Afrika wächst stärker als erwartet

Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in vielen Staaten Afrikas wird auch durch den Bergbau unterstützt.

BildDavon profitieren nicht nur die einzelnen Länder und Bevölkerungen, sondern auch die Anteilseigner von Minengesellschaften.

Die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) sitzen meist nahe am Geschehen der Weltwirtschaft. Sie fühlen den Puls der konjunkturellen Entwicklung in nahezu allen Ländern der Erde. Jüngst gab der IWF seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im Nahen Osten und Afrika heraus. Und die sieht insgesamt positiv aus. Denn durch den Aufschwung in vielen Weltregionen wird auch Afrika mitgezogen. 2018 sollte daher eine höhere Wirtschaftsleistung hervorbringen als 2017. Für so manchen Marktbeobachter könnte dies eine Überraschung sein, betrachtet man die Querelen rund um den Welthandel und die Zölle.

Die Region Nahost/Nordafrika/Afghanistan dürfte laut IWF-Zahlen im laufenden Jahr demnach um rund 3,6 Prozent wachsen. 2017 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dort nur um 2,5 Prozent zu. In Afrika südlich der Sahara, die Subsahara-Region, wie es das IWF nennt, wuchs 2017 das BIP um 2,7 Prozent. Für 2018 werden nun immerhin 3,3 Prozent erwartet. Neben unter anderem Handel, Konsum und Finanzdienstleistung hat der Bergbau gerade in den aufstrebenden rohstoffreichen Staaten Afrikas einen hohen Stellenwert bei der wirtschaftlichen Kraft. Neben Minengesellschaften im Industriemetalle-Segment gibt es auch viele aussichtsreiche Gold-Unternehmen in der Subsahara-Region wie Caledonia Mining und Cardinal Resources.

Cardinal Resources – http://www.commodity-tv.net/c/search_adv/?v=298268 – besitzt im westafrikanischen Ghana das Namdini-Projekt. Dass die Gegend sehr goldhaltig ist, zeigen die großen Bergbauaktivitäten, die hier stattfinden. Laut ersten Schätzungen kann sich Cardinal Resources über rund vier Millionen Unzen Gold im Boden freuen. Jährlich sollen zwischen 159.000 und 330.000 Unzen Gold produziert werden können.

Seit Jahren baut Caledonia Mining – http://rohstoff-tv.net/c/c,search/?v=297833 – in Simbabwe bereits das Edelmetall ab. Die Blanket-Mine gehört zu 49 Prozent dem Unternehmen und zu 51 Prozent lokalen Anteilseignern und der Bevölkerung der Region. Die Regierung in Simbabwe erhöht die Exportförderung, den sogenannten ECI für alle Goldbergbaubetriebe von 2,5 auf 10 Prozent. Damit werden Investitionen, wie sie auch Caledonia tätigt, gefördert. Somit ist auch Caledonia Nutznießer der neuen Regelungen der Regierung. Auch Dividenden zahlt Caledonia Mining.

Dieser Bericht wurde von unserer Kollegin Ingrid Heinritzi verfasst, den wir nur als zusätzliche Information zur Verfügung stellen.

Viele Grüße
Ihr
Jörg Schulte

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