Breitbandversorgung

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IfKom: Industrie 4.0 braucht Glasfaserausbau

Die Vernetzung der Welt im Gigabitbereich ist nur mit der Glasfasertechnik zu realisieren. Die IfKom fordern, die Glasfaser muss in jedes Haus und zu jedem Mobilfunkmast.

BildUnter dem Thema „Industrie 4.0 braucht Glasfaserausbau“ fand der diesjährige Neujahrsempfang der Region NordWest des Verbandes Ingenieure für Kommunikation (IfKom e. V.) traditionell im ARCADEON – Haus der Wissenschaft und Weiterbildung in Hagen statt, zu dem der Vorsitzende Dipl.-Ing Manfred Wöllke erneut neben Mitgliedern Ehrengäste aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Gewerkschaften begrüßte.

Anschließend wies in seiner Rede der Bundesvorsitzende der IfKom, Dipl.-Ing. Heinz Leymann, darauf hin, unsere Welt wird immer digitaler. Die Dampfmaschine von einst heißt heute Internet. Im Rahmen der 4. Industriellen Revolution wächst die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zusammen, wobei künftig ganze Fabriken über die Internetplattform vernetzt sein werden, so dass intelligente Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse koordinieren. Für eine solche Industrievernetzung brauchen wir eine flächendeckende Breitbandversorgung mit hoher Bitrate im Gigabereich.

Dipl.-Ing. Reinhard Genderka, Mitglied des Bundesvorstandes, machte in seinem Vortrag deutlich, dass die Vernetzung der Welt im Gigabitbereich nur mit der Glasfasertechnik zu realisieren ist. Daher fordern die IfKom, die Glasfaser muss in jedes Haus und zu jedem Mobilfunkmast. Der Glasfaser- und 4G/5G Mobilfunkausbau muss quasi Hand in Hand erfolgen. Es bedarf außerdem einer Lockerung des Regulierungsregimes, um Investitionen zu stimulieren. Eine komplette Ersetzung des Kupfernetzes in ein Glasfasernetz würde für Deutschland ca. 100 Mrd. EUR kosten. Dabei stellt die Verlegung der Glasfaserkabel in das Erdreich den größten Kostenanteil dar. Der Netzausbau ist daher vom Aufwand zu reduzieren (Verlegetiefen der Glasfaserkabel sind zu verringern, Bau von oberirdischen Glasfaserlinien). Zugleich sind beim Glasfaserausbau Kooperationen zu fördern und Deckungslücken im ländlichen Raum durch staatliche Zuschüsse zu schließen.

Bei der Netzneutralität fordern die IfKom einen diskriminierungsfreien Zugang zu Inhalten, Diensten und Anwendungen für den Endnutzer des Internets. Die Teilhabe muss für jedermann gewährleistet sein. Das „best effort“-Prinzip soll als Grundlage für ein freies Internet gelten. Es darf keine Diskriminierung (Verlangsamung oder gar Blockade) im Netz aufgrund von Inhalten, Qualität, Herkunft und Zweck einer Nachricht geben. Das Ziel der IfKom ist die Beibehaltung eines „demokratischen Internets“.

Die immer weiter fortschreitende digitale Vernetzung zwischen Mensch und Maschinen erfordert ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz und der Datensicherheit. Aus der Sicht der IfKom muss das Ziel dabei sein, den Schutz der individuellen Selbstbestimmung des Einzelnen zu gewährleisten. Wir brauchen eine starke Aufmerksamkeit für den Datenschutz in Unternehmen, Verwaltungen, aber auch im privaten Bereich. Folglich ist nach Auffassung der IfKom eine Sensibilisierung der Bevölkerung unabdingbar. Diese muss bereits im Kindergarten erfolgen. Unternehmen – besonders mittelständische Unternehmen – sollten beim Datenschutz externe Unterstützung von Profis erhalten, beispielsweise durch das Bundesamt für Datenschutz. Zudem sind Mitarbeiter in Unternehmen, Verwaltungen regelmäßig systematisch zu schulen und zu sensibilisieren.

Vom 25. Mai 2018 an gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Mit Art. 17 der DSGVO „Recht auf Löschung (Recht auf Vergessenwerden)“ erhält beispielsweise eine Privatperson das Recht, bei den verantwortlichen Social Media-Anbietern seine persönlichen Daten und Fotos unverzüglich löschen zu lassen.

Der Neujahrsempfang war zudem ein wichtiger Anlass, um seine Mitglieder zu ehren.
Für 50 Jahre Verbandszugehörigkeit wurde Dipl.-Ing. Heinz Theodor Becker aus Brilon und für 40 Jahre Verbandszugehörigkeit Dipl.-Ing. Horst Bohlmann aus Hüllhorst, der zudem Träger des Bundesverdienstkreuzes sowie des Landesverdienstorden des Landes NRW ist, geehrt. Die Ehrenurkunden überreichte der Vorsitzende der IfKom Region NordWest, Dipl.-Ing. Manfred Wöllke.

Zu den Gratulanten gehörten u.a. Horst Wisotzki, Bürgermeister der Stadt Hagen und Prof. Dr. Ada Pellert, Rektorin der Fernuniversität Hagen.

Über:

IfKom – Ingenieure für Kommunikation e.V.
Herr Heinz Leymann
Castroper Str. 157
44357 Dortmund
Deutschland

fon ..: 0231 93699329
web ..: http://www.ifkom.de
email : info@ifkom.de

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom und Junge Union diskutieren zur Industrie 4.0

Beim Thema Industrie 4.0 waren sich alle Diskutanten einig, im Zuge der zunehmenden Digitalisierung wird sich die Arbeitswelt zu einer allseits vernetzten und vermehrt automatisierten Welt verändern.

BildKürzlich diskutierte der Stadtverband Castrop-Rauxel der Jungen Union gemeinsam mit dem CDU-Bundestagskandidaten Michael Breilmann und IfKom – Ingenieure für Kommunikation zu den Herausforderungen und Chancen der Industrie 4.0.

Auf der gut besuchten Podiumsdiskussion im Hildegardisheim Castrop-Rauxel waren Heinz Leymann, Bundesvorsitzender der IfKom e. V. und Prof. Dr. Ralph Dreher, Vizepräsident der Ingenieurpädagogischen Wissenschaftsgesellschaft (IPW) vertreten. Des Weiteren waren für die Junge Union auf dem Podium die stellvertretenden Vorsitzenden Annabell Sindorio und Florian Nachtwey. Die Moderation erfolgte durch Andreas Hofert, Mitglied des IfKom-Bundesvorstands.

In der Industrie 4.0 wächst die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zusammen. Dies bedeutet, es werden maßgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen in hoher Qualität entstehen. In den künftigen Fabriken der Industrie 4.0 werden intelligente Maschinen selbstständig Fertigungsprozesse koordinieren. Industrie 4.0 führt zu einer intelligenten Vernetzung der Industrieproduktion, bei der die einzelnen Maschinen und Anlagensysteme über die Internetplattform miteinander kommunizieren, also quasi wie Menschen miteinander sprechen. Auf uns werden enorme Veränderungsprozesse zukommen.

Bei dem Thema Industrie 4.0 waren sich alle Diskutanten einig, dass sich im Zuge der zunehmenden Digitalisierung auch die Arbeitswelt hin zu einer allseits vernetzten und vermehrt automatisierten Welt verändern wird.

Um die Schülerinnen und Schüler angemessen darauf vorzubereiten, sei es zwingend notwendig, die sogenannten MINT-Fächer, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, in den Schulen zu stärken und die Lehrpläne praxisorientierter anzupassen, führte Leymann aus.

Auf die Frage, was kann die Politik aus Sicht der Jungen Union dazu beitragen, dass Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet ins digitalisierte Berufsleben starten können, merkte Sindorio an: „Der richtige Umgang mit EDV muss in den Schulen so selbstverständlich vermittelt werden, wie das Erlernen von Rechnen und Schreiben. Das entlastet nicht nur die späteren Arbeitgeber, sondern hilft auch den Schülern in ihrer Lebenswelt praktisch weiter.“

Im Rahmen von Industrie 4.0 findet eine intelligente Vernetzung der Produktion statt, die in Sekundenschnelle gesteuert werden kann. Hierzu brauchen wir eine flächendeckende Breitbandversorgung in Deutschland mit einer hohen Bitrate. Hierzu erklärte Breilmann:
„In Zukunft wird vieles davon abhängen, dass wir unser Land weiter digitalisieren. Dazu gehört u. a, dass wir die Schulen mit entsprechender Infrastruktur ausstatten. Die Bundesregierung hat mit der derzeitigen Digitalagenda den Startschuss dazu gesetzt. Deutschland soll das Land sein, in dem Daten in Echtzeit überall und für alle verfügbar sind in Stadt und Land, in Ost und West, für alle absehbaren Anwendungen, wie für das Internet der Dinge, im Verkehrsbereich, in der Medizin, in der Kommunikation. Hierzu werden wir den flächendeckenden Ausbau von modernsten Glasfasernetzen vorantreiben und bis 2025 realisieren.“

Industrie 4.0 wird das herkömmliche Verständnis der Arbeitszeit revolutionieren. Künftig können viele Arbeiten von jedem Ort und zu jeder Zeit durchgeführt werden. „Wichtig ist, dass bei diesem Prozess alle mitgenommen werden und die Veränderungen in der Arbeitswelt nicht zur Entstehung eines neuen Prekariats führt“, merkte Nachtwey an und ergänzte: „Dies sei sozialpolitisch für die Junge Union von hoher Bedeutung.“

Prof. Dr. Dreher vertiefte diese Aussage: „Technologisch ist der deutsche Anlagenbau mit seiner Produktionstechnik hier zweifellos tonangebend, schließlich stammt der Begriff „Industrie 4.0″ ja auch von einem deutschen Konsortium. Aber wir haben bislang weder eine konkrete Idee, wie die dazu gehörende Berufsausbildung aussieht, noch, welche Beschäftigungsstrukturen sich daraus tatsächlich ergeben. Feststellbar ist bislang nur, dass der Anteil an Kopfarbeit zunehmen wird, und dass diese von Mathematik geprägte Kopfarbeit in einer immer schlankeren und wenig personalintensiven Hierarchie geleistet werden wird. Neben der Veränderung der Facharbeiterausbildung mit deren Ergänzung um bislang hochschulische Inhalte muss daher auch gefragt werden, ob mit politischer Unterstützung neue Berufstätigkeiten erschlossen werden können, die all jenen Beschäftigung und Lebenszufriedenheit ermöglichen, die diesen Schritt nicht mehr mitgehen können. Eine fehlende Alternative, wie sie bei der Implementierung von Industrie 3.0 vielfach beobachtbar war, halte ich für sozial unverantwortlich.“

Der Vorsitzende der Castroper Jungen Union, Robin Mainz, erklärt abschließend: „Um als Land wirtschaftlich weiter erfolgreich zu sein, muss Politik die Rahmenbedingungen, wie eine Anbindung ans schnelle Internet in allen Bereichen der Stadt, so gestalten, dass Unternehmen in der digitalisierten Welt konkurrenzfähig sind. Für uns als Stadt kann dies ein entscheidender Standortfaktor sein, auch wenn es um Ausbildungsplätze vor Ort geht und wir so junge Menschen für Castrop-Rauxel begeistern wollen. Damit uns das gelingt, ist der konstruktive Austausch mit Wissenschaft und Wirtschaft, wie bei dieser Podiumsdiskussion, entscheidend.“

Über:

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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IfKom: Industrie 4.0 braucht leistungsfähige Netzinfrastruktur und Digitale Bildung 4.0

Ausgelagerte IT-Lösungen setzen Breitbandlösungen voraus. Industrie 4.0 ist Schlüsselfaktor für Wirtschaftsstandort Deutschland. Das Thema muss in den Schulen und Hochschulen aufgegriffen werden.

BildDies war Thema eines Informationsgesprächs der IfKom e. V. gemeinsam mit den Geschäftsführern der NIK e. V. und I.C.S. e. V. in Nürnberg.

Industrie 4.0 braucht eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur sowie eine an den Anforderungen der Zukunft orientierte digitale Bildung. Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft befinden sich in der vierten industriellen Revolution. Industrie 4.0 umfasst alle Bereiche des Lebens. „In der Industrie 4.0 wächst die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik zusammen“, betonte der Bundesvorsitzende der IfKom – Ingenieure für Kommunikation, Dipl.-Ing. Heinz Leymann und fügte hinzu „hierzu brauchen wir eine entsprechende bundesweite Breitbandversorgung. Langfristig ist eine flächendeckende Glasfaserversorgung unabdingbar“.

Dr.-Ing. Robert Couronné, Geschäftsführer der NIK – Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft, begrüßt die vorgesehenen Maßnahmen der Bundesregierung, um das Breitbandziel bis Ende 2018 zu erreichen und merkte in diesem Zusammenhang an: „Ausgelagerte IT-Lösungen, die mittelständischen Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit sichern, setzen Breitbandlösungen voraus. Gerade aber in ländlichen Gebieten findet wegen den hohen Ausbaukosten oft kein Wettbewerb zwischen den Netzbetreibern statt, weil dieser unwirtschaftlich für die Netzbetreiber ist. Hier braucht es weitere Anreize über die bestehende Förderung hinaus“.

Durch Industrie 4.0 ändert sich in den nächsten Jahren gravierend die Lebens- und Arbeitswelt. Innerhalb dieses Veränderungsprozesses müssen die Menschen mitgenommen werden. Industrie 4.0 mit ihren künftigen „intelligenten Fabriken“ braucht eine ,Bildung 4.0′. Wirtschaft, Gesellschaft und Politik müssen stärker denn je für die digitale Zukunft die digitale Bildung in den Blick nehmen. „,Industrie 4.0′ ist ein Schlüsselfaktor für den Wirtschaftsstandort Deutschlands und das Thema muss auch in den Schulen und Hochschulen aufgegriffen werden“, unterstrich der Geschäftsführer des I.C.S. e.V. – International Co-operative Studies und ergänzte „Diese Veränderung der Arbeitswelt erfordert unbedingt die Abstimmung mit den Bildungseinrichtungen“. Zudem sind entsprechende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen anzubieten, um für künftige Industrie 4.0-Anforderungen gerüstet zu sein.

Im Rahmen ihrer Kooperation werden IfKom, NIK und I.C.S. künftig zu diesen Themen enger zusammenarbeiten.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft e. V. (NIK) wurde 1995 als Kooperations- und Projektplattform für die IT- und Telekommunikations-branche im Wirtschaftsraum Nürnberg gegründet. NIK unterstützt ihre Mitglieder beim Technologiemarketing, der Öffentlichkeitsarbeit und der Organisation von Veranstaltungen. NIK ist eines der ältesten Technologienetzwerke Deutschlands und zählt ca. 100 Mitglieder, darunter Branchenführer wie IBM und Microsoft und deutsche Leitunternehmen wie Deutsche Telekom, DATEV, E-Plus oder Siemens. Hinzu kommen zahlreiche innovative Mittelständler, Hochschulen, Kommunen, Institutionen und Forschungsinstitute wie das Fraunhofer IIS, wo der Weltstandard MP3 entwickelt wurde.

www.nik-nbg.de

international co-operative studies e. V. (I.C.S.) wurde 1999 als Netzwerk und Kooperationsplattform gegründet und fungiert als zentrale operative Schnittstelle zwischen Hochschulen, Unternehmen und Studierenden. Die Ziele von I.C.S. sind die Förderung hochqualifizierter Nachwuchskräfte, Steigerung der Attraktivität der Studieneinrichtungen sowie Nachwuchsgewinnung für Unternehmen.

www.ics-ev.de

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Breitbandversorgung

Eine Fundamental-Investition in die Zukunft unseres Landes für die Gesellschaft und die Wirtschaft ist aus der Sicht der IfKom e.V. gerade für Deutschland der flächendeckende Breitbandausbau.

BildDie Digitalisierung ist ein Trend, der in fast allen Bereichen des täglichen Lebens mit rasanter Geschwindigkeit Einzug hält. Basis für die Digitalisierung ist der Breitbandausbau der Telekommunikationsnetze. Dies war Thema eines Informationsgesprächs der IfKom – Ingenieure für Kommunikation mit dem stellv. Vorsitzenden des Bundestagsausschusses für Verkehr und digitale Infrastruktur, Reinhold Sendker und mit Wolfgang Bosbach, Mitglied im Innenausschuss.

Die Geschwindigkeit des Breitbandausbaus in Stadt und Land bestimmt heute entscheidend die Prosperität einer Wirtschaftsregion. Das Netz von morgen muss die Kommunikation zwischen Menschen und Milliarden von Maschinen ermöglichen. Aus der Sicht der IfKom e.V. ist gerade für Deutschland der flächendeckende Breitbandausbau eine Fundamental-Investition in die Zukunft unseres Landes für die Gesellschaft und die Wirtschaft.

Die Bundesregierung hat folgerichtig das Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau von ursprünglich 2,7 Mrd. Euro auf 4 Mrd. Euro bis 2018 erhöht. Nach Auffassung der IfKom reicht dies aber bei weitem nicht aus, um im Rahmen der „Digitalen Agenda“ bis 2018 flächendeckend – also in Stadt und Land – mindestens 50 Mbit/sec Downloadgeschwindigkeit für jeden Anschluss zu erreichen. Bei dem zurzeit bestehenden Ausbautempo werden nach Einschätzung der IfKom gerade mal 80% Flächendeckung in 2018 erreicht. Das ist zu wenig! Folglich müssen über das Jahr 2018 weitere starke Anstrengungen beim Breitbandausbau vorgenommen werden, um die Flächendeckung mit 50 Mbit/sec zu erreichen.

Ein richtiger Ansatz hierfür sehen die IfKom in dem Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetzG), welches umfangreiche Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Beschleunigung des Breitbandausbaus beinhaltet. Einen weiteren Ansatz zur Beschleunigung des Breitbandausbaus sehen die IfKom in der Beteiligung der Plattformanbieter (OTT`s: Over the Top Anbieter) an den Breitbandinvestitionen. Die Internet-Plattformanbieter finanzieren sich über geschaltete Werbung, die an alle Plattformbesucher gerichtet sind oder auch über exklusive Dienstleistungen für den Plattformbenutzer. Diese Anwendungen erzeugen erhebliche Datenvolumina, die durch das Telekommunikationsnetz geführt werden müssen. Dabei wachsen diese Datenvolumina exponentiell an. Die Netz-Infrastrukturbetreiber müssen laufend ihre Netzinvestitionen erhöhen, um diese steigenden Datenmengen mit einem vernünftigen Antwortzeitverhalten für den einzelnen Nutzer realisieren zu können. Jedoch sieht es heute so aus, dass die Netzbetreiber von den Geschäften der Plattformanbieter kaum etwas abbekommen.

Aus Sicht der IfKom ist daher eine Beteiligung der Plattformanbieter an den Investitionen in den Breitbandausbau unerlässlich. Durch diese Beteiligung würde für beide Seiten eine Art win-win Situation entstehen. Die Plattformanbieter könnten mit ihren innovativen und breitbandintensiven Anwendungen gerade in der Fläche weitere Kunden hinzugewinnen, die Netzbetreiber könnten schneller und intensiver den Breitbandnetzausbau mit einer hervorragenden Performance vorantreiben. Geeignet dazu wäre nach Meinung der IfKom die Bildung eines Infrastruktur-Fonds, in den die Plattformbetreiber einzahlen. Die Höhe der Einzahlung müsste sich nach dem Grad der Nutzung richten. Diese könnte beispielsweise durch die Zahl der Plattformnutzer oder auch die Zahl der Plattformzugriffe pauschal bemessen werden. Eine geeignete Methode müsste durch den Regelungsgeber letztlich festgelegt werden. Die Verteilung des Fonds auf die Infrastrukturbetreiber könnte im Verhältnis der vorhandenen Infrastruktur erfolgen. Zur Wirksamkeit der Maßnahme wäre die Höhe der Infrastrukturabgaben fundiert unter Beteiligung der Netzbetreiber festzulegen. Die entsprechende Steuerung und Regelung wäre Sache des Gesetzgebers bzw. der Bundesnetzagentur als zuständige Behörde.

Reinhold Sendker betonte: „Das Ziel eines flächendeckenden Breitbandausbaus von mindestens 50 Mbit bis 2018 ist richtig und wichtig für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der Breitbandausbau muss weiter gehen und zukünftig auch Bandbreiten deutlich jenseits der 50 Mbit berücksichtigen. Nur so können wir im internationalen Wettbewerb bestehen.“ Sehr erfreut zeigte sich Sendker über den von Minister Dobrindt erreichten Mittelaufwuchs um 1,3 Milliarden- auf insgesamt 4 Milliarden Euro. Mit der Zusammenarbeit und der Beratung durch das Breitbandbüro des Bundes zeigte sich CDU-Verkehrspolitiker Sendker sehr zufrieden.

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Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder – Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder – gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie für fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade ITK-Ingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI – Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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