Krankenkassen

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GAI NetConsult erweitert mit itsc Partnernetzwerk für pro|care ELAN in der Dunkelverarbeitung

Gesetzliche Krankenkassen erhalten Komplettpaket zur sicheren Automatisierung von Geschäftsprozessen.

BildBerlin, 15.02.2018 – GAI NetConsult GmbH und itsc GmbH haben einen Kooperationsvertrag für den Einsatz der Software pro|care ELAN abgeschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Krankenkassen gemeinsam ein Komplettpaket zur sicheren und integrierten Automatisierung ihrer Geschäftsprozesse anzubieten.

Mit pro|care ELAN setzen Gesetzliche Krankenkassen Dunkelverarbeitungsprozesse auf einer zentralen Prozess-Engine nach ihrer eigenen Priorisierung selbständig um. Es zeichnet sich besonders durch die einfache Konfiguration und schnelle Inbetriebnahme sowie durch eine hohe Skalierbarkeit aus. Die Lösung wird bereits vielfach erfolgreich im GKV-Umfeld eingesetzt und stellt eine optimale Ergänzung zum bestehenden DMS-Portfolio des itsc dar.

Künftig können Krankenversicherungen pro|care ELAN auch über das itsc direkt erwerben und damit Unterstützung und Services durch ihren bewährten IT-Dienstleister in Anspruch nehmen. Damit haben itsc-Kunden die Möglichkeit, komplette Prozesse – vom Scannen der eingehenden Dokumente über die Dunkelverarbeitung mit der Softwarelösung pro|care ELAN bis hin zur revisionssicheren Archivierung der betreffenden Unterlagen – auszulagern. Spezielle Vertragsvereinbarungen eröffnen Krankenkassen aller Größen interessante Finanzierungsmodelle für die Lösung pro|care ELAN.

„Durch die Partnerschaft mit dem itsc sichern wir unseren Kunden eine kompetente und enge Unterstützung bei Einführung und Betreuung von Dunkelverarbeitungsprozessen mit pro|care ELAN durch ihre vertrauten Partner im Rechenzentrum“, sagt Wilfrid Kettler, Geschäftsführer der GAI NetConsult.

„Unsere Kunden auf dem Weg der digitalen Transformation zu begleiten und umfassend zu unterstützen, sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an“, so Benedikt Willeke, Geschäftsführer der itsc GmbH. „Dabei spielt die Automatisierung von Prozessen eine wichtige Rolle. Die Kooperation mit GAI NetConsult ist für uns der nächste logische Schritt, um Krankenkassen in die Lage zu versetzen, kurzfristig Prozesse in die Dunkelverarbeitung zu überführen. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kunden durch den Einsatz von pro|care ELAN in Verbindung mit unseren Beratungsleistungen deutliche Mehrwerte erzielen werden und freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Über:

GAI NetConsult GmbH
Frau Silke Gustke
Am Borsigturm 58
13507 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 30 / 41 78 98 – 0
web ..: http://www.gai-netconsult.de
email : info@gai-netconsult.de

Die GAI NetConsult ist ein mittelständisches Beratungs- und Entwicklungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Schwerpunkte des Unternehmens sind Informationssicherheit und Systementwicklung.
Seit ihrer Gründung arbeitet die GAI NetConsult für Kunden aus dem Gesundheitswesen und hat sich auf die spezifischen Belange der gesetzlichen Krankenkassen und deren Umfeld (Behörden, Verbände, IT-Dienstleister) spezialisiert. Durch kundenindividuelle Wünsche an die IT-Unterstützung zur Geschäftsprozessoptimierung unterschiedlichster Fachbereiche sind eine Reihe von Fachbereichslösungen für die gesetzlichen Krankenversicherungen entstanden.
Weitere Informationen über GAI NetConsult finden Sie unter www.gai-netconsult.de.

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstr. 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 94 61 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : GAINetConsult@bloodsugarmagic.com

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Eine Strategie, um neue Mitglieder zu gewinnen
Autor:Antonio Silva

BildAutor:Antonio Silva

Vor 17 Jahre war den Thema Firmen Fitnessvereinbarung zu verkaufen ein sehr schweres Konzept auf die Beine zu befördern, Firmen Inhaber waren nicht interessiert das die Mitarbeiter eine gesunder und Fitness Haltungen hätten.

Ich habe alle Form von Veranstaltung organisiert aber die Ergebnisse waren in vergleicht zu der Anstrengung sehr dünn. Eines Tages eine von meiner Fitness Mitglieder hat mich gefragt „Was bekomme ich, wenn ich meinen Chef über firmen Fitness überzeugt?“ Das hat mir zu einer sehr guten und erfolgreichen Idee gebracht. Warum nicht, meine Fitness Mitglieder zu BGM Botschafter machen?

Fitness Mitglieder sind sehr wertvoll

Die Vorgehensweise ist einfach: Der Kunde vermittelt seinem Arbeitgeber einen Termin zum Thema BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement) Präsentation und erhält für jeden neu geworbenen Kollegen einen kostenlosen Monatsbeitrag. Ihr Ziel ist, eine Firmen Fitnessvereinbarung zu verkaufen.

Die ersten Schritte ist ein Infoblatt (DIN A5) zu entwickelt das erklärt diese Project an alle Fitness Mitglieder und wird beim Check out verteilt, zu die Blatt bitte auch ein Plakat im Umkleideraum platzieren – „Wir bringen deinen Chef ins Schwitzen! Und Du trainierst kostenlos. Interessiert?“

Natürlich ist einflicht das eure Fitnesstrainer die Mitglieder über das Thema informieren. Alle Fitness-Trainer werden auch eine Provision bekommen für jede „BGM Termin“ Vereinbarung. Jede Woche werden bei jeder Fitness Trainer ein genaues Ziel für dieses Projekt festgelegt.
Bei jeder neuen Fitness Mitglied Anmeldung werde natürlich nach seinem Arbeitgeber gefragt mit der Information das auch kostenlos trainieren kann ein eine erfolgreicher Vermittlung. Wenn Sie konsequent diese Befragung bei der Anmeldung durchführen werde Sie 15 bis 25 neuen firmen pro Jahr gewinnen.

Wir haben bis 250 bis 300 neue Mitglieder durch solche Aktionen gewonnen, natürlich müssen bei Ihre wöchentliche Team Besprechung nach einer individuellen Statistik Erfolg fragen. Z.b: bei 10 neue Anmeldung (100%) müssen schon 70 % Erfolgsquote erzielen können.
Auf Ihre Internet Seite positionieren Sie eine neu spalte mit dem Thema BGM. Wo natürlich alle Informationen und Ansprechpartner präsentiert sind. Starten Sie auch ein Facebook Seite (oder Gruppe) mit dem Titel – Firmen Fitness + Ihr Ort.

Industrie- und Handelskammer, Gesundheit im Betrieb

Ein sehr wertvoller Partner für Ihre Fitnessstudio ist ihre IHK vor Ort. Wir haben enorm profitiert mit Kontakte zu zahlreiche Unternehmen vor Ort die nie mit uns Arbeiten würden.
Jede IHK hat ein Ansprechpartner für betriebliche Gesundheitsförderung, vereinbaren Sie ein persönlicher Termin. Was kann die IHK für Sie tun?

o IHK organisiere Gesundheitstagen für Unternehmer, Führungskräfte und alle, die sich im Betrieb mit der Mitarbeitergesundheit beschäftigten

o IHK arbeitet in diesem Bereich zusammen mit Krankenkassen, Institutionen, öffentlichen Einrichtungen.

o Teilnahme an Arbeitsgruppe Prävention und Kommunale Gesundheitskonferenzen.
Wenn Sie mit der IHK Kontakt aufnehmen müssen Sie natürlich ein Firmen-Fitness Konzept. Haben Sie eine?

Firmen-Fitness Konzept

Formieren Sie ein Team von 2 Mitarbeiter die verantwortlich für dieses Thema sind, die erst Schritt ist die Entwicklung ein vielseitiges, flexibles und innovatives Firmen-Fitness Angebot, das gleichermaßen auf die Wünsche von Arbeitgebern und -nehmern eingeht. Als systematischer Ansatz umfasst Betriebliches Gesundheitsmanagement im Optimalfall die Phasen:

1. Strategie
2. Analyse
3. Umsetzung
4. Evaluation

Mein Tipp: Lassen 2 Ihre Mitarbeiter einen Lehrgang in Berater/in für Firmenfitness bei der BSA-akademie, so lernen Sie die Grundlagen von Firmenfitness und die optimalen Kooperationsmodelle möglich sind.

Über:

formedo GmbH
Herr Antonio Silva
Schloßbergstr. 28
38315 Hornburg
Deutschland

fon ..: 01722704735
web ..: http://www.formedo.de
email : silva@formedo.de

Pressekontakt:

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Herr Antonio Silva
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Bundesrat erhöht Sachbezugswerte für Sodexo Restaurantschecks

Bundesratsbeschluss: 7 Mio. Arbeitnehmer profitieren 2018 von höheren Verpflegungswerten. 2018 arbeitstäglich je 6,33 Euro steuerfrei zur Mitarbeiterverpflegung mit Sodexo Restaurantschecks möglich.

BildBerlin, 24.11.2017 [CR241117SVX]. Der Bundesrat hat heute in seiner 962. Sitzung die Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) neu geregelt. Ab Januar 2018 gelten damit für alle Bundesländer neue amtliche Sachbezugswerte. Der Monatswert für Mahlzeiten steigt auf 246 Euro, der reine Sachbezugswert für die arbeitstägliche Mittagsverpflegung wird auf 3,23 Euro erhöht. Über diesen Betrag hinaus können Unternehmen ab dem 01.01.2018 pro Arbeitstag nun bis zu 6,33 Euro abgabenfrei zur Verpflegung der Mitarbeiter nutzen, da der Staat die Mitarbeiterverpflegung steuerlich fördert.
Von den höheren Verpflegungswerten profitieren mehr als 6,5 Millionen Arbeitnehmer, die eine Betriebskantine nutzen und rund 500.000 Verwender von Restaurantschecks, wie dem Sodexo Restaurant Pass.

Sparpotential für Unternehmen: Mehr als 1.300 Euro steuerfrei zusätzlich zum Gehalt
Mit dem so genannten Sachbezugswert wird der steuerliche Wert für ein Mittagessen bemessen. Über diesen Wert hinaus können Unternehmen das Gehalt der Mitarbeiter steuerfrei erhöhen, wenn ein Essenszuschuss in Form von Restaurantschecks statt Bargeld gewährt wird. Die Mitarbeiterverpflegung ist also kein geldwerter Vorteil, den viele Unternehmen als Kostenfaktor fürchten, sondern im Rahmen der Lohnsteuerrichtlinie frei von Steuern und Sozialabgaben. Mit einem Verpflegungszuschuss können Unternehmen ab Januar 2018 den Nettolohn der Angestellten sehr effizient erhöhen und zwar um bis zu 1.392,60 Euro pro Mitarbeiter und Jahr.

Sodexo Infohotline informiert
Da der Sachbezug für die Mitarbeiterverpflegung nicht nur für betriebliche Personalabteilungen, sondern auch für Krankenkassen, Steuerberater und Lohnabrechner interessant ist, hat Sodexo unter der Rufnummer 0800-0073996 eine kostenfreie Info-Hotline eingerichtet. Anrufer der Service-Hotline erhalten persönlich Informationen zur betrieblichen Mitarbeiterverpflegung und wie sich der Sachbezug vorteilhaft nutzen lässt [CR241117SVX].

Über:

Sodexo Pass GmbH
Herr George Wyrwoll
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt am Main
Deutschland

fon ..: 069-73996-6211
web ..: http://www.sodexo-benefits.de/
email : george.wyrwoll@sodexo.com

Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Bonus Pass, Benefits Pass, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. Bildungskarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

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„Sport, Sicherheit und Gesundheit gehören zusammen“

Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft: Hamburger Softwarehaus kooperiert mit Krankenkassen und Versicherern im Fitness- und Sportmarkt.

Bild„NoRisk“: Unter diesem Arbeitstitel startet die Magicline GmbH, Marktführer für Fitnessstudio-Verwaltungssoftware im deutschsprachigen Raum, derzeit ein Pilotprojekt mit verschiedenen Versicherungsunternehmen. Das Ziel: Die sportlichen Aktivitäten der zurzeit über drei Millionen Trainierenden mit einem individuellen Sicherheitskonzept zu verknüpfen, das sich hautnah an das sportliche Leben der Menschen anpasst. Die Konfiguration soll dabei einfach und bequem über die neue Fitness-App „NoExcuse“ aus der Hamburger Softwareschmiede erfolgen.

„Sport, Sicherheit und Gesundheit sind Themen, die eindeutig zusammengehören“, sagt Daniel Hanelt, Geschäftsführer von Magicline. Mit der App „NoExcuse“, die seit April 2017 in den AppStores für iOS und Android zur Verfügung steht, wolle Magicline den Trainierenden in den rund 3.400 angeschlossenen Studios einen „zentralen Hub für das gesamte sportliche Leben“ bieten, so Hanelt. Neben vielen nützlichen Funktionen rund um das Training und der Kommunikation mit dem Studio soll hier auch eine flexible Gesundheitsvorsorge- und Sicherheitswelt entstehen.

„Kooperationen zwischen Krankenkassen und Studios gibt es seit vielen Jahren. Durch die Integration in die App ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, sowohl für die Studios als auch für die Mitglieder. Hinzu kommen freiwillige Optionen, zeitgenaue, günstige Absicherungen etwa gegen Unfall und Diebstahl für die Zeit des Trainigs zu nutzen“, erläutert Hanelt, und fügt hinzu: „Die Studios profitieren gleich mehrfach: Sie positionieren sich neu und vor allem modern am Gesundheitsmarkt, reduzieren ihr Haftungsrisiko, bieten ihren Trainierenden neue Mehrwerte und haben einen neuen Zugang zu gesundheitsbewussten Zielgruppen der Kassen und Versicherer“.

Den beteiligten Versicherern und Kassen böte das Konstrukt nicht nur spannende Mehrwerte und Kommunikationswege, sondern auch die Option, in einem hochwertigen und vor allem digitalen Umfeld mit neuen Leistungen präsent zu sein und ein ganzheitliches Sport- und Freizeiterlebnis mit zu prägen.

Erste Krankenkassen und Versicherer sind bereits an Bord

Die Konzepte reichen dabei vom Angebot modularer und kostengünstiger Sicherheits-Bundles wie Unfallversicherung, Diebstahlversicherung oder Krankenzusatz-Angeboten bis hin zur Anreicherung von Mehrwert- und Bonussystemen. Mehrere Versicherer und Krankenkassen haben sich bereits zur Kooperation mit Magicline im Rahmen des Projektes entschieden. Mit weiteren Unternehmen der Branche sei man im kreativen Austausch.

„Wir rechnen damit, dass die ersten Features und Angebote der Sicherheitswelt bereits Ende 2017 in unserer App verfügbar sein werden“, kündigt Hanelt an. Für die Versicherungsunternehmen bedeute dies nicht nur einen neuen Zugang zu einer besonders attraktiven Zielgruppe, sondern auch einen Einstieg in einen dynamischen digitalen Markt und eine Möglichkeit, den eigenen Versicherten einen Zusatznutzen außerhalb der eigenen Produkte zu liefern.

Magicline zählt zu den Softwarepionieren der Fitnessbranche und bietet seit über 25 Jahren Branchensoftware an. Das über 140köpfige Team erschließt neben dem deutschen derzeit auch internationale Märkte.

Erfolgreicher Start für „NoExcuse“

Indessen berichtet Magicline von einer positiven Resonanz in den Fitnessstudios und bei den Trainierenden. Daniel Wischer, Chief Product Officer bei Magicline, berichtet: „Für Studios und Trainierende ist die kostenfreie „NoExcuse“ App eine tolle Bereicherung. Sie steigert damit nicht nur den Trainingserfolg, sondern verbessert auch die Kommunikation zwischen Studio, Trainer und Mitglied erheblich.“

Versicherer und Krankenkassen, die auch an einer Kooperation mit Magicline interessiert sind, können sich unter http://newfinance-exklusiv.de/ml-partnerinfo/ weiter informieren.

Über:

Magicline GmbH
Herr Jens Kappe
Raboisen 6
20095 Hamburg
Deutschland

fon ..: 0404293420
web ..: http://www.magicline.com
email : info@magicline.com

Magicline ist Marktführer für Managementsoftware im Fitnessmarkt in Deutschland.

Pressekontakt:

NewFinance Mediengesellschaft mbH
Herr Rainer Demski
Planegger Straße 9a
81241 München

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Krankenkassenbeiträge und Insolvenz

Krankenkassenbeiträge haben in der Insolvenz des Arbeitgebers eine besondere Bedeutung. Hierbei wird unterschieden zwischen dem sog. Arbeitnehmerbeitrag und dem Arbeitgeberbeitrag.

BildErsterer wird vom Gehalt des Arbeitnehmers abgezogen und ist auf der Gehaltsabrechnung ausgewiesen. Den Arbeitgeberbeitrag muss der Firmeninhaber zusätzlich aus eigener Tasche entrichten. Wenn der Arbeitnehmerbeitrag nicht an die Krankenkasse gezahlt wird, weil das Geld knapp ist, stellt dies in der Regel eine Straftat im Sinne des § 266 a BGB dar. Daher ist einem Unternehmer in der Krise in jedem Fall zu empfehlen, die Arbeitnehmeranteile Krankenkassenbeiträge zu bezahlen. Bei Raten auf Rückstände oder Teilzahlungen sollte eine Tilgungsbestimmung getroffen werden, dass die Arbeitnehmerbeiträge bedient werden sollen.
Krankenkassenbeiträge im Insolvenzverfahren eines Einzelunternehmers

Das Nichtzahlen von Krankenkassenbeiträgen kann aber nicht nur zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Einzelunternehmer oder die Geschäftsleitung einer Gesellschaft führen. Bei der Insolvenz eines Einzelunternehmens werden nämlich die Forderungen der Krankenkassen regelmäßig als solche aus unerlaubter Handlung beim Insolvenzverwalter angemeldet. Diese sind selbst bei sonst ordnungsgemäßen Verhalten im Insolvenzverfahren gemäß § 302 InsO nicht von der Restschuldbefreiung erfasst. So verbleiben trotz erfolgreich durchlaufenem Insolvenzverfahren oftmals noch Zahlungsforderungen im vier- bis fünfstelligem Bereich.

An dem Bestand der Forderung ändert auch nichts, dass die Arbeitnehmer in den betreffenden Zeiträumen Insolvenzausfallgeld erhalten haben und quasi vom Arbeitsamt bezahlt worden sind. Gemäß § 175 SGB III werden die Krankenkassenbeiträge zwar von der Bundesagentur für Arbeit im Insolvenzgeldzeitraum an die Krankenkassen erstattet. Die Beitragsforderungen verbleiben jedoch bei den Krankenkassen.

Gegen die Eigenschaft einer solchen Forderung aus unerlaubter Handlung kann sprechen, wenn der Arbeitgeber aufgrund eines im Rahmen der vorläufigen Insolvenz angeordneten Verfügungsverbotes nicht in der Lage war, die Arbeitnehmeranteile der Krankenkassenbeiträge zu tilgen. Gleiches gilt für Zeiträume vor dem vorläufigen Insolvenzverfahren, in denen z.B. aufgrund einer Kontenpfändung keine Zahlungen mehr möglich waren.

Insolvente Einzelunternehmer sollten Forderungsanmeldungen der Krankenkassen aus unerlaubter Handlung genau prüfen und dieses Merkmal im Prüfungstermin nötigenfalls bestreiten. Je nach Sachlage ist oftmals möglich, im Nachgang durch Verhandlungen mit den Krankenkassen eine Korrektur der Anmeldungen zu erwirken. So können die Summen, die nach Restschuldbefreiung zu zahlen sind, reduziert werden.

Gleiches gilt für die Geschäftsleitung insolventer Unternehmen, die von den Krankenkassen aus §§ 823 BGB i.V.m. § 266 a StGB auf Zahlung in Anspruch genommen werden. Auch hier sollte für jeden Zeitraum untersucht werden, ob es noch möglich war Zahlungen zu leisten.

Haben Sie Fragen zu Krankenkassenbeiträgen im Insolvenzverfahren? Vereinbaren Sie einen Termin in meinem Büro.

Über:

Kanzlei Scheibeler
Frau Elke Scheibeler
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Deutschland

fon ..: 0202 76988091
fax ..: 0202 76988092
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email : kanzlei@kanzlei-scheibeler.de

Ich bin Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und seit 2003 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Nachdem ich einige Jahre als angestellte Anwältin gearbeitet habe, gründete ich 2009 meine eigene Kanzlei. Ich befasse mich mit dem Zivil- und Wirtschaftsrecht insbesondere dem Arbeits-, Miet- und Insolvenzrecht und vertrete hierbei sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen.
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