Erweiterung der Knautschzone

Die Initiative „Sicher im Schnee“ empfiehlt Protektoren für Skifahrer

Erweiterung der Knautschzone

Rückenprotektoren bieten Skifahrern zuverlässigen Schutz. (Bildquelle: INTERSPORT)

Heilbronn, 03. November 2016. Bei vielen Snowboard-Fahrern, Freeridern und im Fun-Park gehören Rückenprotektoren inzwischen zur Grundausstattung. Auf Ski-Pisten sind sie allerdings noch selten zu sehen, obwohl sich für viele Ski-Fahrer durch rasantere Fahrgewohnheiten das Risiko von Verletzungen im Rumpf- und Schulterbereich erhöht hat. Vor allem Anfängern und Fahrern mit Wirbelsäulenproblemen empfehlen die Experten der Initiative „Sicher im Schnee“ von INTERSPORT einen Rückenprotektor zu tragen. Auch Genussfahrer und Racer sind mit einem Rückenprotektor besser vor Verletzungen geschützt.

Ski-Rennläufer Felix Neureuther weiß: „Bei jedem Training bin ich froh, dass ich einen Protektor trage. Schon allein wegen dem Gefühl. Ein Protektor verleiht Sicherheit und dadurch steht man viel selbstbewusster auf dem Ski.“ Dank überarbeiteter Materialien schränkt die Schutzausrüstung die Bewegungsfreiheit nicht ein und ist komfortabel zu tragen.

Rumpf- und Schulterverletzungen haben zugenommen – Protektoren schützen
Während im Allgemeinen das Verletzungsrisiko auf der Piste seit Jahren sinkt, ist die Zahl der Rumpf- und Schulterverletzungen in der Saison 2014/2015 gestiegen. Die Unfall- und Sicherheitsexperten der Initiative „Sicher im Schnee“ führen das erhöhte Verletzungsrisiko in diesen Bereichen auf Änderungen im Fahrverhalten und die steigende Zahl von Kollisionen auf der Piste zurück. Mit den entsprechenden Protektoren reduziert sich das Verletzungsrisiko erheblich. Protektoren gibt es in unterschiedlichen Varianten: von einzelnen Schutzelementen für Schultern, Ellbogen, Rücken und Becken bis hin zu kompletten Protektorjacken und -hosen. Welche für den einzelnen Fahrer die Richtige ist, hängt vom Fahrstil, der Erfahrung und dem bevorzugten Terrain ab.

Bewegungsangepasst und leicht – Protektorwesten
Erinnerten Protektoren früher ein wenig an eine Rüstung, tragen sie heute kaum auf und sind auch deutlich bequemer geworden. Hergestellt sind sie aus leichtem Material und hochfunktional – egal ob Hartschalen- oder Soft-Protektoren. Moderne Protektoren orientieren sich genau an den Bewegungsabläufen von Skifahrern und Snowboardern. Spezielle Belüftungssysteme ermöglichen ein optimales Klimamanagement. Abnehmbare Träger und verstellbare Lendengurte passen sich der Anatomie perfekt an. Für den freizeitorientierten Pistenfahrer haben sich Soft-Protektoren in Westenform bewährt: Sie werden als eine weitere Kleidungsschicht unter der Jacke getragen. Die Westen sind so geschnitten, dass sie eng am Körper anliegen und auch rasante Manöver mitmachen ohne zu verrutschen. Für Frostbeulen bieten einige Marken sogar Protektorwesten in warmen, weichen Materialien an – zum zusätzlichen Schutz vor Kälte. Für ambitionierte Fahrer, die sehr schnell, in Fun Parks oder als Freerider im Gelände unterwegs sind, empfehlen Fachleute einen Hartschalenprotektor. Er absorbiert nicht nur Schläge, sondern schützt auch gegen spitze Äste, Stöcke oder Steine.

Der richtige Sitz zählt
„Das wichtigste bei einem Protektor ist zuerst einmal, dass er an der richtigen Stelle sitzt und richtig passt“, betont der ausgebildete Skilehrer Felix Neureuther. Ob Hartschalen- oder Softprotektor, Weste oder Einzelschutz, lang oder kurz: Eine Anprobe zeigt den richtigen Sitz des Protektors. Nur dann kann er seine Schutzfunktion optimal erfüllen. Felix Neureuther bestätigt: „Deshalb sollten Wintersportler nicht einfach irgendeinen Protektor kaufen, sondern lieber Experten fragen, die sich damit auskennen.“ Die Wintersportspezialisten von INTERSPORT können abschätzen, welches das richtige Modell für den Kunden ist und zeigen, wie der Protektor korrekt angelegt wird.

Nicht ewig haltbar
Nach einem heftigen Sturz muss der Protektor auf jeden Fall ausgewechselt werden, auch wenn sich äußerlich kein Schaden zeigt. Christian Wild, Sales Director Germany bei UVEX, empfiehlt: „Damit der Protektor seine Funktion jederzeit gut erfüllt, muss er entsprechend verwahrt werden: kühl, trocken, vor Tageslicht geschützt und ohne Kontakt zu Chemikalien wie scharfen Putzmitteln. Dann hält er, auch wenn er oft getragen wird, drei bis fünf Jahre.“

Hochauflösendes Bildmaterial und weitere Informationen rund um das Thema Sicherheit im Wintersport finden Sie in unserer aktuellen Pressemappe unter
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Über „Sicher im Schnee“
„Sicher im Schnee“ ist eine 2007 gestartete Initiative für mehr Sicherheit im Wintersport. Träger sind INTERSPORT, die weltweit erfolgreichste Verbundgruppe im Sportfachhandel, sowie DSV aktiv, der Partner des Skisports für Sicherheit, Aufklärung und Information im Deutschen Skiverband. Aktueller Botschafter von „Sicher im Schnee“ ist der deutsche Profi-Rennläufer Felix Neureuther. Die Initiative bietet mit der Online-Plattform www.intersport.de/sicher-im-schnee eine große und interaktive Wissensdatenbank rund um das Thema Sicherheit im Wintersport. Durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und eine Anzeigenkampagne werden Informationen zur Unfallprävention an die acht Millionen Wintersportler in Deutschland kommuniziert. In der bereits 1975 gegründeten Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) engagieren sich INTERSPORT und DSV aktiv schon seit vielen Jahren gemeinsam für weniger Unfälle und Verletzungen auf der Piste.

Über INTERSPORT als Sechs-Länder-Verbund
Seit 2013 sind die deutsche und österreichische INTERSPORT ein Verbund. Mit rund 1.500 Verkaufsstellen, die einen Umsatz von 2,87 Milliarden Euro erzielen, ist INTERSPORT Deutschland die erfolgreichste mittelständische Verbundgruppe im Sportfachhandel. Sie besitzt zudem die INTERSPORT-Lizenz in Polen und ist an der INTERSPORT Polska S.A. beteiligt. INTERSPORT Austria ist mit mehr als 250 Geschäften die bekannteste Sportfachhandels-Marke in Österreich. Sie lizenziert zudem die Märkte in Ungarn, Tschechien und der Slowakei. Innerhalb der INTERSPORT-Gruppe setzen mehr als 1.800 Geschäfte in den sechs Ländern über 3,4 Milliarden Euro um.
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