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Holzbauverbände stellen klar: Es besteht vorerst kein Zwang zum Einbau von ‚Schutzschaltern‘!

Neue Norm DIN VDE 0100-420 verpflichtet Bauherren und Fertighauskäufer zu nichts

BildDer Deutsche Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV) und zahlreiche weitere holzbau-affine Verbände treten Falschmeldungen entgegen, wonach die Installation sogenannter „Fehlerlichtbogen-Schutzschalter AFDD“ (die irreführenderweise häufig als ‚Brandschutzschalter‘ bezeichnet werden) bei Gebäuden aus Holz und anderen brennbaren Materialien künftig vorgeschrieben seien. Zwar hält die Deutsche Kommission für Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE) die Installation solcher Bauteile für einen wünschenswerten Beitrag zum vorbeugenden Brandschutz; die bloße Verabschiedung einer darauf abzielenden technischen DIN-Norm zieht für private Bauherren und Fertighauskäufer – entgegen anderslautender Medienberichte – aber keinerlei Verpflichtung zum Einbau von Brandschutzschaltern nach sich. Aufgrund der eindeutigen Stellungnahme des DHV, des Verbands Holzbau Deutschland sowie weiterer bauwirtschaftlicher Verbände gegen den obligatorischen Einbau von Schutzschaltern wird die zugrundeliegende DIN-Norm seit Jahresbeginn 2018 nochmals überarbeitet.

Rund 300 Mitgliedsunternehmen des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes, des Unternehmer-Netzwerks 81fünf und der Vereinigung ZimmerMeisterHaus kritisieren ebenso wie Holzbau Deutschland, in Berlin ansässiger Dachverband des Zimmererhandwerks, sowie etliche weitere Holz- und Fertigbau-affine Wirtschaftsorganisationen die von vielen Medien kolportierte Desinformation der Öffentlichkeit. Die großen deutschen Holzbauverbände stellen unisono klar, dass es derzeit keine gesetzlichen Auflagen zum Einbau von Brandschutzschaltern gibt, weder bei Neubauten noch bei Modernisierungen von Bestandsgebäuden. Auch eine Nachrüstpflicht ist nicht in Sicht. Im Unterschied zu Gesetzen sind DIN-Normen per se nicht bindend. Rechtsverbindlich werden sie erst, wenn der Gesetzgeber ihre Einhaltung zwingend vorschreibt, was hier nicht der Fall ist. Die Entwicklung und Verabschiedung der neuen DIN-Norm VDE 0100-420 zieht daher weder für Bauherren noch für Fertighauskäufer noch für Hausbesitzer irgendeinen Installationszwang nach sich. Ob ein Bauherr oder Eigentümer sein Haus mit „Fehlerlichtbogen-Schutzschaltern AFDD“ – so die technisch korrekte Bezeichnung des umstrittenen Bauteils – ausstatten lässt oder nicht, diese Entscheidung zu treffen bleibt ihm selbst überlassen.

Das sieht auch der in Berlin ansässige Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e.V. (ZDB) so und weist darauf hin, dass es bislang weder konkrete Anhaltspunkte noch gesicherte statistische Nachweise dafür gibt, dass Fehlerlichtbögen in Gebäuden, die aus potenziell brennbarem Material bestehen, das allgemeine Brandrisiko signifikant erhöhen würden. Dementsprechend moniert der ZDB die unterbliebene Abstimmung der DKE mit anderen Verbänden und merkt an, dass weder der Arbeitskreis Technische Gebäudeausrüstung der ARGE BAU noch der Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) die neue DIN-Norm befürwortet hätten.

Um Bauinteressenten Orientierung zu geben und die Entscheidungsfindung zu erleichtern, stellen wir die wesentlichen konträren Argumente hier einander gegenüber:

Pro Brandschutzschalter-Pflicht
Verringerte Brandgefahr: Nichtamtlichen Schätzungen zufolge wird rund ein Drittel aller Gebäudebrände in Deutschland durch fehlerhafte Elektrik ausgelöst. Vor allem die Elektrotechnik-Verbände wollen daher Brandschutzschalter verpflichtend einführen, um Kurzschlüsse und Überlasten in Verteilern zu verhindern. Das würde das Auftreten von Lichtbögen unterbinden, die für etliche Brände verantwortlich gemacht werden. Nach Meinung der Befürworter einer Einbaupflicht für Brandschutzschalter ließe sich durch den verpflichtenden Einbau von Brandschutzschaltern eine der häufigsten Brandursachen eindämmen. Konkrete Zahlen, in welchem Umfang sich die Zahl der im häuslichen Bereich entstehenden Brände verringern würde, wurden in diesem Zusammenhang allerdings nicht genannt.

Kontra Brandschutzschalter-Pflicht
Fehlende Nachweise: Bauverbände wie der DHV, Holzbau Deutschland, der ZDB sowie zahlreiche weitere namhafte Institutionen der Holzwirtschaft wenden ein, dass die von den Befürwortern angeführten Annahmen über potenzielle Brandursachen keineswegs belegt sind. „Die behauptete Brandgefahr durch Fehlerlichtbögen ist meines Wissens bislang von keiner Stelle nachgewiesen worden“, betont Fritz Kathe, erfolgreicher Holzbauunternehmer und Vorstandsmitglied im DHV. Sein traditionsreicher Betrieb in Vechta besteht seit über 90 Jahren und zählt zu den RAL-güteüberwachten Holzbauunternehmen; als DHV-Vollmitglieder müssen sie der Berufsorganisation des Zimmererhandwerks angehören.

Erhebliche Mehrkosten
Bei allem Qualitätsbewusstsein und Sicherheitsbestreben – abzusehen ist, dass eine generelle Verpflichtung zum Einbau von Brandschutzschaltern alias Fehlerlichtbogen-Schutzschaltern die Baupreise unausweichlich in die Höhe treiben würde. Denn nach der neuen DIN VDE 0100-420 ist jeder Stromkreislauf mit einem eigenen Schalter auszustatten. Wer sich zum Einbau entschließt, sollte also die finanziellen Konsequenzen mitbedenken: Schätzungen des in Berlin ansässigen Verbandes Holzbau Deutschland e.V. zufolge ließe eine verpflichtende Ergänzung der technischen Gebäudeausrüstung um „Fehlerlichtbogen-Schutzschalter AFDD“ die Baukosten bei einem durchschnittlich großen Einfamilienhaus mit zeitgemäßer technischer Gebäudeausrüstung mindestens um ein- bis zweitausend Euro in die Höhe schnellen.

Schutz bereits vorhanden
Genau betrachtet, ist mit LS- und FI-Schaltern das größte Brandrisiko bereits eingedämmt. Darüber hinaus ist unverständlich, warum die Hersteller von Haushaltsgroßgeräten wie Waschmaschinen, Elektroherden, Spülmaschinen und Wäschetrocknern in diese Geräte nicht schon lange Schutzschalter einbauen. Das theoretische Risiko ist nur dann gegeben, wenn es bei großem Stromfluss (>5A) Leitungsunterbrechungen gibt. Der dadurch ausgelöste Lichtbogen hätte dann unter Umständen das Potenzial einer Zündquelle für normalentflammbare Dämmstoffe.

Kompensation durch Rauchwarnmelder
Wenn in ein Gebäude keine solchen Schutzschalter eingebaut werden sollen, weil der Bauherr dies für überflüssig hält oder einfach die Mehrkosten scheut, bieten sich miteinander vernetzte Rauchwarnmelder als die erheblich bessere Alternative an. Angesichts des vergleichsweise äußerst günstigen Kosten-/Nutzen Verhältnisses empfiehlt der DHV diese Variante als sinnvolle Maßnahme. Zwar ist, wenn ein Rauchmelder anspringt, ein Brand bereits im Entstehen begriffen – wofür die Ursache durchaus auch ein Fehlerlichtbogen sein kann -; um Personen frühzeitig vor der drohenden Gefahr zu warnen, haben sich Rauchwarnmelder aber nachweislich bewährt, wie erfahrene Feuerwehrleute berichten. Nicht umsonst ist der Einbau von (unvernetzten) Rauchwarnmeldern mittlerweile in fast allen Bundesländern gesetzliche Pflicht.

Auf diese Fakten ist Verlass
Für Holzbauunternehmen, die von Architekten und/oder Bauherren mit dem Einbau von Fehlerlichtbogen-Schutzschaltern beauftragt werden, hat das Referat Technik des DHV in enger Zusammenarbeit mit Holzbau Deutschland und weiteren holzbauaffinen Verbänden das Merkblatt „Angaben zur behelfsweisen Umsetzung der DIN VDE 0100-420 ‚Fehlerlichtbogen-Schutzschalter AFDD'“ herausgegeben. Es kann von Mitgliedsunternehmen im DHV und assoziierten Verbänden per E-Mail an technik@d-h-v.de schriftlich angefordert werden oder per Fax: 07 11/2 39 96-60 (az)

Pressefragen
beantwortet Peter Mackowiack, Mitarbeiter beim Landesverband Holzbau Baden-Württemberg und beim DHV für den Bereich Kommunikation zuständig, erreichbar per Fon 07 11/2 39 96 52 oder E-Mail an kommunikation@d-h-v.de c/o Geschäftsstelle des DHV, Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V., Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern. Weitere Informationen auf www.d-h-v.de

DHV-Terminvorschau
15.-17.03.2018: Gemeinsame Frühjahrsfachtagung von DHV, ZMH und 81fünf im Maritim Hotel, Berlin

Leistungsstarke Interessengemeinschaft: DHV, ZMH und 81fünf
Mit zusammen über 300 Mitgliedsbetrieben bilden der Deutsche Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV, Ostfildern; www.d-h-v.de), die Vereinigung ZimmerMeisterHaus (ZMH, Schwäbisch Hall; www.zmh.com) und das Netzwerk 81fünf high-tech & holzbau AG (Lüneburg; www.81fuenf.de) eine leistungsstarke Gemeinschaft, die übereinstimmende Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seit Dezember 2015 gebündelt artikuliert. Größte Organisation in diesem Verbund ist der DHV, der als zentrales Sprachrohr fungiert. Zu den Mitgliedsunternehmen der drei holzwirtschaftlichen Verbände, die das Bauen in Deutschland nachhaltig mitgestalten, zählen Holzfertigbaubetriebe, Architektur- und Planungsbüros sowie Zulieferfirmen aller baubeteiligten Gewerke. Darüber hinaus gehören Sägewerke, Baumaschinenhersteller sowie Dienstleister aus bauaffinen Branchen wie zum Beispiel Gebäude-Energieberater, Statiker, Softwareentwickler, Vermessungsingenieure und Medienvertreter dem holzwirtschaftlichen Interessenverbund an. Das gemeinsame Ziel heißt Holzbau komplett: von der Beratung über die Planung und Vorfertigung bis zur bezugsbereiten Ausführung von Wohnhäusern, Büro-, Gewerbe- und Zweckbauten in allen erdenklichen Formen und Größen.

Über:

Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV)
Herr Mackowiack Peter
Hellmuth-Hirth-Straße 7
73760 Ostfildern
Deutschland

fon ..: 0711 2399652
web ..: http://www.d-h-v.de
email : kommunikation@d-h-v.de

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Pressekontakt:

Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV)
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Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV): Synergieeffekte für den Holzbau durch starken Mitgliederzuwachs

Herbsttagung des DHV und Mitgliederversammlung in Fulda

BildInformationen über Fachthemen, die jedes Holzbau-Unternehmen weiterbringen, und Beschlüsse, die die Branche nachhaltig bewegen: Mehr als hundert Mitglieder erlebten Mitte November auf der DHV-Herbsttagung in Fulda, was ihnen die Bündelung der Kräfte an Impulsen zu geben vermag. Auch die anschließende Mitgliederversammlung des DHV stand ganz im Zeichen des Miteinanders. Der Holzbau profitiert dabei von Synergieeffekten und geht geschlossener denn je in die Zukunft.

Gemeinsam statt einsam!

Als hätte jemand das Rad der Zeit für einen Moment zum Stehen gebracht, wurde es erst mucksmäuschenstill im großen Saal des Esperanto-Hotels, dann ertönte donnernder Applaus: DHV-Präsident Erwin Taglieber und 81fünf-Vorstand Thomas Elster hatten soeben unisono verkündet, dass in Zukunft jedes 81fünf-Mitglied automatisch auch dem Deutschen Holzfertigbau-Verband e.V. als Mitglied angehört! Das bedeutet noch mehr Synergien für die Unternehmen beider Verbände und eine Stärkung der gemeinsamen Interessenvertretung für den Holzbau. Die DHV-Mitgliederversammlung stimmte dem Vorschlag des Präsidiums zu, allen Mitgliedern Sonderkonditionen einzuräumen. „Das ist eine Stärke, mit der wir dem Holzbau und unseren berechtigten Interessen sowohl im Deutschen Holzwirtschaftsrat DHWR als auch bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und des Europaparlaments Gehör verschaffen können“, freute sich DHV-Präsident Erwin Taglieber über diese enorm wichtige Weichenstellung der für den handwerklichen Holzbau maßgeblichen Verbände.

Den Einigungsprozess vorantreiben

Schon seit Jahren setzt sich der DHV mit Nachdruck auf allen Ebenen dafür ein, die zerklüftete deutsche Verbändelandschaft zu verschlanken und alle Vertreter des Holzfertigbaus an einen Tisch zu bringen. „Nur gemeinsam können wir das wirtschaftliche Gewicht, das unsere Branche hat, auch bei politischen Entscheidungen in die Waagschale werfen“, appellierte Präsident Erwin Taglieber leidenschaftlich an alle dem Holzbau verbundenen Unternehmen und Organisationen, geschlossen aufzutreten und mit einer Stimme zu sprechen. Die Erfolge dieser Strategie lassen sich bereits jetzt am Umdenken vieler Bauentscheider in Kommunalverwaltungen und politischen Gremien erkennen.

Lob und Unterstützung aus Berlin

„Wir werden uns in Zukunft mit europäischen Themen befassen müssen. Dabei verlassen wir uns auf Organisationen wie den DHV, die hervorragende Arbeit leisten. Dadurch wird der Holzbau weiterwachsen – über 30 Prozent Marktanteil hinaus!“, unterstrich Ehrengast Peter Aicher, selbst erfolgreicher Holzbau-Unternehmer sowie Verbandspräsident von Holzbau Deutschland und Vorsitzender der Europäischen Vereinigung des Holzbaus, TCE Timber Construction Europe.

Mehr Verantwortung im Kompetenzbereich übernehmen

Erwin Taglieber war es in Fulda wichtig zu betonen, dass der Holzbau zuvorderst in seinem ureigensten Kompetenzbereich mehr Verantwortung übernehmen muss, um erkennbare Veränderungen zugunsten des Holzbaus zu bewirken. Dazu zählt beispielsweise die Ressourcenwende: „Wir müssen darauf hinwirken, dass die Energieeinspar-Verordnung in eine CO2-Einspar-Verordnung umgewandelt wird. Denn Deutschland lebt energiepolitisch auf Kosten anderer Nationen. Das muss sich ändern. CO2-Reduktion und Ressourcenschonung müssen zur Pflicht jedes Bundesbürgers werden. Der Holzbau geht mit gutem Beispiel voran. In Berlin wird im Zusammenhang mit der Klimaschutz-Thematik zwar über Elektroautos und den Kohleausstieg debattiert; vom Baubereich hört man dabei aber so gut wie gar nichts. Das ist schon erstaunlich, wenn man bedenkt, in welchem enormen Umfang der Holzbau zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in die Atmosphäre beiträgt.“

Das Themenspektrum gezielt erweitern

Präsident Taglieber folgerte daraus, dass sich die Holzbaubranche insgesamt noch zu sehr auf vertraute Holzbauthemen konzentriert. „Die verbändeübergreifende Zusammenarbeit muss gestärkt werden, da Verbände Leistungen erbringen, die das einzelne Unternehmen völlig überfordern würden. Der Holzbau wirkt insofern als Solidargemeinschaft bei der Qualitätssicherung und Schadensvermeidung, bei der Optimierung des Schallschutzes, beim Klimaschutz sowie bei diversen technischen Verbesserungen, auf die es in der Praxis ankommt. Damit dies über die Branchengrenzen hinaus wahrnehmbar wird, müssen wir die Initiative ergreifen und die Industriepartner kooperativ einbinden, um sie für unsere besonderen Anliegen und Themen zu sensibilisieren und nachhaltig zu begeistern.“
Dies vorweggeschickt, hatte die DHV-Herbsttagung in Fulda auch in bautechnischer Hinsicht Bemerkenswertes zu bieten.

Baustellenbesichtigung zum Auftakt

Es war einmal ein altes Industriegemäuer irgendwo in Fulda. Kalt, ungedämmt und unwirtlich. Keine Architekturschönheit, die man um jeden Preis hätte erhalten müssen. Abriss oder Totalsanierung durch einen Investor war denn auch die Frage. Volker Baumgarten, Geschäftsführer des gleichnamigen DHV-Mitgliedsunternehmens aus dem benachbarten Ebersburg-Weyhers, berichtete den Verbandsmitgliedern zum Auftakt der Herbsttagung von dem Kunststück, mittels einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus vorgefertigten Holzelementen aus dem hässlichen gemauerten Entlein einen wunderschönen Schwan zu machen, der den künftigen gewerblichen Nutzern zur Ehre gereicht. Die Teilnehmer zeigten sich begeistert und gratulierten Volker Baumgarten und seinem Team zu dieser außergewöhnlichen Sanierungs-Leistung, über die das Unternehmen Baumgarten GmbH (www.baumgarten-bauen.de) Interessenten gern detailliert informiert.

Weitere Informationen:

Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV) c/o FORUM HOLZBAU, Referat Kommunikation, Peter Mackowiack, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, E-Mail: kommunikation@d-h-v.de, Web: http://www.d-h-v.de

Leistungsstarke Interessengemeinschaft: DHV, ZMH und 81fünf

Mit zusammen über 300 Mitgliedsbetrieben bilden der Deutsche Holzfertigbau-Verband e.V. (DHV, Ostfildern; www.d-h-v.de), die Vereinigung ZimmerMeisterHaus (ZMH, Schwäbisch Hall; www.zmh.com) und das Unternehmer-Netzwerk 81fünf high-tech & holzbau AG (Lüneburg; www.81fuenf.de) eine leistungsstarke Gemeinschaft, die übereinstimmende Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft seit Dezember 2015 gebündelt artikuliert. Größte Organisation in diesem Verbund ist der DHV, der als zentrales Sprachrohr fungiert. Zu den Mitgliedsunternehmen der drei holzwirtschaftlichen Verbände, die das Bauen in Deutschland nachhaltig mitgestalten, zählen Holzfertigbaubetriebe, Architektur- und Planungsbüros sowie Zulieferfirmen aller baubeteiligten Gewerke. Darüber hinaus gehören Sägewerke, Baumaschinenhersteller sowie Dienstleister aus bauaffinen Branchen wie zum Beispiel Gebäude-Energieberater, Statiker, Softwareentwickler, Vermessungsingenieure und Medienvertreter dem holzwirtschaftlichen Interessenverbund an. Das gemeinsame Ziel heißt Holzbau komplett: von der Beratung über die Planung und Vorfertigung bis zur bezugsbereiten Ausführung von Wohnhäusern, Büro-, Gewerbe- und Zweckbauten in allen erdenklichen Formen und Größen.

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GIN: Tragwerke mit BIM effizienter planen

GIN-Vorstandsmitglied und Technischer Ausschuss Interessenverband Nagelplatten e.V. Dipl.-Ing. Konrad Meier zu den Vorteilen der Planungsmethode Building Information Modeling für den Tragwerksbau

BildBuilding Information Modeling soll das Planen transparenter, die Umsetzung schneller und das Ergebnis besser machen. Der Bund ist von BIM überzeugt und schreibt die Planungsmethode für größere öffentliche Bauvorhaben ab 2025 verbindlich vor. Dipl.-Ing. Konrad Meier, der sich im Hauptberuf mit den Eigenschaften von Nagelplatten und dem Einsatz dieses weltweit bewährten Holzverbindungsmittels befasst, sieht BIM als Chance, den Tragwerksbau mit Nagelplattenbindern noch effizienter zu gestalten.

Redaktion: Herr Meier, inwiefern kann BIM die Tragwerksplanung optimieren? Welchen hauptsächlichen Nutzen ziehen die Baubeteiligten aus dem digitalen Datenaustausch nach Methode BIM?
Konrad Meier: BIM macht die Tragwerksplanung für alle Baubeteiligten transparent, das Ergebnis vorhersehbar und die entstehenden Gebäude dadurch sicher, dass Kollisionen verschiedener Gewerke früher erkannt und vermieden werden können.

Redaktion: Wie kann man sich das vorstellen?
Konrad Meier: Beim Planen nach BIM entsteht das komplette Gebäude zunächst rein virtuell am Rechner. Alle Bauteile existieren dabei nur als Datensatz. Wir schaffen mit BIM am Bildschirm eine Art gläserne Baustelle, zu der alle Konstrukteure per Datenleitung Zutritt haben. Die Mitwirkenden sind über den aktuellen Planungsstand jederzeit im Bilde und erleben zeitgleich mit, wie das Gebäude mit jeder Dateneingabe wächst. Dabei können sie zugleich verfolgen, welche Auswirkungen selbst kleinste Detailänderungen nach sich ziehen. Kollisionen lassen sich somit erkennen und unerwünschte Folgen durch rechtzeitiges Umplanen vermeiden. Da alles so lange verändert werden kann, bis das virtuelle Modell in jeder Hinsicht perfekt ist, nimmt die Zahl unerkannter Baumängel drastisch ab. Mit anderen Worten: BIM macht das Bauen dadurch sicher, dass das Ergebnis, das nachfolgend in der Wirklichkeit entstehen soll, zu annähernd 100 Prozent vorhersehbar ist.

Redaktion: Der Zufall wird dank BIM ebenso eliminiert wie Planungsfehler?
Konrad Meier: In der Tat, zumindest nach der reinen BIM-Lehre. Allerdings sind Theorie und Praxis bekanntlich zweierlei Paar Schuhe. Was das Planen nach Methode BIM angeht, hinkt die Praxis der Theorie in Deutschland noch beträchtlich hinterher.

Redaktion: Aber ist es denn nicht so, dass bei hohen Vorfertigungsgraden, wie sie insbesondere im Holzbau längst üblich sind, Baumängel durch engmaschige werksseitige Kontrollen weitestgehend ausgeschlossen werden können?
Konrad Meier: Der Holzbau ist für maßgenaue Vorfertigung bekannt und umso mehr für das Planen nach BIM prädestiniert. Ein Beitrag zum offenen Datenaustausch leisten die im GIN organisierten Nagelplattenbinderhersteller bereits, indem sie die statische Bemessung des Tragwerks als Inklusivleistung vornehmen und datentechnisch zur Integration in die Hauptstatik des Gebäudes vorbereiten. Der Hauptstatiker des Auftraggebers kann die Bemessung somit direkt in die Gesamtplanung des Baukörpers übernehmen. Das ist, wie gesagt, ein besonderer Vorteil, den Tragwerksbauer im GIN der Bauwirtschaft bieten.

Redaktion: Auf konventionell gemanagten Baustellen geht es anders zu?
Konrad Meier: Bei den meisten Bauvorhaben herrscht von der Planung über die Ausführung bis zur Abnahme das sattsam bekannte Nacheinander. Dabei haben die Ausführenden von den arbeitstechnischen Erfordernissen vor- und nachgelagerter anderer Gewerke oftmals nur wenig Ahnung. BIM macht mit dieser fehleranfälligen Situation Schluss, weil alle Disziplinen schon vor Baubeginn an einem Tisch sitzen, den Planungsstand vor Augen haben und sich auf den besten gemeinsamen Weg einigen müssen. BIM ist Teamarbeit und erfordert Kommunikation über Soll und Sein; den Erfolg erzielen am Ende alle gemeinsam.

Redaktion: Mit BIM geht also mehr?
Konrad Meier: Das Besondere an BIM ist, dass der Austausch relevanter Daten nicht etwa nur in eine Richtung stattfindet, sondern wechselseitig und multidirektional zwischen allen Gewerken erfolgt, die bei einem Bauvorhaben miteinander in Berührung kommen.

Redaktion: Wenn es verschiedene Ausführungswege gibt, muss es zwangsläufig eine Instanz geben, die entscheidet, was wie zu erfolgen hat – wer hat bei BIM das Sagen?
Konrad Meier: Die Evaluierung kann man sich so vorstellen: Die Dateneingaben aller Einzelgewerke landen in einem Pool und werden dort von einem Schnittstellenmanager auf Vereinbarkeit geprüft. Wenn es keine Kollisionen gibt, werden sie direkt in die Gebäudeplanung integriert. Wenn etwas klemmt, spielt der Schnittstellenmanager das Datenpaket an den Eingebenden zurück und lässt den Datensatz so ändern, dass er zum Planungsstand und allen zu berücksichtigenden baurechtlichen Vorschriften, technischen Regeln und objektspezifischen Ausführungswünschen des Auftraggebers passt, ohne in Konflikt mit anderen Gewerken zu geraten.

Redaktion: Modifikationen einzelner Datensätze betreffen häufig mehrere Gewerke – wie funktioniert der Datenaustausch nach BIM in solchen komplexen Fällen?
Konrad Meier: Der Schnittstellenmanager fungiert als Primus inter Pares, als Erster unter Gleichen. Insofern entspricht sein Aufgabengebiet der klassischen Rolle des Architekten. Als Moderator des Planungsprozesses hat er dafür zu sorgen, dass alle Datensätze miteinander harmonieren, so dass das Gebäude am Rechner wächst. Insofern ist seine Entscheidung verbindlich.

Redaktion: Wie steht es dabei um die Entwurfshoheit, das Recht am geistigen Eigentum?
Konrad Meier: Das ist ein Thema, über das sich Baujuristen Gedanken machen müssen. Aus Sicht des Technikers kann ich nur raten, der Anwendung von BIM keine unnötigen Steine in den Weg zu legen. Mit BIM sind alle Planungsbeteiligten Väter des Erfolgs – oder keiner.

Redaktion: Müssen dafür wirklich alle Planungsdaten offenliegen?
Konrad Meier: Nennen wir den wünschenswerten Zustand „projektbezogene Datentransparenz“. Bei BIM geht es darum, allen Mitwirkenden, deren Gewerke Berührungspunkte aufweisen, denselben Kenntnisstand über den Planungsfortschritt einzuräumen, um gemeinsam effizienter – das heißt zielgerichteter, schneller und fehlerfreier – zu agieren. Dem Nacheinander während der realen Umsetzung geht die Gleichzeitigkeit bei der Planung am Rechner voraus.

Redaktion: Was bedeutet das aus Ihrer Sicht für die Sicherheit des späteren Bauwerks?
Konrad Meier: Dadurch, dass Kollisionen am virtuellen Gebäudemodell sofort erkennbar werden, lassen sich nachträgliche – zumeist zeitaufwändige und teure – Korrekturen in der gebauten Wirklichkeit vermeiden. Die Umplanung findet ebenfalls zunächst am Rechner statt. Ihre Auswirkungen auf andere Gewerke werden dabei wiederum deutlich.

Redaktion: Für nachträgliche Installationen muss aber eine lückenlose Dokumentation der Gebäudehistorie vorliegen – kann BIM dieser Notwendigkeit entsprechen?
Konrad Meier: Das virtuelle Gebäudemodell soll ein exaktes Abbild des realen Gebäudes sein. Während der Planung können sich die einzelnen Gewerke abstimmen. Die Ausführung wird von A bis Z dokumentiert. Dazu gehören auch die Planabweichungen. Selbst die Wartung von Bestandteilen der TGA kann geplant und dokumentiert werden. Wird im Laufe der Nutzungszeit ein Umbau erforderlich, kann dieser vorab unter Heranziehung des schon existierenden Gebäudemodells simuliert werden. Kostspielige Überraschungen auf der Baustelle, die durch nicht berücksichtigte bauliche Gegebenheiten verursacht werden, lassen sich so vermeiden. Werden sämtliche Umbaumaßnahmen dokumentiert, kann BIM selbst bei einem späteren Rückbau helfen, indem das virtuelle Modell Anhaltspunkte und produktspezifische Daten für ein Recyclingkonzept liefert.

Redaktion: Herr Meier, in Ihrem Hauptberuf arbeiten Sie für Wolf System. Werden dort schon alle Möglichkeiten genutzt, die BIM innovativen Bauunternehmen bietet?
Konrad Meier: Ich hatte eigentlich nicht vor, für meinen Arbeitgeber hier Schleichwerbung zu machen… Für angewandtes BIM ist Wolf System aber tatsächlich ein gutes Beispiel: Seit etwa drei Jahren wird bei uns alles, was aus Holz, Stahl oder Beton entstehen soll, digital geplant. Vom Entwurf über die Fertigung, den Einschluss bauseitiger Leistungen bis hin zur Montage und Endabnahme – wenn man so will, alle Arbeiten vom ersten Spatenstich bis zum letzten Dachziegel. Dabei sind sowohl die Mitarbeiter, die sich um ein bestimmtes Projekt kümmern, als auch die verschiedenen Unternehmensstandorte in Europa miteinander digital vernetzt. Gegenwärtig befassen wir uns mit einem Softwareprojekt, das die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von BIM-basierten Gebäudeplanungen einfacher und komfortabler macht. Mehr darf und will ich hier noch nicht verraten – mit der Bitte um Verständnis.

Redaktion: Herr Meier, herzlichen Dank für dieses sehr informative Gespräch!
Das Interview mit Konrad Meier führte Achim Zielke, Baufachjournalist abp.

Terminvorschau: Neue GIN-Seminare
* GIN Montageseminar: Seminar Nr. 17/5 am 01. September 2017 in 33039 Nieheim
* GIN Seminar Planung und Prüfung von NP-Konstruktionen:
Seminar Nr. 17/3 am 14. September 2017 in Stuttgart an der HFT
Seminar Nr. 17/4 am 07. November 2017 in Braunschweig an der TU

Weitere Informationen über das Planen und Errichten von Nagelplattenbinder-Dachtragwerken sowie Anmeldeunterlagen zu den neuen GIN-Seminaren sind bei der Geschäftsstelle des GIN erhältlich: Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 07 11/2 39 96-67, Fax 07 11/2 39 96 66, Mail GIN@nagelplatten.de, Web www.nagelplatten.de

Über:

GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
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mikadoTV für die Holzbaubranche

Das Unternehmermagazin für Holzbau und Ausbau „Mikado“ hat nun einen eigenen Web-TV-Sender. mikadoTV bringt jeden Donnerstag aktuelle Nachrichten aus der Holzbaubranche für Zimmerer und Holzbauer.

BildKissing, 10. Mai 2017 – Seit 1993 informiert das Unternehmermagazin für Holzbau und Ausbau „mikado“ Zimmerer, Holzbauer, Bauingenieure und Architekten praxisorientiert über Bautechnik, Betriebsführung und Branchentrends. Seit Anfang April dieses Jahres hat mikado nun einen eigenen Web-TV-Sender und bringt jeden Donnerstag aktuelle Nachrichten aus der Holzbaubranche für Zimmerer und Holzbauer.

Redaktionell unabhängig, werbefrei und aktuell – das ist mikadoTV, der neue Web-TV-Sender des Kissinger Unternehmermagazins für Holzbau und Ausbau „mikado“. Jeden Donnerstag informiert die mikado-Redaktion auf mikadoTV in wenigen Minuten über aktuelle Nachrichten aus der Holzbaubranche, über Personalien, Veranstaltungen, Produktneuheiten und alles, was Zimmerer und Holzbauunternehmer wissen müssen. Moderiert wird die Sendung von der Redakteurin Jessica Jahn, die bereits seit vielen Jahren für mikado tätig ist und sich in der Branche bestens auskennt.
Aktive Unterstützung bieten die Förderpartner des Senders, die maßgeblich an der Weiterentwicklung von mikadoTV beteiligt sind und in Tutorials in der Rubrik „Montage“ zeigen, wie Produkte richtig verarbeitet und Maschinen verwendet werden.

„Mit unserem Web-TV-Sender betreten wir für uns absolutes Neuland“, sagt mikado-Chefredakteur Christoph Maria Dauner. Der Redaktion sei es jedoch wichtig gewesen, der Holzbaubranche diesen zusätzlichen Infokanal zugänglich zu machen, denn das Bewegtbild gewinnt immer mehr an Bedeutung und bringt viele Vorteile.
Bei den Zimmerern und Holzbauern kommt das Angebot sehr gut an. So kann Dauner bereits nach einem Monat über die ersten Erfolge berichten: „Die Zahlen geben uns und unserer Idee Recht. Weit über 1.000 Seitenaufrufe innerhalb des ersten Monats übersteigen unsere Erwartungen bei Weitem.“

Über:

WEKA MEDIA GmbH & Co. KG
Frau Isabelle Ruhrmann
Römerstraße 4
86438 Kissing
Deutschland

fon ..: 08233.23-7187
web ..: http://www.weka.de
email : isabelle.ruhrmann@weka.de

Über WEKA MEDIA:

Die WEKA MEDIA GmbH & Co. KG ist einer der führenden Anbieter von multimedialen Fachinformationslösungen im Business-to-Business- und Business-to-Government-Bereich. Das Unternehmen bietet Produkte und Services mit einem hohen Nutzwert. Das Spektrum reicht von Software-, Online- und Printprodukten und einer modular aufgebauten, internetbasierten Großkundenlösung bis hin zu E-Learning-Angeboten, Seminaren, Fachtagungen und Kongressen. Das Produktportfolio wendet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Produktion und Konstruktion, Arbeitssicherheit und Brandschutz, Umwelt und Energie, Management und Finanzen, Qualitätsmanagement, Behörde, Bauhandwerk, Architektur und betriebliche Mitbestimmung sowie Datenschutz.
WEKA MEDIA ist ein Unternehmen der europaweit tätigen WEKA Firmengruppe. Die unter dem Dach der WEKA Firmengruppe geführten Medienunternehmen beschäftigen über 1500 Mitarbeiter und erwirtschafteten 2016 einen Umsatz von rund 241 Millionen Euro.

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Vorsprung durch Wissen: HECO-Seminarprogramm 2017

Vorsprung durch Wissen: HECO-Seminarprogramm 2017

Die Seminare bei HECO beinhalten auch einen informativen Rundgang durch die Fertigung (Bildquelle: @ HECO)

Der technische Fortschritt bestimmt unseren Alltag und führt insbesondere in der Arbeitswelt zu einem erhöhten Bedarf an Wissen und fachlicher Qualifizierung. Im Bereich Befestigungstechnik bietet der Schramberger Schraubenspezialist HECO mit seinem neuen Seminarprogramm interessierten Händlern und Handwerkern auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Gelegenheiten zur Erweiterung ihrer Fachkenntnisse.

Unter dem Leitspruch „Mehr wissen. Mehr erreichen.“ gibt die neu aufgelegte Informationsbroschüre auf 12 Seiten einen kompakten Überblick über das vielfältige Schulungsangebot und die mehr als 20 Seminare, die 2017 in der HECO-Akademie durchgeführt werden. Die unternehmenseigene Bildungseinrichtung am Hauptsitz in Schramberg wurde 2006 als Zentrum für Produktschulungen gegründet und hat sich im zurückliegenden Jahrzehnt zu einem wichtigen Ort des fachlichen Austauschs entwickelt. In praxisorientierten, modular aufgebauten Fachseminaren erhalten Händler, Planer, Statiker, Zimmerer, Schreiner und Bauhandwerker fundiertes Wissen zur Befestigungstechnik – realitätsnah vermittelt von erfahrenen Trainern aus den Reihen der HECO-Produktspezialisten.

Maximaler Lerneffekt
Das Themenspektrum und die Inhalte der Seminare, die allesamt mit einem Zertifikat abschließen, sind auf die Wünsche und Anforderungen der Anwender abgestimmt. Ein wichtiger Adressatenkreis des Qualifizierungsprogrammes sind Fachhändler, mit denen HECO seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Diese können sich in zwei Stufen zum „HECO-Fachberater“ ausbilden lassen. Dabei vermittelt zunächst ein zweitägiges Grundseminar einen umfassenden Überblick über die Produkte und Serviceangebote von HECO. Nach einem Rundgang durch die Schraubenproduktion lernen die Teilnehmer die Besonderheiten und Vorteile der einzelnen Produktfamilien kennen. Die im Grundseminar vermittelten Kenntnisse sollen die Beratungskompetenz der Fachhändler steigern und deren professionelles Auftreten gegenüber Endverbrauchern im Handwerk fördern. Nach erfolgreicher Teilnahme können sich die Fachhandelspartner im Rahmen eines Aufbauseminares spezialisieren und gezielt eine bestimmte Themenrichtung auswählen – je nach Interessen- oder Tätigkeitsschwerpunkt in den Bereichen Holzbau, Innenausbau oder Dübeltechnik.

Praxiswissen für den Alltag
Auch an die unmittelbaren Verarbeiter der Produkte hat HECO gedacht und eine eigene Seminarreihe für Anwender konzipiert, in der alle praxisrelevanten Themen rund um das Befestigungsprodukt Schraube behandelt werden. So gibt es Fachseminare speziell für Zimmerer und Dachdecker, für Schreiner, Ladenbauer und Innenausbauer sowie für Monteure in der Dübeltechnik. Über die reine Produktvorstellung hinaus ergründen die Teilnehmer die HECO-Markenprodukte auch ganz praktisch, indem sie diese in der hausinternen Werkstatt selbst testen.

Für Andreas Hettich, Leiter Produktmanagement und Marketing, hat das Engagement des Unternehmens im Weiterbildungssektor positive Effekte: „Die Teilnehmer der HECO-Fachseminare lernen die Erfolgspotenziale unserer Befestigungsprodukte kennen und können die Erkenntnisse gewinnbringend im Praxisalltag einsetzen. Sie lernen uns dabei nicht nur als Hersteller, sondern auch als Dienstleister und Experten rund um das Produkt Schraube kennen und empfehlen uns weiter. Somit profitieren alle Beteiligten vom umfangreichen Seminarangebot der HECO-Akademie.“

Anmeldungen zu den Fachseminaren nimmt der Anbieter ab sofort per E-Mail an schulungen@heco-schrauben.de oder über die Website http://www.heco-schrauben.de/de/Service/HECO-Akademie entgegen. Dort steht auch die 12-seitige Seminarbroschüre als PDF-Datei zum Download bereit.

Die HECO-Schrauben GmbH & Co. KG mit Sitz in Schramberg ist in Deutschland einer der führenden Hersteller von Schrauben- und Befestigungssystemen für die Holzverarbeitung, den Beton- und Metallbau sowie für Schwerlastbefestigungen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 280 Mitarbeiter und verfügt über eine Produktionsfläche von 20.000 m2. Insgesamt liegt das jährliche Produktionsvolumen von HECO bei etwa 1,5 Milliarden Schrauben. HECO ist mit seinen Produkten weltweit vertreten, entweder durch exklusive Vertriebsstützpunkte oder zuverlässige Vertriebspartner. Kernmärkte in Europa sind Deutschland, Österreich, Schweiz, Benelux und Frankreich. In den USA arbeitet HECO mit Lizenzpartnern zusammen.

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Holzbauforum 2017: Bauen ohne Grundstück Aufstocken, sanieren und erweitern mit Holz

Holzbauforum 2017: Bauen ohne Grundstück  Aufstocken, sanieren und erweitern mit Holz

(Mynewsdesk) Köln/Berlin, 26. Oktober 2016 – Vom 23. bis 24. März 2017 findet in Berlin das Holzbauforum 2017 statt. Die bereits 16. Auflage der DIN-Tagung widmet sich dem Themenschwerpunkt „Urbaner Wohnbau“ und zeigt Architekten, Ingenieuren, Handwerkern und Immobilienentscheidern, wie sie urbanen Baubestand mit Holz aufstocken, sanieren oder erweitern können. Veranstalter sind der Beuth Verlag/Berlin und der Bruderverlag/Köln.

Wohnen, wohnen, wohnen – der Wohnbau ist und bleibt der wichtigste Leistungsbereich der Zimmerer und sicher auch ganz allgemein des Baugewerbes. Und wenn von Wohnbau die Rede ist, dann vom Wohnen im Bestand. Zwar nimmt seit zwei, drei Jahren die Bedeutung des Neubaus wieder zu – aber gerade in urbanen Ballungsräumen ist häufig kein Platz mehr für umfassende Neubauten. Hier lautet die Losung „Bauen ohne Grundstück – Aufstocken, sanieren, erweitern mit Holz“. Der Fachmann/die Fachfrau weiß, dass es dazu leichter Baustoffe bedarf, und daher am Bau- und Werkstoff Holz kein Weg vorbeiführt. Grund genug für das kommende Holzbauforum, sich (wieder) den urbanen Räumen und dem Holz zu widmen.

Die Referenten des 15. Holzbauforums erläutern unter anderem die aktuellen Anforderungen von Wohnungsbaugesellschaften und stellen spezialisierte Geschäftsmodelle zum Thema Aufstockungen vor. Die Forumsteilnehmer lernen darüber hinaus die wirtschaftlichen Lösungen der Industrie und des Mittelstands kennen und erhalten Informationen über bauphysikalische Aspekte (Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz, Statik) des Bauens mit Holz.

Die Veranstalter freuen sich zudem besonders, beim Holzbauforum 2017 über den Tellerrand schauen zu können: Ein Exkurs am Nachmittag des ersten Tages führt die Teilnehmer thematisch nach Norwegen. Dieser Exkurs findet seinen Höhepunkt in der Abendveranstaltung mit anschließendem Architekturvortrag im „Felleshus“ („Gemeinschaftshaus“), dem Veranstaltungsgebäude der Botschaften der nordischen Länder in Berlin.

Das Holzbauforum 2017 selbst findet im Golden Tulip Berlin – Hotel Hamburg in Berlin-Tiergarten statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 390,00 Euro zzgl. MwSt. Anmeldung, ausführliche Programmhinweise sowie Informationen zu Rabatten und Sonderkonditionen gibt es online unter www.holzbauforum-online.de.

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1922 gegründet
1995: 100%-Unternehmen der Rudolf Müller Mediengruppe

Der Bruderverlag Albert Bruderist einer der führenden Fachverlage Deutschlands für das Zimmerer- und Holzbaugewerbe. Mit seinen Fachzeitschriften BAUEN MIT HOLZ und DER ZIMMERMANN, print und digital, sowie der Holzbauplattform www.bauenmitholz.de: http://www.bauenmitholz.de/ informiert der Verlag vom Betriebsinhaber bis zum Auszubildenden alle entscheidenden Teilnehmer der Branche. Das Buchprogramm widmet sich aktuellen baulichen Herausforderungen im Holzbau. Der Bruderverlag ist Mitveranstalter des renommierten Sanierungspreises sowie des Holzbauforums in Berlin.

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