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„Good Practice-Leitlinien“ für ICOs trennen die Spreu vom Weizen

Good principles für ICOs: svs Capital Partners und Ashurst erläutern, wie Start-ups mit Cryptowährungen wie Bitcoin Finanzierungen zwischen 5 Mio. EUR und 100 Mio. EUR professionell einwerben können.

– Fulminantes Wachstum von ICOs in 2017 auf ein Emissionsvolumen von aktuell 3,7 Mrd. USD
– Weiterhin unklare Regulierung von ICOs resultiert in einem undurchschaubaren Markt
– „Good Practice-Leitlinien“ für ICO Teams erleichtern deren Identifizierung als solide Unternehmensvorhaben

Frankfurt am Main, 07.12.2017 – ICOs (Initial Coin Offerings) sind ein relativ neuer und innovativer Ansatz zur Finanzierung insbesondere von start-up Unternehmen und Projekten. Diese können mittels ICOs globale Plattformstrategien ohne Abgabe von Gesellschaftsanteilen zügig umsetzen. Während in 2016 noch knapp 250 Mio. USD über ICOs eingeworben wurden, wurden in diesem Jahr bereits 3,7 Mrd. USD eingeworben. Die derzeit weitestgehend ungeklärte Regulierung von ICOs und vielfach mangelnde Transparenz öffnet allerdings dem Missbrauch von ICOs Tür und Tor. Ashurst und svs Capital Partners bieten in Ihrem Aufsatz „Good Practice-Leitlinien“ start-up Unternehmen Verhaltensempfehlungen an, um sich positiv von anderen ICOs geringerer Qualität abzuheben.

Etliche Industrie- und VC-Experten sind sich einig, dass die Dynamik der Blockchaintechnologie sowie die rasante Zunahme von ICOs die klassischen Frühphasenfinanzierungen von VC-Gesellschaften herausfordern und das Spektrum für start-up Finanzierungen erweitern. Die regulatorischen Anforderungen für ICOs in Deutschland (wie auch in den meisten anderen Jurisdiktionen) sind derzeit noch weitestgehend ungeklärt. Die BaFin hat bislang lediglich am 9. November 2017 eine Verbraucherwarnung mit Risikohinweisen zu ICOs veröffentlicht. Die Risiken bis hin zum Totalverlust des Investments im Rahmen eines ICOs bestehen demnach vor allem in (i) dem start-up Unternehmen inherenten frühen und „ungeprüften“ Geschäftsmodell, (ii) den häufig unzureichenden Angaben zum Geschäftsmodell und den handelnden Personen in den ICOs typischerweise zugrundeliegenden „Whitepapers“ sowie (iii) der systembedingten Anfälligkeit von ICOs für bspw. Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

In ihrem Aufsatz nehmen Ashurst und svs Capital Partners zum bestehenden regulatorischen Umfeld von ICOs in Deutschland und der EU Stellung und geben Hinweise für die angebotsspezifischen und haftungsrechtlichen Vorschriften, die es zu berücksichtigen gilt.
Ashurst und svs Capital Partners bieten zudem einen ersten Vorschlag für ICO „Good Practice-Leitlinien“ für die Managementteams von start-up Unternehmen und Initiatoren von ICOs. Die Leitlinien beinhalten Empfehlungen und Anregungen zur generellen Unternehmensführung, zur Vorbereitung und Durchführung eines ICOs, zur Offenlegung wichtiger Informationen für Investoren im Rahmen eines ICOs sowie zur Kommunikation mit ICO-Investoren im Anschluss an einen ICO. Somit können die Leitlinien nach Einschätzung der Autoren zu einer Professionalisierung des ICO-Marktes beitragen und damit das weitere Wachstum und die Öffnung des ICO-Marktes für ein breites Publikum begünstigen.

Über svs Capital Partners GmbH

Die svs Capital Partners GmbH ist eine auf den Mittelstand und start-up Unternehmen fokussierte Management- und Corporate Finance Beratungsboutique. Schwerpunkte sind Strategieberatung (Konzipierung und Umsetzung) sowie die Beratung bei Finanzierungsthemen und M&A-Projekten. Im Bereich Finanzierungsberatung berät svs Capital Partners von Crowdinvestings bis zu IPOs. Referenzprojekte beinhalten u.a. mit Volocopter und Freygeist, zwei der 10 größten deutschen Crowdfundings. Ein zukünftiger Schwerpunkt werden ICOs sein.

www.svs-capitalpartners.com

Über Ashurst LLP

Ashurst ist eine führende internationale Anwaltskanzlei und verfügt über 25 Büros in 15 Ländern mit mehr als 380 Partnern und rund 1.200 Rechtsanwälten in 10 Zeitzonen. In Deutschland ist Ashurst seit 1997 in Frankfurt und seit 2001 in München aktiv und berät mit derzeit rund 70 Partnern, Rechtsanwälten, Steuerberatern und Solicitors. Die Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Corporate, Finance und Real Estate. Im Bereich Corporate hat Ashurst eine Praxisgruppe eingerichtet, die zu den Themen DLT, Blockchain und ICOs berät.

www.ashurst.com

Über:

svs Capital Partners GmbH
Herr Sven-Roger von Schilling
Cronstettenstrasse 2
60322 Frankfurt
Deutschland

fon ..: 0179 7070007
web ..: http://www.svs-capitalpartners.com
email : sr.schilling@svs-capitalpartners.com

Pressekontakt:

svs Capital Partners GmbH
Herr Ruben Bach
Cronstettenstrasse 2
60322 Frankfurt

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Digitales Dilemma – Unternehmen im Spannungsfeld zwischen Effizienz und Innovation

Bert F. Hölscher zeigt Unternehmen in „Digitales Dilemma“, wie der Spagat zwischen Existenzsicherung und Zukunftsfähigkeit erfolgreich gemeistert werden kann.

BildDie Digitalisierung und ihre Folgen verändern die Spielregeln der Wirtschaft grundlegend. Die digitale Revolution hat seit Jahren einschneidende Auswirkungen auf Unternehmen und deren Geschäftsprozesse. Viele Prozesse sind mittlerweile virtualisiert und auch der Kontakt zu Kunden findet immer seltener in der realen Welt statt. Virtuelle Produkte und Dienstleistungen werden immer beliebter – und zu einem Muss für Unternehmen, die in der digitalisierten Wirtschaft überleben wollen. Wer den Anschluss verpasst, der verliert Kunden und geht im schlimmsten Fall unter. Das grundsätzliche Dilemma besteht vor allem darin, dass die etablierten Unternehmen, obwohl sie mit ihrem bisherigen Geschäftsmodell erfolgreich am Markt agieren, dieses von Grund auf in Frage stellen müssen. Für Unternehmen bedeutet dies, den riskanten Spagat zwischen Existenzsicherung im Hier und Jetzt als auch die Vorbereitung einer Zukunftsfähigkeit zu bewerkstelligen.

„Digitalpionier“ Bert F. Hölscher, der schon Firmen wie die Otto Group, BMW oder Axel Springer beim Übergang ins digitale Zeitalter begleitet hat, zeigt in seinem Buch auf, wie etablierte Unternehmen den schwierigen, aber unvermeidlichen Weg der Digitalen Transformation erfolgreich bewerkstelligen können. Mit dem Digital Transformation Framework stellt der Autor ein Vorgehensmodell vor, welches als Navigationssystem durch die einzelnen Phasen des Transformationsprozesses dient und Unternehmen schrittweise zu einer ganzheitlichen Transformationsstrategie führt, ohne dabei jedoch die alten Werte vollkommen aus dem Blick zu verlieren.

„Digitales Dilemma“ von Bert F. Hölscher ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7345-8392-6 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

Über:

tredition GmbH
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Grindelallee 188
20144 Hamburg
Deutschland

fon ..: 040.41 42 778.00
fax ..: 040.41 42 778.01
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email : presse@tredition.de

Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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Innovations-Strategien: Wenn Traditionsunternehmen sich neu erfinden müssen

Deutsche Unternehmen leiden zunehmend an Innovationsstau – das belegen aktuelle Zahlen. Warum tappen sie immer wieder in die Innovationsfalle, und wie können sie innovativer werden?

Bild,Einhörner‘, ,weiße Haie‘, ,Schwertfische‘ und ,Piranhas‘ sind für die allermeisten CEOs europäischer Traditionsunternehmen (Fabel-) Tiere – wenn sie nicht bereits in die Welt der Digital Economy aufgebrochen sind. In dieser Welt nämlich sind die genannten Fische auch die Konzeptnamen für unterschiedliche, digitale Geschäfts-modelle, und ,Einhörner‘ sind Start-Ups mit mehr als einer Milliarde US-Dollar Marktkapitalisierung.

Von solchen ,Einhörnern‘ gibt es weltweit laut einer aktuellen Studie von Statista 178. Nur 4 davon sind deutsche Unternehmen, 99 kommen aus den USA. Aber bedeutet dieser Unterschied wirklich eine bedrohliche Herausforderung, oder sind die Amerikaner alle auf dem digitalen Holzweg? Sind ,Digitalisierung‘ und ,Industrie 4.0′ – demnächst vermutlich ,5.0′ und ,6.0′ – einfach nur inflationär verwendete Modebegriffe?

Vordergründig steht es gut für die deutsche Industrie: Beschäftigung, Umsatz und Profitabilität der meisten Unternehmen in Deutschland sind in den letzten Jahren gewachsen, und auch der kurzfristige Ausblick ist positiv. Das scheint die Skeptiker der Start-Up-Mania zu bestätigen, die in der traditionell starken deutschen Wirtschaft die hiesige Version des amerikanischen Einhorns erkennen. Um im Tiervergleich zu bleiben: Wenn das Einhorn die Innovationsstrategie des Silicon Valley symbolisiert, dann ist es die Hauskatze für das typisch deutsche Traditionsunternehmen. Das Einhorn ist ein Mythos, keiner hat je eins gesehen – aus Sicht vieler Traditionalisten ein sprichwörtliches Wolkenkuckucksheim. Die Hauskatze dagegen ist bodenständig, erfolgreich, bewährt. Vielen Traditionsunternehmen ist die greifbare Realität eben lieber als die fiktive Vision. Was 50 Jahre richtig war, kann ja nicht plötzlich falsch sein. Oder etwa doch?

Hochmut kommt vor dem Fall, das wusste schon Salomon im Alten Testament. Denn selbst die Traditionalisten bekommen langsam Bauchgrimmen : Die fabelhaften Gewinne und Kursexplosionen von Apple oder Google sind real – äußerst lebendige Einhörner sozusagen, und die Margen traditioneller Geschäftsmodelle geraten immer mehr unter Druck. Teslas Model S ist das meistzugelassene Oberklasseauto in den USA, das Model 3 als elektrisches Mittelklasseauto hat über 300.000 Vorbestellungen. Die Grenzwerte für Stickoxide sind mit Diesel absehbar technisch nicht mehr erreichbar und es drohen Diesel-Fahrverbote, die Kohlendioxid-Flottengrenzwerte ab 2021 sind dagegen ohne Diesel kaum noch einzuhalten. Die Sackgasse wird erkennbar, denn die deutsche Autoindustrie hat keine echten Alternativen aufgebaut. Wo bleibt der so legendäre Erfindergeist der hiesigen Wirtschaft? Das Land der Ideen scheint zum Land der Lobbyisten mutiert.

Kostenfrei produzierte Wind- und Solarenergie zerstört die Ertragsbasis traditioneller Kraftwerke. Filialbanken, Zeitungsverlage, Buchhändler schließen. Fast alle Gebrauchsgeräte werden vernetzt und mit Software bestückt, und nahezu keiner dieser Dienste kommt von deutschen Unternehmen. Da braut sich etwas zusammen, das hat auch der letzte Traditionsbetrieb inzwischen verstanden.

Aber was genau braut sich zusammen? Wo liegen die Ursachen und – noch viel wichtiger – was ist die richtige Strategie in eine auch langfristig erfolgreiche Zukunft?

Dreh- und Angelpunkt des Umbruchs und zugleich des Lösungsweges ist die Innovations-Strategie.
Das klassische Management denkt dabei in linearen Investitions-Profitabilitäten mit dem Standard-Indikator ROI (Return on Invest) und einem Zeithorizont von 5-10 Jahren. So lange nämlich ist auch das Mandat der meisten CEOs und Geschäftsführer geregelt. Investitionen in ferne Erfolge danach werden ungern bewilligt, auch weil die Entscheider dann oft keine Erfolgsbeteiligung mehr haben.

Digitale Geschäftsmodelle jedoch funktionieren anders. Sie versuchen, das Gesetz des exponentiellen Wachstums aus der digitalen Welt in die Geschäftswelt zu übertragen.

Die Grundidee ist dabei folgende: Intel-Mitbegründer Gordon Moore formulierte 1965 das später nach ihm benannte „Mooresche Gesetz“. Danach verdoppelt sich die Leistung digitaler Technologien etwa alle 12 Monate bei gleichbleibenden Kosten. Das Mooresche Gesetz trifft seit einigen Jahrzehnten empirisch zu. So hat ein heutiges Smartphone für 500 Dollar die Rechenleistung eines Supercomputers der 90er Jahre, der noch 50 Millionen Dollar gekostet hat. Dieses exponentielle Wachstum lässt sich immer dort auf die Geschäftswelt übertragen, wo Geschäftsprozesse digitalisiert werden können, so die Maxime der digitalen Start-Up-Pioniere. Solche Unternehmen haben dann „digitale Geschäftsmodelle“. Es gilt durch zahlreiche Fallbeispiele inzwischen als bewiesen, wie z.B. bei Amazon oder Apple, dass das tatsächlich funktionieren kann.

Die Konsequenzen sind tückisch für traditionelle Unternehmen: Die mittel- und langfristige Zukunft wird für kurzfristige Erfolge verkauft. In einer Perspektive von bis zu 10 Jahren wirken Investitionen in exponentielle Innovations-Strategien unattraktiv, weil die Investitionsrentabilität niedrig und meist sogar negativ ist. Da wirken kurzfristig rentable Investitionen in lineare (und daher klassische) Innovations-Strategien attraktiver. Zum Beispiel wirkt die stufenweise Verbesserung der Abgaswerte eines sofort vermarktbaren Dieselmotors für kurzfristig denkendes Management attraktiver als die Entwicklung eines Elektromotors, der vielleicht erst in 20 Jahren verkäuflich ist und für den es heute noch gar keine ausreichend guten Batterien gibt.

Ein einfaches Gedankenexperiment dazu: Zwei Laufroboter machen ein Wettrennen über 10 Schritte. Der erste Laufroboter ist klassisch konstruiert und kann mit jedem Schritt 1 Meter zurücklegen. Der zweite Roboter kann mit dem ersten Schritt nur 1 cm zurücklegen, lernt aber ständig dazu und kann mit jedem weiteren Schritt seine Schrittlänge verdoppeln. Welcher Roboter gewinnt das Rennen?

Antwort: Der zweite Roboter gewinnt am Ende. Bis Schritt 9 führt der erste Roboter mit großem Abstand von fast 4 Metern, und doch wird er bei Schritt 10 überholt. Denn der letzte Schritt des zweiten Roboters überbrückt 5,12 Meter. Von da an hat der erste Roboter keine Chance mehr. Rechnen Sie es nach!

Dieses fiktive Bild ist lehrreich. Es zeigt: Bis kurz vor dem Ziel merkt der erste Roboter überhaupt nicht, dass er in Gefahr ist, das Rennen zu verlieren. Erst als es bereits zu spät ist, wird das Ausmaß des Unterschieds sichtbar.

So ist es auch heute in der Wirtschaft: Manche Traditionsunternehmen erkennen die Gefahr erst
in dem Augenblick, in dem ihre gesamte Branche bereits untergeht. So war es bei den klassischen Katalog-Versandhändlern, bei der chemischen Fotografie oder bei den nicht-smarten Mobiltelefonen.

Noch 2007 – im Erscheinungsjahr des iPhones – hat es Ex-Microsoft-CEO Steve Ballmer so formuliert: „Das iPhone hat keine Chance, jemals einen signifikanten Marktanteil zu erreichen.“

Heute, nur 10 Jahre später, hat Apple eine Marktkapitalisierung von über 800 Milliarden Euro, und das iPhone hat einen Umsatzanteil von fast 70%. Zugleich hat Googles Android soeben Microsoft Windows als weltweit führendes Betriebssystem überholt.

Für viele Traditionsunternehmen entscheidend ist daher die Frage: Wie kann diese Gefahr gebannt werden? Ist es möglich, auch bei Schritt 8 oder 9 des obigen Gedankenexperiments noch durchzustarten und das Rennen noch zu gewinnen?

Die erfreuliche Antwort ist: Ja.

Dafür ist allerdings mehr notwendig als die Erkenntnis, dass es Zeit zum Handeln ist. Drei Entscheidungen muss ein Traditionsunternehmen treffen, um in einer Welt der exponentiellen Innovations-Strategien erfolgreich zu sein:

1. Entscheidung: die Bereitschaft zu haben, sich selbst und das bisherige Geschäftsmodell umzukrempeln, und sich dabei auch von bewährten Traditionen oder vermeintlichen Kernkompetenzen zu verabschieden.

2. Entscheidung: Investitionsmittel bereitzustellen für Innovationen, die in absehbarer Zeit keine gewohnten Rentabilitäten erreichen werden, aber digitalisierbar sind und somit durch das Mooresche Gesetz exponentielles Wachstum ermöglichen.

3. Entscheidung: externe Profis zu beteiligen, die außerhalb des bisherigen (Branchen-) Horizontes denken, die richtigen Fragen stellen und die Entwicklung moderieren können.

Mit allen drei Entscheidungen tun sich Traditionsunternehmen oft schwer.

Die erste Entscheidung heißt, gewohnte Stärken, Patente, Kompetenzen, Marktpositionen, Kundenbeziehungen zur Disposition zu stellen und sich auf unbekanntes Terrain zu wagen. Eine lange Erfolgsgeschichte ist da schon kulturell eine Hürde.

Die zweite Entscheidung heißt, bewährte kaufmännische Grundsätze über Bord zu werfen und neue Risiken zu wagen, zudem kurz- und mittelfristig Gewinne zu re-investieren.

Die dritte Entscheidung heißt, externen Rat anzunehmen und die Vorstellung zu ertragen, dass eigenes Spezialwissen in der Branche nicht hilft und sogar oft behindert.

Um die drei notwendigen Entscheidungen zu treffen, müssen sich Traditionsunternehmen also neu erfinden, sozusagen ihre DNA reparieren. Dazu sind viele vor dem zerstörerischen zehnten Schritt nicht bereit. Danach ist es jedoch zu spät, die Chance ist vertan.

Aber auch dann, wenn die drei Entscheidungen rechtzeitig getroffen werden, gibt es keine Garantie für den langfristigen Erfolg. Das haben unternehmerische Entscheidungen aber immer an sich, und Mut zu Veränderungen war einst die große Stärke der Gründerväter.

Es sollte wieder Tradition werden, sich auf diese alte Stärke zu besinnen.

Ein vertiefendes Interview zum Artikel mit dem Innovationsexperten, Strategieberater und Bestsellerautor Ingmar P. Brunken findet sich auf www.brunken-consulting.com.

Über:

Brunken Consulting
Herr Ingmar Brunken
Burbacher Str. 8
53129 Bonn
Deutschland

fon ..: 02282428040
web ..: http://www.brunken-consulting.com
email : info@brunken-consulting.com

Brunken Consulting ist spezialisiert auf Geschäftsentwicklungs-Strategien. Im Fokus der Beratung stehen neue Geschäftsmodelle, Pricing, Innovationsmanagement, Kundengewinnung und Kundenloyalität. Brunken Consulting bietet neben der Projektberatung auch moderierte Workshops und Trainings, Seminare und Interimsmanagement an.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

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Für wen schnappt die „Kodak-Falle“ zu?

Disruption im BtB-Handel – Daten-Pools sind eine Lösung

Für wen schnappt die "Kodak-Falle" zu?
VTH-eData-Pool

eData-PoolDas 1.Anwendertreffen des „VTH-eData-Pool“ war für uns ausgesprochen erfolgreich. Sicherlich haben Sie die Pressemitteilung gelesen. Sie ist auf www.vth-edata-pool.de eingestellt. Was nicht zu erwarten war ist, dass wir nach im Nachgang, sehr lobende eMails bekommen haben. Wichtig war für uns die gemeinsame Abstimmung über den Entwicklungsplan. Die meisten „Aufgaben“ werden zum nächsten Anwendertreffen erledigt sein. Dieses gilt es nun vorzubereiten. Es wird im März 2017 stattfinden.
Zwischenzeitlich werden wir Sie unter „News“ auf dem Laufenden halten. Das Modul „Subprojekte“ für Händler ist nun auch (sie werden teilweise sagen „endlich“) fertig und wird von uns nochmals getestet, bevor es an ausgewählte Händler geht, die es einem Praxistest unterziehen.
Aktuell steht bei uns „Amazon Business“ im Brennpunkt. Unsere Werbeeinblendung im TH-Newsletter mit dem Titel „Amazon Business kommt …..und Sie?“ wurde über 150 mal angeklickt, verglichen mit der sonstigen Kickrate von max. 50 ein ausgesprochen hoher Wert.
Ab Dezember 2016 kommt Amazon und wird in das Marktgeschehen eingreifen. Sie haben aus Amazon Supply gelernt. Alles was derzeit über das Nachfolgeprodukt Amazon Business zu lesen ist, lässt uns nicht daran zweifeln, dass der Markt neu aufgeteilt wird. Alle für BtB notwendigen betriebswirtschaftlichen Prozesse werden unterstützt: Genehmigungsworkflows für Bestellungen; ERP-/Einkaufssystemintegration, usw.
Amazons will das BtB-Geschäft neu erfinden und wird auch neu erfinden. Natürlich darf auch Grainger nicht unberücksichtigt bleiben; in Deutschland mit Zoro Tools Europe GmbH vertreten. Die Großen spornen sich gegenseitig an. Die Digitalisierung und damit auch die Disruption nimmt unglaublich schnell an Fahrt auf.
Durch die Entwicklung werden nicht nur die Händler betroffen sein. Auch für die Hersteller wird es „heißer“, sinkt die Markteintrittsschwelle für z.B. für nichteuropäische Hersteller enorm. Auch die Shop- und PIM-Anbieter werden diesen Strukturwandel nicht „ungeschoren“ überstehen.
Wir werden Sie auf dem Laufenden halten. Uns ist wichtig, dass wir sie, zumindest was die Produktinformationen betrifft zukunftsfähig machen. Es gibt noch viel mehr Stellschrauben, an denen wir drehen werden, die für sie wichtig sind. Aber das setzt voraus, dass ein tradiertes Denken radikal über Bord geworfen wird. Die aktuelle „Henne oder Ei“-Diskussion muss beendet werden. Sicherlich haben einige Hersteller bessere Produktinformationen als manche Hersteller liefern können und/oder wollen.
Dies aber als Grund zu nennen, am VTH-eData-PoolI(noch) nicht teilzunehmen, ist in die „Kodak-Falle“ zu tappen. Die Investition in den VTH-eData-Pool ist mimimal, zumal es eine Investition in ihre Zukunft ist. Wie wird Ihre Welt in zwei, drei Jahren aussehen. Sie werden von den Herstellern definitiv nicht mehr mit Produktinformationen einzeln bedient werden, dies ist der Digitalisierung und dem zunehmenden Wettbewerb und damit Kostendruck geschuldet.
„Die Konzentration im Online-Handel nimmt gewaltige Ausmaße an. Die Großen der Branche hängen die kleinen erbarmungslos ab“. (Michael Gassmann, www. Gruenderszene.de)
Spätestens dann sind sie abgehängt, weil ihre Kosten zu hoch sein werden und die neuen Marktmodelle sehr reagibel sein werden.
Kodak entwickelte intensiv an der Digitalkamera – recht erfolgreich. Sie haben es jedoch nicht geschafft, ein Geschäftsmodell aufzusetzen, dass für die neue Technologie zwingend war. Stattdessen wollte sie immer bessere Filme auf den Markt bringen und ihr Geschäftsmodell „step by step“ an die neue Technologie anpassen. Das Ende kennen wir.
„Auch typisch für ein Unternehmen, das einen technologischen Wandel nicht überlebt, ist, dass sich die eigene Kultur, die sich früher als Stärke erwiesen hat, dann als negativ erweist, wenn es darum geht, auf eine Änderung richtig zu reagieren.“ (Andreas Rudolph, www.produkt-manager.net)
Derzeit wird viel über den Fall Kodak geschrieben und auch im Fernsehen gesendet – er soll uns eine Warnung sein.
Wir zeigen die Wege auf, wir unterstützen Sie.

IFCC ist führender Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Stammdatenmanagement und unterstützt seit zehn Jahren Unternehmen bei Projekten rund um Datenerfassung, Inventarisierung (wie die Erfassung von Instandhaltungslägern), Klassifizierung, Standardisierung von Produktmerkmalen, Datenanreicherung und die Bereinigung von doppelten oder fehlerhalten Datensätzen und sorgt somit für die erforderliche Datentransparenz.
Auf Basis dieser Transparenz bietet das IFCC analytische Leistungen wie Beschaffungs- und Verbrauchsanalysen an und leistet somit eine wesentlichen Beitrag zu Optimierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen.
Eine eigens entwickelte innovative Softwarelösung ermöglicht die Bearbeitung von großen Datenmengen in kurzer Zeit und hoher Qualität.
Zu unseren Kunden zählen Deutsche Bahn, BASF, Oerlikon, Lanxess, VW, Audi, SKF, Aliseca.
Gegründet wurde die IFCC GmbH von Prof. Dr. Ulrich L. Manz. Aktuell sind 19 Personen in unserem Hause beschäftigt. Unser Personal teilt sich im Wesentlichen auf in Facharbeiter, die die Bearbeitung der Daten übernehmen, und Programmierer, die die notwendigen Werkzeuge bereitstellen. Durch die Kombination Fachpersonal und IT sind wir in der Lage semiautomatisch große Datenbestände zu bearbeiten.

Kontakt
IFCC GmbH MasterDataManagement
Ulrich Manz
Im Nordring 25
64807 Dieburg
06071 4993190
Manz@ifcc.de
http://www.ifcc-datamanager.de

API-Management ist Schlüssel zum digitalen Erfolg

Als Herzstück der digitalen Verflechtung sind APIs unverzichtbar. Ein Webinar von Nagarro und CA Technologies macht die Effizienz- und Sicherheitsvorteile durch API-Management-Lösungen deutlich.

BildMünchen, 20. Oktober 2016 – Nagarro, ein auf Softwareentwicklung und Managed Services spezialisierter IT-Dienstleister, und CA Technologies laden gemeinsam zu einem Webcast zum Thema API-Management ein.

APIs sind heute unabdingbar und der Schlüssel zum Erfolg digitaler Geschäftsmodelle. Zahlreiche Unternehmen bieten bereits heute digitale Produkte und Services an, die über standardisierte Schnittstellen (APIs) in Geschäftsabläufe von Kunden oder Partnern integriert werden können. Erfolgreiche Unternehmen nutzen sowohl die Möglichkeit, Daten und Prozesse ihren Partnern und Kunden über APIs bereitzustellen, als auch externe APIs von Dritten in bestehende Prozesse einzubinden.

Da sich der Umfang der bereitgestellten und genutzten Schnittstellen regelmäßig vergrößert und gleichzeitig diese Services einem steten Wandel unterliegen, ist die Komplexität in der Verwaltung dieser APIs sehr hoch. Einen Ausweg bieten hier spezielle Softwarelösungen zum API-Management, wie beispielsweise das CA API Gateway, die die Verwaltung und Konfiguration der stetig wachsenden Mengen an APIs erheblich vereinfachen. Integriert in interne Abläufe, minimiert das API-Management das Risiko eines Verlustes unternehmenskritischer Prozesse und Daten, und prüft außerdem Rechte- und Sicherheitsvorgaben während der Anwendung. Es vereinfacht die Administration, erlaubt, alle Schnittstellen im Überblick zu behalten und sichert schnellere Release-Zyklen. Die Lösung erfüllt zudem höchste Standards in punkto Datensicherheit und Compliance.

Diese Vorteile bestätigt auch Lars Schäfer, Systemingenieur bei der R+V Versicherung, einem gemeinsamen Kunden von Nagarro und CA Technologies im API-Management: „Der Einsatz von CA API Gateway bietet nicht nur erweiterte Sicherheit, sondern auch eine Vereinfachung der bisherigen Abläufe.“ Für CA API Gateway als Produkt und Nagarro als Projektpartner hatte sich R+V zum einen wegen der erwiesenen Leistungsfähigkeit des Produktes und zum anderen wegen der Erfahrung der Nagarro AG in diesem Bereich entschieden.

Mit der Bereitstellung vorhandener Business Services über eine API-Management-Lösung können Unternehmen ihr Portfolio schnell und unkompliziert um Vermarktungsstrategien erweitern. So kann das Unternehmen zeitnah auf neue Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse reagieren und neue Partner können rasch und unkompliziert integriert werden. Für das Geschäftsergebnis ist dabei nicht nur vorteilhaft, dass die Effizienz durch die Konsolidierung manueller Verwaltungsmaßnahmen gesteigert wird, sondern auch, dass Ertragspotentiale durch die Monetarisierung von Daten und Services erschlossen werden können.

In einem gemeinsamen Webinar von Nagarro und CA Technologies können Interessenten erfahren, wie sie die API-Management-Lösung in ihrem Unternehmen umsetzen können und welche Vorteile ihnen dadurch entstehen. Ein besonderer Schwerpunkt des Webinars liegt dabei auf den End-to-End-Lösungen für den Unternehmenseinsatz. Das Webinar findet am 10.11.2016 von 15-16 Uhr statt und ist kostenfrei.

„APIs sind nach wie vor das Herzstück der digitalen Integration. Nur wer in der Lage ist, die rasch wachsende Anzahl an Integrationen schnell und effizient zu managen, wird im digitalen Wettlauf nicht abgehängt werden“, sagte Michel Dorochevsky, CTO bei Nagarro. „Gemeinsam mit unserem Partner CA Technologies zeigen wir in unserem Webinar auf, wie API-Management-Lösungen einen entscheidenden Beitrag zur Agilität des Unternehmens liefern können.“

Die Anmeldung zum API-Management-Webinar kann über folgenden Link erfolgen:
https://www.brighttalk.com/webcast/12941/225863

Der Projektbericht zum Einsatz von API-Management bei der R+V Versicherung:
http://www.nagarro.com/de/Documents/rv-versicherung-better-information-exchange-increases-customer-satisfaction-de.pdf

Über CA Technologies
CA Technologies (NASDAQ: CA) entwickelt Software, die es Unternehmen ermöglicht, ihre Transformation zu gestalten und die Potenziale der Application Economy zu nutzen. Software ist der Eckpfeiler eines jeden Unternehmens in jedem Industriezweig. Von der Planung, über die Entwicklung bis zum Management und zur Sicherheit – CA arbeitet mit Unternehmen auf der ganzen Welt zusammen, um die Art und Weise der Interaktionen und Kommunikation zu verändern – ob mobil, in der privaten oder öffentlichen Cloud oder der Mainframe Umgebung. Erfahren Sie mehr auf www.ca.com/de .

Über:

Nagarro GmbH
Frau Anke Mittelstädt
Aidenbachstraße 42
81379 München
Deutschland

fon ..: +49 89 785 000 117
web ..: http://www.nagarro.com
email : anke.mittelstaedt@nagarro.com

Nagarro ist ein auf Software-Entwicklung und Managed Services spezialisierter Technologiedienstleister. Kunden, die Innovationen schnell konzipieren und umsetzen wollen, wenden sich an Nagarro. Mit einer einzigartigen Kombination von Design, Digital und Data schafft Nagarro einen echten Wettbewerbsvorsprung für seine Kunden.
Agilität, Vorstellungskraft und das kompromisslose Engagement für den Erfolg seiner Kunden zeichnen Nagarro aus. Zu den weltweiten Kunden gehören Siemens, GE, Lufthansa, Viacom, Estee Lauder, ASSA ABLOY, Ericsson, DHL, Mitsubishi, BMW, die Stadt New York, Erste Bank, T-Systems, SAP und Infor.
Gemeinsam mit diesen Kunden erweitert Nagarro ständig die Grenzen dessen, was technologisch möglich ist. Mit rund 3.500 Experten in 12 Ländern ist Nagarro die weltweite Software-Services-Einheit der Allgeier SE in München. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.nagarro.com .

Pressekontakt:

bloodsugarmagic GmbH & Co. KG
Herr Bernd Hoeck
Gerberstraße 63
78050 Villingen-Schwenningen

fon ..: +49 7721 9461 220
web ..: http://www.bloodsugarmagic.com
email : bernd.hoeck@bloodsugarmagic.com

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