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GIN: Tragwerke mit BIM effizienter planen

GIN-Vorstandsmitglied und Technischer Ausschuss Interessenverband Nagelplatten e.V. Dipl.-Ing. Konrad Meier zu den Vorteilen der Planungsmethode Building Information Modeling für den Tragwerksbau

BildBuilding Information Modeling soll das Planen transparenter, die Umsetzung schneller und das Ergebnis besser machen. Der Bund ist von BIM überzeugt und schreibt die Planungsmethode für größere öffentliche Bauvorhaben ab 2025 verbindlich vor. Dipl.-Ing. Konrad Meier, der sich im Hauptberuf mit den Eigenschaften von Nagelplatten und dem Einsatz dieses weltweit bewährten Holzverbindungsmittels befasst, sieht BIM als Chance, den Tragwerksbau mit Nagelplattenbindern noch effizienter zu gestalten.

Redaktion: Herr Meier, inwiefern kann BIM die Tragwerksplanung optimieren? Welchen hauptsächlichen Nutzen ziehen die Baubeteiligten aus dem digitalen Datenaustausch nach Methode BIM?
Konrad Meier: BIM macht die Tragwerksplanung für alle Baubeteiligten transparent, das Ergebnis vorhersehbar und die entstehenden Gebäude dadurch sicher, dass Kollisionen verschiedener Gewerke früher erkannt und vermieden werden können.

Redaktion: Wie kann man sich das vorstellen?
Konrad Meier: Beim Planen nach BIM entsteht das komplette Gebäude zunächst rein virtuell am Rechner. Alle Bauteile existieren dabei nur als Datensatz. Wir schaffen mit BIM am Bildschirm eine Art gläserne Baustelle, zu der alle Konstrukteure per Datenleitung Zutritt haben. Die Mitwirkenden sind über den aktuellen Planungsstand jederzeit im Bilde und erleben zeitgleich mit, wie das Gebäude mit jeder Dateneingabe wächst. Dabei können sie zugleich verfolgen, welche Auswirkungen selbst kleinste Detailänderungen nach sich ziehen. Kollisionen lassen sich somit erkennen und unerwünschte Folgen durch rechtzeitiges Umplanen vermeiden. Da alles so lange verändert werden kann, bis das virtuelle Modell in jeder Hinsicht perfekt ist, nimmt die Zahl unerkannter Baumängel drastisch ab. Mit anderen Worten: BIM macht das Bauen dadurch sicher, dass das Ergebnis, das nachfolgend in der Wirklichkeit entstehen soll, zu annähernd 100 Prozent vorhersehbar ist.

Redaktion: Der Zufall wird dank BIM ebenso eliminiert wie Planungsfehler?
Konrad Meier: In der Tat, zumindest nach der reinen BIM-Lehre. Allerdings sind Theorie und Praxis bekanntlich zweierlei Paar Schuhe. Was das Planen nach Methode BIM angeht, hinkt die Praxis der Theorie in Deutschland noch beträchtlich hinterher.

Redaktion: Aber ist es denn nicht so, dass bei hohen Vorfertigungsgraden, wie sie insbesondere im Holzbau längst üblich sind, Baumängel durch engmaschige werksseitige Kontrollen weitestgehend ausgeschlossen werden können?
Konrad Meier: Der Holzbau ist für maßgenaue Vorfertigung bekannt und umso mehr für das Planen nach BIM prädestiniert. Ein Beitrag zum offenen Datenaustausch leisten die im GIN organisierten Nagelplattenbinderhersteller bereits, indem sie die statische Bemessung des Tragwerks als Inklusivleistung vornehmen und datentechnisch zur Integration in die Hauptstatik des Gebäudes vorbereiten. Der Hauptstatiker des Auftraggebers kann die Bemessung somit direkt in die Gesamtplanung des Baukörpers übernehmen. Das ist, wie gesagt, ein besonderer Vorteil, den Tragwerksbauer im GIN der Bauwirtschaft bieten.

Redaktion: Auf konventionell gemanagten Baustellen geht es anders zu?
Konrad Meier: Bei den meisten Bauvorhaben herrscht von der Planung über die Ausführung bis zur Abnahme das sattsam bekannte Nacheinander. Dabei haben die Ausführenden von den arbeitstechnischen Erfordernissen vor- und nachgelagerter anderer Gewerke oftmals nur wenig Ahnung. BIM macht mit dieser fehleranfälligen Situation Schluss, weil alle Disziplinen schon vor Baubeginn an einem Tisch sitzen, den Planungsstand vor Augen haben und sich auf den besten gemeinsamen Weg einigen müssen. BIM ist Teamarbeit und erfordert Kommunikation über Soll und Sein; den Erfolg erzielen am Ende alle gemeinsam.

Redaktion: Mit BIM geht also mehr?
Konrad Meier: Das Besondere an BIM ist, dass der Austausch relevanter Daten nicht etwa nur in eine Richtung stattfindet, sondern wechselseitig und multidirektional zwischen allen Gewerken erfolgt, die bei einem Bauvorhaben miteinander in Berührung kommen.

Redaktion: Wenn es verschiedene Ausführungswege gibt, muss es zwangsläufig eine Instanz geben, die entscheidet, was wie zu erfolgen hat – wer hat bei BIM das Sagen?
Konrad Meier: Die Evaluierung kann man sich so vorstellen: Die Dateneingaben aller Einzelgewerke landen in einem Pool und werden dort von einem Schnittstellenmanager auf Vereinbarkeit geprüft. Wenn es keine Kollisionen gibt, werden sie direkt in die Gebäudeplanung integriert. Wenn etwas klemmt, spielt der Schnittstellenmanager das Datenpaket an den Eingebenden zurück und lässt den Datensatz so ändern, dass er zum Planungsstand und allen zu berücksichtigenden baurechtlichen Vorschriften, technischen Regeln und objektspezifischen Ausführungswünschen des Auftraggebers passt, ohne in Konflikt mit anderen Gewerken zu geraten.

Redaktion: Modifikationen einzelner Datensätze betreffen häufig mehrere Gewerke – wie funktioniert der Datenaustausch nach BIM in solchen komplexen Fällen?
Konrad Meier: Der Schnittstellenmanager fungiert als Primus inter Pares, als Erster unter Gleichen. Insofern entspricht sein Aufgabengebiet der klassischen Rolle des Architekten. Als Moderator des Planungsprozesses hat er dafür zu sorgen, dass alle Datensätze miteinander harmonieren, so dass das Gebäude am Rechner wächst. Insofern ist seine Entscheidung verbindlich.

Redaktion: Wie steht es dabei um die Entwurfshoheit, das Recht am geistigen Eigentum?
Konrad Meier: Das ist ein Thema, über das sich Baujuristen Gedanken machen müssen. Aus Sicht des Technikers kann ich nur raten, der Anwendung von BIM keine unnötigen Steine in den Weg zu legen. Mit BIM sind alle Planungsbeteiligten Väter des Erfolgs – oder keiner.

Redaktion: Müssen dafür wirklich alle Planungsdaten offenliegen?
Konrad Meier: Nennen wir den wünschenswerten Zustand „projektbezogene Datentransparenz“. Bei BIM geht es darum, allen Mitwirkenden, deren Gewerke Berührungspunkte aufweisen, denselben Kenntnisstand über den Planungsfortschritt einzuräumen, um gemeinsam effizienter – das heißt zielgerichteter, schneller und fehlerfreier – zu agieren. Dem Nacheinander während der realen Umsetzung geht die Gleichzeitigkeit bei der Planung am Rechner voraus.

Redaktion: Was bedeutet das aus Ihrer Sicht für die Sicherheit des späteren Bauwerks?
Konrad Meier: Dadurch, dass Kollisionen am virtuellen Gebäudemodell sofort erkennbar werden, lassen sich nachträgliche – zumeist zeitaufwändige und teure – Korrekturen in der gebauten Wirklichkeit vermeiden. Die Umplanung findet ebenfalls zunächst am Rechner statt. Ihre Auswirkungen auf andere Gewerke werden dabei wiederum deutlich.

Redaktion: Für nachträgliche Installationen muss aber eine lückenlose Dokumentation der Gebäudehistorie vorliegen – kann BIM dieser Notwendigkeit entsprechen?
Konrad Meier: Das virtuelle Gebäudemodell soll ein exaktes Abbild des realen Gebäudes sein. Während der Planung können sich die einzelnen Gewerke abstimmen. Die Ausführung wird von A bis Z dokumentiert. Dazu gehören auch die Planabweichungen. Selbst die Wartung von Bestandteilen der TGA kann geplant und dokumentiert werden. Wird im Laufe der Nutzungszeit ein Umbau erforderlich, kann dieser vorab unter Heranziehung des schon existierenden Gebäudemodells simuliert werden. Kostspielige Überraschungen auf der Baustelle, die durch nicht berücksichtigte bauliche Gegebenheiten verursacht werden, lassen sich so vermeiden. Werden sämtliche Umbaumaßnahmen dokumentiert, kann BIM selbst bei einem späteren Rückbau helfen, indem das virtuelle Modell Anhaltspunkte und produktspezifische Daten für ein Recyclingkonzept liefert.

Redaktion: Herr Meier, in Ihrem Hauptberuf arbeiten Sie für Wolf System. Werden dort schon alle Möglichkeiten genutzt, die BIM innovativen Bauunternehmen bietet?
Konrad Meier: Ich hatte eigentlich nicht vor, für meinen Arbeitgeber hier Schleichwerbung zu machen… Für angewandtes BIM ist Wolf System aber tatsächlich ein gutes Beispiel: Seit etwa drei Jahren wird bei uns alles, was aus Holz, Stahl oder Beton entstehen soll, digital geplant. Vom Entwurf über die Fertigung, den Einschluss bauseitiger Leistungen bis hin zur Montage und Endabnahme – wenn man so will, alle Arbeiten vom ersten Spatenstich bis zum letzten Dachziegel. Dabei sind sowohl die Mitarbeiter, die sich um ein bestimmtes Projekt kümmern, als auch die verschiedenen Unternehmensstandorte in Europa miteinander digital vernetzt. Gegenwärtig befassen wir uns mit einem Softwareprojekt, das die internationale Zusammenarbeit im Rahmen von BIM-basierten Gebäudeplanungen einfacher und komfortabler macht. Mehr darf und will ich hier noch nicht verraten – mit der Bitte um Verständnis.

Redaktion: Herr Meier, herzlichen Dank für dieses sehr informative Gespräch!
Das Interview mit Konrad Meier führte Achim Zielke, Baufachjournalist abp.

Terminvorschau: Neue GIN-Seminare
* GIN Montageseminar: Seminar Nr. 17/5 am 01. September 2017 in 33039 Nieheim
* GIN Seminar Planung und Prüfung von NP-Konstruktionen:
Seminar Nr. 17/3 am 14. September 2017 in Stuttgart an der HFT
Seminar Nr. 17/4 am 07. November 2017 in Braunschweig an der TU

Weitere Informationen über das Planen und Errichten von Nagelplattenbinder-Dachtragwerken sowie Anmeldeunterlagen zu den neuen GIN-Seminaren sind bei der Geschäftsstelle des GIN erhältlich: Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 07 11/2 39 96-67, Fax 07 11/2 39 96 66, Mail GIN@nagelplatten.de, Web www.nagelplatten.de

Über:

GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
Deutschland

fon ..: +49 2224 8979868
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de

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Herr Achim Zielke M.A. (abp)
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Gin aus Ibiza auf Erfolgskurs

LAW-Gin, der Gin aus Ibiza feiert Erfolge, nicht nur bei Gin-Liebhabern in ganz Europa.

BildVon ausgewählten Fachgremien in Europa mehrfach prämiert, zeigt es sich, dass der Eifer der Erzeuger, einen wirklichen Premium London Dry Gin herzustellen, belohnt wird. Fast drei Jahre dauerte die Arbeit an dem perfekten Rezept und der Aufbau einer kleinen Destilliere, um den Traum der drei Inselresidenten Luna und Alexander von Eisenhart-Rothe und Wolfgang Lettner vom echten ibizenkischen London Dry Gin wahr werden zu lassen.
Dass hier eine Herzensangelegenheit zum Tragen kommt, wird spätestens dann klar wenn man den Aufwand für diesen edlen Tropfen nachvollzieht.

Die unbehandelten Zutaten wie Kaktusfeigen, frische Zitronen- und Orangenschalen, Pimientos Padrón, spanische Gurke und phönizischer Wacholder werden von Luna, Alexander und Wolfgang per Hand geerntet und verlesen. Und neben diesen 100% natürlichen Botancials der Insel, wird auch Koriander, Iriswurzel und Kardamom, das Salz aus den Salinen von Ibiza destilliert um dem exzellenten Geschmack zusätzlich einen mediterranen Lifestyle zu geben. Und es passt hervorragend. Die feinwürzigen Zutaten spielen mit den Sinnen und transportieren ein Urlaubsgefühl der ganz besonderen Art. So wundert es auch nicht, dass LAW-Gin in vielen Fernsehsendungen eine besondere Aufmerksamkeit zukommt, wenn es um die Insel Ibiza geht

LAW-Gin hat die Kenner hochwertiger Spirituosen seit seinem ersten internationalen Auftritt vor erst einem Jahr auf der BCB, der größten europäischen Bar- und Spirituosenmesse, überzeugt. Kein Wunder, dass LAW-Gin selbst in bestsortierten Bars der europäischen Spitzengastronomie ein mittlerweile beträchtlicher Stellenwert zukommt.

Auszeichnungen lassen da nicht lange auf sich warten.
Es begann im wirklich hart umkämpften Markt der Gin-Kompositionen 2016. Die Fachwelt ehrte LAW-Gin mit der goldenen Medaille verliehen durch die Catavinum World Wine and Spirit Competition, sowie der Silbermedaille der International Wine & Spirit Competition.
Ob Preise, vergeben in Hong Kong, London, USA, Deutschland, Spanien und in vielen anderen Ländern. Mittlerweile sind es vierzehn (14) Bestätigungen der ausnehmenden Qualität von LAW-Gin, wobei die Goldmedaille, verliehen durch die Catavinum World Wine and Spirit Competition, sogar zwei Mal hintereinander gewonnen wurde.

Fakt ist: LAW-Gin, der Gin aus Ibiza zählt zu den wirklichen Top-Gin’s der Welt.

H. Froehlich für ibizaspirit.net

Bezugsquellen für LAW-Gin:

Distribution auf IBIZA:
Exclusivas Miró
07817 San Jorge, Ctra. Aeropuerto Km6
Ibiza / España
Tel: +34 971 39 65 08
info@exclusivasmiro.es

ENOTECUM
07800 Eivissa, Ctra. San Antonio Km 1
Poligono Can Bufí
Tel: +34 971 193 900
info@enotecum.com

Distribution in DEUTSCHLAND:
Don Huber GmbH
Auslieferungslager Deutschland:
79801 Hohentengen, Industriestrasse 4
info@donhuber.ch
www.donhuber.ch

Distribution in der SCHWEIZ:
Großhandel und Privatkunden:
Don Huber GmbH
CH-8953 Dietikon, Lerzenstrasse 16
info@donhuber.ch
www.donhuber.ch

Distribution in ÖSTERREICH:
Getränkepool Handels Gmbh
A-5023 Salzburg, Bachstraße 72
info@getraenkepool.at
www.getraenkepool.at
+43 (0)662 856735

ONLINE-Versand Privatkunden:
Das Holzfass:
A-5023 Salzburg, Samstraße 65
Tel. +43 (0)664 12 28 213
office@dasholzfass.com
www.dasholzfass.com
Direkt bestellen: https://dasholzfass.at/products/ibiza-law-gin

Distribution in BELGIEN:
Großhandel und Privatkunden
Premium Spirits
Rue de´l Ancienne Passerelle 15
7730 Saint- Léger
Belgium
Tel: +32 (0) 56841408
www.premium-spirits.be

Über:

Ibizaspirit 1
Herr Herbert Froehlich
Aptdo. de Correos 268
07840 Sta. Eulalia del Rio
Spanien

fon ..: +34669575464
web ..: http://www.ibizaspirit.net
email : info@ibizaspirit.net

Ibiza Infos von A-Z. Wir informieren über Strände, mit Ibiza Videos, zu Ferienwohnungen, Events, Partyfotos, Hotels, Restaurants, Bars u.v.m..

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GIN: Versorgungsleitungen in die Decke integrieren

Geschossdecken wirtschaftlich aus Parallelträgern mit Nagelplattenstegen konstruieren und errichten

BildDas Bekleiden von Installationen durch abgehängte Decken kann man sich ebenso sparen wie das Einfräsen von Schlitzen in Betondecken und Mauerwerk. Denn neben Nagelplattenbindern für Dachtragwerke und mit Nagelplatten verbundenen Holzrahmenwänden fertigen und montieren immer mehr GIN-Mitgliedsunternehmen auch Geschossdecken, in denen Rohre und Kabel der Gebäudetechnik (TGA) sicher, zeit- und platzsparend unterzubringen sind.

Parallelträger mit Metall- bzw. Nagelplattenstegen werden überwiegend als Deckenbalken, als Dachsparren, in Boden- und Dachelementen, in Flachdächern sowie als Dachbinder mit großen Spannweiten eingesetzt. Werden Rohre für Klima- und Lüftungsanlagen, Wasser sowie Kabelbündel der Elektroversorgung komplett in die Geschossdecke integriert, hat das für die Baubeteiligten enorme wirtschaftliche Vorteile. Die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. widmen sich vorgefertigten Trägerelementen für Böden und Geschossdecken daher mit besonderer Aufmerksamkeit.

Besonders wirtschaftlich

Böden und Decken aus Parallelträgern in einer Art Fachwerkarchitektur aus Holz und Metall zu gestalten, bietet sich schon vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels am Bau an: Denn Parallelträger, die aus einem Unter- und Obergurt bestehen und über ihre gesamte Länge beidseits mit V-förmigen Metallstegen verbunden sind, werden ebenso wie Nagelplattenbinder vorgefertigt. Insofern sind Böden und Geschossdecken aus Parallelträgern eine weitere konsequente Umsetzung der Idee, Elemente und Bauteilgruppen in trockenen Hallen objektspezifisch maßgenau zu produzieren, auf die Baustelle montagebereit zu liefern und dort dann umso zügiger einzubauen.

Intelligente Konstruktion

Parallelträger bestehen ebenso wie Nagelplattenbinder aus Holz und Metall: Ober- und Untergurt aus festigkeitssortiertem Holz (zumeist der Klasse C24), die V-förmigen Verbindungsstege aus verzinktem Stahl. Das Besondere an diesen metallischen Verbindungsmitteln ist, dass sich an ihrem Fuß wie auch an ihren Enden Nagelplatten befinden, die sich fest im Holz verkrallen. Da sie bei der Parallelträgerherstellung ebenso wie bei Nagelplattenbindern von beiden Seiten ins Holz maschinell eingepresst werden, sind sie als Konstruktionsvariante von Nagelplattenbindern anzusehen.

Rationelle Vorfertigung

Die Fertigung erfolgt mit speziellen Anlagen, ist aber auch auf Binderpressen wirtschaftlich möglich. Deren Ansteuerung erfolgt jeweils durch eine herstellerspezifische Software. Die Berechnungen richten sich dabei nach EuroCode 5 (EC5) auf der Grundlage von europäischen technischen Zulassungen (ETA) für die Träger.

Europäische Zulassungsfragen

Wie bei allen nicht normierten Bauprodukten erforderlich, ist auch für die Anwendung von Parallelträgern mit Metallstegen zum Bau von Decken und Böden ein produktspezifischer Nachweis – hier in Form europäisch technischer Zulassungen – vorhanden. Die ETA kann als Bewertung der technischen Eigenschaften des Bauprodukts angesehen werden.

Vorteile, die sich rechnen

Parallelbinder mit Metallstegen…
* …sind CE-zertifizierte Bauteile
* …werden – wie Nagelplattenbinder – jeder einzeln objektspezifisch berechnet und statisch bemessen
* …sind erheblich leichter als Massivholz- oder Brettschichtholzbalken
* …ermöglichen das gebündelte Verlegen von Elektrokabeln und eine vorausberechenbare Leitungsführung für Klima- und Lüftungsanlagen, die Wasserversorgung etc.
* …können gedämmt werden (z.B. mit Zelluloseflocken oder Fasergefachdämmstoffen)
* …bilden als Deckensystem eine horizontale Installationsebene für Rohrleitungen und Kabel parallel und auch quer zur Trägerspannrichtung
* …gewähren größtmögliche Gestaltungsfreiheit bei der Raumaufteilung im unteren und oberen Geschoss
* …machen abgehängte Decken überflüssig, da sie Versorgungsleitungen in die Konstruktion integrieren und somit aus dem Blickfeld der Bewohner/Nutzer verschwinden lassen
* …bieten eine absolut ebene Beschichtungsfläche für Trockenestriche
* …ermöglichen eine unterbrechungsfreie Trittschalldämmung, da alle Installationen in der Tragwerksebene verlegt werden können
* …beschleunigen den Bauablauf durch maßgenaue Vorfertigung, Anlieferung aller Elemente in Verbaureihenfolge und eine im Voraus planbare Montage
* …erleichtern Wartungsarbeiten an der TGA und ermöglichen bei Installationsschäden schnelles Auffinden von Leckagen. Bei Rohr- oder Leitungsbruch bleibt zudem die Trittschalldämmung bzw. der Bodenbelag über der Decke trocken
* … vereinfachen die Querverlegung von Versorgungsleitungen im Vergleich zu geschlossenen Stegträgern

Erfahrungswerte aus der Praxis

* In Betonverbunddecken bringt der Einsatz von Parallelträgern beim Einschalen rund 25 % Zeitersparnis, beim Ausschalen sogar bis zu 90 %.
* Durch die Möglichkeit zur Integration von Rohren und Leitungen in die Deckenkonstruktion werden die Folgegewerke Elektro und SHK (Sanitär/Heizung/Klima) mit ihrer Arbeit wesentlich schneller fertig; die Zeitersparnis beträgt durchschnittlich 30 %.
* Gegenüber Massivquerschnitten verzeichnen Parallelträger eine Gewichtseinsparung von bis zu 50 % und eine Materialeinsparung zwischen 12 und 53 %.

Fazit:
Wer rechnet, kann sich eigentlich kaum noch für eine andere Deckenkonstruktion als mit Parallelträgern entscheiden.

Auf Namenssuche

Während die metallischen Verbindungsmittel unter den Bezeichnungen easi-joist® (eingetragenes Warenzeichen des GIN-Mitgliedsunternehmens Wolf System; www.wolfsystem.com ) und „Posi Joist(TM)“ (registrierte Marke des GIN-Mitgliedsunternehmens MiTek Industries; www.mitek.de ) bekannt sind, hat sich für Parallelträger-Deckenkonstruktionen noch kein griffiger Name etabliert. Um den fachlichen Austausch über das Deckensystem zu erleichtern und die Kommunikation zu vereinfachen, hat die GIN-Mitgliederversammlung den Marketingausschuss beauftragt, Vorschläge zur prägnanten Benennung zu entwickeln.

„Im Gespräch sind derzeit Namensvorschläge wie „Victoria-Decke“ (weil die Metallverbinder V-förmig sind und an das Victory-Zeichen erinnern), „DVD“ alias „Doppel-V-Decke“, „Nagelstegdecke“ oder auch „Sinusdecke“ (weil die Metallstege zwischen den Ober- und Untergurten bei längerer Betrachtung wie tanzende Wellen wirken). Wir können das Ganze natürlich ebenso vom Hauptnutzen her betrachten und die Konstruktion als „All-in-one-“ oder – werblicher formuliert – als „Integra-Decke“ bezeichnen, weil sich sämtliche Elektrokabel, Wasserleitungen und Lüftungskanäle zwischen den Stegen verlegen und somit in die Deckenkonstruktion integrieren lassen. Vielleicht setzt sich ja auch ein Anglizismus durch wie „Open Web Joist“. Bis wir uns auf eine Systembezeichnung geeinigt haben, sprechen wir am besten von „Parallelträgerdecken“; das klingt zwar nicht so griffig, erzeugt vor dem geistigen Auge aber das richtige Bild“, gibt Hans Werner Backes, Obmann im GIN-Marketingausschuss, Einblicke in die Kreativwerkstatt des Verbandes.

Bis zur Fachmesse Dach+Holz soll ein prägnanter Begriff gefunden sein und den GIN-Mitgliedern auf der Jahres-Hauptversammlung am 23./24. 02. 2018 in Köln vorgestellt werden. Vorschläge von Unternehmen aus der Bau- und Holzwirtschaft sind beim GIN willkommen und werden zusammen mit allen anderen Einreichungen und auch denen der GIN-Mitglieder von einer Experten-Jury bewertet. Dem Unternehmen, das den Siegerentwurf einreicht, winkt für ein Jahr eine unentgeltliche Schnuppermitgliedschaft im GIN.

Terminvorschau: Neue GIN-Seminare
* GIN Montageseminar: Seminar Nr. 17/5 am 01. 09. 2017 in 33039 Nieheim
* GIN Seminar Planung und Prüfung von NP-Konstruktionen:
Seminar Nr. 17/3 am 14. 09. 2017 in Stuttgart an der HFT
Seminar Nr. 17/4 am 7. 11. 2017 in Braunschweig an der TU

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen zu den GIN-Seminaren sind bei der Geschäftsstelle des GIN erhältlich: Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 07 11/2 39 96-67, Fax 07 11/2 39 96 66, Mail GIN@nagelplatten.de, Web www.nagelplatten.de

Über den GIN
>Starke Verbindungen!< Nach dieser Maxime handeln die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. für derzeit 55 Hersteller und Verarbeiter von Nagelplatten und Nagelplattenprodukten: "Nagelplatten werden vor allem im Dach- und Wandbereich von Wohnhäusern, Supermärkten, Gewerbe-, Produktions- und Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen sowie für Brückenschalungen etc. als extrem belastbare Verbindungsmittel eingesetzt", erläutert GIN-Geschäftsführer Thomas Schäfer. Das "RAL-Gütezeichen Nagelplattenprodukte" führen alle Betriebe, die auch Mitglied der Gütegemeinschaft sind. Es umfasst die Herstellung von Nagelplattenprodukten und kann sich auch auf die Montage von Nagelplattenbinderkonstruktionen erstrecken. Das Gütezeichen Nagelplattenprodukte bürgt für sichere, maßgenau hergestellte Verbindungen von Holzelementen mit einer Spannweite von bis zu 35 m sowie für die fachgerechte Montage gebäudespezifischer Tragsysteme von allerhöchster, dauerhafter Qualität. Gemeinnützig und solidarisch unterstützt der GIN seine Mitgliedsfirmen in allen Fragen, die sich bei technisch vorbildlichen und wirtschaftlich vorteilhaften Einsatzmöglichkeiten von Nagelplatten am Bau ergeben. Der Interessenverband ist auch Ansprechpartner und Auskunftsquelle für Architekten, Hausbauunternehmen, Bauämter, Zimmerei-, Dachdecker- sowie weitere Handwerksbetriebe, die Nagelplatten und Nagelplattenprodukte bei der Verwirklichung unterschiedlichster Bauvorhaben konstruktiv verwenden. 1982 gegründet, gehört der GIN der Verbändegemeinschaft FORUM HOLZBAU, Ostfildern/Stuttgart, an und wird von Jochen Meilinger (1. Vors.), Kay-Ebe Schnoor (2. Vors.) und Thomas Schäfer (GF) vertreten. Informationen über Nagelplatten und -produkte und den Interessenverband GIN unter www.nagelplatten.de

Über:

GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
Deutschland

fon ..: +49 2224 8979868
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de

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GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern

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Nach dem Ü-Zeichen: GIN sieht beste Perspektiven für RAL-Gütesicherung

Die Qualität von Nagelplattenbindern wird bei GIN-Mitgliedern nach einheitlichen, transparenten, absolut verlässlichen Standards gesichert

BildAuf Bauprodukten, die nach europäischen Normen geregelt sind, darf das Ü-Zeichen nicht mehr angebracht werden, um die Erfüllung weitergehender nationaler Anforderungen zu bestätigen. Stattdessen ist die alleinige CE-Zertifizierung Pflicht. So bestimmt es ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs aus 2014, das nach einer 2-jährigen Übergangsfrist seit Mitte Oktober letzten Jahres umzusetzen ist (Rechtssache C-100/13). Seither sind die nationalen Bauregellisten weitestgehend außer Kraft gesetzt; aktuell noch gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen (abZ) bzw. allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse (abP) gelten längstenfalls noch bis zu ihrem Ablauftag. Die Konsequenz: Als Ersatz für fehlende ergänzende nationale Anforderungen an die Bauprodukte müssen nunmehr Bauherren, Planer und Unternehmer gegenüber der Bauaufsicht nachweisen, dass die verwendeten europäisch harmonisierten Bauprodukte geeignet sind, an das Bauwerk gestellte Anforderungen zu erfüllen.

Besondere nationale Anforderungen, die über das in allen EU-Staaten einheitlich geltende Niveau hinausgehen, dürfen an Bauprodukte nicht mehr gestellt werden. Soweit dies bisher auf europäisch geregelte Bauprodukte zutraf, sieht der Europäische Gerichtshof darin einen nicht hinnehmbaren Verstoß gegen die Prinzipien des freien Warenverkehrs innerhalb der Europäischen Union. Um derartige Handelshemmnisse aus dem Weg zu räumen, muss Deutschland auf Geheiß des EuGH die Anforderungen an Bauprodukte auf gleichem Niveau wie alle anderen EU-Mitgliedsstaaten regeln. Das führt jedoch dazu, dass wichtige Eigenschaften in der Praxis nicht mehr vollständig nachgewiesen und zugesichert werden.

Gefährliche Lücken
Nichtsdestotrotz müssen alle Baubeteiligten zumindest vorläufig mit der EuGH-Entscheidung leben. Die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. (GIN) weist daher in aller Deutlichkeit darauf hin, dass in vielen europäischen Bauproduktnormen wesentliche Anforderungen fehlen. Daraus resultieren gravierende Sicherheitslücken, die das Bauen für alle Projektbeteiligten zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang machen können. Daher wird empfohlen, im Tragwerksbau zur Sicherheit nur Nagelplattenbinder aus RAL-güteüberwachter Herstellung zu verwenden, wie sie bei GIN-Mitgliedsunternehmen erhältlich sind. Die RAL-Gütesicherung Nagelplattenprodukte, RAL GZ-601, wurde 2014 vollständig überarbeitet und beinhaltet sowohl die europäischen als auch alle zusätzlichen nationalen Anforderungen an das Bauprodukt Nagelplattenbinder und die verwendeten Ausgangsprodukte.

Die Folgen bedenken! Ein Kommentar von GIN-Vorstand Dipl.-Ing. Jochen Meilinger
„Die Verneinung der Zulässigkeit spezifischer nationaler Anforderungen an Bauprodukte mag im Interesse eines ungehinderten Warenverkehrs zwischen allen EU-Mitgliedsstaaten liegen; der Sicherheit im Tragwerksbau ist diese EuGH-Entscheidung jedoch eindeutig abträglich. Wo wesentliche bauordnungsrechtliche Anforderungen zu berücksichtigen sind, geht es immer um die Funktionsfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit der Konstruktion als Ganzes, außerdem um Rechtssicherheit für alle Baubeteiligten. Die nötige Rechtssicherheit ist seit Inkrafttreten des Urteils jedoch nicht mehr gegeben, da jetzt Bauherren, Planer und ausführende Unternehmer sowohl die CE-Konformität als auch die Brauchbarkeit im Hinblick auf alle deutschen Anforderungen an die Anwendung der von ihnen verwendeten Bauprodukte im Gebäude sicherstellen und den Behörden gegenüber nachweisen müssen. Das bedeutet in jedem Einzelfall, dass für jedes Bauprodukt die europäische Leistungserklärung (DoP) nicht nur vorliegen muss; die darin deklarierten Werte müssen auch den deutschen Erfordernissen genügen und in den bautechnischen Nachweisen richtig berücksichtigt werden. Um die bautechnischen Nachweise zu führen, sind je nach Bauprodukt unterschiedliche zusätzliche Eigenschaften für die Anwendung in Deutschland erforderlich. Der Nachweis der Erfüllung dieser Anforderungen bzw. die Deklaration dieser zusätzlichen Eigenschaften erfolgt zukünftig nicht mehr einheitlich mit dem Ü-Zeichen für das Bauprodukt. Abgesehen von dem immensen zusätzlichen Verwaltungsaufwand für das Zusammentragen von Anforderungen im Gebäude einerseits und verschiedenster Eigenschaftszusicherungen der Produkthersteller andererseits ist das schlichtweg eine Überforderung der Bauherrschaft und der am Bau Beteiligten – ein Hemmschuh erster Ordnung für das Baugeschehen an sich! Auch in punkto Sicherheit nährt der EuGH-Entscheid Zweifel an seiner Praxistauglichkeit: Wenn man eine Rechtsgüterabwägung vornimmt, kann man vernünftigerweise zu gar keinem anderen Schluss kommen, als dass Sicherheitsinteressen Vorrang gebührt vor der Möglichkeit, ein wie auch immer geartetes Produkt überall im europäischen Wirtschaftsraum ungehindert zu verkaufen. Ich bin daher der festen Überzeugung, dass in der Frage der Beurteilung von Bauprodukten auf EU-Ebene das letzte Wort noch lange nicht gesprochen ist“, betont Dipl.-Ing. Jochen Meilinger, 1. Vorsitzender der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN).

Gravierende Unterschiede
Die wesentlichen Unterschiede zwischen geregelten Bauprodukten mit vormaliger Ü- und nunmehr alleiniger CE-Kennzeichnung lassen sich wie folgt umreißen:

o Produkte mit Ü-Zeichen nach nationalen (alten) Produktnormen und allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZ) entsprachen immer einem in der Norm oder der abZ festgelegten Eigenschaftsniveau; beispielsweise waren Grenzwerte festgelegt, die sämtlichst einzuhalten waren. Ggfs. kamen noch weitere Klassifizierungskriterien wie etwa Tragfähigkeitsklassen bei Nägeln hinzu. Dass all diese Anforderungen vom jeweiligen Bauprodukt vollständig erfüllt wurden, machte das Ü-Zeichen deutlich, das auf dem Produkt anzubringen war. Seine zugesicherten Eigenschaften beruhten nicht allein auf Deklarationen des Herstellers, sondern unterlagen zusätzlich der Prüfung und Überwachung durch neutrale Stellen.
o Bei Produkten, die aufgrund harmonisierter EU-Produktnormen der CE-Kennzeichnung unterliegen, sind zwar Regeln für die Produktprüfung in der Produktnorm enthalten (Prüfnormen), aber keine Anforderungswerte, die das jeweilige Produkt mindestens erfüllen muss. Stattdessen deklariert der Hersteller die von ihm ermittelten Eigenschaftswerte. Sicherheitslücken werden dabei insofern in Kauf genommen, als sich der Hersteller lediglich zu mindestens einer einzigen Produkteigenschaft äußern muss. Alle weiteren in der Norm aufgeführten Eigenschaften kann er deklarieren, eine Verpflichtung zur Deklaration mehrerer bzw. aller Eigenschaften besteht für ihn jedoch nicht. So findet sich bei vielen Bauprodukten in den Leistungserklärungen nach der Bauproduktenverordnung häufig die Deklaration „KLF (NPD) keine Leistung festgestellt“. Auch ist meist keine Fremdüberwachung vorgeschrieben, die die Herstellung der Produkte kontrolliert, Produktproben nimmt und überprüft. Im meist maßgeblichen System 2+ wird von der Überwachungsstelle lediglich noch die Eigenüberwachung des Herstellers eingesehen und „überwacht“. Zudem wurden für diese Bauprodukte in der Vergangenheit von der deutschen Bauaufsicht zusätzliche Anforderungen in der Bauregelliste B und Listen der technischen Baubestimmungen gestellt, da die europäisch erstellten normativen Regelungen aus bauaufsichtlicher Sicht schlicht unvollständig sind. Die Zusicherung dieser Eigenschaften und die diesbezügliche Überwachung fallen nun ersatzlos weg.

Deklarationspflicht unzureichend
Bei der CE-Zertifizierung nach europäischen Recht besteht die Gefahr, dass Hersteller ungünstige Produkteigenschaften einfach unter den Tisch fallen lassen. Sofern es sich dabei um sicherheitsrelevante Aspekte handelt, die etwa die Statik betreffen, kann die lückenhafte europäische Bauproduktnormung zu einem Unsicherheitsfaktor für alle Baubeteiligten werden. Das ist umso bedenklicher, als für mögliche Rechtsfolgen im Falle eines Falles allein Bauherr und/oder Planer einzustehen haben, auf die die EU-Gesetzgebung das Haftungsrisiko neuerdings abwälzt.

Was gilt?
Um praktikable Lösungen sind die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. bemüht. In enger Abstimmung mit weiteren Holzbauverbänden haben sie ein Rechtsgutachten erstellen lassen, das in der aktuellen Situation Orientierung verschafft und den Produktherstellern Lösungswege im Sinne ihrer Kunden aufzeigt. Für den mit der Thematik befassten Düsseldorfer Rechtsanwalt Michael Halstenberg „(…) sind die Beteiligten sicher nicht schlecht beraten, soweit vorhanden, weiterhin auf allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen oder allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnisse zurückzugreifen, deren Gültigkeitsdauer noch nicht abgelaufen ist und deren Nebenbestimmungen sie weiterhin einhalten sollten (d.h. auch die Überwachung und Zertifizierung aufgrund der Zulassungen weiterführen).“ So wollen nach bisheriger Verlautbarung auch die in der GIN organisierten Hersteller der Nagelplatten verfahren.
Zu den bekanntgemachten technischen Regelwerken zählen auch die RAL-Gütesicherungen, deren Einhaltung mittels Überwachung durch akkreditierte PÜZ-Stellen nachgewiesen wird. „Öffentlichen und privaten Bauherren raten wir, für den Tragwerksbau zur Sicherheit nur Nagelplattenbinder aus RAL-gütegesicherter Produktion zu verwenden“, formuliert der Sachverständige Dipl.-Ing. Ralf Stoodt die Quintessenz, die sich für Bauherren, Architekten/Planer und andere Baubeteiligte in Deutschland aus dem EuGH-Urteil ergibt. (az)

Weitere Informationen sind bei der Geschäftsstelle des GIN erhältlich: Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V. c/o FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 07 11/2 39 96-67, Fax 07 11/2 39 96 66, Mail GIN@nagelplatten.de, Web. www.nagelplatten.de

Über:

GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
FORUM HOLZBAU, Hellmuth-Hirth-Str. 7
73760 Ostfildern
Deutschland

fon ..: +49 2224 8979868
web ..: http://www.nagelplatten.de
email : gin@textify.de

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GIN forscht für optimale Tragwerksqualität

Überlegungen zur Beschaffenheit des idealen Dachs

BildVom 7. bis 9. Dezember geht es beim 22. Internationalen Holzbau-Forum (IHF 2016) in Garmisch-Partenkirchen hauptsächlich um den Holzeinsatz am Bau. Kurz danach folgt vom 16. bis 21. Januar 2017 in München die Weltleitmesse BAU, die alle zwei Jahre die Rolle des Wegweisers für die gesamte Baubranche übernimmt. Im Vorfeld beider Großveranstaltungen beschäftigt die Experten der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. (GIN) die Frage, was „das ideale Dach“ auszeichnet und wie dessen Tragwerk konstruiert sein muss.

„Auf die optimale Anwendbarkeit von Nagelplattenbindern nehmen vor allem die statische Bemessung, die Beschaffenheit des Holzes und der metallischen Verbindungsmittel, die maschinelle Vorfertigung in wettergeschützten Hallen, der sachgerechte Transport zur Baustelle, die Montagegüte des Gesamttragwerks sowie dessen Wartung während der Nutzung Einfluss. Wir betrachten daher heutige und absehbare Anforderungen an Dachtragwerke vor dem Hintergrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten, sich wandelnder baurechtlicher Rahmenbedingungen und technischer Regeln immer wieder neu aus wechselnden Perspektiven. Es geht dabei darum, uns der Vorstellung des idealen Dachs in der gebauten Wirklichkeit so weit wie möglich anzunähern“, erklärt Kay-Ebe Schnoor, 2. Vorsitzender der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und des Interessenverbandes Nagelplatten e.V. GIN, Ostfildern. www.nagelplatten.de

Brandschutz neu durchdacht

Dass die beharrliche Suche des GIN nach Optimierungspotenzialen im Tragwerksbau und das Streben der Verbandsmitglieder nach praktikablen Lösungen von Erfolg gekrönt sind, zeigt sich beispielsweise beim Brandschutz. Einst ein neuralgisches Thema, hat der GIN in enger Zusammenarbeit mit namhaften wissenschaftlichen Instituten hier neben Lösungen mit Ausführung des Dachtragwerks in feuerhemmender Bauweise (F30 bzw. R30) ingenieurmäßige Konzepte entwickelt, die mit außergewöhnlichen Betrachtungs- und Herangehensweisen neue Wege weisen.

Auf dem Internationalen Holzbau-Forum in Garmisch-Partenkirchen (IHF 2016) ist der GIN wieder mit einem Informationsstand präsent. Bei dem vielleicht wichtigsten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum dürfte unter anderem über das neue – ganzheitliche – Brandschutzkonzept gesprochen werden, das auf Anregung des GIN an der Technischen Universität München (TUM) für Gebäude mit Tragwerken aus Nagelplattenbindern entwickelt wurde.

Der Abschlussbericht zur umfassenden Studie, die am Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Stefan Winter federführend Dr.-Ing. René Stein geleitet hat, liegt jetzt vor und kann mit Interessenten auf dem IHF erörtert werden. Die Expertise definiert Möglichkeiten zur Erfüllung der Schutzziele des Brandschutzes von Dachtragwerken aus Nagelplattenbindern und ist als Planungsleitfaden für die Erstellung von Brandschutzkonzepten für großflächige, weit gespannte Dachtragwerke aus Nagelplattenbindern unbedingt empfehlenswert.

Der im Auftrag des GIN erstellte TUM-Bericht umfasst verschiedene Maßnahmen für ein ganzheitliches ingenieurmäßiges Brandschutzkonzept: Eine spezifisch auf das jeweilige Gebäude abgestimmte Kombination baulicher, anlagentechnischer und betrieblich-organisatorischer Maßnahmen trägt im Ergebnis dazu bei, die Sicherheit weitgespannter Tragwerke mit Nagelplattenbindern signifikant zu erhöhen. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für den Einsatz von Nagelplattenbindern insbesondere im mehrgeschossigen Wohngebäudebau sowie beim Tragwerksbau für Gewerbehallen, Discount- bzw. Supermärkte und öffentliche Einrichtungen in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft.

Statische Bemessung stets ab Werk

Für Dipl.-Ing. Ralf Stoodt, Obmann im Güteausschuss des GIN, müssen zeitgemäße Binderkonstruktionen über einen auf das jeweilige Bauvorhaben spezifisch abgestimmten Brandschutz hinaus noch weitere vorteilhafte Eigenschaften mitbringen, um in der gebauten Praxis voll zu überzeugen: „Nagelplattenbinder für den Tragwerksbau müssen – neben Nagelplatten als bauaufsichtlich zugelassenen Holzverbindungsmitteln – grundsätzlich aus technisch getrocknetem unbehandelten Nadelholz bestehen und als Fachwerkkonstruktionen ein statisch effektives Verhältnis von Nutzhöhe zu Spannweite aufweisen.

Daraus lassen sich dann – unter Berücksichtigung spezieller Planungsempfehlungen der GIN zur Robustheit – vergleichsweise leichte und sehr robuste Tragwerke herstellen“, erläutert der Sachverständige. Wissenswert ist vor diesem Hintergrund, dass Mitgliedsunternehmen der Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte die statische Bemessung des Dachtragwerks stets im eigenen Haus vornehmen und dem Auftraggeber als Inklusivleistung zur Einbeziehung in die Hauptstatik des Gebäudes mitliefern. Das beschleunigt den Baufortschritt und schont zudem das Budget.

Auch für Decken- und Wandkonstruktionen

Die fachwerkartige Gliederung von Nagelplattenbindern, ihre rasche Verfügbarkeit durch rationelle Vorfertigung in der Halle, die schier unbegrenzte Vielfalt realisierbarer Dachformen, die Möglichkeit, gemäß bauaufsichtlicher Zulassung Räume von bis zu 35 m Breite freitragend zu überspannen, zudem ihre enorme Robustheit im Verbund machen Nagelplattenbinder für viele Dächer zu idealen Tragwerkselementen. Auch im Decken- und Wandbereich kommen Nagelplattenkonstruktionen immer häufiger zum Einsatz.

Zu den wesentlichen Vorteilen zählt dort die sehr kurzfristige Verfügbarkeit von Innen- oder Außenwänden, die von einigen Herstellern im GIN als werkseitig montagefertig hergestellte Wandtafeln angeboten werden. Ob die Wandelemente mit Zellulose, Hanf oder Mineralwolle ausgedämmt werden, ob zur fassadenseitigen Beplankung Holzfaserdämmplatten oder Putzträger aus anderen Materialien oder andere Fassaden zum Einsatz kommen, lässt sich am besten direkt mit dem jeweils favorisierten Nagelplattenbinderhersteller besprechen. Ein komplettes Adressenverzeichnis aller GIN-Mitgliedsunternehmen findet sich im Internet auf: www.nagelplatten.de

Weitere Informationen:
Nähere Informationen über Nagelplatten und Nagelplattenbinderkonstruktionen hält die GIN-Geschäftsstelle bereit, die wie folgt erreichbar ist: GIN c/o FORUM HOLZBAU, Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Ralf Stoodt (stoodt@nagelplatten.de), Hellmuth-Hirth-Str. 7, 73760 Ostfildern, Fon 0711/2 39 96-67, Fax 0711/2 39 96-66, Mail: GIN@nagelplatten.de

Über den GIN
>Starke Verbindungen!< Nach dieser Maxime handeln die Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und der Interessenverband Nagelplatten e.V. für annähernd 50 Hersteller und Verarbeiter von Nagelplatten und Nagelplattenprodukten: "Nagelplatten werden vor allem im Dach- und Wandbereich von Wohnhäusern, Supermärkten, Gewerbe-, Produktions- und Lagerhallen, landwirtschaftlichen Gebäuden, öffentlichen Einrichtungen wie Sporthallen sowie für Brückenschalungen etc. als extrem belastbare Verbindungsmittel eingesetzt", erläutert GIN-Geschäftsführer Thomas Schäfer. Das "RAL-Gütezeichen Nagelplattenprodukte" führen alle Betriebe, die auch Mitglied der Gütegemeinschaft sind. Es umfasst die Herstellung von Nagelplattenprodukten und kann sich darüber hinaus auch auf die Montage von Nagelplattenbindern erstrecken. Das Gütezeichen Nagelplattenprodukte bürgt so für sichere, maßgenau hergestellte Verbindungen von Holzelementen mit einer Spannweite von bis zu 35 m sowie für die fachgerechte Montage gebäudespezifischer Tragsysteme von allerhöchster, dauerhafter Qualität. Gemeinnützig und solidarisch unterstützt der GIN seine Mitgliedsfirmen in allen Fragen, die sich im Hinblick auf technisch vorbildliche und wirtschaftlich vorteilhafte Einsatzmöglichkeiten von Nagelplatten am Bau ergeben. Zugleich ist der Interessenverband Ansprechpartner und Auskunftsquelle für Architekten, Hausbauunternehmen, Bauämter, Zimmerei-, Dachdecker- sowie weitere Handwerksbetriebe, die Nagelplatten und Nagelplattenprodukte bei der Verwirklichung unterschiedlichster Bauvorhaben konstruktiv verwenden. 1982 gegründet, gehört der GIN der Verbändegemeinschaft FORUM HOLZBAU an, hat seinen Sitz in Ostfildern bei Stuttgart und wird von Jochen Meilinger (1. Vors.), Kay-Ebe Schnoor (2. Vors.) und Thomas Schäfer (Geschäftsführer) vertreten. Weitere wissenswerte Informationen über Nagelplatten und -produkte sowie über den GIN als Interessenverband finden sich im Internet auf: http://www.nagelplatten.de

Über:

GIN – Gütegemeinschaft Nagelplattenprodukte e.V. und Interessenverband Nagelplatten e.V.
Herr Achim Zielke M.A. (abp)
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73760 Ostfildern
Deutschland

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Limitierte Gin-Sonderedition zum einjährigen Jubiläum von AUGUST GIN

Schon kurz nach dem Start hat sich die Gin-Marke AUGUST GIN aus Augsburg zur regionalen Trendmarke entwickelt. Das einjährige Jubiläum wird mit einer limitierten Sonderedition der beliebten Spirituose gefeiert.

Was als Nebenerwerbsidee begann, ist innerhalb kürzester Zeit eine regionale Erfolgsgeschichte geworden: Knapp ein Jahr nach dem Start verzeichnet die Augsburger Gin-Marke AUGUST GIN eine überaus rege Nachfrage in der Region Bayern und Schwaben. Fester Bestandteil des Erfolgsrezeptes sind feinste natürliche Zutaten aus der Region und die mit Sorgfalt durchgeführte traditionelle Single-Batch-Destillation. Zu Ehren der Herkunftsstadt wird das Destillat über die aromareichen Späne der Zirbelkiefer geleitet – denn die Zirbelnuss war schon das Erkennungszeichen des antiken Römer-Feldlagers Augusta Vindelicorum und ziert heute das Augsburger Stadtwappen. Resultat dieser Mischung aus edlen Ingredienzen ist ein perfektes Genusserlebnis mit intensivem Aroma und besonders ausgereiftem Geschmack.

Nach dem fulminanten Start feiert AUGUST GIN das einjährige Markenjubiläum mit der Sonderedition „AUGUST GIN ANNUA“ ( www.annua.augustgin.de). Die Edition ist auf 2000 Flaschen limitiert und enthält zur Verfeinerung von Duft und Geschmack als besondere Zutaten regionalen Beifuß sowie Blätter der schwarzen Johannisbeere. Auch das Etikett unterstreicht in seinem ästhetischen Design mit Weiß als Grundfarbe sowie blauen und goldfarbenen Elementen die edle Machart der Jubiläumsedition. Der Verkauf beginnt am Donnerstag, 1. Dezember 2016. Der Preis pro Flasche mit einem Inhalt von 0,7 Liter beträgt 37,95 Euro.

Bereits am 26. November 2016 präsentiert AUGUST GIN die Sonderedition vor Pressevertretern und geladenen Gästen beim Tasting Event im Spirituosenfachgeschäft No. 7 in Augsburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Einblicke in die Herstellung des edlen Getränks und erfahren interessante Details zu den Besonderheiten der Kreation. Auch auf die Jahreszeit abgestimmte Tipps für Cocktail-Rezepte kommen nicht zu kurz – so etwa der “ AUGUST GIN High Tea“, eine raffinierte Komposition aus AUGUST GIN, Tee und Tonic Water. Ab 20 Uhr findet dann am Abend des 26. November im Hotel Steigenberger Drei Mohren in Augsburg ein Event für die Fans von AUGUST GIN statt.

„Die limitierte Edition AUGUST GIN ANNUA markiert den ersten Höhepunkt unserer Erfolgsgeschichte, und wir freuen uns auf die Fortsetzung“, sagt Christoph Steinle, Gründer und Geschäftsführer der Spin & Gin GmbH, dem Hersteller von AUGUST GIN. Darüber hinaus betreibt das Unternehmen die Event Location „BUNGALOW“ in Augsburg sowie Event Bar Catering Services für Lifestyle-Marken. Auch die Beratung von Gastronomieunternehmen und Branding und Produktion von Premium-Spirituosen zählen zur Angebotspalette der Spin & Gin GmbH.

Derzeit führen mehr als 150 Händler, Fach- und Feinkostgeschäfte sowie gastronomische Betriebe den edlen Gin des jungen Unternehmens. Neben den Verkaufsstellen in der Schwerpunktregion Süddeutschland führen auch einzelne Anbieter in Wien, Berlin und Barcelona AUGUST GIN. Angeboten werden die Spirituosen derzeit in drei Flaschengrößen, der Absatz lag im Jahr 2016 bis rund 15.000 Flaschen.

Bezugsadresse und Pressekontakt:

SPIN & GIN GmbH
Christoph Steinle (Geschäftsführer)
Schmiedberg 7
86152 Augsburg

Tel. (+49) 821 / 44 92 600
www.spingin.de
www.augustgin.de
info@augustgin.de

Die SPIN & GIN GmbH mit Sitz in Augsburg destilliert AUGUST GIN, die beliebte und exquisite regionale Gin-Marke. Mehr Informationen gibt es unter www.augustgin.de

Kontakt
SPIN & GIN GmbH
Chistoph Steinle
Schmiedberg 7
86152 Augsburg
+49 821 4492 600
info@augustgin.de
http://www.augustgin.de/

Orange ate kid meets Scandinavian Spruce Gin

Dieser Gin ist wie Musik

Orange ate kid meets Scandinavian Spruce Gin
Tastes like music in your mouth

Die schwedische Firma Scandinavian Spruce Brewery AB, bekannt für ihre Bierspezialität „Scandinavian Spruce Ale“, hat – ebenfalls unter Hinzugabe eigener Tannensprossen – einen exquisiten Gin auf den deutschen Markt gebracht.

„So facettenreich wie sich Musik beim Spielen und Anhören im Ohr entfaltet, schmeckt diese schwedische Kreation“, meint Felix Bunke, Frontmann der Hamburger Band orange ate kid.

Scandinavian Spruce Gin verdankt seine besondere Note den fruchtbaren Tälern des südlichen Schweden. Wie Wein in der Toskana bedeckt die königliche Tanne „Kungsgran“ die Hänge rund um Degeberga. Die Tannensprossen werden Ende Mai per Hand geerntet und anschließend durch ein spezielles Verfahren schnell getrocknet, bevor sie zur Herstellung mit den anderen, ausschließlich biologischen Rohstoffen und Zutaten, fein dosiert gemischt werden.

Am besten schmeckt Scandinavian Spruce Gin pur, da die Holz- und Zitrusnoten von den Tannensprossen besser zu Geltung kommen. Die leichten floralen Noten von Orange und Lavendelblüten lassen die Komposition nach jedem Schluck sachte harmonisch ausklingen und hinterlassen eine sanfte, angenehme Ruhe. Dieser Meinung ist auch orange ate kid, wobei sie den Gin mal gerne mit Tonicwater oder Ginger-Ale mischen. Auf das richtige Verhältnis kommt es an!

„Wir werden viel Inspiration brauchen für die neue Platte, die wir zurzeit im Studio aufnehmen“, sagt Felix zum aktuellen Musikprojekt. Es ist prima, dass uns die Firma Scandinavian Spruce Brewery bei unserer zweiten Platte unterstützt.

Pur getrunken ist der Scandinavian Spruce Gin nicht nur für Musiker, sondern auch für ausgewiesene Gin-Liebhaber ein besonderer Genuss. Er eignet sich hervorragend zum Mischen delikater Longdrinks und Cocktails.

Das neue Produkt „Scandinavian Spruce Gin“ ist im Onlineshop des Spirituosenherstellers Dwersteg erhältlich.

Org.nr. 556964-2712
Das Unternehemn entwickelt und produziert Produkte aus eigenen Sprossen von Tannen und Fichten.
Swedish Industrial Classification – SIC
46340 – Großhandel mit Getränken

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Scandinavian Spruce Gin

Alter Schwede, ist der lecker!

Scandinavian Spruce Gin
Spruce Up Your Life

Bereits im Frühjahr 2015 gewann die schwedische Firma Scandinavian Spruce Brewery AB mit ihrer Bierspezialität „Scandinavian Spruce Ale“ die Ausschreibung des schwedischen Alkoholmonopolisten Systembolaget zum Thema „Schwedische Geschmäcker“. Jetzt legte das Unternehmen nach und kreierte – ebenfalls unter Hinzugabe eigener Tannensprossen – einen exquisiten Scandinavian Spruce Gin.
In Zusammenarbeit mit dem münsterländischen Traditionsunternehmen Dwersteg aus Steinfurt ist diese außergewöhnliche handwerkliche Schöpfung entstanden. Das Haus Dwersteg steht für die Herstellung und den Vertrieb hochwertiger Spirituosen und blickt auf eine erfolgreiche 130-jährige Familiengeschichte zurück. Das neue Produkt, der „Scandinavian Spruce Gin“, ist auch im Onlineshop von Dwersteg erhältlich.
Diese schwedische Gin-Kreation verdankt seine besondere Note den fruchtbaren Tälern des südlichen Schweden. Wie Wein in der Toskana bedeckt die königliche Tanne „Kungsgran“ die Hänge rund um Degeberga. Die Tannensprossen werden Ende Mai per Hand geerntet und anschließend durch ein spezielles Verfahren schnell getrocknet, bevor sie zur Gin-Herstellung mit den anderen, ebenfalls ausschließlich biologischen Rohstoffen und Zutaten, fein dosiert gemischt werden.
Holz- und Zitrusnoten der Tannensprossen bringen Licht und Frische, ein Hauch von Honig macht ihn ungewöhnlich glatt, weich und lang anhaltend im Geschmack. Leichte florale Noten von Orange und Lavendelblühten erzeugen nach jedem Schluck sachte wie eine Feder schwebend eine sanfte, angenehme Ruhe.

Pur getrunken ist der Scandinavian Spruce Gin nicht nur für Kenner ein besonderer Genuss. Er eignet sich selbstverständlich auch zum Mischen delikater Longdrinks und Cocktails.

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Bereits im Frühjahr 2015 gewann die schwedische Firma Scandinavian Spruce Brewery AB mit ihrer Bierspezialität „Scandinavian Spruce Ale“ die Ausschreibung des schwedischen Alkoholmonopolisten Systembolaget zum Thema „Schwedische Geschmäcker“. Jetzt legte das Unternehmen nach und kreierte – ebenfalls unter Hinzugabe eigener Tannensprossen – einen exquisiten Scandinavian Spruce Gin.
In Zusammenarbeit mit dem münsterländischen Traditionsunternehmen Dwersteg aus Steinfurt ist diese außergewöhnliche handwerkliche Schöpfung entstanden. Das Haus Dwersteg steht für die Herstellung und den Vertrieb hochwertiger Spirituosen und blickt auf eine erfolgreiche 130-jährige Familiengeschichte zurück. Das neue Produkt, der „Scandinavian Spruce Gin“, ist auch im Onlineshop von Dwersteg erhältlich.
Diese schwedische Gin-Kreation verdankt seine besondere Note den fruchtbaren Tälern des südlichen Schweden. Wie Wein in der Toskana bedeckt die königliche Tanne „Kungsgran“ die Hänge rund um Degeberga. Die Tannensprossen werden Ende Mai per Hand geerntet und anschließend durch ein spezielles Verfahren schnell getrocknet, bevor sie zur Gin-Herstellung mit den anderen, ebenfalls ausschließlich biologischen Rohstoffen und Zutaten, fein dosiert gemischt werden.
Holz- und Zitrusnoten der Tannensprossen bringen Licht und Frische, ein Hauch von Honig macht ihn ungewöhnlich glatt, weich und lang anhaltend im Geschmack. Leichte florale Noten von Orange und Lavendelblühten erzeugen nach jedem Schluck sachte wie eine Feder schwebend eine sanfte, angenehme Ruhe.

Pur getrunken ist der Scandinavian Spruce Gin nicht nur für Kenner ein besonderer Genuss. Er eignet sich selbstverständlich auch zum Mischen delikater Longdrinks und Cocktails.

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Das Kultgetränk Gin erobert die Welt – und Mauritius

Das LUX* Belle Mare führt neues Cocktail-Konzept „IM-A-GIN“ ein

Das Kultgetränk Gin erobert die Welt - und Mauritius

München/Mauritius, 20. Oktober 2016: Das LUX* Belle Mare auf Mauritius führt das neue Cocktail Konzept „IM-A-GIN“ ein und bringt das derzeitige Kultgetränk Gin Tonic mit innovativen Ansätzen auf die mauretanische Insel im Indischen Ozean.

Der Name „IM-A-GIN“ ist so konzipiert, dass er auf zweierlei Weise gelesen werden kann: „I´m a gin“ oder „Imagine“, die beide den Rahmen für das Konzept widerspiegeln. Zum einen ist die Auswahl so groß, dass jeder seinen bevorzugten Gin findet und zum anderen steht es für die Vorstellungskraft, dass man einen simplen Gin Tonic innovativ weiter entwickeln kann und außergewöhnliche Geschmackserlebnisse kreiert. Das LUX* Belle Mare verfügt außerdem über hausgemachte Tonics und einzigartige Sirups, die bei den kreativen Gin Tonics verwendet werden. Weiterhin wird das Resort den Gästen eine umfangreiche Lektüre zum Getränk bereitstellen, wie beispielsweise eine „Gin Enzyklopädie“.

Jede Woche werden drei Gin Tonics mit einem gewissen Extra angeboten, die als „Twists of the Week“ vorgestellt werden und darauf abzielen, auf eine unkonventionelle Art, Probleme mit der Liebe oder Familie zu lösen und die Gäste zu erfreuen. Diese „Twists of the Week“ werden auf einem Trolley direkt vor den Gästen serviert.

Derzeit verfügt das LUX* Belle Mare über 54 verschiedene Gin aus aller Welt und ist dabei, seine Auswahl auf insgesamt 88 auszubauen. Damit ist es das Resort auf Mauritius mit den meisten Gin-Sorten und ein Ort, wo der Gin „d’apres les regles de l’art“ (nach den Regeln der Kunst) serviert wird.

LUX* Resorts & Hotels sind eine Kollektion von Premium Resorts und Hotels, die einen anderen Ansatz von Luxus versprechen, der spontan und authentisch ist. Die Resorts sollen die Gäste inspirieren, überraschen und erfreuen, in dem sie unverwechselbare und einfallsreiche Urlaubserlebnisse vermitteln, bei denen die Gäste das Inselleben zelebrieren und unbeschwert das Leben genießen können. Das LUX* Portfolio umfasst: das LUX* Belle Mare, das LUX* Le Morne und das LUX* Grand Gaube, alle auf Mauritius, das LUX* South Ari Atoll, das LUX* Tea Horse Road Lijiang und Benzilan sowie das LUX* Saint Gilles. In einem LUX* Resort zählt jeder Augenblick. Dort wird Gewöhnliches ungewöhnlich. Ein Aufenthalt im LUX* Resort ist eine Auszeit, aus der man gekräftigt und inspiriert wieder dem Alltag begegnen kann. Schlicht statt überladen, frei statt formell, spontan statt berechenbar…die LUX* Resorts sind simpler und frischer und zeigen ein unverwechselbares Konzept. LUX* Resorts gehören zur LUX* Island Resorts Co Ltd, das an der Börse von Mauritius gehandelt wird, und sind eine Tochtergesellschaft von GML (Group Mon Loisir), einem der einflussreichsten Konzerne im Indischen Ozean. Sie gehören zu den Top 100 Firmen auf Mauritius. GML ist in wichtigen Sektoren der Mauritischen Wirtschaft aktiv und hat ein Portfolio von etwa 300 Tochter- und Partnerfirmen. Drei weitere Resorts der Gruppe werden von LUX* gemanagt: das Tamassa, Bel Ombre / Mauritus, das Merville Beach, Grand Baie / Mauritus und das Hotel Le Recif / Ile de La Reunion sowie die Ile des Deux Cocos / Mauritus, ein privates Inselparadies.

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LUX* Resorts & Hotels
Stefanie Hansen
Trautenwolfstr. 3
80802 München
+49 (0)89 130 121 0
+49 (0)89 130 121 77
shansen@prco.com
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