meilinger zum ersten und Kay-Ebe Schnoor zum zweiten Vorsitzenden. Neu in den Vorstand gewählt wurde Oliver Amandi von MiTek Industries in Köln; er rückt an die Stelle von Rolf Janssen, der nicht mehr kandidierte. Über die Vorstandschaft hinaus wurden auch die Obleute der Ausschüsse, der gesamte Güteausschuss sowie die Rechnungsprüfer neu gewählt. Die Jahreshauptversammlung fand direkt im Anschluss an die Fachmesse DACH+HOLZ International im Kölner Mercure Hotel Serverinshof statt.

Generell sehen sich die Gremien und Ausschüsse des GIN einer Vielzahl wachsender Herausforderungen gegenüber, die von einem einzelnen Unternehmen nicht zu bewältigen wären. „Die dringend notwendigen Verbandsaktivitäten brauchen eine angemessene finanzielle Basis. Die neue Beitragsordnung des GIN trägt diesem Anspruch Rechnung“, führte Jochen Meilinger zu Beginn der Mitgliederversammlung aus. Der bisherige und wiedergewählte 1. Vorsitzende des GIN steckte den weiteren Verbandsweg ab, um das Bauen mit Nagelplattenbindern noch attraktiver zu machen: Für den GIN-Vorstand kommt der Normungsarbeit besondere Bedeutung zu, da dabei die Weichen für die Produktverwendbarkeit gestellt werden. Dies gilt auch für die Mitwirkung in internationalen Normungsgremien – eine Aufgabe, der sich GIN-Vorstandsmitglied Konrad Meier mit großem Engagement erfolgreich widmet; so etwa beim Thema Querzug-Veränderungen. Auch die Überarbeitung des Eurocode 5 gehört zu diesem baurechtlichen Kanon. Im Hinblick auf das Anwendungsspektrum von Nagelplattenprodukten stehen Open-Web-Joists für Geschossdecken, die Einrichtung eines Arbeitskreises Studiobinder, die Plattenbemessung sowie die Wissensvermittlung an TUs und Meisterschulen im Vordergrund. Auch das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach zusätzliche nationale Produktanforderungen, wie sie in den Bauregellisten definiert sind, gestrichen werden müssen, gilt es für den GIN als maßgeblichen Branchenverband zu beachten und für die Gemeinschaft aller Mitglieder im Auge zu behalten.
Verbandsgeschäftsführer Thomas Schäfer warf ebenfalls einen Blick auf das Marktgeschehen: „Das Bauen mit Holz boomt wie nie zuvor. Während der Mauerwerksbau Marktanteile einbüßt, ist der Holzbau-Anteil im Neubau bis November 2017 im Bundesdurchschnitt um stolze 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Über alle Länder hinweg lässt sich mittlerweile ein stetig wachsender Holzbau-Anteil feststellen, der in Baden-Württemberg bereits bei deutlich mehr als einem Drittel liegt“, sagte er. Das bringt es allerdings auch mit sich, dass hochwertiges Naturmaterial, wie es von GIN-Mitgliedsfirmen für Binderkonstruktionen verwendet wird, seinen Preis kostet. Die nachfragebedingten Teuerungen im Einkauf lassen sich jedoch nicht immer 1:1 weitergeben. Viele Unternehmen nehmen auch deshalb neue Produkte mit Nagelplattenverbindungen in ihr Lieferprogramm auf, um ihre Marktstellung durch gezielte Erweiterung zu festigen und über den Tragwerksbau fürs Dach hinaus neue Anwendungen abzudecken. So verhält es sich zum Beispiel mit Open-Web-Joists, was übersetzt „Parallelträger mit Nagelplattenstegen“ bedeutet. Sie eignen sich hervorragend für den Bau von Geschossdecken sowie Wänden und warten mit dem besonderen Vorteil auf, dass Versorgungsleitungen und Kabel der techn. Gebäudeausrüstung (TGA) zeitsparend und äußerst wirtschaftlich in die Konstruktion zu integrieren sind.

Ideal für Fertighäuser

Während der Markt für temporäre Bauten wie Wohnheime für Geflüchtete stagniert und gegenüber dem Vorjahr tendenziell sogar leicht rückläufig ist, steigt insbesondere im Holzfertigbau die Nachfrage nach Nagelplattenbinderkonstruktionen auf Rekordhöhe. „Zur Herstellung von Holztafel- und Holzrahmenbauten aus vorgefertigten Dach-, Decken- und Wandelementen sind Nagelplattenverbindungen optimal“, betonte Thomas Schäfer.

Erweiterte Qualitätssicherung

Vor diesem Hintergrund stellte der Sachverständige Ralf Stoodt die Frage, ob und wie der Verband und seine Mitgliedsunternehmen eine nachhaltige Qualitätssicherung für Bestandsobjekte zukünftig gestalten wollen. Martin Opitz, Geschäftsführer von Opitz Holzbau in Neuruppin, schlug vor, turnusmäßige Überprüfungen für von GIN-Mitgliedern gebaute Tragwerke vorzusehen. So ließe sich beispielsweise alle fünf Jahre der Allgemeinzustand jedes Tragwerks mit Nagelplattenbindern dokumentieren und nach jeweils 10 Jahren jede Nagelplattenbinderkonstruktion obligatorisch einer akribischen Gesamtzustandsfeststellung unterziehen. Veränderungen, die während der Nutzungsphase unterm Dach häufig durch Installationsarbeiten fremder Gewerke verursacht werden, würden dadurch leichter erkannt.

Marketing mit Volldampf

Dass sich der allgemeine Trend hin zum Bauen mit Holz auch für die Hersteller von Nagelplattenbindern bezahlt machen soll, steht außer Frage. Hans-Werner Backes, Obmann im GIN-Marketingausschuss, kündigte zu diesem Zweck mehrere nachfragekanalisierende Gemeinschaftsaktionen an, bei denen sowohl der Verband als auch seine Mitglieder für das Bauen mit Nagelplattenbindern werben. „Der öffentlichkeitswirksame Auftritt des GIN kann sich sehen lassen! Wir haben die Zeiten des Mauerblümchendaseins mit Siebenmeilenstiefeln hinter uns gelassen und sind gerade dabei, den handwerklichen wie auch den industriellen Fertigbau für unsere Bauweise zu begeistern. Auch das kommunale Bauen steht auf unserer Agenda weit obenan. Die für uns insgesamt äußerst positive Marktentwicklung kommt nicht von ungefähr, sondern beruht zu einem Gutteil auf der konsequenten Zusammenarbeit mit allen relevanten Medien, um Nagelplattenbinderkonstruktionen auch in Deutschland zu einer ebensolchen Selbstverständlichkeit zu machen, wie sie es im europäischen Ausland schon seit Jahren und Jahrzehnten sind“, stellte Hans-Werner Backes fest. (az)
TERMINVORSCHAU: Die nächste Jahreshauptversammlung der GIN-Mitglieder findet am 15.02.2019 im Congress Hotel am Stadtpark in Hannover statt. Der Vorstand bittet schon jetzt um entsprechende Vorplanung; ein Zimmerkontingent ist für GIN-Mitglieder reserviert.

Über den GIN

>Starke Verbindungen!< Nach dieser Maxime handeln die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. für über 50 Hersteller und Verarbeiter von Nagelplatten und Nagelplattenprodukten: „Nagelplatten werden vor allem im Dach- und Wandbereich von Wohnhäusern, Supermärkten, Gewerbe-, Produktions- und Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen sowie für Brückenschalungen etc. als extrem belastbare Verbindungsmittel eingesetzt“, erläutert GIN-Geschäftsführer Thomas Schäfer. Das „RAL-Gütezeichen Nagelplattenprodukte“ führen alle Betriebe, die auch Mitglied der Gütegemeinschaft sind. Es umfasst die Herstellung von Nagelplattenprodukten und kann sich darüber hinaus auch auf die Montage von Nagelplattenbinderkonstruktionen erstrecken. Das Gütezeichen Nagelplattenprodukte bürgt so für sichere, maßgenau hergestellte Verbindungen von Holzelementen mit einer Spannweite von bis zu 35 m sowie für die fachgerechte Montage gebäudespezifischer Tragsysteme von allerhöchster, dauerhafter Qualität.
Gemeinnützig und solidarisch unterstützt der GIN seine Mitgliedsfirmen in allen Fragen, die sich im Hinblick auf technisch vorbildliche und wirtschaftlich vorteilhafte Einsatzmöglichkeiten von Nagelplatten am Bau ergeben. Zugleich ist der Interessenverband Ansprechpartner und Auskunftsquelle für Architekten, Hausbauunternehmen, Bauämter, Zimmerei-, Dachdecker- sowie weitere Handwerksbetriebe, die Nagelplatten und Nagelplattenprodukte bei der Verwirklichung unterschiedlichster Bauvorhaben konstruktiv verwenden. 1982 gegründet, gehört der GIN der Verbändegemeinschaft FORUM HOLZBAU an, hat seinen Sitz in Ostfildern bei Stuttgart und wird von Jochen Meilinger (1. Vors.), Kay-Ebe Schnoor (2. Vors.) und Thomas Schäfer (Geschäftsführer) vertreten. Weitere wissenswerte Informationen über Nagelplatten und -produkte sowie über den GIN als Interessenverband finden sich im Internet auf http://www.nagelplatten.de

GIN, Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V., Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Mail: gin@nagelplatten.de

Foto:
GIN-Vorstandschaft 2018
Nahezu unverändert: Bei den Wahlen zur Vorstandschaft bestätigten die Mitglieder der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN) Jochen Meilinger (2.v.r.), Geschäftsführer Meilinger Holzbau im Altmühltal, und Kay-Ebe Schnoor, Geschäftsführer Ing.-Holzbau Schnoor aus Burg (nicht im Bild), in ihren Ämtern. Neu im Team ist Oliver Amandi (1.v.l.), beim Nagelplattenhersteller MiTek Industries in Köln zuständig für die Geschäftsführung; er rückt an die Stelle von Rolf Janssen, Geschäftsführer von Janssen Holzbau in Werlte, der nicht wieder kandidierte. Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden Elke Krug Hartmann, Prokuristin KRUG Holzsystembinder aus Stadtlauringen, Bodo Mierisch, Geschäftsführer Opitz Holzbau in Neuruppin, Holzbauunternehmer Hans-Werner Backes aus Hennef (4.v.l.), Konrad Meier, techn. Leiter Wolf System, Osterhofen und Scharnstein, sowie der Sachverständige Ralf Stoodt aus Rheinbreitbach als Obmann des Güteausschusses.
(Foto: Achim Zielke für den GIN, Ostfildern; http://www.nagelplatten.de )

Über:

GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
Deutschland

fon ..: +49 2224 8979868
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de

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GIN: Tragwerke mit BIM effizienter planen

GIN-Vorstandsmitglied und Technischer Ausschuss Interessenverband Nagelplatten e.V. Dipl.-Ing. Konrad Meier zu den Vorteilen der Planungsmethode Building Information Modeling für den Tragwerksbau

BildBuilding Information Modeling soll das Planen transparenter, die Umsetzung schneller und das Ergebnis besser machen. Der Bund ist von BIM überzeugt und schreibt die Planungsmethode für größere öffentliche Bauvorhaben ab 2025 verbindlich vor. Dipl.-Ing. Konrad Meier, der sich im Hauptberuf mit den Eigenschaften von Nagelplatten und dem Einsatz dieses weltweit bewährten Holzverbindungsmittels befasst, sieht BIM als Chance, den Tragwerksbau mit Nagelplattenbindern noch effizienter zu gestalten.

Redaktion: Herr Meier, inwiefern kann BIM die Tragwerksplanung optimieren? Welchen hauptsächlichen Nutzen ziehen die Baubeteiligten aus dem digitalen Datenaustausch nach Methode BIM?
Konrad Meier: BIM macht die Tragwerksplanung für alle Baubeteiligten transparent, das Ergebnis vorhersehbar und die entstehenden Gebäude dadurch sicher, dass Kollisionen verschiedener Gewerke früher erkannt und vermieden werden können.

Redaktion: Wie kann man sich das vorstellen?
Konrad Meier: Beim Planen nach BIM entsteht das komplette Gebäude zunächst rein virtuell am Rechner. Alle Bauteile existieren dabei nur als Datensatz. Wir schaffen mit BIM am Bildschirm eine Art gläserne Baustelle, zu der alle Konstrukteure per Datenleitung Zutritt haben. Die Mitwirkenden sind über den aktuellen Planungsstand jederzeit im Bilde und erleben zeitgleich mit, wie das Gebäude mit jeder Dateneingabe wächst. Dabei können sie zugleich verfolgen, welche Auswirkungen selbst kleinste Detailänderungen nach sich ziehen. Kollisionen lassen sich somit erkennen und unerwünschte Folgen durch rechtzeitiges Umplanen vermeiden. Da alles so lange verändert werden kann, bis das virtuelle Modell in jeder Hinsicht perfekt ist, nimmt die Zahl unerkannter Baumängel drastisch ab. Mit anderen Worten: BIM macht das Bauen dadurch sicher, dass das Ergebnis, das nachfolgend in der Wirklichkeit entstehen soll, zu annähernd 100 Prozent vorhersehbar ist.

Redaktion: Der Zufall wird dank BIM ebenso eliminiert wie Planungsfehler?
Konrad Meier: In der Tat, zumindest nach der reinen BIM-Lehre. Allerdings sind Theorie und Praxis bekanntlich zweierlei Paar Schuhe. Was das Planen nach Methode BIM angeht, hinkt die Praxis der Theorie in Deutschland noch beträchtlich hinterher.

Redaktion: Aber ist es denn nicht so, dass bei hohen Vorfertigungsgraden, wie sie insbesondere im Holzbau längst üblich sind, Baumängel durch engmaschige werksseitige Kontrollen weitestgehend ausgeschlossen werden können?
Konrad Meier: Der Holzbau ist für maßgenaue Vorfertigung bekannt und umso mehr für das Planen nach BIM prädestiniert. Ein Beitrag zum offenen Datenaustausch leisten die im GIN organisierten Nagelplattenbinderhersteller bereits, indem sie die statische Bemessung des Tragwerks als Inklusivleistung vornehmen und datentechnisch zur Integration in die Hauptstatik des Gebäudes vorbereiten. Der Hauptstatiker des Auftraggebers kann die Bemessung somit direkt in die Gesamtplanung des Baukörpers übernehmen. Das ist, wie gesagt, ein besonderer Vorteil, den Tragwerksbauer im GIN der Bauwirtschaft bieten.

Redaktion: Auf konventionell gemanagten Baustellen geht es anders zu?
Konrad Meier: Bei den meisten Bauvorhaben herrscht von der Planung über die Ausführung bis zur Abnahme das sattsam bekannte Nacheinander. Dabei haben die Ausführenden von den arbeitstechnischen Erfordernissen vor- und nachgelagerter anderer Gewerke oftmals nur wenig Ahnung. BIM macht mit dieser fehleranfälligen Situation Schluss, weil alle Disziplinen schon vor Baubeginn an einem Tisch sitzen, den Planungsstand vor Augen haben und sich auf den besten gemeinsamen Weg einigen müssen. BIM ist Teamarbeit und erfordert Kommunikation über Soll und Sein; den Erfolg erzielen am Ende alle gemeinsam.

Redaktion: Mit BIM geht also mehr?
Konrad Meier: Das Besondere an BIM ist, dass der Austausch relevanter Daten nicht etwa nur in eine Richtung stattfindet, sondern wechselseitig und multidirektional zwischen allen Gewerken erfolgt, die bei einem Bauvorhaben miteinander in Berührung kommen.

Redaktion: Wenn es verschiedene Ausführungswege gibt, muss es zwangsläufig eine Instanz geben, die entscheidet, was wie zu erfolgen hat – wer hat bei BIM das Sagen?
Konrad Meier: Die Evaluierung kann man sich so vorstellen: Die Dateneingaben aller Einzelgewerke landen in einem Pool und werden dort von einem Schnittstellenmanager auf Vereinbarkeit geprüft. Wenn es keine Kollisionen gibt, werden sie direkt in die Gebäudeplanung integriert. Wenn etwas klemmt, spielt der Schnittstellenmanager das Datenpaket an den Eingebenden zurück und lässt den Datensatz so ändern, dass er zum Planungsstand und allen zu berücksichtigenden baurechtlichen Vorschriften, technischen Regeln und objektspezifischen Ausführungswünschen des Auftraggebers passt, ohne in Konflikt mit anderen Gewerken zu geraten.

Redaktion: Modifikationen einzelner Datensätze betreffen häufig mehrere Gewerke – wie funktioniert der Datenaustausch nach BIM in solchen komplexen Fällen?
Konrad Meier: Der Schnittstellenmanager fungiert als Primus inter Pares, als Erster unter Gleichen. Insofern entspricht sein Aufgabengebiet der klassischen Rolle des Architekten. Als Moderator des Planungsprozesses hat er dafür zu sorgen, dass alle Datensätze miteinander harmonieren, so dass das Gebäude am Rechner wächst. Insofern ist seine Entscheidung verbindlich.

Redaktion: Wie steht es dabei um die Entwurfshoheit, das Recht am geistigen Eigentum?
Konrad Meier: Das ist ein Thema, über das sich Baujuristen Gedanken machen müssen. Aus Sicht des Technikers kann ich nur raten, der Anwendung von BIM keine unnötigen Steine in den Weg zu legen. Mit BIM sind alle Planungsbeteiligten Väter des Erfolgs – oder keiner.

Redaktion: Müssen dafür wirklich alle Planungsdaten offenliegen?
Konrad Meier: Nennen wir den wünschenswerten Zustand „projektbezogene Datentransparenz“. Bei BIM geht es darum, allen Mitwirkenden, deren Gewerke Berührungspunkte aufweisen, denselben Kenntnisstand über den Planungsfortschritt einzuräumen, um gemeinsam effizienter – das heißt zielgerichteter, schneller und fehlerfreier – zu agieren. Dem Nacheinander während der realen Umsetzung geht die Gleichzeitigkeit bei der Planung am Rechner voraus.

Redaktion: Was bedeutet das aus Ihrer Sicht für die Sicherheit des späteren Bauwerks?
Konrad Meier: Dadurch, dass Kollisionen am virtuellen Gebäudemodell sofort erkennbar werden, lassen sich nachträgliche – zumeist zeitaufwändige und teure – Korrekturen in der gebauten Wirklichkeit vermeiden. Die Umplanung findet ebenfalls zunächst am Rechner statt. Ihre Auswirkungen auf andere Gewerke werden dabei wiederum deutlich.

Redaktion: Für nachträgliche Installationen muss aber eine lückenlose Dokumentation der Gebäudehistorie vorliegen – kann BIM dieser Notwendigkeit entsprechen?
Konrad Meier: Das virtuelle Gebäudemodell soll ein exaktes Abbild des realen Gebäudes sein. Während der Planung können sich die einzelnen Gewerke abstimmen. Die Ausführung wird von A bis Z dokumentiert. Dazu gehören auch die Planabweichungen. Selbst die Wartung von Bestandteilen der TGA kann geplant und dokumentiert werden. Wird im Laufe der Nutzungszeit ein Umbau erforderlich, kann dieser vorab unter Heranziehung des schon existierenden Gebäudemodells simuliert werden. Kostspielige Überraschungen auf der Baustelle, die durch nicht berücksichtigte bauliche Gegebenheiten verursacht werden, lassen sich so vermeiden. Werden sämtliche Umbaumaßnahmen dokumentiert, kann BIM selbst bei einem späteren Rückbau helfen, indem das virtuelle Modell Anhaltspunkte und produktspezifische Daten für ein Recyclingkonzept liefert.

Redaktion: Herr Meier, in Ihrem Hauptberuf arbeiten Sie für Wolf System. Werden dort schon alle Möglichkeiten genutzt, die BIM innovativen Bauunternehmen bietet?
Konrad Meier: Ich hatte eigentlich nicht vor, für meinen Arbeitgeber hier Schleichwerbung zu machen… Für angewandtes BIM ist Wolf System aber tatsächlich ein gutes Beispiel: Seit etwa drei Jahren wird bei uns alles, was aus Holz, Stahl oder Beton entstehen soll, digital geplant. Vom Entwurf über die Fertigung, den Einschluss bauseitiger Leistungen bis hin zur Montage und Endabnahme – wenn man so will, alle Arbeiten vom ersten Spatenstich bis zum letzten Dachziegel. Dabei sind sowohl die Mitarbeiter, die sich um ein bestimmtes Projekt kümmern, als auch die verschiedenen Unternehmensstandorte in Europa miteinander digital vernetzt. Gegenwärtig befassen wir uns mit einem Softwareprojekt, das die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von BIM-basierten Gebäudeplanungen einfacher und komfortabler macht. Mehr darf und will ich hier noch nicht verraten – mit der Bitte um Verständnis.

Redaktion: Herr Meier, herzlichen Dank für dieses sehr informative Gespräch!
Das Interview mit Konrad Meier führte Achim Zielke, Baufachjournalist abp.

Terminvorschau: Neue GIN-Seminare
* GIN Montageseminar: Seminar Nr. 17/5 am 01. September 2017 in 33039 Nieheim
* GIN Seminar Planung und Prüfung von NP-Konstruktionen:
Seminar Nr. 17/3 am 14. September 2017 in Stuttgart an der HFT
Seminar Nr. 17/4 am 07. November 2017 in Braunschweig an der TU

Weitere Informationen über das Planen und Errichten von Nagelplattenbinder-Dachtragwerken sowie Anmeldeunterlagen zu den neuen GIN-Seminaren sind bei der Geschäftsstelle des GIN erhältlich: Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 07 11/2 39 96-67, Fax 07 11/2 39 96 66, Mail GIN@nagelplatten.de, Web www.nagelplatten.de

Über:

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GIN: Versorgungsleitungen in die Decke integrieren

Geschossdecken wirtschaftlich aus Parallelträgern mit Nagelplattenstegen konstruieren und errichten

BildDas Bekleiden von Installationen durch abgehängte Decken kann man sich ebenso sparen wie das Einfräsen von Schlitzen in Betondecken und Mauerwerk. Denn neben Nagelplattenbindern für Dachtragwerke und mit Nagelplatten verbundenen Holzrahmenwänden fertigen und montieren immer mehr GIN-Mitgliedsunternehmen auch Geschossdecken, in denen Rohre und Kabel der Gebäudetechnik (TGA) sicher, zeit- und platzsparend unterzubringen sind.

Parallelträger mit Metall- bzw. Nagelplattenstegen werden überwiegend als Deckenbalken, als Dachsparren, in Boden- und Dachelementen, in Flachdächern sowie als Dachbinder mit großen Spannweiten eingesetzt. Werden Rohre für Klima- und Lüftungsanlagen, Wasser sowie Kabelbündel der Elektroversorgung komplett in die Geschossdecke integriert, hat das für die Baubeteiligten enorme wirtschaftliche Vorteile. Die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. widmen sich vorgefertigten Trägerelementen für Böden und Geschossdecken daher mit besonderer Aufmerksamkeit.

Besonders wirtschaftlich

Böden und Decken aus Parallelträgern in einer Art Fachwerkarchitektur aus Holz und Metall zu gestalten, bietet sich schon vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels am Bau an: Denn Parallelträger, die aus einem Unter- und Obergurt bestehen und über ihre gesamte Länge beidseits mit V-förmigen Metallstegen verbunden sind, werden ebenso wie Nagelplattenbinder vorgefertigt. Insofern sind Böden und Geschossdecken aus Parallelträgern eine weitere konsequente Umsetzung der Idee, Elemente und Bauteilgruppen in trockenen Hallen objektspezifisch maßgenau zu produzieren, auf die Baustelle montagebereit zu liefern und dort dann umso zügiger einzubauen.

Intelligente Konstruktion

Parallelträger bestehen ebenso wie Nagelplattenbinder aus Holz und Metall: Ober- und Untergurt aus festigkeitssortiertem Holz (zumeist der Klasse C24), die V-förmigen Verbindungsstege aus verzinktem Stahl. Das Besondere an diesen metallischen Verbindungsmitteln ist, dass sich an ihrem Fuß wie auch an ihren Enden Nagelplatten befinden, die sich fest im Holz verkrallen. Da sie bei der Parallelträgerherstellung ebenso wie bei Nagelplattenbindern von beiden Seiten ins Holz maschinell eingepresst werden, sind sie als Konstruktionsvariante von Nagelplattenbindern anzusehen.

Rationelle Vorfertigung

Die Fertigung erfolgt mit speziellen Anlagen, ist aber auch auf Binderpressen wirtschaftlich möglich. Deren Ansteuerung erfolgt jeweils durch eine herstellerspezifische Software. Die Berechnungen richten sich dabei nach EuroCode 5 (EC5) auf der Grundlage von europäischen technischen Zulassungen (ETA) für die Träger.

Europäische Zulassungsfragen

Wie bei allen nicht normierten Bauprodukten erforderlich, ist auch für die Anwendung von Parallelträgern mit Metallstegen zum Bau von Decken und Böden ein produktspezifischer Nachweis – hier in Form europäisch technischer Zulassungen – vorhanden. Die ETA kann als Bewertung der technischen Eigenschaften des Bauprodukts angesehen werden.

Vorteile, die sich rechnen

Parallelbinder mit Metallstegen…
* …sind CE-zertifizierte Bauteile
* …werden – wie Nagelplattenbinder – jeder einzeln objektspezifisch berechnet und statisch bemessen
* …sind erheblich leichter als Massivholz- oder Brettschichtholzbalken
* …ermöglichen das gebündelte Verlegen von Elektrokabeln und eine vorausberechenbare Leitungsführung für Klima- und Lüftungsanlagen, die Wasserversorgung etc.
* …können gedämmt werden (z.B. mit Zelluloseflocken oder Fasergefachdämmstoffen)
* …bilden als Deckensystem eine horizontale Installationsebene für Rohrleitungen und Kabel parallel und auch quer zur Trägerspannrichtung
* …gewähren größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei der Raumaufteilung im unteren und oberen Geschoss
* …machen abgehängte Decken überflüssig, da sie Versorgungsleitungen in die Konstruktion integrieren und somit aus dem Blickfeld der Bewohner/Nutzer verschwinden lassen
* …bieten eine absolut ebene Beschichtungsfläche für Trockenestriche
* …ermöglichen eine unterbrechungsfreie Trittschalldämmung, da alle Installationen in der Tragwerksebene verlegt werden können
* …beschleunigen den Bauablauf durch maßgenaue Vorfertigung, Anlieferung aller Elemente in Verbaureihenfolge und eine im Voraus planbare Montage
* …erleichtern Wartungsarbeiten an der TGA und ermöglichen bei Installationsschäden schnelles Auffinden von Leckagen. Bei Rohr- oder Leitungsbruch bleibt zudem die Trittschalldämmung bzw. der Bodenbelag über der Decke trocken
* … vereinfachen die Querverlegung von Versorgungsleitungen im Vergleich zu geschlossenen Stegträgern

Erfahrungswerte aus der Praxis

* In Betonverbunddecken bringt der Einsatz von Parallelträgern beim Einschalen rund 25 % Zeitersparnis, beim Ausschalen sogar bis zu 90 %.
* Durch die Möglichkeit zur Integration von Rohren und Leitungen in die Deckenkonstruktion werden die Folgegewerke Elektro und SHK (Sanitär/Heizung/Klima) mit ihrer Arbeit wesentlich schneller fertig; die Zeitersparnis beträgt durchschnittlich 30 %.
* Gegenüber Massivquerschnitten verzeichnen Parallelträger eine Gewichtseinsparung von bis zu 50 % und eine Materialeinsparung zwischen 12 und 53 %.

Fazit:
Wer rechnet, kann sich eigentlich kaum noch für eine andere Deckenkonstruktion als mit Parallelträgern entscheiden.

Auf Namenssuche

Während die metallischen Verbindungsmittel unter den Bezeichnungen easi-joist® (eingetragenes Warenzeichen des GIN-Mitgliedsunternehmens Wolf System; www.wolfsystem.com ) und „Posi Joist(TM)“ (registrierte Marke des GIN-Mitgliedsunternehmens MiTek Industries; www.mitek.de ) bekannt sind, hat sich für Parallelträger-Deckenkonstruktionen noch kein griffiger Name etabliert. Um den fachlichen Austausch über das Deckensystem zu erleichtern und die Kommunikation zu vereinfachen, hat die GIN-Mitgliederversammlung den Marketingausschuss beauftragt, Vorschläge zur prägnanten Benennung zu entwickeln.

„Im Gespräch sind derzeit Namensvorschläge wie „Victoria-Decke“ (weil die Metallverbinder V-förmig sind und an das Victory-Zeichen erinnern), „DVD“ alias „Doppel-V-Decke“, „Nagelstegdecke“ oder auch „Sinusdecke“ (weil die Metallstege zwischen den Ober- und Untergurten bei längerer Betrachtung wie tanzende Wellen wirken). Wir können das Ganze natürlich ebenso vom Hauptnutzen her betrachten und die Konstruktion als „All-in-one-“ oder – werblicher formuliert – als „Integra-Decke“ bezeichnen, weil sich sämtliche Elektrokabel, Wasserleitungen und Lüftungskanäle zwischen den Stegen verlegen und somit in die Deckenkonstruktion integrieren lassen. Vielleicht setzt sich ja auch ein Anglizismus durch wie „Open Web Joist“. Bis wir uns auf eine Systembezeichnung geeinigt haben, sprechen wir am besten von „Parallelträgerdecken“; das klingt zwar nicht so griffig, erzeugt vor dem geistigen Auge aber das richtige Bild“, gibt Hans Werner Backes, Obmann im GIN-Marketingausschuss, Einblicke in die Kreativwerkstatt des Verbandes.

Bis zur Fachmesse Dach+Holz soll ein prägnanter Begriff gefunden sein und den GIN-Mitgliedern auf der Jahres-Hauptversammlung am 23./24. 02. 2018 in Köln vorgestellt werden. Vorschläge von Unternehmen aus der Bau- und Holzwirtschaft sind beim GIN willkommen und werden zusammen mit allen anderen Einreichungen und auch denen der GIN-Mitglieder von einer Experten-Jury bewertet. Dem Unternehmen, das den Siegerentwurf einreicht, winkt für ein Jahr eine unentgeltliche Schnuppermitgliedschaft im GIN.

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Seminar Nr. 17/3 am 14. 09. 2017 in Stuttgart an der HFT
Seminar Nr. 17/4 am 7. 11. 2017 in Braunschweig an der TU

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen zu den GIN-Seminaren sind bei der Geschäftsstelle des GIN erhältlich: Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 07 11/2 39 96-67, Fax 07 11/2 39 96 66, Mail GIN@nagelplatten.de, Web www.nagelplatten.de

Über den GIN
>Starke Verbindungen!< Nach dieser Maxime handeln die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. für derzeit 55 Hersteller und Verarbeiter von Nagelplatten und Nagelplattenprodukten: "Nagelplatten werden vor allem im Dach- und Wandbereich von Wohnhäusern, Supermärkten, Gewerbe-, Produktions- und Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen sowie für Brückenschalungen etc. als extrem belastbare Verbindungsmittel eingesetzt", erläutert GIN-Geschäftsführer Thomas Schäfer. Das "RAL-Gütezeichen Nagelplattenprodukte" führen alle Betriebe, die auch Mitglied der Gütegemeinschaft sind. Es umfasst die Herstellung von Nagelplattenprodukten und kann sich auch auf die Montage von Nagelplattenbinderkonstruktionen erstrecken. Das Gütezeichen Nagelplattenprodukte bürgt für sichere, maßgenau hergestellte Verbindungen von Holzelementen mit einer Spannweite von bis zu 35 m sowie für die fachgerechte Montage gebäudespezifischer Tragsysteme von allerhöchster, dauerhafter Qualität. Gemeinnützig und solidarisch unterstützt der GIN seine Mitgliedsfirmen in allen Fragen, die sich bei technisch vorbildlichen und wirtschaftlich vorteilhaften Einsatzmöglichkeiten von Nagelplatten am Bau ergeben. Der Interessenverband ist auch Ansprechpartner und Auskunftsquelle für Architekten, Hausbauunternehmen, Bauämter, Zimmerei-, Dachdecker- sowie weitere Handwerksbetriebe, die Nagelplatten und Nagelplattenprodukte bei der Verwirklichung unterschiedlichster Bauvorhaben konstruktiv verwenden. 1982 gegründet, gehört der GIN der Verbändegemeinschaft FORUM HOLZBAU, Ostfildern/Stuttgart, an und wird von Jochen Meilinger (1. Vors.), Kay-Ebe Schnoor (2. Vors.) und Thomas Schäfer (GF) vertreten. Informationen über Nagelplatten und -produkte und den Interessenverband GIN unter www.nagelplatten.de

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