Bankrecht

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Stader Rechtsanwälte: Schadensersatzanspruch wegen Fehlberatung geltend machen

David Stader, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, fokussiert sich in der Kanzlei Stader Rechtsanwälte in Köln darauf, die Rechte von Verbrauchern gegenüber Banken durchzusetzen.

Heutzutage kommt fast jeder Bürger mit dem Bankrecht in Berührung – die rechtlichen Beziehungen zwischen Banken und ihren Kunden sind äußerst vielfältig. Das Bankrecht steuert alle Formen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Darunter fallen beispielsweise Ein- und Auszahlungen, Transaktionen oder auch die Geldanlage. Es reguliert darüber hinaus das Bank- und Kapitalmarktwesen sowie das Finanzdienstleistungsrecht. Oftmals zeigen sich in der Zusammenarbeit mit Banken Schwierigkeiten, sodass sich z.B. durch falsche Beratungen Streitfälle ereignen, die Kunden alleine nicht lösen können. Tritt ein solcher Fall auf, sind die Stader Rechtsanwälte in Köln die richtigen Ansprechpartner. Die Honoraranwälte der Verbraucherzentrale NRW kennen die Rechte ihrer Mandanten und helfen dabei, diese vor Gericht sowie außergerichtlich durchzusetzen.

Hilfe bei einer Finanz-Fehlberatung

Stehen wichtige finanzielle Entscheidungen an, lassen sich viele von Bankmitarbeitern beraten. Sie sind vermeintlich bestens informiert, können den Kunden alle wichtigen Informationen bieten und sie ganz nach ihren Wünschen beraten. Oftmals stellt sich im Nachhinein jedoch heraus, dass die Beratung des Bankexperten nicht korrekt war und dem Kunden dadurch ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Sobald eine objektiv falsche Beratung vorliegt, haftet der Bankexperte für den entstandenen Schaden. Hier greift die sogenannte Beratungshaftung. In diesem Fall helfen Rechtsanwälte weiter, die auf das Bankrecht spezialisiert sind. Kommt es zu einem Verfahrenen gegen die Bank, sind die Inhalte und Auskünfte des Bankexperten im Beratungsgespräch maßgebend und werden auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Denn es ist die Pflicht eines Bankberaters, einen Kunden rechtssicher und mit Blick auf seine Interessen zu beraten.

Fahrlässigkeit oder Vorsatz?

Wird einer Bank eine Pflichtverletzung im Rahmen der Beratung nachgewiesen, muss diese aufklären, ob es sich um eine vorsätzliche oder um eine fahrlässige Fehlberatung handelte. Dies ist entscheidend für eine mögliche Verjährungsfrist. Fand die Pflichtverletzung fahrlässig statt, verjährt sie nach drei Jahren und der Geschädigte kann keine Ansprüche mehr geltend machen. Bei einer vorsätzlichen Täuschung des Bankkunden gilt diese dreijährige Verjährungsfrist hingegen nicht. Es ist somit ratsam, einen entstandenen Schaden unverzüglich zu melden und mithilfe eines Rechtsexperten einen Ausgleich einzufordern. Sobald ein Verfahren zwischen der Bank und dem Geschädigten läuft, wird die Verjährung vorübergehend gestoppt und der Geschädigte erhöht seine Chancen, dieser Frist zu entgehen.

Ein eingespieltes Team für das Bank- und Kapitalmarktrecht

Die Stader Rechtsanwälte legen ihren Fokus auf das Bank- sowie Kapitalmarktrecht und engagieren sich als Honoraranwälte der Verbraucherzentrale NRW für den Verbraucherschutz. Lutz und David Stader arbeiten mit ihrem fünfköpfigen Team in ihrer Kanzlei in Ehrenfeld nicht nur für Verbraucher, sondern stehen in den Rechtsgebieten Gesellschaftsrecht, Internet- und Medienrecht sowie Urheber- und Markenrecht auch Start-Ups und Unternehmen zur Seite.

Über:

Stader Rechtsanwälte GbR
Herr David Stader
Oskar-Jäger-Str. 170
50825 Köln
Deutschland

fon ..: 0221 1680 650
fax ..: 0221 1680 6599
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Herr Benjamin Oechsler
Rotebühlstraße 50
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fon ..: 0711 128 501-0
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Urteil: Volksbank muss Geschädigten auch außergerichtliche Anwaltskosten zahlen

Schlappe für die Volksbank Langendernbach vor dem Landgericht Limburg

Das Landgericht Limburg hat die Volksbank Langendernbach eG mit Urteil vom 07.07.2017 (Landgericht Limburg 4 O 53/15) verurteilt einer Kundin rund 3.600,00 außergerichtler Rechtsanwaltskosten zu erstatten. Die Genossenschaftsbank hatte selbst vor Gericht die bemerkenswerte Rechtsauffassung vertreten, dass -obwohl ihr ehemaliger Vorstand über Jahre hin Kunden vorsätzlich betrogen hat- sie diesen Kunden zwar eine Entschädigung, nicht aber entstandene Anwalstkosten zahlen müsse. Die Bank hat nunmehr vom Landgericht bestätigt erhalten, dass ihre Rechtsauffassung mit dem Gesetz und der Rechtsprechung nicht in Einklang zu bringen ist. Für das Gericht war u.a. maßgebend, dass seit langem anerkannt sei, dass selbst Geschädigte von Verkehrsunfällen sich anwaltlicher Hilfe bedienen können. Nichts anderes gelte in einem „Massenbetrugsfall“ in einer Bank. Das Gericht betont im Urteil, dass die Bank sich erfolgos mit einem Mitverschulden der Kundin verteidigt hat und dies nachträglich die „Richtigkeit und Wichtigkeit anwaltlicher Beratung“ in diesem Fall bestätige.

Der Anwalt der Klägerin, Matthias Schröder, freut sich über das Urteil, dass er allerdings auch sicher erwartet hatte. „Dass die anwaltlich und mutmaßlich von ihrem Verband beratene Bank sich noch wegen solcher Nebenforderungen von geschädigten Kunden vor Gericht streiten möchte, zeigt nicht nur schlechten Stil und katastrophales Krisenmanagement“, lässt Schröder wissen. „Absolut bemerkenswert dürfte sein, dass über die Entfernung des mutmaßlichen Betrügers aus dem Vorstand, keine weiteren personellen Konsequenzen gezogen worden scheinen. Der Vorstandskollege, der mit dem mutmaßlichen Täter jahrelang zusammen als Organ berufen war, ist weiter an der Spitze der Bank und durfte die Aufklärung und Regulierung betreiben“, so der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht weiter.

LSS Rechtsanwälte unterhalten ein Dezernat für Bank- und Kapitalmarktrecht und sind seit mehr als 10 Jahren auf die Durchsetzung von Ansprüchen bei Kapitalanlagebetrug spezialisiert. Referenzen bestehen auch für Betrugsfälle innerhalb nach KWG zugelassener Kreditinstitute

Über:

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