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Kaufhaus soll pelzfrei werden: Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke schreibt offenen Brief an Breuninger

Mit einer ungewöhnlichen Aktion bittet Dr. Mark Benecke Breuninger pelzfrei zu werden.

BildDer bekannte Kriminalbiologe richtete einen offenen Brief an das Modeunternehmen Breuninger und veröffentlichte diesen auf der Homepage des Deutschen Tierschutzbüros. Dr. Mark Benecke bittet darin das Kaufhaus, zukünftig auf Echtpelz zu verzichten.

„Ihr Unternehmen hat eine 135-jährige Geschichte. Schauen Sie nach vorne. Sie möchten, so sagen Sie, gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Doch Sie unterstützen die massenhafte, qualvolle Zucht und Tötung leidender Wirbeltiere sogar durch den Verkauf eigener Marken. Warum?“, schreibt Dr. Mark Benecke in seinem Brief und ergänzt am Ende: „Es wäre ein feiner unternehmerischer Zug, wenn Ihr Unternehmen sich in die Reihe derjenigen großen Firmen einreihen würde, die an einer friedlicheren und gesünderen Welt aktiv und mit Freude an Lebendem (und natürlich schöner Mode) mitwirken.“
„Die Verwendung von Echtpelz ist ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen; Füchse, Nerze und Marderhunde werden in engen Käfigen gehalten und nach nur wenigen Monaten vergast oder mit einem Schlag auf den Kopf getötet, viele leben noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen Tierschutzbüro e.V.

Das Warenhaus Breuninger geriet in die Kritik der Tierrechtler, weil es noch immer Echtpelz im Sortiment führt, obwohl die Produktion der Pelze nachweislich mit enormer Tierquälerei verbunden ist. Aus diesem Grund stiegen bereits unzählige Firmen wie Armani, Hugo Boss und Zara aus dem Pelzhandel aus. Breuninger verwendet jedoch immer noch Pelz von Tieren, die im Ausland für ein kleines Accessoire an Jacke oder Mütze getötet werden. Besonders pikant ist, dass im Warenhaus auch Pelze aus China und Finnland angeboten werden. Bilder von den riesigen Pelzfarmen zeigen unfassbare Gräueltaten an den jungen Pelztieren. Nach Recherchen des Deutschen Tierschutzbüros verwendet Breuninger Pelz mit der Bezeichnung „Raccoon“; fälschlicherweise wird oft angenommen, dass es sich dabei um Waschbär und nicht um den zur Familie der Hunde gehörenden Marderhund handelt. Diese Hunde vegetieren oft auf riesigen Farmen in winzigen Käfigen dahin, und mit nur wenigen Monaten wird den – in Freiheit übrigens monogam lebenden – Hunden das Fell abgezogen.

Das Deutsche Tierschutzbüro rief vor 4 Monaten die Anti-Pelz-Kampagne „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“ ins Leben und veranstaltete bundesweit vor Breuninger-Filialen Protestaktionen. Die Aktivisten informierten Passanten und Breuninger-Kunden über Echtpelz, diese waren überrascht und schockiert, dass das Warenhaus noch immer Echtpelz im Sortiment führt. An einer Petition haben sich bisher über 60.000 Personen beteiligt, zudem haben die Tierrechtler zum Boykott aufgerufen. „Wir werden so lange demonstrieren, bis Breuninger endlich pelzfrei ist“, so Peifer abschließend.

Weitere Informationen zur Kampagne unter: https://www.breuninger-pelz.de/
Den offenen Brief finden Sie hier: https://www.tierschutzbuero.de/mark-benecke-offenen-brief-an-breuninger/

Über:

Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Herr Jan Peifer
Gubener Straße 47
10243 Berlin
Deutschland

fon ..: 030-27004960
fax ..: 030-270049610
web ..: http://www.tierschutzbuero.de
email : info@tierschutzbuero.de

Das Deutsche Tierschutzbüro ist ein eingetragener Verein, der sich für mehr Rechte von Tieren einsetzt. Die bundesweit tätige Organisation ist als besonders förderungswürdig anerkannt und gemeinnützig. Weitere Informationen unter www.tierschutzbuero.de

Pressekontakt:

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Tierrechtler fordern von Erfurter „Jugendweihemesse“ sich vom Partner Breuninger zu distanzieren

Breuninger steht für Tierquälerei – Protest-Aktion vor Jugendweihemesse am kommenden Sonntag (21.01.)

Am kommenden Sonntag (21.01.2018) findet im Erfurter „Kaisersaal“ erstmalig die Jugendweihemesse statt. Beteiligt an der Messe sind neben dem „Kaisersaal“ als Austragungsort auch der Verein Jugendweihe Erfurt und Breuninger. Das Kaufhaus möchte neue Modetrends auf der Messe präsentieren. Das Deutsche Tierschutzbüro nimmt die Veranstaltung zum Anlass, erneut auf Tierquälerei im Breuninger-Sortiment hinzuweisen.

Vor einigen Wochen hat das Deutsche Tierschutzbüro eine Kampagne mit dem Titel „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“ gestartet, weil das Kaufhaus noch immer Echtpelz im Sortiment führt. „Das Ziel der Kampagne ist klar, wir möchten, dass Breuninger pelzfrei wird“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros. Dabei ist Breuninger eines der letzten Deutschen Kaufhäuser, die überhaupt noch Echtpelz anbieten. Nach Recherchen der Tierrechtler stammen die von Breuninger angebotenen Pelzprodukte primär aus dem Ausland. So wurden Pelzkragen aus China und Finnland gefunden. „Beide Länder stehen wegen unzureichender Tierschutzkontrollen massiv in der Kritik“, so Peifer. Aktuelle Bilder aus Finnland belegen, dass so genannte Monsterfüchse in engen Käfigen leben müssen. Die Tiere sind überzüchtet und wiegen bis zu 20 kg, in der freien Natur aber nur um 3,5 kg. Die Tiere leiden auf Grund der Überzüchtung an Gelenk- und Augenentzündungen.

Viele andere Modeketten und Labels wie Armani, Charles Vögele, Esprit, Gerry Weber, Hugo Boss, Jack Wolfskin, Marc O´Polo, S. Oliver und Zara verzichten bereits seit Jahren auf Pelz in ihren Kollektionen, und das auch aus gutem Grund. „Die Verwendung von Echtpelz ist ethisch und moralisch nicht zu rechtfertigen. Füchse, Nerze und Marderhunde werden in engen Käfigen gehalten und nach nur wenigen Monaten vergast oder mit einem Schlag auf den Kopf getötet. Viele leben noch, wenn ihnen das Fell abgezogen wird“, so Peifer, der viele Pelzfarmen bereits selbst gesehen hat.

Das Deutsche Tierschutzbüro fordert den „Kaisersaal“ und den Verein Jugendweihe Erfurt auf, sich von Breuninger zu distanzieren und die Jugendweihemesse ohne die Beteiligung des Kaufhauses zu veranstalten. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Veranstaltung wie der Jugendweihemesse jemand willkommen ist, der mit dafür verantwortlich ist, dass Millionen von Tiere zur Tode gequält werden“, so Peifer abschließend.
Solange sich die Veranstalter nicht von Breuninger distanzieren, rufen die Tierrechtler zum Boykott der Jugendweihemesse auf.

Protest-Termin:
Um die Besucher der Jugendweihemesse über die Tierquälerei im Breuninger-Sortiment zu informieren, findet am kommenden Sonntag direkt vor dem Eingang der Messe eine Protest Aktion statt.

Wann: 21.01.2018, 11:30-18:00 Uhr (Pressetermin 12:00 Uhr)
Wo: Kaisersaal Erfurt, Futterstraße 15/16, 99084 Erfurt
Was: Aktivisten des Deutschen Tierschutzbüros werden einen blutigen Tatort direkt vor dem Kaisersaal aufbauen, daneben steht ein Plakat-Wagen mit einem 4 mal 2 Meter großen Kampagnen-Motiv: „Breuninger – Leid und Tod im Angebot“. Besucher werden informiert und Flyer verteilt.
Kontakt: Michael Seitz, Deutsches Tierschutzbüro e.V.,

Weitere Informationen zur Breuninger Kampagne finden Sie hier: https://www.breuninger-pelz.de/

Über:

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Deutsches Tierschutzbüro veröffentlicht Test-Ergebnisse des Bonner Pelz-Checks – 44 % der untersuchten Produkt

Aktivisten vom Deutschen Tierschutzbüro haben in den letzten Wochen in 25 Bonner Geschäften einen Pelz-Check durchgeführt. Dabei wurden 36 Produkte wie Jacken, Stiefel und Mützen mit Pelz überprüft.

BildDie Tierrechtler haben dabei in kleinen Geschäften, Boutiquen, Kaufhäusern und Modeketten recherchiert und u.a. überprüft, ob die EU-Textilkennzeichnung eingehalten wird. Weiterhin wurde stichprobenartig auch das Verkaufspersonal mit versteckter Kamera getestet.

„Das Ergebnis zeigt, dass von den 36 überprüften Produkten 16 falsch oder irreführend gekennzeichnet worden sind“, so Jan Peifer vom Deutschen Tierschutzbüro heute Morgen in Bonn. Negativ sind vor allem Geschäfte im Niedrigpreissegment aufgefallen. Jacken, Mützen und Schals in der Preisspanne zwischen 9 und 119 Euro werden oft nicht korrekt gekennzeichnet. „So haben wir meist die Bezeichnung 100 % Polyester, Acrylic, Baumwolle oder auch Nylon in den Etiketten gefunden, der Jackenkragen bestand aber aus Echtpelz“, gibt Peifer an. Besonders überraschte die Tester die Aussage einer Verkäuferin, die auf Nachfrage angab, dass das Fell an den preiswerten Jacken von einem Hund aus China stamme. Im Etikett der Jacken stand auch in diesem Fall: 100 % Polyester. „Das ist eine ganz klare Verbrauchertäuschung“, so Peifer. Die Tierschützer lassen derzeit rechtliche Schritte prüfen.

Die Kennzeichnung bei bekannten Modeketten und im höheren Preissegment war bei dem Test weitestgehend korrekt. Die Tierrechtler betonen aber, dass dies kein Indiz dafür ist, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Meist stammen die Pelze von bekannten Modeketten auch aus Fernost „Wir haben bei einem Pelz-Check im Warenhaus Breuninger Fell von Hunden aus China gefunden“, kritisiert Peifer. Letztlich ist die Preisspanne bei den bekannten Modelabels einfach nur höher: „Profit auf Kosten der Tiere“, so Peifer.

In Deutschland gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Pelzkennzeichnung. Letztlich kann man nur die EU-Textilkennzeichnung als Hilfsmittel nehmen, um festzustellen, ob der Kragen an der Jacke Echtpelz enthält oder nicht. Enthält die Jacke tierische Produkte, so muss sie mit der Bezeichnung „Enthält nichttextile Teile tierischen Ursprungs“ gekennzeichnet werden. Trägt ein Etikett diese Bezeichnung, muss aber genauer hingeschaut werden, denn es könnte sein, dass der Horn-Knopf oder der Leder-Zipfel am Reißverschluss gemeint ist. Die EU-Textilkennzeichnung ist leider die einzige gesetzliche Grundlage, die man auch für die Pelze anwenden kann. „Letztlich werden durch die laschen gesetzlichen Bestimmungen den Betrügern und vor allem Tierquälern Tür und Tor geöffnet“, kritisiert Peifer.
Die Tierrechtler wollen mit dem Pelz-Check nicht nur aufzeigen, dass es Nachholbedarf bei der Pelz-Kennzeichnung gibt, sondern auch, dass es ethisch nicht vertretbar ist, Echtpelz zu tragen. Über 100 Millionen Tieren leiden weltweit in engen Käfigen und unter katastrophalen Haltungsbedingungen, und das nur, um an Ende für einen Kragen an der Jacke oder als Bommel an der Mütze zu enden. „Die geschundenen Tiere müssen ihr Leben für ein unnützes Accessoire lassen, zum Wärmen wird Pelz in Deutschland nämlich schon lange nicht mehr verwendet, und das ist bei den unzähligen Alternativen auch nicht notwendig“, so Peifer abschließend.

Die Aktivisten vom Deutschen Tierschutzbüro empfehlen den Verbrauchern, auch auf Kunstpelz zu verzichten, nur so kann sichergestellt werden, dass man wirklich keine Tierquälerei unterstützt. Oft hat sich Kunstpelz später als Echtpelz entpuppt, dies hängt u.a. auch mit dem Preis zusammen, denn Echtpelz z.B. aus China ist preiswerter als Kunstpelz.

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HAU(P)TSACHE KEIN PELZ! Aufsehenerregende Aktion vor dem Hamburger Rathaus

Tierrechtler hielten tote „Pelztiere“ in ihren Händen und informierten über Pelz

BildAm 23.09.2017 haben sich 50 Aktivisten vor dem Hamburger Rathaus versammelt, um auf das Leiden der Millionen Pelztiere auf den internationalen Pelzfarmen aufmerksam zu machen. Um der Öffentlichkeit die Realität in der Pelztierzucht vor Augen zu führen, haben einige der Aktivisten ein Kissen, aufgebahrt mit echten toten Kaninchen, in den Händen gehalten. Mit Schildern und über Lautsprecher wurden die Menschen vor Ort über die Pelzindustrie informiert. „Viele Menschen waren schockiert und erschüttert als sie die toten Tiere gesehen haben, vielen war auch nicht klar, dass jedes Jahr ca. 100 Millionen Tiere für die Pelzindustrie getötet werden“ so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros e.V.

In winzigen Käfigen leiden die Tiere, umdrehen ist ihnen meist nicht möglich. Nach nur wenigen Lebensmonaten werden die Füchse, Marderhunde, Kaninchen und Nerze brutal getötet, um ihnen das Fell abzuziehen. Der Rest der getöteten Tiere wird in der Regel entsorgt und findet keine weitere Verwertung. Die Felle der geschundenen Tiere werden zu Pelz verarbeitet und auch in Deutschland in rauen Mengen vor allem als Accessoires an Jacken und Handtaschen verkauft. Unter anderen haben Louis Vuitton, Astrid Anderson, Fendi und Breuninger immer noch Echtpelz im Sortiment. Andere Labels wie Armani, Charles Vögele, Esprit, Gerry Weber und Marc O´Polo verzichten seit Jahren auf die Verwendung von Echtpelz. „Vor allem durch Kragen und Bommeln an Jacken hat die Pelzindustrie es wieder geschafft in die Geschäfte zu kommen, obwohl es vor einigen Jahren noch verpönt war, einen Echtpelz zu tragen“, so Tierrechtler Peifer.

Dem Verbraucher empfiehlt das Deutsche Tierschutzbüro, komplett auf Pelz zu verzichten, nur so kann man den Tieren wirklich und nachhaltig helfen.

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Aufgedeckt: „Monsterfüchse“ leiden auf finnischen Pelzfarmen – Fell wird auch in Deutschland verkauft

Vor wenigen Tagen hat die Finnische Tierrechtsorganisation „Oikeutta eläimille“ erschreckende Videoaufnahmen von sogenannten „Monsterfüchsen“ veröffentlicht.

BildDie Aufnahmen zeigen Füchse in engen Käfigen, die sich kaum bewegen können. „Die Tiere sind so gezüchtet, dass sie unglaublich viel Fell und Fettfalten ansetzen, darunter leiden die Füchse massiv“, empört sich Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros e.V.

Das ist das erste Mal, dass solche Aufnahmen in die Öffentlichkeit geraten. „Ich habe schon sehr viele Pelzfarmen gesehen, aber solche „Monsterfüchse“ zu züchten ist einfach nur Tierquälerei“, so Peifer. Die Tiere bekommen massive Fettfalten im Gesicht und am ganzen Körper, sodass sie krank werden und neben Mobilitätseinschränkungen auch unter schlimmen Augenentzündungen leiden müssen. Die Tiere leiden aber auch unter dem massiven Gewicht, so wiegen die Monster-Füchse um die 20 kg, in der freien Natur wiegt ein männlicher Polarfuchs gerade einmal 3,5 kg.

Laut den Aktivisten von „Oikeutta eläimille“ gibt es zwar ein finnisches Tierschutzgesetz, doch dieses ist nicht ausreichend. Hinzu kommt, dass kaum Kontrollen auf den Farmen stattfinden. Im Jahr 2014 wurde nur viermal kontrolliert. Auf Grund von Protesten wurden 2016 zwar 38 unangemeldete Kontrollen durchgeführt, doch 66 % der Kontrollen zeigten Verstöße auf. „Pro Jahr werden 4 Millionen Füchse, Nerze, Marderhunde und Iltisse alleine in finnischen Pelzfarmen gezüchtet, damit besitzt Finnland die größte Anzahl an europäischen Pelzfarmen“, so Peifer und ergänzt: „Das Land hat überhaupt kein Interesse daran, dass die Tiere artgerecht gehalten werden, letztlich geht es nur um den Profit.“

Die meisten finnischen Pelzfarmer haben sich zusammengeschlossen und vertreiben die Felle über das Auktionshaus „Saga Furs“ und so gelangen die Häute auch nach Deutschland. „Viele bekannte Marken wie Louis Vuitton, Astrid Anderson und Fendi beziehen ihre Pelze über Saga Furs und genau dort landen u.a. auch die abgezogenen Monsterfüchse“, sagt Tierrechtler Peifer.

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. kämpft seit Jahren gegen Pelzfarmen mit dem Ziel, dass keine Tiere mehr gequält und getötet werden. „Pelz steht für das Leiden und den Tod von Tieren“, so Peifer abschließend. In Deutschland gibt es seit Jahren schon keine Fuchsfarmen mehr, aber noch einige wenige Nerzfarmen. In anderen Ländern wie Österreich und Tschechien sind Pelzfarmen bereits verboten.

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Weiteres Etappenziel geschafft: Bogner-Kollektion „Fire + Ice“ wird pelzfrei

Vor zwei Jahren hat das Deutsche Tierschutzbüro e.V. eine Kampagne mit dem Titel „Bogner tötet“ gestartet. Ziel der Kampagne ist es, dass das Modeunternehmen Bogner aus München pelzfrei wird

Mit verschiedenen Online-Aktionen und Demos vor Bogner-Modehäusern in ganz Deutschland machten die Tierrechtler auf die Kampagne und das Leid der Millionen Pelztiere, die jedes Jahr für die internationale Textilindustrie getötet werden, aufmerksam. Im Rahmen der Kampagne wurde schließlich auch Bogner selbst aufmerksam und so kam es bereits Anfang des Jahres zu einem ersten Gespräch zwischen den Tierrechtlern und dem Modelabel in München, welches konstruktiv und dialogoffen geführt worden ist.

Im Mai 2017 hat sich das Deutsche Tierschutzbüro dann an einer Veranstaltung des „Dialog Textil-Bekleidung“ (dessen Mitbegründer Bogner ist) und dem Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) beteiligt. „Wir konnten im Rahmen dieses Treffens erneut deutlich machen, dass die Pelzgewinnung unabhängig des Produktionslandes immer mit Tierquälerei einhergeht“, so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.

Im Rahmen eines weiteren Treffens vor ein paar Tagen zwischen Bogner und der Tierrechtsorganisation wurde bekannt, dass Bogner die Modelinie „Fire + Ice“ ab der Wintersaison 2018 komplett pelzfrei anbieten wird. „Wir freuen uns sehr über diese Entscheidung. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige Richtung.“, so Peifer. Damit wird der Echtpelz-Anteil bei Bogner ab 2018 deutlich unter 3 % liegen. „Natürlich werden wir weiterhin solange dran bleiben, bis Bogner komplett pelzfrei ist“, so Peifer weiter.

Bogner begründet diese Entscheidung vor allem mit der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, so ist das Thema Nachhaltigkeit mehr in den Fokus gerückt. „Entscheidend bei der schnellen Realisierung sind das große kreative Potenzial und die enorme Umsetzungsdynamik, die der neue Vorstand Design & Marketing, Andreas Baumgärtner, im Unternehmen geweckt hat“, betont Bogner-CEO & Vorstandsvorsitzender Alexander Wirth. Und auch Andreas Baumgärtner, Bogner-Vorstand Design & Marketing, zeigt sich mit der Entscheidung zufrieden: „Eine entsprechende Ethik bezüglich Nachhaltigkeit ist für Bogner immens wichtig und liegt mir sehr am Herzen, da dies auch meine persönliche Haltung ist.“

„Die Vorzeichen stehen gut, dass Bogner in Zukunft komplett pelzfrei werden könnte, aus diesem Grund wird die Kampagne „Bogner tötet“ vorerst weiter pausieren“, so Peifer abschließend. Die Tierrechtsorganisation und das Modelabel haben vereinbart auch weiterhin im Dialog zu bleiben und nächste Treffen sind in Zukunft geplant.

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Brust-OP: Chancen und Risiken genau abwägen!

Experten-Interview mit Beauty-Chirurg Mirko Fuchs aus Neunkirchen/ Saar

Brust-OP: Chancen und Risiken genau abwägen!

Mirko Fuchs, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aus Neunkirchen/ Saar

Brustvergrößerung, Bruststraffung und Brustverkleinerung gehören zu den häufigsten Schönheitsoperationen in Deutschland. Mirko Matthias Fuchs (41), Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Neunkirchen/ Saar beantwortet die wichtigsten Fragen zu diesem Thema. Der Beauty-Experte absolvierte seine Facharztausbildung in München, der Schweiz und im Saarland. Seit vier Jahren ist er Leitender Arzt der Privatpraxis „Belstetica“ in Neunkirchen – und hat schon vielen Menschen zu einem perfekten Aussehen verhelfen können. Mirko Matthias Fuchs ist Mitglied in den wichtigsten Fach-Verbänden, darunter der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

Herr Fuchs, seit Jahren steigt die Zahl der Brustvergrößerungen an – jährlich werden mehr als 25.000 Brust-Implantate eingesetzt. Welche Größe ist besonders beliebt?
Mirko Fuchs: Für die meisten Frauen ist ein Wert von B oder C die richtige Wahl. Eine größere Oberweite kann schnell unnatürlich wirken. Besonders bei einer zierlichen Person ist Augenmaß von nöten. Ein Spezialist kann jedoch die entsprechende Implantatform und Größe zu Ihrer Wunschbrust vorab genau bestimmen.
Aus welchem Material bestehen die Brust-Implantate?
Mirko Fuchs: Aus medizinischem Silikon – zumeist gefüllt mit Silikon. In Einzelfällen – z.B. in der Wiederherstellung nach Brustkrebs – werden auch Kochsalz Lösungen verwendet.
Welches Material ist optimal?
Mirko Fuchs: Kochsalzimplantate sind heutzutage in Deutschland in der rein ästhetischen Chirurgie kaum noch verbreitet: Ihr Hauptvorteil liegt darin, dass man sie theoretisch nachträglich „befüllen“ kann. Reine Silikonimplantate fühlen sich jedoch natürlicher an und können wegen ihrer Gelbefüllung nicht so leicht platzen oder auslaufen. Übrigens besteht auch die Hülle der Kochsalzimplantate aus Silikon.

Wie lange dauert die Brust-OP?
Mirko Fuchs: Zwischen 45 und 60 Minuten, muss die Brust zusätzlich gestrafft werden braucht man die doppelte Zeit. Meist werden Brustvergrößerungen in Vollnarkose vorgenommen. Ein Anästhesist ist während der ganzen Operation anwesend.
Wie läuft die Brust-OP?
Mirko Fuchs: Zuerst wird ein möglichst kleiner Hautschnitt entweder in der Achselhöhle, am Rand des Warzenhofs oder in der Umschlagsfalte gesetzt. Ich selbst wähle jedoch zumeist den Schnitt in der Brust-Falte, je nach Größe des Implantats ist er ca. 4-5cm lang und ist bei richtiger Platzierung später kaum sichtbar. Danach schafft der Arzt vor oder hinter dem Brustmuskel eine für das Implantat genau passende „Tasche“, in der er dann das Implantat einsetzt. Um ein möglichst optimales Ergebnis zu erzielen, verwende ich zunächst Probeimplantate, um die Passform in dann sitzender Lagerung der Patientin zu überprüfen. Stimmt alles, wird dann das richtige Implantat eingesetzt. Durch moderne Operationsverfahren sind heutzutage Drainagen nicht mehr zwingend notwendig.
Welche Technik ist die beste?
Mirko Fuchs: Dies hängt stark von Ihrer individuellen Brust- und Körperform ab. Ein guter Plastischer Chirurg wird Sie hier umfassend beraten und natürlich auch Ihre Wünsche und Vorstellungen berücksichtigen. Fast jeder Arzt hat aber auch seine „Lieblingsmethoden“, von denen er besonders überzeugt ist und in denen er entsprechend viel Übung hat. Ich bevorzuge in den meisten Fällen die „Dual Plane“ Methode. Dabei wird der obere Teil des Implantats vom großen Brustmuskel bedeckt, der untere Teil wird jedoch im Fettgewebe oder unter der Drüse platziert und kann so auch etwas hängende Brüste wieder aufspannen. Ist die Brust zu sehr erschlafft, muss zusätzlich gestrafft werden.

Und wann kann ich nach einer Brust-OP wieder „unter Leute“?
Mirko Fuchs: Zur Sicherheit sollte man eine Nacht in der Klinik verbleiben. Meist können Sie schon wenige Tage nach der OP wieder Ihre normalen Alltagsaktivitäten aufnehmen. Allerdings werden Sie wohl noch einige Tage Schmerzmittel einnehmen müssen und mehrere Wochen einen speziellen Stütz-BH und Brustgurt tragen. Sportarten wie Tennis oder Schwimmen sind jedoch ca. 6 Wochen zu vermeiden. Ihr Arzt wird dies jedoch in den Kontrolluntersuchungen mit Ihnen individuell besprechen.

Man hört oft, dass Frauen über 50 Jahre keine Brustvergrößerung erhalten sollen, weil mit zunehmendem Alter eher Komplikationen bei der Brustoperation vorkommen können.
Mirko Fuchs: Falsch! Nicht das Alter ist bei einer Brustvergrößerung entscheidend, sondern ein allgemein guter Gesundheitszustand. Und wer jenseits der 50 fit und gesund ist, braucht keine Bedenken zu haben.
Wie finde ich einen guten Operateur für meine Brust-OP?
Mirko Fuchs: Eine gute Ausbildung und Erfahrung auf dem Spezialgebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie ist Grundvoraussetzung, eine Spezialisierung auf Brustoperationen noch besser. Zudem sollte der Arzt eine Person sein, zu der Sie Vertrauen haben. Im Saarland sind derzeit sehr qualifizierte Operateure am Werk, man muss also nicht zwangsläufig nach Düsseldorf, München oder Hamburg fahren, wo Sie für das gleiche Ergebnis häufig mehr zahlen.

Apropos Geld: Zahlt die Kasse bei der Brust-OP etwas drauf?
Mirko Fuchs: Wenn es sich um einen rein ästhetischen Eingriff handelt – leider nein. Sind die Brüste durch Unfälle, Tumorerkrankungen oder angeborene Fehlbildungen entstellt, kann die Krankenkasse jedoch die Kosten übernehmen. Jedoch sollte hierzu ein Gutachten erstellt werden und die Kostenfrage vorab geklärt werden.

Welche Risiken birgt eine Brustvergrößerung?
Mirko Fuchs: Wenn Sie sich in die Hände eines erfahrenen Plastischen Chirurgen oder Brustchirurgen begeben sind die Komplikationen eher selten. Jedoch ist das Implantat ein Fremdkörper, um den der Körper eine Bindegewebshülle legt. Wenn diese verhärtet, spricht man von einer Kapselfibrose. Diese kann unter Umständen zu Verformungen und Schmerzen führen. Vernarbte Kapseln müssen in der Regel entfernt werden, das Implantat wird durch ein neues ersetzt. In seltenen Fällen können Implantate platzen, das feste Gel verbleibt jedoch in der Bindegewebshülle und kann in einer Operation ausgetauscht werden. Da dies bei den guten Implantatherstellern selten passiert, geben sie hier oft ausführliche Garantien. Eine extrem seltene Krebsform könnte jedoch mit Brustimplantaten in Zusammenhang stehen, das ist zurzeit noch in der Forschung, jedoch muss man darauf hinweisen.

Kann eine Brustvergrößerung wiederholt werden?
Mirko Fuchs: Prinzipiell ja. Kleiner geht allerdings meistens nur noch über eine Straffung, das heißt zusätzliche Narben. Daher sollten Übergrößen gründlich überdacht werden.

Wie sind die Erfolgsaussichten?
Mirko Fuchs: Die Operation führt in den meisten Fällen zu einer deutlichen Verbesserung der Form, Größe und Festigkeit der Brust. Viele Frauen bereuen vor allem eines: Die OP nicht schon viel früher gemacht zu haben.

Mirko Matthias Fuchs ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.
In seiner Privatpraxis „Belstetica“ im saarländischen Neunkirchen wird ein weites operatives Spektrum der Plastischen Chirurgie abgedeckt – von der Brust-OP bis zum Facelift. Zusätzlich bietet der Fachmediziner Mirko Fuchs Behandlungen mit Botulinumtoxin und diversen Haut-Fillern an.

Kontakt
Belstetica
Mirko Fuchs
Brunnenstraße 20
66538 Neunkirchen/ Saar
06821 182358
info@belstetica.com
http://www.belstetica.com

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