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Der unterbuchte Juniflug – ein poetisches Theaterstück

Rainer Dattke führt in „Der unterbuchte Juniflug“ eine Gruppe unterschiedlicher Menschen zusammen.

BildIm Juni 1989 wurden friedliche Proteste in Peking auf brutale Weise beendet. Aus Protest stornieren viele Reisende ihre Flüge nach China. Einige Flüge wurden komplett gestrichen, andere flogen fast ohne Passagiere los. In einem dieser Flüge treffen sechs Alleinreisende und eine Gruppe übermütiger Jugendlicher aufeinander. Die Passagiere, die sehr unterschiedlich sind, rücken m Flugzeug zusammen, da sich niemand in der befremdlichen und einmaligen Konstellation wirklich behaglich fühlt. Die verschiedenen Charaktere offenbaren nach und nach ihre eigenen Geschichten und Beweggründe.

Das poetische Theaterstück „Der unterbuchte Juniflug“ von Rainer Dattke kommt sowohl als Reisespiel als auch Zeitreise daher. Durch die Protagonisten treffen oberflächlich Coolness auf nüchternes Kalkül, harte politische Realität auf Idealismus und feinsinnige Ansprüche auf reißerischen Aktionismus. Es ergeben sich Überraschungen und Rückschläge, Konflikte und komische Momente, Enge,Verunsicherung, schließlich neue Ansätze und Perspektiven. Das Theaterspiel ist eine Parabel auf das echte Leben und zeigt, dass es auch heute noch lesenswerte Theaterstücke in Deutschland gibt.

„Der unterbuchte Juniflug“ von Rainer Dattke ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-4113-7 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

Über:

tredition GmbH
Frau Nadine Otto
Grindelallee 188
20144 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040.41 42 778.00
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email : presse@tredition.de

Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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Das wichtigste rund um Flugverspätungen – und was Betroffenen zusteht

Wer bei einem Flug mehr als drei Stunden Verspätung hat, kann Geld von der Airline einfordern ¬- wieviel genau, hängt von der Dauer und Art der Verspätung sowie der Reisedistanz ab.

BildWenn der eigene Flug Verspätung hat oder er gleich ganz gestrichen wird, sorgt das bei Betroffenen meist für lange Gesichter. Was vielen Reisenden jedoch nicht bewusst ist: Airlines müssen Flugpassagiere in vielen Fällen für Verspätungen Entschädigungen bezahlen. „Das gilt übrigens nicht nur für verspätete Flüge, sondern auch dann, wenn ein Flug überbucht ist oder ausfällt,“ erklärt Dieter Winder, Gründer des Legaltech-Start-ups fly.claims. Mit seinem Unternehmen hilft er Passagieren ihre Rechte einfach und unbürokratisch gegenüber den Airlines durchzusetzen. „Der Teufel steckt hier aber im Detail,“ so Winder, „denn je nach Art und Dauer der Verspätung stehen Betroffenen unterschiedliche Ausgleichzahlungen zu.“

Zunächst muss unterschieden werden, ob ein Flug verspätet am Zielort ankam, er gänzlich gestrichen wurde oder dem Fluggast schlicht die Beförderung verweigert wurde (etwa, weil der Flug „überbucht“ war).

Kommt ein Flug verspätet am Zielflughafen an, haben Reisende erst dann Anspruch auf Entschädigung, wenn die Verspätung mehr als drei Stunden beträgt. Die Höhe der Ausgleichszahlung richtet sich dann nach der Flugdistanz: 250 Euro gibt’s bei Flugstrecken bis 1.500 Kilometer und 400 Euro bei Reisedistanzen von 1.500 bis 3.500 Kilometer. Bei noch längeren Flügen sind es 600 Euro (falls der Flug mehr als 3 Stunden zu spät am Ziel gelandet ist).
Wird einem Reisenden die Beförderung verwehrt, steht ihm in jedem Fall eine Ausgleichzahlung zu: Bei Kurzstreckenflügen (weniger als 1.500 Kilometer) sind das 250 Euro, bei Mittelstreckenflügen (1.500 bis 3.500 Kilometer) 400 Euro und auf der Langstrecke sogar 600 Euro. Diese Entschädigung ist auch dann fällig, wenn die Fluglinie eine Umleitung über einen anderen Flug anbietet – und diese angenommen wird.

Ähnlich verhält es sich bei annullierten Flügen. Auch hier hat der Fluggast die gleichen Ansprüche auf Entschädigung. Gelingt es einer Fluglinie überhaupt nicht, einen Passagier zum Ziel zu bringen, steht ihm selbst verständlich auch die Refundierung des ursprünglichen Ticketpreises zu.

Gemessen wird die Verspätung übrigens bis zum Öffnen der Türen. Es zählt also nicht der Moment des Aufsetzens des Flugzeugs auf der Landebahn, sondern der Zeitpunkt, ab dem es Passagieren möglich ist, das Flugzeug zu verlassen.

Da nur die wenigsten Flugreisende diese Regelung auswendig kennen, lassen sich viele auf für sie unvorteilhafte Kompensations-Angebote ein. „Wer von einer Verspätung betroffen ist, sollte sich auf keinen Fall schon vor Ort mit der Airline einigen,“ warnt Winder. „Oft werden Reisenden Gutscheine oder Meilengutschriften angeboten – oder die Höhe der Ausgleichzahlung liegt niedriger, als es der Gesetzgeber vorschreibt,“ so Winder weiter. Das mache Anbieter wie fly.claims für Reisende auch so attraktiv: „Wir übernehmen nicht nur den Zeitaufwand sondern auch das Risiko, die Rechte von Fluggästen gegenüber Airlines durchzusetzen. Als Privatperson hat man nämlich oft schlechte Karten, mit angemessenem Zeit- und Arbeitsaufwand zu seinem Recht zu kommen.“

Über:

fly.claims
Herr Jan Fischer
Preysinggasse 5
1150 Wien
Österreich

fon ..: +436889704667
web ..: http://fly.claims
email : jan.fischer@fly.claims

fly.claims ist ein international tätiges Legaltech-Start-up mit Sitz in Wien, das im Fall einer Flugverspätung die Entschädigungsansprüche von Passagieren gegenüber den Fluglinien durchsetzt. Dieses Service gilt nicht nur für Österreich, sondern für alle Flüge, deren Start- oder Zielflughafen im EU-Raum liegen. Die fly.claims App ist sowohl für iOS als auch Android erhältlich. Anträge können zudem direkt über die fly.claims-Website www.fly.claims gestellt werden.

Pressekontakt:

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Neues Legaltech-Start-up fly.claims hilft bei Flugverspätungen

Das neue Legaltech-Start-up „fly.claims“ hilft Fluggästen, ihre Entschädigungsansprüche bei Flugverspätungen durchzusetzen – und das mit wenigen Klicks.

BildVerspätungen oder gleich ein gestrichener Flug können eine Geschäftsreise und erst recht den Urlaub schnell zum Albtraum machen. Reisende, die dann auf ihre Rechte pochen, sehen sich meist mit einer Wand aus Bürokratie und einem Labyrinth aus Rechtsmaneuvern konfrontiert. Das jüngst gegründete Legaltech-Start-up „fly.claims“ hilft Fluggästen, ihre Ansprüche durchzusetzen – und das mit wenigen Klicks.

Wien, 27. März 2017. Grundsätzlich stehen Flugreisenden, die mit mehr als drei Stunden Verspätung an ihrer Zieldestination ankommen, Entschädigungszahlungen von der Airline zu. Diese können, je nach Destination und Flugdauer, zwischen 250 und 600 Euro betragen. Doch nur die wenigsten Reisenden fordern diese Entschädigung von den Fluglinien ein! Die Gründe dafür sind vielfältig: Komplizierte Antragswege, lange Antwortzeiten und gut „versteckte“ Anlaufstellen machen es Passagieren ausgesprochen schwer, ihre EU-weit zugesicherten Rechte auch tatsächlich durchzusetzen. Genau hier setzt fly.claims an: Per App oder auf der fly.claims-Website können betroffene Reisende in weniger als drei Minuten alle erforderlichen Angaben tätigen – den Rest erledigt das Team von fly.claims.

Wie schwierig es in der Praxis oft ist, als Passagier seine Rechte gegenüber den Airlines durchzusetzen, weiß fly.claims-Gründer Dieter Winder nur zu gut: „Fluglinien machen es Passagieren meist nicht gerade leicht, seine Ansprüche geltend zu machen. Viele scheitern schon daran, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Hat man den endlich gefunden, erhält man oft nur Angebote über Gutscheine und Meilen oder wird endlos vertröstet. Die meisten geben dann genervt auf.“

Gegenüber anderen Anbietern hat fly.claims einen entscheidenden Vorteil: Durch einen innovativen Prozess können Verspätungsopfer alle nötigen Angaben direkt online erledigen. Umständliches Ausdrucken von Formularen, Einscannen von Ausweisdokumenten und aufwendiges Verschicken der Unterlagen per Post entfällt. „Wir haben versucht, den Ablauf für Betroffene so einfach wie möglich zu gestalten,“ erklärt fly.claims-CTO Johannes Bickel. „Zudem setzen wir auf Transparenz und Kommunikation. Unsere Klienten werden regelmäßig über den Status ihres Antrags informiert und jederzeit über neue Entwicklungen in ihrem Fall unterrichtet,“ so Bickel weiter.

fly.claims ist nicht nur bequem, sondern auch sicher: Für den Passagier ist das Service von fly.claims völlig ohne Risiko. Sämtliche Kosten, die zur Erstreitung des Anspruchs führen – das kann bis zum Gerichtsverfahren gehen – trägt fly.claims. Wird eine Entschädigungszahlung erfolgreich von einer Airline eingefordert, erfolgt umgehend die Überweisung des Betrags – abzüglich einer branchenüblichen Erfolgsprovision von 24 Prozent – an den Klienten.

Über:

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fly.claims ist ein international tätiges Legaltech-Start-up mit Sitz in Wien, das im Fall einer Flugverspätung die Entschädigungsansprüche von Passagieren gegenüber den Fluglinien durchsetzt. Dieses Service gilt nicht nur für Österreich, sondern für alle Flüge, deren Start- oder Zielflughafen im EU-Raum liegen. Die fly.claims App ist sowohl für iOS als auch Android erhältlich. Anträge können zudem direkt über die fly.claims-Website www.fly.claims gestellt werden.

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Condor: Neu ab FRA nach La Réunion

Frankfurt, 17. November 2016 – Ab sofort bietet die Condor Flugdienst GmbH in Kooperation mit Air Mauritius Flugverbindungen auf die Insel La Réunion an. Dank der engen Zusammenarbeit mit der mauritischen Airline wird es Condor Passagieren von den A

In den Wintermonaten ergeben sich vier wöchentliche Verbindungen ab Frankfurt und zwei wöchentliche Verbindungen ab München. Im Sommer geht es insgesamt dreimal wöchentlich auf die traumhafte Perle im Indischen Ozean. Günstige Flüge nach La Réunion können bereits ab einem Oneway-Komplettpreis von 350,99 Euro erworben werden. Die Flugzeit für den Hinflug beträgt rund 15,5 Stunden, der Rückflug kann bis zu zwei Stunden kürzer sein.

„Wir freuen uns sehr über die neue Partnerschaft mit dem mauritischen Nationalcarrier Air Mauritius. Diese Kooperation eröffnet Condor neue Ziele und attraktive Kombinationsmöglichkeiten im südlichen Afrika“, so Wilken Bellmann, Head of Network Development Long Haul bei Condor. „Das wohl wichtigste neue Ziel dieser Partnerschaft ist für uns La Réunion. Das französische Überseedépartement gehört zu der Europäischen Union, was eine Reise für unsere Gäste sehr angenehm macht, nicht zuletzt, da vor Ort in Euro gezahlt werden kann. Aber natürlich begeistert La Réunion auch durch die traumhafte landschaftliche Vielfalt, die sie zu einer ganz besonderen Insel macht.“

Die Insel La Réunion liegt im Indischen Ozean und bietet trotz ca. 10.000 km Entfernung die Vorteile einer europäischen Region. Dank der geringen Zeitverschiebung (GMT +4) ist die Anpassung sowohl auf dem Hin – als auch auf dem Rückweg unproblematisch.

Auf 2.512 Quadratkilometern bietet die Insel eine mannigfaltige Landschaft voller Kontraste und Vielfalt. Im Südwesten des Indischen Ozeans gelegen, vereint sie die Exotik ferner Destinationen mit der Reisesicherheit Europas: es gibt keine giftigen Tiere, Impfungen und Geldwechsel sind nicht nötig und zur Einreise genügt für EU-Bürger ein Personalausweis.

2010 wurde La Réunion aufgrund der einzigartigen Vulkanlandschaften, Talkessel und Hochebenen in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen. Zerklüftete Talkessel, vulkanische Gegenden, märchenhafte Wälder und kristallklare Lagunen werden zum persönlichen Paradies, das auf über 900 Kilometer markiertem Wegenetz zu Fuß oder in Teilen sogar zu Pferd oder per Mountainbike erkundet werden kann. Die Insel bietet zudem ideale Bedingungen für alle Sportarten und Freizeitaktivitäten, von Canyoning, Klettern und Gleitschirmfliegen bis hin zu Touren mit Glasbodenbooten.

Weitere Informationen und Buchung: https://www.condor.com/de/index.jsp
Alternative Flugroute: München – La Réunion, zweimal wöchentlich mit rund 13 Stunden Flugzeit

Hintergrund:
La Réunion, auf Französisch Ile de la Réunion, Insel der Zusammenkunft, ist eine zu Frankreich gehörende Insel im Indischen Ozean, die politisch ein französisches Überseedépartement bildet. Die Menschen europäischer, madagassischer, afrikanischer und asiatischer Herkunft prägten im Laufe der Jahrhunderte die Insel und haben in friedlichem Zusammenleben die Besonderheiten jeder Kultur bewahrt, an die Festivals und religiöse Feiertage erinnern.

Über IRT:
Das 2007 gegründete Fremdenverkehrsamt der Insel La Réunion (IRT) soll die großen politischen Orientierungen der Region im Tourismus umsetzen. In diesem Zusammenhang beteiligt sich das IRT ebenfalls an der Erstellung und Umsetzung der Tourismusstrategie in diesem französischen Überseedépartement.

Über Condor:
Die Condor Flugdienst GmbH fliegt ihre Gäste seit 1956 an die schönsten Ferienziele der Welt. Sie feiert in diesem Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Die traditionsreiche Airline ist 100-prozentige Tochter der Thomas Cook GmbH. Jährlich fliegen über sieben Millionen Kunden mit Condor zu rund 75 Destinationen in Europa, Amerika, Afrika und Asien. Das Streckennetz des Ferienfliegers umfasst durch Kooperationen mit Airlines in den Zielgebieten über 230 Ziele. Seit 2013 bildet Condor innerhalb der Thomas Cook Group plc gemeinsam mit den Fluggesellschaften Thomas Cook Airlines UK, Thomas Cook Airlines Scandinavia und Thomas Cook Airlines Belgium die Thomas Cook Group Airlines. Die Flotte der Airlines der Thomas Cook Group besteht aus 95 modernen und umweltfreundlichen Flugzeugen, davon 45 Flugzeugen aus der Condor Flotte: Neun Airbus A320, sieben Airbus A321, dreizehn Boeing 757-300 und sechzehn Boeing 767-300. Die Flugzeuge werden von den eigenen Technikbetrieben der Airlines gewartet. Der Ferienflieger hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Awards gewonnen, darunter die Auszeichnung zum „Service Champion 2015“ in der Goldkategorie. Die Studie wurde im Auftrag der Tageszeitung „Die Welt“ von ServiceValue GmbH durchgeführt.

Bildmaterial und weitere Informationen finden sich unter www.condor.com/newsroom

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Flugreisen mit Krankheit und Behinderung

Der Reiserechtsspezialist Flugrecht.de erklärt die wichtigsten Regelungen.

Reisen mit einer Krankheit oder Behinderung ist an sich schon nicht immer einfach. Die Bestimmungen bei Flugreisen (z.B. Sicherheitsvorschriften) machen die Sache aber teilweise noch komplizierter.

Beförderungspflicht und Hilfestellungen
Die gute Nachricht gleich vorne weg: Für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität besteht grundsätzlich eine Beförderungspflicht. Die entsprechende EU-Verordnung gilt für Flüge mit Start, Landung oder Transit auf einem EU-Flughafen. Ausnahmen sind nur möglich bei Sicherheitsproblemen oder wenn es – beispielsweise bei extremem Übergewicht – physisch unmöglich ist, den Passagier an Bord zu befördern. Die Airline muss Passagiere mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität auch bei der kompletten Abfertigung unterstützen und sie ggf. auch vom Flughafen-Eingang bis zum Sitz im Flugzeug und zurück zum Ausgang am Zielflughafen begleiten.

Fliegen mit Rollstühlen und anderen Mobilitätshilfen
Rollstühle, Gehilfen und andere Mobilitätshilfen können grundsätzlich kostenfrei transportiert werden. Sie müssen in der Regel mit dem Gepäck aufgegeben werden, werden aber nicht auf das Freigepäck angerechnet. Passagiere mit eingeschränkter Mobilität werden dann mit Rollstühlen bzw. Fahrzeugen des Flughafens oder der Fluggesellschaft direkt zum Flugzeug gebracht. Insbesondere auf Kurz- und Mittelstreckenflügen werden meist keine Rollstühle in der Kabine mitgeführt, viele behinderte Passagiere können daher während des Flugs nicht ihren Sitz verlassen.
Problematisch kann der Transport von elektrisch angetriebenen Rollstühlen sein. Fälle von explodierenden oder brennenden Mobiltelefonen haben dazu geführt, dass es inzwischen strenge Sicherheitsvorschriften für das Mitführen von Akkus an Bord von Flugzeugen gibt. Betroffene sollten sich unbedingt bei der Fluggesellschaft erkundigen, welche Einschränkungen bestehen.

Flugreisen mit Assistenzhund (z.B. Blindenhund)
Blindenhunde fliegen mit ihrem Herrchen oder Frauchen kostenlos in der Kabine mit – unabhängig von ihrer Größe. Das gleiche gilt auch für andere Assistenzhunde, wie sie beispielsweise bei Diabetes oder Epilepsie eingesetzt werden. In diesem Fall empfiehlt es sich, einen entsprechenden Nachweis mitzuführen, dass der Hund benötigt wird. Wichtig ist bei der Mitnahme von Assistenz- bzw. Blindenhunden auf internationalen Reisen auch, dass man alle nötigen Unterlagen für die Einreise mitnimmt, beispielsweise Impfnachweise.

Mitnahme von Medikamenten und Hilfsmitteln in Flugzeugen
Werden Medikamente oder Hilfsmittel getrennt vom restlichen Reisegepäck verpackt, werden sie ebenfalls kostenlos transportiert und nicht auf das Freigepäck angerechnet. Außerdem dürfen notwendige Medikamente selbst dann im Handgepäck mitgeführt werden, wenn es sich um Flüssigkeiten handelt und die maximal zulässige Menge von 100 ml pro Behälter überschritten wird. Allerdings sollte ein Attest vom Arzt mitgenommen werden, das die Notwendigkeit der Mitnahme belegt.

Fliegen mit Implantaten, Herzschrittmachern und Prothesen
Bei allen Implantaten und Prothesen, die größere Teile aus Metall enthalten, muss man damit rechnen, dass sie bei der Sicherheitskontrolle den Metalldetektor auslösen. Um dem Sicherheitspersonal das verdächtige Metall erklären zu können, empfiehlt es sich daher, einen Gelenk-, Implantat- oder Prothesenpass vom Arzt ausstellen zu lassen.
Sowohl die türgroßen Metalldetektoren als auch die entsprechenden Handgeräte können zu Störungen bei Implantaten und Prothesen mit empfindlicher Elektronik führen. Insbesondere Patienten mit Herzschrittmachern wird empfohlen, sich stattdessen lieber abtasten zu lassen.

Fliegen mit Sauerstoff
In Flugzeugen ist der Luftdruck um etwa ein Viertel niedriger als am Boden. Für einige Patienten – z.B. mit Atemwegserkrankungen – kann es daher nötig sein, sie mit zusätzlichem Sauerstoff zu versorgen. Das gilt natürlich erst recht für Patienten, die bereits am Boden auf Sauerstoff angewiesen sind.
Welche Modelle von Druckflaschen oder Konzentratoren eingesetzt werden können, wie lange sie reichen müssen oder ob man den Sauerstoff von der Fluggesellschaft beziehen muss, hängt vom Einzelfall ab. Wichtig ist daher, sich rechtzeitig vor der Reise mit der Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.

Flugreisen mit ansteckenden Krankheiten
Um Mitarbeiter und andere Passagiere zu schützen, verweigern Fluggesellschaften Passagieren mit ansteckenden Krankheiten i.d.R. die Beförderung.
Auch für kranke Passagiere ist ein Flug aber möglich, wenn ihre Krankheit (zumindest aktuell) nicht ansteckend ist. Patienten mit auffälligen Symptomen (z.B. Flecken im Gesicht) sollten sich daher möglichst kurz vor dem Flug eine Unbedenklichkeitserklärung von ihrem Arzt ausstellen lassen. Auch über die jeweiligen Einreisebestimmungen im Zielland sollte man sich informieren.

Ausführliche Informationen zum Thema hat Flugrecht.de unter https://www.flugrecht.de/news-ampl.php?id=958 zusammengestellt.

Reisen mit Krankheit und Behinderung

www.flugrecht.de ist ein Portal der GDVI Verbraucherhilfe GmbH. Unter Flugrecht.de helfen wir Verbrauchern, bei Flugverspätung, Flugausfall und Überbuchung ihre Ansprüche nach der EU Fluggastrechteverordnung 261/2004 gegenüber Fluggesellschaften durchzusetzen. Flugrecht.de erhält dabei nur im Erfolgsfall eine Provision.

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