PISA 2015 Naturwissenschaften: Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen ihr Wissen gut ein

PISA 2015 Naturwissenschaften: Schülerinnen und Schüler in Deutschland setzen ihr Wissen gut ein

Bienen, blaue Kraftwerke und Laufen bei Hitze: Das sind einige der Themen, anhand derer die Schulvergleichsstudie PISA 2015 die naturwissenschaftlichen Kompetenzen 15-jähriger Schülerinnen und Schüler überprüft hat. Die Ergebnisse zeigen, dass die deutschen Schülerinnen und Schüler ihr Wissen im Bereich Naturwissenschaften gut anwenden können. Auch wenn das durchschnittliche Leistungsniveau gegenüber vergangenen Erhebungen zurückgegangen ist, erreichen die Schülerinnen und Schüler in Deutschland im Vergleich der Bildungssysteme einen Platz im oberen Drittel. Zusätzlich zu den naturwissenschaftlichen Kompetenzen untersucht PISA 2015 auch die Einstellungen und Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler zum Thema Naturwissenschaften.

Als weiteres Ergebnis hat sich die Lesekompetenz der deutschen Schülerinnen und Schüler von 2000 bis 2015 kontinuierlich verbessert, während sie in Finnland, Schweden und Australien ebenso deutlich zurückgegangen ist.

Das Thema Migrationshintergrund und Schülerleistungen wird in der aktuellen PISA-Studie in einem eigenen Kapitel vorgestellt.

PISA 2015 ist kostenfrei und digital bei wbv Open Access verfügbar. Die Druckausgabe der Studie ist im Buchhandel oder bei wbv.de erhältlich.

– Neuer methodischer Ansatz –
Zum ersten Mal wurden alle Testaufgaben komplett computerbasiert bearbeitet. Bei der Lösung von Aufgaben, für die Kompetenzen für das Problemlösen im Team gefragt waren, hatten die Jugendlichen virtuelle „Mitschüler“, mit denen sie die Aufgabenstellungen bearbeiten konnten.

– Was ist PISA, wer nimmt teil? –
Die Abkürzung PISA steht für „Programme for International Student Assessment“, den weltgrößten Vergleichstest für Schülerinnen und Schüler, der seit 2000 durchgeführt wird. Alle drei Jahre werden 15-jährige Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I an allgemeinbildenden, berufsbildenden und an Förderschulen in den Kompetenzbereichen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften getestet. In jeder PISA-Erhebungsrunde wird einer der Haupterhebungsbereiche eingehend geprüft. Der Schwerpunkt der aktuellen Studie liegt auf dem Thema Naturwissenschaften. Die Daten wurden 2015 in 72 Ländern und Volkswirtschaften weltweit erhoben, darunter 35 OECD-Mitgliedsländern. In Deutschland nahmen 10.000 Schüler:innen an PISA 2015 teil.

Ideengeber und Organisator der Studie ist die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris (OECD), im Auftrag der Regierungen ihrer Mitgliedsländer. In Deutschland sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Kultusministerkonferenz der 16 Bundesländer (KMK) Kooperationspartner der OECD für die PISA-Studie.

– Herausgeber –
Die OECD arbeitet mit den Regierungen von 35 Ländern zusammen, um die mit der Globalisierung der Weltwirtschaft verbundenen Herausforderungen im Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Governance-Bereich zu bewältigen. Seit über 50 Jahren ist die OECD weltweit eine der größten und zuverlässigsten Quellen für vergleichbare wirtschaftliche und soziale Statistiken.

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OECD (Hg.)
– PISA 2015 Ergebnisse –
Exzellenz und Chancengerechtigkeit in der Bildung – Band 1
W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2016, 506 Seiten
69,00 Euro

Artikel-Nr. 6004573
ISBN 978-3-7639-5805-4
DOI 10.3278/6004573w

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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