Mauerwerk

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Zertifizierte Wohngesundheit

„Unipor Silvacor“: Ökologischer Wandbaustoff mit ausgezeichneter Holzfaser-Füllung

BildEin gesundes Raumklima schaffen vor allem Bauprodukte, die besonders umweltverträglich sind. Dazu zählt auch die neue Mauerziegel-Gattung „Unipor Silvacor“. Ihr wärmedämmender Kern besteht aus sortenreinen Nadelholzfasern des Zulieferers Steico. Vom Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) geprüft und zertifiziert, ist dieser natürliche Füllstoff als baubiologisch unbedenklich einzustufen. Kombiniert mit mineralischen Unipor-Ziegeln, entsteht somit ein rundum wohngesundes Bauprodukt.

Noch nie haben sich Menschen so viel in geschlossenen Räumen aufgehalten wie heute. Arbeiten und Wohnen finden inzwischen sogar bis zu 90 Prozent der Zeit in Gebäuden statt. Umso wichtiger ist es daher, die Wohnumwelt mit gesunden Baustoffen zu gestalten. Insbesondere die Luftqualität wird entscheidend von den verbauten Materialien beeinflusst. Diese sollten keine gesundheitsschädlichen Substanzen enthalten, die über die Luft aufgenommen werden können. Um Bauherren und Fachplanern eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage für wohngesunde und umweltfreundliche Bauprodukte zu bieten, kennzeichnet das Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) diese mit seinem Prüfsiegel. Nach eingehender Prüfung in unabhängigen Laboren konnten die Mauerziegel der Unipor-Gruppe (München) jetzt erneut als besonders wohngesund und umweltverträglich ausgezeichnet werden. Erstmals erhielten zudem die natürlichen Holzfasern des Baustoff-Herstellers Steico (Feldkirchen) ein Zertifikat. Sie bilden den Kern des neuen Wärmedämmziegels „Unipor Silvacor“.

Natürliche Basis

Geprüft und untersucht auf Lösemittel, Riechstoffe und Biozide, bescheinigt das IBR den Unipor-Mauerziegeln bereits seit 2007 besondere ökologische Qualitäten. Das geht vor allem auf die natürlichen Ressourcen Lehm und Wasser zurück, die als Grundlage für den massiven Baustoff dienen. Die mineralischen Materialien werden schließlich bei mindestens 800 Grad Celsius im Tunnelofen zu massiven Mauerziegeln gebrannt. Alle Unipor-Produkte, die aus den untersuchten Tonwerkstoffen erstellt werden, erhalten daher das Prüfsiegel „Geprüft und empfohlen vom Institut für Baubiologie“.

Auch Zulieferer Steico hat nun eine IBR-Auszeichnung für die Holzfasern erhalten, die den wärmedämmenden Kern der neuen „Silvacor“-Mauerziegel bilden. Für die Produktion des natürlichen Dämmstoffes werden ausschließlich unbehandelte Holz-Sortimente genutzt – also beispielsweise Hölzer und Nadelholzreste, die sich nicht in der Sägeindustrie verwenden lassen. Sie stammen aus nachhaltig bewirtschafteten Waldgebieten und entlasten durch ihre Verwendung in der Bauindustrie die Forstwirtschaft. Vor diesem Hintergrund vergibt das IBR auch hier sein Prüfsiegel: Die von Unipor verwendete Holzfaser-Füllung gilt demnach als besonders ressourcenschonend und biologisch.

Angenehmes Wohnklima mit Mauerwerk

Die natürliche Beschaffenheit der porosierten Mauerziegel hat zudem eine temperatur- und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaft. „Ihre Struktur ist diffusionsoffen und somit in der Lage, überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft aufzunehmen“, erklärt Unipor-Geschäftsführer Dr.-Ing. Thomas Fehlhaber. „Bei Bedarf gibt das Mauerwerk die Luftfeuchte wieder in den Raum zurück.“ Auf ähnliche Weise reguliert es auch die Temperatur, da die Ziegel Hitze in Form von thermischer Masse zwischenspeichern. Diese „natürliche Klimaanlage“ wirkt sich positiv auf die Raumatmosphäre aus und reduziert so auch das Risiko von Schimmelbildung.

Nähere Informationen zur Umweltverträglichkeit von Unipor-Mauerziegeln finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de (Rubrik „Bauunternehmer-Service).

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

Pressekontakt:

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Hinter der Fassade hochmodern

Neuartige Verarbeitung mit Mörtelpads: Monolithische Mehrfamilienhäuser profitieren von leistungsfähigem Ziegelmauerwerk

BildEnergieeffizient und wohngesund: Dass die Besonderheiten eines Gebäudes oftmals erst hinter der Fassade stecken, beweisen zwei Mehrfamilienhäuser in Engelsbrand bei Pforzheim. Klare Architektur, hochwertiger Wandbaustoff und moderne Verarbeitung sorgen für eine zeitgemäße und planerisch durchdachte Wohnanlage. Sowohl Außen- als auch Innenwände sind hier mit Mauerziegeln errichtet. Revolutionär war dabei das Setzen der Ziegel mit sogenannten Mörtelpads. Dank des mit Dämmstoff gefüllten „Unipor WS09 Coriso“-Ziegels erreicht der Mehrgeschossbau mit seinen zwölf Wohneinheiten auch ohne zusätzliche Außendämmung den KfW-Effizienzhaus-Standard 70.

Knapp zehn Kilometer südlich von Pforzheim liegt Engelsbrand. Ein kleines Städtchen mit etwa 4.000 Einwohnern, das aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden entstanden ist. Mit der Antoniuskirche ist das Zentrum des Ortes markiert. Beidseits der Hauptstraße verstreut liegen, mit meist steilen Ziegeldächern gedeckt, kleine Einfamilienhäuser, Doppelhäuser oder Reihenwohnanlagen. Die gute Anbindung zum nahegelegenen Pforzheim und dennoch ländliche Ruhe waren nur einige überzeugende Argumente, zwei neue Mehrfamilienhäuser in der Wiesenstraße zu errichten. Ein im Osten gelegenes kleines Industriegebiet und die autarke Infrastruktur von Engelsbrand bieten sowohl Arbeitsplätze als auch alles, was Bewohner für den täglichen Bedarf brauchen.

Architektur funktional konzipiert

Von Osten kommend, gleich zu Beginn des Ortes, verläuft rechter Hand die Wiesenstraße. Mit der parallel verlaufenden Hauptstraße, dem Mühlweg sowie dem Nachbargrundstück wird ein nahezu quadratischer Baugrund gefasst. Architekt Dipl.-Ing. Heinz Hummel aus dem nahegelegenen Neuenbürg-Dennach plante zwei leicht versetzte Mehrfamilienhäuser. Die Architektur ist zurückhaltend, auf das Wesentliche reduziert und dem städtebaulichen Umfeld angepasst. Der Südfassade vorgesetzt, bieten Terrassen beziehungsweise Balkone die Möglichkeit für Ausblick. Die rückseitige Nordfassade ist geprägt von Dachgauben, die sich auch in der Fassade im ersten Obergeschoss als Wandvorsprünge abzeichnen.

Alles ist streng symmetrisch aufgebaut: Von dem mittig angeordneten Treppenhaus geht auf jeder Etage links und rechts jeweils eine Wohnung ab. Die Grundrisse sind gespiegelt. Nassräume liegen im unbelichteten Mittelteil der Wohnung, der Wohn- und Essbereich orientiert sich nach Süden zur Hauptstraße. Das Treppenhaus und die Nebenräume sind nach Norden ausgerichtet. Es handelt sich so um typische Zweispänner-Grundrisse, wie sie sich über die letzten Jahrzehnte in der Architektur durchgesetzt haben. Sie wurden vom Architekten funktional sauber konzipiert: Man tritt in eine zum Wohnzimmer geöffnete Diele, findet Platz für eine Garderobe und die Schuhe. Nassräume und WC sind geschickt angeordnet, Verkehrsfläche wird kaum benötigt. In den Dachgeschosswohnungen führt eine einläufige Treppe in ein zusätzliches Galeriezimmer hinauf. Einen Hauch von Luxus bieten die Garagen im Untergeschoss, die direkt an das Treppenhaus angeschlossen sind. Gute Architektur kann ganz einfach sein, wenn man die wesentlichen Dinge verstanden hat.

Ziegelwände – ökologisch hochwertig

Um auch langfristig Schutz vor schwankenden Energiepreisen zu bieten, war die energetische Zielvorgabe das Erreichen des KfW-Effizienzhaus-Standards 70. Ein verbesserter Wärmeschutz sollte für den Architekten und Ökologen Hummel jedoch nicht mit einer Wärmedämmverbundfassade (WDVS) einhergehen. Decken und Kellerwände in Stahlbeton sind aktueller Stand der Technik, doch sowohl für die Innenwände als auch für das Außenmauerwerk boten Ziegel die optimalen Voraussetzungen. Hummel konzipierte ein Energieeffizienzhaus komplett aus Mauerziegeln. An seiner Seite: der Bauherr Joachim Gaag. Die Wohnungsinnenwände waren eine leichte Fingerübung. Hierfür lieferte das Ziegelwerk Schmid (Bönnigheim), Mitgliedsunternehmen der Unipor-Gruppe, Hochlochziegel mit hoher Rohdichte. Ihre gute Speicherfähigkeit trägt dauerhaft zu einem gesunden Raumklima bei. 11,5 Zentimeter stark sind die nichttragenden Zimmertrennwände. Tragende Wände beziehungsweise Wände mit erhöhten Schall- und Brand-schutzanforderungen wie Wohnungstrennwände wurden mit 24 Zentimeter starken Schalungsziegeln erstellt.

Für das Außenmauerwerk entschieden sich Architekt und Bauherr nach intensiver Kostenbewertung für den Planziegel „Unipor WS09 Coriso“. „Die Mauerziegel-Gattung ,Coriso‘ wurde speziell für energieeffizientes Bauen entwickelt“, erklärt Dr. Thomas Fehlhaber, Geschäftsführer der Unipor-Gruppe (München). „Sie kombiniert modernste Ziegeltechnologie mit den optimalen Eigenschaften der integrierten mineralischen Dämmstoff-Füllung.“ Diese Kombination ermöglicht einen hochwertigen monolithischen Wandaufbau. Hergestellt mithilfe von Wasser, Lehm und Feuer entsprechen die Rohstoffe dem ökologischen Verständnis von Architekt und Bauherren. Mit Kalkputz auf der Innenseite (1,5 Zentimeter) sowie mineralischem Leichtputz auf der Außenseite (2,0 Zentimeter) erreicht das 36,5 Zentimeter starke Außenmauerwerk einen U-Wert von 0,23 W/(m2K). Dank des diffusionsoffenen Mauerwerks ist zudem eine natürliche Regulierung der Raumluftfeuchte sichergestellt. Neben seinen besonders wärmedämmenden Eigenschaften punktet der „Unipor WS09 Coriso“ hier mit einem Rw,Bau,ref von 51,9 Dezibel auch im Schallschutz. Überzeugend sind zudem die zulässigen Druckspannungen von bis zu 1,4 MN/m2 sowie der hohe Brandschutz. „Sowohl die ,Coriso‘-Dämmstoff-Füllung als auch unsere Mauerziegel sind nach Baustoffklasse A1 als ,nicht brennbar‘ klassifiziert“, erklärt Fehlhaber. Im Zusammenspiel mit Fenstern in Dreifachverglasung, einer 220 Millimeter starken Zwischensparrendämmung sowie einer durchgehenden Aufsparrendämmung von 35 Millimetern wurden die Vorgaben des KfW-Effizienzhauses 70 mühelos erreicht – in monolithischer Bauweise ohne WDV-System. Im wahrsten Sinne des Wortes noch eins draufgesetzt haben Architekt und Bauherr den beiden Gebäuden mit den Dächern. Mit ihren Flachdachpfannen aus gebranntem Ton werden auch hier ihre ökologischen Vorstellungen kompromisslos umgesetzt: Naturbaustoffe aus ortsnaher Produktion.

Saubere Baustelle – einfache Anwendung

Gesichertes „Neuland“ betraten Architekt und Bauherr bei der Verarbeitung der Ziegel: Auf Empfehlung des Bauunternehmers Fuchs (Bad Liebenzell) entschieden sie sich für den Einsatz der modernen Mörtelpads von Franken Maxit (Azendorf). Die industriell vorgefertigten Mörtelplatten wurden hier trocken auf das plangeschliffene Mauerwerk aufgelegt. Gemeinsam mit den Unipor-Ziegeln entstand so ein beständiges und hochwertiges Mauerwerk. Entscheidungskriterium für die Mörtelpads war neben der sauberen Baustelle auch die leichtere Verarbeitung. Die Mauerarbeiten wurden im Sommer 2015 ausgeführt, der mit Rekordtemperaturen aufwartete.

Sichere Verarbeitung mit „maxit mörtelpad“

Das neu entwickelte „maxit mörtelpad“ von Franken Maxit ersetzt das bisher etablierte Verfahren mit deckelndem Dünnbettmörtel. Die handlichen Platten bestehen aus Leichtdünnbettmörtel und wasserlöslichem Schmelzkleber. Für zusätzliche Stabilität sorgt das integrierte Glasfasergewebe. Die Pads eignen sich für plangeschliffenes Mauerwerk, wo sie einfach auf die Ziegel gelegt werden. Nach Zugabe des Wassers bindet der verbleibende Zementleim hydraulisch ab und formt eine ein bis drei Millimeter dünne, vollflächige Mörtelfuge. Dieser Abbindevorgang erfolgt analog zu herkömmlichen mineralischen Mauermörteln, sodass am Ende vergleichbare bautechnische Werte erzielt werden.

Hinsichtlich der Festigkeits- und Verbundeigenschaften liegen Mörtelpads somit gleichauf mit einem Dünnbettmörtel der Klasse M10. Zudem handelt es sich auch beim maxit mörtelpad um ein mineralisches Produkt, das seinen Ursprung in natürlichen Rohstoffen hat. Die Erstellung einer rein mineralischen Außenwand (Mörtel, Stein, Putz) ist auf diese Weise ohne Weiteres möglich.

Das maxit mörtelpad ermöglicht eine deutliche Zeitersparnis bei höchster Qualität. Maurerkelle, Mörtelsilo, Mischmaschine – Hilfsmittel, die früher das Bild einer Baustelle prägten, sind nun praktisch nicht mehr nötig. Das Mörtelpad lässt sich schnell, sauber und sicher verarbeiten. Dabei entfallen das Anmischen von Mörtel und das Reinigen des Werkzeugs ersatzlos.

Optimales Energiekonzept

Die hohe Qualität in der Ausführung der Gebäudehülle ergibt zusammen mit einem energetisch effizienten Grundriss einen Primärenergiebedarf von 17,7 kWh/(m²a). Dieser wird durch eine im Untergeschoss installierte Pelletheizung abgedeckt. Zusätzlich hat der Architekt eine thermische Solaranlage auf zweimal 16 Quadratmetern eingeplant. Beide Häuser sind in ihrer Technik komplett autark ausgestattet, obwohl sie direkt aneinandergesetzt sind. In Summe betrachtet, wurden zwei Mehrfamilienhäuser errichtet, die sich äußerlich optimal in das Ortsbild einordnen. Die zurückhaltende architektonische Gestaltung ist in diesem Kontext Architektur im besten Sinne. Die Qualität in der Ausführung dank hochwertiger Mauerziegel und baubiologischem Verständnis ebenso.

Autor: Dipl.-Ing. Architekt Peter Gahr

Über:

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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von acht mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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Geschosskünstler „Ziegel“

Landshut: Hochwertiger Mehrgeschossbau mit innovativem Mauerziegel umgesetzt

BildModerner, verdichteter Wohnungsbau unweit der Innenstadt: Dieser Herausforderung stellten sich die Oberhauser GmbH und die WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH im Landshuter Stadtteil St. Nikola. Beim Bau des Wohnparks „Karlschwaige“ mit seinen fünf mehrgeschossigen Hochhäusern setzten die Bauträger auf den Mauerziegel „Unipor WS10 Coriso“. Speziell für den mehrgeschossigen Wohnungsbau entwickelt, ermöglicht er schon bei einer Außenwandstärke von 36,5 Zentimetern ausreichend hohe Tragkraft und einen guten baulichen Wärmeschutz. Das ausgeklügelte Lochbild des Coriso-Ziegels sowie die rein mineralische Dämmstoff-Füllung sorgen dabei für die hohe bauphysikalische Qualität des Mauerwerks. Dank der Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/mK trägt der Wandbaustoff wesentlich zu den wirtschaftlich erzielten Energieeffizienzhausstandards KfW 55 und KfW 70 bei.

Mit dem Bau des Wohnparks am Siebenbrückenweg verwandelte sich eine brachliegende Grünfläche im Herzen von Landshut in ein attraktives Wohnquartier. Die neue Siedlung „Karlschwaige“ ist nach einem ehemaligen Gehöft benannt, das vor rund 200 Jahren auf dem Grundstück erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht.

Das begehrte Grundstück erwarb mit der Oberhauser GmbH ein regional tätiger Bauträger. Er übernahm als Generalunternehmer auch die Errichtung der Häuser mit den Hausnummern 1 bis 3. Die Finanzierung und der Bau zweier weiterer Wohnhochhäuser (Hausnummer 4 und 5) auf dem Grundstück erfolgten durch die WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH aus Gangkofen.

Fünf Gebäudeblöcke um Baudenkmal

Mit dem Entwurf der neuen Wohnsiedlung wurde der Landshuter Architekt Stefan Feigel (BDA) von der Architektengemeinschaft Feigel-Dumps Architekten beauftragt. Ein bestehender Bebauungsplan aus dem Jahre 1972 erlaubte eine hochverdichtete Wohnbebauung. Feigel sah fünf kompakte Gebäudeblöcke mit relativ geringer Grundfläche (Außenmaße 17,49 x 21,99 Meter) und Höhen von fünf bis maximal acht Geschossen vor. Laut Architekt sollten sie sich „mit kleinem Fußabdruck“ punktförmig um das zu erhaltende Hofgebäude gruppieren. Die optimale Ausnutzung von Flächen und Höhen bietet nicht nur möglichst viel Wohnraum, sondern auch Platz für Baudenkmal und Parkanlagen.

Die vorrangig als Zwei- und Dreizimmer-Eigentumswohnungen konzipierten Wohneinheiten sind in den einzelnen Häusern sehr individuell zugeschnitten und variieren in ihren Größen zwischen 55 und 125 Quadratmetern. Jeweils vier Wohneinheiten orientieren sich dabei pro Geschoss um das mittig im Baukörper angeordnete Treppenhaus. Das oberste Geschoss ist teilweise im Penthouse-Stil gestaltet. Die Flachdächer erhalten eine üppige Begrünung.

Verbindung von innen und außen

Rhythmisch hervortretende Balkone und Loggias tragen zu einer ästhetisch wirkenden Auflockerung der geplanten Lochfassaden bei. „Die Balkonanlagen sind als Teil der Gesamtfassade zu verstehen und deshalb in gleicher Oberfläche und Textur gehalten“, so Feigel. „Wegen ihrer Bedeutung für das Gesamterscheinungsbild wurde auch besonderer Wert auf die Gestaltung der Brüstungselemente mit bedrucktem Glas gelegt.“

Analog zu den Balkonen wurden im Erdgeschoss flächengleiche Terrassen angelegt. Einheitlich bepflanzte Hochbeete in Stahleinfassung sorgen für eine räumliche Trennung zur parkähnlichen Umgebung. Zugunsten dieser wurde auf Vorgärten oder Freibereiche bewusst verzichtet. Eine durchgehende Tiefgarage ersetzt zudem oberirdische Stellplätze. Der Zugang erfolgt hier über eine Rampenanlage, wobei die Fluchttreppen mit Lüftungsöffnungen und Umwehrungen versehen sind. Gestaltet sind diese im Duktus der Hochbeete mit flächigen, perforierten Metalloberflächen.

Solide massive Bauweise gewünscht

Die Bauherren wünschten eine zur Wertbeständigkeit und Nachhaltigkeit der Immobilie beitragende massive Bauweise. Der Wandbaustoff sollte zudem hohe Wohnqualität sicherstellen und zu einem möglichst wirtschaftlichen Rohbau führen. Angesichts dieser Prioritäten erwies sich der gewählte „Unipor WS10 Coriso“-Mauerziegel von Leipfinger-Bader als ideale Lösung. Entwickelt wurde er speziell für den Mehrgeschossbau.

Die relativ hohe Druckfestigkeitsklasse 12 und eine zulässige Druckspannung von 1,9 MN/m² erreicht der Mauerziegel durch die spezielle, aussteifende Anordnung der Stege. Ein weiterer Grund für die hohe Belastbarkeit des Außenmauerwerks ist die Verlegung des werkseitig planeben geschliffenen Mauerziegels in Dünnbettmörtel mit gedeckelter Lagerfuge. Außerdem gewährleistet die Verzahnung der Steinstirnseiten eine Knirschverlegung im Stoßbereich. Der Verzicht auf eine Stoßfugenvermörtelung trägt so zusätzlich zu einem besonders druck- und zugfesten Mauerwerk bei. Die erreichten Belastbarkeitswerte sprechen für sich: Der „Unipor WS10 Coriso“ bewältigt mit maximal 0,694 MN/m oder 69,4 Tonnen eine beeindruckende Belastung für einen Wärmedämmziegel.

Wärme-, Schall- und Brandschutz optimal verknüpft

Hohe Tragkraft war die zentrale Voraussetzung für den Einsatz des Mauerziegels, wobei für einzelne Fassadenbereiche aus statischen Gründen Stahlbetonwände verwendet wurden. „Die für unser Bauvorhaben idealen Eigenschaften des Coriso-Ziegels basieren auf der Verknüpfung von hohem Wärme- und Schallschutz mit ziegeltypischen Vorteilen wie hohem Brandschutz und einer die Wohnbehaglichkeit fördernden Diffusionsoffenheit“, betont Geschäftsführer Jürgen Werrenrath von der Werra-Bau GmbH & Co.KG. Mit seiner mineralischen Dämmstoff-Füllung erzielt der „Unipor WS10 Coriso“ eine Wärmeleitfähigkeit von nur 0,10 W/mK. Aufgrund dieses Wertes leistet er einen wesentlichen Beitrag, den Energiebedarf nach KfW-Energieeffizienzhaus-Standard 55 zu erreichen. Gefordert wurde dieser für die Häuser IV und V.

Die Füllung wirkt sich auch positiv auf die Schalldämmung der Außenwände aus. Speziell im Geschosswohnungsbau ist hoher Schallschutz immer von großer Bedeutung. Mit einem Schalldämmmaß Rw,Bau,ref von 52,2 Dezibel und einer geringen vertikalen und horizontalen Schalllängsleitung konnte für die zukünftigen Bewohner der Hochhäuser ein ruhiges Wohnen gewährleistet werden (R’w >55 Dezibel nach Beiblatt 2 DIN 4109). Zusätzlich tragen dazu hochwertige Alu-Kunststofffenster mit Dreifach-Isolierverglasung bei.

Zu guter Letzt müssen die Fassaden auch hohen Anforderungen an den Brandschutz genügen. Hier spielt der Ziegel als nicht brennbarer Wandbaustoff (A1) mit einer erzielten Feuerwiderstandsklasse F90-A nach DIN 4102-2 einen klassischen Pluspunkt aus.

Zügige Mauerwerkserstellung dank Systemzubehör

Bei der zügigen Mauerwerkserstellung überzeugten die von den Ziegelwerken Leipfinger-Bader hergestellten und gelieferten Coriso-Mauerziegel durch hohe Maßgenauigkeit und Verarbeitungsfreundlichkeit. Das Lieferprogramm des Herstellers umfasste auch die Bereitstellung des auf die Verarbeitung von Coriso-Ziegel abgestimmten Dünnbettmörtels Maxit 900 D. Die Mauerziegel wurden entsprechend der Zulassungsbestimmungen (Z 17.1-1021) und der DIN 1053 in einer deckelnden Mörtelschicht von circa drei Millimetern verlegt.

Zur zügigen Rohbauerstellung trugen angesichts der individuellen Geschosshöhen Unipor-Höhenausgleichsziegel bei. Außerdem kamen vorgefertigte Ziegelstürze und Ziegelrollladenkästen zum Einsatz. So entstand eine besonders homogene Wandoberfläche, die sich leicht verputzen ließ. Dank der Nähe des Ziegelwerkes in Vatersdorf zur Baustelle (rund 20 Kilometer) ließen sich Ziegel und Zubehör schnell und mit geringen Transportkosten anliefern.

Hoher Wohn- und Freizeitwert

Bezugsfertig sind die Häuser etappenweise seit Sommer 2017 (Häuser I bis III) bis Jahresende (Häuser IV und V). Schon in der Planungsphase stießen sie auf das Interesse zahlreicher potentieller Wohnungskäufer. Dafür sorgten unter anderem ein gehobener Wohnkomfort mit lichten Raumhöhen von bis zu 2,5 Metern sowie Fußbodenheizung und hochwertige Sanitäreinrichtung. Bodentiefe Fenster und Parkett ergänzen das positive Ambiente. Die energetische Versorgung erfolgt zudem über ein eigenes Blockheizkraftwerk. Zur hohen Nachfrage trug auch die gute Wohnlage bei. So bietet der Standort den Bewohnern durch die Einbettung in parkähnliche Grünflächen mit Rad- und Fußwegen sowie angelegten Sitzinseln einen hohen Wohn- und Freizeitwert. Hinzu kommt die direkte Anbindung an die gewachsene Infrastruktur der Innenstadt. Weitere „Natur-Highlights“ sind der in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Albin Lang Park, die Mühleninsel und die in der Nähe befindlichen Isarauen.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

Bautafel

Objektadresse: Siebenbrückenweg 1 bis 5, 84034 Landshut
Bauherren: Oberhauser GmbH, Altstadt 388, 84028 Landshut;
WJK Wohn- und Gewerbebau GmbH, Malling 1, 84140 Gangkofen
Entwurf: Architektengemeinschaft Feigel-Dumps Architekten, Architekt (BDA) Stefan Feigel, Klötzlmüllerstrasse 42, 84034 Landshut
Bauausführung: Oberhauser GmbH, Altstadt 3888, 84028 Landshut; Werra-Bau GmbH & Co.KG, Malling 1, 84140 Gangkofen
Anzahl Wohnungen: insgesamt 99 Wohneinheiten
Wohnfläche (alle fünf Häuser): 7.826 m²
Ermittelter Jahresenergiebedarf: Häuser I-III KfW- Energieeffizienzhaus-Standard 70, Häuser IV und V KfW- Energieeffizienzhaus-Standard 55 (27,68 kWh/m²a)
Außenwandbaustoff: „Unipor WS10 Coriso“-Mauerziegel
Ziegelhersteller: Leipfinger-Bader Ziegelwerke, Ziegeleistrasse 15, 84172 Vatersdorf
Bauzeit (Gesamtanlage): Anfang 2015 bis Ende 2017

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über die Ziegelwerke Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut. Geführt wird es in fünfter Generation von Thomas Bader. In der Region steht das Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung seiner hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Neben dem Stammwerk in Vatersdorf unterhält das Unternehmen weitere Werke in Puttenhausen bei Mainburg und in Schönlind bei Amberg. Mit rund 160 Mitarbeitern zählt Leipfinger-Bader zu den leistungsstärksten Ziegelproduzenten bundesweit und fertigt jährlich Mauerziegel für etwa 6.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Ziegel.

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Qualität setzt sich durch

Bilanz nach 10 Jahren: „Coriso“ verändert deutschen Ziegelmarkt

BildErstmals präsentierte die Unipor-Gruppe ihre innovative „Coriso“-Ziegelgattung auf der Fachmesse BAU 2007 in München. Damit eröffnete der rein mineralisch gefüllte Hochlochziegel seinerzeit eine neue Produktgruppe in der deutschen Ziegelindustrie. Zehn Jahre und 670 Millionen verkaufte Normalformat-Einheiten später hat der „Unipor Coriso“ den deutschen Hintermauerziegel-Markt nachhaltig verändert. Mit überdurchschnittlichen Wärme- und Schallschutzwerten ist er ein verlässlicher Partner für energetisch und statisch anspruchsvolle Bauprojekte. Ihre bauphysikalischen Stärken beweisen „Coriso“-Wandbaustoffe bislang auf mehr als vier Millionen Quadratmetern Mauerwerk im gesamten Bundesgebiet.

1,32 Millionen Kubikmeter dämmstoffgefüllte Mauerziegel in mehr als 20.000 Objekten: „Die Entwicklung der ,Coriso‘-Gattung war ein Erfolg – nicht nur für Unipor, sondern auch für die generelle Akzeptanz gefüllter Mauerziegel im Markt“, zieht Unipor-Geschäftsführer Dr. Thomas Fehlhaber nach zehn Jahren Bilanz. Als Ergebnis eines Entwicklungsprojektes aus dem Jahr 2004 entstand der erste Mauerziegel mit einer rein mineralischen Dämmstoff-Füllung. Nach weiteren Prüfungen und bauaufsichtlicher Zulassung gingen die „Coriso“-Ziegel schließlich im Herbst 2007 in Serienproduktion. Das Besondere dabei: Mit dem „Unipor Coriso“ wurde erstmals ein gefüllter Mauerziegel hergestellt, bei dem sich der Füllstoff am Ziegel orientiert – und nicht umgekehrt. Denn die Dämmstoff-Füllung wird hier in bereits bestehende, wärmedämmende Ziegel eingebracht. Möglich macht dies das patentgeschützte Produktionsverfahren. Anstatt vorgeformte Stecklinge zu nutzen, wird der mineralische Dämmstoff bei Unipor mittels einer Rütteltechnik erst im Mauerziegel verdichtet. So ist es maschinell möglich, die Füllung unabhängig vom Lochbild in jeden bestehenden Hintermauerziegel einzubringen.

(Mauer-)Stein des Anstoßes

Gab es auch in den Jahren zuvor schon gefüllte Mauerwerksprodukte, kam deren Absatz erst ab 2008 überregional in Schwung. „Die Herstellung und Vermarktung des ,Unipor Coriso‘ hat den Verkauf gefüllter Mauerziegel in Deutschland maßgeblich geprägt“, so Fehlhaber. „Mit dem neuen Qualitätswettbewerb nahm die bundesweite Marktdurchdringung kernisolierter Produkte herstellerübergreifend zu.“ In Süddeutschland werden inzwischen bei mehr als der Hälfte aller Wohnbauten gefüllte Mauerziegel eingesetzt. Die spezielle „Coriso“-Technik hat sich dabei nicht nur hierzulande etabliert – auch Ziegelwerke in Belgien und der Schweiz haben das erfolgreiche Produktionsverfahren übernommen.

Ergänzend zu klassischen Hintermauerziegeln enthält das „Coriso“-System noch weitere hochwertige Sonderprodukte. So zum Beispiel die mit Mineralwolle gefüllten Kimmziegel für eine vertikale Wärmedämmung im Wandfuß. Die Vielfalt des Mauerziegel-Systems spiegelt sich dabei auch in den realisierten Objekten wieder: Vom Einfamilienhaus über den mehrgeschossigen Wohnungsbau bis hin zu Gewerbebauten – die Hochleistungsziegel von Unipor fanden schon in nahezu jeder Art von Bauvorhaben ihre Verwendung.

Effizienz bis zum Passivhausstandard

Das „Coriso“-System unterteilt Mauerziegel nach ihren bauphysikalischen Eigenschaften in zwei Kategorien: die W- und die WS-Klasse. Die W-Klasse steht vor allem für hohen Wärmeschutz und eine energieeffiziente Gebäudehülle. Besonders Einfamilienhäuser profitieren dabei von Wärmeleitwerten bis zu 0,07 W/(mK), die auch Projekte im Passivhausstandard ermöglichen. Diese energetischen Qualitäten sind in Kombination mit einer guten Planung des Schallschutzes ebenso im Mehrgeschosswohnungsbau einsetzbar. Dies beweist exemplarisch ein Projekt in Heilbronn, das mit dem „W07 Coriso“-Mauerziegel realisiert wurde: Der Mehrgeschosser mit über 60 Wohneinheiten entspricht mit nur 0,14 W/(m²K) den geforderten Wärmedurchgangswerten des Passivhausstandards. In Zusammenarbeit mit einem zertifizierten Passivhaus-Planer gelang die Umsetzung des Bauprojektes in monolithischer Bauweise. Auf ein zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wurde aus ökologischen und bauphysikalischen Gründen bewusst verzichtet.

Speziell für den Mehrgeschossbau entwickelt

Zusätzlich zur Wärmedämmung weisen die „Coriso“-Ziegel der WS-Klasse hohe Schalldämmwerte auf. Auch hier zeigt der isolierende, mineralische Kern seine Wirkung und verbessert den Lärmschutz des Mauerziegels deutlich. Garantiert ruhiges Wohnen war auch das Ziel beim Bau zweier Stadtvillen im baden-württembergischen Kornwestheim. Bei den beiden Mehrfamilienhäusern sorgt der verwendete „WS09 Coriso“-Mauerziegel für überdurchschnittlichen Schallschutz. Dieser schafft mit einem Schalldämmmaß von RW,Bau,ref = 51,9 Dezibel nicht nur einen verlässlichen Schutz vor Außenlärm, sondern auch zwischen den Wohnungen. Eine besondere planerische Herausforderung bot zudem das lärmsensible Treppenhaus. Dort kam der „Unipor WS10 Coriso“ zum Einsatz und schirmt nun die Wohnbereiche mit einem Schallschutzwert von RW,Bau,ref = 52,2 Dezibel zuverlässig ab.

Zukunftsfähige Technik

Steigende Ansprüche an Energieeffizienz, Schallschutz und Wirtschaftlichkeit fordern entsprechend hochwertige Wandbaustoffe. Die Mauerziegel und Systemprodukte der „Coriso“-Serie erfüllen dank ihrer bauphysikalischen Qualitäten bei guter Planung auch erhöhte normative Vorgaben. „Die Anforderungen an die Baubranche – und entsprechend an die Baustoff-Hersteller – werden sich in den kommenden Jahren voraussichtlich weiter verschärfen. Doch das Potenzial der ,Coriso‘-Technik ist noch nicht ausgeschöpft“, so Fehlhaber. „Wir haben das Know-How und die nötigen Mittel, uns diesen Herausforderungen zu stellen. Den Erfolg der vergangenen zehn Jahre nehmen wir dabei als Anreiz.“

Nähere Informationen sowie aktuelle Zulassungen für „Unipor Coriso“-Mauerwerk finden Fachleute und Bauherren auf der Unipor-Webseite unter www.unipor.de (Rubrik „Bauunternehmer-Service“).

Über:

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Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 8 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke „UNIPOR“ gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als „UNIPOR Ziegelsystem“ angeboten.

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Dekade des Wachstums

KLB-Klimaleichtblock strebt bis 2018 Umsatzwachstum von 50 Prozent an

BildErfolgreicher Wandel: Mit einem Umsatzplus von nahezu 50 Prozent seit 2008 belegt die KLB-Klimaleichtblock GmbH (Andernach) ihr konstant gutes Wachstum in den letzten Jahren. Betrug der Umsatz in 2008 noch keine 20 Millionen Euro, so ist die 30 Millionen Marke für 2018 fest im Visier. Möglich machten dies vor allem die inzwischen abgeschlossene Einführung der Marke „KLB-Gala“, eine Neuausrichtung des Vertriebes, die Entwicklung innovativer Produkte sowie die kontinuierliche und umfangreiche Investition in modernste Produktionstechnik. „In Folge der unverändert hohen Nachfrage produzieren wir an allen drei Standorten rund um die Uhr“, betont KLB-Geschäftsführer Andreas Krechting. „Zudem gehen wir für das laufende Geschäftsjahr nochmals von einer spürbaren Erhöhung der Produktionsmengen aus.“

Mit Weitsicht in die Zukunft: Seit mittlerweile fast zehn Jahren geht es steil bergauf bei KLB-Klimaleichtblock aus Andernach. Dank einer fundierten Prozessoptimierung in sämtlichen Unternehmensbereichen konnte die Vertriebsgesellschaft ihre Marktposition festigen und verzeichnet konstante Umsatzsteigerungen. Umfangreiche Investitionen auf Vertriebs- und Entwicklungsebene machten dies ebenso möglich wie eine durchdachte Differenzierung der Produktsparten. Mit Einführung der Marke „KLB-Gala“ im Jahr 2013 definierte KLB-Klimaleichtblock zeitgleich auch die drei grundlegenden Produktbereiche:

– vom Garten- und Landschaftsbau („Gala“)
– über Mauerwerksprodukte
– bis hin zu Schornsteinsystemen.

„Insbesondere die KLB-Gala-Linie wurde in den letzten Jahren sehr gut angenommen und hat sich inzwischen fest im Markt etabliert“, so Krechting weiter. „Damit existieren nun drei stabile und zukunftsfähige Produktsäulen, auf denen unsere Unternehmensphilosophie ruht.“ KLB versteht sich dabei weiterhin als Komplettanbieter für den Rohbau und stellt mit dem sogenannten KLB-Baukasten Mauerwerks- und Schornsteinsysteme inklusive der passenden Ergänzungs-produkte bereit. Für 2018 wird angestrebt, die Marke von 450.000 Kubikmeter Betonerzeugnissen (Mauerwerk- und Gala-Produkte) im Markt zu platzieren.

Investitionen in den Fortschritt

Begleitet wurden die Neuerungen im Produktbereich von umfangreichen Investitionen auf der Organisationsebene. Im Rahmen einer vollständigen Umgestaltung und Optimierung der internen Abläufe in den Jahren 2009 und 2010 wurden die Reaktionszeiten im Sinne der Kunden deutlich reduziert. Reibungsverluste an den Schnittstellen zwischen Vertrieb, Fakturierung und Buchhaltung wurden durch die Implementierung einer leistungsstarken Software weiter ausgemerzt. Dank vereinfachter Entscheidungsprozesse und abgeflachter Hierarchien konnte die Flexibilität und Schlagkraft der Vertriebsgesellschaft zudem weiter optimiert werden.

Investiert wurde bei KLB auch in die Produktion: Mehr als zehn Millionen Euro verwendeten die drei Gesellschafter – die Delfing Baustoffwerke GmbH & Co. KG (Saffig), die Rünz & Hoffend GmbH & Co. KG (Urmitz) und die GEBR. ZIEGLOWSKI GmbH & Co. KG (Kruft) – im letzten Jahrzehnt auf die Modernisierung ihrer Werke. Die ohnehin hohen technischen Standards in den Gesellschafterwerken wurden im Zuge der Erweiterung auf die KLB-Gala-Produktion nochmals optimiert. Das Augenmerk lag dabei auf fortschrittlicher Steuerungs- und Verfahrenstechnik, wie moderne Mischer sowie servo-hydraulische Roboter. All dies trug erheblich zur Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit bei. Denn: Die Herstellung innovativer Baustoffe benötigt ein passendes technisches Fundament. Dank hochmoderner Anlagen sowie vorausschauender Forschungsarbeit konnten die bauphysikalischen Eigenschaften der KLB-Leichtbetonsteine noch einmal deutlich verbessert werden. Ausführungsstandards bis hin zum Passivhaus sind damit problemlos möglich – und das ohne zusätzlichen Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS).

Der Umwelt zuliebe

„Mit unseren energieeffizienten Mauersteinen erfüllen wir das Versprechen, das schon die KLB-Gründerväter mit dem Namen ,Klimaleichtblock‘ gegeben haben“, erläutert Krechting und bezieht sich damit gleich auf mehrere Aspekte des Wandbaustoffes Leichtbeton: Neben sehr guten Dämmeigenschaften weisen Mauersteine aus Leichtbeton nämlich bereits in der Produktion ein enormes Nachhaltigkeitspotenzial auf. Durch die Nähe der Rohstoffquellen im Neuwieder-Becken, kurze Lieferwege zu den Baustellen sowie die Lufttrocknung im Hochregallager ist der Primärenergieverbrauch von Leichtbeton-Steinen mit gerade mal 339 Megajoule pro Quadratmeter Außenwand – bei einem Uw-Wert von 0,23 W/m²K – sehr niedrig. Bei anderen Wandbaustoffen beträgt dieser Wert oft das Doppelte. Das Treibhauspotential von Leichtbeton ist damit im Vergleich zu anderen Baustoffen deutlich geringer. Zudem nutzen alle Gesellschaftswerke der KLB regenerative Energiequellen zur Herstellung ihrer Produkte. Die Dachflächen der Produktionshallen sind an sämtlichen Standorten mit Solarzellen ausgestattet. Die dort gewonnene Energie nutzen die Werke größtenteils selbst, erzielte Überschüsse speisen sie in das Stromnetz ein. Produktions- und sortenreine Abbruchreste der Leichtbetonsteine können in den Werken recycelt und dann wieder in den Produktionskreislauf eingebracht werden. So schließt sich nahtlos ein neuer Baustoff-Lebenszyklus an und das Beispiel KLB zeigt einmal mehr: Vorausschauende Investitionen in besonders nachhaltige Produkte wirken sich positiv auf die Umwelt aus und sichern zudem mittel- bis langfristig die etwa 180 Arbeitsplätze in der Region.

Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: dako pr.

Über:

KLB Klimaleichtblock GmbH
Herr Andreas Krechting
Lohmannstr. 31
56626 Andernach
Deutschland

fon ..: 02632 / 25 77-0
web ..: http://www.klb-klimaleichtblock.de/
email : info@klb.de

Die KLB Klimaleichtblock GmbH mit Sitz in Andernach (Rheinland-Pfalz) bietet Produkte für den gesamten Hochbau an: von hochwärmedämmenden Leichtbeton-Mauerwerkssteinen, über Garten- und Landschaftsprodukte und Schornsteinsysteme bis hin zum KLB-Baukasten. Dieser bietet für jedes Bauvorhaben genau aufeinander abgestimmte Leichtbeton-Steine. KLB Leichtbeton-Mauerwerk kommt sowohl im privaten Hausbau als auch bei Mehrgeschosswohnungsbauten zum Einsatz. Eine umfangreiche Beratung rundet das Angebot ab.

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Ressourcenschonend bauen

KLB-Leichtbeton aus regionalem Rohstoffbestand schont die Umwelt

BildBaustoffe aus nachwachsenden Quellen gelten als umweltfreundlich und genießen eine politische Bevorzugung – oft zu Unrecht: Denn sowohl preislich als auch ökologisch verlieren diese an Wert, wenn man die zunehmenden Transportwege berücksichtigt. Vor allem Nadelholz muss bereits größtenteils aus dem Ausland importiert werden, um den Bedarf hierzulande zu decken. Anders beim Mauerwerksbaustoff Leichtbeton: „Das Neuwieder Becken beherbergt den europaweit größten verfügbaren Bimsbestand und liefert damit den Rohstoff zur regionalen Herstellung von Leichtbeton“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Unternehmen KLB-Klimaleichtblock (Andernach). Dank der kurzen Transportwege können so im Vergleich zu Bauholz neben CO2 auch Kosten eingespart werden.

Keine Ressource ist unerschöpflich – diese unumstößliche Wahrheit gilt auch für Baustoffe. Somit wäre eigentlich auch in der Bauindustrie eine gewisse Ausgewogenheit bei der Förderung von Materialien vonnöten. Dennoch nimmt gerade Bauholz als nachwachsender Rohstoff hier eine politische Sonderstellung ein. Mit fatalen Folgen: Durch den hohen Flächenbedarf bei der Holzbeschaffung nimmt die Naturbeanspruchung immer stärkere Ausmaße an, je mehr die Bedeutung von Holz als Baustoff wächst. Zudem benötigt das Nachwachsen viel Zeit. So ging beispielsweise der deutsche Nadelholzvorrat in den letzten Jahren bereits zurück. Die Transportwege zur Beschaffung von Bauholz werden hierdurch länger. Mittlerweile werden Nadelhölzer größtenteils aus dem Ausland importiert, um den Rohstoffbedarf in Deutschland zu decken. Die zunehmend langen Wege, die das Holz zurücklegt, üben dabei einen negativen Einfluss auf die Ökobilanz des Baustoffes aus.

Alternative: Leichtbeton

Regionale Vorkommen von Bims und Blähton, wie sie für die Produktion von Leichtbeton verwendet werden, können hier Abhilfe schaffen. Neben der hohen Verfügbarkeit des Rohstoffs Bims in Deutschland ist sein nachhaltiger Abbau ein weiterer positiver Faktor. Dieser darf nur auf Gelände stattfinden, wo eine naturnahe Rekultivierung gewährleistet werden kann. Beim Bimsabbau erfolgt die Rückführung in der Regel binnen kürzester Zeit, was die Flächenbeanspruchung reduziert. Zusätzlich lockert der Abbauprozess den Boden auf. Die Ertragsfähigkeit wird auf diese Weise gesteigert und ehemalige Waldgebiete können zeitnah wieder aufgeforstet werden.

Die Produktionskette von Leichtbeton beschränkt ihren Umwelteinfluss außerdem auf das Nötigste. Der Erhärtungsprozess der fertig geformten Mauersteine findet energiesparend ohne Wärmebehandlung statt. Durch die Nähe der Rohstoffquellen im Neuwieder-Becken, kurze Lieferwege zu den Baustellen sowie die Lufttrocknung im Hochregallager ist der Primärenergieverbrauch von Leichtbeton-Steinen mit gerade mal 339 Megajoule pro Quadratmeter Außenwand – bei einem Uw-Wert von 0,23 W/m²K – sehr niedrig. Andere Mauerwerksbaustoffe verbrauchen hier oft das Doppelte. Dies spiegelt sich auch in den CO2-Emissionen wider: Mit gerade einmal 93 kg CO2-Äquivalent pro Kubikmeter Leichtbeton Mauerwerk fallen sie ebenfalls sehr gering aus. „Dank der grobporigen Struktur des Baustoffes sowie des Dämmstoffkerns sind die hochwärmedämmenden KLB-Mauersteine für eine Bauweise bis hin zum Passivhaus-Standard geeignet“, erklärt KLB-Geschäftsführer Andreas Krechting. Eine außenliegende Zusatzdämmung (WDVS) wird bei dieser monolithischen Bauweise nicht benötigt. Leichtbeton bietet damit eine echte und vor allem ökologisch hochwertige Alternative zum Bauholz.

Dieser Text ist auch online abrufbar unter www.klb-klimaleichtblock.de (Rubrik: News) oder unter dako-pr.

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Brandschutz leicht gemacht

Mauerwerk aus nichtbrennbarem Leichtbeton kann im Ernstfall Leben retten

BildBei der Verwirklichung des Eigenheims sind Brandschutzmaßnahmen ein essentieller Faktor. Im Extremfall kann ein Hausbrand finanzielle oder gar lebensgefährliche Folgen haben. Die Wahl des richtigen Baustoffes hat daher höchste Priorität. So bietet beispielsweise Leichtbeton den nötigen Schutz für Haus und Bewohner: Denn der massive Wandbaustoff hält dem Feuer lange genug stand, dass gefährdete Personen den Flammen entfliehen können.

Wirksamer Brandschutz in Gebäuden bleibt eine aktuelle Thematik. Regelmäßig ist von Brandfällen die Rede, welche zum Teil erhebliche Personen- oder Sachschäden zur Folge haben. Oftmals handelt es sich nur um kleine Missgeschicke im Alltag, die den Brand verursachen. Sei es zum Beispiel eine nicht ausgemachte Kerze. Allerdings können auch technische Defekte im Haushalt – wie ein Kabelbrand – unerwartete Ausmaße annehmen. Jährlich wird die bundesweite Zahl der Hausbrände auf rund 200.000 geschätzt. Darunter fallen monatlich durchschnittlich 35 Todesopfer. Wie sich also richtig schützen?

Mit Leichtbeton das Gefahrenpotenzial klein halten

Eine wichtige Maßnahme ist die möglichst breite Installation von Rauchmeldern. Diese verhindern zwar nicht die Entstehung des Brandes, können aber im Ernstfall Zeit zur Rettung verschaffen. Noch wichtiger ist jedoch ein allgemeines Problembewusstsein für Gefahrensituationen: Der Gebrauch von Kerzen, Feuerzeugen oder Streichhölzern im Haus sollte daher stets mit Bedacht erfolgen. Gleiches gilt für problematische Elektrogeräte oder überhitztes Fett in Töpfen und Pfannen. Auch hier gilt es aufzupassen und als Erwachsener nötigenfalls auf Kinder einzuwirken, damit kein Feuer entsteht.

Selbst wenn das Feuer keine Menschenleben fordert, leidet die Gesundheit der Betroffenen immens unter den aggressiven Brandgasen. Bei der Ausbreitung spielt daher die Wahl des richtigen Wandbaustoffes eine entscheidende Rolle. „Massiver Leichtbeton ist wegen seiner Herstellungsweise und Beschaffenheit als nichtbrennbar klassifiziert“, erklärt Diplom-Ingenieur Andreas Krechting vom Hersteller KLB-Klimaleichtblock (Andernach). Der aus Vulkangestein bestehende Baustoff wurde bereits „im Feuer geboren“ und ist daher für seine hohe Beständigkeit gegenüber Flammen bekannt. Wände aus Leichtbeton verschaffen somit einen guten Schutz und die notwendige Zeit zur Flucht sowie für den Einsatz von Rettungskräften.

Nähere Informationen zum „Baulichen Brandschutz im Eigenheim“ erhalten interessierte Bauherren direkt bei KLB-Klimaleichtblock, bestellbar per Fax (02632-2577770) oder per E-Mail (info@klb.de).

Dieser Text ist auch online abrufbar unter www.klb-klimaleichtblock.de (Rubrik: News) oder unter dako pr.

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Vordenker für die Nachwelt

Leipfinger-Bader publiziert ersten Unternehmensbericht zu Nachhaltigkeit und Verantwortung

BildWachstum mit Augenmaß: Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader haben jetzt einen Unternehmensbericht zu Nachhaltigkeit und Verantwortung veröffentlicht. Damit belegt der mittelständische Familienbetrieb (Vatersdorf) erstmals all seine ressourcenschonenden und weitsichtigen Aktivitäten. Diese umfassen sowohl eine ökologische und moderne Betriebsgestaltung als auch Serviceangebote für Kunden sowie soziales Engagement in der Region. „Wir wirtschaften nicht nur nachhaltig, sondern übernehmen auch Verantwortung. So führen wir unsere Geschäfte mit Rücksicht auf Umwelt, Mitarbeiter, Kunden und Gesellschaft“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leipfinger-Bader.

Bei Nachhaltigkeit stehen zumeist ökologische Aspekte im Vordergrund. Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) setzen hingegen ganz eigene Schwerpunkte, die in ihrem ersten „Unternehmensbericht – Nachhaltigkeit und Verantwortung“ dokumentiert sind. Der Bericht orientiert sich am klassischen Drei-Säulen-Modell der nachhaltigen Entwicklung, das die Bereiche Ökologie, Soziales und Wirtschaft mit einbezieht.

Nachhaltigkeit als Wertesystem

Seit fünf Generationen setzt das mittelständische Unternehmen auf umsichtiges Wachstum mit Blick auf nachfolgende Jahrgänge. Dafür hat die Inhaberfamilie mit dem Konzept „Verantwortung Plus+“ ein nachhaltiges Wertesystem etabliert, das kurzsichtiges Handeln ausschließt. Dieses fußt auf den vier Säulen „Umwelt“, „Mitarbeiter“, „Kunden“ und „Gesellschaft“. In allen Bereichen werden Nachhaltigkeit und Verantwortung großgeschrieben. Sie entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu etablieren, ist das erklärte Ziel der Familie. Der erste Unternehmensbericht belegt die bereits erzielten Erfolge und zeigt zukünftigen Handlungsbedarf auf.

Verantwortung trifft Menschlichkeit

Ein zentrales Kapitel befasst sich mit Personalführung. Der generationsübergreifende Austausch, eine vorurteilsfreie Zusammenarbeit gemäß der „Charta der Vielfalt“ sowie eine harmonische Work-Life-Balance bilden wesentliche Grundlagen der Firmenpolitik. Die Visionen der Nachhaltigkeitsstrategie haben auch die Mitarbeiter verinnerlicht. Indem sie in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich bewusst Verantwortung übernehmen, wachsen sie an ihren Aufgaben. „Sichere Arbeitsplätze machen das Leben in unserer Region zusätzlich attraktiv. Rund 90 Prozent unserer Mitarbeiter kommen aus einem Umkreis von zehn Kilometern“, betont Bader.

Mit verantwortungsvollen Mitarbeitern lassen sich auch Kunden überzeugen. Ihnen steht ein umfangreiches Serviceangebot in Form von Workshops, Seminaren und Infoabenden zur Verfügung. Die individuelle Einzelberatung für Bauunternehmer und Bauherren sowie die praktische Einweisung direkt auf der Baustelle runden den Service für die Kunden ab. Um den Dialog zusätzlich zu fördern, sind die Experten von Leipfinger-Bader jährlich auf rund 25 regionalen Baumessen vertreten. „Unseren Kunden begegnen wir auf Augenhöhe und setzen auf langjährige Partnerschaften und Beziehungspflege“, erklärt Bader. Über das Geschäftliche hinaus unterstützt das Unternehmen zudem soziale und kulturelle Initiativen in Bayern – oftmals mit eigenen Produkten. So gingen in diesem Jahr bereits Ziegelspenden an das Mutter-Kind-Haus in Landshut sowie die Leukämiehilfe Ostbayern in Regensburg.

Der Geist des Fortschritts

Darüber hinaus beteiligt sich Leipfinger-Bader an zahlreichen Forschungsprojekten. Dabei verfolgt das Unternehmen das Ziel, den natürlichen Baustoff Ziegel weiterzuentwickeln, ebenso um Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu steigern. Mit seinen „Unipor Coriso“-Mauerziegeln hat der Baustoff-Produzent bereits vor zehn Jahren einen wichtigen Entwicklungsschritt vollzogen: Gefüllt mit einem rein mineralischen Dämmstoff erzielen sie höchsten Wärmeschutz für den Bau nach KfW-Förderstandard. Diese Mauerziegel-Gattung wurde inzwischen um die neue „Unipor Silvacor“-Reihe mit einer alternativen Dämmstoff-Füllung aus sortenreinen Nadelholzfasern ergänzt. Mit der Nutzung dieses nachwachsenden Rohstoffes ist eine zukunftsweisende Symbiose für ökologisches und besonders nachhaltiges Bauen gelungen.

Nachhaltiges Wirtschaften

Dank regelmäßiger Investitionen produziert das Unternehmen auf dem aktuellen Stand der Technik. Ein Beleg dafür ist der neue Tunnelofen am Standort Vatersdorf. Seit einem Jahr sorgt er für energetische Einsparungen von rund 30 Prozent. Auch das Werk in Puttenhausen hat seinen Energiebedarf in den letzten Jahren um zehn Prozent gesenkt. Dabei kommen vor allem Erdgas und erneuerbare Energien zum Einsatz. Um die Herstellungsprozesse weiter zu optimieren, pflegt Leipfinger-Bader ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001. Das Institut für Ziegeltechnik Ceramix AG (Nürnberg) bestätigt, dass das Unternehmen diesbezüglich im bundesweiten Vergleich auf einem Spitzenplatz rangiert.

Zur Förderung des Wirtschaftsstandorts beauftragt Leipfinger-Bader vor allem regionale Dienstleister und Lieferanten. So schonen kurze Transport- und Vertriebswege zugleich Klima und Geldbeutel. Generell genießen Umwelt- und Naturschutz einen hohen Stellenwert: Stillgelegte Lehmgruben werden aufwendig renaturiert und in artenreiche Biotope verwandelt. An mehreren Standorten dienen solche Gelände auch als betriebliche Solarparks. „Ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Ressourcen und der Erhalt unserer Umwelt ist für uns ein wichtiges Thema. Eines unserer nächsten großen Ziele ist deshalb das vollständige Recycling unserer hochwertigen Mauerziegel“, verspricht Thomas Bader.

Den Unternehmensbericht der Ziegelwerke Leipfinger-Bader erhalten Fachleute und Bauherren zum Download unter www.leipfinger-bader.de.

Über:

Ziegelwerke Leipfinger-Bader KG
Herr Thomas Bader
Ziegeleistraße 15
84172 Buch am Erlbach
Deutschland

fon ..: 0 87 62 – 73 30
web ..: http://www.leipfinger-bader.de
email : info@leipfinger-bader.de

Über Leipfinger-Bader

Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf sind das führende Familienunternehmen unter den Mauerziegel-Herstellern in Süddeutschland. In der Region steht das inzwischen in fünfter Generation von Thomas Bader geführte Unternehmen für sichere Arbeitsplätze, technische Kompetenz und hohe Qualität. Leipfinger-Bader baut auf diese Tradition – gleichermaßen aber auch auf die konsequente Weiterentwicklung ihrer hochwärme- und schalldämmenden Wandbaustoffe.

Pro Jahr produzieren die beiden Werke in Vatersdorf und Puttenhausen mit insgesamt etwa 100 Mitarbeitern rund 150 Millionen Ziegel-Normalformat-Einheiten: Das entspricht etwa 220.000 Tonnen Ziegeln für 4.000 Wohneinheiten. Die Mauerziegel aus dem Hause Leipfinger-Bader werden aus natürlichen Rohstoffen – Ton, Lehm, Naturgestein und Wasser – hergestellt und sind daher ökologisch unbedenklich. Auch bei der Produktion legen die Ziegelwerke großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Stillgelegte Lehmgruben werden renaturiert und bieten so vielen Tierarten neuen Lebensraum.

Leipfinger-Bader ist ein Mitgliedsunternehmen der „Unipor-Ziegel-Gruppe“, die im Jahr 1976 gegründet wurde. Unipor ist heute ein bundesweit bekannter Markenname und steht für sichere und innovative Produktentwicklungen des Qualitätsbaustoffes Mauerziegel.

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Gesunde Wände

Feuchte- und Wärmeregulierung im Innenraum dank mineralischer Außenwände

BildDie Beschaffenheit der Gebäudehülle ist ein wichtiger Faktor für gute Wohnqualität. Hierbei unterstützen mineralische Außenwände ein gesundes Raumklima maßgeblich: Putz- und Farbsysteme von Franken Maxit (Azendorf) veredeln die Fassade beispielsweise, indem sie Schutz vor Umwelteinflüssen bieten, die Wände aber nicht luftdicht versiegeln. Dank ihrer diffusionsoffenen Struktur ist ein bautechnisch sinnvoller Feuchtigkeits- und Temperaturaustausch kontinuierlich möglich. Zudem enthalten sie keine chemischen Zusätze, sind frei von Lösungsmitteln und schützen vor Algen und Pilzen.

Eine Fassade ist mehr als die schmucke Außenseite eines Gebäudes: Neben der optischen Rolle erfüllt sie auch verschiedene bautechnische Funktionen – indem sie zum Beispiel das Mauerwerk vor Umwelteinflüssen schützt. Dabei zeigen mineralische Putze und Farben von Anbietern wie Franken Maxit (Azendorf) ihre Vorteile besonders im Zusammenspiel mit massiven Wandbaustoffen. Als Bestandteil mineralischer Außenwände stärken sie die Bausubstanz und fördern ein konstantes, wohngesundes Raumklima.

Feuchteausgleich über die Wand

Mit den richtigen Putzen und Farben ist ein rein mineralischer Wandaufbau möglich – von der Fassade bis ins Innere des Hauses. Dies ersetzt zwar nicht das Gebot des regelmäßigen Lüftens, beeinflusst aber die physikalischen Prozesse auf der Wandoberfläche positiv. Da die Gebäudehülle auf diese Weise diffusionsoffen ist, nimmt sie Wasserdampf auf und gibt ihn wieder an die Außenluft ab. So können die Wände „atmen“ und überschüssige Feuchtigkeit abtransportieren. Das Ergebnis sind trockene Hauswände, die Schimmel keine Grundlage bieten. Auch das Raumklima bleibt aufgrund dieser Wirkungsweise in der Waage. Sind die verwendeten Beschichtungen zudem lösungsmittelfrei und ohne chemische Zusätze, garantieren sie auf vielfache Weise eine gesunde Wohnatmosphäre.

Wohltemperierte Fassade

Die ausgleichende Wirkung dieser mineralischen Putz- und Farbsysteme setzt sich an der Außenfassade fort: Hier trotzen sie der Witterung und erhöhen die Langlebigkeit des Gebäudes als natürliche Abwehr gegen Algen- und Pilzbildung. So entwickelte beispielsweise Franken Maxit spezielle Solarputze und -farben, welche die Oberflächentemperatur regulieren. Mikroskopisch kleine Hohlglaskugeln reflektieren das Sonnenlicht beziehungsweise isolieren die Gebäudehülle und schützen somit vor starker Erwärmung oder Auskühlung. „Massives Mauerwerk ist ohnehin robust und langlebig. Die Veredlung mit unseren mineralischen Putz- und Farbsystemen steigert die Werthaltigkeit des Objektes noch zusätzlich“, erklärt Forschungschef Friedbert Scharfe von Franken Maxit.

Weitere Informationen zu hochwertigen, mineralischen Putz- und Farbsystemen finden Hausbesitzer im Internet, zum Beispiel unter www.solarfarbe.de und www.maxit.de.

Über:

Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co.
Herr Reinhard Tyrok
Azendorf 63
95359 Kasendorf
Deutschland

fon ..: 09220/18-0
fax ..: 09220/18-200
web ..: http://www.maxit
email : info@maxit.de

maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.

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Maurerkelle ade!

Mörtelpads revolutionieren das Mauerwerk zweier Mehrfamilienhäuser in Knittlingen

BildDer Mangel an qualifizierten Facharbeitern ist einer von vielen Gründen, warum Franken Maxit (Azendorf, Oberfranken) über anwenderfreundliche Möglichkeiten zur Verklebung von Mauersteinen nachgedacht hat. Handfeste bauphysikalische und wirtschaftliche Vorteile für Architekten und Bauunternehmer sind jedoch weitaus gewichtigere Argumente, sich vom Mörtelschlitten und der Maurerkelle zu verabschieden. So geschehen in Knittlingen, einer kleinen Gemeinde östlich von Karlsruhe. In knapp einem Jahr Bauzeit entstehen dort zwei Mehrfamilienhäuser, bei denen die Maurer die Kelle durch einen Wasserschlauch ersetzen. Hier wird deutlich, dass sich die sogenannten Mörtelpads von Maxit nicht nur für den klassischen Einfamilien- und Doppelhausbau, sondern auch für mehrgeschossige Gebäude eignen.

Verirren wird man sich kaum in die Jahnstraße. Sie ist ein wenig außerhalb des Stadtkerns von Knittlingen gelegen – in ruhiger Lage sozusagen – und eine jener Straßen wie wir sie fast überall finden können: Links und rechts gesäumt von einfachen, zweckdienlichen Einfamilienhäusern, gepflegte Zier- und Nutzgärten lockern ein wenig auf. Historische Architektur sucht man ebenso vergebens wie öffentliche Bauten oder Gastronomie. Ein reines Wohngebiet also. Dennoch entstehen hier derzeit zwei Mehrfamilienhäuser, über die zu berichten sich lohnt. Sie heben sich in der Gestaltung wohltuend vom umliegenden Einheitsstandard ab und die Baubeteiligten bedienen sich mit der Verwendung von Mörtelpads einer Technik, die die gängige Verlegepraxis von Mauerwerk in den nächsten Jahren grundlegend revolutionieren wird. Doch der Reihe nach.

Auf den Punkt gebracht

Platz für zwei mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser bot das Grundstück. Der im Nachbarort Ölbronn lebende Architekt Gerd Bühler entwarf zwei klar konzeptionierte, leicht in die Länge gestreckte Gebäudekuben und setzte den beiden oberen Geschossen jeweils ein in Holzständerbau errichtetes Penthaus auf. Dies ist eine erfrischende Variante in dem sonst architektonisch eher ermüdenden Umfeld schier endlos aneinandergereihter Satteldächer. Die Grundrisse sind klar gegliedert: zwei Wohnungen pro Etage, von Nord nach Süd durchgesteckt, erschlossen von einem mittig liegenden, großzügigen Treppenhaus. Der Lift befindet sich in der Mitte, zwei um diesen herumgeführte Treppenläufe mit Querpodest erschließen die Etagen fußläufig.

Einen Hauch von Luxus bieten die Entrées der beiden Penthäuser, denn beide werden direkt über den Lift angedient – die Treppe ist hier eher der Nebeneingang bzw. das Pflichtprogramm für Fitnessbewusste. Erdgeschoss und erstes Obergeschoss beherbergen zwei nach Süden orientierte, großzügige Mietwohnungen mit Terrasse bzw. Balkon. Die Penthäuser bieten dasselbe Programm – alles jedoch ein wenig großzügiger. Vom langgestreckten Wohnzimmer und der Dachterrasse aus genießt man hier einen ungestörten Blick über Knittlingen und das Naherholungsgebiet Stromberg. Kochen und Wohnen sind in allen Wohnungen offen gestaltet. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind zudem barrierefrei ausgebaut.

Der Ziegel als energetischer Grundbaustein

Zwei Untergeschosse plus ein aufgesetztes Penthaus in leichtgewichtiger Holzbauweise sind prädestiniert für den Ziegelbau. Die entsprechenden Mauerziegel stammen aus dem Ziegelwerk Schmid, das nur rund 30 Kilometer entfernt in Bönnigheim beheimatet ist. Als Mitglied der Unipor-Gruppe bietet der Ziegelhersteller ein breitgefächertes Produktprogramm hinsichtlich der Statik sowie des Schall- und Wärmeschutzes. Auch der Bauherr, die Pronath Immobilien GbR, war schnell von der langfristig wirtschaftlichen, monolithischen Bauweise mit Mauerziegeln überzeugt. Die 36,5 cm dicke Außenwand erreicht dank des Wärmedämmziegels „Unipor W08 Coriso“, einem Kalkinnenputz in 15 mm Stärke sowie 20 mm Leichtputz außen mühelos einen U-Wert von 0,21 W/m2K. Zusammen mit dem U-Wert von 0,17 W/m2K des aufgesetzten Holzständerwerkes sind hiermit die wesentlichen Grundvoraussetzungen für das Erreichen des Niedrigenergieförderstandards KfW 70 erfüllt.

Unterstützt wird die energetische Bilanz durch die energieeffiziente, kompakte Bauform der Gebäude. Bei den Innenwänden wurden die Möglichkeiten des „Systembaukastens“ von Unipor voll ausgeschöpft: Die Trennwände der Untergeschosse sind aus HLZ-Planziegeln in 11,5 und 24 cm Breite gesetzt, die erhöhten Schallschutzanforderungen an die Wohnungs- und z.B. Lifttrennwände erfüllen mit Beton verfüllten Ziegel-Schalsteine.

Die Fuge als energetische Aufgabenstellung

Im Laufe der letzten Jahre wurden Mauersteine Schritt für Schritt an die erhöhten Energievorgaben angepasst und verbessert: durch die Zusammensetzung der Rohstoffe, Optimierung der Kammerausformungen oder auch die Verfüllung der Kammern. Seit Beginn der verstärkten energetischen Betrachtung von Außenwänden stehen auch die Lager- und Stoßfugen in der Diskussion. Letztendlich waren sie auch nicht zu übersehen, zeichneten sie doch auf jedem Wärmebild gestochen scharfe Linien. Die Lagerfugen wurden dünner, die Stoßfugen verschwanden gänzlich – zu Gunsten verzahnter Stirnseiten. Mit der Ausdünnung der Fugen waren zwei neue Anforderungen zu lösen: Die verminderte Zug- und Druckfestigkeit verlangten eine „Armierung“ der Klebefuge, die immer größer werdenden Querschnitte waren zunehmend schwerer zu deckeln. Deckelnder Dünnbettmörtel sowie der Mörtelschlitten sind die bisher gültigen Antworten, und: Der qualifizierte Handwerker ist wichtiger denn je. In Knittlingen gingen Architekt und Bauherr einen innovativeren Weg und entschieden sich zusammen mit der im Ort ansässigen, für den Rohbau zuständigen Firma Dürrwächter & Friedrich für das von Franken Maxit (Azendorf, Oberfranken) entwickelte „Mörtelpad“. Der qualifizierte Handwerker ist geblieben, die Maurerkelle wurde dagegen nur noch selten benutzt.

Der Wasserschlauch auf Wanderschaft

Die Grundidee des „Mörtelpad“ ist so simpel, dass man sich eigentlich wundert, dass diese Entwicklung nicht schon früher angestoßen wurde. Bei Franken Maxit nahm man sich der Thematik an und entwickelte ein „Mörtelpad“, das trocken auf das angefeuchtete Mauerwerk aufgelegt wird und anschließend nur noch gewässert werden muss. Die Lösung aller technischen Probleme einschließlich der Einholung der erforderlichen bauaufsichtlichen Zulassungen erstreckte sich jedoch über mehrere Jahre. Am Ende der Entwicklung stehen Pads, die sich aus einem Leichtdünnbettmörtel und einem wasserlöslichen Schmelzkleber zusammensetzen. Zusätzliche Stabilität gibt ein integriertes Glasfasergewebe.

Dieses neuartige „Mörtelpad“ von Maxit bringt das bisher etablierte Verfahren mit deckelndem Dünnbettmörtel entscheidend weiter. Nach Auftrag des Wassers bindet der Schmelzkleber hydraulisch ab und bildet eine ein bis drei Millimeter dünne, vollflächige Mörtelfuge. Dieser Abbindevorgang erfolgt analog zu herkömmlichen mineralischen Mauermörteln, sodass am Ende vergleichbare bautechnische Werte erzielt werden. Das Anmischen des Mörtels, dessen Transport über die Baustelle etc. entfallen – lediglich der Wasserschlauch wandert von Stein zu Stein. „Dieses System ist eine rundum saubere Sache“, erklärt Wilfrid Friedrich, Geschäftsführer von Dürrwächter & Friedrich. Das Mischungsverhältnis aller Bestandteile ist ab Werk exakt dosiert und zu viel Wässerung nicht möglich. Letzteres stellt Maxit sicher, indem die Oberfläche der Pads so strukturiert ist, dass nur die benötigte Wassermenge darin stehen bleiben kann. Überschüssiges Wasser läuft seitlich über. „Im Prinzip sind meine Maurer für diese Technik fast überqualifiziert“, so Wilfrid Friedrich weiter. „Ich kann mich nahezu blind darauf verlassen, dass die ,Mörtelmischung‘ stimmt und alle Fugen ganzheitlich gedeckelt sind.“ Ein Blick auf das saubere, gleichmäßige Fugenbild des fertigen Mauerwerkes in Knittlingen bestätigt diese Aussage.

Hinsichtlich der Festigkeits- und Verbundeigenschaften liegen Mörtelpads somit gleichauf mit einem Dünnbettmörtel der Klasse M10. Dem Bauherrn war zudem wichtig, dass das Mörtelpad ein rein mineralisches Produkt ist, das seinen Ursprung in natürlichen Rohstoffen hat. Die Erstellung einer rein mineralischen Außenwand (Mörtel, Stein, Putz) ist auf diese Weise ohne Weiteres möglich. In Knittlingen sieht man derzeit das, was man nicht sieht: Eine Baustelle ohne Maurerkelle, Mörtelschlitten und Mischmaschine – Hilfsmittel, die früher das Bild einer Baustelle prägten.

Standards für Energieeffizienz – Revolution im Mauerwerk

Angesichts der bautechnisch revolutionären Verlegetechnik der Mauerziegel muten all die anderen Features des Bauvorhabens ein wenig an wie Standards. Natürlich ist eine Photovoltaikanlage geplant – dreiseitig ausgerichtet auf den Walmdächern der Penthäuser. Auch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe wird für hohe Energieeffizienz sorgen. Mit einem errechneten Jahresheizwärmebedarf von 26.764 kWh sowie jährlichen Endenergiebedarf von 13.252 kWh können die beiden Gebäudekuben auch durchaus mit nennenswerten energetischen Leistungsdaten aufwarten. Die Verlegung des Mauerwerkes mit vorgefertigten Pads ist jedoch eine stille, später nicht mehr sichtbare Revolution im Mauerwerksbau. Sie wird vermutlich in einigen Jahren ebenso Standard sein, wie heute eine Photovoltaikanlage bei der Gebäudetechnik.

Die vollständige Pressemitteilung inklusive printfähiger Bilder ist abrufbar unter: dako-pr.

Über:

Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co.
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Deutschland

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maxit steht für innovative Produkte und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk und hat sich in drei Jahrzehnten zu einem Unternehmen mit mehr als 600 Mitarbeitern an acht Standorten in Bayern, Sachsen, Thüringen und Tschechien entwickelt. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen sowie Additiven und bietet ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Herr Christoph Günther
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 0214-206910
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