Kassensystem

now browsing by tag

 
 

Agenda 2020 für die Kasse: Gesetzliche Vorgaben für elektronische Registrierkassen werden verschärft

Die Bundesregierung hat das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen verabschiedet. Dieses greift bereits seit 2017 und legt bis 2020 weitere Vorschriften fest.

Bild(Bayreuth, 11. September 2017) Die wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages bezifferten das Ausmaß der Steuerhinterziehung durch die Verfälschung von Kassenvorgängen: Laut Schätzung des nordrhein-westfälischen Finanzministeriums entgehen Bund und Ländern dadurch jährlich insgesamt etwa 10 Milliarden Euro. „Um diesem Verlust beizukommen, hat die Bundesregierung das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen verabschiedet, welches bereits seit 2017 greift und bis 2020 weitere Vorschriften festlegt“, berichtet Christine Mösbauer, Steuerberaterin und Geschäftsführerin der ABG Steuerberatungsgesellschaft mbH im Beratungsverbund ABG-Partner. „Die Pflicht zur lückenlosen Aufzeichnung gilt für alle Geschäftsvorfälle, egal ob digital oder analog erfasst: Kassenanfangs und -endbestände sowie der Zahlungsverkehr müssen dokumentiert und die Unterlagen aufbewahrt werden. Wer dabei nachlässig ist, riskiert bei einer Prüfung eine Steuerschätzung bis hin zu Strafverfahren oder den Entzug von Konzession beziehungsweise der Betriebserlaubnis“, so Mösbauer weiter.

Abschaffung der offenen Ladenkasse?

Eine generelle Registrierkassenpflicht besteht nicht. Insbesondere für Kleinunternehmer würde das Umrüsten auf elektronische Kassensysteme einen nicht vertretbaren Kosten-Nutzen-Aufwand bedeuten, begründet der Gesetzgeber. Wer geringwertige Waren an überwiegend unbekannte und nicht feststellbare Personen verkauft, darf auf Grundlage der Unzumutbarkeit weiterhin die offene Ladenkasse führen. Dennoch ist auch bei rein baren Geschäftsvorfällen Vorsicht besser als Nachsicht: Manche Finanzbehörden sehen es als durchaus zumutbar an, auch kleinste Bewegungen zu notieren und prüfen das nach.

Was gilt schon jetzt?

Vorhandene Registrierkassen müssen seit April dieses Jahres die Einzelaufzeichnung leisten. Darunter fallen Journale ebenso wie Daten zu Auswertungen, Programmierung, zum Beispiel auch zu Änderungen in der Kassenprogrammierung, und Stammdaten, das heißt nachvollziehbare Historie der im System hinterlegten Warengruppen, Artikel und Preise. Erfasst und gespeichert werden müssen seit 2017 auch unbare Geschäftsvorfälle, etwa Kredit- oder EC-Kartenzahlungen. Stornos dürfen nicht mehr final gelöscht werden, sondern müssen ersichtlich bleiben. Darüber hinaus ist zu gewährleisten, dass alle Daten von der Prüfsoftware der Finanzverwaltung problemlos verarbeitet werden können. Hierfür ist eine Schnittstelle erforderlich. Mit Beginn des kommenden Jahres dürfen Finanzbehörden mit der sogenannten Kassennachschau unangemeldet die ordnungsgemäße Kassenführung prüfen.

Worauf ist in Zukunft zu achten?

Wer ab 2020 in eine neue Kasse investiert, benötigt eine Zertifizierung. Unternehmen, die gegenwärtig ein nach dem 25. November 2010 erworbenes Kassensystem nutzen, das den zum 1.1.2017 geltenden Anforderungen, aber nicht denen ab 2020 gerecht wird, haben eine verlängerte Schonfrist. Sie dürfen ihre Kassen ohne Zertifizierung noch bis Ende 2022 verwenden, doch dann ist auch für sie Schluss. Dann sind nur noch Kassensysteme mit Fiskalspeicher zugelassen. Darunter ist eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierte Sicherheitseinrichtung zur Datenspeicherung zu verstehen. Sie umfasst drei Elemente: Ein Sicherheitsmodul protokolliert ab dem ersten Augenblick der Aufzeichnungen und verhindert die unsichtbare Veränderung von Daten. Ein Speichermedium hält die Einzelaufzeichnungen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist fest. Eine einheitliche digitale Schnittstelle gewährleistet die fehlerfreie Datenübertragung an die Prüfsoftware der Finanzverwaltung. Kassenhersteller müssen ihre Systeme künftig über das BSI zertifizieren lassen.

Kassensysteme auf Konformität prüfen

Unberührt von der Übergangsbestimmung bleiben Kassennachschau und Bußgeldvorschriften. Ältere Kassen, die nicht ordnungsgemäß aufzeichnen und kein verwertbares Dateiformat ausgeben, sind ohnehin nicht mehr erlaubt. Steuerberaterin Christine Mösbauer empfiehlt: „Unternehmen sollten unbedingt prüfen, ob ihre Kassensysteme den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die Neuregelungen greifen übrigens am Ort der Datenspeicherung, also im Unternehmen. Deshalb ist bereits hier auf die sorgfältige Erfassung und Speicherung zu achten und nicht erst im Steuerbüro.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.abg-partner.de. Hier finden Sie ebenfalls das Wachstumsspecial unseres Mittelstandsmagazins „akzento“ zum Download.

Über:

Beratungsverbund ABG-Partner
Frau Christine Mösbauer
Waldsteinring 6
95448 Bayreuth
Deutschland

fon ..: 0921 78 77 850 – 5
fax ..: 0921 78 77 850 – 9
web ..: http://www.abg-partner.de
email : presse@abg-partner.de

Über den Beratungsverbund ABG-Partner

ABG-Partner ist ein Beratungsverbund mit eigenständigen Gesellschaften der Steuer- und Unternehmensberatung, Marketing, Recht und Wirtschaftsprüfung. Gegründet 1991, betreut ABG-Partner mit rund 100 Mitarbeitern an den Standorten München, Bayreuth, Dresden, Böblingen Unternehmen und Institutionen in allen steuerlichen und wirtschaftlichen Themen. Wir unterstützen unsere Mandanten fachübergreifend bei Gründungen, in Wachstumsprozessen, bei Unternehmensnachfolgen sowie bei Sanierungen.

Pressekontakt:

ABG Marketing GmbH & Co. KG
Frau Ilka Stiegler
Wiener Str. 98
01219 Dresden

fon ..: 0351 43755 – 11
web ..: http://www.abg-partner.de
email : stiegler@abg-partner.de

Große Nachfrage nach SALONWARE wegen GoBD-Konformität

Große Nachfrage nach SALONWARE wegen GoBD-Konformität

Die SALONWARE Pro GmbH verzeichnet derzeit einen regelrechten Ansturm auf ihr bewährtes Managementsystem für Friseursalons. Anlass für die große Nachfrage ist, dass am 31.12.2016 die gesetzliche Übergangsfrist für den Wechsel auf ein GoBD-konformes Kassensystem endet. SALONWARE Pro orientiert sich bereits seit dem 1. Januar 2015 an den „Grundsätzen zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“ – kurz GoBD.

Bei der SALONWARE Pro GmbH in Burghausen fließen neue gesetzliche Anforderungen grundsätzlich sofort in die laufende Entwicklung mit ein. Das galt auch für die im November 2014 von der Finanzverwaltung veröffentlichten „Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)“. Daher ist die beliebte Friseursoftware bereits seit 2015 „GoBD-konform“. Unabhängige Marktbeobachter haben die Innovationsfähigkeit von SALONWARE immer wieder bestätigt. Zuletzt wurde die Lösung 2016 von der „Initiative Mittelstand“ mit dem „BEST-of“-Prädikat als innovative Branchenlösung ausgezeichnet.

Wechseln oder nicht?
Anbieter von Kassen- und Managementsystemen müssen die GoBD-Vorschriften also bereits seit dem 1. Januar 2015 erfüllen. Friseursalons, die sich nach diesem Datum ein neues Kassensystem angeschafft haben, können sich daher beruhigt zurück lehnen.

Wer noch über ein älteres Kassensystem verfügt oder im Zweifel ist, ob das eigene System die Anforderungen erfüllt, sollte sich auf jeden Fall beraten lassen. Allerdings sollten sich Unternehmer bei der Speicherung ihrer steuerrelevanten Daten nicht allein auf ihren Softwarepartner verlassen. Regina Grabmaier, Geschäftsführerin der SALONWARE Pro GmbH, dazu: „Grundsätzlich ist jeder Unternehmer selbst für die Archivierung aller steuerrelevanten Daten verantwortlich und muss diese vor Verlust schützen.“ Das gelte beispielsweise auch bei einem Programmwechsel oder wenn ein Softwareanbieter durch Geschäftsaufgabe oder Insolvenz vom Markt verschwindet. „Auch die Daten aus dem Altsystem müssen für zehn Jahre archiviert werden!“, ergänzt Grabmaier. Friseure und Friseursalons sollten ihre steuerrelevanten Daten daher grundsätzlich monatlich speichern und auf geeigneten Datenträgern archivieren.

Nicht verunsichern lassen
Friseure und Friseursalons sollten sich von dem nahenden Ende der Übergangsfrist nicht verunsichern lassen. Statt Aktionismus ist Gelassenheit angesagt – vor allem, wenn man sich sorgfältig informiert. Manche „neuen Vorschriften“ entpuppen sich da schnell als Gerüchte oder Fehlinformationen. Diese Erfahrung macht zumindest Regina Grabmaier immer wieder: „Es gibt in Deutschland weder eine Pflicht für eine elektronische Registrierkasse noch für einen Bondrucker oder eine automatische Kassenlade. Auch eine GoBD-Zertifizierung, die vom Finanzamt anerkannt wird, gibt es generell nicht“.

Manche Vorschriften sind auch nur „alter Wein in neuen Schläuchen“. Denn etliche GoBD-Vorgaben wurden von den verschiedenen Kassensystemen schon vor 2015 erfüllt: So werden beispielsweise in SALONWARE schon immer Einzelbuchungen gespeichert. Auch nachträgliche Manipulationen der Buchungen sind schon immer ausgeschlossen.

Was ist die GoBD?
In den GoBD hat die Finanzverwaltung die Vorgaben für IT-gestützte Buchführungsprozesse genau beschrieben. Dabei nehmen vor allem die Anforderungen an die elektronische Archivierung breiten Raum ein. Ausführliche Informationen dazu bietet u.a. der IT-Branchenverband Bitkom.

SALONWARE ist ein Managementsystem für Friseursalons und Friseurbetriebe, das alle wichtigen Funktionen für die Steuerung des Unternehmens zur Verfügung stellt. Die Software wird über das Internet zur Verfügung gestellt („Software-as-a-Service“) und kann mit einem aktuellen Internetbrowser auf einem Computer, Notebook oder einem mobilen Gerät, wie zum Beispiel einem Tablet oder Smartphone genutzt werden. SALONWARE Pro hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter das BITMi-Gütesiegel „Software Made in Germany“ sowie das Prädikat „BEST OF 2016“ der Initiative Mittelstand (Innovationspreis-IT).

Kontakt
SALONWARE Pro GmbH
Regina Grabmaier
Piracher Straße 85
84489 Burghausen
+49 (0) 180 5004217
info@salonware.de
https://www.salonware.de

Zeige Buttons
Verstecke Buttons