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Oxygen Forensics ermöglicht erstmals das komplette Auslesen von Drohnen-Daten zur Strafverfolgung

Oxygen Forensics, ein weltweit tätiger Entwickler und Anbieter forensischer Datenerfassungs-Tools für mobile Geräte und Cloud-Services ist ab sofort in der Lage, Drohnen-Daten der beliebten Drohnen Ph

Drohnen machen Bilder und Videos, sie können sogar Dinge transportieren. Allein in Deutschland gibt es etwa 400.000 registrierte Drohnen, weltweit sind es noch weitaus mehr.

Strafverfolgungsbehörden haben nach Möglichkeiten gesucht, Daten von denjenigen Drohnen zu erfassen, die illegale Aktivitäten ausführen. Im Speziellen betrifft dies GPS-Standortdaten wie Höhe, Flugrichtung, Geschwindigkeit, Rotorgeschwindigkeit und Gesichtserkennungsdaten, mit denen sich die Flugaktivitäten einer Drohne nachvollziehen lassen. Selbst vom Benutzer gelöschte Log-Daten, die beispielsweise die historischen Flugdaten zeigen, können wiederhergestellt werden.

„Es gibt derzeit kein forensisches Tool auf dem Markt, das forensischen Prüfern erlaubt, Daten aus dem Drohnenspeicher zu analysieren und zu entschlüsseln“, sagt Lee Reiber, COO, Oxygen Forensics. „Dieser Speicher kann sich auf der internen Speicherkarte, der externen SD-Karte oder anderen Speicherplätzen innerhalb der Drohne befinden. Die Timeline-Funktion des Oxygen Forensic Detective zeigt Metadaten wie Geschwindigkeit, Richtung und vieles mehr. In den kommenden Monaten planen wir, unsere Fähigkeiten um weitere Drohnentypen zu ergänzen.“

So werden die Daten extrahiert

Oxygen Forensics greift mit seinen neuen Produkten direkt auf die Daten zu, indem es die interne Speicherkarte ausliest. Um die Inhalte über spezielle Anschlüsse auszulesen, wird der Chip des Gerätes entfernt. Der so entstandene Speicherauszug (Dump) kann dann in der Oxygen-Software importiert werden. Auf diese Weise kann beispielsweise auch auf App-Daten aus iOS- und Android-Backups zugegriffen werden.

Über:

Oxygen Forensics, Inc.
Frau Galina Rabotenko
North Pitt Street 901
VA 22314 Alexandria, Virginia
USA

fon ..: +1 877 969-9436
web ..: http://www.oxygen-forensic.com/de
email : oxygen@prolog-pr.com

Pressekontakt:

Prolog Communications GmbH
Herr Achim Heinze
Sendlinger Str. 24
80331 München

fon ..: +49 89 800 77-0
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email : achim.heinze@prolog-pr.com

Erstes Fußballstadion testet Tracking-Systeme gegen Drohnenangriffe

Umfangreicher Praxistest in der Commerzbank-Arena, Heimat des Erstligisten Eintracht Frankfurt

Erstes Fußballstadion testet Tracking-Systeme gegen Drohnenangriffe
Andrew Han von AntiDrones.com während des Praxis-Tests in der Commerzbank-Arena.

Mehr als 400.00 Drohnen schwirren derzeit durch Deutschland. So eine Hochrechnung der Deutschen Flugsicherung (DFS). Konkrete Zahlen gibt es nicht – aktuell existiert keine Registrierungspflicht für Drohnenpiloten. Jeder, der Lust hat, kann einen Multikopter – so die korrekte Bezeichnung – in die Luft bringen. Ohne Genehmigung und Sachkundenachweise. Besonders beliebte Ziele der Drohnen-Piloten: Fußballstadien. Und da Drohnen nicht nur lästig, sondern auch gefährlich sein können, informierten sich die Verantwortlichen der Stadion Frankfurt Management GmbH über aktuelle technische Abwehrmöglichkeiten. Mit dabei: Eine Delegation der Frankfurter Polizei sowie Medienvertreter.

„Wir haben aktuell keine konkreten Anhaltspunkte, aber wir müssen auf jeden Fall vorbereitet sein, um einem möglichen Gefährdungspotenzial zu begegnen“, erklärt Patrik Meyer, Geschäftsführer der Stadion Frankfurt Management GmbH gegenüber dem Hessischen Rundfunk. Andrew Han von AntiDrones.com aus Frankfurt, Organisator der Vorführung, sagt: „Selbst wenn nur Fotos oder Videos aufgenommen werden, sind meist Persönlichkeitsrechte gefährdet.“ Kritisch werde es dann, wenn die Aufnahmen missbraucht würden, beispielsweise im Rahmen der Industriespionage. Oder eben bei Sportveranstaltungen wie geheime Fußballtrainings. „Talentscouts sind an solchen Videos ebenso interessiert wie konkurrierende Vereine“, erklärt Han und verweist auf den Fußballclub FC Barcelona, der inzwischen die Drohnen-Spionage sehr ernst nehme und ebenfalls technische Vorkehrungen getroffen habe.

Großer Nachholbedarf

Deutsche Stadien hätten hier noch gewaltigen Nachholbedarf, konstatiert Han und freut sich, dass zumindest die Commerzbank-Arena Frankfurt die Zeichen der Zeit erkannt hat. Wie Han erklärt, besteht das im Stadion testweise aufgebauten System aus einem zentralen Server, einem Hochfrequenz-Scanner sowie aus mehreren Sensorsystemen der Marke „DroneTracker“ des Herstellers Dedrone aus Kassel und San Francisco. Die Tracker kombinieren eine Videokamera mit Ultraschall-, Infrarot- und WLAN-Sensoren. Die auf dem Server laufende Software wird mit den Daten des Hochfrequenz-Scanners sowie den Trackern gefüttert und erkennt vollautomatisch anfliegende Drohnen schon rund aus 500 Metern Entfernung. „Das System löst dann sofort Alarm aus, und durch die eingebaute Triangulation lässt sich der Standort des Piloten bis auf wenige Meter genau bestimmen“, erklärt Han. „In der Regel bleibt so genug Zeit, um den Piloten ausfindig zu machen.“

Tüte Mehl kann Panik auslösen

Wie wichtig eine rechtzeitige Erkennung anfliegender Drohnen sein kann, erläutert Han an einem einfachen Beispiel. So könnte schon eine Tüte Mehl, ausgestreut oder abgeworfen über einem vollbesetzten Stadion, für eine Massenpanik sorgen. „Nichts und niemand wäre in der Lage, das weiße Pulver sofort als harmlos zu identifizieren“, sagt er. „Die Folgen der Panik wären hunderte Verletzte oder Tote.“ Auch deutsche Sicherheitsbehörden halten Drohnenangriffe auf Fußballstadien und andere Massenveranstaltungen für möglich: Wie ein Sprecher des Bundeskriminalamtes (BKA) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland sagte, reichen denkbare Szenarien „bis hin zu möglichen terroristischen Anschlägen, zu denen auch Großveranstaltungen gehören können.“

Der „Abschuss“ einer Drohne als nahe liegende Abwehrmaßnahme ist in Deutschland zwar verboten. Zu unberechenbar seien die Folge des Absturzes, so Han. Nur die Polizei habe das Recht, so genannte Jammer einzusetzen, die den Funkverkehr zwischen Drohne und Pilot beziehungsweise Drohne und PS-Satelliten stören. „Wir haben aber ein Konzept entwickelt, um die Absturzfolgen deutlich zu minimieren oder sogar ganz aufzuheben““, sagt Han.

AntiDrones.com bietet Lösungen rund um die Abwehr von Drohnen-Angriffen.

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Einschränkung der LuftVO bedroht den Modellflug

Drohnenverbot trifft traditionellen Modellflug

Einschränkung der LuftVO bedroht den Modellflug
Rechtsanwalt Dr. jur. Walter Felling

Seitens des Bundesministers für Verkehr sind weitreichende Änderungen der Luftverkehrsordnung (LuftVO) geplant. Mit diesen Änderungen sollen befürchtete Gefahren insbesondere durch Drohnen begegnet werden. Sie stellen nach dieser Ansicht eine Gefahr für den Luftverkehr und eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung dar.

Diese Beweggründe sind sicherlich beachtenswert; die Regelungen der Neuordnung der LuftVO gehen jedoch über dieses Ziel in unangemessener Art und Weise hinaus. So soll auch der traditionsreiche Modellflug in der Weise geregelt werden, dass Modellflug grundsätzlich nur noch in einer Höhe bis zu 100m zulässig sein soll (vgl. § 21b Abs. 1 Nr. 8 LuftVO n.F.).

Nach allen bisherigen Erfahrungen hat der typische Modellflug in den letzten 40/50 Jahren zu keinerlei beachtenswerten Gefahren beigetragen. Dies können die zuständigen Versicherungsgesellschaften jederzeit bestätigen.

Von dieser geplanten Regelung werden ca, 100.000 Modellflieger in Deutschland betroffen. Der Betrieb von Modellflugzeugen ist damit weitgehend einzustellen. Zwar soll es eine Ausnahme für Steuerer (Piloten) geben, wenn diese einen persönlichen Qualifikationsnachweis führen können (vgl. § 21a Abs. 5 LuftVO n.F.), der den Nachweis praktischer Fähigkeiten und rechtlicher Kenntnisse über das Modellflugrecht voraussetzt. Dieser persönliche Qualifikationsnachweis vermindert allerdings nach allgemeiner Auffassung keine Gefahren; er stellt aber einen wesentlichen Hemmschuh insbesondere im Bereich der Jungend- und Vereinsarbeit dar. Insbesondere die zahlreichen Modellflugveranstaltungen auch mit internationalen Piloten sind dann nicht mehr durchführbar; Wettbewerbe nationaler oder internationaler Ausrichtung werden nicht mehr möglich sein. Denn dieser persönliche Qualifikationsnachweis müssten auch international anerkannte Spitzenpiloten ausländischer Herkunft nachweisen. Dieses Erfordernis – übertragen auf den Fußballbereich – würde Folgendes bedeuten: Bevor Christian Ronaldo ein Spiel seines Vereins Real Madrid z. B. im Stadion in Dortmund austragen dürfte, müsste er vor einer Kommission seine praktischen Fähigkeiten als Fußballer und seine rechtlichen Kenntnisse über die Fußballregeln nachweisen. Ein Absurdum, wie Sie sicher selbst feststellen können.

Eine Kritik an der Neuausrichtung der LuftVO ist aber nur so gut, wie nicht anderweitige Regelungen vorgeschlagen werden können, die die Bedenken hinsichtlich der Sicherheit berücksichtigen, aber weit weniger Eingriffe in den traditionellen Modellflug darstellen. Diese Regelung könnte wie folgt aussehen: „Drohnen (im Regelfall Copter mit oder ohne Kamera) und der gewerbliche Modellflug (z.B. entgeltliche Kameraaufnahmen von Industriegeländen usw.) dürfen außerhalb genehmigter Modellflugplätze nur in einer Höhe von 100m aufsteigen; Ausnahmen kann die zuständige Luftfahrtbehörde nach pflichtgemäßem Ermessen erteilen“.

Mit dieser Regelung wäre der Modellflugbetrieb wie bisher durchzuführen; die besonderen Gefahren z.B. von Drohen aber wäre durch die Neuordnung beseitigt.

Anmerkung: Der Autor ist seit mehr als 40 Jahren aktiver Modellflieger, Fachjournalist auf dem Gebiet des Modellflugrechts mit zahlreichen Veröffentlichungen; darüber hinaus hat der Autor 2008 seine Dissertation zum Thema Modellflugrecht verfasst.

Rechtsanwaltskanzlei, Fachjournalist Modellflug

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