Digitale Geschäftsmodelle – Einblicke in die Praxis

Ingenics DigitalSolutions unterstützt Mitglieder des Clusters Nutzfahrzeuge Schwaben bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle

Digitale Geschäftsmodelle - Einblicke in die Praxis

Ingenics CEO Prof. O. Herkommer (li.) und M.Rausch, Director Center of Competence IT und Prozesse (Bildquelle: Ingenics)

(Ulm) – Einen halben Tag lang war der Verein Cluster Nutzfahrzeuge Schwaben (CNS) bei der Ingenics AG zu Gast. Der CNS-Arbeitskreis Digitale Transformation tagte in den Räumen des Beratungsunternehmens zum Thema „Neue Geschäftsmodelle“. Matthias Rausch, Ingenics Director Center of Competence IT und Prozesse, gab in dem ambitionierten Programm Einblicke in die Praxis der Modellierung von Geschäftsmodellen.

Natürlich beschäftigen sich auch die Hersteller und Anwender von Nutzfahrzeugen längst mit den Themen Industrie 4.0 und Digitale Fabrik. Allerdings fokussieren sie in der Regel auf Abläufe in Logistik und Produktion und lassen damit weitere große Potenziale der Digitalen Transformation oft unbeachtet.

Nun sind die Ziele des Clusters Nutzfahrzeuge Schwaben – Schaffung dauerhafter Wettbewerbsvorteile, Sicherung von Arbeitsplätzen und Förderung des Unternehmenswachstums, selbstbewusste Vermarktung des wichtigsten deutschen Nutzfahrzeugstandorts, weitere Verbesserung von Image und Bekanntheitsgrad – reichlich ambitioniert. Um bewährte Strategien – Vernetzung der Unternehmen untereinander, Vernetzung der Unternehmen mit Wissenschaft und Forschung, Etablierung einer offenen und eigenmotivierten Innovationskultur, konsequente und systematische Projektbearbeitung mit Fortschrittskontrolle – zu aktualisieren und zu ergänzen, hat der inzwischen 45 Mitglieder starke Verein im Juni 2016 den Arbeitskreis Digitale Transformation gegründet. Die Mitglieder dieser Gruppe werden dabei unterstützt, innovative Wege zur durchgehenden Digitalisierung der Fabriken über die Industrie-4.0-Ansätze hinaus zu erkennen und erhalten praktische Unterstützung bei ihrer „digitalen Reise“.

Als dem ersten regulären Treffen nach der konstituierenden Sitzung kam dem Treffen bei Ingenics erhebliche Bedeutung zu. Entsprechend hochkarätig waren Programm und Teilnehmer.

Die Begrüßung übernahmen der CNS Vorstandsvorsitzende Jürgen Fischer und der Arbeitskreisleiter Manfred Plechaty, Professor für Informationsmanagement mit Schwerpunkt Automotive Product-Lifecycle- und Qualitätsmanagement sowie Praxisbeauftragter Information Management Automotive und Direktor am „Institut Digitale Transformation“ der Hochschule Neu-Ulm. Der Ingenics Vorstandsvorsitzende Prof. Oliver Herkommer übernahm die Überleitung vom Thema Industrie 4.0 zur „Grundlage neuer Geschäftsmodelle“, über die Prof. Dr. Klaus Lang, Direktor am „Institut Digitale Transformation“, Studiendekan der Fakultät Informationsmanagement und Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät Informationsmanagement der Hochschule Neu-Ulm, sprach. Darauf aufbauend erfolgte ein Methodenvergleich verschiedener Business Canvas Ansätze durch Matthias Rausch. Ergänzend wurde der „Einsatz des Business Canvas von Prof. Schallmo bei der Geschäftsmodellentwicklung der Ingenics AG“ vorgestellt. Georg Kästle, CIO bei der Ulmer Wieland Werke AG, vervollständigte den Praxisfokus der Veranstaltung und berichtete über die Digitale Transformation bei den Wieland-Werken.

Das ambitionierte Programm wurde durch Diskussionsrunden sowie Angebote zum direkten Austausch bzw. Vernetzung der Teilnehmer verstärkt.

Mit der Veranstaltung wurde die Ingenics DigitalSolutions ihrer Zielsetzung gerecht, die aus gemeinsamen Projekten mit verschiedenen Forschungseinrichtungen und Kunden gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu transferieren und Unternehmen bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle umfassend zu unterstützen. Dass es sich dabei nicht um umfangreiche Investitionsprojekte handelt, machte Matthias Rausch zusammenfassend deutlich: „Um die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle anzustoßen, braucht man zunächst nicht viel mehr als eine freie Wand, Post-its, eine effiziente Visualisierungsmethode sowie Kreativität im Umgang mit innovativen Technologien und Daten.“

Am Ende dieses an Arbeit wie an Erkenntnissen reichen Tages waren sich die Teilnehmer einig, dass die Ingenics AG ihre Gastgeberrolle optimal ausfüllen konnte. „Es ist auf beeindruckende Weise gelungen, die sowieso schon anspruchsvolle Agenda durch kompetente und wichtige Informationen zur Praxis zu ergänzen“, erklärte der CNS Vorstandsvorsitzende Jürgen Fischer. „Wir sind froh, hier vor Ort einen kompetenten Partner in allen Fragen der Digitalisierung zu haben.“

Über Ingenics
Ingenics berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsprojekten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese drei Kernleistungen erbringt Ingenics in den drei Bereichen Fabrik, Logistik und Organisation und steht deshalb für Effizienzsteigerung [hoch 3]. Eine dezidierte Industrie 4.0 Expertise, ein erwartungsgerechtes Interim-Management sowie bedarfsorientierte Ingenieurs- und Servicedienstleistungen runden das Leistungsportfolio ab.
Zu den Ingenics Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist Ingenics für Großunternehmen wie für den Mittelstand auch ein gefragter Partner für weltweite Suche, Wahl, Planung und Realisierung neuer Produktionsstandorte, beispielsweise in Mexiko, China, den USA und Osteuropa.
Derzeit beschäftigt Ingenics 455 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.300 Projekte erfolgreich abgeschlossen.

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