Leseförderung

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Internationaler Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre

„Engel oder Bengel“, so hat Papierfresserchens MTM-Verlag 2018 seinen internationalen Schreibwettbewerb benannt.

BildGesucht werden wieder einmal Märchen und Kurzgeschichten, Gedichte oder experimentelle Texte von Kinder und Jugendlichen bis 15 Jahre mit einer Textlänge bis maximal 5000 Zeichen. Einsendeschluss ist der 15. August 2018.

Der Kinder- und Jugendbuchverlag mit Sitz am Bodensee schreibt seit 2005 Wettbewerbe dieser Art aus. 2009 wurde er von der deutschen Wirtschaft und der deutschen Bundesregierung für seine Arbeit mit jungen NachwuchsautorInnen ausgezeichnet.

An den Wettbewerben beteiligen sich zum Teil ganze Schulklassen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In den Jahren sind aber auch u.a. Beiträge aus

Ägypten, Argentinien, Äthiopien, Australien, Belgien, Bolivien, Bosnien-Herzegovina, Bulgarien,
China, Dänemark, El Salvador, Ecuador, England, Finnland, Frankreich, Fürstentum Liechtenstein, Griechenland, Georgien, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kroatien, Lettland, Libanon, Luxemburg, Madagaskar, Malaysia, Namibia, Nicaragua, Niederlande, Nigeria, Norwegen
Palästina, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, Saudi Arabien, Singapur, Slowenien, Spanien, Südafrika, Südkorea, Thailand, Tschechien, Türkei, Ukraine, Ungarn oder den USA veröffentlicht worden.

Weitere Informationen zum Schreibwettbewerb gibt es direkt über den Verlag.

Über:

Papierfresserchens MTM-Verlag
Frau Martina Meier
Oberer Schrannenplatz 2
88131 Lindau
Deutschland

fon ..: 08382 7159086
fax ..: 0721 509663809
web ..: http://www.papierfresserchen.de
email : info@papierfresserchen.de

Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden. Weiteres Bildmaterial zum Buch oder Informationen zur Autorin senden Ihnen auf Anfrage gerne zu.

Pressekontakt:

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Frau Martina Meier
Oberer Schrannenplatz 2
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Uups, da bin ich wieder! – alltägliche Situationen aus der Perspektive von Kinderaugen

Marion Bischoff berichtet in „Uups, da bin ich wieder!“ auf augenzwinkernde Weise über ein alltägliches Erlebnis.

BildEs ist bekannt, dass Kinder und Flecken sich gegenseitig magisch anziehen und immer wieder den Weg zueinander finden. So geht es auch Lenny. Er macht seine erste Bekanntschaft mit einem Flecken namens Uups, als seine Oma ihn mit Sonnecreme eincremen will. Uups spricht ein paar Worte, doch wird von der Oma sofort weggewischt. Beim nächsten Treffen hat Uups gerade genug Zeit, um sich Lenny vorzustellen. Lenny lernt daraufhin, dass Uups so gut wie überall auftauchen und in den unterschiedlichsten Farben erscheinen kann.

Der Fleck Uups und Protagonist Lenny treffen in de charmanten Kindererzählung „Uups, da bin ich wieder!“ von Marion Bischoff immer wieder aufeinander. Die Autorin hat mit ihrer charmanten Erzählung eine unterhaltsame Kindergeschichte entwickelt, in der sie ein alltägliches Thema augenzwinkernd und frech-fröhlich beleuchtet. Kinder werden die lustige Geschichte, die mit vielen Bildern illustriert ist, fasziniert bis zum Ende verfolgen. Das Buch eignet sich zum Vorlesen, aber auch für Leseanfänger und ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Die liebevollen und lebendigen Illustrationen stammen aus der Feder von Merli.

„Uups, da bin ich wieder!“ von Marion Bischoff ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-7011-3 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

Über:

tredition GmbH
Frau Nadine Otto
Halenreie 40-44
22359 Hamburg
Deutschland

fon ..: +49 (0)40 / 28 48 425-0
fax ..: +49 (0)40 / 28 48 425-99
web ..: https://tredition.de/
email : presse@tredition.de

Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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Markus Wasmeier unterstützt Kampagne für mehr Leselernhelfer in Bayern

In Franken sucht der gemeinnützige Bundesverband von MENTOR -Die Leselernhelfer seit dem Sommer verstärkt Unterstützer für seine individuelle Leseförderung.

BildZiel ist es, Gründer für weitere Vereine, Mentoren und gemeinnützige Organisationen zu finden, die gemeinsam die erfolgreiche Leseförderung nach dem Prinzip von MENTOR ausbauen. Nun gibt es gleich zwei beachtliche Erfolge: Markus Wasmeier, Skirennläufer und seit diesem Jahr auch Buchautor, steht dem Verband mit prominenter und kompetenter Unterstützung als Schirmherr zur Seite. Außerdem plant die Bürgerstiftung Erlangen den Start eines MENTOR-Projekts ab November 2017.

Gegründet wurde der erste Verein 2003 in Hannover. Von dort hat sich die Idee der 1:1-Leseförderung oberhalb der Main-Linie schnell verbreitet. Deutschlandweit sind rund 70 regionale Vereine im Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer vertreten und fördern insgesamt 14.000 Kinder von 6-16 Jahren. „In Bayern gibt es fünf MENTOR-Organisationen. Damit weitere hinzu kommen hat der Bundesverband eine Marketingkampagnemit dem Motto ,MENTOR – Mehr als lesen‘ in Franken gestartet. Sie soll2018 auf weitere Regionen in Bayern ausgeweitet werden,“ berichtete Andrea Pohlmann-Jochheim, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V., bei einer Informationsveranstaltung in Erlangen. Kern der Kampagne ist die Internetplattform www.mentor-mehralslesen.de. Realisieren kann der gemeinnützige Bundesverband die Kampagne in Süddeutschland dank der Unterstützung seines Förderers ALDI SÜD.

Der Bedarf ist hoch: Ein Drittel der Eltern liest seinen Kindern zu wenig vor. Oft mit gravierenden Folgen für deren gesamtes Leben, denn Lesekompetenz und Sprachverständnis sind Schlüssel für einen Schulabschluss, eine Berufsausbildung und gesellschaftliche Teilhabe. Für den neuen Schirmherren Markus Wasmeier steht nicht nur die Leseförderung im Mittelpunkt. Ihm geht es auch darum, in einer unruhigen Welt Werte zu leben: „Worauf es ankommt, sollten wir unseren Kindern nicht predigen. Es ist besser, es ihnen vorzuleben. Die MENTOR-Bewegung ist mehr als Leseförderung. Der Lesementor ist gleichzeitig Unterstützer und Begleiter. Mit dem Lesen fängt es an, gefördert wird aber die ganze Persönlichkeit. Deshalb unterstütze ich MENTOR.“

Solche Lesementoren möchte nun die Bürgerstiftung Erlangen für ihr neues Projekt gewinnen. Otto Fößel, Mitglied des Stiftungsrates der Bürgerstiftung Erlangen, beschrieb den Bedarf: „In Erlangen haben wir durch viele Projekte engen Kontakt zu den Grundschulen. Dadurch wissen wir: Es herrscht eine große Nachfrage an Lesepaten. Diese Lücke möchten wir in Zusammenarbeit mit ,MENTOR – Die Leselernhelfer e.V.‘ versuchen, weiter zu schließen.“

Um die Leseförderung vor Ort weiter zu bringen, engagiert sich auch die Volkshochschule Erlangen für MENTOR und die Initiative der Bürgerstiftung Erlangen. Die Unterstützung der Volkshochschulen ist für MENTOR in vielen Städten bundesweit ein wichtiger Baustein bei der Organisation der Leseförderung.

Über:

MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Frau Agnes Gorny
Pipinstr. 7
50667 Köln
Deutschland

fon ..: 0221 16844745
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email : gorny@mentor-bundesverband.de

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Warum lesen Jungs schlechter als Mädchen?

In fast allen Ländern, die an der jüngsten Pisa-Studie teilnahmen, lesen 15-jährige Mädchen besser als gleichaltrige Jungs. Um ein Schuljahr sind die Mädchen im Schnitt voraus.

BildGründe und mögliche Lösungsansätze für das Problem erörterten Experten beim 4. Fachtag des MENTOR-Kompetenzzentrums NRW in Detmold. Frank Münschke vom Projekt „boys & books“ der Universität zu Köln fasste die Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung zum Leseverhalten so zusammen: „Viele Jungs machen schon früh negative Leseerfahrungen. Zudem fehlen ihnen männliche Lesevorbilder, die ihnen zeigen, dass Lesen auch eine männliche Kulturpraxis sein kann. Verschiedene Studien zeigen einen ,ersten Leseknick‘ bei Jungs ab der 3. Klasse. Das heißt: Sie wenden sich vom Lesen ab, widmen sich eher anderen Freizeitbeschäftigungen.“

Dieser ,Leseknick‘ ereignet sich also zu einem Zeitpunkt, wo die Jungs noch gar nicht flüssig lesen können. Das gilt vor allem für längere Texte. Für Huguette Morin-Hauser von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V. ist das ein Problem, mit weitreichenden Folgen für manche Kinder: „Nur wer lesen kann und den Sinn der Texte wirklich erfasst, hat die Chance, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Denn Lesekompetenz und Sprachverständnis sind Schlüssel für einen angemessenen Schulabschluss, eine Berufsausbildung und gesellschaftliche Teilhabe. Daher fördern unter dem Dach des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V. über 11.000 Lesementoren 14.000 Lesekinder an den Schulen,“ erläuterte die zweite Vorsitzende des Bundesverbandes. Lesementorinnen und -mentoren berichteten, dass es auch in ihren Lesestunden meist einfacher sei, Mädchen zu begeistern. Um jedem Kind gerecht zu werden, betreut ein Mentor in den wöchentlichen Lesestunden nur ein Lesekind. Die Kinder bestimmen, worauf sie Lust haben: Ob Pferde, Weltall oder ferne Länder, die Mentoren wählen die passenden Bücher aus und fördern die Kinder ganz individuell.

Wer Jungs für das Lesen begeistern möchte sollte ebenso vorgehen. Frank Münschke von „boys & books“ rät: „Wer ein Buch sucht, dass Jungs wirklich gut finden, sollte die Interessen des jungen Lesers in den Vordergrund stellen, z.B. Hobbys beachten und passende Leseangebote machen. Die Hauptfigur im Buch sollte etwa so alt wie der Leser sein und eine Identifikationsfigur mit starkem, aktiven Charakter. Geschichten kommen meist gut an, wenn sie spannend und auch gefährlich sind und einen schnellen Einstieg haben.“

Das MENTOR-Kompetenzzentrum NRW möchte Kindern helfen, Bildungschancen zu ergreifen. Es gehört zum MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V. und setzt sich dafür ein, die Lese- und Lernförderung nach dem 1:1-Prinzip in NRW möglichst flächendeckend zu verbreiten.

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Grundschulkinder: Leseprobleme erkennen und richtig helfen!

In Deutschland können 7,5 Mio. Menschen nicht richtig lesen und schreiben. Eltern sollten mehr mit ihren Kindern lesen! Interview mit Margret Schaaf vom Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer:

BildFrage: Lesen lernen die Kleinen ja nicht von heute auf morgen. Anfangs hört es sich immer etwas holprig an. Wie können Eltern und Lehrer überhaupt feststellen, dass ein Grundschulkind Leseprobleme hat?

„Lesen, Vorlesen und Zuhören sind die Basis für die Sprachentwicklung der Kinder und dieser Prozess fängt lange vor der Schule an. Leider liest gut ein Drittel der Eltern zu selten vor. Für die Kinder hat das gravierende Folgen: Sie kommen mit großen sprachlichen Lücken in die Schulen. Die Eltern können das z.B. daran merken, dass ihren Kindern der Schulunterricht nicht gefällt. Sie können ihm oft einfach nicht folgen, denn vielen Kindern ,fehlen‘ die Worte. Sie kennen sie nicht, und können Texte nicht verstehen. Betroffen sind deutsche Kinder genauso, wie Kinder mit Migrationshintergrund. Sie brauchen dringend Unterstützung, denn Lesen und Sprache sind die Basis für alle anderen Fächer und den Schulabschluss.“

Frage: Was raten Sie Eltern, deren Kinder sich mit dem Lesen schwer tun?

„Der Rat an die Eltern kann nur sein, mit ihrem Kind gemeinsam zu lesen, über die Bücher zu sprechen und dabei viel Freude zu haben. Lesevorbild sein und Ihren Kindern durch das Lesen Zeit und Zuwendung schenken, am besten jeden Tag. So entdecken viele Kinder das Lesen als beglückend, spannend und entspannend und erweitern dabei automatisch ihren Wortschatz, entwickeln Fantasie und Empathie. Das ist viel besser als das Kind zum regelmäßigen Üben aufzufordern. Dabei wird Lesen nämlich schnell zur Strafe, die dem Kind vor allem zeigt, was es nicht gut kann. Bei Leseproblemen Ihrer Kinder sollten Sie aber auch den Rat der Lehrer und Kinderärzte einholen. Manchmal reicht es die Sehstärke zu überprüfen, in anderen Fällen, wie z.B. Legasthenie brauchen die Eltern und das Kind fachmännische Unterstützung.“

Frage: Gibt es bestimmte Techniken oder Bücher zur Leseförderung, die Sie Eltern empfehlen?

„Es gibt gute, wissenschaftlich fundierte Förderansätze und ganz tolle Kinderbücher. Es geht aber auch ganz einfach: Nehmen Sie sich Zeit für das Kind, gehen Sie auf seine Interessen ein und sorgen Sie für kleine Erfolge. Lesen Sie abwechselnd und unterstützen Sie ihr Kind bei seinen Wörtern oder Passagen. Schafft ein Kind es, ein ganzes Buch vom Anfang bis zum Ende zu lesen, ist es stolz. Egal, wie einfach oder kurz die Geschichte ist. Suchen Sie Themen aus, die das Kind packen. Auch Comics oder Star Wars sind geeignet. Wenn das Kind aufmerksam folgt, lernt es zu lesen und erweitert seinen Wortschatz, versetzt sich in andere Personen und Welten. Man kann wirklich jedes Kind für’s Lesen begeistern. Bauen Sie niemals Druck auf. Das Kind soll sich wohl und sicher fühlen, es ist kein Schulunterricht mit Noten.“

Frage: Wo können sich Eltern Hilfe holen?

„Sie können die Lehrer fragen, ob die Schule mit einem Verein von MENTOR – Die Leselernhelfer kooperiert oder mit einer anderen Leseinitiative und Ihr Kind dadurch in der Schule Lesestunden mit einer ehrenamtlichen Mentorin oder einem Mentor bekommen kann. Die beiden treffen sich dann einmal pro Woche mindestens ein Jahr lang zur Lesestunde. Lesezeit ist dann besonders wertvoll, wenn das Lesen in einer 1:1-Situation in einer entspannten Atmosphäre stattfindet, bei der sich ein Vertrauensverhältnis einstellt. Dabei können die Erwachsenen gezielt auf die Fragen des Kindes eingehen und ihm den Sinn der Worte und Texte erklären. Kinder können dadurch ihre Sprache aufbauen. Sie können Texte selbst erfassen und sich eine Meinung darüber bilden. Andere Angebote, bei denen mehreren Kindern gleichzeitig vorgelesen wird, sind gut, um den Weg zu Sprache und Literatur für Ihr Kind überhaupt erstmal zu öffnen.“

ZUR PERSON
Margret Schaaf, 1. Vorsitzende von Mentor – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.
Sie initiierte in Hürth im seit 2006 bestehenden Verein der Lesefreunde Hürth e.V. eine MENTOR-Gruppe, die sie aufbaute und bis heute noch leitet. Seit Juni 2013 ist sie Vorsitzende des Bundesverbandes. Der Bundesverband hatte damals 27 Mitglieder, heute sind es 68. Der Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer fördert die Kinder nach dem 1:1 Prinzip. Insgesamt treffen sich bundesweit über 11.000 Mentorinnen und Mentoren mit 14.000 Kindern und Jugendliche in den Schulen zu Lesestunden.

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Richard David Precht spendet „Wer wird Millionär?“-Gewinn für Lesekinder

64.000 Euro erspielte der Philosoph und Autor im Prominenten-Special der RTL-Sendung am Montagabend.

BildAls Schirmherr spendet Richard David Precht seinen Gewinn aus der Quizsendung „Wer wird Millionär?“ dem Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer. „Wir freuen uns sehr über 64.000 Euro für die Förderung unserer Lesekinder und sind einfach dankbar über so einen engagierten Schirmherren, der sich immer wieder mit öffentlichkeitswirksamen und hilfreichen Aktionen für uns einsetzt“, erklärt Margret Schaaf, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V.

Das Geld fließt in ein neues Programm zur Förderung der Lese- und Sprachkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Viele Eltern wissen nicht, wie wichtig das Lesen als Basis für die Sprachentwicklung ist. Der Bundesverband von „MENTOR – Die Leselernhelfer“ unterstützt die 6-16-Jährigen, die vom Elternhaus keine Hilfe erwarten können und bei denen die Schulen an ihre Grenzen stoßen. Die Förderung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Schulen und ist dort sehr willkommen. „Der MENTOR Bundesverband ist eine tolle Organisation, die ganz, ganz viel Erfolg mit ihrer Arbeit hat“, stellte Richard David Precht in der RTL-Sendung am Montagabend heraus.

Unter dem Dach des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V. fördern bundesweit rund 11.000 ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren 14.000 Schüler in wöchentlichen Lesestunden. Basis dabei ist das Prinzip der 1:1 Förderung mit einer großen Portion an Humor, Geduld und Lob. Die vertrauensvolle Beziehung zwischen Lesekind und Mentorin, bzw. Mentor steht dabei im Mittelpunkt. Der Bundesverband legt großen Wert auf Qualitätsstandards und Qualifizierung der Mentorinnen und Mentoren.

Richard David Precht ist seit 2013 Schirmherr des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer. Durch sein Engagement bietet er dem Verband regelmäßig die Möglichkeit, sich öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Er unterstützt die Arbeit von MENTOR auch finanziell, bspw. durch das Spenden der Eintrittsgelder von einigen seiner Veranstaltungen.

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Lesen und Sprache verhelfen Kindern zu besseren Chancen im Leben

8. nationale Fachtagung von MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V.

BildDie zunehmenden Sprachprobleme bei Kindern in Deutschland haben nach Ansicht von Kinderärzten deutlich mehr soziale als medizinische Ursachen, das zeigen aktuelle Analysen der Krankenkassen. Jedes achte Kind ist mittlerweile betroffen. Viele Eltern wissen nicht, wie wichtig das Lesen als Basis für die Sprachentwicklung ist. Der Bundesverband von „MENTOR – Die Leselernhelfer“ greift den 6-16-Jährigen unter die Arme, die vom Elternhaus keine Hilfe erwarten können. Bei der achten nationalen Fachtagung des Bundesverbands in Heidelberg konnten die ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren neue Ansätze und Ideen für die Leseförderung aus Wissenschaft und Praxis für ihre Lesestunden mit den Kindern mitnehmen.

Durch Vorträge und Workshops von Wissenschaftlern, Verbandsmitgliedern und anderen Experten entwickelte sich bei der Fachtagung ein interessanter Austausch rund um die Leseförderung. Ein Fokus lag auf der Vermittlung neuer Gewichtungen aus der Wissenschaft. So wurden Themen wie Comics in der Leseförderung, interkulturelle Begegnungen oder die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft behandelt. Dabei konnten die Teilnehmer die neuen Erkenntnisse in Workshops direkt für ihre Lesestunden mit den Kindern aufbereiten. Der Erfolg des Verbands basiert auf dem 1:1 Prinzip: „Ein Mentor fördert ein Kind, ein Mal pro Woche, mindestens ein Jahr lang. Die Lesestunden sind ganz individuell und durch gute Atmosphäre ohne Lerndruck geprägt“, erläuterte Margret Schaaf, erste Vorsitzende des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V.

Unter dem Dach des Bundesverbandes von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V. fördern rund 11.000 ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren 14.000 Schüler in wöchentlichen Lesestunden. Für die Kinder stellt die Förderung oft entscheidende Weichen, denn Lesekompetenz und Sprachverständnis sind der Schlüssel für einen Schulabschluss, eine Berufsausbildung und gesellschaftliche Teilhabe. Im regionalen MENTOR-Verein in Heidelberg sind 140 Ehrenamtler an 20 Schulen im Einsatz. „Wir haben unsere achte Fachtagung hier mit MENTOR – Die Leselernhelfer Heidelberg organisiert, weil unsere Bewegung in Süddeutschland noch stärker werden soll. Die Idee und der erste Verein wurden in Hannover gegründet. Daher sind wir nördlich der Main-Linie stärker vertreten“, erläuterte Margret Schaaf.

Der Verband versteht sich als lernendes Netzwerk mit regelmäßigen Qualifizierungsangeboten für die Mentorinnen und Mentoren.

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MentorInnen helfen Kindern in NRW Bildungschancen zu ergreifen

Lesen lernen heißt mehr Erfolg im Leben,
3. NRW-Tag des MENTOR-Kompetenzzentrums NRW

BildRatingen, 30.3.2017 – Die Armut in Deutschland erreicht einen neuen Höchststand, besonders alarmierend ist der Anstieg der Armut von Alleinerziehenden und kinderreichen Familien. Das meldet der Armutsberichts 2017 des Paritätischen Wohlfahrtsverbands.19 Prozent aller Mädchen und Jungen sind betroffen. Für die betroffenen Kinder hat das oft gravierende Folgen. Denn die soziale Herkunft stellt vielfach die Weichen für die Bildung der Kinder, viele von ihnen stehen vor einer Barriere.

Das MENTOR-Kompetenzzentrum NRW möchte Kindern helfen, die Hindernisse zu überwinden und Bildungschancen zu ergreifen. Das Kompetenzzentrum gehört zum Bundesverband von MENTOR – Die Leselernhelfer e.V. und setzt sich dafür ein, die Lese- und Lernförderung nach dem 1:1-Prinzip in NRW möglichst flächendeckend zu verbreiten. „Ein Drittel der Eltern liest seinen Kindern zu wenig vor und das hat oft weitreichende Folgen für deren gesamtes Leben. Denn Lesekompetenz und Sprachverständnis sind Schlüssel für einen Schulabschluss, eine Berufsausbildung und gesellschaftliche Teilhabe.“, erläutert Margret Schaaf, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes von MENTOR. In Ratingen diskutierte sie mit den Teilnehmern des 3. NRW-Tags vom MENTOR-Kompetenzzentrum NRW, wie die Leseförderung zur Armutsprävention beitragen kann.

Dabei betonte Uschi Hacket, stellvertretende Leiterin für Integration des Caritasverbands, Kreis Mettmann: „Bildung ist ein wichtiger Teil, um Armut zu überwinden. Vorab muss jedoch die emotionale Stabilisierung der Kinder erfolgen. Nur dann sind sie in der Lage, sich lernend weiter zu entwickeln.“ Das 1:1 Förderprinzip von MENTOR stellt neben der Leseförderung den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses in den Mittelpunkt. Die Mentoren schenken den Kindern Zeit und Zuwendung, werden Ansprechpartner für viele Themen und Probleme. Das motiviert die Lesekinder und stärkt ihr kindliches Selbstwertgefühl.

In NRW besuchen durchschnittlich 23 Schüler eine Klasse, die Lehrer haben oft gar keine Kapazitäten, um Schüler mit Defiziten individuell zu fördern. Ina Bisani, Vorsitzende von Mentoring Ratingen, dem regionalen Verein von MENTOR vor Ort, verwies auf gesamtgesellschaftliche Auswirkungen der Bildungsmisere: „Wir dürfen kein Kind zurücklassen, sondern müssen allen gleiche Bildungschancen verschaffen. Außerdem sollten wir alle versuchen, die Folgekosten der öffentlichen Haushalte für unzureichende Bildung zu mindern. Die Bertelsmann Stiftung hat in ihrer Studie ,Wirksame Bildungsinvestitionen‘ für NRW in einem Worst case-Szenario nach 35 Jahren mit 444 Mio. Euro ermittelt.“.

Das MENTOR-Kompetenzzentrum NRW möchte helfen, die Hindernisse zu überwinden, die Kinder und Schulen nicht alleine bewältigen können. Auch, weil die Menschen in NRW, neben Berlin, besonders stark von Armut betroffen sind.

MENTOR – Die Leselernhelfer
Unter dem Dach von MENTOR – Die Leselernhelfer Bundesverband e.V. gehen in Deutschland rund 11.000 ehrenamtliche MentorInnen in Schulen. Sie greifen Sechs- bis 16-Jährigen unter die Arme, die vom Elternhaus keine Hilfe erwarten können und bei denen die Schulen an Grenzen stoßen. Oberstes Prinzip dabei ist die 1:1-Betreuung.

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