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Bunt, wild, lecker!

Wildnis, Western-Städte und weltoffene Menschen – Kanada lebt Multikulti und Vielfalt

BildMettmann, 12. Februar2018 – Es gibt nur wenige Länder auf der Welt, die politisch und gesellschaftlich so viel Vielfalt leben und gesetzlich verankern wie Kanada. Multikulturalismus ist dort so unantastbar wie die Menschenwürde, das dritte Geschlecht (Transgender) im Pass verankert und das Staatsoberhaupt, Premierminister Justin Trudeau, ein bekennender Feminist. Die Geographie ist ebenso vielfältig wie die Menschen: Eisberge am Nordpolarmeer, staubig-schöne Western-Städte rund um Calgary im Süden, mittendrin die Rocky Mountains und nach Lachsen schnappende Bären. Kanada ist für weltoffene Abenteurer eine wahre Wundertüte!

Vielgestaltigkeit als Vorbild
Kanadas Staatsoberhaupt Justin Trudeau hat an seinem Parlamentsgebäude die Regenbogenfahne gehisst, als Symbol für die Akzeptanz der LGBTQ-Bewegung (Lesbian-Gay-Bisexual-Transgender-Queer). Er hat dafür gesorgt, dass die Nationalhymne alle Menschen miteinbezieht. (Anstatt: Erwecke die patriotische Liebe „in all thy sons“, singen die Kanadier nun: Erwecke die Liebe „in all of us“.). Und Trudeau und sein buntes Parlament setzen sich politisch tiefgreifend für die Gleichberechtigung und die Vielgestaltigkeit ein: „Kanadier wissen, dass Vielfalt ihre Stärke ist. Wir wissen, dass Kanada so erfolgreich ist – kulturell, politisch, wirtschaftlich -, weil wir so unterschiedlich sind, nicht obwohl!“, so Trudeau. Jedes Jahr werden in Kanada deshalb die 25 Einwanderer mit der am meisten beeindruckenden Geschichte mit dem RBC Immigrants Award geehrt.

Rockies, Rivers, Regenwald
Die Vielfalt lebt in einem bunten Gemälde aus unterschiedlichsten Landschaften. Ganz im Norden liegt Nunavut, eisigkalt und wunderschön. Das Territorium ist das nördlichste bewohnte Gebiet der Welt mit Eisbären im Packeis, spektakulären Gletschern und Inuit-Kultur. Der Weg vom ewigen Eis in die grüne Wildnis führt in Kanadas Westen. Hier liegen Inseln sonnig im Pazifik, schlängeln sich Flüsse durch den Regenwald und leben Grizzly-Bären in den dichten unendlichen Wäldern. Im nördlichen Westen, im Yukon, hat die Vielfalt Kanadas ihren Ursprung: In den Bluefish-Höhlen fanden Forscher die ältesten menschlichen Spuren. Nach den First Nations kamen auch die Goldsucher in diese Ecke Kanadas. Abenteurer zieht es bis heute nach Klondike zum Goldschürfen und weiter südlich hinaus aufs Meer, zur Wal-Beobachtung nach British Columbia. Wer quer durch Kanada gen Osten reist, dorthin, wo die Sonne aufgeht, kommt an den Rocky Mountains und den der Prärie Saskatchewans vorbei bis nach Manitoba, wo in Winnipeg das Kanadische Museum für Menschenrechte steht. In dem faszinierenden Museum geht es auf Entdeckungstour entlang der Meilensteine der Menschlichkeit, von den kleinen Alltagsgeschichten bis hin zu den großen Geschichten von Mandela und Martin Luther King. Noch weiter gen Osten landen Reisende im französischen Teil Kanadas. Hier pulsiert in den Metropolen Montréal und Québec City stylisch und romantisch das bunte Leben.

Und was gibt’s zum Nachtisch?
In Kanada leben nicht nur dutzende Kulturen in einer der schönsten Landschaften friedlich nebeneinander, sondern sie speisen auch genussvoll vielfältig! Kanada bedeutet multikulti auf der Zunge! Typisch regionale Lebensmittel mischen sich dabei mit Rezepten, die einst die Einwanderer in ihren Rucksäcken aus aller Welt mitgebracht haben. Die Rezepte werden heute von der jungen Koch-Avantgarde kreativ und frech neu interpretiert. Ein paar Konstanten
bleiben: Während an der Westküste fangfrischer Lachs aus dem Pazifik gegrillt wird-gerne auf indigene Art auf einem feuchten Holzbrett-gibt’s an der Ostküste, etwa in Nova Scotia und New Brunswick, nach wie vor am liebsten das, was der Atlantik hergibt: Hummer, frisch gefangen auf einer Hummer-Fang-Tour! Feinschmecker zieht es nach Alberta, wo sich derzeit eine innovative Food-Szenefindet. In Alberta gibt es nicht nur zartes Bison-Filet von freilaufenden Prärie-Bisons, sondern zum Digestiv einen Bloody Caesar Cocktail, der hier 1969 erfunden wurde. In Vancouver gehen Foodies auf Food-Truck-Tour und am Nordpol stehen Moschusochsen-Würstchen im Bannock-Brötchen auf dem Speiseplan. Eines darf in der kanadischen Küche natürlich niemals fehlen: Ahornsirup. Etwa als Topping für warmen Ziegenkäse mit Birnen oder für die Kinder als Maple Taffy, als Lutscher (für den Ahornsirup erhitzt und mit Butter vermengt wird). Und für die Großen zum Dessert gibt’s Nanaimo Bar, natürlich ebenfalls mit Ahornsirup. Ein Geheimtipp ist der Iceberg Vodka aus Neufundland. Ein Wodka aus dem Wasser der Eisberge, der so schmecken soll wie eine herzliche Umarmung.

Hinweis für die Redaktion
Aufgepasst! Wer sich auf eine gesellschaftspolitisch und freiheitlich inspirierte Reise ins Land der Vielfalt begibt, sollte Pride 2018 nicht verpassen. Das genderverbindende Spektakel wird in Kanada so fröhlich und umfassend zelebriert wie nirgendwo sonst auf der Welt. Auch Staatsoberhaupt Trudeau ist stets dabei. Der Pride-Monat beginnt am 1. Juni 2018 in Toronto und endet dort mit dem großen Straßenparaden-Happening vom 22. bis 24. Juni 2018.

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Die 105. Calgary Stampede lockt zur Rodeo-Show der Extraklasse

Das Western-Spektakel feiert zudem den 150. Geburtstag Kanadas mit zahlreichen Knalleffekten

BildBochum/Calgary, 1. Juni 2017. – Zum 150. Geburtstag Kanadas warten auf die Besucher der 105. Canada Exhibition and Stampede in Calgary ganz besondere Highlights. Vom 7. bis zum 16. Juli zelebrieren Tänzer, Musiker und Akrobaten jeden Abend in der Arena ein großes Geburtstagsfest mit Knalleffekt. Doch auch ohne Feuerwerk würde bei der Calgary Stampede sicherlich keine Langeweile aufkommen. Dafür sorgen bei der größten Outdoor-Show der Welt täglich spektakuläre Rodeos, rasende Planwagen und vieles mehr.

Auch der 150. Geburtstag des Landes geht nicht spurlos an der Calgary Stampede vorbei. Denn der Unterhaltungsfaktor wird bei der Landwirtschaftsausstellung von jeher ganz großgeschrieben. Die Macher der TransAlta Grandstand Show versprechen ein Spektakel, das sich nicht hinter den Zeremonien der Olympischen Winterspiele 1988 verstecken muss. Die Show soll den Geist Kanadas in der Outdoor-Arena beschwören.

Startschuss fällt am 7. Juli mit Pancakes und Parade

Los geht’s bei der Calgary Stampede traditionell am ersten Juli-Freitag mit einem riesigen Pancake-Frühstück und einer Parade mit viel Prominenz, zahlreichen Musikkapellen, hunderten Pferden und Reitern aus der ganzen Welt.

Weltelite der Western-Szene

Spektakulär sind die Rodeos, die das Western-Spektakel zur größten und bestdotierten Rodeo-Veranstaltung weltweit machen. Insgesamt rund zwei Millionen Dollar Preisgelder gibt es für die Teilnehmer zu gewinnen. Kein Wunder also, dass sich bei der Calgary Stampede die Weltelite ein Stelldichein gibt. Die Teilnehmer reiten Pferde mit und ohne Sattel oder fangen Kälber mit dem Lasso ein. Beim Barrell-Racing, einem Geschicklichkeitsrennen, bewältigen Cowgirls einen Parcours mit Tonnen und beim Steer Wrestling werfen sich die Wettkämpfer vom Pferd aus auf den Stier und ringen ihn an den Hörnern nieder. An die Zeit der großen Trecks durch den Wilden Westen erinnern die rasanten Planwagenrennen, die immer am frühen Abend stattfinden.

Traditionen und Geschichte des Landes feiern

Doch es dreht sich nicht nur um Cowboys und Pferde – zahllose Veranstaltungen vom Usher-Konzert bis zu Ausstellungen im historischen Dorf mit Saloon und Wildwest-Hotel locken Einheimische und Besucher auf das Festivalgelände. Ruhiger geht es im historischen Dorf zu, ganz stilecht mit Saloon und Wildwest-Hotel. Einen Einblick in die Kultur der First Nations, der Ureinwohner Kanadas, bekommen die Besucher am Ufer des Elbow Rivers. Im indianischen Dorf stehen 26 Tipis, die allesamt unterschiedliche und ganz individuelle Eigenheiten der Stämme zeigen. Ein etwas anderer Blick auf die Geschichte des Geburtstagskindes Kanada.

Die Historie der größten Outdoor-Show der Welt

Bereits zum 105. Mal feiert die Calgary Stampede in Kanadas 150. Jahr die Western-Tradition und das historische Erbe der Region. Die Wurzeln der Calgary Stampede liegen im Jahr 1912. Die Weidewirtschaft lief schlecht und die Stimmung war dementsprechend gedrückt. Eine spektakuläre Rodeo Show sollte her, so der Plan der damaligen Big Four in Calgary, der Rinderzüchter, Rancher, Brauer und Fleischer George Lane, Archibald J. McLean, Alfred E. Cross und Patrick Burns. Was als einmaliges Happening für die gute Laune angedacht war, entpuppte sich bald als Dauerbrenner. Schon ab 1923 schwangen sich die Cowboys jedes Jahr auf ihre wilden Pferde. Heute ist die Stampede nicht nur ein riesiges gesellschaftliches Ereignis für die Region, sondern auch die Greatest Outdoor Show on Earth.

Über:

Calgary Stampede
Frau Lindsay Jardine
Olympic Way SE 1410
T2G2W1 Calgary, AB
Kanada

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web ..: http://www.calgarystampede.com/stampede
email : ljardine@calgarystampede.com

Über die Calgary Stampede: Das Erbe des Wilden Westens bewahren – das hat sich die Calgary Stampede, Alberta, auf die Fahne geschrieben. Die „Greatest Outdoor Show on Earth“, ein Rodeo-Spektakel, das jedes Jahr im Juli mit Wildwest-Attraktionen, Country-Musik und echtem Cowboy-Leben mehr als eine Millionen Besucher anlockt, ist das beste Zugpferd der Organisation.

Über The Destination Office: The Destination Office ist eine Full-Service-Destination-Marketing-Agentur. Wir öffnen Türen zu spektakulären Destinationen und zu einzigartigen Tourismus-Erlebnissen, zu Journalisten, Reiseveranstaltern, Reisebüros und Verbrauchern. Unsere Leidenschaft gehört den Menschen, Orten und Geschichten. Weitere Informationen warten auf Sie unter www.destination-office.de

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