Mauerziegel

now browsing by tag

 
 

Zertifizierte Wohngesundheit

„Unipor Silvacor“: Ökologischer Wandbaustoff mit ausgezeichneter Holzfaser-Füllung

BildEin gesundes Raumklima schaffen vor allem Bauprodukte, die besonders umweltverträglich sind. Dazu zählt auch die neue Mauerziegel-Gattung „Unipor Silvacor“. Ihr wärmedämmender Kern besteht aus sortenreinen Nadelholzfasern des Zulieferers Steico. Vom Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) geprüft und zertifiziert, ist dieser natürliche Füllstoff als baubiologisch unbedenklich einzustufen. Kombiniert mit mineralischen Unipor-Ziegeln, entsteht somit ein rundum wohngesundes Bauprodukt.

Noch nie haben sich Menschen so viel in geschlossenen Räumen aufgehalten wie heute. Arbeiten und Wohnen finden inzwischen sogar bis zu 90 Prozent der Zeit in Gebäuden statt. Umso wichtiger ist es daher, die Wohnumwelt mit gesunden Baustoffen zu gestalten. Insbesondere die Luftqualität wird entscheidend von den verbauten Materialien beeinflusst. Diese sollten keine gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten, die über die Luft aufgenommen werden können. Um Bauherren und Fachplanern eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage für wohngesunde und umweltfreundliche Bauprodukte zu bieten, kennzeichnet das Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) diese mit seinem Prüfsiegel. Nach eingehender Prüfung in unabhängigen Laboren konnten die Mauerziegel der Unipor-Gruppe (München) jetzt erneut als besonders wohngesund und umweltverträglich ausgezeichnet werden. Erstmals erhielten zudem die natürlichen Holzfasern des Baustoff-Herstellers Steico (Feldkirchen) ein Zertifikat. Sie bilden den Kern des neuen Wärmedämmziegels „Unipor Silvacor“.

Natürliche Basis

Geprüft und untersucht auf Lösemittel, Riechstoffe und Biozide, bescheinigt das IBR den Unipor-Mauerziegeln bereits seit 2007 besondere ökologische Qualitäten. Das geht vor allem auf die natürlichen Ressourcen Lehm und Wasser zurück, die als Grundlage für den massiven Baustoff dienen. Die mineralischen Materialien werden schließlich bei mindestens 800 Grad Celsius im Tunnelofen zu massiven Mauerziegeln gebrannt. Alle Unipor-Produkte, die aus den untersuchten Tonwerkstoffen erstellt werden, erhalten daher das Prüfsiegel „Geprüft und empfohlen vom Institut für Baubiologie“.

Auch Zulieferer Steico hat nun eine IBR-Auszeichnung für die Holzfasern erhalten, die den wärmedämmenden Kern der neuen „Silvacor“-Mauerziegel bilden. Für die Produktion des natürlichen Dämmstoffes werden ausschließlich unbehandelte Holz-Sortimente genutzt – also beispielsweise Hölzer und Nadelholzreste, die sich nicht in der Sägeindustrie verwenden lassen. Sie stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Waldgebieten und entlasten durch ihre Verwendung in der Bauindustrie die Forstwirtschaft. Vor diesem Hintergrund vergibt das IBR auch hier sein Prüfsiegel: Die von Unipor verwendete Holzfaser-Füllung gilt demnach als besonders ressourcenschonend und biologisch.

Angenehmes Wohnklima mit Mauerwerk

Die natürliche Beschaffenheit der porosierten Mauerziegel hat zudem eine temperatur- und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft. „Ihre Struktur ist diffusionsoffen und somit in der Lage, überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber. „Bei Bedarf gibt das Mauerwerk die Luftfeuchte wieder in den Raum zurück.“ Auf ähnliche Weise reguliert es auch die Temperatur, da die Ziegel Hitze in Form von thermischer Masse zwischenspeichern. Diese „natürliche Klimaanlage“ wirkt sich positiv auf die Raumatmosphäre aus und reduziert so auch das Risiko von Schimmelbildung.

Nähere Informationen zur Umweltverträglichkeit von Unipor-Mauerziegeln finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de (Rubrik „Bauunternehmer-Service).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Hinter der Fassade hochmodern

Neuartige Verarbeitung mit Mörtelpads: Monolithische Mehrfamilienhäuser profitieren von leistungsfähigem Ziegelmauerwerk

BildEnergieeffizient und wohngesund: Dass die Besonderheiten eines Gebäudes oftmals erst hinter der Fassade stecken, beweisen zwei Mehrfamilienhäuser in Engelsbrand bei Pforzheim. Klare Architektur, hochwertiger Wandbaustoff und moderne Verarbeitung sorgen für eine zeitgemäße und planerisch durchdachte Wohnanlage. Sowohl Außen- als auch Innenwände sind hier mit Mauerziegeln errichtet. Revolutionär war dabei das Setzen der Ziegel mit sogenannten Mörtelpads. Dank des mit Dämmstoff gefüllten „Unipor WS09 Coriso“-Ziegels erreicht der Mehrgeschossbau mit seinen zwölf Wohneinheiten auch ohne zusätzliche Außendämmung den KfW-Effizienzhaus-Standard 70.

Knapp zehn Kilometer südlich von Pforzheim liegt Engelsbrand. Ein kleines Städtchen mit etwa 4.000 Einwohnern, das aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden entstanden ist. Mit der Antoniuskirche ist das Zentrum des Ortes markiert. Beidseits der Hauptstraße verstreut liegen, mit meist steilen Ziegeldächern gedeckt, kleine Einfamilienhäuser, Doppelhäuser oder Reihenwohnanlagen. Die gute Anbindung zum nahegelegenen Pforzheim und dennoch ländliche Ruhe waren nur einige überzeugende Argumente, zwei neue Mehrfamilienhäuser in der Wiesenstraße zu errichten. Ein im Osten gelegenes kleines Industriegebiet und die autarke Infrastruktur von Engelsbrand bieten sowohl Arbeitsplätze als auch alles, was Bewohner für den täglichen Bedarf brauchen.

Architektur funktional konzipiert

Von Osten kommend, gleich zu Beginn des Ortes, verläuft rechter Hand die Wiesenstraße. Mit der parallel verlaufenden Hauptstraße, dem Mühlweg sowie dem Nachbargrundstück wird ein nahezu quadratischer Baugrund gefasst. Architekt Dipl.-Ing. Heinz Hummel aus dem nahegelegenen Neuenbürg-Dennach plante zwei leicht versetzte Mehrfamilienhäuser. Die Architektur ist zurückhaltend, auf das Wesentliche reduziert und dem städtebaulichen Umfeld angepasst. Der Südfassade vorgesetzt, bieten Terrassen beziehungsweise Balkone die Möglichkeit für Ausblick. Die rückseitige Nordfassade ist geprägt von Dachgauben, die sich auch in der Fassade im ersten Obergeschoss als Wandvorsprünge abzeichnen.

Alles ist streng symmetrisch aufgebaut: Von dem mittig angeordneten Treppenhaus geht auf jeder Etage links und rechts jeweils eine Wohnung ab. Die Grundrisse sind gespiegelt. Nassräume liegen im unbelichteten Mittelteil der Wohnung, der Wohn- und Essbereich orientiert sich nach Süden zur Hauptstraße. Das Treppenhaus und die Nebenräume sind nach Norden ausgerichtet. Es handelt sich so um typische Zweispänner-Grundrisse, wie sie sich über die letzten Jahrzehnte in der Architektur durchgesetzt haben. Sie wurden vom Architekten funktional sauber konzipiert: Man tritt in eine zum Wohnzimmer geöffnete Diele, findet Platz für eine Garderobe und die Schuhe. Nassräume und WC sind geschickt angeordnet, Verkehrsfläche wird kaum benötigt. In den Dachgeschosswohnungen führt eine einläufige Treppe in ein zusätzliches Galeriezimmer hinauf. Einen Hauch von Luxus bieten die Garagen im Untergeschoss, die direkt an das Treppenhaus angeschlossen sind. Gute Architektur kann ganz einfach sein, wenn man die wesentlichen Dinge verstanden hat.

Ziegelwände – ökologisch hochwertig

Um auch langfristig Schutz vor schwankenden Energiepreisen zu bieten, war die energetische Zielvorgabe das Erreichen des KfW-Effizienzhaus-Standards 70. Ein verbesserter Wärmeschutz sollte für den Architekten und Ökologen Hummel jedoch nicht mit einer Wärmedämmverbundfassade (WDVS) einhergehen. Decken und Kellerwände in Stahlbeton sind aktueller Stand der Technik, doch sowohl für die Innenwände als auch für das Außenmauerwerk boten Ziegel die optimalen Voraussetzungen. Hummel konzipierte ein Energieeffizienzhaus komplett aus Mauerziegeln. An seiner Seite: der Bauherr Joachim Gaag. Die Wohnungsinnenwände waren eine leichte Fingerübung. Hierfür lieferte das Ziegelwerk Schmid (Bönnigheim), Mitgliedsunternehmen der Unipor-Gruppe, Hochlochziegel mit hoher Rohdichte. Ihre gute Speicherfähigkeit trägt dauerhaft zu einem gesunden Raumklima bei. 11,5 Zentimeter stark sind die nichttragenden Zimmertrennwände. Tragende Wände beziehungsweise Wände mit erhöhten Schall- und Brand-schutzanforderungen wie Wohnungstrennwände wurden mit 24 Zentimeter starken Schalungsziegeln erstellt.

Für das Außenmauerwerk entschieden sich Architekt und Bauherr nach intensiver Kostenbewertung für den Planziegel „Unipor WS09 Coriso“. „Die Mauerziegel-Gattung ,Coriso‘ wurde speziell für energieeffizientes Bauen entwickelt“, erklärt Dr. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe (München). „Sie kombiniert modernste Ziegeltechnologie mit den optimalen Eigenschaften der integrierten mineralischen Dämmstoff-Füllung.“ Diese Kombination ermöglicht einen hochwertigen monolithischen Wandaufbau. Hergestellt mithilfe von Wasser, Lehm und Feuer entsprechen die Rohstoffe dem ökologischen Verständnis von Architekt und Bauherren. Mit Kalkputz auf der Innenseite (1,5 Zentimeter) sowie mineralischem Leichtputz auf der Außenseite (2,0 Zentimeter) erreicht das 36,5 Zentimeter starke Außenmauerwerk einen U-Wert von 0,23 W/(m2K). Dank des diffusionsoffenen Mauerwerks ist zudem eine natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte sichergestellt. Neben seinen besonders wärmedämmenden Eigenschaften punktet der „Unipor WS09 Coriso“ hier mit einem Rw,Bau,ref von 51,9 Dezibel auch im Schallschutz. Überzeugend sind zudem die zulässigen Druckspannungen von bis zu 1,4 MN/m2 sowie der hohe Brandschutz. „Sowohl die ,Coriso‘-Dämmstoff-Füllung als auch unsere Mauerziegel sind nach Baustoffklasse A1 als ,nicht brennbar‘ klassifiziert“, erklärt Fehlhaber. Im Zusammenspiel mit Fenstern in Dreifachverglasung, einer 220 Millimeter starken Zwischensparrendämmung sowie einer durchgehenden Aufsparrendämmung von 35 Millimetern wurden die Vorgaben des KfW-Effizienzhauses 70 mühelos erreicht – in monolithischer Bauweise ohne WDV-System. Im wahrsten Sinne des Wortes noch eins draufgesetzt haben Architekt und Bauherr den beiden Gebäuden mit den Dächern. Mit ihren Flachdachpfannen aus gebranntem Ton werden auch hier ihre ökologischen Vorstellungen kompromisslos umgesetzt: Naturbaustoffe aus ortsnaher Produktion.

Saubere Baustelle – einfache Anwendung

Gesichertes „Neuland“ betraten Architekt und Bauherr bei der Verarbeitung der Ziegel: Auf Empfehlung des Bauunternehmers Fuchs (Bad Liebenzell) entschieden sie sich für den Einsatz der modernen Mörtelpads von Franken Maxit (Azendorf). Die industriell vorgefertigten Mörtelplatten wurden hier trocken auf das plangeschliffene Mauerwerk aufgelegt. Gemeinsam mit den Unipor-Ziegeln entstand so ein beständiges und hochwertiges Mauerwerk. Entscheidungskriterium für die Mörtelpads war neben der sauberen Baustelle auch die leichtere Verarbeitung. Die Mauerarbeiten wurden im Sommer 2015 ausgeführt, der mit Rekordtemperaturen aufwartete.

Sichere Verarbeitung mit „maxit mörtelpad“

Das neu entwickelte „maxit mörtelpad“ von Franken Maxit ersetzt das bisher etablierte Verfahren mit deckelndem Dünnbettmörtel. Die handlichen Platten bestehen aus Leichtdünnbettmörtel und wasserlöslichem Schmelzkleber. Für zusätzliche Stabilität sorgt das integrierte Glasfasergewebe. Die Pads eignen sich für plangeschliffenes Mauerwerk, wo sie einfach auf die Ziegel gelegt werden. Nach Zugabe des Wassers bindet der verbleibende Zementleim hydraulisch ab und formt eine ein bis drei Millimeter dünne, vollflächige Mörtelfuge. Dieser Abbindevorgang erfolgt analog zu herkömmlichen mineralischen Mauermörteln, sodass am Ende vergleichbare bautechnische Werte erzielt werden.

Hinsichtlich der Festigkeits- und Verbundeigenschaften liegen Mörtelpads somit gleichauf mit einem Dünnbettmörtel der Klasse M10. Zudem handelt es sich auch beim maxit mörtelpad um ein mineralisches Produkt, das seinen Ursprung in natürlichen Rohstoffen hat. Die Erstellung einer rein mineralischen Außenwand (Mörtel, Stein, Putz) ist auf diese Weise ohne Weiteres möglich.

Das maxit mörtelpad ermöglicht eine deutliche Zeitersparnis bei höchster Qualität. Maurerkelle, Mörtelsilo, Mischmaschine – Hilfsmittel, die früher das Bild einer Baustelle prägten, sind nun praktisch nicht mehr nötig. Das Mörtelpad lässt sich schnell, sauber und sicher verarbeiten. Dabei entfallen das Anmischen von Mörtel und das Reinigen des Werkzeugs ersatzlos.

Optimales Energiekonzept

Die hohe Qualität in der Ausführung der Gebäudehülle ergibt zusammen mit einem energetisch effizienten Grundriss einen Primärenergiebedarf von 17,7 kWh/(m²a). Dieser wird durch eine im Untergeschoss installierte Pelletheizung abgedeckt. Zusätzlich hat der Architekt eine thermische Solaranlage auf zweimal 16 Quadratmetern eingeplant. Beide Häuser sind in ihrer Technik komplett autark ausgestattet, obwohl sie direkt aneinandergesetzt sind. In Summe betrachtet, wurden zwei Mehrfamilienhäuser errichtet, die sich äußerlich optimal in das Ortsbild einordnen. Die zurückhaltende architektonische Gestaltung ist in diesem Kontext Architektur im besten Sinne. Die Qualität in der Ausführung dank hochwertiger Mauerziegel und baubiologischem Verständnis ebenso.

Autor: Dipl.-Ing. Architekt Peter Gahr

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von acht mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Geschosskünstler „Ziegel“

Landshut: Hochwertiger Mehrgeschossbau mit innovativem Mauerziegel umgesetzt

BildModerner, verdichteter Wohnungsbau unweit der Innenstadt: Dieser Herausforderung stellten sich die Oberhauser GmbH und die WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH im Landshuter Stadtteil St. Nikola. Beim Bau des Wohnparks „Karlschwaige“ mit seinen fünf mehrgeschossigen Hochhäusern setzten die Bauträger auf den Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“. Speziell für den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt, ermöglicht er schon bei einer Außenwandstärke von 36,5 Zentimetern ausreichend hohe Tragkraft und einen guten baulichen Wärmeschutz. Das ausgeklügelte Lochbild des Coriso-Ziegels sowie die rein mineralische Dämmstoff-Füllung sorgen dabei für die hohe bauphysikalische Qualität des Mauerwerks. Dank der Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/mK trägt der Wandbaustoff wesentlich zu den wirtschaftlich erzielten Energieeffizienzhausstandards KfW 55 und KfW 70 bei.

Mit dem Bau des Wohnparks am Siebenbrückenweg verwandelte sich eine brachliegende Grünfläche im Herzen von Landshut in ein attraktives Wohnquartier. Die neue Siedlung „Karlschwaige“ ist nach einem ehemaligen Gehöft benannt, das vor rund 200 Jahren auf dem Grundstück erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht.

Das begehrte Grundstück erwarb mit der Oberhauser GmbH ein regional tätiger Bauträger. Er übernahm als Generalunternehmer auch die Errichtung der Häuser mit den Hausnummern 1 bis 3. Die Finanzierung und der Bau zweier weiterer Wohnhochhäuser (Hausnummer 4 und 5) auf dem Grundstück erfolgten durch die WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH aus Gangkofen.

Fünf Gebäudeblöcke um Baudenkmal

Mit dem Entwurf der neuen Wohnsiedlung wurde der Landshuter Architekt Stefan Feigel (BDA) von der Architektengemeinschaft Feigel-Dumps Architekten beauftragt. Ein bestehender Bebauungsplan aus dem Jahre 1972 erlaubte eine hochverdichtete Wohnbebauung. Feigel sah fünf kompakte Gebäudeblöcke mit relativ geringer Grundfläche (Außenmaße 17,49 x 21,99 Meter) und Höhen von fünf bis maximal acht Geschossen vor. Laut Architekt sollten sie sich „mit kleinem Fußabdruck“ punktförmig um das zu erhaltende Hofgebäude gruppieren. Die optimale Ausnutzung von Flächen und Höhen bietet nicht nur möglichst viel Wohnraum, sondern auch Platz für Baudenkmal und Parkanlagen.

Die vorrangig als Zwei- und Dreizimmer-Eigentumswohnungen konzipierten Wohneinheiten sind in den einzelnen Häusern sehr individuell zugeschnitten und variieren in ihren Größen zwischen 55 und 125 Quadratmetern. Jeweils vier Wohneinheiten orientieren sich dabei pro Geschoss um das mittig im Baukörper angeordnete Treppenhaus. Das oberste Geschoss ist teilweise im Penthouse-Stil gestaltet. Die Flachdächer erhalten eine üppige Begrünung.

Verbindung von innen und außen

Rhythmisch hervortretende Balkone und Loggias tragen zu einer ästhetisch wirkenden Auflockerung der geplanten Lochfassaden bei. „Die Balkonanlagen sind als Teil der Gesamtfassade zu verstehen und deshalb in gleicher Oberfläche und Textur gehalten“, so Feigel. „Wegen ihrer Bedeutung für das Gesamterscheinungsbild wurde auch besonderer Wert auf die Gestaltung der Brüstungselemente mit bedrucktem Glas gelegt.“

Analog zu den Balkonen wurden im Erdgeschoss flächengleiche Terrassen angelegt. Einheitlich bepflanzte Hochbeete in Stahleinfassung sorgen für eine räumliche Trennung zur parkähnlichen Umgebung. Zugunsten dieser wurde auf Vorgärten oder Freibereiche bewusst verzichtet. Eine durchgehende Tiefgarage ersetzt zudem oberirdische Stellplätze. Der Zugang erfolgt hier über eine Rampenanlage, wobei die Fluchttreppen mit Lüftungsöffnungen und Umwehrungen versehen sind. Gestaltet sind diese im Duktus der Hochbeete mit flächigen, perforierten Metalloberflächen.

Solide massive Bauweise gewünscht

Die Bauherren wünschten eine zur Wertbeständigkeit und Nachhaltigkeit der Immobilie beitragende massive Bauweise. Der Wandbaustoff sollte zudem hohe Wohnqualität sicherstellen und zu einem möglichst wirtschaftlichen Rohbau führen. Angesichts dieser Prioritäten erwies sich der gewählte „Unipor WS10 Coriso“-Mauerziegel von Leipfinger-Bader als ideale Lösung. Entwickelt wurde er speziell für den Mehrgeschossbau.

Die relativ hohe Druckfestigkeitsklasse 12 und eine zulässige Druckspannung von 1,9 MN/m² erreicht der Mauerziegel durch die spezielle, aussteifende Anordnung der Stege. Ein weiterer Grund für die hohe Belastbarkeit des Außenmauerwerks ist die Verlegung des werkseitig planeben geschliffenen Mauerziegels in Dünnbettmörtel mit gedeckelter Lagerfuge. Außerdem gewährleistet die Verzahnung der Steinstirnseiten eine Knirschverlegung im Stoßbereich. Der Verzicht auf eine Stoßfugenvermörtelung trägt so zusätzlich zu einem besonders druck- und zugfesten Mauerwerk bei. Die erreichten Belastbarkeitswerte sprechen für sich: Der „Unipor WS10 Coriso“ bewältigt mit maximal 0,694 MN/m oder 69,4 Tonnen eine beeindruckende Belastung für einen Wärmedämmziegel.

Wärme-, Schall- und Brandschutz optimal verknüpft

Hohe Tragkraft war die zentrale Voraussetzung für den Einsatz des Mauerziegels, wobei für einzelne Fassadenbereiche aus statischen Gründen Stahlbetonwände verwendet wurden. „Die für unser Bauvorhaben idealen Eigenschaften des Coriso-Ziegels basieren auf der Verknüpfung von hohem Wärme- und Schallschutz mit ziegeltypischen Vorteilen wie hohem Brandschutz und einer die Wohnbehaglichkeit fördernden Diffusionsoffenheit“, betont Geschäftsführer Jürgen Werrenrath von der Werra-Bau GmbH & Co.KG. Mit seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung erzielt der „Unipor WS10 Coriso“ eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/mK. Aufgrund dieses Wertes leistet er einen wesentlichen Beitrag, den Energiebedarf nach KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 55 zu erreichen. Gefordert wurde dieser für die Häuser IV und V.

Die Füllung wirkt sich auch positiv auf die Schalldämmung der Außenwände aus. Speziell im Geschosswohnungsbau ist hoher Schallschutz immer von großer Bedeutung. Mit einem Schalldämmmaß Rw,Bau,ref von 52,2 Dezibel und einer geringen vertikalen und horizontalen Schalllängsleitung konnte für die zukünftigen Bewohner der Hochhäuser ein ruhiges Wohnen gewährleistet werden (R’w >55 Dezibel nach Beiblatt 2 DIN 4109). Zusätzlich tragen dazu hochwertige Alu-Kunststofffenster mit Dreifach-Isolierverglasung bei.

Zu guter Letzt müssen die Fassaden auch hohen Anforderungen an den Brandschutz genügen. Hier spielt der Ziegel als nicht brennbarer Wandbaustoff (A1) mit einer erzielten Feuerwiderstandsklasse F90-A nach DIN 4102-2 einen klassischen Pluspunkt aus.

Zügige Mauerwerkserstellung dank Systemzubehör

Bei der zügigen Mauerwerkserstellung überzeugten die von den Ziegelwerken Leipfinger-Bader hergestellten und gelieferten Coriso-Mauerziegel durch hohe Maßgenauigkeit und Verarbeitungsfreundlichkeit. Das Lieferprogramm des Herstellers umfasste auch die Bereitstellung des auf die Verarbeitung von Coriso-Ziegel abgestimmten Dünnbettmörtels Maxit 900 D. Die Mauerziegel wurden entsprechend der Zulassungsbestimmungen (Z 17.1-1021) und der DIN 1053 in einer deckelnden Mörtelschicht von circa drei Millimetern verlegt.

Zur zügigen Rohbauerstellung trugen angesichts der individuellen Geschosshöhen Unipor-Höhenausgleichsziegel bei. Außerdem kamen vorgefertigte Ziegelstürze und Ziegelrollladenkästen zum Einsatz. So entstand eine besonders homogene Wandoberfläche, die sich leicht verputzen ließ. Dank der Nähe des Ziegelwerkes in Vatersdorf zur Baustelle (rund 20 Kilometer) ließen sich Ziegel und Zubehör schnell und mit geringen Transportkosten anliefern.

Hoher Wohn- und Freizeitwert

Bezugsfertig sind die Häuser etappenweise seit Sommer 2017 (Häuser I bis III) bis Jahresende (Häuser IV und V). Schon in der Planungsphase stießen sie auf das Interesse zahlreicher potentieller Wohnungskäufer. Dafür sorgten unter anderem ein gehobener Wohnkomfort mit lichten Raumhöhen von bis zu 2,5 Metern sowie Fußbodenheizung und hochwertige Sanitäreinrichtung. Bodentiefe Fenster und Parkett ergänzen das positive Ambiente. Die energetische Versorgung erfolgt zudem über ein eigenes Blockheizkraftwerk. Zur hohen Nachfrage trug auch die gute Wohnlage bei. So bietet der Standort den Bewohnern durch die Einbettung in parkähnliche Grünflächen mit Rad- und Fußwegen sowie angelegten Sitzinseln einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Hinzu kommt die direkte Anbindung an die gewachsene Infrastruktur der Innenstadt. Weitere „Natur-Highlights“ sind der in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Albin Lang Park, die Mühleninsel und die in der Nähe befindlichen Isarauen.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

Bautafel

Objektadresse: Siebenbrückenweg 1 bis 5, 84034 Landshut
Bauherren: Oberhauser GmbH, Altstadt 388, 84028 Landshut;
WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH, Malling 1, 84140 Gangkofen
Entwurf: Architektengemeinschaft Feigel-Dumps Architekten, Architekt (BDA) Stefan Feigel, Klötzlmüllerstrasse 42, 84034 Landshut
Bauausführung: Oberhauser GmbH, Altstadt 3888, 84028 Landshut; Werra-Bau GmbH & Co.KG, Malling 1, 84140 Gangkofen
Anzahl Wohnungen: insgesamt 99 Wohneinheiten
Wohnfläche (alle fünf Häuser): 7.826 m²
Ermittelter Jahresenergiebedarf: Häuser I-III KfW- Energieeffizienzhaus-Standard 70, Häuser IV und V KfW- Energieeffizienzhaus-Standard 55 (27,68 kWh/m²a)
Außenwandbaustoff: „Unipor WS10 Coriso“-Mauerziegel
Ziegelhersteller: Leipfinger-Bader Ziegelwerke, Ziegeleistrasse 15, 84172 Vatersdorf
Bauzeit (Gesamtanlage): Anfang 2015 bis Ende 2017

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über die Ziegelwerke Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 160 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Ziegel.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Janina Wolter
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : j.wolter@dako-pr.de

Qualität setzt sich durch

Bilanz nach 10 Jahren: „Coriso“ verändert deutschen Ziegelmarkt

BildErstmals präsentierte die Unipor-Gruppe ihre innovative „Coriso“-Ziegelgattung auf der Fachmesse BAU 2007 in München. Damit eröffnete der rein mineralisch gefüllte Hochlochziegel seinerzeit eine neue Produktgruppe in der deutschen Ziegelindustrie. Zehn Jahre und 670 Millionen verkaufte Normalformat-Einheiten später hat der „Unipor Coriso“ den deutschen Hintermauerziegel-Markt nachhaltig verändert. Mit überdurchschnittlichen Wärme- und Schallschutzwerten ist er ein verlässlicher Partner für energetisch und statisch anspruchsvolle Bauprojekte. Ihre bauphysikalischen Stärken beweisen „Coriso“-Wandbaustoffe bislang auf mehr als vier Millionen Quadratmetern Mauerwerk im gesamten Bundesgebiet.

1,32 Millionen Kubikmeter dämmstoffgefüllte Mauerziegel in mehr als 20.000 Objekten: „Die Entwicklung der ,Coriso‘-Gattung war ein Erfolg – nicht nur für Unipor, sondern auch für die generelle Akzeptanz gefüllter Mauerziegel im Markt“, zieht Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber nach zehn Jahren Bilanz. Als Ergebnis eines Entwicklungsprojektes aus dem Jahr 2004 entstand der erste Mauerziegel mit einer rein mineralischen Dämmstoff-Füllung. Nach weiteren Prüfungen und bauaufsichtlicher Zulassung gingen die „Coriso“-Ziegel schließlich im Herbst 2007 in Serienproduktion. Das Besondere dabei: Mit dem „Unipor Coriso“ wurde erstmals ein gefüllter Mauerziegel hergestellt, bei dem sich der Füllstoff am Ziegel orientiert – und nicht umgekehrt. Denn die Dämmstoff-Füllung wird hier in bereits bestehende, wärmedämmende Ziegel eingebracht. Möglich macht dies das patentgeschützte Produktionsverfahren. Anstatt vorgeformte Stecklinge zu nutzen, wird der mineralische Dämmstoff bei Unipor mittels einer Rütteltechnik erst im Mauerziegel verdichtet. So ist es maschinell möglich, die Füllung unabhängig vom Lochbild in jeden bestehenden Hintermauerziegel einzubringen.

(Mauer-)Stein des Anstoßes

Gab es auch in den Jahren zuvor schon gefüllte Mauerwerksprodukte, kam deren Absatz erst ab 2008 überregional in Schwung. „Die Herstellung und Vermarktung des ,Unipor Coriso‘ hat den Verkauf gefüllter Mauerziegel in Deutschland maßgeblich geprägt“, so Fehlhaber. „Mit dem neuen Qualitätswettbewerb nahm die bundesweite Marktdurchdringung kernisolierter Produkte herstellerübergreifend zu.“ In Süddeutschland werden inzwischen bei mehr als der Hälfte aller Wohnbauten gefüllte Mauerziegel eingesetzt. Die spezielle „Coriso“-Technik hat sich dabei nicht nur hierzulande etabliert – auch Ziegelwerke in Belgien und der Schweiz haben das erfolgreiche Produktionsverfahren übernommen.

Ergänzend zu klassischen Hintermauerziegeln enthält das „Coriso“-System noch weitere hochwertige Sonderprodukte. So zum Beispiel die mit Mineralwolle gefüllten Kimmziegel für eine vertikale Wärmedämmung im Wandfuß. Die Vielfalt des Mauerziegel-Systems spiegelt sich dabei auch in den realisierten Objekten wieder: Vom Einfamilienhaus über den mehrgeschossigen Wohnungsbau bis hin zu Gewerbebauten – die Hochleistungsziegel von Unipor fanden schon in nahezu jeder Art von Bauvorhaben ihre Verwendung.

Effizienz bis zum Passivhausstandard

Das „Coriso“-System unterteilt Mauerziegel nach ihren bauphysikalischen Eigenschaften in zwei Kategorien: die W- und die WS-Klasse. Die W-Klasse steht vor allem für hohen Wärmeschutz und eine energieeffiziente Gebäudehülle. Besonders Einfamilienhäuser profitieren dabei von Wärmeleitwerten bis zu 0,07 W/(mK), die auch Projekte im Passivhausstandard ermöglichen. Diese energetischen Qualitäten sind in Kombination mit einer guten Planung des Schallschutzes ebenso im Mehrgeschosswohnungsbau einsetzbar. Dies beweist exemplarisch ein Projekt in Heilbronn, das mit dem „W07 Coriso“-Mauerziegel realisiert wurde: Der Mehrgeschosser mit über 60 Wohneinheiten entspricht mit nur 0,14 W/(m²K) den geforderten Wärmedurchgangswerten des Passivhausstandards. In Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Passivhaus-Planer gelang die Umsetzung des Bauprojektes in monolithischer Bauweise. Auf ein zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wurde aus ökologischen und bauphysikalischen Gründen bewusst verzichtet.

Speziell für den Mehrgeschossbau entwickelt

Zusätzlich zur Wärmedämmung weisen die „Coriso“-Ziegel der WS-Klasse hohe Schalldämmwerte auf. Auch hier zeigt der isolierende, mineralische Kern seine Wirkung und verbessert den Lärmschutz des Mauerziegels deutlich. Garantiert ruhiges Wohnen war auch das Ziel beim Bau zweier Stadtvillen im baden-württembergischen Kornwestheim. Bei den beiden Mehrfamilienhäusern sorgt der verwendete „WS09 Coriso“-Mauerziegel für überdurchschnittlichen Schallschutz. Dieser schafft mit einem Schalldämmmaß von RW,Bau,ref = 51,9 Dezibel nicht nur einen verlässlichen Schutz vor Außenlärm, sondern auch zwischen den Wohnungen. Eine besondere planerische Herausforderung bot zudem das lärmsensible Treppenhaus. Dort kam der „Unipor WS10 Coriso“ zum Einsatz und schirmt nun die Wohnbereiche mit einem Schallschutzwert von RW,Bau,ref = 52,2 Dezibel zuverlässig ab.

Zukunftsfähige Technik

Steigende Ansprüche an Energieeffizienz, Schallschutz und Wirtschaftlichkeit fordern entsprechend hochwertige Wandbaustoffe. Die Mauerziegel und Systemprodukte der „Coriso“-Serie erfüllen dank ihrer bauphysikalischen Qualitäten bei guter Planung auch erhöhte normative Vorgaben. „Die Anforderungen an die Baubranche – und entsprechend an die Baustoff-Hersteller – werden sich in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter verschärfen. Doch das Potenzial der ,Coriso‘-Technik ist noch nicht ausgeschöpft“, so Fehlhaber. „Wir haben das Know-How und die nötigen Mittel, uns diesen Herausforderungen zu stellen. Den Erfolg der vergangenen zehn Jahre nehmen wir dabei als Anreiz.“

Nähere Informationen sowie aktuelle Zulassungen für „Unipor Coriso“-Mauerwerk finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de (Rubrik „Bauunternehmer-Service“).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Facebook-Fotowettbewerb für gelungene Ziegel-Architektur

Schnelle und einfache Teilnahme mit einem Post

BildAn die Kamera, fertig, los: Die Unipor-Gruppe sucht ab sofort attraktive Mauerziegel-Häuser in ganz Deutschland. Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt über die neue Facebook-Seite „Die schönsten Ziegelhäuser 2017“. Dafür genügt es, entweder den Rohbau mit Bautafel oder das fertige Gebäude zu fotografieren und das Bild anschließend zu posten. Ebenfalls gefragt ist eine kurze Beschreibung des abgebildeten Ziegelhauses: Wo steht es? Wer ist der Bauherr oder der Architekt? Was ist an dem Haus besonders schön? Welche Mauerziegel wurden verbaut? Eine interne Jury sichtet schließlich die Einsendungen und kürt vierteljährlich besonders schöne Objekte. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden interessierte Bauherren und Fachleute unter www.unipor.de/fotowettbewerb sowie auf Facebook unter www.facebook.de/ziegelhaus2017.

Über die Unipor-Gruppe
Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein bundesweiter Verbund mittelständischer Familienunternehmen, der an zwölf Standorten in Deutschland Mauerziegel herstellt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hochwärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Das Produktprogramm nebst umfassender Bauberatung wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Auf die inneren Werte kommt es an

Gefüllte Mauerziegel für qualitativ hochwertiges Bauen

BildVom Urbaustoff zum Hightech-Produkt: Mauerziegel haben sich über Jahrtausende immer weiter entwickelt. Heute ermöglichen moderne Produkte bauphysikalische Höchst-leistungen. Die jüngsten Ziegel-Gattungen überzeugen dabei durch innovative Dämmstoff-Füllungen. Diese können Wärmedämmung, Schallschutz und auch die Tragfähigkeit des Wandbaustoffes positiv beeinflussen. Die Unipor-Ziegel-Gruppe (München) nimmt hier eine Vorreiter-Rolle in Sachen technischer Entwicklungen ein: So machte der bundesweite Hersteller-Verbund schon mit der rein mineralischen Füllung seines „Coriso“-Mauerziegels einen entscheidenden Schritt in Richtung zukunftsfähiges Bauen. Neuerdings überzeugt auch die einzigartige Holzfaser-Füllung der „Silvacor“-Mauerziegel mit bauphysikalischen Bestwerten und einer besonders ökologischen Komponente.

Steigende Ansprüche an den Wärmeschutz und die Energiebilanz von Gebäuden fordern innovative Entwicklungen. Für moderne Gebäudehüllen mit hoher Energieeffizienz setzen Mauerwerk-Hersteller immer häufiger auf gefüllte Wandbaustoffe. Besonders Ziegel mit integriertem Dämmstoff-Kern ermöglichen gesundes, zukunftsfähiges Wohnen und Arbeiten in energetisch und ökologisch hochwertigen Gebäuden. Die Grundlage für den keramischen Wandbaustoff bildet der natürliche Rohstoff Ton, der im Brennofen sprichwörtlich „durchs Feuer geht“. Mittels natürlicher Zusätze wie Sägemehl als Porosierungsstoff entstehen während des Brennvorganges feine Poren. Zusammen mit der Lochbild-Geometrie der Ziegel verbessern sie die Wärmedämmung vielfach. Um diese noch einmal zu steigern und zugleich mit optimiertem Schallschutz und Tragfähigkeit zu kombinieren, werden moderne Mauerziegel mittlerweile mit besonderen Füllmaterialien versehen.

Für alle Fälle „Coriso“

Als ideale Ergänzung zum natürlichen Mauerziegel eignet sich etwa die mineralische Füllung des „Unipor Coriso“. Dieses Material zeichnet sich durch einen sehr niedrigen Wärmeleitwert aus. Damit verbessern sich die ohnehin schon guten Dämmwerte der Ziegel noch einmal. Diese Eigenschaft spiegelt sich in der W-Klasse der Unipor-Mauerziegel wieder: Speziell für den Einfamilienhausbau entwickelt, ermöglichen sie niedrige Wärmeleitwerte der Außenwand von bis zu 0,07 W/(mK) und erfüllen mit der richtigen Planung auch Passivhausstandards.

Zusätzlich zum Wärmeschutz ist für den mehrgeschossigen Wohnungsbau guter Schallschutz unverzichtbar. Hier kommen die Unipor-Ziegel der WS-Klasse zum Tragen: Sie erreichen Spitzenwerte – sowohl in der Schall- als auch in der Wärmedämmung. Zudem zeichnen sich die gefüllten Mauerziegel durch ihre Feuerwiderstandsfähigkeit aus. Sowohl der Ziegel als auch die mineralische Füllung werden in die Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) eingestuft – gerade im dicht bewohnten Mehrgeschossbau ein Vorteil, da hier dem Brandschutz eine besondere Bedeutung zukommt.

Umweltfreundliche Innovation

Eine weitere, besonders nachhaltige und energieeffiziente Außenwandlösung ist die neuartige Holzfaser-Füllung des „Unipor Silvacor“. Dabei handelt es sich um schnell nachwachsendes, FSC-zertifiziertes Nadelholz, das maschinell in die Mauerziegel eingefüllt wird. Dieses Material lässt sich hervorragend mit dem Ziegel kombinieren und schafft somit ein umweltverträgliches Naturprodukt: ressourcenschonend und zugleich vollständig recyclebar.

Die neuartigen Dämmstoff-Füllungen steigern die Qualitäten herkömmlicher Mauerziegel: So ermöglichen sie etwa eine Verbesserung des Schallschutzes. Zugleich unterstützen sie durch ihre diffusionsoffene Struktur und die sorptionsfähigen Materialien den natürlichen Feuchtigkeitsausgleich. Ein weiterer Pluspunkt ist die gute Tragfähigkeit. Der isolierende Kern ermöglicht eine dickere Ausführung der Stege im Inneren der Hochloch-Ziegel und damit auch eine bessere Druckfestigkeit. Auf diese Weise halten gefüllte Mauerziegel hohen statischen Belastungen stand und eignen sich in besonderem Maße für den Mehrgeschossbau.

Des Ziegels Kern – problemlos zu verarbeiten

Die Entwicklung der Dämmstoff-Füllungen war bei Unipor von Beginn an auf industrielle Serienfertigung ausgerichtet. Entsprechend werden die Coriso- und Silvacor-Dämmstoffe automatisiert eingefüllt – unabhängig vom Lochbild des jeweiligen Ziegels. „Dies geschieht mittels eines von Unipor entwickelten Verfahrens. Dabei wird das eingefüllte Material so stark verdichtet, dass es in den Löchern hält“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe. Dadurch ist auch die spätere Verarbeitung problemlos möglich: Ob aufmauern, schneiden, schlitzen oder bohren – die Füllung rieselt nicht heraus, sondern behält ihre Form bei und verbleibt fest in den Ziegelkammern. So profitieren bereits die Verarbeiter von den Qualitäten des Wandbaustoffes.

Nähere Informationen sowie aktuelle Zulassungen zu den Mauerziegel-Gattungen „Unipor Coriso“ und „Unipor Silvacor“ finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Ruhig wohnen, gesund leben

Großstadtlärm mit massiven Ziegeln aussperren

BildVerkehrsgeräusche, Straßenbahnbetrieb oder Fluglärm: Die Entspannung zu Hause kommt besonders in Städten oft zu kurz. Überall lauern mögliche Lärmquellen. Damit das städtische Leben dennoch angenehm ruhig verlaufen kann, empfiehlt sich beim Neubau der Einsatz von Baustoffen mit hohen Schallschutzwerten. In Kombination mit den richtigen Fenstern eignen sich insbesondere massive Mauerziegel für den lärmsensiblen, urbanen Mehrgeschossbau.

Eine „Stadt der kurzen Wege“: Diese Idee will die Bundesregierung mit der neuen Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“ umsetzen. Wohnen, Arbeiten, Kultur und Freizeit sollen näher zusammenrücken und so das Platzproblem in deutschen Städten verringern. Dieses Konzept bietet viele Vorteile, doch bedeutet mehr Aktivität auch mehr Lärmbelastung. Damit trotzdem ruhiges Wohnen und Arbeiten möglich ist, sollten Bauherren viel Wert auf effizienten Schallschutz legen.

Mauerziegel als Barriere gegen Schallwellen

„Je höher die Bevölkerungsdichte, desto wirkungsvoller sollte der Schallschutz sein. Die Verwendung von massiven Mauerziegeln ermöglicht hierbei ein ruhiges Zusammenleben auf engstem Raum“, erklärt Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber von der Unipor-Gruppe (München). Besonders im eigenen Heim ist Ruhe ein maßgeblicher Faktor für die Wohngesundheit. Denn anhaltende Lärmbelastung ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch den Körper sehr belasten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Schlafstörungen sind mögliche Folgen der Dauerbeschallung.

Wer in der Stadt leben möchte, muss meist mit einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus vorlieb nehmen. Hier gilt es, die Bewohner vor äußeren als auch vor inneren Geräuschquellen zu schützen. Speziell für den Mehrgeschossbau entwickelte Baustoffe wirken hier unterstützend. So wird beispielsweise mit einem „Unipor WS08 Coriso“-Mauerziegel erhöhter Schallschutz für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern bei richtiger Planung möglich. Die massive Beschaffenheit des Ziegels und sein mineralischer Dämmstoffkern wirken wie eine Barriere gegen die Schallwellen und schwächen sie ab. Für einen verbesserten vertikalen Schallschutz zwischen zwei Geschossen eignen sich zusätzlich spezielle Deckenrandelemente. Diese ermöglichen eine optimale Einbindung der Geschossdecke in die Außenwand. So erhöht sich die Schalldämmung im Wand-Decken-Anschluss. Damit wird ein ruhiges, nachbarschaftliches Miteinander möglich.

Nähere Informationen zu lärmschützenden Wohnlösungen erhalten Bauherren und Fachleute direkt bei der Unipor-Gruppe – abrufbar im Internet unter www.unipor.de (Rubrik „Bauherren-Infos“).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Es geht auch anders

„Businesstower“ in Landshut: Massive Mauerziegel bieten klimafreundliche Alternative für Gewerbebau

BildGeschäftshaus mit Alleinstellungsmerkmal: Direkt neben den Stahlbetonhäusern des Landshuter Gewerbegebietes ragt ein viergeschossiger Ziegelbau in den Himmel. Der „Businesstower“ unterscheidet sich architektonisch und bautechnisch vollkommen von der Umgebungsbebauung. Vor allem wollte der ortsansässige Bauherr nicht den Weg vieler Investoren gehen – billig mit schneller Amortisation – sondern setzte auf Qualität mit langfristiger Mieterbindung. Die Projektplanung nahm er weitestgehend selbst in die Hand. Um seine Ideen zu realisieren, entschied er sich aus persönlicher Überzeugung für den natürlichen Baustoff Ziegel.

Von München über die A92 kommend, passiert man zuerst den Stadtkern von Landshut, um dann über die Ausfahrt Nord die Autobahn zu verlassen. Es geht Richtung Isar, doch statt idyllischer Uferniederungen, schließt sich ein typisches Industriegebiet an. Fast würde man beim Verlassen dieser unwohnlichen Gegend am neu errichteten „Businesstower“ vorbeifahren. Es ist schon ein starkes Stück, dass hier vis-à-vis von Industriebauten ein vierstöckiges Gebäude entstanden ist, dass bereits während der Bauphase vielen Landshutern vertrauter war als all die Architektur rundherum.

Eine Lanze brechen für die Qualität

Doch der Reihe nach. Der Baugrund, auf dem der Businesstower entstehen sollte, war zuvor als der „Schandfleck von Ergolding“ bekannt. Als im November 2014 im Landshuter Wochenblatt vom Abbruch der alten „Bruchbude“ berichtet wurde, war Genugtuung zu spüren – gepaart mit der Hoffnung auf Besseres. Auf dem Grundstück wollte ein „hiesiger Investor“ ein regionales Projekt realisieren: den Businesstower, ein exklusives Geschäftshaus mit außergewöhnlicher Architektur. Jedermann war gespannt auf den neuen „Hingucker“, der von heimischen Handwerkern errichtet werden sollte. Der Bauherr oder die „Turmbauer“, wie Josef und Marion Reif oft in der Presse genannt werden, hielten ihr Versprechen. Unter dem Leitsatz „Aus der Region, für die Region“ entstand ein Gebäude in traditioneller Ziegelbauweise, solide und energetisch auf dem neuesten Stand der Technik.

Bekenntnis zum Baustoff Ziegel

Betrachtet man das Gewerbegebiet und den benachbarten Businesstower, so kann man sagen: gegensätzlicher geht nicht. Den rechteckigen flächenoptimierten Gewerbegrundstücken steht ein knapp über 1.300 Quadratmeter großes, dreieckiges Grundstück gegenüber. Anstatt scharfkantiger kostenoptimierter Gebäudegrundrisse wurde eine Dreiecksform mit gerundeten Ecken ausgearbeitet. Die Bauherren Josef und Marion Reif beauftragten keinen Architekten, sondern nahmen das Projekt in eigene Hände. Mit Anton Ausfelder stellten sie sich einen Planer an die Seite, der als Bautechniker und staatlich geprüfter Maurermeister viel Praxisbezug aufweist. Zudem hat er eine hohe Affinität zum Baustoff Ziegel. Womit der wichtigste Grundsatz der Bauherren genannt ist: Anders als die in Stahlbeton gegossenen Gewerbebauten, war der Businesstower von Anfang an als Ziegelbau geplant. „Wir wollten ein Raumklima schaffen, in dem die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten wird, die Menschen gesund bleiben und sich wohl fühlen, sodass sie gar nicht mehr nach Hause wollen“, so das Credo der beiden. Dass dieses Bekenntnis zur Qualität einer kurzzeitigen Amortisation entgegensteht, war allen Beteiligten klar. Wie man kosteneffizient Industriebau betreibt, konnte man direkt gegenüber, auf der anderen Straßenseite, sehen. Doch: „Wir werden in den ersten dreißig Jahren keine nennenswerten Renovierungsarbeiten haben: Alle zehn Jahre ein Anstrich – das war`s.“

Individuelle Baulösung geglückt

Das Gebäude zeichnet die Konturen des dreieckigen Grundstückes nach – mit Kantenlängen von 18 bis knapp 25 Metern. Viergeschossig türmt es sich auf eine Höhe von bis zu 18 Metern, leicht nach innen terrassiert, den geforderten Abstandsflächen gehorchend. Hieraus resultieren um die 200 Quadratmeter pro Geschoss. Gut dreißig Quadratmeter hiervon entfallen auf ein großzügiges Treppenhaus mit Lift sowie die WC-Anlagen. Der Rest ist eine zusammenhängende Bürofläche. Solch eine weitgespannte Stahlbetondecke kommt in den üblichen Deckenstärken nicht ohne Stützen aus. Stützenfreie Büroräume waren jedoch oberste Priorität – mit dem Resultat, dass die Statik Deckenstärken zwischen dreißig und vierzig Zentimetern erforderte. Und hier beginnt der Kampf zwischen Ziegel, Stahlbeton und dem Stahl selbst, denn solche Lasten können auch von einem hoch druckfesten Mauerwerk nur schwer abgefangen werden – so es schlank ausgeführt werden soll und großzügige Fensterformate eingeplant sind. Im Sinne dieser Lösung wurde seitens der Bauherren mit dem Statiker „um jeden Stein gerungen“, wie Josef Reif rückblickend feststellt.

Mauerwerk bestimmt Konstruktion

Flüchtig betrachtet ruht die Decke auf einem 36,5 Zentimeter starken Ziegelmauerwerk, beidseitig mit Kalkputz und diffusionsoffenen Anstrichen versehen – der Feuchteregulierung wegen. Dennoch war es unumgänglich, einige wenige Wandscheiben in Stahlbeton auszuführen. Auch verstecken sich einzelne massive Stahlstützen, Unter- sowie Oberzüge im Außenmauerwerk. Anders wären die großformatigen Fensterflächen und die stützenfreie Deckenkonstruktion nicht möglich gewesen. Den verwendeten Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“ von Leipfinger-Bader bezeichnet der Hersteller selbst als Innovationsziegel für den Wohn- und Geschossbau. Dank seiner rein mineralischen Dämmstoff-Füllung erreicht er einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,10 W/(mK) und ermöglicht so das Bauen nach Niedrigenergiestandard. Der Druckfestigkeitsklasse 12 ist es unter anderem zu verdanken, dass der Großteil des Außenmauerwerkes aus Mauerziegeln besteht. So vereint das Gebäude alle ökologischen und raumklimatischen Pluspunkte eines Ziegelbaus in monolithischer Bauweise. Aufgrund der beiden anliegenden Verkehrsstraßen soll auch der Schallschutz nicht unerwähnt bleiben: Mit guten Werten von bis zu 52,2 Dezibel meistert das Mauerwerk diese Situation problemlos.

Gute Planung ist die halbe Miete

Doch nicht nur in der Bauphysik punktet der Ziegel. Auch wenn man es selten sieht und gedanklich zumeist gerade und orthogonal denkt: Der Ziegel ist als modularer Baustein ein Kurvenkünstler par excellence. Dreidimensional verformte Wandscheiben sind sicher eine Domäne des Stahlbetons. Gerundete Ecken und in leichtem Schwung geführte Mauerwerke jedoch gehören dem Ziegel. Einen guten Handwerker vorausgesetzt, sind solche Vorgaben ohne Schalungsaufwand schnell und wirtschaftlich umzusetzen – ohne die Vorteile des natürlichen Baustoffes einzubüßen. Im Gegensatz zur geraden Wand müssen hier auch die Stoßfugen verfüllt werden. Dank hochwärmedämmender Leichtmörtel der Klasse LM 21 entstehen energetisch jedoch keine Nachteile. Zudem blieben die Bauherren ihrem Versprechen treu, ortsansässige Handwerker zu beauftragen. Gebaut wurde fast ein wenig in der Tradition des Bauhauses: Die Werkplanung vollzog sich in engem Zusammenspiel mit den Handwerkern und – man möchte es kaum glauben – die Auftragserteilung erfolgte zumeist per Handschlag. Hierfür gab es eine große Sitzung mit allen Beteiligten sowie dem Planer, in der alle wichtigen Punkte besprochen wurden. Diese „Schnittstellenoptimierung“ bewirkte, dass später keine Komplikationen zwischen den einzelnen Gewerken auftraten.

Energieeffizient und umweltschonend

Mit Baukosten von knapp drei Millionen Euro wurde keinesfalls die Billigschiene bedient. Doch keinerlei Reklamationen, eine Vollvermietung bereits vor Baufertigstellung sowie eine Warteliste für Mietinteressenten geben diesem Konzept recht. So beziehen die Mieter ein Gebäude mit hohem Bekanntheitsgrad, hochwertiger Ausstattung, klebstofffrei verlegten Vinylböden, LED-Beleuchtung und idealem Raumklima. Der größte Risikofaktor einer Kalkulation – permanenter Mieterwechsel und Leerstand – ist somit dauerhaft ausgeschaltet. Doch auch den inneren Frieden haben die Bauherren bei diesem Projekt gefunden: „Wir wollten immer umweltschonend bauen. Hierzu gehört für uns auch der Herstellungsprozess des Baumaterials. Der Rohstoff Lehm liegt vor der Tür und mit der neuen Tunnelofen-Anlage von Leipfinger-Bader wissen wir die Fertigung der Ziegel in einer der modernsten Brennanlagen Europas“. Für eine energetisch positive Energiebilanz des Gebäudes sorgt neben den hochwärmedämmenden Mauerziegeln auch die Dreifachverglasung der Fenster. Eine Gastherme mit Niedrig-Brennwertgerät sowie eine energieeffiziente Fußbodenheizung tragen ebenso dazu bei. Das Zusammenspiel von Ziegel, Putz und Farbe in Verbindung mit einer gesteuerten Beschattung sowie einer i-Tec-Lüftung funktioniert so gut, dass keine Klimaanlage erforderlich ist. Dennoch wurden die Leitungen für Tropfwasser und Stromanschluss verlegt, um einen späteren Einbau in den jeweiligen Stockwerken zu ermöglichen. Damit die Beschattung durchgängig zur Reduzierung der Kühllasten genutzt werden kann, wurde diese auf eine Windfestigkeit von 80 Stundenkilometern ausgelegt. Wenn die automatische Steuerung an stürmischen Sonnentagen woanders die Rollos hochfährt, ist der Businesstower nach wie vor voll verschattet. Für ein angenehmes Raumklima mit ausgeglichenen Temperaturen ist so in jedem Fall gesorgt. Mieter und Angestellte profitieren von einem gesunden Arbeitsumfeld und möchten eines nicht vor Büroschluss: nach Hause gehen.

Autor: Dipl.-Ing. Peter Gahr

Bautafel

Objektstandort: Ergolding
Bauzeit: ca. 2 Jahre, beginnend im März 2015
Grundstücksfläche: ca. 1.150 m2
Nettobürofläche: ca. 840 m2
Gebäudeaußenmaße: ca. 24,5 | 20,0 | 18,0 m
Baukosten: 3 Millionen Euro
Bauherr/Planer: Josef und Marion Reif, Landshut
Begleitender und verantwortlicher Planer: Anton Ausfelder, Oberappersdorf
Tragwerksplanung/Schallschutz: Ingenieurbüro für das Bauwesen, Bruckberg
Rohbau und Mauerwerk: Liebl Bauunternehmen, Bruckberg
Außenwände: Wärmedämmziegel Unipor WS10 Coriso
Ziegellieferant: Ziegelwerke Leipfinger-Bader, Vatersdorf

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland. In der Region steht das inzwischen in fünfter Generation von Thomas Bader geführte Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung ihrer hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Pro Jahr produzieren die beiden Werke in Vatersdorf und Puttenhausen mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern rund 150 Millionen Ziegel-Normalformat-Einheiten: Das entspricht etwa 220.000 Tonnen Ziegeln für 4.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel aus dem Hause Leipfinger-Bader werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Mauerziegel.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Janina Wolter
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : j.wolter@dako-pr.de

Bauphysikalische Höchstleistungen in der Praxis

Mauerziegel-Gebäude: Energieeffizientes Wohnen kennt viele Formen

BildAnforderungen an die Bauplanung sind einem steten Wandel unterworfen. Ob Energieeinsparung, Schallschutz, Brandschutz oder Statik – normative Verschärfungen betreffen nicht nur Planer und Bauunternehmer, sondern ebenso die verwendeten Baustoffe. Moderne Mauerziegel haben das Potenzial, all diese Vorgaben zu erfüllen. Spezielle Produkte für jeden Einsatzbereich ermöglichen die Umsetzung von energetisch und statisch anspruchsvollen Bauvorhaben. Besonders im mehrgeschossigen Wohnungsbau bieten sich viele Möglichkeiten. Dank hochmoderner Produkte wie den gefüllten „Coriso“-Mauerziegeln der Unipor-Gruppe (München) entstehen in der Praxis planerisch komplexe Gebäude. Gelungene Beispiele finden sich in ganz Deutschland – so etwa in Landshut, Augsburg oder Lübeck.

Erhöhte Ansprüche an Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit beeinflussen die Bauplanung heute maßgeblich. Monolithisches Mauerwerk erfüllt diese Anforderungen in besonderem Maße und entspricht dabei zudem den Förderstandards der KfW-Bankengruppe. Gefüllte Hochloch-Wärmedämmziegel zeichnen sich beispielsweise durch niedrige Wärmeleitwerte aus. Das gilt sowohl für die mineralisch gefüllten „Unipor Coriso“-Ziegel als auch für die Mauerziegel der neuen „Unipor Silvacor“-Serie. Letztere erweisen sich aufgrund ihrer Dämmstoff-Füllung aus sortenreinen Nadelholzfasern als besonders ökologische Wandbaustoff-Variante. Die hochwärmedämmende Füllung in den Unipor-Ziegeln – ob Mineralwolle oder Nadelholzfaser – gewährleistet geringe Wärmeleitwerte von bis zu 0,07 W/(mK). Damit ermöglichen die Mauerziegel eine energieeffiziente Gebäudehülle bis hin zum Passivhausstandard. In der Praxis entstanden so bereits anspruchsvolle, zukunftsweisende Wohnkonzepte – etwa bei einem hocheffizienten Wohnpark in Landshut.

Wärmedämmung in Bestform: Plusenergiehaus in Landshut

Im Ludmilla-Wohnpark, einem ökologischen Vorzeigeobjekt, sind energieeffiziente Bauweise und Ziegel-Flächenheizsysteme schon heute Realität. Die in mehreren Bauabschnitten errichtete Wohnanlage entspricht dem Plusenergiehaus-Standard: Das heißt, dass hier durch Energiegewinnung mehr Energie erzeugt als verbraucht wird. Hoher baulicher Wärmeschutz und ein energiesparendes Heizkonzept leisten dabei einen wesentlichen Beitrag. Alle Häuser der Anlage erfüllen mindestens den Energiespar-Standard des KfW-Effizienzhauses 55. Auch der eingesetzte Mauerziegel „Unipor W07 Coriso“ gewährleistet mit seiner rein mineralischen Coriso-Füllung einen Wärmleitwert von 0,07 W/(mK). Ergänzt wird die hervorragende Wärmedämmung durch ein intelligentes Heizungskonzept der Unipor-Gruppe: Die Wandheizung „Unitherm“ überzeugt durch eine Energieersparnis von bis zu 40 Prozent gegenüber einer Fußbodenheizung und gibt eine gleichmäßige, behagliche Strahlungswärme ab.

Auf die Ruhe kommt es an: Wohnanlage in Augsburg

Beim Mehrfamilienhaus im Augsburger Prinz-Karl-Weg stand neben der Energieeffizienz besonders der Lärmschutz im Fokus. Doch Schall- und Wärmeschutz bedeuten für jeden Wandbaustoff zunächst einen Zielkonflikt. Der Wärmedämmziegel „Unipor W07 Coriso“ hat hierauf jedoch eine passende Antwort parat. Eindrucksvoll zu sehen ist dies beim Mehrfamilienhaus. Hier wurden nicht nur Wärme- und Schallschutz gekonnt kombiniert, sondern auch die höchst unterschiedlichen Vorgaben einer vielköpfigen Baugemeinschaft. So war es keine einfache Aufgabe, einen gemeinsamen Nenner für die Grundrisse zu finden. Das Flachdach sowie statisch freispannende Geschossdecken sind eine der architektonischen Antworten darauf.

Eine weitere wesentliche Voraussetzung war die Erreichung des Passivhausstandards. Hier lag die Lösung im richtigen Wandbaustoff: Bei modernen Coriso-Mauerziegeln von Unipor werden die Hohlkammern mit einem rein mineralischen Dämmstoffkern versehen, um die Wärmedämmung zu optimieren. Dadurch können Außenwandsysteme heute mit Coriso-Mauerziegeln auch ohne zusätzliche außenliegende Wärmedämmung (WDVS) realisiert werden. Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Verfüllung der Kammern wird der Schallschutz entscheidend verbessert, da die mineralische Dämmung auch Schallwellen in hohem Maße absorbiert. Auf diese Weise wird – bei richtiger Planung – auch der erhöhte Schallschutz sicher erreicht.

Gesundes Klima: Bestandsersatz in Lübeck

Massives Ziegelmauerwerk schützt jedoch nicht nur vor Kälte und Lärm. Ein gesundes, ausgeglichenes Raumklima spielt auch eine tragende Rolle. Besonders wichtig war dies für den Bau einer generationenübergreifenden Wohnsiedlung in Lübeck, die unter anderem auch eine Kindertagesstätte integriert. In den 60er-Jahren errichtet, war die ursprüngliche Siedlung im Stadtteil Kücknitz in die Jahre gekommen. Abriss und Wiederaufbau wurden unabdingbar. Daher bilden in der neuen Wohnsiedlung nun hochwärmedämmende „Unipor W09“-Mauerziegel die tragenden Wände der zweischalig aufgebauten, kerngedämmten Außenfassaden – in Punkto Ökologie, Ökonomie und Wohnkomfort ein richtungsweisendes Konzept. Mit einem U-Wert von 0,24 W/(m²K) erreicht der Unipor-Ziegel eine so hohe Wärmedämmung, dass die Mehrfamilienhäuser mit Kindertagesstätte dem KfW-Energieeffizienzhausstandard 55 entsprechen. Doch auch hier sprach nicht nur die Energieeffizienz für den Neubau mit Mauerziegeln: Gebrannter Ton hat die Fähigkeit, den Feuchtehaushalt besonders gut zu regulieren. Dies begründete die Entscheidung, Unipor-Mauerziegel neben den Außenwänden auch für alle tragenden Innen- sowie Wohnungstrennwände zu verwenden. Sie wirken sich positiv auf das Raumklima aus und verringern somit die Gefahr von Schimmelbildung.

Mit Ziegeln für die Zukunft planen

Als Baustoff mit jahrhundertelanger Tradition wird der Mauerziegel oft unterschätzt. Heutzutage punktet er nicht nur in Sachen Wärmedämmung, sondern auch in den Bereichen Schallschutz, Wohngesundheit und Wirtschaftlichkeit. Architekten und Bauherren vertrauen daher zurecht auf die ökonomischen und ökologischen Vorteile von Mauerziegeln – auch und gerade im mehrgeschossigen Wohnungsbau.

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Maria Steinmetz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
web ..: http://www.dako-pr.de
email : m.steinmetz@dako-pr.de

Vordenker für die Nachwelt

Leipfinger-Bader publiziert ersten Unternehmensbericht zu Nachhaltigkeit und Verantwortung

BildWachstum mit Augenmaß: Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader haben jetzt einen Unternehmensbericht zu Nachhaltigkeit und Verantwortung veröffentlicht. Damit belegt der mittelständische Familienbetrieb (Vatersdorf) erstmals all seine ressourcenschonenden und weitsichtigen Aktivitäten. Diese umfassen sowohl eine ökologische und moderne Betriebsgestaltung als auch Serviceangebote für Kunden sowie soziales Engagement in der Region. „Wir wirtschaften nicht nur nachhaltig, sondern übernehmen auch Verantwortung. So führen wir unsere Geschäfte mit Rücksicht auf Umwelt, Mitarbeiter, Kunden und Gesellschaft“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leipfinger-Bader.

Bei Nachhaltigkeit stehen zumeist ökologische Aspekte im Vordergrund. Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) setzen hingegen ganz eigene Schwerpunkte, die in ihrem ersten „Unternehmensbericht – Nachhaltigkeit und Verantwortung“ dokumentiert sind. Der Bericht orientiert sich am klassischen Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung, das die Bereiche Ökologie, Soziales und Wirtschaft mit einbezieht.

Nachhaltigkeit als Wertesystem

Seit fünf Generationen setzt das mittelständische Unternehmen auf umsichtiges Wachstum mit Blick auf nachfolgende Jahrgänge. Dafür hat die Inhaberfamilie mit dem Konzept „Verantwortung Plus+“ ein nachhaltiges Wertesystem etabliert, das kurzsichtiges Handeln ausschließt. Dieses fußt auf den vier Säulen „Umwelt“, „Mitarbeiter“, „Kunden“ und „Gesellschaft“. In allen Bereichen werden Nachhaltigkeit und Verantwortung großgeschrieben. Sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu etablieren, ist das erklärte Ziel der Familie. Der erste Unternehmensbericht belegt die bereits erzielten Erfolge und zeigt zukünftigen Handlungsbedarf auf.

Verantwortung trifft Menschlichkeit

Ein zentrales Kapitel befasst sich mit Personalführung. Der generationsübergreifende Austausch, eine vorurteilsfreie Zusammenarbeit gemäß der „Charta der Vielfalt“ sowie eine harmonische Work-Life-Balance bilden wesentliche Grundlagen der Firmenpolitik. Die Visionen der Nachhaltigkeitsstrategie haben auch die Mitarbeiter verinnerlicht. Indem sie in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich bewusst Verantwortung übernehmen, wachsen sie an ihren Aufgaben. „Sichere Arbeitsplätze machen das Leben in unserer Region zusätzlich attraktiv. Rund 90 Prozent unserer Mitarbeiter kommen aus einem Umkreis von zehn Kilometern“, betont Bader.

Mit verantwortungsvollen Mitarbeitern lassen sich auch Kunden überzeugen. Ihnen steht ein umfangreiches Serviceangebot in Form von Workshops, Seminaren und Infoabenden zur Verfügung. Die individuelle Einzelberatung für Bauunternehmer und Bauherren sowie die praktische Einweisung direkt auf der Baustelle runden den Service für die Kunden ab. Um den Dialog zusätzlich zu fördern, sind die Experten von Leipfinger-Bader jährlich auf rund 25 regionalen Baumessen vertreten. „Unseren Kunden begegnen wir auf Augenhöhe und setzen auf langjährige Partnerschaften und Beziehungspflege“, erklärt Bader. Über das Geschäftliche hinaus unterstützt das Unternehmen zudem soziale und kulturelle Initiativen in Bayern – oftmals mit eigenen Produkten. So gingen in diesem Jahr bereits Ziegelspenden an das Mutter-Kind-Haus in Landshut sowie die Leukämiehilfe Ostbayern in Regensburg.

Der Geist des Fortschritts

Darüber hinaus beteiligt sich Leipfinger-Bader an zahlreichen Forschungsprojekten. Dabei verfolgt das Unternehmen das Ziel, den natürlichen Baustoff Ziegel weiterzuentwickeln, ebenso um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu steigern. Mit seinen „Unipor Coriso“-Mauerziegeln hat der Baustoff-Produzent bereits vor zehn Jahren einen wichtigen Entwicklungsschritt vollzogen: Gefüllt mit einem rein mineralischen Dämmstoff erzielen sie höchsten Wärmeschutz für den Bau nach KfW-Förderstandard. Diese Mauerziegel-Gattung wurde inzwischen um die neue „Unipor Silvacor“-Reihe mit einer alternativen Dämmstoff-Füllung aus sortenreinen Nadelholzfasern ergänzt. Mit der Nutzung dieses nachwachsenden Rohstoffes ist eine zukunftsweisende Symbiose für ökologisches und besonders nachhaltiges Bauen gelungen.

Nachhaltiges Wirtschaften

Dank regelmäßiger Investitionen produziert das Unternehmen auf dem aktuellen Stand der Technik. Ein Beleg dafür ist der neue Tunnelofen am Standort Vatersdorf. Seit einem Jahr sorgt er für energetische Einsparungen von rund 30 Prozent. Auch das Werk in Puttenhausen hat seinen Energiebedarf in den letzten Jahren um zehn Prozent gesenkt. Dabei kommen vor allem Erdgas und erneuerbare Energien zum Einsatz. Um die Herstellungsprozesse weiter zu optimieren, pflegt Leipfinger-Bader ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001. Das Institut für Ziegeltechnik Ceramix AG (Nürnberg) bestätigt, dass das Unternehmen diesbezüglich im bundesweiten Vergleich auf einem Spitzenplatz rangiert.

Zur Förderung des Wirtschaftsstandorts beauftragt Leipfinger-Bader vor allem regionale Dienstleister und Lieferanten. So schonen kurze Transport- und Vertriebswege zugleich Klima und Geldbeutel. Generell genießen Umwelt- und Naturschutz einen hohen Stellenwert: Stillgelegte Lehmgruben werden aufwendig renaturiert und in artenreiche Biotope verwandelt. An mehreren Standorten dienen solche Gelände auch als betriebliche Solarparks. „Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen und der Erhalt unserer Umwelt ist für uns ein wichtiges Thema. Eines unserer nächsten großen Ziele ist deshalb das vollständige Recycling unserer hochwertigen Mauerziegel“, verspricht Thomas Bader.

Den Unternehmensbericht der Ziegelwerke Leipfinger-Bader erhalten Fachleute und Bauherren zum Download unter www.leipfinger-bader.de.

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland. In der Region steht das inzwischen in fünfter Generation von Thomas Bader geführte Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung ihrer hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Pro Jahr produzieren die beiden Werke in Vatersdorf und Puttenhausen mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern rund 150 Millionen Ziegel-Normalformat-Einheiten: Das entspricht etwa 220.000 Tonnen Ziegeln für 4.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel aus dem Hause Leipfinger-Bader werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Mauerziegel.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Janina Wolter
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
web ..: http://www.dako-pr.de
email : j.wolter@dako-pr.de

Zeige Buttons
Verstecke Buttons